Uni-Tübingen

Projekt Ö: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Öffentlichkeit stellt eine wichtige Aufgabe großer Forschungsverbünde dar. Ziel dieses Teilprojektes ist es, die Leitthemen des SFB 1070 RessourcenKulturen zum Verhältnis von Ressourcen und kulturellen Dynamiken in die gegenwärtige öffentliche Diskussion einzubringen. Zur Umsetzung dienen vielfältige mediale Formate: öffentliche Vorlesungen, Zeitungs- und Magazinartikel, Radiobeiträge und Fernsehspots, Beiträge zur Kinderuniversität und Schul-Projekttage an Tübinger Schulen. Hinzu kommen Auftritte in den sozialen Medien und andere Web-basierte Formen der Kommunikation. Neu im Programm sind Online-Ausstellungen, um die komplexen Ergebnisse der unterschiedlichen Teilprojekte zu visualisieren und leicht verständlich zu machen. Zu den weiteren Aufgaben des Projekts „Ressourcen und Öffentlichkeiten“ gehört die allgemeine Pressearbeit in enger Zusammenarbeit mit der Stabsstelle für Hochschulkommunikation an der Universität Tübingen.

 

Presse-Informationen

Hier finden Sie alle bereits erschienenen Presseinformationen zum SFB 1070 auf einen Blick:

 

Gesunde Vorfahren

Unsere Vorfahren waren gesünder als erwartet - Bioarchäologische Studie liefert erstmals Gesamtdarstellung zur Gesundheit der Europäer über einen Zeitraum von 2000 Jahren

&nbs

Gegen Wasserknappheit

Mit traditionellen methoden gegen extreme Trockenheit (24.09.2018)

 

Wikinger, Gegenwart, Popularität

Wikinger - Heavy Metal Festivals, Fernsehserien und Königsgräber (02.11.2016)

 

Kupferzeit, Kultstätte

Kupferzeitliche Kreisgrabenanlage in Südspanien entdeckt (09.08.2016)

 

Kirgisistan, Religion, Islam

"Moscheen-Bau boomt in Kirgisistan" (10.03.2016)

 

Iran, Handelsrouten, Bronzezeit

"Bronzezeitliche Handelsrouten in Mesopotamien rekonstruiert" (03.12.2015)

 

Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung: "Fluch und Segen von Ressourcen" (08.10.2015)

 

Indien, heilige Speisen

Speisen für die Götter - Religiöse Ressourcen für Millionen (05.08.2015)

 

Indien, Wagenfest, Innovation, Tradition

Wenn die Götter sterben - Tradition als Motor für den Fortschritt in Indien (01.07.15)

 

Widerlegung, Seevölkertheorie, Auszeichnung

Tübinger Forscher stellt Seevölkerthese infrage (13.04.15)

 

Fundstätte, Irak, Schutzabkommen

Tübinger Archäologen helfen, kuturelles Erbe im Irak zu schützen (06.02.15)

 

Karthago, Legende, Siedlungsgeschichte

Auf den Spuren einer Legende Mythische Gründung Karthagos mit naturwissenschaftlichen Methoden belegt (SFB 1070 und DAI; 18.12.14)

 

Siedlung, Kupferzeit

Kupferzeitliche Siedlung in Zentralspanien entdeckt (14.09.14)

 

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Fünffacher Erfolg bei den Sonderforschungsbereichen (03.06.2013)

 

 

Bildanfragen

Gerne liefern wir Vertretern der Presse auf Anfrage Bildmaterial zur den Projekten des Sonderforschungsbereichs.

Kontakt: felix.caspari[at]guest.uni-tuebingen.de

 

 

Downloads

Überblicksflyer über Projektgruppen des SFB 1070 (d)

The Research groups of the SFB 1070 at a glance (e)

Broschüre zum SFB mit Infos zu allen Projekten

Pressespiegel

Online / Tagespresse

Magazine

Film- und Radiobeiträge

 

Projekttage an Tübinger Schulen

Schulprojekt 2018: "Kultur ist unser Leben"

Einmal mehr führten Studierende der Universität Tübingen unter der Leitung von Dr. Veronika Ederer in einer 10. Klasse des Uhland-Gymnasiums einen Projekttag durch, der in diesem Jahr unter dem Motto „Kultur ist unser Leben“ stand.

Um sich mit fremden Kulturen beschäftigen zu können, muss man sich zuerst mit der eigenen Kultur auseinandersetzen. In der ersten Projektstunde wurde deshalb auf die Definition des Kulturbegriffs und „die deutsche Kultur“ eingegangen. In der zweiten Stunde zeigte ein Ausflug in die koreanische Sprache sehr gut, wie eng Sprache und Kultur verwandt sind, und wie sehr Sprachen (und Kulturen) von anderen Ländern beeinflusst werden.

Die Doppelstunde nach der großen Pause war dem Thema Afghanistan gewidmet. Arbeitstexte, Filmausschnitte, Aufträge zur Partnerarbeit und eine abschließende Gruppendiskussion gestalteten die 90 Minuten abwechslungs- und inhaltsreich.

In der letzten Stunde wurde ein gemeinsames Gesamtquiz durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler betonten, dass ihnen vor allem die so unterschiedlichen Themen und die abwechslungsreichen Stundengestaltungen gefallen hatten.

Schulprojekt 2017: "Die Welt ist unser Feld"

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Projekttag, unter der Leitung von Dr. Veronika Ederer, in einer 7. Klasse des Hochbegabtenzuges am Uhland-Gymnasium in Tübingen statt. Unter dem Motto „Die Welt ist unser Feld“ präsentierten Studierende einen spannenden und breiten Einblick in die Ethnologie.

Der Projektmorgen startete mit einem Thema, dass die Schüler gar nicht so weit weg entführte: nämlich in die Identitätsfindung und materielle Kultur der Banater Schwaben. Exotischer wurde es dann im zweiten Teil, als eine karibische Insel in all ihrer Vielschichtigkeit und im Rahmen einer Quizstunde vorgestellt wurde.

Die Legende Hua Mulan wurde als Beispiel zur Thematisierung der Genderrollen in China herangezogen, aber auch die jüngsten historischen Veränderungen und die heutige Situation wurden dargestellt.

Am Beispiel Vietnam wurde der Bereich der Stereotypisierungen eingeführt und mit Deutschland verglichen: was ist „typisch deutsch“?

Den Abschluss bildete eine Gruppenarbeit, in der die Schüler verschiedenste bedeutsame historische Orte in Kyoto erforschten und für die jeweilige Sehenswürdigkeit ein Plakat erarbeiteten.

Die positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler ließen erkennen, dass sie den vielseitigen Projekttag und die abwechslungsreichen Einblicke geschätzt hatten. Sie lobten nicht nur die Präsentationen der Studierenden sondern vor allem die unterschiedlichen Sichtweisen – Vorhang auf für die Ethnologie in der Schule.

Schulprojekt 2016: "Die Vielfalt der Kulturen"

Unter diesem Thema fand 2016 wieder ein Projekttag am Tübinger Uhland-Gymnasium statt. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Hochbegabtenzuges der 10. Klasse gestalteten Studierende der Ethnologie unter der Leitung von Dr. Veronika Ederer einen Vormittag lang den Schulunterricht.

Die geographische Breite des Projekttages lud auf eine Reise nach Bangladesh, Indien, Albanien und Sibirien ein, ohne das Klassenzimmer verlassen zu müssen. Und um diesen Vormittag spannend zu gestalten, ließen die Studierenden sich allerhand einfallen: Partner-, Gruppen- und Stationenarbeit, ein fiktives schamanisches Ritual, Bild- und Filmmaterial, Objekte und Kulinarisches aus Indien.

Schulprojekt 2015: "Kultur als Ressource"

Zum zweiten Mal war der SFB RessourcenKulturen zu Gast im Tübinger Uhland-Gymnasium. „Kultur als Ressource“ hieß das Thema des diesjährigen Projekttages mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse. Unter der Leitung von Dr. Veronika Ederer, Ethnologin, Archäologin und Museumspädagogin aus Zürich, führten Studierende der Ethnologie durch den Unterricht.

Allen Unterrichtsstunden gemeinsam war das Anliegen, Verständnis für andere Lebensbedingungen im Vergleich zu den eigenen zu schaffen und Kultur als Ressource zu erfassen. Beispiele im Unterricht waren Bildung, für die Kinder in vielen Ländern einen beschwerlichen Schulweg auf sich nehmen, Sprach- und Bildsymbole, Reflexionen über Gesellschaftstypen, die Bedeutung von Normen im Alltag wie etwa Höflichkeits- und Begrüßungsregeln und die Hintergründe für soziale Differenzierungen wie im indischen Kastensystem.

Die Vielfalt der Themen bedingte auch eine Vielfalt an Unterrichtsmethoden. Inhaltlicher Input, Partner- und Gruppenarbeit, Bildbetrachtung, Textarbeit sowie ein Rollenspiel machten den Vormittag spannend und abwechslungsreich. Die Rückmeldung der Schüler war eindeutig: gerne öfter solche Tage, solche Themen und so gute Erklärungen.

Schulprojekt 2014: "Willkommen im Kulturhaus"

„Willkommen im Kulturhaus“ – so lautete der Titel des Projekttages im Juni 2014, den Studierende der Eberhard Karls Universität in einer 7. Klasse des Uhland-Gymnasiums in Tübingen durchführten (Leitung: Dr. Veronika Ederer). Der Projekttag hatte zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt und Gleichberechtigung der menschlichen Kulturen aufzuzeigen und Kultur als Ressource zu begreifen. Dabei sollte Verständnis unterschiedlicher Aspekte menschlicher Kulturen auch durch unterschiedliche Zugänge ermöglicht werden. Modell für diesen Ansatz war ein von Studierenden selbst gestaltetes „Kulturhaus“, in das Forscher eingeladen werden, um eine Kultur kennen zu lernen.

Der Projekttag wurde aufgrund dieses Ansatzes sehr abwechslungsreich und interaktiv gestaltet. Inhaltlicher Input, das Probieren von afrikanischen und asiatischen Gerichten, Gruppenarbeit, ein einfaches Kinderspiel und ein Gruppenquiz wechselten sich ab. Das Kulturhaus und eine Mappe, in der kurze Hintergrundinformation, Bildmaterial, Rezepte und Lieder zusammen gestellt wurden, begleitete die motivierte Schülergruppe durch den Vormittag, die den ungewöhnlichen aber inspirierenden Unterricht sichtbar genossen hat.

Ausstellungen

Fluch und Segen von Ressourcen 16.10.2015 – 31.01.2016

 

 

Ressourcen sind mehr als Erz und Energie, auch geistige Güter zählen dazu. Doch was bewirken sie, wie werden sie genutzt? Kann der „Segen“ von Ressourcen auch negative Folgen haben: Zu viel, zu einseitig, zu abhängig? Solche Fragen untersuchen über sechzig Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen im Sonderforschungsbereich 1070 RessourcenKulturen – in Europa, Asien und Afrika, in Vergangenheit und Gegenwart. Dabei gelten ihnen nicht nur Bodenschätze und Rohstoffe als Ressourcen, sondern auch Kompetenzen – technische, soziale oder auch religiöse. Ihre Methoden reichen von archäologischen Grabungen über Strontium-Isotopenanalysen bis zur ethnologischen Feldforschung. Entsprechend vielfältig sind auch die gezeigten Objekte: Bodenproben und Basareinkäufe, Grabbeigaben und Götterbilder, Feuersteine und Filmausschnitte. Innovativ und interdisziplinär werden unterschiedliche Kulturen von der Altsteinzeit bis in die Gegenwart untersucht, um bisher unerkannte oder unbeachtete Zusammenhänge im Umgang mit Ressourcen und deren kulturelle Dynamiken zu erforschen.

Die Ausstellung findet statt im Museum der Universität Tübingen im Schloss Hohentübingen.

Öffnungszeiten:

 

Eintritt:

Sonderführungen durch die Ausstellung finden an folgenden Terminen jeweils Donnerstags um 17:30 Uhr statt:

22.10.2015 Justus Weiß: Heilpflanzen in Südindien

29.10.2015 Yanti Hölzchen: Kirgisistan - Neue Moscheen braucht das Land

12.11.2015 Jörg Widmaier: Schatzfunde und Kirchen auf Gotland

19.11.2015 Jeanne Féau de la Croix: Kulturgeschichte des Wassers in Zentralasien

10.12.2015: Allgemeine Führung

17.12.2015: Allgemeine Führung

14.01.2016: Allgemeine Führung

Ausstellungseröffnung "Fluch und Segen von Ressourcen. Forschung, Fakten und Klischees"

Erste Eindrücke vom Eröffnungsabend:

Presseanfragen

Mitglieder der Presse, die sich für Teilprojekte des SFB oder die Arbeit des Gesamt - SFB RessourcenKulturen interessieren, erhalten auf Wunsch gerne Pressematerialien zugesandt.