Unter Klimawissenschaftler*innen weltweit herrscht ein breiter Konsens darüber, dass die Klimakrise menschengemacht ist und dass dringender Handlungsbedarf für Klimaschutz und Klimaanpassung auf allen gesellschaftlichen Ebenen besteht. Aber ist es gerechtfertigt, dass Akademiker*innen als Akademiker*innen an öffentlichen Protesten gegen die Klimakrise bzw. für eine gerechte Klimapolitik teilnehmen? Oder sollten sie dies – falls gewünscht – ausschließlich in ihrer Rolle als Bürger*innen tun und somit ohne sichtbare wissenschaftliche Insignien wie Laborkittel oder Robe?