Uni-Tübingen

Aktuelles

Online-Workshop des Teilprojektes A03

Trade and Trading Networks as Cultural Resources in Southeastern Iran


Datum: 10.-11. Mai 2021
Veranstaltungsort: Online
Organisation:

Dr. des. Mohammad Karami, Dr. Wulf Frauen

PD Dr. Sabine Klocke-Daffa, Prof. Dr. Peter Pfälzner

Registrierung:

Per Email an:

mohammad.karamispam prevention@uni-tuebingen.de oder wulf-marten.frauenspam prevention@uni-tuebingen.de


Online-Workshop des Teilprojektes C02

Geschichte als politische Ressource

Datum: 29. April 2021
Veranstaltungsort: Online
Registrierung:

Per Email an:

peter.zellerspam prevention@uni-tuebingen.de


Internationale Konferenz des Teilprojektes A06

Beyond Attribution?! Style and Communication in Visual Media of the Late Bronze and Iron Age Near East

Datum: 12.–14. April 2021
Veranstaltungsort: Online
Organisation: Virginia Herrmann (SFB 1070, IANES, Universität Tübingen) & Elisabeth Wagner-Durand (Vorderasiatische Archäologie, IAW, Universität Freiburg), mit zusätzlicher Förderung des DFG
Registrierung:

Per Email an:

elisabeth.wagnerspam prevention@orient.uni-freiburg.de oder virginia.herrmannspam prevention@uni-tuebingen.de

Stylistic analysis is an essential tool for the interpretation of the origins and date of artifacts and the reconstruction of contacts and relations. However, in the broader disciplines of art history and archaeology, there has been a long-running debate about the concept of style that has challenged many of the assumptions underlying stylistic analysis.

 

Recently, ancient Near Eastern art history has also begun to wrestle with these important theoretical and methodological problems, questioning the methods of connoisseurship and attribution studies and the debatable equation of style with ethnicity or local identity. Emerging perspectives interpret stylistic similarities and differences as denoting historically contingent communities or networks of practice that could be dispersed, shifting, and overlapping, rather than discrete socio-cultural groups. Shared stylistic practices are considered not as passive reflections of these communities, but as an active means of social boundary and identity construction and negotiation.

 

It is the goal of this conference to explore and define the emerging paradigm shift in ancient Near Eastern art history and archaeology in the treatment of style and stylistic analysis, with special reference to the highly interconnected visual cultures of the Late Bronze and Iron Ages.

Programm


Gründung des interdisziplinären DFG Netzwerks "Island Studies Network"

Laura Dierksmeier (Geschichte der Frühen Neuzeit) und Frerich Schön (Klassische Archäologie), beide Mitglieder des SFB 1070 RessourcenKulturen an der Universität Tübingen, wurden kürzlich für das DFG-Netzwerk "Insular Dynamics: Interdisciplinary Approaches to Island Exchanges, Environments, and Perceptions" gefördert. An dem Netzwerk sind 15 Forscher und sechs Gastsprecher aus neun verschiedenen Ländern beteiligt. Im Netzwerk sind Forscher aus den Disziplinen Geschichte, Archäologie, Anthropologie, Digital Humanities, Geographie, Literaturwissenschaft und Philologie vertreten. Das Netzwerk korrespondiert mit dem Förderziel der DFG, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und innovative Forschungsfelder zu unterstützen, die sich durch einen interdisziplinären sowie internationalen Ansatz auszeichnen.

Das junge Feld der Inselforschung, zu dem das Netzwerk beitragen will, hat in den letzten zwei Jahrzehnten international an Bedeutung gewonnen. Das Studium von Inseln zwischen geographischer Isolation und kultureller Konnektivität kann zu aktuellen Debatten in und außerhalb der Wissenschaft beitragen. Inselstudien bieten Einblicke in eine lange Geschichte von Migrationen und Anpassungen an Klima- und Umweltveränderungen sowie die Verbreitung von Ideen, Technologien und auch Epidemien. Aufgrund ihrer Lage an transregionalen Handelsrouten offenbaren Inselgemeinschaften Praktiken des Austauschs, der sozialen Integration und der interkulturellen Kommunikation. Inseln können auch Orte sein, an denen alte Bräuche, Gesetze oder Sprachen erhalten geblieben sind. So können Inseln sowohl als Modelle für die Zukunft als auch als Aufbewahrungsorte der Vergangenheit untersucht werden.


Veröffentlichung in der SFB 1070 Buchreihe: RessourcenKulturen 12

Prehistoric Mining and Metallurgy at the Southeast Bulgarian Black Sea Coast von Raiko Krauss, Ernst Pernicka, René Kunze, Kalin Dimitrov und Peter Leshtakov (Hrsg.):

This volume presents the results of research on pre-industrial mining in the region along the south-eastern Bulgarian Black Sea coast. During rescue excavations some prehistoric settlements with traces of early of copper processing were uncovered. This initiated a thorough investigation of the copper ore deposits of Burgas, Rosen and Medni Rid that were mined until recently. Their archaeometallurgical investigation was a project of the Tübingen SFB 1070 ResourceCultures. The research results include an overview of the archaeological research along the southern Bulgarian coastal zone of the Black Sea and the now flooded sites in its shore area. The timeframe ranges from the earliest use of metals in the 5th millennium BC to the period of the ‘Greek Colonisation’ and later.

Der Band ist in gedruckter Form (Email an unispam prevention@pro-business.de) und als Open Access Download verfügbar.


Internationale Konferenz des Teilprojektes C 04

Speaking to God and the World

 

Datum: 25. - 27. März 2021
Veranstaltungsort: Online
Organisation Ruth Conrad, Roland Hardenberg, Matthias Mader, Max Stille

Programm (Flyer)


VolkswagenStiftung: Opus Magnum für Renate Dürr

Herzlichen Glückwunsch!

Prof. Dr. Renate Dürr (Teilprojekt C 05) erhielt im Januar 2021 die Opus Magnum Förderung der VolkswagenStiftung. 


Die Wikinger: Ein Mythos zwischen Pop- und Erinnerungskultur

Neue Ausstellung im Virtuellen Museum

Die Wikinger sind in der Popkultur allgegenwärtig. So werden die Meisten einen Wikinger erkennen – etwa an einem Hörnerhelm – oder auch ein Wikingerschiff identifizieren können: Die lang-schmale Form, die Schilde an der Reling, Ruder sowie Segel, oft rot-weiß gestreift, und der an der Vorderseite des Schiffes angebrachte Drachenkopf (am Steven) – das sind die typischen Merkmale. Mit diesen Bildern wird oft die Vorstellung von Entdeckern, Plünderern und Eroberern transportiert, die auf ihren Kriegsschiffen die Welt heimsuchten. Diese Darstellungsweise erzählt jedoch mehr über unsere Geschichtsbilder als über historische Realitäten. Aber woher stammen diese Klischees und wie authentisch sind sie? Darum geht es in dieser Ausstellung, die den Wikingermythos als Marke, als Sehnsuchtsort und als Identitätsstifter darstellt.

Zur Ausstellung: https://museum-ressourcenkulturen.de/ausstellung/