Exzellenzcluster – Kontrolle von Mikroorganismen zur Bekämpfung von Infektionen

Forschungsbereich C: Bakterielle Gemeinschaften und der Wirt

Zentrale Fragestellung

Welche allgemeinen Prinzipien werden von den Mitgliedern des bakteriellen Mikrobioms und den Wirtszellen verwendet, um miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig zu beeinflussen?

Ziel

Antimikrobielle Wirtsfaktoren beeinflussen die Zusammensetzung des Mikrobioms und individuelle Unterschiede in der Expression solcher Faktoren tragen zu Mikrobiom-Dysfunktion und Krankheiten bei. Im Forschungsbereich C sollen bioaktive Moleküle und Metallionenfänger in menschlichen Mikrobiomen identifiziert werden, die vom Wirt produziert werden und die das Wachstum von Mikroorganismen einschränken können.

So sollen unter anderem die Auswirkungen dieser Verbindungen auf die bakterielle Fitness in wirtsspezifischen Habitaten und auf die Dynamik mikrobieller Gemeinschaften in in vitro und in vivo Mikrobiom-Modellsystemen aufgeklärt werden. Desweiteren wird der Einfluss spezifischer Microbial-Associated Molecular Patterns (MAMPs) und MAMP-Varianten auf die Produktion von antimikrobiellen Molekülen und Entzündungsmediatoren untersucht. Das langfristige Ziel ist es, die Prinzipien der Kommunikation zwischen Mikrobiom und Wirt auf systemischer Ebene zu entschlüsseln.


Principal Investigators

Prof. Dr. Julia-Stefanie Frick

Universitätsklinikum Tübingen
Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Mukosale Immunität und Mikrobiom
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Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee

Universität Tübingen
Institut für Zellbiologie
Immunologie
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Prof. Dr. Ruth Ley

Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
Abteilung Mikrobiomforschung 
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Prof. Dr. Detlef Weigel

Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
Molekularbiologie
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