Menschen haben unterschiedliche Bewältigungskapazitäten im Umgang mit Katastrophen. Welche Kapazitäten Personen haben, hängt dabei nicht nur von individuellen Faktoren ab, sondern ist die Folge eines komplexen Zusammenspiels von individuellen Verfassungen und Lebenssituationen, gesellschaftlich-strukturellen Bedingungen und damit verbundenen Planungsprozessen. Im Sinne der Deutschen Resilienzstrategie soll im Projekt IKRAM in den Blick genommen werden, inwieweit es mit Blick auf die Vulnerabilitätsdimensionen Alter, Geschlecht, Sprache und Behinderung bereits Standards, Leitlinien, Zielvorstellung, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für ein inklusives Katastrophenrisikomanagement gibt beziehungsweise wo aktuell Lücken bestehen. Auf dieser Basis sollen im Projekt Handlungsempfehlungen insbesondere für die Bundespolitik entwickelt werden.