Uni-Tübingen

Ausschreibung im Bereich Geowissenschaften

03.06.2020

Förderung von Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs der DFH (DFDK) 2023-2026

Frist: 15.07.2021 (Antragsankündigung); 31.10.2021 (Antragsfrist)

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) unterstützt – in Anlehnung an die integrierten Licence/Bachelor- und Master-Studiengänge – die Entwicklung gemeinsamer strukturierter Doktorandenausbildungen.

Die Ausschreibung richtet sich an französische Écoles doctorales und an deutsche Einrichtungen einer strukturierten Doktorandenausbildung. Sie wird jährlich für eine jeweilige Förderdauer von vier Jahren veröffentlicht.

Die Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs stehen allen Fachrichtungen offen. Die Teilnahme eines Drittlandes ist möglich.

Die vorliegende Ausschreibung betrifft:

  • Erstanträge
  • Anträge auf Verlängerung der Förderung von Doktorandenkollegs, deren Förderung zum 31.12.2021 ausläuft.

Hochschulen, die einen Erstantrag stellen, können für die Vorbereitung des Kooperationsvorhabens das Förderinstrument „Vorbereitungstreffen“ in Anspruch nehmen.

Die Doktorandenausbildung soll folgende Kriterien erfüllen:

  • Strukturiertes Ausbildungskonzept mit deutsch-französischem Kern,
  • besonders innovativer Charakter des Kooperations- und Ausbildungsprogramms,
  • Qualität, Realisierbarkeit und Mehrwert des Programms der Doktorandenausbildung, des Forschungsprogramms und der beruflichen Eingliederung,
  • Module zum Erlernen methodologischer, interdisziplinärer und interkultureller Kompetenzen,
  • Qualität und Mehrwert der wissenschaftlichen Kooperation,
  • internationaler Aspekt des Projektes,
  • wissenschaftliche Exzellenz der beteiligten Wissenschaftlergruppen,
  • Zusammenarbeit, Koordinierung und Mobilität der Wissenschaftlergruppen,
  • Qualität des Betreuungskonzeptes,
  • Einbringen von Drittmitteln und finanziellem Eigenanteil der am Projekt beteiligten Institutionen,
  • Teilnahme einer angemessenen Anzahl von Doktorandinnen und Doktoranden insbesondere für die Anträge auf Verlängerung der Förderung.

Die finanzielle Unterstützung dient der Förderung der Mobilität der Promovierenden und Hochschullehrer, der Organisation von Seminaren, Konferenzen und gemeinsamen Kursen zum wissenschaftlichen Austausch und zur Entwicklung von transversalen Kompetenzen der Doktoranden. Sie umfasst:

  • Infrastrukturmittel in Form einer Pauschale von 12.000€ jährlich pro Kooperation. Diese Förderung dient der Deckung der Kosten, die mit der sprachlichen Vorbereitung der Promovenden verbunden sind und die durch wissenschaftliche Treffen und Reisekosten der Hochschullehrer entstehen. Diese Mittel können zur Deckung eventueller Kosten der Drittlandhochschule verwendet werden; die deutsche und/oder die französische Hochschule begleichen diese Kosten direkt oder erstatten sie der Drittlandhochschule. Zusätzliche Mittel i.H.v. 5.000€ können denjenigen Partnereinrichtungen bewilligt werden, die den Aufbau eines fachbezogenen Netzwerks unter der Leitung einer Dachorganisation anstreben, deren Aufgabe die Entwicklung eines fächerübergreifenden Lehrangebots für die Doktoranden ihrer DFDK sein wird.
  • Mobilitätsbeihilfen in Höhe von 600€ monatlich für bis zu 15 Doktoranden und für Aufenthalte im Partner- oder Drittland bis zu einer Dauer von jeweils 18 Monaten.
  • Auslandsstipendien in Höhe von bis zu 1.300€ monatlich für maximal zwei Doktoranden und Aufenthalten von jeweils maximal 18 Monaten. Diese Förderung ist Programmen vorbehalten, die als besonders innovativ und gut strukturiert evaluiert werden und die Auslandsstipendien beantragt haben.

Die Förderung der DFH ist den Promovenden vorbehalten, die in einer deutschen oder französischen Heimathochschule eingeschrieben sind und einen Aufenthalt im Partner- oder im Drittland durchführen. Es ist zulässig, dass Doktoranden aus dem Drittland die deutsche oder französische Hochschule als Heimathochschule wählen. In diesem Fall erhalten diese jedoch die Beihilfen der DFH ausschließlich während ihres Aufenthalts im Partnerland.

Der Antrag ist an die DFH zu richten und muss folgende Elemente enthalten:

  • eine Beschreibung der Ausbildung mit Schwerpunkt auf ihrer binationalen Ausrichtung,
  • die Beschreibung des wissenschaftlichen Programms der antragstellenden Wissenschaftlergruppen,
  • eine Beschreibung des Stellenwerts, den die Ausbildung in der Forschungspolitik des Forschungsteams und der beteiligten Einrichtungen einnimmt,
  • eine Beschreibung der laufenden Kooperationen zwischen den beteiligten Einrichtungen,
  • einen detaillierten Finanzierungsplan, mit Angaben zur Grundfinanzierung, die jede der beteiligten Einrichtungen zu leisten bereit ist, zu beantragten Fördermitteln der DFH, der französischen Seite, der DFG oder des DAAD und zu weiteren möglichen Drittmittelgebern,
  • Erläuterung zur möglichen Umsetzung von Cotutelle-Verfahren,
  • Für Weiterförderungsanträge: Angabe der Publikationsleistung der Doktoranden.

Verfahren:

Für die Antragstellung gelten die im nachfolgenden Zeitplan angegebenen Fristen:

  • Einreichung einer Antragsankündigung: 15.07.2021 
  • Frist der Antragstellung: 31.10.2021
  • Administrative Evaluation durch die DFH und externe wissenschaftliche Begutachtung: November 2021 bis März 2022
  • Förderentscheidung des Hochschulrats der DFH: April 2022
  • Bekanntgabe der Förderentscheidung und Erstellung des Zuwendungsvertrags durch die DFH: Mai 2022
  • Beginn des DFDK: 01.01.2023

Bitte signalisieren Sie uns Ihre beabsichtigte Antragstellung so bald wie möglich, spätestens jedoch bis zum 15.07.2021.

Den Antrag bitte per Post und per E-Mail bei der DFH einreichen (Stichwort: Deutsch-Französisches Doktorandenkolleg) an

Ansprechpartnerinnen: 

Nähere Informationen sowie vollständige Ausschreibung:

https://www.dfh-ufa.org/informationen-fuer/hochschulen/ausschreibungen/promotion 

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