Uni-Tübingen

Tabea Scheible

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorandin)

Teilprojekt G02: Geistliche Frauengemeinschaften im 15. und 16. Jahrhundert: Ordnungsvorstellungen und Bedrohungskommunikation in Reform und Reformation

 

   
Dienstadresse: Keplerstraße 2
72074 Tübingen
Raum: 192
Telefon: 07071 29 77293
E-Mail:   

Beruflicher Werdegang

  • Seit 11/2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 923, Teilprojekt G02 zu geistlichen Frauengemeinschaften im 15. und 16. Jahrhundert. Ordnungsvorstellungen und Bedrohungskommunikation in Reform und Reformation
  • 10/2009 – 10/2015: Studium der Geschichte, der Politikwissenschaft und der Romanischen Philologie (Spanisch) an der Universität Tübingen und an der Universidad de Guanajuato, Mexiko (01/2012 – 04/2013). Staatsexamensabschluss „mit Auszeichnung“, Zulassungsarbeit (Geschichte) zu „Kriegserfahrungen im Zweiten Weltkrieg. Eine Analyse der Feldpostbriefe von Erwin Benzenhöfer“
  • 04/2010 – 10/2015: Stipendiatin der württembergischen Landeskirche im Evangelischen Stift, Tübingen
  • 06/2013 – 10/2015: studentische Hilfskraft im Dezernat für Internationale Angelegenheiten der Universität Tübingen
  • 10/2011 – 01/2012: studentische Hilfskraft, Tutorin „Einführung in das Studium der Politikwissenschaft“ (Dr. Frankenberger), Institut für Politikwissenschaft, Universität Tübingen

Forschungsschwerpunkte / wissenschaftliche Interessensgebiete

  • geistliche Frauengemeinschaften, besonders Dominikanerinnen
  • vergleichende Landesgeschichte (Baden-) Württembergs
  • Geschichte des Spätmittelalters / der Frühen Neuzeit mit Schwerpunkt auf der Reformation
  • Historische Hilfswissenschaften

 

Forschungsprojekt im Rahmen des SFB 923

Thema: Einzeluntersuchung im Rahmen des Teilprojekts G02 „Geistliche Frauengemeinschaften im 15. und 16. Jahrhundert: Ordnungsvorstellungen und Bedrohungskommunikation in Reform und Reformation.“

Abstract: Die Teiluntersuchung nimmt sich der Frage nach den Handlungsmöglichkeiten von geistlichen Frauen in Situationen bedrohter Ordnung an. Dabei wird das Bewältigungshandeln von Dominikanerinnengemeinschaften in zwei Bedrohungssituationen an der Epochenschwelle des ausgehenden Mittelalters vergleichend gegenübergestellt: Anhand von landesgeschichtlichen Quellen aus drei Frauenklöstern in Württemberg werden Prozesse des Re-Orderings der geistlichen Frauen in Auseinandersetzung einerseits mit der konkurrierenden Ordnung durch die Ordensreform und andererseits in Bedrohung durch die neue Ordnung der Reformation verglichen. Wie gestaltete und veränderte sich der Handlungsspielraum jener klausurierten Akteurinnen?

Vorträge, Workshops, Tagungen

  • 05/2018: Vortrag: „Kloster Weiler: Klosterauflösungen durch die Reformation. Ein Lebensentwurf wird in Frage gestellt“ im Rahmen des Launch-Events der Virtuellen Ausstellung ‚Bedrohte Ordnungen‘ des SFB 923, Universität Tübingen.
  • 04/2018: Abendvortrag: „Wir armen eingeschlossenen Frauenpersonen, die in diesen gefährlichen Zeiten nach Gott sonst niemand haben“ – Württembergische Frauenklöster im Spätmittelalter, im Rahmen der Vortragsreihe des Schwäbischen Heimatbundes zu „Landesgeschichte – frisch ausgepackt“, Stuttgart.
  • 03/2018: Vortrag: „Was unnsere verordnete lanndt visitatores verrichten sollen. Die Reformation im Bottwartal — ein landesgeschichtlicher Vergleich“ (Zusammen mit Agnes Schormann), Workshop AGFEM (Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter), Höchst.
  • 12/2017: Vortrag: "Bedrohter Handlungsspielraum? Württembergische Dominikanerinnen in Reform und Reformation", im Rahmen der Veranstaltung „Neues aus dem Institut für Geschichtliche Landeskunde — in Erinnerung an Hansmartin Decker-Hauff“, Universität Tübingen.
  • 11/2017: Abendvortrag: „‚Stifftung unnd Ordnung des Frawen Closters Offenhausenn im Landts Würtemberg gelegen‘ - ein Fund in Wien“, Gomadingen.
  • 07/2017: Vortrag: „‚Das in allem Weg sicher, frey und ongezwungen sol bleiben‘ – Zum Gewissen der württembergischen Dominikanerinnen in der Reformationszeit‘“, Technische Universität Dresden, Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte (FOVOG).
  • 04/2017: Einführungsvortrag: „Ordnungsdiskurse in Frauenklöstern: Chroniken und Selbstzeugnisse“, Workshop „Ordnungsdiskurs in Frauenklöstern: Chroniken und Selbstzeugnisse“, Universität Tübingen.
  • 04/2017: Vortrag: „Die Cura monialium in württembergischen Dominikanerinnenklöstern“ bei der Tagung: „Religiöse Frauengemeinschaften am südlichen Oberrhein“, Waldkirch.
  • 03/2016: Vortrag: „Ein Dominikanerinnenkloster während der Reformation: Ja und Amen?“, AGFEM (Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter), Dhaun. (https://agfem.wordpress.com/workshops/arbeitstreffen/).
  • 03/2016: Vortrag: “Sanctimoniales – las monjas de la orden dominicana en Alemania bajo la amenaza de reformas en el siglo XV y XVI”, Congreso Internacional de Jóvenes Medievalistas, 15.-18. März 2016, Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko Stadt.
  • 10/2015: Vortrag: „Geistliche Frauengemeinschaften im 15. und 16. Jahrhundert. Ordnungsvorstellungen und Bedrohungskommunikation in Reform und Reformation“ (Zusammen mit Sigrid Hirbodian, Agnes Schormann: „Geistliche Frauengemeinschaften im 15. und 16. Jahrhundert: Ordnungsvorstellungen und Bedrohungskommunikation in Reform und Reformation. Projektvorstellung“), Workshop „Frauenklöster am südlichen Oberrhein“, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.B.

 

Artikel etc.

  • Rezensionen zu:
    • Eva Schlotheuber: „Gelehrte Bräute Christi“ Religiöse Frauen in der spätmittelalterlichen Gesellschaft, erscheint in: Zeitschrift für Kirchengeschichte. (im Publikationsprozess)

Sammelbandbeiträge:

  • „Die Cura Monialium im 15. und 16. Jahrhundert. Überlegungen anhand des Dominikanerinnenklosters in Steinheim an der Murr“, erscheint in: Oberrheinische Studien. (im Publikationsprozess)
  • (spanisch) „Las monjas de la Orden de Santo Domingo en Alemania del Sur bajo la amenaza de reformas en los siglos XV y XVI“, erscheint in: Tagungsband des Congreso Internacional de Jóvenes Medievalistas, UNAM, Mexiko (15.-18. März 2016). (im Publikationsprozess)

Zeitschriftenartikel:

  • „Im Kleinen das Große suchen? Ein Rechnungsbuch der Dominikanerinnen von Steinheim an der Murr“, in: Schwäbische Heimat. (im Publikationsprozess)

Onlinepublikationen:

Tagungsberichte:

  • Mensch und Wald seit dem Mittelalter. Lebensgrundlage zwischen Furcht und Faszination, 27.04.2018 – 29.04.2018 Rottenburg, in: H-Soz-Kult, 26.07.2018, www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7770.   
  • Reformen geistlicher Frauengemeinschaften im Mittelalter. 3. Internationale AGFEM Tagung / Reforms in female religious communities in the Middle Ages, 22.03.2017 – 25.03.2017 Weingarten, in: H-Soz-Kult, 08.06.2017, www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7199.
  • Food, Feast and Famine, International Medieval Congress, 04.07.2016 - 07.07.2016, Leeds, in: Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte,
  • https://mittelalter.hypotheses.org/8276.
  • Artikel „Die Cura Monialium in württembergischen Dominikanerinnenklöstern“ (Arbeitstitel), in: "Oberrheinische Studien" (in Arbeit)
  • Projekt: Virtuelle Ausstellung (in Arbeit)
  • Artikel „Klosterchroniken“, in: Südwestdeutsche Archivalienkunde (SWA), digital unter www.leo.de (Landeskunde Entdecken Online). (in Arbeit)
  • Tagungsbericht: Workshop AGFEM (Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter), (03/2017) Online verfügbar unter: www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7199.
  • Artikel (spanisch) „Las Monjas de la Orden de Santo Domingo en Alemania del Sur bajo la amenaza de reformas en los siglos XV y XVI“. (http://www.historicas.unam.mx/eventos/2016/congreso_jovenes_medievalistas_2016.html). (in Publikationsprozess)

Diskussions-/Tagungsleitungen:

  • 06/2018: Diskussionsleitung Workshop „Gemeinschaftsvorstellungen und Gemeinschaftspraxis. Mendikanten und ihre Netzwerke im städtischen und ländlichen Raum“, Kooperation Universität Tübingen & Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Heidelberg.
  • 05/2018: Einführung und Diskussionsleitung Workshop „Ordnungsdiskurse in Frauenstiften: Statuten“, Universität Tübingen.
  • 04/2017: Diskussionsleitung Workshop „Ordnungsdiskurse in Frauenklöstern: Chroniken und Selbstzeugnisse“ Universität Tübingen.

Workshops und Tagungsorganisation:

  • 05/2019: Abschlusstagung Teilprojekt G02 des SFB Bedrohte Ordnung: „Die Reformation und geistliche Frauen“ mit Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, Agnes Schormann, Tübingen (in Planung).
  • 06/2018: Workshop „Gemeinschaftsvorstellungen und Gemeinschaftspraxis. Mendikanten und ihre Netzwerke im städtischen und ländlichen Raum“, SFB 923 (G02) und Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
  • 06/2018: Workshop: Social Order and Network Analysis in Historical Perspective, mit PhD Kathryne Beebe (University of Texas) und Prof. Dr. Christina Lutter (Universität Wien), Tübingen.
  • 05/2018: Tagung „Mensch und Wald seit dem Mittelalter. Lebensgrundlage zwischen Furcht und Faszination“, Universität Tübingen in Kooperation mit Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.
  • 05/2018: „Ordnungsdiskurse in Frauenstiften: Statuten“ mit Agnes Schormann, Tübingen.
  • 04/2017: „Ordnungsdiskurse in Frauenklöstern: Chroniken und Selbstzeugnisse“ mit Agnes Schormann, Tübingen.
  • 02/2016: „Threatened Orders in the Twelfth-Century: Monastic Reform as a Traumatic Process“, mit PhD Alison I. Beach (Ohio State University), Tübingen.

 

Lehrveranstaltungen

  • WS 2016/17: Übung: „Spätmittelalterliche Frauenklöster: Chroniken und Selbstzeugnisse“, 2 SWS, zusammen mit Agnes Müller.
  • WS 2017/18: Übung: „Heraldik - Geschichte der Wappen, Geschichte durch Wappen“, 2 SWS

Weitere Projekte:

  • Konzeptionsgruppe der Virtuelle Ausstellung "Bedrohte Ordnungen" im Rahmen des SFB 923, ‚Bedrohte Ordnungen‘ der Universität Tübingen, www.bedrohte-ordnungen.de