Tübingen School of Education (TüSE)

Critical Thinking und darüber hinaus: Normative Fragen in der Lehrer*innenbildung heute

Problemstellung/Zielsetzung der Special Interest Group (SIG)

Das Fortbestehen der liberalen fortschrittlichen Gesellschaftsformen und ihr Ansehen können nicht mehr als selbstverständlich gelten. Dies ist einer der Gründe, weswegen Diskussionen um die Pluralität, die Gültigkeit, Begründung und Akzeptanz von Werten und Normen notwendig sind. Wir wollen evaluative und normative, letztlich also ethische Fragen der Lehrer*innenbildung in den Vordergrund rücken, die im akademischen Diskurs oft vernachlässigt werden. Die SIG will damit der Frage nachgehen, wie philosophisch-ethische Reflexion auch im Kontext der Anerkennung pluraler Werte und Normen entwickelbar und begründbar ist.
Die Gruppe wird mit unterschiedlichen Akteur*innen der Lehramtsausbildung Debatten ermöglichen, versteckte Themen und Konflikte transparent machen und mit Kolleg*innen der Lehrer*innenbildung, auch international, in einen konstruktiven Austausch kommen.

Sprecherin

Dr. Uta Müller

Beteiligte

Vertreter:innen der Fachdidaktiken und Fachwissenschaften

  • Dr. Dominik Balg (Didaktik der Philosophie)
  • Prof. Dr. Uwe Küchler (Didaktik des Englischen)
  • Prof. Dr. Philipp Thomas (Didaktik der Philosophie/Ethik, Weingarten)
  • Dr. Wolfgang Polleichtner (Latein/Griechisch)
  • PD Dr. Gabi Schlag (Institut für Politikwissenschaft)
  • Prof. Dr. Fahimah Ulfat (Islamische Religionspädagogik)

Vertreter:innen der Bildungswissenschaften und weiterer Fächer

  • Dr. Uta Müller (Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften)
  • PD Dr. Dr. Martin Harant (Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik)
  • Prof. Dr. Thomas Potthast (Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften)
  • Dr. Simon Meisch (Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften