Center for Interdisciplinary and Intercultural Studies

Julian Nida-Rümelin

Julian Nida-Rümelin ist seit 2004 Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist außerdem Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie seit 2001 Honorarprofessor der Humboldt Universität. 2014 verlieh ihm die Universität Triest die Ehrendoktorwürde. 2016 wurde ihm die Europa-Medaille der Bayerischen Staatsregierung verliehen. 2001 wurde er zum Staatsminister mit dem Aufgabengebiet Kultur und Medien in der rot-grünen Regierung ernannt. In diesem Amt blieb er bis zum Ende der rot-grünen Regierung im Oktober 2002.


Seine Forschungsgebiete liegen in der Rationalitätstheorie, Ethik und politischen Philosophie. Besondere Anliegen sind ihm die Verbindung von Ökonomie und Ethik und die öffentliche Rolle der Kunst sowie in den letzten Jahren die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz. Sein Plädoyer für eine Erneuerung des Humanismus in Philosophie und Praxis versteht sich als Alternative zur aktuellen Unordnung in der nationalen und internationalen Politik.


Wichtige Veröffentlichungen: Über menschliche Freiheit (2005), Philosophie und Lebensform (2009), Verantwortung (2011), Der Akademisierungswahn (2014), Die Optimierungsfalle: Philosophie einer humanen Ökonomie (2015), Humanistische Reflexionen (2016), Grenzen Denken, Eine Ethik der Migration (2017).