14.04.2026
Den mit 15.000 € dotierten Erwin-Stein-Preis verleiht die Erwin-Stein-Stiftung für das Jahr 2026 an den Tübinger evangelischen Theologen Prof. i.R. Dr. theol. Eilert Herms für sein Lebenswerk, insbesondere auf dem Feld der Systematischen Theologie und der Sozialethik. Der Preis wird nach der Satzung der Stiftung verliehen für hervorragende interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeiten, die von geistiger Unabhängigkeit zeugen und für die europäische Kultur in kritischer Auseinandersetzung mit der Gegenwart bedeutsam sind.
„Das Oeuvre von Herms beeindruckt durch seine Spannweite, seine theologische Tiefe und seine innovativen Positionsbestimmungen, gerade auch im Überschneidungsbereich von Theologie und Rechtswissenschaft“, so der Vorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Franz Reimer. „Herms ermutigt mit seinem Werk, der lebensorientierenden Kraft der christlichen Überlieferung auch für gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen etwas zuzutrauen“, ergänzt Prof. Dr. Anja Klöckner, die wie Prof. Dr. Philipp David ebenfalls zum Vorstand der Stiftung gehört. David betont die Bedeutung von Herms’ Studien zum freiheitlichen Pluralismus des Gemeinwesens, die das Ziel haben, das friedliche Zusammenleben und das Gemeinwohl zu befördern.
Die Preisverleihung findet in einer Feierstunde am 14. April um 16.15 Uhr in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Die Laudatio auf Herms hält der langjährige Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Universität Bonn. Die Feierstunde ist öffentlich. Im Anschluss lädt die Stiftung zu einem Umtrunk ins Foyer der Aula.
Nach einer Pressemitteilung der Erwin-Stein-Stiftung