Uni-Tübingen

Aktuelles

Internationaler Workshop

Beyond Subsistence

Human-Nature Interactions

 

Zeit: 17.-18. Oktober 2019

Ort: Alte Aula, Tübingen

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Internationale Konferenz

European Islands

Between Isolated and Interconnected Life Worlds
Interdisciplinary Long-Term Perspectives

 

Ort: Ernst von Sieglin Hörsaal (165), Institut für Klassische Archäologie, Schloss Hohentübingen

Zeit: 15 - 16 November 2019

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SFB 1070 mit Workshop zur Wissenschaftskommunikation auf dem Weltethnologiekongress 2019

Mehr als ein Dutzend Wissenschaftler*innen aus zwölf Nationen nahmen am Workshop „Writing … non-anthropologists“ der Commission on ‚Anthropology and Education‘ teil. Der Workshop fand auf dem Inter-Kongress der International Union of Anthropological and Ethnological Sciences (IUAES) in Poznán/Polen 2019 statt und stand unter der Leitung von PD Dr. Sabine Klocke-Daffa (SFB 1070 - Univ. Tübingen), Prof. Giovanna Guslini (vorm. Ministerium für Erziehung, Universitäten und Forschung, Italien) und Dr. Ajeet Jaiswal (Pondicherry University, Indien). Die Pressetexte sollen auf der Webseite der IUAES-Commission veröffentlicht werden.


Ankündigung

Internationaler Workshop

Landscapes as Resources
Assemblages in the Bronze Age of Southern Spain

Wann: 26. - 28. September 2019

Ort: Linares, Spanien, Museo RAPHAEL


DBG-Tagung 2019 in Bern

Der Bodenkunde-Lehrstuhl um Prof. Dr. Thomas Scholten konnte auf der Tagung der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft überzeugen. Doktorand Sascha Scherer und Dr. Peter Kühn präsentierten ihre Forschungsergebnisse zu Kolluvien in Südwestdeutschland, die im Rahmen von Projekt B02 in Kollaboration mit den Archäologen Benjamin Höpfer und apl. Prof. Dr. Thomas Knopf erarbeitet wurden. Sascha Scherer belegte zudem durch einen herausragenden Kurzvortrag zu seinem Forschungsthema im Soil-Pitch den ersten Platz.
Auch das S-Projekt war mit Vorträgen von Dr. Karsten Schmidt und Doktorand Tobias Rentschler in den Vortragsblöcken der Arbeitsgruppe Digital Soil Mapping vertreten. Dr. Sandra Teuber konnte durch ein Poster ebenfalls die erfolgreiche Kollaboration zwischen Archäologen und Bodenkundlern veranschaulichen. 
Die erfolgreiche Tagung wurde im Kreis der gesamten Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Thomas Scholten in geselliger Runde und durch eine kleine Stadtexkursion in Bern beendet.


Die zwei neuesten Bände der Reihe RessourcenKulturen sind erschienen

In der Buchreihe RessourcenKulturen erschienen zwei neue Bände: „Klöster und ihre Ressourcen. Räume und Reformen monastischer Gemeinschaften im Mittelalter.“ von Marco Krätschmer, Katja Thode und Christina Vossler-Wolf und „Bronzezeitlicher Transport. Akteure, Mittel und Wege.“ von Bianka Nessel, Daniel Neumann und Martin Bartelheim.

In „Klöster und ihre Ressourcen“ wird die Nutzung von Wasser, Holz und Stein, aber auch der Einsatz immaterieller Ressourcen wie Spiritualität, Bildung und Beziehungen im monastischen Kontext untersucht. Archäologen, Historiker und Kunsthistoriker untersuchen hier die Nutzung von Räumen, die Umsetzung von Reformen, aber die ökonomischen Zwecke der geistlichen Zentren im Spannungsverhältnis zwischen Kloster und Außenwelt.

Den Überlandverkehr in prähistorischer Zeit beleuchtet „Bronzezeitlicher Transport“. Weiträumige Kontaktnetzwerke sorgen für die Verbreitung von Wissen, Gütern und kulturellen Werten. Der Tagungsband zeigt, wie man sich die bronzezeitliche Infrastruktur in unterschiedlichen Regionen vorstellen kann und inwiefern Verkehrswege und Austausch eine Ressource bilden.

Die Bände der Reihe RessourcenKulturen spiegeln die Fachbreite und interdisziplinäre Kooperation des SFB wider, die aus Archäologien, Empirischer Kulturwissenschaft, Ethnologie, Geographie, Geschichtswissenschaften und Historischen Philologien besteht.

Um eine möglichst weite Verbreitung der Ergebnisse des SFB zu gewährleisten, sind die Bände nicht nur in gedruckter Form, sondern auch als OpenAccess-Download verfügbar.

 


Die Öffentlichkeitsarbeit des SFB 1070 RessourcenKulturen ist beispielhaft!

Anlässlich des 50. Jubiläums der „Sonderforschungsbereiche" veröffentlichte die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG ein Dossier darüber im DFG-Magazin. Aus deutschlandweit 260 Sonderforschungsbereichen wurden sieben ausgewählt, deren erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit als beispielhaft angesehen wird, darunter auch unser SFB 1070 RessourcenKulturen. Das erfüllt uns mit Stolz und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unter den Veranstaltungen, die die DFG als Beispiel für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit nannte, waren die Ausstellung „Fluch und Segen von Ressourcen - Forschung, Fakten und Klischees“, die von Oktober 2015 bis Januar 2016 im Museum der Universität im Schloss Hohentübingen stattfand, die Kinder-Uni Tübingen, in deren Rahmen die Teilnehmer bronzezeitliche Ressourcen spielerisch entdeckten und die letztjährigen Projekttage an Tübinger Schulen. Unter dem Titel „Die Welt ist unser Feld“ gaben Ethnologen des SFB 1070 interaktiv Einblicke in ihre Arbeit. Der SFB 1070 RessourcenKulturen wird neben sechs anderen Sonderforschungsbereichen an der Universität Tübingen seit 2013 von der DFG gefördert und befindet sich somit bereits in der zweiten von bis zu drei Förderperioden. In 21 Teilprojekten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Gebieten der Archäologie, Philologie, den Geschichtswissenschaften, Empirischen Kulturwissenschaften und der Ethnologie gemeinsam an der Neukonzeptualisierung eines Ressourcenbegriffs. Die DFG unterstützt den SFB 1070 RessourcenKulturen dabei mit Personalmitteln, Investitionen in wissenschaftliche Geräte und Mitteln für Reisen, Kolloquien, Gastprofessuren, internationale Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit, Gleichstellungsmaßnahmen und die Nachwuchsförderung. Wir gratulieren der DFG recht herzlich zu diesem Jubiläum und möchten uns für die Ermöglichung unserer Forschung im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 1070 RessourcenKulturen bedanken.