Uni-Tübingen

Daniel Rothenburg

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Doktorand)

Teilprojekt E05: Versalzung und Bodendegradation als Bedrohung agrarischer Ordnungen in Russland, Kasachstan/Tadschikistan und Australien seit 1945

   
Dienstadresse: Keplerstraße 2
72074 Tübingen
Raum: 188
Telefon: 07071 29 75088
E-Mail: daniel.rothenburgspam prevention@uni-tuebingen.de

 

Beruflicher Werdegang

  • 2016: Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Gesellschaft für Australienstudien (GASt)
  • seit 2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“
  • 2015: Erstes Staatsexamen
  • 2014-2015: Studentische Hilfskraft am SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“
  • 2011-2014: Studentische Hilfskraft am Seminar für Zeitgeschichte bei Dr. Fernando Esposito
  • 2009-2015: Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Tübingen
  • 2008-2009: Studium der Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Mannheim
  • 2008: Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg als Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung
  • 2002-2005: Ausbildung zum Industriekaufmann

 

Forschungsschwerpunkte / wissenschaftliche Interessensgebiete

  • Wissenschafts-, Technik- und Umweltgeschichte
  • Umweltgeschichte Australiens
  • Ideengeschichte

 

Forschungsprojekt im Rahmen des SFB 923

Thema: Einzeluntersuchung im Rahmen des Teilprojekts E05 "Versalzung und Bodendegradation als Bedrohung agrarischer Ordnungen in Russland, Kasachstan/Tadschikistan und Australien seit 1945"

Abstract:

Meine Dissertation (Arbeitstitel: „The world, as seen in a rural place in Victoria, Australia“) untersucht, wie sich ländliche Gemeinden in Australien im Zuge der Bedrohung durch Bodenversalzung veränderten. Sie nimmt etwa den Zeitraum von 1950 bis 1990 in den Blick. Ich konzentriere mich auf den Goulburn-Murray Irrigation District im Murray-Darling Basin und analysiere sozioökonomische Veränderungen, lokale Selbsthilfe und Organisation, technische Lösungsversuche und sich veränderndes Umweltbewusstsein.

Diesen australischen Fall reflektiere ich im Relevanzrahmen der Umweltgeschichte des 20. Jahrhunderts, etwa anhand der Problemkomplexe Grüne Revolution, Modernisierung und Entwicklungspolitik und der Ökologischen Revolution um 1970.

Mein Buch wird historische Tiefe zu aktuellen Diskussionen über die Umweltprobleme des beginnenden 21. Jahrhunderts im Horizont der Globalen Erderwärmung liefern, besonders der Bodendegradation in der Landwirtschaft - in Australien und weltweit.

Publikationen

  • „The Majesty of Concrete“ Hume Dam and Australian Modernity, in: Zeitschrift für Australienstudien 31 (2017) 101-113.
  • Tagungsbericht: Nach dem Konstruktivismus? Aktuelle Strategien der Kontextualisierung in der Neuen Ideengeschichte, 01.10.2014 – 02.10.2014 Tübingen, in: H-Soz-Kult, 10.01.2015, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5762>.
  • Die „Höhere Maschinenbauschule Eßlingen“ im Dritten Reich. Schritte der Gleichschaltung zur Integration in den NS-Staat, in: Ewald Frie (Hg.), Die Geschichte der Hochschule Esslingen. Ein Lesebuch zum 100-jährigen Jubiläum; als Projekt des Hauptseminars "Regionale Hochschulgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts" im Sommersemester 2013 unter der Leitung von Ewald Frie. Esslingen am Neckar: Hochschule Esslingen 2014, S. 154-169.

 

Vorträge

  • 04.07.2018: “The Global ‚Ecological Revolution’ in Rural Victoria”; Vortrag auf der Konferenz “The Scale of History”, Australian Historical Association Annual Conference 2018, 02.-06.07.2018, Australian National University, Canberra.
  • 11.04.2018: “Local Matters, Global Trends. Environmentalism in Rural Communities of Victoria, Australia”; Vortrag auf dem Workshop “’Playing with Scales’ in Environmental History”, 11.-12.04.2018, Tübingen. www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7737.
  • 11.04.2018: “Introduction: The Challenge of Scales”; Vortrag auf dem Workshop “’Playing with Scales’ in Environmental History”, 11.-12.04.2018, Tübingen.
  • 26.09.2017: “A Green Vanguard? Salinity Action Groups in rural Victoria in the 1970s.”; GeoPlan Seminar Series 2017, Macquarie Universität, Sydney.
  • 28.01.2017: “’Salt? What salt?’ Manufacturing ecological consciousness in rural communities of Victoria, Australia.”; Vortrag auf dem Workshop “Knowing Soils. An Anthropology of Agricultural Knowledge”, 27.-28.01.2017, Tübingen.
  • www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7291.
  • 07.10.2016: „Dreams turning to Salt? Australia’s Hydro-Modernism faces the Challenge of Salinity.“; Vortrag auf der Konferenz „Aquatic Histories in Transnational and Global Perspectives“, 06.-07.10.2016, Tübingen. http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7002.
  • 29.09.2016: „’The Majesty of Concrete’: Hume Dam and the Australian Modernity.“; Vortrag auf der Konferenz „Nature and Environment in Australia“, 28.09.-01.10.2016, Köln.
  • 27.05.2016: "Living with Salt in the Murray-Darling Basin. 1970s to 1990s."; Vortrag auf dem Environmental History PhD Workshop, Australian National University, 22.-27.05.2016, Canberra, Australien
  • 22.01.2016: „Versalzung als Bedrohung agrarischer Ordnungen nach 1945: Einführung in drei Regionalstudien zu Südrussland, Kasachstan/Tadschikistan und Australien“ (mit Timm Schönfelder and Tommaso Trevisani); Vortrag auf dem Workshop „Ökosysteme, technische Artefakte, soziale Ordnungen. Neuere Studien zu einer integrativen Technik- und Umweltgeschichte“, 21.-22.01.2016, Tübingen.
  • 04.06.2015: „Die Ästhetik der Staudämme. Der ‚Hume Dam’ als Symbol des Fortschritts?“; Vortrag auf der Nachwuchskonferenz „Neue Perspektiven auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts“ der Leibniz-Forschergruppe „Nach dem Boom“, Freiburg.

Konferenzen und Workshops

 

Lehrveranstaltungen

  • WS 2017/18: Übung „Grüne Revolution statt grauer Theorie. Eine Einführung in die Umweltgeschichte“, Universität Tübingen (mit Timm Schönfelder.)