Uni-Tübingen

Jan Stellmann

Wissenschaftlicher Koordinator


Kontakt

Universität Tübingen
SFB 1391 „Andere Ästhetik“
Keplerstr. 17
D-72074 Tübingen

Raum 31

 +49 (0)7071 29-74268
jan.stellmannspam prevention@uni-tuebingen.de


Kurzvita

2019

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB 1391 "Andere Ästhetik" an der Eberhard Karls Universität Tübingen

2019

Abschluss des Promotionsverfahrens an der Eberhard Karls Universität Tübingen

2017

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg 1662 der Eberhard Karls Universität Tübingen

2014

Abschluss des Masterstudiums an der Eberhard Karls Universität Tübingen (Deutsche Literaturgeschichte)

2011

Abschluss des Bachelorstudiums an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Karls-Universität Prag (Germanistik, Politikwissenschaften)


Forschung

Publikationen

Aufsätze:

Figura μετάλημψις a posterioribus ad priora. Ästhetik der Epigonalität in Heinrichs von Neustadt Gottes Zukunft, in: Anna Chalupa-Albrecht / Maximilian Wick (Hgg.), „Wo die Epigonen wohnen“. Epigonalität in mediävistischer Perspektive, Berlin [u.a.] 2020 (Mikrokosmos. Beiträge zur germanistischen und allgemeinen Literaturwissenschaft 86), S. 197–251.

leitlîche blicke. Sehen und Liebeskrankheit bei Heinrich von Morungen, in: Sarah Bowden / Nine Miedema / Stephen Mossmann (Hgg.), Verletzungen und Unversehrtheit in der deutschen Literatur des Mittelalters. XXIV. Anglo-German Colloquium, Saarbrücken 2015, Tübingen 2020, S. 243–259.

Rom(a). Eine theoretische Skizze zum Raum der Personifikation, in: Christoph Mauntel / Volker Leppin (Hgg.), Transformationen Roms in der Vormoderne, Stuttgart 2019 (Studien zur christlichen Religions- und Kulturgeschichte 27), S. 167–190.

[gem. mit Gudrun Bamberger und Moritz Strohschneider] Dichten mit Gott – Schreiben über Gott. Eine Einleitung, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 48.1 (2018) [Hefttitel: „Elevationen der Autorschaft“], S. 3–17.

wilde / bilde. Semantische Funktionen eines häufigen Reims der mittelhochdeutschen Epik, in: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 58 (2017), S. 69–111 [peer-reviewed].


Rezensionen:

„Julia Weitbrecht / Werner Röcke / Ruth von Bernuth (Hgg.), Zwischen Ereignis und Erzählung. Konversion als Medium der Selbstbeschreibung in Mittelalter und Früher Neuzeit. (Transformationen der Antike 39) De Gruyter, Berlin – Boston 2016“, in: Arbitrium 37 (2019), S. 39–42.

[gem. mit Annette Gerok-Reiter] „Sonja Glauch, An der Schwelle zur Literatur. Elemente einer Poetik des höfischen Erzählens (Studien zur historischen Poetik 1) Winter, Heidelberg 2009“, in: Arbitrium 31.1 (2013), S. 26–32.

Vorträge

13.09.2019: „Der ordo artificialis als Erzählen gegen die Ordnung der Natur“. Vortrag auf dem Workshop „Gegen die Ordnung: Literarische und visuelle Topoi der Natur in der Vormoderne“, veranstaltet von Bernhard Seidler und Maximilian Wick (13.–14.09.2019, München).

28.06.2019: „er inpfete daz êrste rîs. Poetologie der insertio bei Gottfried von Straßburg“. Vortrag im Rahmen des Altgermanistischen Gesprächskreis der FSU Jena und TU Chemnitz (28–29.06.2019, Jena).

04.05.2019: „Ein Zwischenspiel artifizieller Metaphern. Zum ‚Pilatus‘-Prolog“. Vortrag auf dem 23. Tübinger Nachwuchsforum (04.–05.05.2019, Tübingen).

30.01.2019: [gem. mit Claire Janka] „Hanc historiam tamquam de monumento ignoranciae resuscitat ad perhennem vitam. Alexander, Vergil, Walter von Châtillon und der ewige Ruhm“. Vortrag im Rahmen des Mediävistischen Oberseminars von PD. Dr. Sandra Linden / Prof. Dr. Klaus Ridder (WiSe 2018/19, Universität Tübingen).

11.07.2018: „Ernst Robert Curtius. ‚Zur Literarästhetik des Mittelalters‘“. Vortrag im Rahmen des Mediävistischen Oberseminars von Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter / PD. Dr. Sandra Linden (SoSe 2018, Universität Tübingen).

24.11.2017: „Sol kvnst sin verdorben? Das Verhältnis zwischen Albrechts ‚Jüngerem Titurel‘ und Wolfram von Eschenbach“. Vortrag auf der 24. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises („Bewahren – aneignen – zerstören. Formen des Umgangs mit dem Alten und Fremden in der Vormoderne“, 23.–24.11.2017, Rom).

23.06.2017: „daedala tecta. Das poetologische Bienengleichnis und seine ‚Übersetzung‘ bei Thomasin von Zerklaere“. Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Workshops „Tiere wissen –Tiere erzählen. Narrative Entwürfe von Animalität in Literatur und Kultur – Fiktionalität und Faktualität von Texten“, veranstaltet von Marion Darilek / Angelika Zirker (23.–24.06.2017, Universität Tübingen).

19.12.2016: „Artifizialität. Eine Poetologie der deutschen Literatur des Mittelalters. Mit einem Exkurs zum vergessenen Forschungsfeld der Wortwiederholung“. Vortrag im Germanistisch-Mediävistischen Kolloquium der Universität Heidelberg.

12.10.2016: „An der Schwelle zum allegorischen Raum. Zu einigen Abgründen spätantiker und mittelalterlicher Personifikationsallegorien“. Vortrag auf der Jahrestagung „Wissensräume – Zeiträume. Transformationen Roms in der Vormoderne“ des Tübinger Graduiertenkollegs 1662 „Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800-1800)“, (10.–15.10.2016, Rom).

25.06.2016: „Der stete Tropfen höhlt den Stein. Zu zehn Versen aus dem Prolog von Herborts von Fritzlar ‚Liet von Troye‘“. Vortrag auf dem 21. Tübinger Nachwuchsforum (24.–25.06.2016, Tübingen).

15.06.2016: „Deus artifex“. Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Ästhetik im Mittelalter?“ von Prof. Dr. Annette Geork-Reiter (SoSe 2016, Universität Tübingen).

05.02.2016: „Alanus sach…und schreib, oder: Wenn der Nachgeborene seinen Vorgänger zur Figur macht. Überlegungen zur epigonalen Ästhetik in Heinrichs von Neustadt ‚Gotes zukunft‘“. Vortrag auf der Nachwuchstagung „Wo die Epigonen wohnen. Epigonalität in Wissenschaftsgeschichte, Theorie und literarischer Praxis“, veranstaltet von Anna Chalupa-Albrecht / Jan Habermehl / Marie Vorländer / Maximilian Wick (04.–06.02.2016, Frankfurt am Main).

23.01.2016: „wilde / bilde. Reim als semantischer Spezialeffekt“. Vortrag im Rahmen des Mediävistischen Oberseminars von Prof. Dr. Annette Geork-Reiter / Prof. Dr. Klaus Ridder (WiSe 2015/16, Universität Tübingen).

05.09.2015: „leitlîche blicke. Poetik des verletzenden Sehens bei Heinrich von Morungen“. Vortrag auf dem XXIV. Anglo-German Colloquium „Verletzungen und Unversehrtheit in der deutschen Literatur des Mittelalters“, veranstaltet von Dr. Sarah Bowden / Prof. Dr. Nine Miedema / Dr. Stephen Mossman (02.–06.09.2015, Saarbrücken).

19.03.2015: [gem. mit Gudrun Bamberger und Moritz Strohschneider] „Positionen. Poetik und Poetologie (1200 – 1500 – 1800)“. Vortrag auf dem Workshop „Poetik / Poetologie“ (s.u. bei Workshop).

Tagungen und Workshops

22.–23. November 2019 [gem. mit Sophie Marshall]: Klang der Macht – Macht des Klangs in Gesellschaften und Medien der Vormoderne. 26. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung, FSU Jena, Senatssaal, Fürstengraben 1 (1. OG).

19.–20.03.2015 [gem. mit Gudrun Bamberger und Moritz Strohschneider]: Konzeption und Organisation des Workshops „Poetik / Poetologie. Religiöses Wissen und auktoriale Selbstlegitimation“, Universität Tübingen (die Beiträge zum Workshop sind publiziert in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 48.1 (2018), Hefttitel: „Elevationen der Autorschaft“).