Uni-Tübingen

A5: Die Pragmaästhetik der frühneuzeitlichen Epideiktik im 18. Jahrhundert

Im Zentrum des Teilprojekts A5 stehen Analysen ausgewählter epideiktischer Reden (Lobreden) des 18. Jahrhunderts aus den Bereichen Hof, Universität und Schule sowie den Deutschen Gesellschaften und anderen Sozietäten. In diesem Zusammenhang wird auch eine Datenbank zur Redegeschichte erarbeitet werden. Ausgangsthese des Projektes ist dabei, dass sich die Gattung angemessen nur auf der Basis des praxeologischen Modells des SFB verstehen lässt, es also auf das Zusammenspiel von sozialer Pragmatik und rhetorischer Ausgestaltung (Verfahren der amplificatio) ankommt. Die praktische Redekultur des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum ist, im Unterschied zur Rhetoriktheorie, bislang fast gar nicht erforscht worden. Die Methodik des SFB ruft hier zu einem Blickwechsel auf, durch den das Projekt Neuland betritt.


Team

Projektleitung:

Prof. Dr. Dietmar Till

Projektmitarbeiterin:

Katharina Geissler


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