Uni-Tübingen

Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation

Grundlage des Öffentlichkeitsprojektes ist das praxeologische Modell des SFB: Ästhetische Akte und Artefakte, so die Ausgangsthese, werden nur im Zusammenspiel zwischen artistischen Eigenlogiken (autologische Dimension) und sozialen Alltagslogiken (heterologische Dimension) verstehbar. Entsprechend ‚übersetzt‘ das Öffentlichkeitsprojekt Wissen(schaft) in soziale Praxis und Interaktion, indem es den intensiven und interaktiven Dialog mit vergangenen Gegenwarten stimuliert. Neben der Aufgabe, über wissenschaftliche Einzelresultate aus den verschiedenen Disziplinen zu informieren, soll damit das Modell einer praxeologischen Ästhetik in seinen Chancen und Potentialen für eine Analyse ästhetischer Prozesse insgesamt, d.h. über die Vormoderne hinaus, zur Diskussion gestellt werden. Konzeptionell sind dabei drei Dimensionen bzw. Aspekte leitend: 

  • wissenssoziologisch: Wie ist eine spezifisch akademische Forschung (autologischer Pol) in einer medial plural und divers strukturierten Gesellschaft (heterologischer Pol) zu vermitteln?
  • epistemisch: Was kann die historische Perspektive dazu beitragen, die Ubiquität des Ästhetischen in der aktuellen Lebenswelt zu verstehen? 
  • transhistorisch und -kulturell: Wie lassen sich im Dialog mit Kunst und Ästhetik der Gegenwart Analogien und Differenzen beobachten? 

Special Lectures
Ringvorlesung
Andere Ästhetik in der Schule
Pressearchiv

Team

Projektleitung:

Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter
Prof. Dr. Anna Pawlak
Prof. Dr. Jörg Robert

Projektmitarbeiterin:

Dr. Franziska Hammer

Hilfskräfte:

Sanja Ketterer
Jonas Primbs
Ulrike Stierle