Uni-Tübingen

Dr. Anne Ulrich

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc)

Teilprojekt G07: Mediale Reflexionen. Bedrohungskommunikation und die US-amerikanische Ordnung nach den Anschlägen vom 11. September 2001
Seit Juni 2017 ist Anne Ulrich im Institut für Medienwissenschaft beschäftigt. Ihre neue Profilseite finden Sie hier.

 

   
Dienstadresse:
Keplerstraße 2
72074 Tübingen
Raum: 290
Telefon: 07071 29 78523
E-Mail: anne.ulrichspam prevention@uni-tuebingen.de

Beruflicher Werdegang

  • 1998-2004: Studium der Allgemeinen Rhetorik und Empirischen Kulturwissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • 2004-2009: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Allgemeine Rhetorik
  • 2005-2008: Assoziierte Mitarbeiterin des SFB 437 Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit, Mitglied des SFB-Arbeitskreises „Medialisierung von Krieg“
  • 2009-2011: Akademische Mitarbeiterin im DFG-Projekt Televisuelles Überzeugen. Fernsehjournalistische Strategien am Beispiel der Berichterstattung zum Irakkrieg 2003 am Seminar für Allgemeine Rhetorik
  • 2011: Promotion bei Prof. Dr. Joachim Knape, Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen zum Thema Visuelle Rhetorik und Fernsehjournalismus in Nachrichtensendungen zum Irakkrieg 2003
  • 2011: Auszeichnung mit dem Promotionspreis der Philosophischen Fakultät
  • 2011-2015: Akademische Rätin (a.Z.) bei Prof. Dr. Dietmar Till, Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen
  • Postdoktorandin am SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“ von 7/2015 bis 5/2017
  • Seit Juni 2017 ist Anne Ulrich im Institut für Medienwissenschaft beschäftigt. Ihre neue Profilseite finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte / wissenschaftliche Interessensgebiete

  • Medientheorie und Medienrhetorik
  • Massenkommunkation und Medienwirkungen
  • Visuelle Rhetorik und Fernsehrhetorik
  • Symbolpolitik und zeitgenössische Formen von ‚Beredsamkeit‘ im Informationszeitalter

Post-Doc-Projekt im Rahmen des SFB 923

Thema: Einzeluntersuchung im Rahmen des Teilprojekts G07 "Mediale Reflexionen. Bedrohungskommunikation und die US-amerikanische Ordnung nach den Anschlägen vom 11. September 2001"

Abstract: folgt

Publikationen

Monographien

Aufsätze in Fachzeitschriften und Buchbeiträge

  • Feldherrnherrlichkeit am Kartentisch‹. Zur Modellierung kriegsspezifischer Glaubwürdigkeit im Fernsehnachrichten-Studio. In: Schamma Schahadat / Klaus Sachs-Hombach / Felix Reer (Hrsg.): Krieg und Konflikt in den Medien. Interdisziplinäre Zugänge zu Inszenierung und Wirkung von Kriegsdarstellungen in den Medien des 20. und 21. Jahrhunderts. Köln: Halem 2015 (in Vorb.).
  • „Cicero would love this show“. The Celebration of Rhetoric and Citizenship in The West Wing. In: Christian Kock / Lisa Villadsen (Eds.): Contemporary Rhetorical Citizenship: Purposes, Practices, and Perspectives. Leiden: Leiden University Press, 2014, 131–146.
  • Die kleine Traumfabrik. Titelstorys deutscher Fernsehzeitschriften. In: Frank Duerr / Ernst Seidl (Hrsg.): Aufmacher. Titelstorys deutscher Zeitschriften. Tübingen 2014, 184-197.
  • Mit Frank Duerr: Die Rhetorik des Aufmachers. In: Frank Duerr / Anne Ulrich (Hrsg.): Rhetorik des Aufmachers. Coveranalysen der Programmpresse im 20. Jahrhundert. Tübingen 2014, 6-9.
  • Die Achillesferse der Medien im Krieg. In: Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte 7/8 (2014), 41-43 (auch in engl. Übersetzung erschienen).Beitrag für Evidenz-Tagung.
  • „Rhetorik, Begriffsexplikation“, „Inventio“ und „Elocutio“ (mit Dietmar Till). In: Natalie Binczek / Till Dembeck / Jörgen Schäfer (Hrsg.): Handbuch Medien der Literatur. Berlin, Boston 2013, 41–52 bzw. 57–65.
  • Fernsehbilder im Ausnahmezustand. Zur Einleitung (mit Joachim Knape). In: Joachim Knape / Anne Ulrich (Hrsg.): Fernsehbilder im Ausnahmezustand? Zur Rhetorik des Televisuellen in Krieg und Krise. Berlin: Weidler 2012, 11–22 (neue rhetorik 11).
  • Die Sichtbarkeit der ‚Meute‘. Probleme und Potentiale visuell­rhetorischer Selbstthematisierung im Fernsehjournalismus. In: Joachim Knape / Anne Ulrich (Hrsg.): Fernsehbilder im Ausnahmezustand? Zur Rhetorik des Televisuellen in Krieg und Krise. Berlin: Weidler 2012, 265–287 (neue rhetorik 11).
  • „Authentizität“. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hrsg. v. Gert Ueding. Bd. 10: Nachträge A–Z. Berlin: De Gruyter 2012, 79–91.
  • „Ich bin kein Redner und ich kann überhaupt keine Rede halten“. Thomas Bernhard und seine Preise. In: Joachim Knape / Olaf Kramer (Hrsg.): Rhetorik und Sprachkunst bei Thomas Bernhard. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011, 45–62.
  • „And Now Here Is What Really Happened.“ CNN und Warblogs als konkurrierende Deutungsinstanzen im Irakkrieg 2003 (mit Johanna Roering). In: Daniel Müller / Annemone Ligensa / Peter Gendolla (Hrsg.): Leitmedien. Konzepte – Relevanz – Geschichte. Bd. 1. Bielefeld: Transcript 2009, 285–309 (Medienumbrüche, 31).
  • ‚Credibility is the message.‘ Zur visuellen Rhetorik von Kriegskorrespondentendarstellungen in Fernsehnachrichten. In: Barbara Korte / Horst Tonn (Hrsg.): Kriegskorrespondenten: Deutungsinstanzen in der Mediengesellschaft. Wiesbaden 2007, 339–357.
  • Bildrhetorik in der Warburgtradition. „Pathosformeln“, „Schlagbilder“ und „Topoi“ am Beispiel Berlusconi. In: Joachim Knape (Hrsg.): Bildrhetorik. Baden-Baden: Harrassowitz 2007, 447–473 (Saecvla spiritalia, 45).
  • „Rhetorische Figuren“ und „Tropus“. In: Metzler Lexikon Literatur. Begriffe und Definitionen. Hrsg. v. Dieter Burdorf, Christoph Fassbender und Burkhard Moenninghoff. 3., völlig neu bearb. Aufl. Stuttgart, Weimar: Metzler 2007, 653 bzw. 785.
  • Souverän inszeniert. Rhetorische Schlagbilder in Silvio Berlusconis visueller Politik. In: Wilhelm Hofmann (Hrsg.): Sprachpolitik - Bildpolitik. Untersuchungen zur politischen Kommunikation in der entwickelten Demokratie. Münster: LIT Verlag 2006, 137–154 (Studien zur visuellen Politik, 3).
  • Der Krieg im Weichzeichner. Inszenierte Idyllen an der Front. In: Projektgruppe Trench Art (Hrsg.): Kleines aus dem Großen Krieg. Metamorphosen militärischen Mülls. Begleitband zur Ausstellung im Haspelturm des Schlosses Hohentübingen vom 26. April bis 16. Juni 2002. Tübingen 2002, 108–121.

Rezensionen

  • Gunter Gebauer, Ekkehard König, Jörg Volbers (Hg.): Selbst-Reflexionen. Performative Perspektiven. München 2012. In: Medienwissenschaft. Rezensionen – Reviews 2 (2012), 175–177.
  • Guido Isekenmeier: ‚The Medium is the Witness‘. Zur Ereignisdarstellung in Medientexten. Entwurf einer Theorie des Medienereignisses und Analyse der Fernsehnachrichten vom Irak-Krieg. Trier 2009. In: Medienwissenschaft. Rezensionen – Reviews 3 (2009), 331–333.
  • Der Augenkitzel des Krieges. Mit Bildkommunikation und Krieg beschäftigt sich der neue Sammelband von Thomas Knieper und Marion G. Müller (über: Thomas Knieper / Marion G. Müller (Hrsg.): War Visions. Bildkommunikation und Krieg. Köln 2005). In: literaturkritik.de, März 2006. (http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=9156&ausgabe=200603)
  • Schon Goethe war „embedded“. Der Krieg und die Medien – und ein umfangreicher Sammelband von Heinz-Peter Preußer (über: Heinz-Peter Preußer (Hrsg.): Krieg in den Medien. Amsterdam 2005). In: literaturkritik.de, November 2005. (http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=8637&ausgabe=200511)
  • Charles A. Hill / Marguerite Helmers (Hg.): Defining Visual Rhetorics. Mahwah 2004. In: H-Soz-u-Kult, 13. 06. 2005. (http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-2-180)

Vorträge

  • The Pharmakon Analogy and Modern Persuasion Research, 29.07.2015, Vortrag auf der Jahrestagung der International Society for the History of Rhetoric, “Rhetoric across Cultures” am Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen.
  • „An Advertisement Campaign“ for an „online fanclub“? Analyzing the expert discussion on IS propaganda, 24.06.2015, Vortrag auf der Jahrestagung der Rhetoric Society of Europe, “Rhetoric in the Knowledge Society” an der Universität Warschau.
  • Zur Rhetorik von Nachrichtenbildern, 21.05.2015, im Rahmen der Ringvorlesung „Visuelle Wahrnehmung“ am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen.
  • Multimodality in Television, 28.01.2015, Key Note auf der Winter School „ Mediality and Multimodality across Media” an der Universität Tübingen.
  • The Rhetoric of Presence in Live Television, 14.03.2014, Vortrag auf der Tagung „Rhetoric of Evidence“ an der Universität Heidelberg.
  • Lässigkeit als politische Klugheit? Erkundungen zu sprezzatura und Rhetorik, 23.01.2014, Vortrag auf der Tagung „Aufrichtigskeitseffekte. Signale, Figurationen und Medien im Zeitalter der Aufklärung“ an der Universität Paderborn.
  • The more things change, the more they stay the same? Zur Aktualität der Fernsehspezifik von Flow und parasozialer Interaktion, 03.05.2013, Vortrag auf der Internationalen Tagung „Das ist Fernsehen“ der AG Fernsehgeschichte/Television Studies der GfM an der Universität Regensburg.
  • Credibility is the message: Televising the Iraq War, 12.04.2013, Vortrag auf der Media, War & Conflict Fifth Anniversary Conference an der Royal Holloway University, London.
  • “Cicero would love this show.” The depiction of rhetorical citizenship in The West Wing, 16.01.2013, Vortrag auf der Tagung Rhetoric in Society 4 Contemporary Rhetorical Citizenship: Purposes, Practices, and Perspectives” an der University of Copenhagen.
  • Live im Krieg. Embedded Journalism und die (Un-)Freiheit der Kriegsberichterstattung; Teilnahme an Podiumsdiskussion des StuRa Jena mit dem ARD-Korrespondenten Stephan Kloss, 03.12.2012.
  • Rhetorische Medienanalyse, 26.01.2012, Vortrag im Rahmen des Postdoc-Workshops „Analysemethoden und Techniken der Strategischen Kommunikation“ an der Universität Bern.
  • Sprezzatura revisited. The Rhetorical Roots of Digital Self-Fashioning, 22.07.2011; Vortrag auf der Jahrestagung der International Society for the History of Rhetoric an der Università di Bologna.
  • Die Sichtbarkeit der ‚Meute‘. Probleme und Potentiale televisueller Selbstreflexivität im Fernsehjournalismus, 24.09.2010; Vortrag auf der Tagung „Fernsehbilder im Ausnahmezustand? Grenzen und Perspektiven der Televisualisierung“ an der Universität Tübingen.
  • „Aber ich bin kein Redner und ich kann überhaupt keine Rede halten“ – Thomas Bernhard und die Epideiktik, 27.03.2010; Vortrag auf der Tagung „Rhetorik und Sprachkunst bei Thomas Bernhard“ an der Universität Tübingen.
  • Haben Unternehmen Persönlichkeit? (mit Stefanie Luppold), 22.05.2009; Vortrag bei SATÜR, den Salzburg-Tübinger Rhetorikgesprächen zum Thema „Persönlichkeitsbildung“ an der Universität Salzburg.
  • Mediale Deutungskonkurrenzen im Irakkrieg 2003 (mit Johanna Roering), 16.11.2007, Vortrag auf der Jahrestagung des SFB/FK 615 „Medienumbrüche 1900/2000“ „Alte und neue Leitmedien“ an der Universität Siegen. Evidenz-Tagung Heidelberg.
  • Im Bilde: Visuelle Selbstdarstellungen von Fernsehkorrespondenten im Irakkrieg 2003, 18. 06. 2006, Tagung „Kriegskorrespondenten als Deutungsinstanzen in der Mediengesellschaft des DFG-Sonderforschungsbereichs „Kriegserfahrungen. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“ der Universität Tübingen in Freudenstadt.
  • Souverän inszeniert. Rhetorische Schlagbilder in Silvio Berlusconis visueller Politik, 10. 10. 2004, Tagung „Sprachpolitik/Bildpolitik“ des Arbeitskreises „Visuelle Politik/Film und Politik“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft an der Universität Augsburg.

Tagungen, Workshops, Konferenzen

  • 24.-25. September 2010: „Fernsehbilder im Ausnahmezustand? Grenzen und Perspektiven der Televisualisierung“. Fachtagung im Rahmen des DFG-Projekts „Televisuelles Überzeugen. Fernsehjournalistische Strategien am Beispiel der Berichterstattung zum Irakkrieg 2003“ am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen.

Lehrveranstaltungen

Hauptseminare

  • Mediale Reflexion von Krieg und Krise im 21. Jahrhundert (Sommersemester 2015)
  • „The First Casualty of War is Truth“ – Kriegspropaganda und die Rolle der Medien (Wintersemester 2014/15, in Kooperation mit Dr. Johanna Roering, Amerikanistik, Tübingen)
  • Rhetorik des Aufmachers. Theorie und Analyse von Zeitschriftencovern (Sommersemester 2014, in Kooperation mit Frank Duerr, Universitätsmuseum Tübingen)
  • Rhetorik und Publizistik (Sommersemester 2013)
  • Die Anfänge der Massenpublizistik (Wintersemester 2012/2012)
  • Medienwirkungsforschung (Sommersemester 2012)
  • Medienrhetorik (Sommersemester 2011)

Proseminare

  • Medienrhetorik des Fernsehens (Sommersemester 2015)
  • Einführung in die Medienrhetorik (Sommersemester 2014, in Kooperation mit Jan-Noël Thon, Medienwissenschaft, Tübingen)
  • Das Gerücht (Sommersemester 2013)
  • Einführung in das Studium der Rhetorik (Wintersemester 2011/2012; Wintersemester 2012/2013; Wintersemester 2013/14: zwei Kurse; Wintersemester 2014/15; Wintersemester 2015/16, angekündigt)
  • Die öffentliche Meinung (Sommersemester 2012)
  • Das Bild politischer Rhetorik in Spielfilm und Fernsehserie (Wintersemester 2011/2012)
  • Authentizität aus rhetorischer Perspektive (Sommersemester 2010)
  • Rezension und Kritik. Formen und Funktionen des Urteils im Informationszeitalter (Sommersemester 2009)
  • Mediale Inszenierung von Authentizität (Wintersemester 2008/2009)
  • Faszination Rede. Die deutsche Redekultur im 20. Jahrhundert (Sommersemester 2008, in Kooperation mit Elisabeth Grüner, Allgemeine Rhetorik)
  • Grundlagentexte zur Fernsehtheorie (Wintersemester 2007/2008)
  • Nachrichtenformate im Fernsehen (Sommersemester 2007)
  • Methoden der Fernsehanalyse (Wintersemester 2006/2007)
  • Kriegsberichterstattung im Fernsehen (Sommersemester 2006)
  • Rhetorik der Fernsehnachrichten (Wintersemester 2005/2006)
  • Marshall McLuhan – Understanding Media (Sommersemester 2005)
  • Jürgen Habermas – Theorie des kommunikativen Handelns (Wintersemester 2004/2005)