Uni-Tübingen

Désirée Kleineberg

SFB 833, Projekt C7
Universität Tübingen
Wilhelmstraße 50, Raum 441
72074 Tübingen

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Beruflicher und akademischer Werdegang

seit 11/2019
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Projekt C7 Mihatsch/Dessì Schmid)

Universität Tübingen, SFB 833

seit 02/2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Universität Tübingen (Romanisches Seminar, Lehrstuhl für Französische und Italienische Sprachwissenschaft, Prof. Dr. Sarah Dessì Schmid)

07/2017 – 01/2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Elternzeitvertretung Prof. Dr. Laia Arnaus Gil)

Bergische Universität Wuppertal, DFG-Projekt "Frühkindlicher Trilinguismus" (Leitung Prof. Natascha Müller)

seit 10/2016
Promotion

Universität Tübingen, Romanische Philologie

04/2015 – 03/2016
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Projekt C7 Mihatsch/Dessì Schmid)

Universität Tübingen, SFB 833

04/2015 – 03/2016
Leitende Tutorin des obligatorischen Einführungstutoriums für neu Immatrikulierte

Ruhr-Universität Bochum, Romanisches Seminar

10/2013 – 09/2016
Lehrbeauftragte

Ruhr-Universität Bochum, Romanisches Seminar

10/2013 – 03/2016
Studentische Hilfskraft

Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für französische und spanische Sprachwissenschaft

04/2013-10/2015
Master of Arts

Ruhr-Universität Bochum Romanische Philologie mit Schwerpunkt Französisch und Spanisch

04/2010-03/2013
Bachelor or Arts

Ruhr-Universität Bochum Romanische Philologie mit Schwerpunkt Französisch und Spanisch


Promotionsprojekt

Arbeitstitel: „Kollektivität in den romanischen Sprachen - Eine empirische Untersuchung zu nominaler Aspektualität mit Schwerpunkt auf Französisch im Vergleich zu Spanisch, Italienisch und Portugiesisch”

Abstract: 

Die Dissertation untersucht die sprachlichen Ausdrucksmittel von Kollektivität in den romanischen Sprachen vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Theorie des Nominalaspektes im Sinne von Meisterfeld (1998) und Rijkhoff (2002). Demnach bilden unterschiedliche Typen von Kollektionen, z.B. zählbare Kollektivsubstantive und sogenannte object mass nouns, ein Kontinuum, welches einerseits in der Synchronie der Gegenwartssprache inter- und auch intra-sprachlich und andererseits in der Diachronie der Einzelsprachen zu finden ist. Die Arbeit geht in diesem Zusammenhang der Frage nach, welche Faktoren die gegenwartssprachlichen semantisch-syntaktischen Charakteristika von romanischen Kollektionen beeinflussen. Zudem wird untersucht, inwiefern von einem konstruktionalen Wortbildungsschema Kollektion ausgegangen werden kann. In der Diachronie wird der Hypothese eines gemeinsamen unidirektionalen Lexikalisierungspfades von Kollektionen, wie er u.a. von Mihatsch (2016) postuliert wird, empirisch nachgegangen. 
Die Dissertation erarbeitet folglich ein ganzheitliches Modell von Kollektivität in den romanischen Sprachen, welches die monodimensionalen Ansätze aus der bisherigen Forschung verknüpft, ergänzt und vor allem auf eine empirische Basis stellt.

Publikationen und Vorträge

Publikationen

  • (in Vorb.). "Collective nouns as a derivational category in the Romance languages - Empirical evidence for a constructional schema", in: I. Hennecke & E. Wiesinger (eds.): Constructions in Spanish, John Benjamins.
  • (2020). "Object mass nouns in Brazilian Portuguese in comparison with other Romance languages", in: Anais do VII Simpósio Mundial de Estudos de Língua Portuguesa (Porto de Galhinas, 20. - 24. August 2019), [http://sites-mitte.com.br/anais/simelp/listaresumos_2.htm]
  • (2017). "Le développement diachronique des collections françaises et espagnoles – Une étude pilote sur les noms de masse à référence hétérogène", in: RJC2017 - 20èmes Rencontres des jeunes chercheurs en Sciences du Langage (Paris, 8-9 juin 2017), [https://hal-univ-paris3.archives-ouvertes.fr/RJC2017/hal-02015541]

Vorträge

  • (2019). "Los nombres colectivos como categoría derivacional románica", Freie Universität Berlin – XXII. Deutscher Hispanistentag 
  • (2019). mit W. Mihatsch "Object mass nouns as a derivational category in the Romance languages – Diachronic evidence", Universität Tübingen – Workshop Challenges to compositionality