Personal und Innere Dienste

Coronavirus: Vorgehen bei (Dienst-)Reisen

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Dienstreisen und Exkursionen nur aus zwingendem Grund

Dienstreisen ins Ausland dürfen weiterhin nur aus einem zwingenden dienstlichen Grund durchgeführt werden. Das Auswärtige Amt hat am 3. Juni seine weltweite Reisewarnung mit Wirkung zum 15. Juni aufgehoben. Auch wurden die Quarantäneregelungen für nach Deutschland einreisende und rückkehrende Personen deutlich gelockert. Dennoch gibt es in vielen Ländern der Welt nach wie vor hohe Fallzahlen bei Covid-19-Erkrankungen und entsprechende Probleme in den lokalen Gesundheitssystemen. Darüber hinaus kann sich die epidemiologische Lage am Reiseziel kurzfristig ändern. 

Beschäftige, die eine Dienstreise planen, sind daher aufgefordert, vorab das Gespräch mit ihrem oder ihrer Vorgesetzten zu suchen. Der oder die Vorgesetzte entscheidet dann über die Frage der Dringlichkeit, wobei hier ein sehr strenger Maßstab anzulegen ist. Dienstreisen dürfen nur dann genehmigt werden, wenn aufgrund der jeweiligen Verhältnisse vor Ort und auf dem Reiseweg die Risiken einer Erkrankung sowie von Problemen bei der Hin- und Rückreise als beherrschbar erscheinen. In diesem Zusammenhang ist von den antragstellenden Personen auch zu prüfen, ob die Reisenden nach der Rückkehr aus dem jeweiligen Zielland Gefahr laufen, sich für 14 Tage in Quarantäne begeben zu müssen. Weitere Infos zu Quarantänebestimmungen können Sie dem Abschnitt "Rückkehrer aus dem Ausland" entnehmen.

Die antragstellenden Personen sind verpflichtet, die genannten Fragen vorab anhand der vom Auswärtigen Amt und der Bundesregierung, dem Europäischen Zentrum für Seuchenkontrolle, dem Robert-Koch-Institut und der Weltgesundheitsorganisation bereitgestellten Daten zu prüfen. Die Ergebnisse der Prüfung müssen den Vorgesetzten bei Antragstellung vorgelegt werden. Im Interesse der eigenen Gesundheit und Sicherheit sind alle Beschäftigten aufgerufen, sich unmittelbar vor Beginn einer genehmigten Dienstreise nochmals über die aktuellen Verhältnisse vor Ort zu informieren und gegebenenfalls auf die Dienstreise zu verzichten.

Die oben genannten Vorgaben gelten ebenfalls für Exkursionen. Für die Genehmigung und Durchführung von Exkursionen gelten darüber hinaus weitergehende Vorgaben, die Sie dem  Hygienekonzept der Universität zur Covid-19-Pandemie entnehmen können.  

Webseite des Auswärtigen Amts:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762 
Webseite der Bundesregierung:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-regelungen-1735032   
Webseite des Europäischen Zentrums für Seuchenkontrolle: 
https://www.ecdc.europa.eu/en/cases-2019-ncov-eueea 
Webseite des Robert-Koch-Instituts:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland.html 
Webseite der Weltgesundheitsorganisation:
https://covid19.who.int/   
Webseite der Landesregierung mit Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne – CoronaVO EQ)
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fuer-ein-und-rueckreisende/ 

Ihre Reise wurde storniert

Rückerstattung statt Gutschein

Verschiedene Beförderungsunternehmen sind aufgrund von Covid-19-Maßnahmen gezwungen, ihre Reisen zu stornieren und bieten nun Gutscheine statt Rückerstattungen an. Auf Grundlage der Mitteilung der EU-Kommission „Auslegungsleitlinien zu den EU-Verordnungen über Passagierrechte vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Situation im Zusammenhang mit Covid-19“ müssen Gutscheine als Erstattung nicht akzeptiert werden. Bitte bestehen Sie auf eine Rückerstattung des Gesamtbetrags. Wenn Sie einen Gutschein schon angenommen haben, sollten Sie ebenfalls rückwirkend eine Erstattung beantragen vor dem Hintergrund, dass diese Art der Erstattung nicht mit EU-Recht vereinbar ist und daher schon grundsätzlich keinen Bestand haben kann.

Die Bundesregierung will diese Regelung nun durch die EU geändert sehen und strebt eine Regelung an, die Reisende zur Akzeptanz eines Gutscheins an Stelle einer Rückzahlung  verpflichtet. Da die Möglichkeit besteht, dass diese Regelung auch rückwirkend gilt, bitten wir Sie, schnellstmöglich eine Erstattung zu verlangen.

Sofern Vorauszahlungen seitens der Universität Tübingen getätigt wurden, müssen die Rückerstattungen der Beförderungsunternehmen wieder an die Universität zurückfließen.

Nach der Rückkehr von einer Reise

Einreise oder Rückreise nach Deutschland

Bund und Land haben zum 15. Juni 2020 die Quarantänebestimmungen für Menschen, die nach Deutschland einreisen, deutlich gelockert. Eine Quarantänepflicht sowie die Pflicht, sich unverzüglich mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen, besteht aber weiterhin

Allerdings sind Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen, von der Quarantänepflicht befreit, sofern sie durch ein ärztliches Zeugnis nachweisen können, dass sie nicht mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. Details entnehmen Sie bitte der folgenden Informationsseite des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html 

Bitte beachten Sie Folgendes: Die Quarantänepflicht kann von den Gesundheitsbehörden auch kurzfristig wieder gegen Einreisende oder Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Staaten verhängt werden, die aktuell (02. Juli 2020) nicht als Risikogebiet gelten. Übersteigt die Zahl der Neuinfektionen in einem Staat den kritischen Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen, gilt nach der Einreise bzw. Rückkehr aus dem betroffenen Staat automatisch die Pflicht, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Bitte informieren Sie sich daher vor Ihrer Abreise und nochmals vor Ihrer Rückkehr über das aktuelle Infektionsgeschehen auf der oben genannten Webseite des baden-württembergischen Sozialministeriums sowie auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland.html

Gesundheitsamt Tübingen: Beratung für Rückkehrende aus dem Ausland

Hotline:   07071/207-3600, Montag-Freitag, 8-18 Uhr 
https://www.kreis-tuebingen.de/Abteilung+33+_+Gesundheit.html  

Bei Symptomen Kontakt zum Hausarzt aufnehmen

Falls sich typische Erkältungs- oder Grippesymptome einstellen, sollten Sie sich zunächst nach telefonischer Voranmeldung und mit Hinweis auf die zurückliegende Reise mit Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin beraten. Bitte setzen Sie sich nachfolgend mit ihren Vorgesetzten telefonisch in Verbindung.

Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst

Der Betriebsärztliche Dienst steht Ihnen zudem beratend zur Verfügung,  +49 7071 29-87092, täglich 8.30-13.30 Uhr.

FAQ zu arbeitsrechtlichen Fragen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine FAQ-Seite zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen online geschaltet: Coronavirus: Arbeitsrechtliche Auswirkungen

Weitere nützliche Links