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		<title>Home</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 19:08:09 +0100</pubDate><lastBuildDate>Sun, 15 Mar 2026 19:08:09 +0100</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-129339</guid><pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:41:00 +0100</pubDate><title>Pierre Schumacher receives RIG “Outstanding Doctoral Thesis Award” at the German Robotics Conference 2026</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/home-newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129339&amp;cHash=3dc5fb9a453c829ed794083306188f50</link><description>Pierre Schumacher has been selected as one of the two recipients of the “RIG Outstanding Doctoral Thesis Award”, recognizing exceptional doctoral research in robotics in Germany. The award was officially announced during the “RIG Heroes Award Night 2026” at the German Robotics Conference 2026, organized by the Robotics Institute Germany (RIG), in Cologne on March 12.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Schumacher’s dissertation, <i>“Reinforcement Learning for Muscle-Driven Systems,” </i>was selected from 27 nominations submitted by 16 institutions across Germany. Following an extensive evaluation process, an international selection committee chose two equal awardees, citing Schumacher’s work for its “scientific depth, originality, and impact”.</p><p>Pierre Schumacher conducted his doctoral research at the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen under the supervision of our Cluster member <a href="https://uni-tuebingen.de/de/264672" target="_blank">Prof. Georg Martius</a> (University of Tübingen) and <a href="https://neuromech.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Daniel Häufle</a> (Hertie Institute for Clinical Brain Research) funded by the Cyber Valley Research grant “Learning effcient control of non-linear muscle-driven systems: Morphological computation as guiding principle”. His project was part of our Cluster and the Center for Bionic Intelligence Tübingen Stuttgart (BITS). His dissertation, <i>“Reinforcement Learning for Muscle-Driven Systems,”</i> addresses challenges in controlling complex, highly overactuated robotic and biomechanical systems by developing new machine learning methods.</p><p>A central contribution of the work is the development of DEP-RL, a reinforcement learning approach that improves exploration and learning in systems with many redundant actuators, such as musculoskeletal models. Using this method, Schumacher demonstrated efficient learning for tasks involving complex simulated bodies, including a human model with dozens of muscles and animal-inspired locomotion systems.</p><p>Pierre’s research also explored how muscle-like actuation can improve learning performance and robustness in robotic systems. In collaborative studies, Schumacher and colleagues showed that musculoskeletal models can lead to more data-efficient and stable learning in anthropomorphic control tasks. More recent work demonstrated that reinforcement learning can produce natural and robust bipedal walking in musculoskeletal simulations without relying on motion-capture demonstrations.</p><p>Schumacher began his academic path with a trinational bachelor’s degree in physics that took him to universities in <span class="whitespace-normal">France</span>, <span class="whitespace-normal">Luxembourg</span>, and <span class="whitespace-normal">Germany</span>. After completing his B.Sc. in physics in <span class="whitespace-normal">Saarbrücken 2017</span>, he shifted toward computational approaches and pursued a master’s degree at <span class="whitespace-normal">Goethe University Frankfurt</span> in <span class="whitespace-normal">Frankfurt am Main</span>. In 2021, he joined the Max Planck Institute for Intelligent Systems and the Hertie Institute for Clinical Brain Research in Tübingen with Prof. Georg Martius and Prof. Daniel Häufle for his PhD in Computer Science, which he completed in 2025. Schumacher’s expertise has also attracted industry attention: he joined MyoLab, a startup based in New York focusing on musculoskeletal control technologies, last year.</p><p>The RIG Outstanding Doctoral Thesis Award highlights emerging researchers whose doctoral work significantly advances robotics research in Germany. Schumacher’s selection underscores the growing importance of combining machine learning, biomechanics, and embodied intelligence to enable the next generation of adaptive robotic systems.</p><p>&nbsp;</p><p>After a press release by <a href="https://cyber-valley.de/de/news/pierre-schumacher-receives-rig-outstanding-doctoral-thesis-award-at-the-german-robotics-conference-2026" target="_blank" rel="noreferrer">Cyber Valley</a>.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-128580</guid><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 10:52:37 +0100</pubDate><title>KI entwickelt leicht verständliche Lösungen für ungewöhnliche Experimente in der Quantenphysik</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/home-newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=128580&amp;cHash=849caecc0a8302485bc12f5ee1a5298c</link><description>Bisher konnten Forschende unkonventionelle Lösungen der Künstlichen Intelligenz nur schwer verstehen. Mario Krenn und Sören Arlt aus unserem Cluster haben mit einem internationalen Team einen neuen Ansatz entwickelt, der zu schnellerem und besserem Verständnis führt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><p>Forschende der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die völlig neue, teils ungewöhnliche Experimente in der Quantenphysik entwirft und zugleich für Forschende leicht verständlich darstellt. Dazu zählen auch Versuchsanordnungen, auf die Menschen möglicherweise nie gekommen wären. Die neue KI entwirft nicht nur einen einzelnen Design-Vorschlag, sondern sie schreibt Computercodes, die eine ganze Reihe von physikalischen Experimenten, also Versuchsgruppen mit ähnlichem Output, liefern. Die Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift <i>Nature Machine Intelligence</i> erschienen.</p><p>Die neu entwickelte KI nutzt eine Programmiersprache, die die Forschenden leicht verstehen. Dadurch können sie die zugrunde liegende Idee des Lösungswegs der KI deutlich leichter ermitteln als bisher. „KI-Systeme liefern ihre Lösungen normalerweise ohne Erklärungen, wie sie funktionieren“, erklärt <a href="https://uni-tuebingen.de/de/282066" target="_blank">Mario Krenn</a>, Professor für Maschinelles Lernen in der Wissenschaft an der Universität Tübingen und Letztautor der Studie. „Wir Wissenschaftler müssen im Nachhinein versuchen, die Lösungen nachzuvollziehen. Früher haben wir dafür oft Tage oder Wochen gebraucht wenn wir sie überhaupt verstanden haben.“</p><p><strong>Sprachmodell als Experte für Quantenphysik</strong></p><p>„Wir haben für unsere Studie ein Sprachmodell trainiert, das ähnlich funktioniert wie ChatGPT“, erklärt Sören Arlt, Doktorand in Krenns Arbeitsgruppe und Erstautor der Studie. „Unser Sprachmodell ist Experte darin, Computercode für Quantenphysik zu schreiben, und zwar in der Programmiersprache Python.“ Dieser Code funktioniert wie ein allgemeines Rezept: Wird er ausgeführt, entwirft er Versuchsaufbauten für viele ähnliche Fälle und auch für umfangreichere Versionen derselben Aufgabe. Da Python für Menschen gut lesbar und verständlich ist, können Forschende den Code überprüfen und sehen, welche Strukturen sich darin wiederholen und welche Einschränkungen von Bedeutung sind. Dadurch wird die zugrunde liegende Idee des Lösungswegs der KI für sie sichtbar.</p><p>Die Quantenphysik ermöglicht es, vollkommen neue Technologien zu entwickeln, darunter Quantencomputer, die bestimmte Probleme viel schneller lösen können als gewöhnliche Computer. Sie könnten zum Beispiel die Eigenschaften von Molekülen beschleunigt berechnen, was für die Entwicklung von Medikamenten hilfreich ist. Um die Effekte der Quantenphysik besser zu verstehen, sind Experimente notwendig. Forschende erzeugen dabei gezielt Quantenteilchen – etwa Elektronen, Atome oder Lichtquanten –, bringen sie in genau kontrollierte Zustände und messen, wie sie sich verhalten, um Effekte wie zum Beispiel Superposition, also die Überlagerung möglicher Quanten-Zustände, sichtbar zu machen.</p><p><strong>KI kann mehr Kombinationsmöglichkeiten untersuchen als Menschen</strong></p><p>Versuchsaufbauten in der Quantenphysik sind hochkomplex, und es gibt unzählige Möglichkeiten, die vielen verschiedenen Variablen eines Experiments miteinander zu kombinieren. Der Mensch kann nur einen Bruchteil davon überblicken. Ganz anders die KI: Sie kann deutlich mehr Kombinationsmöglichkeiten für einen Versuchsaufbau untersuchen als Menschen. „KI-Systeme finden heute immer ausgefeiltere und unorthodoxere Lösungen, die wir Menschen vielleicht nie ausprobiert hätten“, sagt Krenn. In einigen Fällen sei zu erwarten, dass die maschinell entworfenen Experimente bekannte Designs übertreffen. Das könne zu neuen Einsichten in der Physik führen.</p><p>„Unsere Arbeit zeigt einen Weg auf, die unorthodoxen Lösungen der KI in der Physik leichter interpretierbar zu machen“, sagt Krenn. „Anstatt nur starke Einzellösungen zu liefern, wird das System dazu angeregt, das Gelernte in Form von wiederverwendbaren Regeln auszudrücken – diese können Forschende dann untersuchen, verstehen und auf neue Probleme anwenden.“ Die Methodik lasse sich auch auf andere Bereiche, etwa die Material- und Ingenieurwissenschaften, übertragen. Professorin Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, sagt: „Mit Methoden der Künstlichen Intelligenz lässt sich Wissenschaft in bestimmten Bereichen heute extrem beschleunigen. Dass Forschende weltweit die Ergebnisse der KI mit diesem neuen Ansatz schneller nachvollziehen können, ist von zentraler Bedeutung und kann zu neuen Anwendungen führen. Für die Universität Tübingen ist dies ein Beispiel dafür, wie wir gemeinsam Zukunftstechnologien gestalten, statt sie nur zu beobachten.“</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Publikation:</strong><br>Sören Arlt, Haonan Duan, Felix Li, Sang Michael Xie, Yuhuai Wu, Mario Krenn: Meta-designing quantum experiments with language models, Nature Machine Intelligence (2026), <a href="https://doi.org/10.1038/s42256-025-01153-0" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s42256-025-01153-0</a></p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Prof. Dr. Mario Krenn<br>Universität Tübingen<br>Exzellenzcluster Maschinelles Lernen<br>Telefon <a href="tel:+4970712970824">+49 7071 29-70824</a><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,octkq0mtgppBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">mario.krenn[at]uni-tuebingen.de</a></p><p>Theresa Authaler<br>Universität Tübingen<br>Exzellenzcluster Maschinelles Lernen<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br>Telefon <a href="tel:+491621788206">+49 162 1788206</a><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vjgtguc0cwvjcngtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">theresa.authaler[at]uni-tuebingen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Nach einer <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/ki-entwickelt-leicht-verstaendliche-loesungen-fuer-ungewoehnliche-experimente-in-der-quantenphysik/" target="_blank">Pressemitteilung</a> der Universität Tübingen.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126495</guid><pubDate>Tue, 09 Dec 2025 13:07:09 +0100</pubDate><title>ERC Consolidator Grants für Andreas Geiger und Tobias Hauser</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/home-newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=126495&amp;cHash=7b292bf127d14455025a28dcf2299c73</link><description>Förderungen für Projekte zu KI als Assistent für wissenschaftliche Innovationen und personalisierte Behandlungsansätze bei Zwangsstörungen</description><content:encoded><![CDATA[<div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW179186797 BCX2"><p class="Paragraph SCXW179186797 BCX2">Mit Andreas Geiger und Tobias Hauser haben gleich zwei Mitglieder unseres Clusters in der aktuellen Vergaberunde Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) eingeworben. Diese Auszeichnungen sind mit einer hochdotierten Projektförderung verbunden. In dieser Runde bewilligte der ERC EU-weit 349 der 3.121 eingereichten Bewerbungen auf Consolidator Grants, die Erfolgsquote lag bei rund elf Prozent. Insgesamt gehen fünf Consolidator Grants an die Universität Tübingen. „Dass sich gleich fünf Tübinger Bewerbungen in der europaweit harten Konkurrenz um die Consolidator Grants durchgesetzt haben, ist ein beachtlicher Erfolg. Die herausragenden Forscherinnen und Forscher beweisen großen Ideenreichtum, der das Potenzial für echte Innovationen im medizinischen Bereich oder auch im maschinellen Lernen in sich trägt“, sagt die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann.</p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW247178290 BCX2"><p class="Paragraph SCXW247178290 BCX2">&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW247178290 BCX2"><strong>Andreas Geiger – Künstliche Intelligenz als Assistent für wissenschaftliche Innovationen</strong></p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW195148946 BCX2"><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">In seinem Projekt „Computational Assistants for Scientific Discovery” (CASIDO) – Computerassistenz für wissenschaftliche Entdeckungen – möchte Andreas Geiger neue Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) entwickeln, die Forscherinnen und Forscher bei der Erarbeitung neuer Erkenntnisse unterstützen und den Fortschritt ihrer Arbeit beschleunigen. Sein Vorhaben wird vom ERC über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert.&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">„In einzelnen Bereichen zum Beispiel der Biologie, Chemie oder Materialwissenschaften hat der Einsatz von KI deren großes Potenzial zur Entwicklung von Lösungen bereits bewiesen“, sagt Andreas Geiger. „Ich will KI als eine Art allgemeinen Forschungsassistenten nutzen.“ Der Ausstoß an wissenschaftlichen Publikationen wachse rasant. Forscherinnen und Forscher müssten täglich Tausende von neuen Veröffentlichungen sichten, um relevante Entwicklungen zu erkennen und komplexe Zusammenhänge zwischen Fächern zu verstehen, sagt er. „Diese Informationsflut überlastet den Menschen. Das führt dazu, dass interessante Verbindungen in Texten oder Muster in Datenbeständen übersehen, Chancen verpasst werden und sich die wissenschaftlichen Innovationen verlangsamen.“&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">Hier setzt er mit seinem CASIDO-Projekt an: Ein menschenzentrierter KI-Assistent soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Arbeitsalltag unterstützen, etwa bei der Durchsicht und dem Vergleichen von Forschungsarbeiten, bei der Identifikation von entscheidenden Forschungslücken sowie bei der Entwicklung neuer und kreativer Forschungsansätze. „Wir wollen keine KI, die Forschende ersetzt, sondern eine, die ihre Fähigkeiten erweitert“, erklärt Andreas Geiger. „Unsere Vision ist eine neue Generation intelligenter Werkzeuge, die Forschenden hilft, das vorhandene Wissen besser zu organisieren.“ Es gehe um eine Kooperation zwischen Mensch und KI, in die der Mensch seine Stärken Kreativität, Intuition und kritisches Denken in den wissenschaftlichen Entdeckungsprozess einbringe.</p><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">Andreas Geiger schließt mit dem Consolidator Grant direkt an einen Starting Grant des ERC an. In dem Projekt LEGO-3D entwickelte er in den vergangenen fünf Jahren Modelle, mit denen Maschinen, wie zum Beispiel autonome Fahrzeuge, lernen, ihre Umgebung dreidimensional zu erfassen.&nbsp;</p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW92881198 BCX2"><p class="Paragraph SCXW92881198 BCX2"><strong>Kontakt:</strong></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW92881198 BCX2"><p class="Paragraph SCXW92881198 BCX2">Prof. Dr. Andreas Geiger<br>Universität Tübingen – Fachbereich Informatik<br>Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“<br>Tübingen AI Center<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,c0igkigtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">a.geiger[at]uni-tuebingen.de</a></p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW50177173 BCX2"><p class="Paragraph SCXW50177173 BCX2">&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW50177173 BCX2"><strong>Tobias Hauser – Zwangsstörungen mit personalisierten Behandlungsansätzen begegnen</strong></p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">Psychische Erkrankungen gehören heute zu den größten Herausforderungen unserer Gesellschaft und betreffen Millionen von Menschen weltweit. Dennoch haben sich viele Behandlungsansätze seit Jahren kaum verändert und berücksichtigen selten, wie unterschiedlich das Gehirn und die Symptome einzelner Betroffener sein können. Ein typisches Beispiel ist die Zwangsstörung (OCD): Sie ist weit verbreitet und kann den Alltag stark beeinträchtigen – doch bestehende Therapien sprechen nicht bei allen Menschen gleich gut an.</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">Tobias Hauser aus dem Bereich Computational Psychiatry der Medizinischen Fakultät und wissenschaftliches Mitglied des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) am Standort Tübingen möchte das mit seinem neuen Projekt CoNbI-OCD (Computational Neuroscience-based Interventions for OCD) ändern. Mit dem Consolidator Grant wird er dabei mit zwei Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Hauser will die Behandlung von Zwangsstörungen grundlegend neu denken – mit Hilfe modernster Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und künstlichen Intelligenz (KI). Ziel ist es, hochmoderne, personalisierte Behandlungsansätze zu entwickeln, die klassische Psychotherapie mit innovativen Technologien wie Gehirnscans, Computermodellen des Denkens und generativer KI verbinden. So soll es möglich werden, besser zu verstehen, was im Gehirn während zwanghafter Gedanken geschieht, um individuell zugeschnittene Unterstützung anzubieten.&nbsp;</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">„Wir stehen an einem Wendepunkt in der Behandlung psychischer Erkrankungen“, sagt Tobias Hauser. „Mit CoNbI-OCD wollen wir die Erkenntnisse aus der modernen Gehirnforschung und der KI nutzen, um Betroffenen endlich wirksamere und besser an ihre persönlichen Bedürfnisse angepasste Therapien anbieten zu können.“ Durch die enge Zusammenarbeit mit Menschen, die selbst Erfahrungen mit OCD gemacht haben, sowie mit Fachkräften aus der psychischen Gesundheitsversorgung sorgt CoNbI-OCD dafür, dass die neuen Methoden praxisnah, sicher und alltagstauglich sind. Das Ziel ist klar: Für die Behandlung von Zwangsstörungen sollen moderne, wirksamere und auf jede Person abgestimmte Therapien entwickelt werden.&nbsp;</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2"><strong>Kontakt:&nbsp;</strong></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">Prof. Dr. Tobias Hauser<br>Universitätsklinikum Tübingen<br>Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie<br>Developmental Computational Psychiatry Lab<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vqdkcu0jcwugtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">tobias.hauser[at]uni-tuebingen.de</a></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2"><span class="TextRun SCXW116457734 BCX2 NormalTextRun"></span><span class="EOP SCXW116457734 BCX2">&nbsp;</span></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2"><i>Nach einer Pressemitteilung der Universität Tübingen.</i></p></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item>
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