Uni-Tübingen

Maike Hausen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorandin)

Teilprojekt G04: End of Empire. Re-ordering in Australien, Neuseeland und Kanada, 1960-1980

 

   
Dienstadresse: Keplerstraße 2
72074 Tübingen
Raum: 167
Telefon: 07071 29 77342
E-Mail: maike.hausenspam prevention@uni-tuebingen.de

Beruflicher Werdegang

  • 2009-2013: B.A.-Studium der Geschichtswissenschaft sowie Empirische Kulturwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen
  • 2010-2014: studentische Hilfskraft am Seminar für Neuere Geschichte der Universität Tübingen
  • 2011-2012: Erasmus-Austausch an die Università di Bologna
  • 2012: Abschluss Bachelor of Arts an der Universität Tübingen
  • 2012-2015: studentische Hilfskraft im Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“
  • 2012-2015: Tutorin am Seminar für Neuere Geschichte der Universität Tübingen
  • 2013-2015: M.A.-Studium der Neueren und Neusten Geschichte an der Universität Tübingen
  • 2015: Abschluss Master of Arts an der Universität Tübingen
  • seit 2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“

Forschungsschwerpunkte / wissenschaftliche Interessensgebiete

  • Vergleichende Geschichte Australiens, Neuseelands und Kanadas
  • Geschichte des British Empire im 20. Jahrhundert
  • Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nach 1945
  • Transnationale Geschichte

Forschungsprojekt im Rahmen des SFB 923

Thema: Einzeluntersuchung im Rahmen des Teilprojekts G04 "End of Empire. Re-ordering in Australien, Neuseeland und Kanada, 1960-1980"

Abstract:

Die Teiluntersuchung analysiert außenpolitische und strategische Debatten in den ehemaligen Siedlerkolonien in den 1960er und 1970er Jahren. Grundlage der Analyse sind Quellen von Regierungsorganisationen, Nachlässe und Zeitungsberichte. Das Projekt konzentriert sich auf die Verhandlungen um den britischen Militärrückzug „East of Suez“ aus Südostasien. Es untersucht, wie die damit verbundenen Debatten zu politischen, diplomatischen und strategischen Veränderungen im Verhältnis zwischen Großbritannien und den Dominions führten. Die Teiluntersuchung fragt, wie und in welchem Ausmaß der Militärrückzug als Bedrohung von den ehemaligen Siedlerkolonien wahrgenommen wurde und wie seine Konsequenzen in jeweilige neue oder veränderte Außenpolitiken überführt wurden. Im Zentrum stehen sogenannte policymaker, also Ministeriumsangehörige, Diplomaten oder Politiker, die im Zuge der Debatten den jeweiligen geopolitischen Raum ihrer jungen Nation erörterten. Ebenso wurde die Grundlage der jeweiligen nationalen Identität, die zuvor stark auf britishness basiert hatte, im Zuge des Rückzugs und des britischen „turn to Europe“ neu verhandelt. Die Diskussionen um den Rückzug „East of Suez“ werden als gewichtiger Beitrag zu einem Nationsbildungsprozess in den ehemaligen Siedlerkolonien verstanden, der in allen drei Ländern zu einer selbstständigeren Außen- und Sicherheitspolitik auf regionaler und internationaler Ebene führte.

Publikationen

  • Maike Hausen/Reinhold Weber: Eine Zeitenwende? Wertewandel und Krisenbewusstsein in den 1970er Jahren; in: Reinhold Weber/Philipp Gassert (Hrsg.): Filbinger, Wyhl und die RAF. Die Siebzigerjahre in Baden-Württemberg (Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs 42), Stuttgart 2015, S. 71-91.

Vorträge

 

  • 'No Ground for Confidence': Reflections on the British Decision 'East of Suez' in Australia and New Zealand, 1966-1969" (Britain and the World Conference, Exeter, 22.06.2018) (auf englischer Seite)
  • “A Matter of Bread and Butter and Bullets”. Framing an Asian Threat in Security Discussions among Australia, Canada and New Zealand in the 1960s (End of Empire Tagung, 11.10.2018, Tübingen)
  • Re-ordering Foreign Policy. Shifting Frameworks of Collective Security and Defencein Australia, New Zealand and Canada in the 1960s and 1970s (Workshop “End of Empire. Re-ordering in Australia, New Zealand and Canada, 1960-1980”, 25./26.2.2016)
  • Presentation and Discussion of the Concept “Emotions in History”(Workshop “End of Empire. Re-ordering in Australia, New Zealand and Canada, 1960-1980”, 25./26.2.2016)
  • Re-ordering Foreign Policy. Außenpolitische Debatten um kollektive und nationale Sicherheit in Australien, Neuseeland und Kanada 1956-1968, (Nachwuchstagungder Überseegeschichte e.V., Schloss Schney, 6.8.2016)
  • Außen- und sicherheitspolitische Debatten um die britische Dekolonialisierung Südostasiens in Australien, Neuseeland und Kanada 1956-1968 (Nachwuchstagung des Arbeitskreises Deutsche England-Forschung, Berlin, 14.10.2016)
  • “Why weren’t you here yesterday?“ - Kanada und das Dilemma westlicher Präsenz in Südostasien, 1954-1973 (Doktorandentag Neuere Geschichte, Tübingen, 17.02.2017)