Fachbereich Geschichtswissenschaft

TübAix-Auswahlgespräche am 24. und 25. Januar 2020

Ende Januar durften wir uns über Besuch aus Aix freuen: Anlässlich der Auswahlgespräche für den TübAix-Bachelor kamen die französischen Programmverantwortlichen Prof. Dr. Guy Le Thiec, Antje Janssen und Dr. Doris Borelbach nach Tübingen, um zusammen mit den Programmverantwortlichen auf deutscher Seite, Prof. Dr. Ellen Widder, Prof. Dr. Bernd Grewe und Judith Osché neue Studierende für den TübAix-Studiengang auszuwählen. An dieser Stelle möchten wir den sechs Studierenden, die neu aufgenommen wurden, noch einmal ganz herzlich gratulieren!

Nach den Auswahlgesprächen, die am Freitag stattfanden, wurde für den folgenden Tag ein gemeinsames Kulturprogramm organisiert. Wir fuhren mit dem Zug nach Stuttgart, um in der Staatsgalerie die Ausstellung „Tiepolo – Der beste Maler Venedigs“ zu besichtigen. Dabei sahen wir uns auch die Dauerausstellung an, die seit kurzem Banksys „Love is in the Bin“ als dauerhafte Leihgabe integrieren konnte. Das gemeinsame Abendessen, bei dem wir uns noch einmal austauschen konnten, bildete den Abschluss eines gelungenen und bereichernden Wochenendes.

TübAix-Auswahlwochenende am 8. und 9. Februar 2019

Anlässlich der TübAix-Auswahlgespräche am 8. Februar 2019 durften wir uns über Besuch aus Aix-en-Provence freuen: Prof. Guy Le Thiec und Antje Janssen reisten nach Tübingen, um gemeinsam mit den deutschen Programmverantwortlichen neue Studierende für den TübAix-Studiengang auszuwählen. Wir gratulieren allen Studierenden, die neu in den TübAix-Studiengang aufgenommen wurden!  

Nach den Auswahlgesprächen fand am 09.02. ein gemeinsames Kulturprogramm mit aktuellen und ehemaligen TübAix-Studierenden statt. Wir besuchten die Podiumsdiskussion „Élysée 2.0.19“, die im Zuge der aktuellen Erneuerung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags in der Neuen Aula der Universität Tübingen stattfand. Passend zur Thematik des Freundschaftsvertrags besuchten wir anschließend den Ort, an dem sich Charles de Gaulle und Konrad Adenauer nach vielen Jahrzehnten der Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich im Jahre 1962 zum ersten Mal die Hand gaben: das Residenzschloss Ludwigsburg. Hier nahmen wir an einer geführten Schlossbesichtigung teil.

TübAix beim 20. Deutsch-Französischen Forum in Straßburg

Der TübAix-Studiengang war auch in diesem Jahr wieder beim Deutsch-Französischen Forum am 09. und 10. November in Straßburg vertreten. Die jährlich stattfindende deutsch-französische Hochschul- und Studienmesse ist eine wichtige Informationsquelle für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende im Bachelor, die eine internationale Hochschulausbildung anstreben. So kamen in diesem Jahr über 6500 Besucher aus ganz Frankreich und Deutschland, von Toulouse bis Hamburg. Mit den Kolleginnen und Kollegen der Aix-Marseille Université Antje Janssen, Prof. Dr. Guy Le Thiec und Prof. Dr. Nicole Colin berieten Judith Osché und Miriam Polack die Interessentinnen und Interessenten zu den gemeinsamen Studiengängen beider Universitäten. Prof. Dr. Ellen Widder leitete zudem das Treffen der Vertreter der Fachgruppe Geisteswissenschaften innerhalb der Deutsch-Französischen Hochschule, deren Sprecherin sie seit Juni 2017 ist. Wir freuen uns auf die Bewerbungen der zahlreichen Abiturienten und Bachelorabsolventen, die sich in Straßburg für ein Studium in Tübingen und Aix-en-Provence interessiert haben!

TübAix gefördert bis 2022!

Wir freuen uns, dass die Deutsch-Französische Hochschule den TübAix erneut positiv evaluiert hat! Die deutsch-französische Gutachterkommission hat den Studiengang als "einen der besten integrierten Studiengänge in Geschichte" eingestuft. Die DFH fördert so weitere vier Jahre den TübAix mit Infrastrukturmitteln und Mobilitätsbeihilfen für Studierende in der Auslandsphase. Damit wird die langjährige intensive Zusammenarbeit der Aix-Marseille Université und der Eberhard Karls Universität belohnt.

TübAix-Auswahlgespräche und Ausflug nach Waldenbuch

Im Rahmen der Auswahlgespräche am 26. Januar 2018 durften wir die Programmbeauftragten des TübAix Catherine Atlan und Antje Janssen aus Aix-en-Provence in Tübingen begrüßen und gemeinsam neue Studierende in den TübAix-Studiengang aufnehmen. Den neuen „TübAixlern“ gratulieren wir zur Aufnahme und heißen sie herzlich willkommen in unserem Studiengang!

Der Besuch aus Aix bot Anlass für einen gemeinsamen Ausflug nach Waldenbuch, an dem auch Studierende und Alumni des TübAix teilnahmen. Dort bekamen wir im Museum der Alltagskultur Einblicke in Wohnräume des 19. Jahrhunderts und sahen, wie sich Alltagsgegenstände und ihre Bedeutung im Laufe der Zeit verändern – vom Nachttopf zur Hightech-Toilette, vom Kofferradio zum Ipad. Abgerundet wurde der Ausflug mit einem kurzen Abstecher zu Ritter Sport.

60 Jahre Hochschulkooperation Tübingen-Aix

Der TübAix-Studiengang ist in eine Hochschulkooperation zwischen der Eberhard Karls Universität und der Aix-Marseille Université (AMU) eingebunden, die 1957 ihren Anfang in einem Briefwechsel zwischen den Rektoren nahm. Schon bald folgte ein reger Austausch von Hochschuldozenten und Studierenden. Dieses 60. Jubiläum wurde am 12. und 13. Oktober 2017 mit einem Festakt in Aix-en-Provence begangen.

Zur 20-köpfigen Tübinger Delegation unter der Leitung der Prorektorin für Internationales Prof. Dr. Monique Scheer gehörten der Leiter des Dezernats für Internationale Angelegenheiten Wolfgang Mekle, der Dekan der Philosophischen Fakultät Prof. Dr. Jürgen Leonhardt, mehrere Vertreter des Fachbereichs Geschichte, der Romanistik, der Germanistik, der Politikwissenschaft, der Medizin und der Juristischen Fakultät. Die Stadt Tübingen war durch die Bürgermeisterin Dr. Christine Arbogast vertreten und auch den Direktor des Deutsch-Französischen Kulturinstituts Dr. Matthieu Osmont reiste mit.

In ihren Ansprachen unterstrichen der Präsident der AMU, Yvon Berland, und die Prorektorin für Internationales der Universität Tübingen, Monique Scheer, die tragende Rolle der deutsch-französischen Studiengänge in Geschichte (TübAix) und Germanistik (AIFA) für diese Kooperation. Im Laufe des Festakts berichtete unter anderem Stefan Seiler über seinen Werdegang vom TübAix-Studium bis hin zu seiner derzeitigen Position als Leiter der Abteilung für Internationales an der École d’ingénieur-e-s EPF.

Prof. Dr. Johannes Großmann, Professor für Westeuropäische Geschichte an der Universität Tübingen, und Dr. Catherine Atlan, Maître de conférence und Programmverantwortliche des TübAix an der AMU, erzählten unter anderem von der interkulturellen Lehrerfahrung bei der gemeinsamen Exkursion zu den Spuren des kolonialen Erbes in Paris-Marseille 2014 und Hamburg-Berlin 2017.

Das Jubiläum war jedoch nicht nur ein Anlass für Rückblicke, sondern auch zur Reflexion, wie die Hochschulkooperation perspektivisch vertieft und erweitert werden kann. Insbesondere ist beabsichtigt, weitere Disziplinen in die Kooperation einzubeziehen und eine intensivere Zusammenarbeit auch im Bereich der Forschung zu entwickeln Zu diesem Zweck unterzeichneten die Vertreter beider Universitäten eine Absichtserklärung für einen neuen hochschulweiten Rahmenvertrag, der in den nächsten zwei Jahren ausgehandelt werden soll. Die mitreisenden Professorinnen und Professoren hatten Freitag Vormittag Gelegenheit, ihre französischen Fachkolleginnen und -kollegen in Aix und Marseille zu treffen und neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte zu diskutieren.

Video zur Veranstaltung an der AMU

Exkursion „Zwischen Vergessen und Wiederkehr. Koloniale Vergangenheit und Erinnerungspolitik in Deutschland (Berlin/Hamburg)“, 18.–25. Februar 2017

Leitung: Catherine Atlan (Université Aix-Marseille) und Johannes Großmann (Universität Tübingen)

Die einwöchige Exkursion knüpfte an eine erste Studienfahrt nach Paris und Marseille an, die die DozentInnen im Juli 2014 mit Studierenden beider Universitäten durchgeführt haben und aus der u.a. eine in Tübingen und Aix-en-Provence gezeigte Fotoausstellung hervorgegangen ist. Der Blick auf die französische Kolonialerinnerung wurde durch eine Erkundung der „imperialen Städte“ des Deutschen Kaiserreichs ergänzt. Ausgehend von einem Besuch der Ausstellung „Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart“ haben die TeilnehmerInnen zum Beispiel das Berliner Regierungsviertel, das sogenannte „Afrikanische Viertel“ in Berlin-Wedding, den Hamburger Hafen und den Tierpark Hagenbeck erkundet. Hinzu kamen Diskussionsveranstaltungen mit ausgewiesenen Spezialisten der deutschen Kolonialgeschichte und Vertretern zivilgesellschaftlicher Initiativen.

Studiengangkonferenz in Berlin (7. TübAix-Studiengangkonferenz)

Berufsperspektiven im Kulturmanagement und in der Kulturpolitik

Chancen und Möglichkeiten für Historiker mit deutsch-französischen Kompetenzen

02.-04. Dezember 2016

Bericht

Tagungsprogramm