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22.07.2015

Spiegel Online: Sind Erstgeborene wirklich schlauer?

Studie von Gastprofessor Brent Roberts

SPIEGEL ONLINE berichtet über eine Studie von LEAD-Gastprofessor Brent Roberts von der University of Illinois at Urbana-Champaign. In ihrer Untersuchung kommen Roberts und sein Team zu dem Schluss, dass es für Intelligenz und Persönlichkeit keinen Vorteil bedeute, als Erster in eine Familie geboren worden zu sein. Der Intelligenzquotient der Ersten liege gerade einmal einen Punkt über dem der nachfolgenden Geschwister. Das erste Kind ist der Studie zufolge zwar ein wenig verantwortungsbewusster, gewissenhafter und dominanter und leide seltener unter Ängsten als seine Geschwister. Allerdings seien die ermittelten Unterschiede "verschwindend klein" und im persönlichen Kontakt nicht spürbar, so Roberts im Fachmagazin "Journal of Research in Personality".

Brent Roberts ist derzeit für mehrere Wochen in Tübingen zu Gast und hat den Eröffnungsvortrag der gemeinsam mit ihm organisierten "Tübingen Summer Series on Personality Psychology" gehalten.

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