<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0"
	 xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	 xmlns:utevent="http://uni-tuebingen.de/ns/event/"
	 xmlns:f="http://typo3.org/ns/TYPO3/CMS/Fluid/ViewHelpers"
	 xmlns:ut="http://typo3.org/ns/Unitue/Project/ViewHelpers"
	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers">
	<channel>
		<title>Studium</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 09:43:49 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 21 Jul 2026 09:43:49 +0200</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-133167</guid><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 10:32:51 +0200</pubDate><title>Local CIVIS Days 2026 – Europa auf dem Campus erleben</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=133167&amp;cHash=aa806c88946188b1c86167824acd3976</link><description>Aktionsprogramm der Europäischen Universitätsallianz</description><content:encoded><![CDATA[<p>Rund um den Europatag am 9. Mai stand die Universität Tübingen ganz im Zeichen Europas. Mit einem Aktionsprogramm, den <span lang="en" dir="ltr">Local CIVIS Days</span>, wurde die Europäische Universitätsallianz CIVIS in der ersten Mai-Woche auf dem Campus sichtbar und lud zum Mitmachen ein. In der CIVIS-Allianz bildet Tübingen ein Netzwerk mit zehn europäischen Universitäten und sechs afrikanischen Partnern. Veranstaltungen, Dialogformate und kreative Campusaktionen brachten Studierende, Forschende und Mitarbeitende bei den <span lang="en" dir="ltr">Local CIVIS Days</span> zusammen.</p><h3>Demokratie und Europa</h3><p>Den Auftakt bildete eine gut besuchte Diskussionsveranstaltung in der Neuen Aula zum Thema „Demokratie und Europa“. Die Prorektorin für Internationales und Diversität, Prof. Dr. &nbsp;Monique Scheer und PD Dr. Rolf Frankenberger, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Rechtsextremismusforschung (IRex), diskutierten politische Entwicklungen in Europa, den Einfluss rechtspopulistischer Parteien sowie die Rolle von Universitäten als Orte der Demokratie.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-132261</guid><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:47:43 +0200</pubDate><title>Ars legendi-Fakultätenpreis 2026 für Tübinger Mathematiker Walther Paravicini</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=132261&amp;cHash=68c3fb0613460ccba1ed9b0c9efa4ca0</link><description>Preis würdigt herausragende Hochschullehre in Biologie, Chemie, Mathematik und Physik</description><content:encoded><![CDATA[<p>Walther Paravicini, Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Universität Tübingen, erhält den Ars legendi-Fakultätenpreis 2026 für hervorragende Lehre in Mathematik. Das hat die neunköpfige Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der vier Disziplinen Biologie, Chemie, Mathematik und Physik, der Hochschuldidaktik sowie Studierenden Anfang Juni bekanntgegeben.</p><p>In der Begründung der Jury heißt es: „Paravicini setzt in seiner Lehre auf eine kluge Kombination vielfältiger didaktischer Lehrformate. &nbsp;Eine Besonderheit ist die konsequente Nutzung von Elementen der „<span lang="en" dir="ltr">Gamification</span>“. Damit motiviert er mit signifikantem Erfolg zur kontinuierlichen Erarbeitung des Stoffs. Für Lehramtsstudierende erschließt sich in seinen Veranstaltungen unmittelbar die Notwendigkeit, fachliches und fachdidaktisches Wissen aufeinander zu beziehen. Dies wird beispielweise durch Zusatzprojekte wie die Vorbereitung einer Unterrichtseinheit an einer Partnerschule erreicht.“</p><p>Nominiert für den Preis wurde Walther Paravicini von der Fachschaft Mathematik, insbeosndere für die beiden Vorlesungen „Fachdidaktik Mathematik I: Didaktik der Algebra und Arithmetik“ und „Fachdidaktik Mathematik II: Didaktik der Analysis und Stochastik“. Das Lehrkonzept beruht auf drei Elementen:&nbsp;</p><ol><li>Ein flipped-classroom-Konzept, bei dem die dargebotenen Inhalte in Form von eigens erstellten Videos oder als Leseaufträge in die Zeit außerhalb der Präsenzsitzung verlagert, während die wöchentliche Präsenzsitzung zu Aktivitäten wie etwa Gruppenarbeiten genutzt werden kann.</li><li>Selbstbestimmtes Lernen und Adaptivität. Dabei werden den Studierenden Lerninhalte angeboten und sie selbst entscheiden, was davon sie wie angehen wollen.</li><li>Praxisprojekte mit Partnerschulen vor Ort, wie dem Beruflichen Schulzentrum Hechingen mit Mathematiklehrerin Jolan Schneider-Kis.</li></ol><p>Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung ihrer Studierenden hervortun. Die Auszeichnung wird seit 2014 jährlich vom Stifterverband, der Gesellschaft Deutscher Chemiker, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland vergeben. Er ist mit einem Preisgeld von je 5000 Euro dotiert.</p><p><strong>Weitere Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2026</strong></p><p><strong>Biologie:</strong> Maren Ziegler von der Justus-Liebig-Universität Gießen verbindet ihre Lehre eng mit ihren aktuellen Forschungen und integriert in vorbildlicher Weise eine Reihe moderner, didaktisch gut aufeinander abgestimmter Elemente sowie viele interaktive Einheiten. Sie ermutigt die Studierenden in besonderer Weise, Verantwortung zu übernehmen, und bezieht sie systematisch bei der Gestaltung der Lehrveranstaltungen mit ein. Dabei integriert sie auch Methoden der KI und motiviert zu kritischer Auseinandersetzung.</p><p><strong>Chemie:</strong> Annette Marohn von der Universität Münster verknüpft bei ihrer sehr reflektierten und evidenzbasierten Lehre auch die Ergebnisse eigener fachdidaktischer Forschung. Viele Aspekte ihrer Lehre sind in hohem Maße preiswürdig. Besonders besticht ihr Ansatz, dass sie systematisch Brücken zwischen chemischen Inhalten und Themen der Demokratiebildung schlägt und so vor allem angehenden Lehrkräften ein Bewusstsein für die gesellschaftlichen Implikationen ihres Faches vermittelt. Ebenfalls hervorzuheben ist die große Strahlkraft, die das Engagement von Frau Marohn bereits seit Jahren über ihr eigenes Fach und den eigenen Standort hinaus entfaltet hat.</p><p><strong>Physik: </strong>Detlef Reichert von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg richtet seine Lehre besonders konsequent, empathisch und sehr erfolgreich an den spezifischen Bedürfnissen bestimmter Zielgruppen aus. Zu nennen sind hier insbesondere Medizinstudierende, aber auch angehende Studierende. Durch die geschickte Auswahl relevanter Themen und den reflektierten Einsatz moderner didaktischer Methoden und anwendungsorientierter Lehrformate gelingt es ihm, auch solche Studierende, die dem Fach zunächst mit Unsicherheit begegnen, an die Physik heranzuführen und auch Nebenfachstudierende zu begeistern.</p><p>Die feierliche Verleihung des Ars legendi-Fakultätenpreises Mathematik und Naturwissenschaften 2026 findet am 1. Juli 2026 in Frankfurt/Main statt.</p><p>Weitere Informationen zum Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften unter: <a href="https://www.stifterverband.org/ars-legendi-mn" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.stifterverband.org/ars-legendi-mn</a></p><p class="align-right">Pressemitteilung des Stifterverbands</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-132237</guid><pubDate>Wed, 03 Jun 2026 15:18:24 +0200</pubDate><title>Studierendenwerk bündelt Serviceangebote an neuem Standort</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=132237&amp;cHash=bb9b4ba669b984867df9926b94248b7f</link><description>Hauptverwaltung, Psychologische Beratungsstelle (PBS) und Amt für Ausbildungsförderung unter einem Dach</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim verlegt im Juni 2026 mehrere zentrale Einrichtungen an einen gemeinsamen Standort in Tübingen. Neue Besuchs- und Postadresse ist die <strong>Österbergstraße 1 in 72074 Tübingen.</strong></p><p>Die <strong>Hauptverwaltung und die Psychologische Beratungsstelle (PBS) </strong>ziehen von der Friedrichstraße 21 in die Österbergstraße 1 und sind <strong>ab dem 15. Juni</strong> am neuen Standort erreichbar. <strong>Das Amt für Ausbildungsförderung, derzeit in Reutlingen, folgt Ende Juni</strong>.</p><p>„Mit unserem neuen Standort in der Österbergstraße rücken wichtige Serviceangebote für Studierende an den Talcampus Tübingen – und damit nahe zu vielen Studierenden“, erklärt Edith Hein, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim. „Gerade bei sensiblen oder wichtigen Anliegen wie BAföG oder psychologischer Beratung macht der persönliche Kontakt einen Unterschied.“</p><p>Der neue Standort hat als zentrale Anlaufstelle auch eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.</p><p>Während der Umzugsphase zwischen 08. Juni und 04. Juli 2026 kann es zeitweise zu Einschränkungen der telefonischen und persönlichen Erreichbarkeit kommen. Das Studierendenwerk informiert hierzu noch einmal gesondert vorab.</p><p>Die Psychologische Beratungsstelle sowie das Amt für Ausbildungsförderung erhalten im Rahmen des Umzugs neue Telefonnummern. Die Kontaktdaten werden rechtzeitig auf den Profilseiten der jeweiligen Mitarbeitenden aktualisiert.</p><p><strong>Der offizielle Dienstsitz des Studierendenwerks wird zukünftig die Wilhelmstraße 15, 72074 Tübingen sein. </strong>Die Geschäftsführung mit ihren Stabsstellen hat hier ihren Sitz im Verwaltungsgebäude direkt neben der Mensa Wilhelmstraße.</p><p class="align-right">Meldung des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim</p>]]></content:encoded><category>Studierende-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-131961</guid><pubDate>Thu, 21 May 2026 15:51:16 +0200</pubDate><title>Uni Tübingen bei Deutscher Hochschulmeisterschaft im Tennis sehr erfolgreich</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=131961&amp;cHash=6d4f522f4b126014ed02b1b833b508fd</link><description>Zwei Titel vor heimischer Kulisse</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Mai fand die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) im Tennis 2026 in Tübingen statt. Das Team der Universität Tübingen schnitt dabei überaus erfolgreich ab: Zwei Titel sowie zwei Vizemeisterschaften und ein dritter Platz standen am Ende für die Gastgeber zu Buche.&nbsp;</p><p>Mit insgesamt 70 Teilnehmenden von 24 Hochschulen war die diesjährige Meisterschaft stark besetzt. Auf den Anlagen des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Tübingen sowie des TC Tübingen wurden an vier Turniertagen zahlreiche enge und hochklassige Begegnungen ausgetragen.</p><p>Den Titel im Damen-Doppel gewannen <strong>Jana Held und Benedikte Sandbaeck von der Uni Tübingen</strong> mit Heimvorteil im Rücken. Im Mixed-Wettbewerb setzten sich in einem reinen Tübinger Finale <strong>Rebeka Kern und Emanuel Bühl </strong>gegen <strong>Larissa Ernst und Rouven Heiberger</strong> durch. Bei den Männern entschieden Philipp Drebka und Florian Bartens von der WG Konstanz den Doppelwettbewerb für sich.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-131859</guid><pubDate>Tue, 19 May 2026 14:40:48 +0200</pubDate><title>Eine lebensverändernde Erfahrung</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=131859&amp;cHash=957a80a7c0664dbe764455a0e6394a61</link><description>Der Internationale Tag der Universität Tübingen soll Lust auf Auslandserfahrung im Studium wecken. 225 Mitwirkende beantworteten die Fragen interessierter Studierender und machten Mut, die Komfortzone zu verlassen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Auslandssemester, das ist eine lebensverändernde Erfahrung.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Christine Rubas, Leiterin des International Offices der Universität Tübingen, den Internationalen Tag der Universität Tübingen. Rund 600 Studierende besuchten am 12. Mai die Informationsveranstaltung in den Oberen Sälen der Tübinger Museumsgesellschaft um im direkten Austausch Ideen, Erfahrungen, Tipps und vor allem Lust auf eine Auslandserfahrung zu bekommen.&nbsp;</p><p>225 Mitwirkende beantworteten Fragen zu den Orten, an denen sie ihr Auslandssemester verbracht haben oder die sie ihre Heimat nennen – so viele wie noch nie seit dem Start des Angebots im Jahr 2018. An 28 Tischen präsentierten sie 43 Länder. Mitarbeitende des International Offices berieten an den Infotischen und beteiligten sich mit Vorträgen. Partner wie die Universitätsallianz CIVIS, das Erasmus+-Programm oder die Baden-Württemberg Stiftung und ihr Stipendienangebot waren ebenfalls vor Ort.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-131346</guid><pubDate>Thu, 07 May 2026 14:24:05 +0200</pubDate><title>CHE-Hochschulranking 2026/27: Universität Tübingen erhält Spitzenbewertungen in VWL und BWL</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=131346&amp;cHash=a345e2694e4336c693d001e8fc837239</link><description>Studierende bewerten ihre Studienbedingungen sehr positiv</description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim diesjährigen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erzielt die Universität Tübingen in den Fächern Volkswirtschaftslehre (VWL) und Betriebswirtschaftslehre (BWL) hervorragende Bewertungen.</p><p>Beide Fächer erhalten bei der Beurteilung durch Studierende Spitzenwerte in den folgenden Kategorien: Allgemeine Studiensituation, Betreuung durch Lehrende, Studienorganisation, Lehrangebot, Unterstützung im Studium, Unterstützung bei Auslandsaufenthalten, Digitale Lehrelemente und Bibliotheksausstattung. Die Tübinger BWL punktet außerdem bei den Kriterien Prüfungen und Lernräume.&nbsp;</p><p>„Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass unsere Studiengänge in VWL und BWL auf einem starken Fundament stehen. Besonders freut uns die positive Rückmeldung der Studierenden – sie bestätigt, dass wir gute Studienbedingungen bieten und unsere Angebote kontinuierlich weiterentwickeln“, so Professor Dr. Patrick Kampkötter, Studiendekan Wirtschaftswissenschaft.</p><p>Bei den Fakten zur Lehre gibt es für beide Fächer Bestwerte in den Kategorien Abschlüsse in angemessener Zeit und Unterstützung am Studienanfang. Das Fach VWL ist außerdem bei der Internationalen Ausrichtung in der Spitzengruppe, das Fach BWL erzielt bei den Kriterien Kontakt zur Berufspraxis und Internationale Ausrichtung gute Bewertungen.</p><p>„Uns ist wichtig, dass Studierende sich von Anfang an gut orientieren können und im Studium verlässlich begleitet werden. Gleichzeitig schaffen wir gezielt Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte und Einblicke in die Praxis. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz gut ankommt“, erklärt Melanie Goletz, Fakultätsreferentin für Studium.</p><p>Im Bereich Forschung liegt die Tübinger Volkswirtschaftslehre bei den Veröffentlichungen pro Professor*in in der Spitzengruppe und ist auch bei den Drittmitteln pro Professor*in gut platziert. Die Tübinger Betriebswirtschaftslehre erzielt hier gute Ergebnisse in den Kategorien Veröffentlichungen bzw. Promotionen pro Professor*in.</p><p>„Die sehr guten Bewertungen in Studium und Forschung gehören für uns zusammen. Wir verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit internationaler Ausrichtung und engem Praxisbezug. Darauf bauen wir auch künftig auf und entwickeln unsere Studiengänge gezielt weiter“, betont Professorin Dr. Monika Gehde-Trapp, Fachbereichssprecherin.</p><p>Das Centrum für Hochschulentwicklung vergleicht Hochschulen nicht insgesamt, sondern erstellt fachbezogene Hochschulrankings. Auch innerhalb der Fächer werden die verschiedenen Indikatoren nicht gewichtet, sondern einzeln bewertet und dargestellt. In das Ranking gehen neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung der Hochschulen auch die Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie Angaben von Lehrenden zur Reputation der Fächer ein. Insgesamt werden den Hochschulen keine einzelnen Rangplätze zugewiesen, sondern jedes Kriterium einer der drei Ranggruppen zugeordnet: der Spitzen-, der Mittel- oder der Schlussgruppe. Das CHE bewertet alle Fächer in einem dreijährlichen Rhythmus. In diesem Jahr wurden die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Soziale Arbeit beurteilt.</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-130773</guid><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 16:28:16 +0200</pubDate><title>Internationaler Mathematikwettbewerb für Schülerinnen und Schülern erstmals in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=130773&amp;cHash=592322f0c3dba250d60a32c32057ca2a</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der internationale Mathematik-Teamwettbewerb NÁBOJ auch in Baden-Württemberg ausgetragen. Gastgeber war der Fachbereich Mathematik der Universität Tübingen, der den Wettbewerb für Juniorenteams der Klassenstufen 8 bis 10 organisierte.</p><p>NÁBOJ steht für ein besonderes Wettbewerbsformat: Im Mittelpunkt stehen Teamarbeit, mathematisches Denken und kreative Problemlösungen. Der Wettbewerb wurde 1998 in Bratislava ins Leben gerufen und wird inzwischen an rund 50 Standorten in 16 Ländern – von Usbekistan bis Marokko – mit mehr als 9000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gleichzeitig durchgeführt.</p><p>In Tübingen nahmen insgesamt 140 Schülerinnen und Schülern in 33 Teams mit bis zu fünf Mitgliedern teil, sie vertraten 25 Schulen aus ganz Baden-Württemberg – von Heidelberg bis Friedrichshafen.&nbsp;</p><p>Über einen Zeitraum von zwei Stunden hinweg mussten die Teams mathematische Aufgaben mit stetig steigendem Schwierigkeitsgrad bearbeiten. Dabei war nicht nur Rechenfähigkeit gefragt: Die Teams diskutierten intensiv miteinander, entwickelten gemeinsam Lösungsstrategien und unterstützten sich gegenseitig. Die Atmosphäre war entsprechend konzentriert, zugleich aber auch lebendig – immer wieder durchbrochen von spontanen Freudenschreien, wenn eine besonders knifflige Aufgabe gelöst werden konnte.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129918</guid><pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:04:51 +0200</pubDate><title>Studierenden Service Point der Universität Tübingen eröffnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129918&amp;cHash=8dfd86a295a65702488273e12ddbd0d9</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat einen neuen <a href="/it/einrichtungen/verwaltung/iv-studierende/studierenden-service-point-ssp/">Studierenden Service Point</a> (SSP). In der Wilhelmstraße 19 erhalten Studierende von Mitarbeitenden der Zentralen Verwaltung unter anderem Antworten auf Fragen zur Universität oder zu Studiengängen, können Bewerbungen abgeben oder zu weiterführenden Beratungsmöglichkeiten vermittelt werden. Studieninteressierte können sich über Zulassungsverfahren oder Prüfungsmodalitäten informieren, Gäste erhalten einen ersten Überblick über die Universität Tübingen.</p><p>Der SSP ist in das ebenfalls neue Studierenden Service Center (SSC) eingebettet. Er fungiert als erste Anlaufstelle für Studierende und deren Anliegen und vermittelt sie innerhalb des SSC an die richtigen Stellen. Darin integriert sind außer dem Service Point das Zentrale Prüfungsamt, die Studierendenabteilung, das Diversitätsorientierte Schreibzentrum, die Zentrale Studienberatung, die BAföG- und die Rechtsberatung, das Team Equity, die GeniusBar und die Zentrale Beratungsstelle für Antidiskriminierung. Ziel ist es, Studierenden und Gästen einen noch einfacheren Zugang zu Informationen und Unterstützung zu ermöglichen. Die Bündelung der Angebote in einem Gebäude soll helfen, Wartezeiten zu vermeiden und zugleich die Servicequalität zu erhöhen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129747</guid><pubDate>Fri, 27 Mar 2026 09:32:32 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen beste Einzelhochschule beim adh-Wettkampfranking 2025</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129747&amp;cHash=7083e10830e2ac3c1221b295e479bbe6</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim jetzt veröffentlichten Wettkampfranking des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) hat sich die Universität Tübingen deutlich verbessert und belegt als beste Einzelhochschule im Ranking Platz 5. Damit ist Tübingen als einzige Einzelhochschule unter den sonst von Wettkampfgemeinschaften geprägten TOP 10 vertreten, angeführt wird das Ranking von der Wettkampfgemeinschaft Köln.</p><p>Das Gesamt-Wettkampfranking des adh setzt sich aus der <strong>Summe dreier Teilrankings (Leistungs-, Teilnahme- und Ausrichterranking)</strong> zusammen. Alle drei Rankings betrachten nur die absoluten Leistungen der Hochschulen, ohne eine Gewichtung nach Hörerzahlen vorzunehmen. Dadurch finden sich vor allem die großen Wettkampfgemeinschaften auf den vorderen Rängen.</p><ul><li>Beim nationalen <strong>Leistungsranking</strong> belegt die Universität Tübingen ebenfalls als beste Einzelhochschule 2025 mit einer Punktezahl von 92 Platz 10. Bei diesem Ranking fließen die ersten drei Platzierungen der Deutschen Hochschulmeisterschaften ein. Je nach Disziplin und Sportart werden den Platzierungen unterschiedliche Punktzahlen zugeordnet.</li><li>Beim <strong>Teilnahmeranking</strong> nimmt Tübingen mit 228 Teilnehmenden an Hochschulmeisterschaften Rang 14 ein, als zweitbeste Einzelhochschule nach der Uni Marburg.</li><li>Mit der Ausrichtung der Deutschen Hochschulmeisterschaften Geräteturnen und Bouldern platziert sich die Universität Tübingen beim <strong>Ausrichterranking</strong> auf Platz 4, wiederum als beste Einzelhochschule.</li></ul><h3>Adh-Bildungsranking: Platz 4 für Tübingen</h3><p>Auch beim adh-Bildungsranking 2025 für Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden sichert sich die Universität Tübingen mit 18 Teilnahmen an adh-Veranstaltungen – und damit dem Höchstwert aller Hochschulen – einen hervorragenden vierten Platz.</p><p>Das Bildungsranking des adh umfasst alle Mitgliedshochschulen und wird getrennt nach Hochschulgröße ausgewiesen. Bewertet werden die Ausrichtung und Qualität von Veranstaltungen sowie die Teilnahme an Bildungsformaten. Die Ergebnisse zeigen, wie aktiv und engagiert die Hochschulen zur Weiterentwicklung des Hochschulsports beitragen.</p><p class="align-right"><a href="https://www.adh.de/service/newsarchiv/news-einzelansicht/hochschulrankings-2025-veroeffentlicht/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des adh</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129717</guid><pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:49:05 +0100</pubDate><title>QS Ranking by Subject: Tübinger Archäologie, Linguistik, Theologien und Ethnologie in Deutschland ganz vorn</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129717&amp;cHash=7033763da94a00fea192fcf01f5db97d</link><description>Starke Verbesserung auch für Altertumswissenschaften – Datenwissenschaft und Künstliche Intelligenz sowie Medienwissenschaft erstmals gerankt</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129420</guid><pubDate>Tue, 17 Mar 2026 09:23:14 +0100</pubDate><title>Der Blick durch die deutsche Brille</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129420&amp;cHash=1308f2aa3676e4c87e8b661769f81c0c</link><description>Ein Deutsch-Intensivkurs hilft jungen Menschen aus dem Ausland, sich auf ein Studium und den Alltag in Deutschland vorzubereiten</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Projekt „<span lang="en" dir="ltr">Come to Stay</span>“ möchte die Universität Tübingen junge Menschen aus dem Ausland für ein Studium gewinnen und ihnen Perspektiven für eine berufliche Zukunft in Deutschland eröffnen. Mit dem neuen Programm begleitet die Universität internationale Studierende von der Studienorientierung bis zum Berufseinstieg.</p><p>Studien des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) haben gezeigt, dass viele internationale Studierende ihr Studium in Deutschland abbrechen oder danach zurück in ihr Heimatland gehen, weil sie sich sozial und emotional nicht gut integriert fühlten, erklärt Ursula Lemmen. Sie ist im <span lang="en" dir="ltr">International Office</span> für die Koordination der Deutschangebote innerhalb von „<span lang="en" dir="ltr">Come to Stay</span>“ zuständig. Nur manche Fächer ließen sich komplett auf Englisch studieren, und spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben gehe es nicht ohne sehr gute deutsche Sprachkenntnisse, so Lemmen. Ein wichtiger Teil des DAAD-geförderten „<span lang="en" dir="ltr">Come to Stay</span>“-Projekts ist daher ein studienvorbereitender Deutsch-Intensivkurs mit Komponenten, die auch das Ankommen in Gesellschaft und Kultur gewährleisten sollen. Neben Sprachkenntnissen werden zudem Antworten auf verschiedene Alltagsfragen vermittelt: Wo finde ich Angebote, um Sport oder Musik zu machen? Wie formuliere ich E-Mails, wie spreche ich mit einem Professor? Der Vorkurs mit der Bezeichnung „<span lang="en" dir="ltr">Come to Prepare</span>“ schließt im Juni mit der TestDaF-Prüfung ab. Die Bausteine des Gesamtprojekts „<span lang="en" dir="ltr">Come to Stay</span>“ umfassen neben dem Vorkurs auch Angebote zur Unterstützung internationaler Studierender während des Fachstudiums (<span lang="en" dir="ltr">„Come to Study</span>“) und beim Übergang in den Arbeitsmarkt („<span lang="en" dir="ltr">Come to Succeed</span>“), darunter Angebote zur individuellen Karriereentwicklung wie etwa Einzelberatungen oder Exkursionen zu Fachmessen und Unternehmen.</p><p>Seit Oktober letzten Jahres absolviert eine erste Gruppe von ausländischen Studierenden den Vorkurs. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden eine Hochschulzugangsberechtigung haben und bereits Deutschkenntnisse auf B1-Niveau vorweisen können. 18 Plätze für Lernende werden vergeben. „Für die erste Gruppe haben wir gesagt: Wir suchen nicht im Ausland, sondern fokussieren uns auf diejenigen, die schon hier sind“, erklärt Lemmen. „Das sind zum Beispiel mitgezogene Ehepartner von Leuten, die hier arbeiten. Oder Geflüchtete, die sich eine neue Existenz aufbauen wollen.“ Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der Ukraine, zudem sind Syrien, Afghanistan, Iran, Südkorea, China und Senegal vertreten.</p><h3>Sprachkurs mit interkulturellen Aspekten</h3><p>Wer sich für den Deutsch-Intensivkurs „<span lang="en" dir="ltr">Come to Prepare</span>“ interessiert, meldet sich bei Ursula Lemmen. Mit ihrer langjährigen Expertise als Deutschtrainerin prüft sie in einem informellen Beratungsgespräch, ob die Deutschkenntnisse den Anforderungen entsprechen. Zudem wird geschaut, ob das angestrebte Fachstudium in Tübingen möglich wäre. Ein Platz im Deutsch-Vorkurs garantiert zwar keinen Studienplatz, stellt aber sicher, dass die formellen Voraussetzungen für die Zulassung gegeben sind. „Wir wünschen uns natürlich, dass wir die Kursteilnehmenden mit unserem Programm so sehr für Tübingen gewinnen können, dass sie gar nicht mehr weg wollen“, sagt Lemmen. Eine Verpflichtung für ein Studium vor Ort gebe es jedoch nicht, zumal sich Zukunftsvorstellungen auch ändern könnten. Häufige Wunschfächer bei den derzeit Lernenden seien Jura oder Informatik.</p><p>Die Teilnehmenden des Vorkurses sind als Studierende an der Universität immatrikuliert und zahlen den Semesterbeitrag; Studiengebühren fallen nicht an. Unterricht findet an vier Vormittagen die Woche statt. Der Sprachkurs orientiere sich an einem ambitionierten Lehrwerk für akademisches Deutsch in Studium und Beruf, so die Koordinatorin. Dreimal wöchentlich findet am Nachmittag ein 90-minütiges Tutorium statt. Darin geht es nicht nur um sprachliche Fragen, sondern auch um aktuelle Entwicklungen. Ob Warnstreik im ÖPNV oder die Landtagswahl – die Tutorinnen und Tutoren gehen auf alle Fragen ein. Immer wieder werden auch interkulturelle Aspekte thematisiert, etwa wie die Deutschen kommunikativ ticken, so Lemmen. Wieso sprechen sie besonders leise, wenn es wichtig ist? Wieso schauen die Leute komisch, wenn man im Bus laut telefoniert? „Bei solchen kulturellen Unterschieden versuchen wir zu sensibilisieren“, erklärt Ursula Lemmen. „Ich sage gern: Ihr habt eine kulturell geprägte Brille aus eurer Heimatkultur und die ist gut und richtig. Aber ihr müsst auch die deutsche Brille kennen, damit ihr zwischen beiden Perspektiven wechseln und so Missverständnisse vermeiden könnt.“ Dass manche der Studierenden, die die Tutorien durchführen, selbst einen Migrationshintergrund haben, sei hier sehr hilfreich.</p><h3>Unterstützung in vielerlei Hinsicht</h3><p>Ab April kommt im Kurs ein Vorbereitungstraining für die Sprachprüfung „TestDaF“ hinzu. „Die Abschlussprüfung hat ein sehr spezielles Format, das man kennen muss, um am Testtag eine gute Leistung zu bringen“, so Lemmen. Zum Kursabschluss sind Netzwerkaktivitäten geplant, etwa mit Studierenden aus den Wunschfächern der Teilnehmenden, oder erste Einblicke in Veranstaltungen des Fachstudiums. Wer beim Test im Juni das nötige Kompetenzniveau nicht schafft, kann die Prüfung wiederholen. In dem Fall werde gemeinsam mit den Betroffenen reflektiert, was warum schiefging, und Unterstützung für die notwendigen nächsten Schritte geboten.</p><p>Als Zwischenbilanz kann Ursula Lemmen bei der ersten Kursgruppe feststellen, „dass alle einen großen Entwicklungsschritt gemacht haben, besonders im schriftlichen Deutsch“. Schreiben komme in anderen Deutschkursen oft zu kurz. Auch für Erklärungen häufiger umgangssprachlicher Begriffe und besonderer Wendungen seien die Teilnehmenden dankbar. Die Studierenden müssten auch lernen, ihre Bedürfnisse auszudrücken, sagt Lemmen. Wenn das klappt, könne sie bei vielen Dingen helfen: Ob ein noch nicht erhaltener Studierendenausweis oder die Klärung von Fragen mit Ausländerbehörde oder Jobcenter – Ursula Lemmen verweist entweder an die richtige Stelle oder greift selbst zum Telefon, um Dinge zu regeln. „Manchmal sagen die Leute, ich bin durch die aktuelle politische Situation in meinem Land überfordert. Ich bin zwar hier, aber mein Kopf ist woanders“, berichtet sie. Dann gelte es zuzuhören, Lösungen zu finden, Anlaufstellen aufzuzeigen. Bei all ihrer Erfahrung mit Internationalen bringe die Arbeit mit Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten auch für sie noch manche Herausforderungen mit sich.</p><h3>Verstetigung des Projekts wünschenswert</h3><p>Ursula Lemmen kann sich zukünftig noch ein umfangreicheres Begleitprogramm vorstellen; die aktuell Teilnehmenden hätten allerdings kaum Kapazitäten für weiteres Programm: „Viele pendeln nach Tübingen, teils mehrere Stunden. Sie haben Kinder, um die sie sich kümmern. Und viele müssen noch 20 Stunden pro Woche in einem Job Geld verdienen.“ Der Fokus sei und bleibe zuallererst ein stabiles C1-Level Deutsch. Durch die DAAD-Förderung ist das „Come to Stay“-Projekt bis Ende 2028 gesichert. Eine Verstetigung des Angebots nach Projektende wäre für Lemmen und die anderen Projektmitarbeitenden wünschenswert: „Denn wir brauchen die Internationalen, und sie brauchen Deutschkenntnisse.“</p><p class="align-right"><i>Tina Schäfer</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129363</guid><pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:40:45 +0100</pubDate><title>Karin Amos als Prorektorin bestätigt</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129363&amp;cHash=d79ecefdd290508ff9b939a8d4d2f2fc</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Professorin Karin Amos bleibt Prorektorin für Studium und Lehre. Der Senat der Universität Tübingen hat sie am gestrigen Donnerstag mit 33 von 35 Stimmen im Amt bestätigt. Gegenkandidatinnen oder Gegenkandidaten stellten sich nicht zur Wahl. Ihre damit vierte Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2026 und ist an die aktuelle Amtszeit der Rektorin, Professorin Dr. Karla Pollmann, gebunden.&nbsp;<br>„Unser Ziel ist es, den Schwung des Erfolgs in der Exzellenzstrategie für die Weiterentwicklung einer zeitgemäßen, forschungsbasierten und gesellschaftsrelevanten Lehre zu nutzen“, sagte Karin Amos mit Blick auf ihre nach zwei Jahren endende Amtszeit und fügte hinzu: „Ich möchte 2028 eine zukunftsfähige, agile Lehrkultur in die nächsten Hände übergeben.“</p><p>Karin Amos ist Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Tübingen. Die Erziehungswissenschaftlerin hat Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien studiert. Nach Stationen in Oakland, Kalifornien, Wien und Frankfurt am Main ist sie seit 2006 Professorin in Tübingen. Seit 2013 ist sie als Prorektorin für den Bereich Studierende, Studium und Lehre zuständig – ein Amt das sie halbamtlich, also neben der eigentlichen Tätigkeit als Professorin, wahrnimmt.</p><p>In ihrer bisherigen Amtszeit als Prorektorin begleitete sie vielfältige Themen, darunter die Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf das Bachelor- und Master-System, den Aufbau der „Tübingen School of Education“, die unlängst ihr zehnjähriges Bestehen feierte sowie den Ausbau digitaler Lehrangebote.</p><p>Die weitere Digitalisierung der Lehre – auch mit Blick auf Entwicklung und Anwendung künstlicher Intelligenz – bleibe in den kommenden Jahren eine zentrale Herausforderung, sagte Karin Amos im Senat. Als weitere Aufgaben nannte sie die Internationalisierung der Lehre, vor allem im Rahmen der europäischen Universitätsallianz CIVIS und des Global Awareness Education Programms der Universität.&nbsp;</p><p>„Es freut mich, dass Karin Amos für weitere zwei Jahre dem Rektorat angehören wird“, sagt Rektorin Karla Pollmann. „Ihr Blick für notwendige Veränderungen ebenso wie ihr Talent, Menschen für gemeinsame Ziele zu gewinnen, stärkt unsere Universität dort, wo sich die Verantwortung für Studierende, Lehrende und gesellschaftliche Zukunftsfragen bündelt. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass unsere Universität gerade auch in Bezug auf Lehre und Studium weiter ein Ort bleibt, an dem wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Orientierung miteinander wachsen.“</p><p class="align-right">Michael Pfeiffer</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129303</guid><pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:52:37 +0100</pubDate><title>Innovationspreis für Tübinger Zahnärztinnen: Komplexe Behandlungsfälle interdisziplinär planen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129303&amp;cHash=7d98ab8f71e7e6b2a51971f6a122bc78</link><description>Kurt-Kaltenbach-Stiftung prämiert wegweisendes Projekt in der zahnmedizinischen Ausbildung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Kurt-Kaltenbach-Stiftung hat drei herausragende Projekte, die die zahnmedizinische Ausbildung in Deutschland verbessern, mit ihren<span lang="en" dir="ltr"> Dental Education Awards </span>prämiert.</p><p>Dabei ging ein Innovationspreis an Dr. Andrea Klink und Dr. Jana Ripperger von der Universität Tübingen. Die prämierte Arbeit der beiden Zahnärztinnen unter dem Titel „Interdisziplinäre Behandlungsplanung komplexer Patientenfälle – eine Zusammenarbeit zwischen Zahnerhaltung und Prothetik zur Integration klinischer Behandlungskurse (Lehr- und Lernmodul ‚Diagnostik und Behandlungsplanung II‘)“ umfasst ein zweisemestriges Lehrformat, das Studierende systematisch auf komplexe Patientenbehandlungen vorbereitet. Vorlesungen, eine intensive Vorbereitungsphase und ein praxisorientiertes Praktikum greifen ineinander. Innovative Formate wie Lernteam-Coaching, OSCE-Prüfungen, Skills-Stations und der Einsatz von Schauspielpatienten schaffen realistische Lernumgebungen und stärken klinische Entscheidungskompetenzen. Besonderes Gewicht erhält die evidenzbasierte Analyse neuer digitaler Technologien und Materialien – ein Aspekt, der in Curricula häufig fehlt. Eine kontinuierliche Evaluation sichert die langfristige Wirksamkeit des Konzepts. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, die Preisverleihung fand Ende Oktober 2025 im Rahmen der Gemeinschaftstagung der zahnmedizinischen Fachgesellschaften (DGZMK) / Deutscher Zahnärztetag statt.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-128127</guid><pubDate>Wed, 04 Feb 2026 13:47:52 +0100</pubDate><title>Axel Stühmer-Preis: Preis im Andenken an verstorbenen Alumnus verliehen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=128127&amp;cHash=cc320989b7e398dbe7e4dca726714317</link><description>2026 wird an der Universität Tübingen erstmalig der mit 5.000 Euro dotierte Axel Stühmer-Preis verliehen. Der Preis wird von einem privaten Förderer zum Andenken an den 2023 verstorbenen Alumnus der Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen gestiftet.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Leni Carlotta Stolle, die an der Universität Tübingen den Bachelorstudiengang <span lang="en" dir="ltr">International Business Administration</span> studiert, hat als erste Preisträgerin den Axel Stühmer-Preis erhalten. Sie überzeugte die Auswahlkommission durch ihre herausragenden Leistungen und legte überzeugend dar, weshalb ein Studienaufenthalt in Lateinamerika ihre fachliche und persönliche Entwicklung fördern würde. Zukünftig wird die Auszeichnung jährlich an zwei Bachelorstudierende der Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen vergeben. Das Preisgeld dient der Finanzierung der Reisekosten, Lebenshaltungskosten und Studiengebühren in einem lateinamerikanischen Land. Die diesjährige Preisträgerin wird das Preisgeld nutzen, um ihren Auslandsaufenthalt an der Universidad de Chile zu finanzieren.</p><p>Prof. Dr. Monika Gehde-Trapp, Fachbereichssprecherin der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen und Vorstandsvorsitzende der Friedrich-List-Stiftung, dankte dem Förderer Bruno Schick für sein Engagement und sein Vertrauen in die Universität. Zugleich betonte Monika Gehde-Trapp die Bedeutung des Preises: „Wir sind dem Förderer des Axel Stühmer-Preises sehr dankbar, dass er mit diesem Preis exzellente Studierende unserer Fakultät darin unterstützt, ihren Auslandsaufenthalt in einem lateinamerikanischen Land zu finanzieren.“ Bruno Schick betonte: „Dieser Preis ehrt Axel Stühmers Andenken auf angemessene Weise. Axel Stühmer war ein weltoffener, wissbegieriger und sozial engagierter Mensch.“ Es sei nie wichtiger gewesen als heute, Studierende darin zu unterstützen, die Welt zu entdecken, da internationale Erfahrungen neue Perspektiven öffnen und den Dialog ermöglichen.</p><p>Dr. Axel Stühmer studierte von 1991 bis 1997 Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt „Regionalökonomie Lateinamerika“ an der Universität Tübingen. Während seines Studiums ging er für zwei Semester an die Universidad Nacional de Córdoba in Argentinien, um internationale Erfahrungen zu sammeln und seine fachlichen Kompetenzen zu vertiefen. Im Jahr 2002 wurde Axel Stühmer an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zum Thema „Vermeidung von Finanz- und Währungskrisen im Zuge der Liberalisierung von Finanzsystemen“ promoviert. Er blieb der Universität und seinen dortigen Weggefährtinnen und Weggefährten über seine Studienzeit hinaus stets eng verbunden.</p><p>Bachelorstudierende der Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen, die einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika planen, finden weitere Informationen zur Ausschreibung auf der <a href="/it/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-wirtschaftswissenschaft/wirtschaftswissenschaft/praxis-und-alumni/studierende/foerderungen/#c2346030">Webseite zu Fördermöglichkeiten in der Wirtschaftswissenschaft</a>.</p><p class="align-right"><i>Dr. Rebecca Hahn</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-127767</guid><pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:11:04 +0100</pubDate><title>Ausstellung „Einfach wohnen?“ zeigt Wünsche und Wirklichkeit im kommunalen Wohnungsbau in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=127767&amp;cHash=906ef3c26ed0682db807be3aaba4d6ae</link><description>Wie wohnen Menschen in Tübingen zur Miete? Dieser Frage sind Studierende der Universität Tübingen in Interviews nachgegangen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie verändert sich Wohnen, wenn sich die Lebenssituation aufgrund von Kindern, Home-Office, Migration oder Behinderung wandelt? Wie zeigen sich Geschlechterrollen im Wohnalltag? Wie wird Nachbarschaft hergestellt und gelebt? Und wie schaffen Mieterinnen und Mieter Gemütlichkeit in ihren Wohnungen?&nbsp;</p><p>Zehn Masterstudierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen sind diesen und weiteren Fragen nachgegangen. Unter Leitung von Dr. Gesa Ingendahl forschten sie über drei Semester hinweg in Kooperation mit der Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen (GWG). Die Studierenden führten dazu mehr als 50 Interviews mit Mieterinnen und Mietern der GWG in unterschiedlichen Stadtteilen und Lebenssituationen.</p><h3>Vernissage am 5. Februar in der Kulturhalle</h3><p>Die gesammelten Antworten der Mieterinnen und Mieter werden in der Ausstellung „Einfach wohnen? Wünsche und Wirklichkeiten im kommunalen Wohnungsbau in Tübingen“ präsentiert, die von Freitag, 6. Februar, bis Samstag, 7. März 2026, in der Kulturhalle (Nonnengasse 19, Tübingen) zu sehen ist. Thuy-Van Nguyen-Khanh hat die Ausstellung gestaltet. Einen vertieften Einblick bietet der kostenlose Begleitband, den Interessierte in der Ausstellung erhalten können.</p><p>Die Ausstellung wird am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 18:15 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Begleitet wird diese mit Redebeiträgen von Dagmar Waizenegger (Leitung Fachbereich Kunst und Kultur der Stadt Tübingen), Uwe Wulfrath (Geschäftsführer der GWG), Dr. Gesa Ingendahl (Ludwig-Uhland-Institut Tübingen) und den beteiligten Studierenden Ruben Aurbacher, Katalin Banvölgyi, Hannah Burckhardt, Miriam Carolina Mauthe, Michelle Megerle, Yukari Onda, Franz-Elias Schneck, Zoé Schrader, Chantal Marie Thebault und Sibylle Ziegler.</p><p>Besucherinnen und Besucher der Vernissage und der Ausstellung können neue Perspektiven auf alltägliches Wohnen entdecken. Die Kulturhalle ist dienstags (14 bis 18 Uhr), donnerstags (13 bis 19 Uhr), freitags (13 bis 18 Uhr) und samstags (11 bis 16 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-127737</guid><pubDate>Mon, 26 Jan 2026 15:48:30 +0100</pubDate><title>Exzellent im Arbeitsrecht</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=127737&amp;cHash=7ed3d635ae9a7b17644b47d2106ce896</link><description>Tübinger Team gewinnt bundesweiten Moot-Court-Wettbewerb</description><content:encoded><![CDATA[<p>Linda Voigtländer, Leon Gruidl und Finn Kutschera haben am 22. Januar 2026 den zehnten arbeitsrechtlichen <span lang="en" dir="ltr">Moot-Court-</span>Wettbewerb beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt gewonnen. Die drei Studierenden der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen konnten sich gegen 30 weitere studentische Teams von insgesamt 16 Universitäten aus ganz Deutschland durchsetzen.</p><p>Ein <span lang="en" dir="ltr">Moot Court</span> ist eine simulierte Gerichtsverhandlung im Rahmen der praxisnahen Ausbildung in der Rechtswissenschaft, bei der die Studierenden fiktive Prozessparteien mit ihren gegensätzlichen Anliegen vor Gericht vertreten. Er hat das Ziel, Rhetorik und freie Rede zu fördern und angehende Juristinnen und Juristen mit Anforderungen des beruflichen Alltags vertraut zu machen. Für den <span lang="en" dir="ltr">Moot Court</span> mussten die Teams einen vorbereitenden Schriftsatz erstellen und in mündlichen Verhandlungen vor Jurys aus Richterinnen und Richtern des Bundesarbeitsgerichts ihre Argumente austauschen.</p><p>Das Tübinger Team wurde vom Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht unter der Leitung von Professor Dr. Christian Picker und seinen beiden Assistenten Dalia Mohei El-Din und Jonas Lohrmann betreut. Ebenfalls teilgenommen hat ein weiteres Team der Universität mit den Studierenden Lara-Marie Meißner und Luisa Nura, das in der Vorrunde in die engere Auswahl kam.&nbsp;</p><p>Im Vorfeld des Wettbewerbs wurden die Tübinger Studierenden auch von Dr. Wiebke Robrecht (Direktorin des Arbeitsgerichts Reutlingen), Dr. Carsten Teschner (Direktor des Arbeitsgerichts Villingen-Schwenningen) und Fabian König (Richter am Arbeitsgericht Villingen-Schwenningen) fachlich gefördert. Der Erfolg beim <span lang="en" dir="ltr">Moot Court</span> in Erfurt ist auch dieser Unterstützung zu verdanken.</p><p class="align-right"><i>Professor Dr. Christian Picker</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-127662</guid><pubDate>Mon, 26 Jan 2026 09:33:56 +0100</pubDate><title>BAföG-InfoPoint &amp; Rechtsberatung ziehen um</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=127662&amp;cHash=9e602edf255bb2d816c5610b0f4f0ec3</link><description>Angebote des Studierendenwerks ab 2. Februar in der Wilhelmstraße 19</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Studierendenwerk rückt mit seinen Beratungsangeboten am Standort Tübingen wieder näher an die Studierenden heran. Der BAföG-InfoPoint zieht von seinem bisherigen Interimsstandort in der Keplerstraße zurück an den Campus in der Wilhelmstraße. Aufgrund des Umzugs ist der BAföG-InfoPoint vom 26. bis 30. Januar 2026 nicht erreichbar.</p><p>Ab dem 2. Februar 2026 öffnet der BAföG-InfoPoint erstmals am neuen Standort in der Wilhelmstraße 19, Raum 019. An den Öffnungszeiten ändert sich nichts. Ratsuchende können weiterhin zu folgenden Zeiten vorbeikommen:</p><ul><li>Montag und Mittwoch: 10:00-11:30 Uhr sowie 13:00-15:00 Uhr</li><li>Dienstag: 10:00-11:30 Uhr</li></ul><p>Der BAföG-InfoPoint ist die Anlaufstelle für allgemeine Fragen zum BAföG, zur Einreichung von Unterlagen sowie für BAföG-Anträge. Fragen zum Bearbeitungsstand können dort nicht geklärt werden.</p><p>Auch das Rechtsberatungsangebot unserer Juristin Sabine Gehweiler wird künftig am gleichen Standort (Raum 019) stattfinden. Ab Februar 2026 finden die Beratungen ausschließlich donnerstags von 09:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr statt.</p><p>Mit dem neuen Standort sind beide Beratungsangebote wieder niedrigschwellig erreichbar und näher am Studienalltag angesiedelt.</p><p class="align-right"><i>Meldung des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim</i></p><h3><strong>Weitere Informationen</strong></h3><ul><li><a href="https://www.my-stuwe.de/bafoeg/" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Studierendenwerks zu BAföG und Studienfinanzierung</a></li><li><a href="https://www.my-stuwe.de/beratung-soziales/rechtsberatung/" target="_blank" rel="noreferrer">Informationen des Studierendenwerks zur Rechtsberatung</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126852</guid><pubDate>Thu, 18 Dec 2025 09:04:51 +0100</pubDate><title>15 Jahre Bachelor Medizintechnik</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=126852&amp;cHash=f09210cba904e8930001a170ac4fb51b</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vor 15 Jahren schlossen sich die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen und die Universität Stuttgart zusammen, um den interuniversitären Bachelorstudiengang Medizintechnik zu gründen. Was damals als visionäre Idee – die Verbindung von Medizin und Technik in einem Studiengang – begann, ist heute eine Erfolgsgeschichte: Rund 800 Absolventinnen und Absolventen haben seit 2010 ihr Studium abgeschlossen.</p><p>Am 12. Dezember 2025 wurde dieses Jubiläum mit rund 200 Gästen in der Tübinger CRONA-Klinik gefeiert. Eine Industrie- und Forschungsausstellung mit 20 Ausstellern zeigte, wie vielfältig, innovativ und zukunftsweisend Medizintechnik heute ist.</p><p>Der Studiengang zählt aktuell 357 Studierende; jährlich starten etwa 100 neue. Inhaltlich deckt er ein breites Spektrum ab – von Implantaten, <span lang="en" dir="ltr">Tissue Engineering</span> und minimalinvasiver Chirurgie über Bildgebung, Optik und Gerätekonstruktion bis hin zu Software-, Automatisierungs- und Bewegungstechnologien.</p><p>Absolventinnen und Absolventen finden in zahlreichen Berufsfeldern spannende Perspektiven: in Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung, Vertrieb, Produktmanagement oder Zulassung (<span lang="en" dir="ltr">Regulatory Affairs</span>) – ebenso wie in Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen und Universitäten.</p><p>Ein besonderes Highlight: Ab nächstem Jahr ergänzt der neue Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik“ das Studienangebot und eröffnet noch mehr Wege in die Zukunft.</p><p class="align-right"><i>Dr. Ursula Mittnacht</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126546</guid><pubDate>Wed, 10 Dec 2025 10:57:01 +0100</pubDate><title>Spitzenergebnisse für Tübinger Psychologie im CHE-Master-Ranking 2025/26</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=126546&amp;cHash=51d2259862cce53c24cd57b2b477a14e</link><description>Forschungsorientierung punktet bei Studierenden</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Fachbereich Psychologie der Universität Tübingen hat im aktuellen Master-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in mehreren Kategorien Spitzenbewertungen erzielt. In die Auswertung fließen unter anderem Beurteilungen von Studierenden ein. Insbesondere die Forschungsorientierung und der reibungslose Übergang vom vorherigen Studium in den Master wurden von den Befragten positiv hervorgehoben. Eine herausragende Bewertung erhielten auch die Lehrenden im Fachbereich für die gute Betreuung im Master. Zudem schnitt die Psychologie im Hinblick auf die Aspekte „Studienorganisation“ und „Unterstützung im Studium“ sehr gut ab.</p><p>Neben den Studierendenbefragungen berücksichtigt das CHE-Master-Ranking auch verschiedene Daten und Fakten aus Studium und Forschung. Vor dem Hintergrund der exzellenten Studienbedingungen schließen über 80 Prozent der Tübinger Studentinnen und Studenten ihren Master in angemessener Zeit ab – auch das ein hervorragender Wert. Nicht zuletzt kam der Fachbereich Psychologie bei den Veröffentlichungen wie auch den Promotionen pro Wissenschaftler bzw. Wissenschaftlerin jeweils in die Spitzengruppe.</p><p>Bereits im Frühjahr hatte die Tübinger Psychologie hervorragende Bewertungen im CHE-Ranking für das Bachelorstudium erhalten. Die aktuelle Auswertung für den Master bestätigt diesen Erfolg und damit die exzellente Ausbildung an der Universität Tübingen auch im weiterführenden Studium.</p><p>Das CHE vergleicht Hochschulen nicht insgesamt in einer Rangliste, sondern erstellt fachbezogene Rankings. Dabei werden verschiedene Indikatoren in den Fächern einzeln bewertet und dargestellt. Auch den Fächern werden keine Rangplätze zugewiesen, sondern jeder Indikator einer von drei Ranggruppen zugeordnet: der Spitzen-, der Mittel- oder der Schlussgruppe. Das CHE bewertet alle Fächer in einem dreijährlichen Rhythmus.</p><p class="align-right"><i>Tina Schäfer</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126429</guid><pubDate>Mon, 08 Dec 2025 13:57:52 +0100</pubDate><title>Führungskräfte im Bildungssektor von morgen verabschiedet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=126429&amp;cHash=2f4d291a3cd7f62363fea5d0ebae4ff6</link><description>Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen verabschiedet 73 Absolventinnen und Absolventen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung hat am Freitag mit einer Feier Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Die insgesamt 73 Akademikerinnen und Akademiker verteilen sich auf 21 Personen aus den Studiengängen „<span lang="en" dir="ltr">Bachelor </span>und <span lang="en" dir="ltr">Master of Science </span>Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie“ sowie auf 52 Personen des Weiterbildungsmasters „Schulmanagement und <span lang="en" dir="ltr">Leadership</span>“.</p><p>Mit ihrem Grußwort stimmte Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Absolventinnen und Absolventen darauf ein, wie relevant ihr Studium für die Bildungslandschaft ist: „Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung in Tübingen erfüllt einen gesellschaftlich hochrelevanten Auftrag: Eng verzahnt mit der Schulpraxis werden hier zentrale Fragen des Lehrens und Lernens erforscht – von digitaler Bildung über kollektive Lernprozesse bis hin zur Unterrichtsqualität. Expertinnen und Experten aus beispielsweise Psychologie, Mathematik und Sprachwissenschaften bündeln ihre Kompetenzen, um innovative Konzepte für gute Bildung zu entwickeln. Ab sofort tragen die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen, die wir heute verabschieden, dieses Wissen und diese Impulse in die Klassenzimmer und Bildungseinrichtungen des Landes. Viele von ihnen werden künftig verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft Baden-Württembergs leisten.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126366</guid><pubDate>Fri, 05 Dec 2025 08:50:36 +0100</pubDate><title>Landeslehrpreis 2025 für soziologisches Theaterprojekt unter Leitung von Professorin Ursula Offenberger</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=126366&amp;cHash=c6f21ccb4f43b86ecb4e81485e2a2220</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Das Land Baden-Württemberg hat am 4. Dezember in Stuttgart den Landeslehrpreis 2025 vergeben. In der Kategorie „Universitäten“ hat das soziologische Theaterprojekt „Drawing Lines – Vom Kampf um gleiche Rechte“ der Universität Tübingen den Preis erhalten. &nbsp;</i></p><p>Wie kann man Studierende für ein historisch-soziologisches Thema begeistern? Am besten, indem man sie direkt in historische Rollen, Beziehungen und gesellschaftlichen Kontexte der jeweiligen Zeit hineinversetzt. Professorin Dr. Ursula Offenberger, Leonie Holdik und Dorothee Engbers von der Universität Tübingen gelingt dies auf besondere Art und Weise: Im Rahmen des Masterseminars „Gender und Diversity in den Anfängen empirischer Sozialforschung“ haben sie gemeinsam mit Studierenden ein Theaterprojekt umgesetzt und auf die Bühne gebracht.&nbsp;</p><p>Das performative Lehr-Lernprojekt baute auf einem interdisziplinär besuchten Masterseminar an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im WS 2023/24 auf, in dem historisch-soziologisch nach den Anfängen empirischer Sozialforschung in den USA gefragt wurde. Es wurde gemeinsam erarbeitet, inwiefern Frauen und AfroamerikanerInnen zwar damals bahnbrechende Beiträge zur Entwicklung des Feldes geleistet haben, diese Personengruppen aber in der späteren Geschichtsschreibung zu den Anfängen empirischer Sozialforschung vergessen, verdrängt und ignoriert worden sind. Die von Prof. Dr. Ursula Offenberger konzipierte Lehrveranstaltung war zwar primär historisch ausgerichtet, es wurden aber zugleich Gegenwartsbezüge und zeitgenössische Parallelen rassifizierenden und sexistischen Denkens herausgearbeitet.&nbsp;</p><p><strong>Von der Lektüre bis zur Aufführung</strong></p><p>Das erste Seminardrittel bestand aus der Lektüre von Primär- und Sekundärliteratur, um die Teilnehmenden mit dem historischen Stoff vertraut zu machen und ihnen das nötige Hintergrundwissen für das Verständnis des Theatermanuskriptes zu vermitteln. Das ‚Spiel‘ mit Perspektiven- und Rollenübernahme wurde dabei schon früh ins Seminargeschehen integriert. Es diente dem doppelten Ziel der Stoffaneignung – dem Hineinversetzen in die historischen Personen und die Zeit, aus der die jeweiligen Texte stammen, sowie der Vorbereitung auf die Bühnenarbeit.&nbsp;</p><p>Plot, Figuren, Schlüsselszenen und Setting des Bühnenstückes wurden gemeinsam entwickelt, wobei alle Studierenden an den Schreibarbeiten beteiligt waren. Eine der Teilnehmerinnen des Seminars, Leonie Holdik, übernahm die Federführung für die Erstellung einer Bühnenfassung. Die Vorbereitungen der Bühnenaufführung und die Probenworkshops wurden von der Theaterpädagogin Dorothee Engbers geleitet. Den Höhepunkt des Projektes bildeten drei Aufführungen des Stückes „Drawing Lines. Vom Kampf um gleiche Rechte“ in Tübingen, die vom Publikum äußerst positiv aufgenommen wurden. &nbsp;</p><p>Die Jurymitglieder des Landeslehrpreises würdigten insbesondere die aktuelle, innovative und gesellschaftsrelevante Ausrichtung des Theaterprojektes mit großer Reichweite. Das Projekt wurde auch mit Mitteln der der <a href="https://civis.eu/de" target="_blank" rel="noreferrer">Universitätsallianz CIVIS</a> gefördert. In naher Zukunft soll das Projekt europaweit in Kooperation mit CIVIS-Partnern weiterentwickelt werden. Denn: Die Sensibilisierung für Fragen von Rassismus, Sexismus und demokratischem Zusammenleben kann nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa einen wichtigen Beitrag zu friedlichem Zusammenleben leisten. Das Preisgeld des Landeslehrpreises leistet hier wertvolle Unterstützung.</p><p><strong>„Motivation – Innovation – Engagement“: Verleihung des Landeslehrpreises 2025</strong></p><p>„Gute Lehre, bei der man Motivation, Innovation und Engagement spürt, bringt Lehrende und Studierende gleichermaßen voran – und trägt dadurch deutlich zum Studienerfolg bei“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski anlässlich der Preisverleihung. Der Landesregierung sei die Lehre sehr wichtig. „Wir gestalten damit nicht nur Berufe oder Bildungswege – wir gestalten damit unsere Gesellschaft.“</p><p>Mit dem Landeslehrpreis würdigt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg die Arbeit und das Engagement herausragender Persönlichkeiten und Projekte an den Hochschulen des Landes. Der Landeslehrpreis wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Landesforschungspreis verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils 50.000 Euro, die zweckgebunden der Lehre zugutekommen sollen. Ebenfalls verliehen wurde der Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement, der mit 5.000 Euro dotiert ist.</p><p class="align-right">Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst</p><p><a href="/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2025/4/studium-und-lehre/2/" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1"><strong>Beitrag zum Projekt „Drawing Lines“ (Newsletter Uni Tübingen aktuell 4/2025)</strong>&nbsp;</a></p><p><a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/lehrpersoenlichkeiten-und-konzepte-mit-dem-landeslehrpreis-2025-ausgezeichnet" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3" rel="noreferrer">Alle Preisträgerinnen und Preisträger 2025 und ihre Projekte</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122637</guid><pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:42:39 +0200</pubDate><title>Sport, Vielfalt und soziales Miteinander</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=122637&amp;cHash=2671641aa26ee3382b92d23ca879ea44</link><description>3. Kindersportwoche an der Universität Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Anfang August fand am Institut für Sportwissenschaft die dritte Kindersportwoche der Universität Tübingen statt. Das Ferienangebot wurde erneut in Kooperation mit dem Team<span lang="en" dir="ltr"> Equity-Care</span> der Universität organisiert und richtete sich an Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren, deren Eltern an der Universität Tübingen arbeiten oder studieren.</p><p>Die Kindersportwoche wurde von 17 Studierenden im Rahmen des Projektseminars „Sport konzipieren, organisieren und evaluieren“ des <span lang="en" dir="ltr">Bachelor of Science</span> Sportwissenschaft unter der Leitung von Dr. Jannika John geplant, durchgeführt und reflektiert. Ziel der Lehrveranstaltung war es, den Studierenden praxisnahe Erfahrungen in der Organisation und Umsetzung eines Sportevents zu ermöglichen. Ergänzt durch die theoretische Vorbereitung und durch regelmäßige Reflexion, erhielten sie zudem wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Besonderheiten der Zielgruppe.</p><p>Mit 50 vergebenen Plätzen sowie vielen weiteren Kindern auf der Warteliste war das Angebot auch in diesem Jahr stark nachgefragt. In einer Woche voller Bewegung stand nicht nur der Spaß an sportlicher Aktivität, sondern auch die Vermittlung zentraler Werte wie Fairness, Rücksichtnahme und Teamgeist im Mittelpunkt.<br>Das Programm bot ein abwechslungsreiches Spektrum an Stationen: Parcours, Leichtathletik, Ballspiele sowie Tanz- und Turneinheiten luden zum Ausprobieren, Trainieren, Wettkämpfen und gemeinsamen Erleben ein. Dabei konnten die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten erweitern, neue Sportarten kennenlernen und Herausforderungen im Team meistern.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122031</guid><pubDate>Fri, 25 Jul 2025 10:55:07 +0200</pubDate><title>Summer School als Brückenbauerin</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=122031&amp;cHash=6b9d5dc44cc880b84f8d23c3c8333947</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen und die University of North Carolina at Chapel Hill vertiefen ihre strategische Partnerschaft über die T-IES Summer School in Tübingen. Dozierende und Studierende beider Universitäten beschäftigen sich gemeinsam mit weiteren international Studierenden &nbsp;mit Propaganda und Desinformation.</p><p>Vieles bleibe ihr in guter Erinnerung: Die schöne Stadt, das Stocherkahnfahren auf dem Neckar, die ausführlichen Diskussionen im Seminar. „Darin haben wir über alles diskutiert, nur nicht immer über die Lektüre“, sagt Anna in US-amerikanischem Englisch während ihrer Abschlussrede an ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Dozentinnen und Dozenten gerichtet. Die T-IES Summer School an der Universität Tübingen endet an diesem Freitagabend Mitte Juli für Anna und 20 weitere international Studierende, darunter Studierende aus Italien, Südafrika, Kanada oder dem Vereinigten Königreich. T-IES, das steht für Tübingen International and European Studies. Was diesen Kurs besonders macht? Allein zwölf Studierende kommen von der University of North Carolina at Chapel Hill in den Vereinigten Staaten, mit der die Universität Tübingen eine strategische Partnerschaft pflegt.</p><p>Vier Wochen lang behandelten die 21 Studierenden das Thema „Weaponization of Knowledge: The Historical Legacy of Propaganda and Disinformation in the US and Europe“. Sie näherten sich dem Thema ausgehend von der Redewendung "Wissen ist Macht“; lernten die soziologischen Grundlagen, um Wissen und Realität zu hinterfragen; lasen dazu Literatur; diskutierten miteinander und erforschten letztlich, wie die Mächtigen selbst Wissen erschaffen und dieses einsetzen, um ihre politische Position zu behaupten. Besuche in Museen und in Berlin standen ebenso auf dem Programm wie Deutsch-Kurse, Vorträge und Freizeitaktivitäten.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121728</guid><pubDate>Fri, 18 Jul 2025 09:36:43 +0200</pubDate><title>Von Erzurum nach Jerewan: Eine Reise durch das urartäische Reich</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=121728&amp;cHash=b13ddac7fab112874cecef38fd20dfe7</link><description>Studierende des Instituts für die Kulturen des Alten Orients auf Exkursion in der Türkei, Georgien und Armenien</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Gruppe von Studierenden des Instituts für die Kulturen des Alten Orients der Universität Tübingen (IANES) nahmen wir im vergangenen April an einer Exkursion durch die Länder Türkei, Georgien und Armenien teil. Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Pfälzner, Professor für Vorderasiatische Archäologie, erkundeten wir die archäologischen Hinterlassenschaften der Urartäer.</p><p>Das urartäische Reich, das im 9. Jahrhundert v. Chr. seinen Anfang nahm und über zweihundert Jahre eine bedeutende Macht in Südwestasien war, prägte den Alten Orient in besonderer Weise. Gegründet von Sarduri I. im Jahr 840 v. Chr., entwickelte sich das Reich im Laufe der Zeit zu einer der mächtigsten Kräfte im Gebiet zwischen dem Kaspischen Meer und dem Euphrat. Während der Herrschaft der Könige Minua, Argišti I. und Sarduri III. erlebte das Reich seine größte Expansion, die von der Kernregion um den Vansee ausgehend bis nach Armenien und in den nordwestlichen Iran reichte. Trotz seiner kulturellen Blüte und wirtschaftlichen Bedeutung war das Reich immer wieder Bedrohungen durch die Assyrer, Kimmerer und Skythen ausgesetzt, die das urartäische Reich von verschiedenen Seiten bedrängten. Das von den Urartäern „Biainili“ genannte Reich war geprägt durch eine starke Militärmacht, eine hochentwickelte Metallindustrie und eine beeindruckende Architektur, die noch heute in Form von zahlreichen Festungen und Tempeln zu bewundern ist.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-118965</guid><pubDate>Fri, 09 May 2025 14:15:52 +0200</pubDate><title>CHE-Hochschulranking 2025: Spitzenbewertungen für die Tübinger Psychologie und Erziehungswissenschaft</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=118965&amp;cHash=be3da1f2c8958e3bd4df2160a9541486</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim diesjährigen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erzielt die Universität Tübingen in den Fächern Erziehungswissenschaft und Psychologie hervorragende Bewertungen.</p><p>Die Erziehungswissenschaft (Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, HIB, und Institut für Erziehungswissenschaft, IfE) erreichten in insgesamt zehn Kategorien Spitzenwerte auf nationaler Ebene: bei der Beurteilung durch die Studierenden für die Allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Unterstützung im Studium, das Lehrangebot, die Studienorganisation, die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, die Bibliotheksausstattung sowie die IT-Infrastruktur; bei den Fakten zum Studium erzielt die Erziehungswissenschaft Bestwerte in den Kategorien Abschlüsse in angemessener Zeit und Unterstützung am Studienanfang.</p><p>„Die Ergebnisse des CHE-Rankings 2025 bestätigen, dass Tübingen zu den Spitzenstandorten der Erziehungswissenschaften gehört. Sie belegen außerdem das qualitativ hochwertige Studienangebot der Erziehungswissenschaft am IfE und HIB. Aktuelle Forschung und innovative Lehre gehören für uns schon immer zusammen – und das wird auch so bleiben.“, sagt IfE-Direktor Professor Dr. Sascha Neumann.&nbsp;</p><p>Besonders bemerkenswert: Weit über 90% der Studierenden schließen ihr Studium in angemessener Zeit - d.h. entweder in der Regelstudienzeit oder 1-2 Semester länger - ab, auch aufgrund kontinuierlicher Betreuung der Studierenden.&nbsp;</p><p>Für HIB-Direktor Professor Dr. Ulrich Trautwein ist aber auch klar, dass man sich nicht auf diesem Erfolg ausruhen könne: „Die Rückmeldungen der Studierenden bieten eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Arbeit in einzelnen Bereichen, etwa wenn es darum geht, Studierenden noch gezielter auf internationale Mobilität und einen gelungenen Berufseinstieg vorzubereiten.“</p><p>Die Tübinger Psychologie erzielte allein bei der Beurteilung durch die Studierenden in elf Kategorien Spitzenbewertungen im nationalen Vergleich: für die Allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Unterstützung im Studium, das Lehrangebot, die Studienorganisation, die Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, die Räume, die Bibliotheksausstattung, die IT-Infrastruktur, die Digitalen Lehrelemente und die Lernräume. Darüber hinaus erzielte das Fach bei den Fakten zu Lehre und Forschung Bestwerte für die Unterstützung am Studienanfang, die Veröffentlichungen pro Wissenschaftler/in und die Anzahl der Promotionen pro Professor/in. Besonders gut bewertet sind im Fach Psychologie die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten und die Unterstützung am Studienanfang.</p><p>„Die CHE-Ergebnisse bestätigen den Erfolg der forschungsorientierten Studiengänge unseres Fachbereichs. Die Psychologie in Tübingen kennzeichnet eine kooperative kognitionspsychologische Ausrichtung“, sagt Professorin Dr. Claudia Friedrich, Fachbereichssprecherin Psychologie. „Neben den etablierten Inhalts- und Forschungsschwerpunkten in den Arbeitsgruppen ergeben sich aus der starken Vernetzung der Gruppen untereinander zahlreiche aktuelle Ansätze und Sichtweisen, die in die Lehre der Psychologie eingebracht werden. Das CHE-Ranking bestätigt dabei auch, dass die intensive Betreuung insbesondere während der Studieneingangsphase einen sehr guten Weg in die anspruchsvollen Methoden und Inhalte unserer Studiengänge ermöglicht.“</p><p>Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) vergleicht Hochschulen nicht insgesamt, sondern erstellt fachbezogene Hochschulrankings. Auch innerhalb der Fächer werden die verschiedenen Indikatoren nicht gewichtet, sondern einzeln bewertet und dargestellt. In das Ranking gehen neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung der Hochschulen auch die Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie Angaben von Professoren zur Reputation der Fächer ein. Insgesamt werden den Hochschulen keine einzelnen Rangplätze zugewiesen, sondern jedes Kriterium einer der drei Ranggruppen zugeordnet: der Spitzen-, der Mittel- oder der Schlussgruppe. Das CHE bewertet alle Fächer in einem dreijährlichen Rhythmus.</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p><p><a href="https://methodik.che-ranking.de/datenauswertung/ergebnisberichte/" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" title="Interaktive Deutschlandkarte mit allen Spitzenergebnisse der Hochschulen im CHE Hochschulranking 2025/26" rel="noreferrer">Die Spitzenergebnisse der Hochschulen im CHE Ranking 2025/26</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-114012</guid><pubDate>Thu, 12 Dec 2024 17:07:06 +0100</pubDate><title>Erste Mental Health Days für Studierende</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=114012&amp;cHash=fa04a3a00f7dae67f6504ae2173f6e9c</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 25. November bis 4. Dezember 2024 fanden an der Universität Tübingen erstmalig universitätsweite Aktionstage zum Thema mentale Gesundheit statt. An den Mental Health Days beteiligten sich 18 verschiedene Einrichtungen der Universität. Unter dem Motto „Creating New Perspectives“ erwarteten die Studierenden dabei 28 verschiedene Angebote, darunter Workshops, Vorträge, Vernetzungsmöglichkeiten, Beratungs- und Coachingangebote, Sportaktivitäten sowie Mitmachangebote.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110778</guid><pubDate>Tue, 01 Oct 2024 11:14:42 +0200</pubDate><title>Tübingen International &amp; European Studies feiert 10-jähriges Jubiläum</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=110778&amp;cHash=38a240af2eb098edc72cee9fb868c5fc</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am <span lang="en" dir="ltr">International Office</span> feierte in diesem Jahr ein Programm sein zehnjähriges Jubiläum, das sich inzwischen als fester Bestandteil des Internationalisierungsprozesses an der Universität Tübingen etabliert hat: Seit 2014 organisiert das Programm „Tübingen <span lang="en" dir="ltr">International &amp; European Studies</span>“ (<span lang="en" dir="ltr">T-IES</span>) an der Abteilung Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme (Dezernat V.2) Kurzzeitaufenthalte für internationale Studierende. In <span lang="en" dir="ltr">Summer </span>und <span lang="en" dir="ltr">Winter Schools</span> nehmen Studierende aus aller Welt an englischsprachigen Kursen zu Europa und der EU teil.</p><p>Einen vorläufigen Höhepunkt konnte <span lang="en" dir="ltr">T-IES</span> mit der Durchführung von zwei kurz hintereinander stattfindenden <span lang="en" dir="ltr">Summer Schools</span> im Juni und August 2024 feiern. Rund 80 Studierende aus 20 verschiedenen Ländern kamen nach Tübingen und konnten Kurse aus den folgenden aktuellen Themenschwerpunkten wählen:</p><ul><li><span lang="en" dir="ltr">The Right to Disagree - Human Rights, Minority Rights and Freedom of Expression in Europe Today</span></li><li><span lang="en" dir="ltr">What's the Buzz? Society, Social Media, and Artificial Intelligence in Europe Today</span></li><li><span lang="en" dir="ltr">The EU in Permanent Crises? Perspectives, Challenges, Solutions</span></li><li><span lang="en" dir="ltr">Representing the European Past: Memory and Place-Making in Cross-Cultural Communities</span></li></ul><h2>Zwei parallele Tracks für mehr Vielfalt</h2><p>Um auf die zunehmende Nachfrage nach Kurzzeitprogrammen zu reagieren und verschiedene Studienrichtungen abzudecken, wurde die Teilnehmerzahl auf 48 erhöht sowie die Struktur und Inhalte des Programms angepasst. Aktuell stehen zwei parallele <span lang="en" dir="ltr">Study Tracks</span> zur Auswahl, die sich an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Naturwissenschaften richten. Unter anderem werden aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz aufgegriffen. Ergänzt werden die Kurse durch thematisch passende Exkursionen u. a. nach Stuttgart, Reutlingen und Straßburg sowie mit Besuchen bei Tübinger Nichtregierungsorganisationen.</p><h2>Teilnehmende aus aller Welt</h2><p>Die größten Teilnehmergruppen bildeten bisher Studierende aus Südkorea und China, gefolgt von den USA und Australien. Auch in Europa steigt die Nachfrage nach den Kurzzeitprogrammen, so dass erfreulicherweise auch schon Studierende der CIVIS-Partnerunis begrüßt werden konnten. Darüber hinaus bestehen langjährige Kooperationen z.B. mit der <span lang="en" dir="ltr">Korea University</span> in Südkorea, der <span lang="en" dir="ltr">University of Western Australia</span> in Australien und der <span lang="en" dir="ltr">Nottingham University</span> in England.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109734</guid><pubDate>Mon, 12 Aug 2024 12:54:28 +0200</pubDate><title>Studierendenteam der Juristischen Fakultät gewinnt den 13. Justus-Liebig Moot Court</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109734&amp;cHash=faf0716572080e2ba6a9f1c354a7dea5</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Justus-Liebig Moot Court ist ein deutschlandweit ausgetragener Wettbewerb für Studierende der Rechtswissenschaft, der jährlich an der Justus-Liebig-Universität Gießen stattfindet. In diesem Jahr konnte das Tübinger Team den Wettbewerb für sich entscheiden.</p><p>Bei diesem Moot Court ist es Aufgabe der Studierenden, auf der Grundlage eines fiktiven Sachverhalts einen Schriftsatz anzufertigen. Bei dem diesjährigen Wettbewerb ging es um einen Mietrechtsstreit. Der Mieter hatte mit Erlaubnis des Vermieters eine Uhrenwerkstatt in der Mietwohnung betrieben. Dabei kam es dann jedoch zu Unstimmigkeiten. Der Vermieter kündigte. Diese Kündigung wollte der Mieter nicht akzeptieren und blieb im Mietobjekt. Daraufhin verklagte der Vermieter die Mieterseite. Die Studierenden sollten vor diesem Hintergrund den Beklagtenschriftsatz fertigen. Der Tübinger Schriftsatz nahm die erste Hürde im Wettbewerb, so dass das Tübinger Team im Juli zu den mündlichen Verhandlungen nach Gießen eingeladen wurde.</p><p>Das fiktive Gericht war prominent besetzt mit Thomas Offenloch, Richter am Bundes-verfassungsgericht, Rechtsanwältin Tanja V. Pfitzner, LL.M. (Columbia), Vertreterin der Rechtsanwaltskammer Frankfurt aM, sowie Prof. Dr. Martin Gutzeit, dem Organisator des Wettbewerbs. Im Halbfinale konnte sich das Team aus Tübingen gegen Bremen durchsetzen. Zum Finale wurde dann ein neuer Fall ausgegeben, bei dem das Tübinger Team nach einer Vorbereitungszeit von nur 40 Minuten auf Marburg traf und das Gericht von seiner Position überzeugen konnte.</p><p>Tübingen wurde vertreten durch Studierende aus dem vierten Semester: Lars Klimke, Ari Morgenstern und Lucius Köpstein. Unterstützt wurde das Team durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Stefan Huber: Rene Sattelmaier brachte hier seine Expertise ein.</p><p class="align-right">Lehrstuhl Prof. Dr. Stefan Huber</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-108216</guid><pubDate>Fri, 21 Jun 2024 13:29:03 +0200</pubDate><title>Von der Uni auf den Arbeitsmarkt: Starthilfe für internationale Akademiker</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=108216&amp;cHash=837e350fb94678963f3de48274d2e696</link><description>Universität Tübingen beteiligt an Programm des DAAD zur Berufsorientierung von internationalen Fachkräften – Förderphase von 2024 bis 2028</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen startet diesen Juni ein Förderprogramm, um internationalen Studierenden und Absolventen den Schritt auf den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. „Come to stay“ - zu Deutsch: „Gekommen, um zu bleiben“ - wird vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) mit einer Million Euro unterstützt und bietet zahlreiche Qualifizierungsangebote für einen leichteren Berufsstart in Deutschland. Das Programm läuft vorerst bis Ende 2028.</p><p>„Die Universität Tübingen will internationale Talente gewinnen und fördern und mit dem Programm einen Beitrag zur Verringerung des Fachkräftemangels in Deutschland leisten“, sagte die Prorektorin für Studium und Lehre, Professorin Karin Amos, anlässlich des Starts des Programms.&nbsp;</p><p>„Come to stay“ nimmt die ganze Lebensphase von internationalen Studierenden in den Blick: Von der Vorbereitung auf das Studium, über das Studium selbst bis zur Orientierung auf dem Arbeitsmarkt. Dazu gehört ein auf zwei Semester angelegtes Programm zur Studienvorbereitung mit Onboarding, Deutsch-Intensivkurs und integrationsfördernden Angeboten. In weiteren Bausteinen lernen die Studierenden rechtzeitig vor ihrem Abschluss, wie ein Bewerbungsschreiben an hiesige Unternehmen aussehen sollte, welche Branchen besonders dringend Fachkräfte suchen, welche kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland zu beachten sind. Online-Talks vermitteln einen direkten Kontakt zwischen Studierenden und Unternehmen.&nbsp;</p><p>„Das Programm hält Talente in Deutschland und nutzt die Potenziale internationaler Studierender für die Bewältigung der Zukunftsaufgaben in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft“, sagte Tina Stengele, Abteilungsleiterin Überfachliche Bildung und berufliche Orientierung an der Universität Tübingen. “Dabei ist eine gute Betreuung und Begleitung der Studierenden unerlässlich,“ ergänzt Daniela Schmeiser vom International Office. „Das Programm gibt uns dafür neue Möglichkeiten.“ &nbsp;</p><p>Derzeit sind rund 4.300 internationale Studierende an der Universität Tübingen eingeschrieben. Deutschland steht nach den USA und dem Vereinigten Königreich an dritter Stelle der beliebtesten Zielländer internationaler Studierender. Neben der Universität Tübingen werden noch 89 weitere Projekte an Hochschulen in Deutschland vom DAAD gefördert. Die Gelder stammen vom Bundesbildungsministerium (BMBF).</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106880</guid><pubDate>Tue, 14 May 2024 11:03:01 +0200</pubDate><title>Tübinger Informatik im Aufwind: Warum Studierende hier ihre Zukunft sehen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106880&amp;cHash=b9e4e10a8f710621aa5ff651d8e73bb9</link><description>Spitzenplätze für Tübinger Informatikstudiengänge im CHE-Ranking</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen CHE-Ranking haben die Studierenden dem Fachbereich Informatik an der Eberhard Karls Universität Tübingen sehr gute Noten gegeben: Mit ihren Bachelor-Studiengängen Informatik, Bioinformatik, Medizininformatik, Medieninformatik und Kognitionswissenschaft liegt die Universität zusammen mit sieben weiteren Hochschulen im Spitzenfeld. Im Fach Informatik schnitt Tübingen vor allem in den Kategorien Studieninhalte, Organisation, Unterstützung im Studium und Wissenschaftsbezug sehr gut ab. Die Studierenden lobten die allgemeine Studiensituation, das Lehrangebot und die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Letzteres zeigt, dass Tübingen schon früh – bereits im Bachelor-Studium – den Fokus auf wissenschaftliche Forschung legt.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106053</guid><pubDate>Fri, 19 Apr 2024 14:57:28 +0200</pubDate><title>Ausstellung „Unissued Diplomas. Studentische Kriegsopfer in der Ukraine“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106053&amp;cHash=a0ca9489b169384c706316a582f9f108</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. April 2024 findet die Vernissage der Ausstellung „Unissued Diplomas. Studentische Kriegsopfer in der Ukraine“ im Historischen Lesesaal im Bonatzbau der Universitätsbibliothek statt, Beginn ist um 18 Uhr c.t.</p><p>Nach dem 24. Februar 2022 änderte sich für ukrainische Studierende alles. Hörsäle verwandelten sich in Luftschutzbunker; Bibliotheken, Labore und Seminarräume wurden zerstört. Einige Studierende werden nun niemals ihr Abschlusszeugnis erhalten, weil sie dem russischen Angriffskrieg zum Opfer fielen – sowohl an der Front als auch nach Raketen- und Drohnenattacken an ihren Wohn- und Studienorten.&nbsp;</p><p>Die Ausstellung "Unissued Diplomas" dokumentiert die Geschichten von 40 im Krieg getöteten ukrainischen Studierenden und erinnert damit an den hohen Preis, den die Menschen in der Ukraine täglich in ihrem Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung zahlen müssen.&nbsp;</p><p>In Tübingen wird die Ausstellung „Unissued Diplomas“ von der Universitätsbibliothek, dem Slavischen Seminar und dem Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde organisiert, in Zusammenarbeit mit der Tübinger Freiwilligenorganisation SonnenBlau und dem ukrainischen Verein Tübingen.</p><p>Die Ausstellung ist bis 29.05.2024 zu sehen im Foyer im Hauptgebäude der Universitätsbibliothek und kann dort während der Öffnungszeiten besichtigt werden.</p><ul><li>&nbsp;Weitere Informationen auf der Homepage der Ausstellung&nbsp;<a href="https://www.unissueddiplomas.org/de" target="_blank" rel="noreferrer">Unissued Diplomas</a></li></ul><h3>Programm der Vernissage</h3><p><strong>Grußwort:</strong><br> Prof. Dr. Olga Garaschuk (Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft und Vorsitzende des ukrainischen Vereins Tübingens)&nbsp;</p><p><strong>Einführung in die Ausstellung:</strong><br> Marichka Nadverniuk (Mitorganisatorin der Ausstellung in Tübingen)<br> Anna Bordunova</p><p><strong>Moderation:</strong><br> Dr. Alexa von Winning</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105918</guid><pubDate>Wed, 17 Apr 2024 14:45:11 +0200</pubDate><title>Großer Erfolg bei internationalem Wettbewerb in den Rechtswissenschaften</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105918&amp;cHash=c6bb64e5e8fab01cf6354d7b871884e6</link><description>Tübinger Jura-Studierende unter den vier besten Teams weltweit beim Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot</description><content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals erreichte das Team der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen beim Willem C. Vis&nbsp;<span lang="en" dir="ltr">International Commercial Arbitration Moot </span>in Wien das Halbfinale und gehört somit&nbsp;zu den vier besten der 373 teilnehmenden Universitätsteams aus aller Welt. Der&nbsp;Willem C. Vis <span lang="en" dir="ltr">International Commercial Arbitration Moot</span> ist einer der größten und&nbsp;zugleich prestigeträchtigsten Wettbewerbe für Studierende der Rechtswissenschaft&nbsp;weltweit. Neben den knapp 30 deutschen Teams nehmen Teams von allen&nbsp;Kontinenten teil. Vertreten sind bspw. die Universitäten <span lang="en" dir="ltr">Cambridge (UK)</span>, <span lang="en" dir="ltr">Delhi</span>,&nbsp;<span lang="en" dir="ltr">Sydney </span>und Zürich sowie die <span lang="en" dir="ltr">Harvard University</span>, die <span lang="en" dir="ltr">Singapore Management&nbsp;University</span>, die <span lang="en" dir="ltr">Strathmore University Nairobi</span>, die <span lang="en" dir="ltr">Pontifical Catholic University of</span> Sao&nbsp;Paolo, das <span lang="en" dir="ltr">King’s College</span> London sowie die Karls-Universität Prag. Die Aufgabe der&nbsp;Studierenden bestand darin, für ihren fiktiven Mandanten durch juristische Argumentation&nbsp;in englischer Sprache eine Klage durchzusetzen oder abzuwehren.</p><p>Thematisch beschäftigten sich die Studierenden mit den Folgen eines Cyberangriffs.&nbsp;Mithilfe von Spionagesoftware ist es Betrügern gelungen, eine Überweisung an ein&nbsp;falsches Konto zu erwirken. Die Frage, die sich stellte: Wer trägt dieses Risiko? Soll&nbsp;der Käufer nun ein zweites Mal bezahlen, oder hätte der eigentlich vorgesehene&nbsp;Überweisungsempfänger seine Systeme besser schützen müssen? Kann man das&nbsp;Risiko aufteilen?</p><p>Bei der sechsmonatigen Vorbereitung erhalten die Studierenden Unterstützung von&nbsp;ihren universitären Betreuern sowie praktizierenden Rechtsanwälten. Der im<br> Rahmen der Vorbereitung für den Ableger des Wettbewerbs in Hongkong&nbsp;angefertigte Klägerschriftsatz erhielt eine der begehrten „<span lang="en" dir="ltr">Honourable Mentions for&nbsp;Best Memorandum</span>“ und zählt damit zum besten Viertel der dort eingereichten&nbsp;Klägerschriftsätze. Überdies wurde die Tübinger Studentin Miriam Jung in Wien mit&nbsp;einer „<span lang="en" dir="ltr">Honourable Mention for Best Oralist</span>“ ausgezeichnet. So gelang dem Tübinger&nbsp;Team bei dem diesjährigen Wettbewerb, der mit den mündlichen Verhandlungen&nbsp;Ende März seinen Abschluss fand, gleich ein dreifacher Erfolg. Neben Miriam Jung&nbsp;gehörten dem Team Georg Brüggemann, Leon Koschel, Lino Santuario und Maya-Lena Schulz an. Verantwortlich für die Betreuung der&nbsp;Studierenden waren die Professoren Martin Gebauer und Stefan Huber. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sophia Kubo, Felipe Hajek Gross, Adrian König und Niklas Saemann standen dem Team bei der täglichen inhaltlichen Arbeit als <span lang="en" dir="ltr">Coaches </span>zur Seite.</p><p>Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb: Sogleich nach der Rückkehr aus Wien hat die Vorbereitung auf den neuen Durchgang im Wintersemester 2024/25 begonnen. Dafür werden die teilnehmenden Studierenden im Juli ausgewählt.</p><p class="align-right"><em>Lehrstühle Martin Gebauer/Stefan Huber</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="https://www.vismoot.org/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webauftritt des Vis <span dir="ltr" lang="en">Moot</span></a></li><li><a href="/it/fakultaeten/juristische-fakultaet/studium/im-studium/moot-courts/vis-arbitration-moot/" class="internal-link">Informationen der Juristischen Fakultät zum Vis <span dir="ltr" lang="en">Moot</span></a></li></ul>]]></content:encoded><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105363</guid><pubDate>Wed, 03 Apr 2024 16:33:52 +0200</pubDate><title>Kunst an der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105363&amp;cHash=7e20d43e9e03ef3b3e8808df536d04c2</link><description>Ein vom Museum der Universität Tübingen MUT veröffentlichter Band gibt erstmals einen umfassenden Überblick</description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Museum der Universität Tübingen MUT hat einen 520 Seiten umfassenden Band zu Kunst an der Universität herausgebracht. <strong>Professor Dr. Ernst Seidl</strong>, Direktor des MUT und einer der Herausgeber der Publikation, berichtet im Interview über das Projekt, das knapp fünf Jahre gedauert hat und an dem auch Studierende des Masterprofils „Museum &amp; Sammlungen“ mitgewirkt haben.</em></p><p><strong>Herr Professor Seidl, wie viele – bekannte – Kunstwerke gibt es insgesamt an der Universität Tübingen? Wie viele davon haben Sie in die Publikation aufgenommen?</strong></p><p>Es gibt an der Universität Hunderte, ja Tausende Kunstwerke – mehr lässt sich kaum sagen. Deshalb mussten wir uns für den erschienenen Band notgedrungen auf im weiteren Sinn immobile Kunstwerke beschränken, insgesamt rund 150 Exponate. Aber wo beginnt die Definition dessen, was ein Kunstwerk überhaupt ist? Denken Sie zum Beispiel an Graffiti und Harald Naegelis ephemere Werke, an rein ornamentale Bauskulptur oder auch an subversive Interventionen im öffentlichen Raum der Universität. Dazu gibt es einen Beitrag im Buch, der versucht, die Kategorien dessen, was gemeint oder nicht gemeint ist, zu differenzieren. Und schon mobile Kunstwerke, also sagen wir schlicht „Bilder an der Wand“, haben wir gar nicht mit aufgenommen. Das wäre uferlos gewesen. &nbsp;Zudem: Der Begriff „Kunst am Bau“ meint zwar allgemein immobile Objekte – allerdings im engeren Sinn auch das Förderformat der öffentlichen Hand – tatsächlich sind aber viele immobile Werke an der Universität gar nicht durch dieses Programm entstanden.</p><p><strong>Gehen wir noch ein bisschen tiefer ein auf die Begrifflichkeit und das, was Kunst am Bau ausmacht…</strong></p><p>Genauso, wie man sich heute immer schwerer tut, Kunst zu definieren, so bin ich auch mit meinen Kolleginnen und Kollegen der AG „Kunst am Bau“ der bundesweiten Gesellschaft für Universitätssammlungen (GfU) im Gespräch darüber, wie wir immobile Kunstwerke an öffentlichen Bauten überhaupt benennen wollen. Denn „Kunst am Bau“ würde es schon gut treffen. Aber es würde zu einer allzu starken Engführung auf das gleichnamige staatliche Förderprogramm führen, das es im Kern bereits seit Ende des Ersten Weltkriegs gab und das die prekäre ökonomische Situation der bildenden Künstlerinnen und Künstler mildern sollte. Mit dem Begriff „Kunst an der Universität“ würden sich umgekehrt dann auch alle mobilen, transportablen Bildwerke verbinden, was auch nicht gemeint ist. Daher sind alle Umschreibungen nur Hilfskonstruktionen. Wir haben uns bei den Objekten auf weitgehend immobile Werke geeinigt – deren definitorische Ränder stark ausfransen. Es ist ein Spezifikum von Kunst, dass sie innovativ sein muss und daher immer wieder aufs Neue die Grenzen des Vorgegebenen verlässt.&nbsp;</p><p><strong>Warum gibt es Kunst am Bau, welche Funktion hat sie?</strong></p><p>Es geht vor allem um die Qualität und Aufwertung von Innen- und Außenräumen öffentlicher Einrichtungen. Es geht aber auch um die Schaffung individueller, wiedererkennbarer und auch besonderer Umgebungen für alle Nutzerinnen und Nutzer. Und es geht um Repräsentation, Profilbildung, Identitätsstiftung. Nebenbei werden dadurch bildende Künstlerinnen und Künstler unterstützt – aber das dürfte kaum der alleinige Beweggrund gewesen sein, viel Geld für Kunst am Bau vorzusehen.</p><p><strong>Wie haben Sie die Vielzahl an Kunstwerken für den Band auffinden können, welche Materialien und Personen haben Ihnen dabei geholfen, welche Schwierigkeiten gab es?&nbsp;</strong></p><p>Das war ein langer Prozess – und ohne die Unterstützung des Amtes für Vermögen und Bau mit ihren Bestandslisten zu „Kunst am Bau“ und ohne das Universitätsarchiv wäre das kaum zu bewältigen gewesen. Das war aber nur ein Teil. Der andere Teil des Projekts bestand in der detektivischen Arbeit meiner Kollegen Edgar Bierende und Michael La Corte – und nicht zuletzt der Studierenden des Masterprofils „Museum &amp; Sammlungen“. Sie haben in einem zweisemestrigen Praxisseminar in den Jahren 2019 und 2020 diese Publikation mit konzipiert, Daten zu einzelnen Werken recherchiert und diese schließlich in Kurztexten zusammengefasst. Das Format der Praxisseminare erlaubt es uns immer wieder, unsere Aufgaben am Museum der Universität Tübingen (MUT) im Kontext von Lehrveranstaltungen mit vielen interessierten Studierenden zu verfolgen. Es ist ein Glücksfall, die Pflege und Publikation unseres riesigen kulturellen Erbes mit der universitären Lehre und Forschung verbinden zu können.</p><p><strong>Kunst an der Universität Tübingen: Welche Besonderheiten gibt es hier?</strong></p><p>Da ist zu allererst das Alter der Kunst. Wo kann man hier überhaupt beginnen – es gibt ja hier in Tübingen keine Kriegsschäden: gehören zum Beispiel die Epitaphien der Lehrenden und Studierenden in der Stiftskirche oder die geschnitzten Attempto-Palmen an den hölzernen Kapitellen in der Alten Burse aus dem Jahr 1478 ebenso dazu wie die über die Stromleitungen geworfenen, miteinander verknoteten Turnschuhpaare [beispielsweise in der Wilhelmstraße]? Es spiegelt sich gerade in dieser Entwicklung und lückenlosen Reihe ein seltenes historisches Panorama, das phantastische, zum Teil verrückte, aber auch versteckte und zur Wiederentdeckung einladende Fälle von Kunst bereithält.</p><p><strong>Die Neue Aula taucht im Band gleich mehrfach auf…</strong></p><p>Die Neue Aula taucht sehr oft auf – nicht nur in mehreren längeren Aufsätzen, sondern auch in Beiträgen zu zahlreichen Einzelobjekten. Allerdings ohne die neoklassizistischen Mäander-Ornamente an der Decke des Festsaales. Wir haben für uns entschieden, reine non-figurative Bauskulptur außer Acht zu lassen, sonst hätten wir die Dekorationen sehr vieler Bauten mit aufnehmen müssen. Das hätte den Rahmen endgültig gesprengt – wir kamen ohnehin auf 520 Seiten, das verleitet nicht gerade dazu, das Buch auf einer Entdeckungstour durch das Universitätsgelände unter den Arm zu klemmen.</p><p><strong>Welches sind Ihre persönlichen Highlights, die vielleicht nicht so bekannt sind?</strong></p><p>Das ist schwer zu sagen. Vielleicht die extrem synkretistischen und teilweise sehr rätselhaften Stuckarbeiten in der Neuen Aula; das Epitaph für Martin Plantsch in seiner unglaublich ruinösen Umgebung; die Brunnenfiguren von Fritz von Graevenitz in den Treppenhäusern der Neuen Aula – von denen leider eine gestohlen wurde; die zahlreichen Brunnen, die bedauerlicherweise häufig nicht mehr in Funktion sind. Oder auch das sogenannte „Parlatorium“ von Georg Karl Pfahler im Brechtbau von 1973, das ein wenig an die bunten, organischen Innenräume des dänischen Architekten und Designers Verner Panton erinnert.</p><p><strong>Warum wurde dieses Projekt gerade jetzt realisiert?&nbsp;</strong></p><p>Wir sind grundsätzlich ständig auf der Suche nach Themen für Praxisseminare. Dazu gehören übergeordnete Ausstellungsthemen genauso wie Outreach-Themen einzelner Forschungsprojekte, die als Kooperationen an uns herangetragen werden. Daneben gibt es eben auch große Themen im Kontext unseres Erbes oder thematische Lücken, die ja gerade in Tübingen auch mit Studierenden hervorragend bearbeitet werden können. Hier bietet das erwähnte Masterprofil „Museum &amp; Sammlungen“ (MuSa) den idealen curricularen Rahmen.&nbsp;</p><p>Es ist unglaublich, dass es zu den zahlreichen Kunstwerken, die uns an der Universität – und auch an den vielen Kliniken – täglich begegnen, bislang kein Vademecum gab. Auch zur langen Architekturgeschichte der Universität Tübingen gibt es bislang nichts Vergleichbares, aber wir sind dran: Zum Universitätsjubiläum im Jahr 2027 hoffen wir, auch zu diesem Thema eine Publikation vorlegen zu können…</p><p class="align-right">Das Interview führte Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105015</guid><pubDate>Thu, 21 Mar 2024 08:55:45 +0100</pubDate><title>Ars legendi-Fakultätenpreis in der Physik geht an Jan-Philipp Burde</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105015&amp;cHash=06adf2cdcd75b7746e6886146be23a08</link><description>Auszeichnung für exzellente Hochschullehre</description><content:encoded><![CDATA[<p>Juniorprofessor Dr. Jan-Philipp Burde aus dem Fachbereich Physik der Universität Tübingen erhält den diesjährigen Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in Mathematik und Naturwissenschaften in der Kategorie Physik. Die Auszeichnung würdigt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen. Jan-Philipp Burde überzeugte die Jury mit seinem Ansatz, in der Lehre für das Lehramtsstudium Physik Fachwissen und Didaktik eng zu verbinden. Der Ars legendi-Förderpreis wird seit 2014 in den Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit je 5000 Euro dotiert. Ausgelobt wird er vom Stifterverband und verschiedenen Fachgesellschaften, darunter der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.</p><p>Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger traf eine neunköpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der wissenschaftlichen Disziplinen, der Hochschuldidaktik sowie Studierenden. Besonders bemerkenswert an der Arbeit von Jan-Philipp Burde fand die Jury, dass der Preisträger das Lehramtsstudium in Physik nicht als verkürztes Fachstudium ansieht. Für ihn ist eine Verschränkung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik im Gegensatz zu einer isolierten Vermittlung und Aneignung dieser beiden Wissensdomänen essenziell. Daher sind Jan-Philipp Burdes Veranstaltungen gekennzeichnet durch einen konsequenten Forschungsbezug, indem die Ergebnisse empirischer Studien vorgestellt und diskutiert werden. Seine Veranstaltungen haben auch einen systematischen Bezug zur Fachwissenschaft, indem grundlegende Konzepte der Physikvorlesungen fachdidaktisch vertieft und reflektiert werden. Und sie haben einen klaren Bezug zur Schulpraxis, indem Studierende sowohl kleine Unterrichtssequenzen und Experimente planen und sich gegenseitig vorführen als auch mit Schülerinnen und Schülern ausprobieren.</p><p>Jan-Philipp Burde war für sein Lehrkonzept im Oktober 2023 auch mit dem Lehrpreis der Universität Tübingen ausgezeichnet worden. Die Verleihung des Ars legendi-Fakultätenpreises Mathematik und Naturwissenschaften findet am 23. April 2024 in Frankfurt am Main statt.</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung von Stifterverband, DPG u.A</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="/it/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/physik/institute/ag-didaktik-der-physik/" class="internal-link">Webseite von Jan-Philipp Burde</a></li><li><a href="https://www.stifterverband.org/ars-legendi-mn" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ars legendi-Fakultätenpreis in Mathematik und Naturwissenschaften</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100892</guid><pubDate>Mon, 27 Nov 2023 10:57:50 +0100</pubDate><title>Jubiläum der Lappland-Exkursion in der Biologie</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100892&amp;cHash=8a52d3104556773cb31fbfce2423dbfe</link><description>Rückblick auf 73 Jahre einer besonderen Lehrveranstaltung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. November 2023 fand auf der Morgenstelle eine weitere Jubiläumsfeier für die Ehemaligen der botanischen Exkursion nach Schwedisch-Lappland statt.&nbsp;Nachdem die für 2020 geplante Feier zum 70-jährigen Jubiläum wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, konnte nun auf 73 Jahre zurückgeblickt werden.&nbsp;Zwei Fachvorträge reicherten die Feier an: Dr. Ronja Wedegärtner (Oslo) referierte über die „Die Effekte von Wanderwegen in der Abisko-Region auf die Vegetation“ und Dr. Benoît Sittler (Universität Freiburg) berichtete über sein <a href="https://www.karupelv-valley-project.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">seit 1988 laufendes Langzeitprojekt</a> in Grönland: „Von Lemmingen, Schnee-Eulen und Eisbären - Grönland im Griff des Klimawandels“.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100661</guid><pubDate>Tue, 21 Nov 2023 11:41:16 +0100</pubDate><title>Exzellentes Studium im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft: Tübingen im CHE-Ranking hervorragend platziert</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100661&amp;cHash=ddcf0710b4752f2146bd05e884aba70d</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen feiert herausragende Erfolge im aktuellen CHE-Ranking: Die Master-Studienprogramme in den beiden Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) erhielten im am Montag veröffentlichten Ranking exzellente Bewertungen. Der Fachbereich konnte in zahlreichen Kategorien Spitzenwerte erzielen und positioniert sich damit als eine der Top-Adressen für angehende Wirtschaftsexpertinnen und -experten.</p><p>Spitzenpositionen wurden in praktisch allen Schlüsselbereichen für ein erfolgreiches Studium erreicht. So landete Tübingen für BWL und VWL gleichermaßen in der Spitzengruppe in den Kategorien Studienorganisation, digitale Lehrelemente, Lehrangebot, Betreuung durch Lehrende, Forschungsorientierung, Unterstützung für ein Auslandsstudium, Unterstützung im Studium, Übergang zum Masterstudium, Allgemeine Studiensituation sowie Abschlüsse in angemessener Zeit. Weiterhin wurden in der Fachrichtung BWL Spitzenwerte in der Kategorie Praxisorientierung in der Lehre erreicht. Für die VWL-Studiengänge gab es zusätzlich herausragende Bewertungen im Bereich Veröffentlichungen pro Professorin beziehungsweise pro Professor.</p><p>Professorin Taiga Brahm, Studiendekanin des Fachbereichs, zeigt sich begeistert über die Ergebnisse: „Diese Platzierungen im CHE-Ranking bestätigen die kontinuierlichen Bemühungen aller Lehrenden, exzellente Lehr- und Studienbedingungen zu schaffen. Wir sind stolz darauf, dass wir unseren Studierenden somit ein Umfeld bieten können, das nicht nur fachlich anspruchsvoll ist, sondern auch auf individuelle Betreuung und innovative Lehrmethoden setzt.“ Auch die Studierenden zeigen sich beeindruckt, wie ein/e Studierende/r in den Freitextantworten des Rankings deutlich macht: „Die Lehrenden sind sowohl fachlich als auch persönlich sehr gut ausgebildet. Dadurch schaffen die kompetenten Lehrenden einen fruchtbaren Wissenszugang für eine gute Weiterbildung an der Universität Tübingen.“</p><p>Die erreichten Platzierungen unterstreichen die hervorragende Qualität der Ausbildung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Studierende profitieren nicht nur von exzellenter Betreuung und praxisorientierten Lehrinhalten, sondern auch von einer modernen, digitalen Lernumgebung. Die Ergebnisse des CHE-Rankings spiegeln nicht zuletzt auch das Engagement des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft wider. Dieser Erfolg ist nicht nur ein Grund zur Freude für die Universität, sondern auch ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterhin konsequent fortzusetzen.</p><p class="align-right"><em>Melanie Goletz</em><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97430</guid><pubDate>Mon, 14 Aug 2023 10:08:39 +0200</pubDate><title>Hoher Besuch bei der Examensfeier der Juristischen Fakultät</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=97430&amp;cHash=03557161e2560ef183ee7b13668e5850</link><description>Die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges hat den Tübinger Absolventen und Absolventinnen im Rahmen der Examensfeier am 26. Juli 2023 persönlich zum Bestehen der ersten juristischen Staatsprüfung gratuliert. Neben Urkunden wurden den Examinierten durch den Festvortrag zu „Recht und Moral – eine Grenze in der Krise“ von Professorin Christine Osterloh-Konrad auch Gedanken zur Reflektion des juristischen Selbstverständnisses mitgegeben. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Den Auftakt der im Festsaal abgehaltenen Feierlichkeiten bildete eine musikalische Darbietung durch Maurizio Ruoff, Sebastian Fetzer und Anne Mauz. Das vollständig aus Mitgliedern der Fakultät bestehende Streichtrio begeisterte mit einer Version von Frank Sinatras „My Way“.</p><p>Im Anschluss übernahm Professor Jens-Hinrich Binder, Dekan der Juristischen Fakultät, die Bühne und begrüßte neben den Examinierten auch die zahlreich erschienenen Kollegen und Gäste im Namen der Fakultät. Ein besonderes Willkommen richtete er an die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges und die Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes (LJPA) Sintje Leßner.&nbsp;</p><p>Dekan Binder begrüßte das Publikum mit dem Slogan „Alles für diesen Moment“, aus einer Werbekampagne für eine Fluglinie: So wie die Passagiere des Flugzeugs im Werbespot stünden auch die Absolventen und Absolventinnen nun vor dem Start in ein großes Abenteuer. Die jahrelange Arbeit habe sie zu diesem Moment geführt, der nun mit Staunen und Dankbarkeit gefeiert werden könne.&nbsp;</p><p>Die Feier solle nicht nur die vielen Mühen, sondern vor allem auch die Freude der letzten Jahre widerspiegeln. Mit „Freude“ sei auch die Freude an juristischer Arbeit, am Wettbewerb der Argumente und intellektueller Herausforderung gemeint.</p><p>Die Examensergebnisse seien für die Fakultät ein Gradmesser des Erfolgs. In Ihnen könne man nicht nur den Erfolg im Beibringen der Untiefen des dogmatischen Geschäfts, sondern auch im Veranschaulichen internationaler, gesellschaftlicher und historischer Bezüge sehen. Der universitäre Rahmen der Ausbildung spiele hier eine essenzielle Rolle, da er auch Interdisziplinarität ermögliche, die in einem verschulten Ausbildungsmodell außerhalb einer Universität schwer realisierbar sei.</p><h3>„Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen“</h3><p>Abschließend gratulierte der Dekan den Examinierten im Namen der Fakultät nochmals herzlich und übergab Ministerin Gentges das Podium.</p><p>Die Tübinger Alumna und Justizministerin begann ihre Rede mit dem Zitat des Komponisten Anton Bruckner „Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen“. Das Fundament der Absolventen und Absolventinnen bestünde hier aus den zahlreichen Fähigkeiten, die sie im Laufe ihrer Ausbildung entwickeln und schärfen durften. Die juristische Ausbildung trainiere vor allem die Auffassungsgabe und das Verständnis für komplexe Sachverhalte. Dies sei bedeutsam, um neuen und vielfältigen Herausforderungen zu begegnen. &nbsp;&nbsp;</p><p>Das Fundament sei aber nicht allein den Anstrengungen der Examinierten selbst, sondern auch dem Engagement der Professorinnen und Professoren und aller Lehrenden zu verdanken. Dank gebühre zudem auch allen Prüfern und Prüferinnen sowie den Eltern und Familienangehörigen für ihre Unterstützung.&nbsp;</p><p>Gentges betonte sodann die Vielzahl an Türen, die den Absolventen und Absolventinnen nun geöffnet seien. Sie motivierte die Examinierten, diesen Möglichkeiten mit Neugier und Vorfreude entgegenzutreten und warnte davor, in Krisen nur Probleme zu sehen. Für gesunde Zukunftsperspektiven sei es nämlich notwendig, in Krisen auch Chancen zu erblicken.&nbsp;</p><p>Die Justizministerin schloss mit einem Appell ab, die Euphorie über das bestandene Examen für den kommenden Lebensweg aufrechtzuerhalten und weiterzutragen. Das Fundament sei stabil gebaut.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97139</guid><pubDate>Tue, 01 Aug 2023 17:31:59 +0200</pubDate><title>Zahnmedizin: Tübinger Student gewinnt renommierten Nachwuchswettbewerb</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=97139&amp;cHash=9582ef2f1a0191b1d9c9085f39ad8c4d</link><description>Roman Schmunk beim „GC Essentia Academic Excellence Contest 2023“ erfolgreich</description><content:encoded><![CDATA[<p>Roman Schmunk, Student &nbsp;im 7. Fachsemester Zahnmedizin, hat mit seinem Beitrag „Direct composite restorations &amp; indirect no-prep composite veneers“ den „GC Essentia Academic Excellence Contest 2023“ auf nationaler Ebene gewonnen. Unterstützt wurde er von seiner Tutorin Dr. Jana Ripperger, Poliklinik für Zahnerhaltung. Die beiden dürfen Mitte September zur europäischen Endausscheidung nach Leuven in Belgien reisen. Der Wettbewerb besteht aus einem dokumentierten Patienten-Fallbericht mit entsprechender Komplexität. Ein Studierender muss den Fall durchbehandeln und hat einen Tutor zur Unterstützung.&nbsp;</p><h3>Über den Preis:</h3><p>Um den dentalen Nachwuchs zu fördern, fordert das japanische Traditionsunternehmen GC seit 2017 Studentierende der Zahnmedizin in ganz Deutschland und Europa auf, ihre besten Fälle einzureichen. Der Wettbewerb basiert auf der fotografischen Dokumentation eines klinischen Schritt-für-Schritt-Falls im Bereich der adhäsiven Füllungstherapie. Eine erfahrene Jury ermittelt zunächst die nationalen Sieger. Die Kriterien dabei:</p><ul><li>Anatomische Reproduktion</li><li>Farbadaptation</li><li>Verwendung von Charakterisierungen</li><li>Qualität der Bilder</li><li>Komplexität und Originalität des Falles</li><li>Randschluss</li><li>Oberflächenstruktur</li><li>Didaktik und Qualität während der Präsentation</li><li>Qualität des Endergebnisses</li></ul><p class="align-right">Meldung des Universitätsklinikums Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96989</guid><pubDate>Thu, 27 Jul 2023 14:44:07 +0200</pubDate><title>Tübinger Erfolg beim VGH MootCourt 2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=96989&amp;cHash=52fc61e4e87c031353fcddf498aa30e4</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Bei der zwölften Auflage des VGH MootCourt am 17. Juli 2023 in Mannheim erreichte das Team der Tübinger Fakultät den ersten Platz und verwies damit die Teams aus Heidelberg, Freiburg und Konstanz auf die weiteren Plätze.</p><p class="align-justify">Bei diesem Wettbewerb streiten studentische Teilnehmer vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim über einen echten Fall, der aktuell beim VGH anhängig ist und zuvor landesweit Gegenstand der Fortgeschrittenenübung im Öffentlichen Recht war.</p><p class="align-justify">Für Tübingen traten in Mannheim Kolja Baudoux, Joshua Bechtle, Amelie Behling und Isabelle Schonecke auf. Unterstützend wirkten Franziska Beier, Lorenz Moser, Kaja Scherrenbacher, Luca Stempel, Lucius Stohmann und Anna-Sophie Zdunek mit.</p><p class="align-justify">Betreut wurde das Team vom gesamten Lehrstuhl von Prof. Dr. Seiler, insbesondere von Herrn Florian Meixner und Herrn Philipp Stauffer. Ein besonderer Dank für ihre Unterstützung gilt auch Herrn Dr. Hangst und Herrn Dr. Dollinger von der Kanzlei Dolde Mayen &amp; Partner, Herrn Richter am VG Dr. Snowadsky, Herrn Prof. Dr. Nettesheim und Herrn Laurenz Eichhorn.</p>]]></content:encoded><category>Jura-Aktuell</category><category>Jura-Berichte</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94231</guid><pubDate>Wed, 24 May 2023 13:24:01 +0200</pubDate><title>Tübinger Studentin gewinnt Preis des Deutschen Spanischlehrkräfteverbands </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=94231&amp;cHash=28a8867535e8f7c6964f8faf2bc1fe6a</link><description>Für ihre Masterarbeit in der Fachdidaktik Spanisch hat Adina F. Schulz den 1. Platz des Anton-Bemmerlein-Preises gewonnen. Der Preis wird bereits zum 8. Mal vom Deutschen Spanischlehrkräfteverband (DSV) für herausragende Arbeiten vergeben.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeit von Adina Schulz nimmt die Belange von Schülerinnen und Schülern in den Blick, die bereits über Spanischkenntnisse verfügen - z.B. als Herkunftssprache - und befasst sich somit mit einem aktuellen und relevanten Thema für den Spanischunterricht.&nbsp;</p><p>Die Verfasserin geht u.a. der Frage nach, welche sprachlich-kulturellen Identitäten diese Schülerinnen und Schüler entwickeln. Für ihre empirische Studie wählt sie als Forschungsdesign die Durchführung narrativer Interviews mit Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge und Schulformen Anschließend &nbsp;analysiert sie die einzelnen Fälle, um sodann verschiedene Typen zu bilden, die sich aus der Befragung bzw. Analyse ergeben haben.</p><p>Die Teilnahme an der Ausschreibung verdankt Adina Schulz dem Betreuer und Erstgutachter ihrer Arbeit an der Universität Tübingen, Professor Dr. Bernd Tesch, Inhaber der Professur für Romanische Fachdidaktik. Er hatte die hervorragende Arbeit für den Preis vorgeschlagen.&nbsp;</p><p>Adina Schulz erhält als Erstplatzierte einen Preis in Höhe von 500 Euro und eine Mitgliedschaft im Deutschen Spanischlehrkräfteverband. Der zweite Platz geht an Stefanie Mühlbächer, Studentin an der Universität Paderborn. Sie hatte sich mit der Bestimmung eines für Spanischlernende notwendigen Wortschatzes beschäftigt.</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des Deutschen Spanischlehrkräfteverbands</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-91969</guid><pubDate>Mon, 03 Apr 2023 09:00:00 +0200</pubDate><title>Einführung des Deutschlandtickets</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=91969&amp;cHash=18b5161363b683421b25bdb8868e171f</link><description>Erstattungsmöglichkeiten für Studierende bei Wechsel vom JugendticketBW oder dem Semesterticket</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum 1. Mai 2023 wird im Verkehrsverbund naldo das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket gilt im Öffentlichen Personennahverkehr in ganz Deutschland und kostet 49 Euro im Monat. Es handelt sich dann um einen persönlichen, nicht übertragbaren Fahrschein, der ausschließlich in der 2. Klasse gilt. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos mit, ansonsten gibt es keine weiteren Mitnahmeregelungen. Das Deutschlandticket ist monatlich kündbar. Für zusätzlich 9,90 Euro monatlich kann man außerdem das naldo-Plus abonnieren. Mit dem naldo-Plus ist das Deutschlandticket im gesamten naldo-Netz übertragbar und enthält eine Mitnahmeregelung. Verkaufsstart ist bundesweit am 3. April 2023, das Deutschlandticket kann dann bequem im Abo-Kundenportal <a href="http://www.abos.naldo.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.abos.naldo.de</a> online bestellt werden.</p><p>Mit dem zum 1. März 2023 eingeführten naldo-JugendticketBW für Studierende sowie dem naldo-Semesterticket hat der Verkehrsverbund zwei attraktive Ticketangebote für Studierende im Angebot. Diese Angebote können Studierende weiter nutzen.</p><p>Natürlich wird naldo für diejenigen Studierenden, die im März oder April 2023 ein naldo-JugendticketBW für Studierende oder naldo-Semesterticket erworben haben und zum 1. Mai in das Deutschlandticket wechseln möchten, eine anteilige Erstattung anbieten. Hierzu wird auf 3. April 2023 unter&nbsp;<a href="http://studis-online.naldo.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">studis-online.naldo.de</a>&nbsp;ein Online-Formular freisgeschaltet, auf dem die persönlichen Daten, die Bankverbindung sowie die gekauften Tickets hochgeladen werden können. naldo wird dann den Erstattungsantrag prüfen und innerhalb von 4-6 Wochen die Erstattung vornehmen.</p><p>Eine Erstattung von ab Mai 2023 erworbenen JugendticketBWs für Studierende oder naldo-Semestertickets ist nicht möglich. Die Erstattungsanträge müssen bis spätestens 31. Mai 2023 bei naldo eingegangen sein.</p><p>Weiteren Infos zum Deutschlandticket sowie zum naldo-JugendticketBW und dem naldo-Semesterticket: <a href="http://www.naldo.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.naldo.de</a></p><p class="align-right"><em>Mitteilung des Verkehrsverbunds naldo</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-91948</guid><pubDate>Thu, 30 Mar 2023 09:20:00 +0200</pubDate><title>Lehr:werkstatt: Die Hochschulperle des Monats März geht nach Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=91948&amp;cHash=feae1d3f64bbd1bc65ab085794a687b0</link><description>Stifterverband zeichnet Langzeitpraktikum für Lehramtsstudierende aus</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschulperle des Monats März geht an das Tübinger Verbundprojekt Lehr:werkstatt, das von der Tübingen School of Education (TüSE) der Universität koordiniert wird. Mit der Lehr:werkstatt haben Lehramtsstudierende in Baden-Württemberg die Möglichkeit, gemeinsam mit einer Lehrkraft ein Jahr lang den Unterrichtsalltag zu gestalten. Über das Langzeitpraktikum während des Studiums sammeln Studierende intensive und realitätsnahe Praxiserfahrungen. Durch ihre aktive Einbindung in den Schul- und Unterrichtsalltag unterstützen sie die Lehrkräfte bei der Begleitung und Förderung von Schülerinnen und Schülern. Als Hochschulperlen zeichnet der Stifterverband jeden Monat innovative Projekte an Hochschulen aus. Schwerpunkt im Jahr 2023 ist das Thema „Lehrkräftebildung neu denken“ für Ansätze, die zeigen, wie zukunftsfähige und attraktive Lehrkräftebildung aussehen kann.</p><p>In der Lehr:werkstatt wird theoretischer Lehrinhalt mit Praxiserfahrungen aus dem Schulalltag kombiniert: Lehramtsstudierende, sogenannte Lehr:werker, arbeiten gemeinsam mit engagierten Lehrkräften, den Lehr:mentoren, im Tandem. Gemeinsam gestalten sie über ein gesamtes Schuljahr hinweg den Schul- und Unterrichtsalltag. Während des laufenden Schuljahres reflektieren sie an der Universität ihre schulischen Erfahrungen und sammeln neue Ideen für den Schulalltag. Darüber hinaus kann das Tandem in universitären Kompetenzworkshops seine Zusammenarbeit weiterentwickeln und professionelle Kompetenzen auf- und ausbauen.</p><p>Ziel der Lehr:werkstatt ist es, die Qualität der Lehreraus- und -weiterbildung zu erhöhen. Darüber hinaus können durch das gemeinsame Arbeiten Freiräume geschaffen werden, um die einzelnen Schülerinnen und Schüler intensiver zu betreuen und differenzierter zu fördern. So können alternative Unterrichtsmethoden, wie Team Teaching, digitale Medien und Methoden einfacher ein- und umgesetzt sowie moderne Lehr-Lern-Formate, wie beispielsweise <em><span lang="en" dir="ltr">blended learning</span></em> oder <em><span lang="en" dir="ltr">inverted classroom</span></em>, erprobt werden.</p><p>Die Lehr:werkstatt ist ein hochschulübergreifendes Verbundprojekt der lehrerbildenden Standorte Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart-Ludwigsburg und Tübingen. Die Skalierungsoffensive der Lehr:werkstatt in Baden-Württemberg wird von der Amanda Erich Hansjürgen Neumayer-Stiftung gefördert. Darüber hinaus kooperieren die baden-württembergischen Standorte mit vier bayerischen Lehr:werkstatt-Standorten (Augsburg, Erlangen-Nürnberg, Passau und Würzburg). Gemeinsam bilden sie den informellen Lehr:werkstatt-Netzwerkverbund.</p><p>„Die Lehr:werkstatt hilft bei der Entwicklung der Lehrpersönlichkeit und vermittelt ein realistisches Bild vom Lehrberuf“, so die Jury des Stifterverbandes zu ihrer Entscheidung, die Hochschulperle des Monats März nach Tübingen zu vergeben. „Das großartige Projekt ist beispielgebend. Es überzeugt vor allem dadurch, dass alle Beteiligten profitieren: Studierende werden früh an die Praxis herangeführt und dabei individuell begleitet. Lehrkräfte, die Mentoren, können sich und die Schule durch die zusätzlich angebotenen Workshops weiterentwickeln.“</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung des Stifterverbands</em></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="/it/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/tuebingen-school-of-education-tuese/transfer/lehrwerkstatt/" class="internal-link">Webseite der Lehr:werkstatt</a></p><p><a href="https://www.stifterverband.org/hochschulperle" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Informationen des Stifterverbands zu den Hochschulperlen</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-90895</guid><pubDate>Fri, 10 Mar 2023 15:20:07 +0100</pubDate><title>Zeugen im Boden. Archäologische Zugänge zu Wüste 3</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=90895&amp;cHash=e5737b2fe22e71d5a4ad1ad030d28713</link><description>Eröffnung eines studentischen Ausstellungsprojektes im Museum KZ-Gedenkstätte Bisingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum KZ-Gedenkstätte Bisingen ist ein Kleinod der süddeutschen Museumslandschaft. Am Mittwoch 8. März wurde dort mit zahlreichen Gästen eine von Studierenden der Universität Tübingen konzipierte und kuratierte archäologische Dauerausstellung eröffnet, die sich den materiellen Überresten widmet, die das Geheimprojekt „Wüste“ aus der NS-Zeit im Boden hinterlassen hat.&nbsp;</p><p>1943 entschied sich das NS-Regime mit dem Geheimprojekt „Wüste“ Öl aus dem Schiefergestein der Schwäbischen Alb zu gewinnen, da die Treibstoffversorgung der Wehrmacht für die Fortsetzung des Vernichtungs- und Eroberungskrieges vor dem Zusammenbruch stand. Tausende von KZ-Häftlingen, Kriegsinternierte und Zwangsarbeiter mussten dafür unter unmenschlichen Bedingungen unter anderem im Wüste-Werk 3 im Engstlatter Ried bei Balingen leiden. Kaum etwas erinnert dort heute noch an die Schicksale, die Schmerzen und den Tod der Häftlinge. Unter der Oberfläche der Äcker und Wiesen sind aber unzählige archäologische Spuren begraben.&nbsp;</p><p>In jahrelanger Arbeit wurden diese Spuren von ehrenamtlichen Forschern gesammelt und mit einem Citizen Science-Konzept gemeinsam mit Studierende der Universität Tübingen ausgewertet. Eine Auswahl dieser Objekte und ihrer Geschichte(n) ist nun in einem neuen archäologischen Ausstellungsteil im Museum KZ-Gedenkstätte Bisingen dauerhaft der Öffentlichkeit präsentiert. Das neue Vermittlungsmodul wurde im Rahmen der Eröffnung von Ines Mayer, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Gedenkstätte KZ Museum Bisingen als „echtes Upgrade für unsere Ausstellung“ gewürdigt. Dr. Christian Bollacher, der das Projekt von Seiten des Landesamtes für Denkmalpflege begleitet hat, hob in seinem Grußwort die vorbildliche und wegweisende Zusammenarbeit zwischen Universität, Denkmalpflege und ehrenamtlichen Gedenkstätteninitiativen hervor. Für eine Fortsetzung und Intensivierung der gemeinsamen Arbeit gibt es bereits verschiedene Ideen. &nbsp;</p><p>Das studentische Lehr- und Forschungsprojekt wurde vom <a href="https://civis.eu/de/activities/civis-openlab/civis-open-lab-tubingen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CIVIS Open Lab „Lost places, lost memories? The legacy of Nazi terror along the Swabian Alb“</a> gefördert.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-90004</guid><pubDate>Tue, 21 Feb 2023 11:11:21 +0100</pubDate><title>200 Euro Einmalzahlung für Studierende </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=90004&amp;cHash=9abe377ab71b08fd3555897d85c52f17</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 21.12.2022 ist das Studierenden-Energiepreispauschalengesetz in Kraft getreten. Danach haben Studierende, Schülerinnen und Schüler in Fachschulklassen, deren Besuch eine berufsqualifizierende Berufsausbildung voraussetzt, Schülerinnen und Schüler in Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, die in einem mindestens zweijährigen Ausbildungsgang einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln, sowie Schülerinnen und Schüler in vergleichbaren Bildungsgängen aufgrund der gestiegenen Energiekosten einen Anspruch auf eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro. Voraussetzung ist, dass Sie am 1. Dezember 2022 an einer Hochschule eingeschrieben oder in einem Bildungsgang an den genannten Ausbildungsstätten angemeldet waren und Ihren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland zum genannten Stichtag hatten.</p><h3>Erforderliche Schritte:</h3><ol><li>Registrierung für ein BundID-Konto (unten beschrieben)</li><li>Herunterladen von Zugangscode / PIN (unten beschrieben)</li><li>Antragstellung über folgendes Portal: <a href="http://www.einmalzahlung200.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.einmalzahlung200.de</a></li></ol><p>Bei Problemen im Rahmen der Antragstellung: &nbsp;FAQ unter <a href="http://www.einmalzahlung200.de/faq" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.einmalzahlung200.de/faq</a>. Sofern Sie hiernach weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Support für Antragstellende unter <a href="http://www.einmalzahlung200.de/kontakt" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.einmalzahlung200.de/kontakt</a>. Im Falle von technischen Fehlern ist die Bereitstellung von Screenshots hilfreich. &nbsp;</p><h3>Wie bekommt man Zugangscode und PIN?</h3><p><strong>Studierende, die an der Universität Tübingen immatrikuliert sind und auch am 1.12.2022 immatrikuliert waren:</strong></p><p><strong>Ab dem 15. März um 18:00 Uhr</strong> werden Zugangscode und PIN im persönlichen Alma Account bereitgestellt.&nbsp;</p><p><strong>Studierende, die am 1. Dezember 2022 immatrikuliert waren, jetzt aber exmatrikuliert sind:</strong></p><p>Informationen finden sich hier: https://uni-tuebingen.de/de/246457</p><h3>Registrierung für ein BundID-Konto:</h3><p>Auf dem Portal <a href="http://www.einmalzahlung200.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.einmalzahlung200.de</a> wird erklärt, dass Studierende sich für die Antragstellung vorher für ein BundID-Konto registrieren müssen und wie sie das tun können.</p><p>Es gibt zwei Möglichkeiten der Registrierung für ein BundID-Konto:</p><ol><li>Die Registrierung mit Benutzername und Passwort: Diese Registrierung kann genutzt werden, wenn kein elektronischer Identitätsnachweis vorhanden ist oder dieser nicht genutzt werden kann. Bei einer Registrierung für das BundID-Konto auf diese Weise müssen Vornamen, Nachnamen und Geburtsdatum exakt so angeben werden, wie diese Daten in Ihrem persönlichen Account in ALMA hinterlegt sind. Bei dem so erstellen BundID-Konto ist im späteren Antragsverfahren die von der Universität bereit gestellte PIN erforderlich.</li><li>Die Registrierung mit elektronischer ID: Diese Registrierung setzt einen elektronischen Identitätsnachweis voraus (elektronischer Personalausweis, elektronischer Aufenthaltstitel, elektronischer Identitätsnachweis eines Mitgliedsstaats der Europäischen Union oder ein ELSTER-Zertifikat). Das Vorgehen für diese Registrierung wird in dem Portal erklärt. Bei dieser Form der Registrierung für das BundID-Konto ist im späteren Antragsverfahren keine von der Universität bereitgestellte PIN erforderlich.</li></ol><p>Für das BundID-Konto kann man sich hier registrieren: <a href="https://id.bund.de/de/registration/eID" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://id.bund.de/de/registration/eID</a></p><h3>Datenschutzhinweise und Rechtsgrundlagen:</h3><ul><li><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3ODQ2MTk4MjksImV4cCI6MTc4NDcwOTgyOSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9Ba3R1ZWxsZXMvZGF0ZW5zY2h1dHppbmZvcm1hdGlvbl9lcHBzZ19idy5wZGYiLCJwYWdlIjo2MTcxM30.ZpoFByPIQJKHIEWm-d4HnoHAkqh1NydLl9AMH_rEKJI/datenschutzinformation_eppsg_bw.pdf" target="_blank" class="download">Datenschutzinformation </a></p></li><li>Studierenden-Energiepauschalengesetz – EPPSG / <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/eppsg/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.gesetze-im-internet.de/eppsg/</a>&nbsp;</li><li>Durchführungsverordnung des Landes Baden-Württemberg: <a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/gesetze-und-verordnungen/eppsg-durchfuehrungsverordnung" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/gesetze-und-verordnungen/eppsg-durchfuehrungsverordnung</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89224</guid><pubDate>Wed, 25 Jan 2023 14:02:18 +0100</pubDate><title>JugendticketBW für Studierende ab 1. März 2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=89224&amp;cHash=592475812743efdf325d26679120cefd</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum 1. März 2023 wird im Verkehrsverbund naldo das JugendticketBW eingeführt, das eine Variante zum Semesterticket darstellt. Mit dem JugendticketBW bietet der Verkehrsverbund Studierenden ein an das Semester gebundenes persönliches Halbjahresticket an, das einen deutlich größeren Geltungsbereich als das Semesterticket hat. Zudem wird der Solibeitrag auf den Ticketpreis angerechnet. Das JugendticketBW kann bis einschließlich zu dem Semester bezogen werden, in dem man 27 Jahre alt wird.</p><p>Weitere Infos zum JugendticketBW, zum Ticketkauf, dem Kundenportal für Studierende und vieles mehr gibt es auf der naldo-Website: <a href="https://www.naldo.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.naldo.de/</a></p><p>Bei Fragen steht der Verkehrsverbund naldo zur Verfügung: E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,xgtmgjtuxgtdwpfBpcnfq0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">verkehrsverbund<span style="display:none">spam prevention</span>@naldo.de</a>&nbsp; // Info Hotline: 07471/ 93019696</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-88738</guid><pubDate>Fri, 13 Jan 2023 13:37:51 +0100</pubDate><title>Corporate Health Award 2022: BeTaBalance gehört zur Exzellenz-Klasse</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=88738&amp;cHash=223b8eeee6b3ac6a5e87c00469452ca3</link><description>Studentisches Gesundheitsmanagement der Universität Tübingen beim Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ ausgezeichnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) BeTaBalance der Universität Tübingen ist beim Corporate Health Award 2022 mit dem Qualitäts-Siegel für „Exzellenz“ ausgezeichnet worden.&nbsp;</p><p>Hochschulen als bildungspolitische Einrichtungen erreichen derzeit knapp drei Millionen Studierende in Deutschland. Weitet man das Setting auch auf die Mitarbeitenden aus sind es bereits mehr als 3,5 Millionen Menschen. Die Bedeutung des Wirkens dieser Einrichtungen im Rahmen einer gesundheitsförderlichen Gesellschafts- und Organisationsstruktur sind somit nicht von der Hand zu weisen. Die vorbildlichsten Hochschulen mit etabliertem Betrieblichen sowie Studentischen Gesundheitsmanagement werden bereits seit 2013 im Rahmen des Sonderpreises „Gesunde Hochschule“ im Rahmen des Corporate Health Awards ausgezeichnet und zwar in drei Klassen: Prädikat, Exzellenz und Gewinner.</p><p>Auch das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) BeTaBalance der Universität Tübingen hatte sich 2022 für den Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ beworben. Über einen Qualifizierungsbogen, der in einer Benchmark-Analyse ausgewertet wird, qualifizierte sich das BeTaBalance für das Audit des Sonderpreises. Im November 2022 erhielt BeTaBalance schließlich das Qualitäts-Siegel „Exzellenz“, verliehen von den Initiatoren des Awards EUPD Research und Handelsblatt sowie der Techniker Krankenkasse, dem offiziellen Partner des Sonderpreises „Gesunde Hochschule“.&nbsp;</p><p>Steffen Klink, Director Corporate Health Department bei EUPD Research, gratulierte zum Erfolg: „Das SGM „BeTaBalance“ der Universität Tübingen ist organisatorisch dem Institut für Sportwissenschaft zugeordnet. So kann erfolgreich und nachhaltig die fachliche Expertise der Forschung genutzt und das Gesundheitsmanagement weiter vorangetrieben werden.“</p><p>Auch das Rektorat der Universität Tübingen sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung, dass die Universität Tübingen auf einem richtigen Weg ist: „Dieses Qualitätssiegel zeigt, dass wir in den letzten Jahren ein Studentisches Gesundheitsmanagement aufgebaut haben, dass zu einer immer bedeutsameren Komponente in Studium und Lehre wird. Die Hochschulleitung sieht sich darin bestärkt, die gesundheitsfördernden Strukturen und Prozesse für Studierende weiterhin zu unterstützen und auszubauen,“ sagte Dr. Andreas Rothfuß, Kanzler der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p>Koordinatorin Monika Teuber war von Anfang an beim SGM BeTaBalance dabei. Sie blickt auf die Bewerbung als gewinnbringende Erfahrung zurück: „Mit der Auszeichnung für BeTaBalance wurden fast vier Jahre Arbeit, Engagement und Investition in den Aufbau eines Studentischen Gesundheitsmanagements gewürdigt. Das Qualitätssiegel Exzellenz bestätigt unseren Strukturaufbau und die vielfältigen Leistungsangebote, die den Studierenden in Tübingen zur Verfügung stehen.“&nbsp;</p><p>Hervorzuheben ist die enge Verbundenheit von BeTaBalance mit Forschung und Lehre. Dadurch wird fachliche Expertise erfolgreich in das studentische Gesundheitsmanagement integriert, was sich auch in der Struktur des SGM‘s widerspiegelt. Alle Aktivitäten von BeTaBalance orientieren sich an wissenschaftlichen Qualitätsstandards, ermöglichen eine hohe Partizipation der Studierenden und bringen Erkenntniszugewinn für die Forschung. Über Projektseminare und Abschlussarbeiten in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft wird praxisnah und partizipativ geforscht und zur Weiterentwicklung von BeTaBalance beigetragen. Speziell konzipierte wissenschaftliche Studien leisten darüber hinaus einen Beitrag zur Forschung im Bereich der Studierendengesundheit und werden über verschiedenste Kanäle - Referentenbeiträge, Fachpublikationen oder Artikel in Journals - an die Öffentlichkeit kommuniziert.&nbsp;</p><p>Ein weiteres besonderes Angebot ist das Zertifikat Gesundheitskompetenz (ZGK). Es bringt eine neue sport- und gesundheitswissenschaftliche Perspektive in das Transdisciplinary Course Program (TCP) der Universität Tübingen. Es ist eines von insgesamt 13 offiziellen Zertifikaten, bei dem Tübinger Studierenden im Rahmen des Studiums ihre eigene Gesundheitskompetenz ausbauen und die Bedeutung individueller und kollektiver Gesundheitsentscheidungen im globalen Kontext reflektieren lernen. Das ZGK wird von BeTaBalance organisiert und koordiniert und wurde unter Einbezug partizipatorischer Forschungsmethoden konzipiert und implementiert. Die inhaltlichen Besonderheiten des ZGK liegen in der Öffnung der globalen Perspektive, in der Integration des Themas Nachhaltigkeit über die Sustainable Development Goals (SDG's) der <a href="https://www.2030agenda.de/de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Agenda 2030</a> sowie im wissenschaftstheoretischen Modellbezug.</p><p>Darüber hinaus hat BeTaBalance zwei weitere Formate implementiert:&nbsp;</p><ol><li>„HSP plus“ für niederschwellige kostenfreie Bewegungs- und Entspannungsangebote im Uni-Alltag und in der Freizeit;&nbsp;</li><li>„pro Fahrrad“ für die Sensibilisierung von aktivem und nachhaltigem Fortbewegen im Uni-Alltag und in der Freizeit.&nbsp;</li></ol><p>Angebote weiterer Einrichtungen der Universität komplettieren das gesamte Leistungsangebot des SGM BeTaBalance. „Das Qualitätssiegel Exzellenz wird uns künftig helfen, den Studierenden die vielfältigen Leistungsangebote und Partizipationsmöglichkeiten des Studentischen Gesundheitsmanagements noch näherzubringen“, resümiert Monika Teuber.</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-87288</guid><pubDate>Fri, 25 Nov 2022 11:21:41 +0100</pubDate><title>Studentischer Essay-Wettbewerb des Tübinger Forums für Wissenschaftskulturen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=87288&amp;cHash=4ddf0eeb5533485503f2906af5321209</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Essay-Wettbewerb des Tübinger Forums für Wissenschaftskulturen (TFW) ist entschieden: Die Jury hat angesichts der herausragenden Beiträge zum Thema „Einheit des Wissens? Was haben sich die Geistes- und die Naturwissenschaften heute noch zu sagen?“ insgesamt vier Preisträgerinnen und Preisträger gekürt: Bei der Preisverleihung am 24. November auf Schloss Hohentübingen vergab die Jury zwei erste und zwei zweite Plätze.&nbsp;</p><p>Den ersten Platz teilen sich die Biologie-Studentin Malin Recknagel und der Student der Rechtswissenschaft Maximilian Köhler. Auf Platz zwei landeten Katharina Holzhey, Studentin der Psychologie, zusammen mit Jens Mößner, Doktorand am Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin (IMIT).</p><p>Die beiden Studierenden auf Platz 1 erhielten jeweils ein Preisgeld von 900 Euro, für den 2. Platz gab es je 600 Euro.</p><p class="align-right">Michael Herrmann</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="ut-table--color-primary-3 ut-table--striped"><tbody><tr><td><p><strong>Die vier Essays zum Download:</strong></p><ul><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3ODQ2MTk4MjksImV4cCI6MTc4NDcwOTgyOSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X01hbGluX1JlY2tuYWdlbC5wZGYiLCJwYWdlIjo2MTcxM30.tDwwdCZG2t6Wd8zkPiVunJAxcs73KS7sdL1TJDSA3gA/22_11_24_Essay_Malin_Recknagel.pdf" class="download">Malin Recknagel</a></li><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3ODQ2MTk4MjksImV4cCI6MTc4NDcwOTgyOSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X01heGltaWxpYW5fS1x1MDBmNmhsZXIucGRmIiwicGFnZSI6NjE3MTN9.AKHXBvocNEfpwfrpzpm2vW_g5HIgHO_XEhWwSP1ezFA/22_11_24_Essay_Maximilian_Köhler.pdf" class="download">Maximilian Köhler</a></li><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3ODQ2MTk4MjksImV4cCI6MTc4NDcwOTgyOSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X0thdGhhcmluYV9Ib2x6aGV5LnBkZiIsInBhZ2UiOjYxNzEzfQ.pw96q2Ej9aeIpaRok60Ke_JUqjUSIYnKbU31bH9rQDE/22_11_24_Essay_Katharina_Holzhey.pdf" class="download">Katharina Holzhey </a></li><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3ODQ2MTk4MjksImV4cCI6MTc4NDcwOTgyOSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X0plbnNfTVx1MDBmNlx1MDBkZm5lci5wZGYiLCJwYWdlIjo2MTcxM30.nvxlYSj4T-JdQdvfk2SsRCTUMtXvq178VYed2U4AguY/22_11_24_Essay_Jens_Mößner.pdf" class="download">Jens Mößner</a></li></ul></td></tr></tbody></table></div></div><p><strong>Mehr Informationen zum Essay-Wettbewerb</strong></p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/de/223767" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/223767</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86484</guid><pubDate>Thu, 10 Nov 2022 15:51:43 +0100</pubDate><title>Lehrpreis „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=86484&amp;cHash=a143a89947abd464455b7bdb8d583163</link><description>Platz 1 für Kurs aus dem Studium Oecologicum der Universität Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auszeichnung für das Studium Oecologicum der Universität Tübingen: Die Lehrveranstaltung „Faire Schokolade on air“ ist mit dem Lehrpreis „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. Mit dem mit 3000 Euro dotierten Preis würdigt das Heidelberger „Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gelungene Formate zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE) an baden-württembergischen Hochschulen. Am 7. November 2022 wurden die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger nach Videopräsentationen der nominierten Projekte bekanntgegeben.</p><p>Globale Fragen einer Nachhaltigen Entwicklung wie Klimakrisen, Biodiversitätsverlust und wachsende Ungleichheiten werden aktuell intensiv diskutiert – auch an Hochschulen. In den vergangenen Jahren wurden viele innovative Lehr- und Lernformate der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert, um Studierenden die Auseinandersetzung mit solchen Themen zu ermöglichen.&nbsp;</p><p>Die prämierte Tübinger Lehrveranstaltung „Faire Schokolade on air“ wurde von Dr. Birgit Hoinle (ehemalige Koordinatorin des Studium Oecologicum, jetzt Uni Hohenheim), Raquel Cayapa (Kallari Futuro) und Matzel Xander (Freies Radio Wüste Welle) konzipiert. In dem Kurs setzen sich Studierende mit verschiedenen Facetten von Schokolade wie Kolonialgeschichte, globaler Handel und faire Kakaoproduktion auseinander, führen Umfragen und Interviews mit Konsument*innen und Produzent*innen durch und bündeln ihr Wissen in der Gestaltung einer eigenen Radiosendung beim Freien Radio Wüste Welle.&nbsp;</p><p>Das Seminar lebt von der aktiven Beteiligung der Praxispartner vor Ort (Exkursion zum Weltladen) und im Globalen Süden: Mit einem video-live-talk mit Fairafric in Ghana und Raquel Cayapa in Ecuador lernen die Teilnehmenden verschiedene Ansätze kennen, wie Schokolade in den Anbauländern hergestellt und der Wertschöpfungsprozess vor Ort organisiert wird.&nbsp;</p><p>In der Laudatio schwärmte die Jurorin: „Birgit Hoinle, Raquel Cayapa und Matzel Xander haben mit ihrem Seminar ‚Faire Schokolade on air‘ die ganze Jury begeistert! Wir hoffen, dass das Format noch viele Studierende interessieren, begeistern, aufklären und animieren wird!“&nbsp;</p><p>Ebenfalls für die Endrunde des BNE-Lehrpreises 2022 nominiert war der digitale englischsprachige Kurs „Basics of and new Perspectives on Sustainable Development – a digital learning journey“ (DLSD) der Universität Tübingen. Er wurde am Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung von Professor Thomas Potthast, Amelie Schönhaar und Jasmin Goldhausen konzipiert und ist auch Teil des Studium Oecologicum.</p><p>Das Studium Oecologicum der Universität Tübingen ist seit 2009 ein fächerübergreifendes Kursangebot zur Nachhaltigen Entwicklung für Studierende aller Fachrichtungen mit bundesweitem Modellcharakter. Es wird am Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung (am IZEW) inhaltlich gestaltet und in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Überfachliche Bildung und berufliche Orientierung im Rahmen des Transdisciplinary Course Program durchgeführt.&nbsp;</p><ul><li><a href="https://www.wueste-welle.de/redaktion/view/id/28/tab/weblog/article/84405/Faire_Schokolade_on_air_2021.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Radiosendung ‚Schokolade on air‘ vom 11.12.2021 bei der Wüsten Welle</a></li><li><a href="https://www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum/lehrpreis/preistraegerinnen-2022/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Videos des BNE-Lehrpreises Baden-Württemberg</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-85299</guid><pubDate>Thu, 20 Oct 2022 12:33:07 +0200</pubDate><title>Neuer Masterstudiengang zur Arzneimitteltherapiesicherheit gestartet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=85299&amp;cHash=9bd00849ae21ea8b6eb88134f608efd3</link><description>Feierliche Eröffnung in Bonn</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wintersemester 2022/23 ist der weiterbildende und interprofessionelle Masterstudiengang Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) der Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen im Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn feierlich eröffnet worden. Die ersten 23 Studierenden beginnen mit dem Studium.&nbsp;</p><p>Insbesondere unter Apothekerinnen und Apothekern ist das neue Studienangebot auf große Resonanz gestoßen, aber auch Pflege-Fachpersonen und Angehörige weiterer gesundheitsbezogener Berufsgruppen sind unter den ersten Studierenden. Für die Universität Bonn begrüßten der Prorektor für Studium, Lehre und Hochschulentwicklung, Prof. Dr. Klaus Sandmann, und für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Prodekan für Studium und Lehre, Prof. Dr. Thomas Bartolomaeus, die neuen Studierenden herzlich und unterstrichen in ihren Grußworten die zunehmende Bedeutung des lebenslangen Lernens und der kontinuierlichen Weiterbildung.</p><p>„Das primäre Ziel ist die Erhöhung der AMTS-Kompetenz unserer Studierenden“, betont Prof. Dr. Ulrich Jaehde von der Abteilung Klinische Pharmazie der Universität Bonn, der den neuen Studiengang leitet. „Sie lernen, AMTS-relevante Strukturen und Prozesse zu analysieren und zu verändern sowie Lösungen im interprofessionellen Team zu erarbeiten. So werden sie fit für die mit AMTS verbundenen Herausforderungen und können als AMTS-Multiplikatorinnen und -multiplikatoren andere in ihrem beruflichen Umfeld mitnehmen.“ Dazu tragen auch die Interprofessionalität und der Austausch beruflicher Erfahrungen unter den Studierenden bei. „In den grundständigen Studiengängen wird ein interprofessionelles Arbeiten kaum erlernt. Diese Lücke möchten wir hier schließen, das ist eines der Alleinstellungsmerkmale des Studiengangs,“ führt Prof. Dr. Cornelia Mahler, Studiengangsleiterin an der Universität Tübingen, aus.</p><p>Eine weitere Besonderheit ist das sogenannte „Blended-Learning“, also die Verzahnung von Präsenzlehre, Online-Elementen und Selbststudium. „Uns ist wichtig, dass der Masterstudiengang berufsbegleitend studierbar ist. Der Blended-Learning-Ansatz erlaubt den Studierenden deutlich mehr zeitliche Flexibilität als in einem reinen Präsenz-Studiengang und passt sich so gut an ihr Leben an“, sagt Prof. Dr. Hanna Seidling, Studiengangsleiterin an der Universität Heidelberg. „Gleichzeitig vertiefen und erweitern die Präsenzelemente und Online-Synchron-Studientage die online vermittelten Inhalte und tragen so zum Austausch der Studierenden bei.“</p><p>Dass Expertise für AMTS dringend gebraucht werden, führte der Festredner Prof. Dr. Walter E. Haefeli von der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie des Universitätsklinikums Heidelberg&nbsp;eindrucksvoll anhand von Fallbeispielen vor Augen. „Fehler im Medikationsprozess können nur vermieden werden, wenn sie erkannt werden. Dazu sind Detailwissen, Prozesskenntnisse und eine Bereitschaft zur unermüdlichen Wachsamkeit notwendig.“</p><p>Die Bedeutung der Prozesssicherheit unterstrich auch Dr. Anne Dwenger vom Bundesministerium für Gesundheit, das die Einrichtung und Evaluation des neuen Masterstudiengangs im Rahmen des fünften Aktionsplans zur Verbesserung der AMTS in Deutschland finanziell fördert, in ihrem Grußwort: „Es werden professionell ausgebildete AMTS-Manager gebraucht, die sich in den verschiedenen Disziplinen austauschen, zusammenarbeiten und so Zunftdenken überwinden..“ Der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Professor Dr. Karl Broich, fügte hinzu: „Je erfolgreicher die Absolventen dieses Studiengangs sind, desto erfolgreicher ist auch das BfArM in seinem Bemühen, die AMTS in Deutschland auszubauen. Wir können so einen Unterschied für die Patienten machen.“</p><p>Um von Anfang an eine hohe Qualität zu gewährleisten, wird das Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) der Universität Bonn eine umfassende Evaluation des Studiengangs durchführen, die nicht nur Studierende, sondern auch Lehrende und Arbeitgebende einschließt. „Wir sind uns bewusst, dass es bei der Neueinrichtung eines Studiengangs an manchen Stellen noch etwas haken kann“, gibt Jaehde zu bedenken, ist aber gleichzeitig optimistisch: „Die umfassende Evaluation unterstützt uns dabei, gemeinsam mit den Studierenden der ersten Stunde den Studiengang kennenzulernen und für künftige Studierende weiterzuentwickeln.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-85161</guid><pubDate>Tue, 18 Oct 2022 11:09:28 +0200</pubDate><title>Wie Studierende spielend die Welt verändern</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=85161&amp;cHash=b328706840b088b99962f527ddf47481</link><description>Mit HOLA Serious Games startet die MFG Baden-Württemberg ein hochschulübergreifendes, landesweites und interdisziplinäres. Programm. Studierende, Professor*innen und Mentor*innen trafen sich am 14. Oktober im Startup Center Tübingen zum Kick-off</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <a href="https://hola.mfg.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Hochschulübergreifenden Labor für kooperatives Arbeiten</a>, kurz <a href="https://hola.mfg.de/hola-serious-games/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">HOLA Serious Games</a>, schafft die Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg erstmals ein Angebot, das Studierende, Professor*innen und Expert*innen aus der Gamesbranche im Südwesten zusammenführt. Ein Semester lang entwickeln 30 Studierende aus fünf verschiedenen Hochschulen in <strong>sechsköpfigen, interdisziplinären Teams</strong> gemeinsam Spiele-Prototypen zu anspruchsvollen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Mit dabei sind sieben Studierende der Universität Tübingen aus den Digital Humanities und der Informatik. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert das Programm im Rahmen des Medienimpulsprogramms.</p><p>„Was für eine Chance für die Studierenden, in diesem Programm der MFG mitmachen zu dürfen! Aus unserem Master wissen wir, welche Kraft in interdisziplinärer Zusammenarbeit steckt“, freut sich Kevin Körner, der die Masterprofillinie „Digital Humanities“ an der Universität Tübingen verantwortet. „Neu für uns ist die <strong>hochschulübergreifende Teamerfahrung</strong>, die die Teilnehmenden machen dürfen. Sie bekommen sogar Mentor*innen aus Entwicklerstudios an die Seite gestellt. Das macht den Praxisbezug perfekt!“. Kevin Körner, Mitarbeiter am Digital Humanities Center der Universität, ist Gastgeber des ersten HOLA Serious Games-Workshops im Startup Center Tübingen am 14. Oktober.</p><h3>Bundesweit einzigartiger Programmschwerpunkt</h3><p>„Bereits seit sechs Jahren bringen wir mit dem HOLA Programm Know-how aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, befeuert durch <strong>kreative Innovationsmethoden und eine große Portion Teamgeist</strong>“, ergänzt Dr. Andrea Buchholz, Programmverantwortliche für HOLA Serious Games bei der MFG. „In diesem Jahr konzentrieren wir uns erstmals auf Studierende gamesnaher Studiengänge und die Entwicklung von Spielen. Besonders freuen würde uns natürlich, wenn einzelne Teilnehmer*innen am Ende des Semesters ihren Prototypen weiterentwickeln wollen.“ Dabei können sie auf die Unterstützung der MFG zählen – ob in einem der GamesHubs im Land, bei der Vermittlung an die richtigen Partner*innen oder bei der Vernetzung mit Expert*innen.&nbsp;</p><p>Nach Abschluss des Programms erhalten die Studierenden <strong>fachliche, vernetzende und perspektivisch finanzielle Unterstützung</strong>, wenn sie an der Weiterentwicklung ihrer Ideen arbeiten wollen. Hierzu bietet die MFG Baden-Württemberg beste Rahmenbedingungen mit dem Inkubator-Programm Developer Boost, mit Netzwerktreffen für die baden-württembergische Games-Szene, mit den beiden GamesHubs in Heidelberg und Ludwigsburg und mit dem Landes-Förderprogramm Games BW.</p><h3>Landesweiter Pioniergeist an Hochschulen</h3><p>Die Pionierrunde von HOLA Serious Games hat die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit fünf engagierten baden-württembergischen Hochschulen entwickelt und in die Umsetzung gebracht, der Hochschule der Medien Stuttgart,&nbsp;macromedia Stuttgart, der SRH Hochschule Heidelberg, der Universität Konstanz sowie der&nbsp;Universität Tübingen.&nbsp;Die Zusammenarbeit der Hochschulen sorgt für die <strong>interdisziplinäre Mischung</strong> und befördert <strong>unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Games</strong>. Die Teilnehmenden kommen aus den Studiengängen Game Development, Mobile Medien, Game Design, Virtuelle Realitäten, Wirtschaftsinformatik sowie den Musikwissenschaften, der Medienwissenschaft, English Literature &amp; Culture und dem Fachbereich Literatur-Kunst-Medien. &nbsp;In den während des Programms zu entwickelnden Serious Games soll es etwa darum gehen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu vermitteln oder Menschen nach dem isolierten Leben in der Corona-Pandemie wieder Freude an sozialen Kontakten zu geben.&nbsp;</p><p>Bei einer Abschlussveranstaltung am 27. Januar 2023 stellen die Teams ihre Prototypen Expert*innen aus der Praxis vor, die ihnen Impulse zur Weiterentwicklung der Spiele geben werden. Außerdem wird das Publikum die Möglichkeit haben, die Prototypen zu testen.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Meldung der MFG Baden-Württemberg &amp; Hochschulkommunikation</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82379</guid><pubDate>Mon, 25 Jul 2022 09:44:54 +0200</pubDate><title>CIVIS Summer School “Interdisciplinary approaches to Gender Archaeology”</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/article/civis-summer-school-interdisciplinary-approaches-to-gender-archaeology/</link><description>A European educative framework to Gender Archaeology</description><content:encoded><![CDATA[<p>CIVIS is a European Civic University alliance involving altogether ten leading research higher education institutions over Europe including the University of Tübingen. Through academic members and researchers, the alliance aims to promote European values. In the framework of the focus area “Society, cultures and heritage” and the support of CIVIS Short Term Mobility, the first edition of the summer school entitled “Interdisciplinary approaches to Gender Archaeology” took place in Tübingen from 4th to 10th July. Organized by Dr. Marta Díaz-Zorita Bonilla, PD Dr. Dorothée Drucker and Dr. Sibylle Wolf, the event welcomed 32 students and 27 instructors from Austria, Belgium, France, Germany, Italy, Spain, Sweden, and Estonia. The CIVIS universities involved in this initiative were Aix-Marseille Université, Universidad Autónoma de Madrid, Stockholm University, Sapienza Universitá di Roma and Université Libre de Bruxelles.</p><h3>Interdisciplinary approaches to Gender Archaeology</h3><p>The multidisciplinary program included lectures and practical seminars on the topics of the international perspectives in Gender Archaeology, bioarcheological studies on pregnancy, motherhood and infancy, biomolecular approaches to subsistence practices, archaeological researches on art and funerary practices, and debates on Gender Archaeology in education and heritage. Based on case studies from different formats, the goal of this summer school was to consider not only several topics involving women roles and impact in the past (child care, funerary practices, art), but also how different fields of research that have evolved to take into account the question of gender (e.g. genetic analysis to determine the sex of human remains, proteomics to investigate weaning practices), and how the results are conveyed in museum exhibitions, public archaeology and media reports.</p><h3>Including women and children in the understanding of past societies</h3><p>The lecture and seminars offered the opportunity to discuss about ways to better convey the growing set of evidence of the material culture of women and children in past societies using updated museography and media formats, both for educated and large audience. A particular attention was given to the topic of giving access to non-stereotyped educational material treating archaeological topics, especially to young adults and children.</p><p>The need to develop an inclusive approach to the description of art artefacts related to female depictions was the purpose of several presentations and a practical exercise during which the students analysed and commented exhibition and book supports. The lectures on biomolecular studies revealed the growing interest in reconstructing the bioarchaeology of care. Birth, weaning, childhood and pregnancy are important phases of the life of individuals for which biometric data whose archaeological contextualization give us invaluable insight into the status of women in the past. &nbsp;</p><h3>Promoting gender inclusion in the present and future</h3><p>If the summer school highlighted the contribution to women in past societies, the gender inequality in education and academics was also considered a key issue. Promoting equal consideration of all groups in the study of the past has been a recent consideration that reflects the evolution of female empowerment in modern societies. The public reactions to innovative exhibitions on gender construction over time revealed where our societal views stand about such topic. Questioning our stereotypes on gender roles in the past is opening new perspectives in the debates of role models in the future.&nbsp;</p><p>In summary, the celebration of the summer school related to Gender Archaeology offered new insights and a wide range of possibilities of research including innovative aspects to conduct further analysis within the framework of an open and democratic forum. We hope that future editions of the CIVIS European alliance partners will contribute to promote the values of Gender Studies to make universities inclusive and open to diversity institutions of higher education.</p><p class="align-right"><em>Dr. Marta Díaz-Zorita Bonilla, PD Dr. Dorothée Drucker and Dr. Sibylle Wolf</em></p><p class="align-right">&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82304</guid><pubDate>Fri, 22 Jul 2022 12:30:49 +0200</pubDate><title>Victor Loewenstein erhält Silberne Universitätsmedaille</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=82304&amp;cHash=feacc43ed146e0fb6d81d5bbea6f885b</link><description>Rektorat würdigt Engagement: Insgesamt 400 Tübinger Wirtschaftsstudierende für Karriereplanung gecoacht</description><content:encoded><![CDATA[<p>Victor Loewenstein hat die Universitätsmedaille in Silber erhalten. Mit der Auszeichnung würdige die Universität Tübingen sein Engagement für die Tübinger Wirtschaftswissenschaft, sagte Rektor Professor Bernd Engler am Donnerstag. Seit zwölf Jahren hält der 82-Jährige am Lehrstuhl für International Business Vorträge zur strategischen Karriereplanung und berät anschließend jeweils über mehrere Tage hinweg unentgeltlich Studierende in Einzelgesprächen in ihrer persönlichen Karriereplanung.&nbsp;</p><p>Über die Jahre habe er so fast 400 Einzelgespräche mit Tübinger Studierenden geführt, sagte Lehrstuhlinhaber Professor Markus Pudelko, der das Beratungskonzept gemeinsam mit Loewenstein vor 20 Jahren entwickelt hatte.&nbsp;</p><p>Victor Loewenstein studierte an der University of Edinburgh und war der erste gewählte Generalsekretär der studentischen Austauschorganisation AISESEC International in Genf. Es folgte eine fast 40-jährige Karriere bei Egon Zehnder, einer der weltweit exklusivsten „Executive Search Firms“, die Topmanager für multinationale Unternehmen und Organisationen vermittelt.&nbsp;Nach seiner erfolgreichen Karriere als &nbsp;Partner und Mitglied des Executive Committee sowie des Board of Directors, entschloss sich Victor Loewenstein, den zukünftigen Managementnachwuchs von seinem über Jahrzehnte erworbenen Wissen zu Managementkarrieren auf dem höchsten Niveau teilhaben zu lassen und mit Ratschlägen zur persönlichen Karriereberatung unter die Arme zu greifen.&nbsp;</p><p>Basierend auf dem mit Professor Markus Pudelko entwickelten Modell, gibt er seine Expertise seitdem an Studierende führender Business Schools weltweit weiter, darunter das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Auch die Universität Tübingen besucht er regelmäßig, sie ist die einzige Universität, an der er auch Masterstudierende ohne mehrjährige Berufserfahrung berät.&nbsp;</p><p class="align-right">Markus Pudelko/Antje Karbe</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-81332</guid><pubDate>Wed, 29 Jun 2022 08:55:44 +0200</pubDate><title>Lern-Rollenspiel für bestes Design ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=81332&amp;cHash=78506c464effc24690e64427905a3ad6</link><description>Tübinger Erfolg beim landesweiten „Coding da Vinci“-Wettbewerb</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Projekt von Tübinger Studierenden wurde am vergangenen Freitag, den 24 Juni 2022, beim Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ in der Kategorie „Best Design“ ausgezeichnet. Ziel des Ideen- und Programmierwettbewerbs war es, aus offenen Daten von Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg innovative Projekte zu entwickeln. Das Tübinger Gewinner-Projekt „Mysterium des Fohr“ ist ein Rollenspiel zur Lebensgeschichte des romantischen Malers Carl Philipp Fohr und seiner Zeitgenossen.</p><p>Die Universität Tübingen hatte sich mit dem interdisziplinären Kurs „Audiovisuelle Medien“ an „Coding da Vinci“ beteiligt, der gemeinsam von den Medienwissenschaften, der Informatik und den Digital Humanities angeboten und betreut wurde. Seit dem Wettbewerbsauftakt Anfang Mai hatten die fünf Gruppen des Kurses an ihren Projekten getüftelt. Insgesamt waren mehr als 20 Teams dabei.</p><p>Die Gruppe von Marie-Hélène Baten, Erik Böpple, Schara Fuchs und Wessam Minavi erarbeitete das nun ausgezeichnete Rollenspiel ausgehend von italienischen Landschaftsmalereien und Porträts der Heidelberger Romantiker, die zu den größten Schätzen des Kurpfälzischen Museums Heidelberg zählen. Die Studierenden entwickelten eine lebendige, mit Gemälden aus der Zeit illustrierte Hintergrundgeschichte, die niedrigschwellig Fachwissen zur Künstlergruppe um Carl Philipp Fohr und die Epoche der Romantik vermittelt. Das Studierendenteam bewirbt sich nun um Förderung mit einem „Coding da Vinci“- Stipendium, um das Spiel um zusätzliche Inhalte erweitern zu können.</p><p>Auch die vier anderen Tübinger Teams erarbeiteten im Rahmen des Kultur-Hackathons eindrucksvolle Projekte, etwa ein Virtual-Reality-Spiel rund um japanische Schriftrollen oder ein Geocaching-Projekt zu Kunst im öffentlichen Raum in Stuttgart. Alle werden von den datengebenden Einrichtungen weiter in der Kulturarbeit, wie z.B. Ausstellungen, verwendet.</p><p class="align-right"><em>Kevin Körner, Digital Humanities, und Tina Schäfer, Hochschulkommunikation</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="https://codingdavinci.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des „Coding da Vinci“-Wettbewerbs</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/italiensehnsucht-mysterium-des-fohr" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausgezeichnetes Projekt „Mysterium des Fohr“</a></li></ul><p><strong>Weitere Tübinger Wettbewerbsbeiträge</strong></p><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/flugblaettlefieber" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Flugblättlefieber</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/gargoyle" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">GarGOyle</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/stuttgart" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Stuttg'Art</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/yabusame" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Yabusame!!</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-80936</guid><pubDate>Wed, 22 Jun 2022 09:55:40 +0200</pubDate><title>Debating the future of education beyond the Bologna Process</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/article/debating-the-future-of-education-beyond-the-bologna-process/</link><description>How can universities manage the tensions and expectations regarding international orientation and local embeddedness, where has the Bologna Process brought us, and what should be the next phase? These were some of the key themes discussed in our virtual seminar, hosted by the University of Tübingen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Held on 3 June 2022, the event marked the end of the seminar series organised around The Guild’s insight paper “Reimaging Research-led Education in a Digital Age”. The final, fifth seminar brought together over 100 participants to debate how research-intensive universities can embrace the educational and pedagogical changes the sector is facing.</p><p>“Our seminar series has centered around the question how universities can stay true to their values and what they are good at, while at the same time being open to the economical and societal transformations around them,” <strong>Jan Palmowski</strong>, Secretary-General of The Guild explained.</p><p>Setting the scene for the panel discussions, <strong>Karin Amos</strong>, Vice-Rector for Academic Affairs at the University of Tübingen, walked the participants through how the role of universities, and the expectations set to them, have developed throughout the 21st century: “Universities are <strong>multi-layered institutions that are simultaneously embedded in different contexts of space and time</strong>. Another characteristic of universities is the links between national and international, making them complex interrelationship networks, especially when it comes to teaching.” From viewing universities as a public good to commodifying higher education, Amos reminded us of contradictions by quoting Stefan Collini (2017) “<strong>what societies have wanted from their universities has been historically variable, internally contradictory, and only ever partly attainable</strong>.”</p><p class="align-right">Text: The Guild of European Research-Intensive Universities</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-79088</guid><pubDate>Mon, 23 May 2022 09:10:23 +0200</pubDate><title>naldo-Semesterticket wird automatisch zum 9-Euro-Ticket!</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=79088&amp;cHash=657983d3633de3cdd07cd55322624291</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Das zweite Entlastungspaket der Bundesregierung sieht auf 1. Juni 2022 die Einführung eines im Öffentlichen Personennahverkehr deutschlandweit gültigen Tickets vor, das 9 Euro pro Monat kosten soll (9-Euro-Ticket). Da auch Studierende als Nutzer eines naldo-Semestertickets von diesem Angebot unmittelbar profitieren werden, möchte die Universität Tübingen gemeinsam mit dem Verkehrsverbund naldo über die Details rechtzeitig informieren.</p><p><strong>naldo-Semesterticket wird automatisch zum 9-Euro-Ticket</strong></p><ul><li>Studierende können mit ihrem Semesterticket in den Monaten Juni, Juli und August 2022 deutschlandweit im Öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sein. Es handelt sich dabei um einen <strong>persönlichen</strong>, nicht übertragbaren <strong>Fahrschein</strong>, der ausschließlich in der <strong>2. Klasse</strong> gilt und mit dem auch keine weiteren Personen mitgenommen werden können.</li><li>Somit gilt das Semesterticket grundsätzlich <strong>nicht</strong> im Fernverkehr (ICE, IC, EC). Weitere Details, auch zur Mitnahme von Fahrrädern und Hunden, findet man ab Ende Mai auf <a href="http://www.naldo.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.naldo.de</a></li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Anteilige Erstattung Kaufpreis naldo-Semesterticket</strong></p><ul><li>Auf voraussichtlich 29. Juni 2022 schaltet der Verkehrsverbund naldo unter <a href="https://studis.naldo.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">studis.naldo.de</a> (Papiertickets aus dem personenbedienten Verkauf) bzw. <a href="https://studis-online.naldo.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">studis-online.naldo.de</a> (Online-Semestertickets) die extra dafür eingerichtete Online-Portale frei, in denen Studierende einen Antrag auf anteilige Rückerstattung ihres bereits gekauften Semestertickets stellen können.</li><li>Die Erstattung für das naldo-Semesterticket beträgt 30,05 €.</li><li>Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Antragsstellung die Anweisung der Erstattung bis zu 8 Wochen dauern kann.</li><li>Inhaber eines zusätzlichen Anschluss-Semestertickets bzw. Anschluss-StudiTickets wenden sich für eine Erstattung bitte an den betreffenden Nachbarverbund.</li><li>Weitere Informationen finden Sie direkt auf <a href="https://studis.naldo.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">studis.naldo.de</a> bzw. <a href="https://studis-online.naldo.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">studis-online.naldo.de</a> unter FAQ.</li></ul><p>Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die naldo-Kundenberatung unter <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,xgtmgjtuxgtdwpfBpcnfq0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">verkehrsverbund<span style="display:none">spam prevention</span>@naldo.de</a></p><p><em>Verkehrsverbund naldo</em></p>]]></content:encoded><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73302</guid><pubDate>Mon, 17 Jan 2022 11:55:51 +0100</pubDate><title>&quot;CHAPTER GERMANY&quot; zeigt die Alltagserfahrungen Tübinger Studierender aus China</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=73302&amp;cHash=7ec3a331f700f1a9422b581f5934806b</link><description>Masterstudierende präsentieren Ausstellung im Linden-Museum Stuttgart  </description><content:encoded><![CDATA[<p>Masterstudierende des Ludwig-Uhlands-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen haben eine Ausstellung konzipiert, die im Linden-Museum Stuttgart gezeigt wird: Vom 21. Januar bis zum 1. Mai thematisiert die Kabinett-Ausstellung „Chapter Germany. Alltagserfahrungen Tübinger Studierender aus China“ die Erlebnisse chinesischer Studierender im Rahmen ihres Studiums in Deutschland. Für viele von ihnen ist der Auslandsaufenthalt ein prägnantes und einzigartiges Kapitel im Leben. Deshalb fokussiert sich das Studienprojekt auf diese vielfältigen Geschichten. Ihre Erfahrungen und die Ergebnisse dieser empirischen Forschung stellen die Studierenden im Linden-Museum Stuttgart aus und haben sie in einem dazugehörigen Begleitband festgehalten.</p><p>Vom Ankommen in einem fremden Land, vom Studieren an der Universität Tübingen, vom Spaghetti kochen in der Wohnheimküche, von mitgebrachten Erwartungen, neu geschlossenen Freundschaften und Zukunftsträumen berichten 26 Tübinger Studierende aus China. Tübingen steht dabei stellvertretend für alle deutschen Universitäten: An ihnen bilden Studierende aus China inzwischen längst die größte ausländische Studierendengruppe.</p><p>Wie aber erleben sie ihren Alltag in Tübingen? Welche Erfahrungen machen sie an der Universität? Auf welche Probleme stoßen sie? Was ist neu? Wie kann ein Miteinander auf dem Campus entstehen? Und vor allem: Was nehmen sie aus ihrem Aufenthalt in Deutschland – aus ihrem eigenen „Chapter Germany“ – mit zurück nach Hause?</p><p>Um darauf Antworten zu geben, haben 12 Masterstudierende des LUI chinesische Studierende in einem dreisemestrigen Studienprojekt in ihrem Alltag begleitet. Bei Interviews, gemeinsamen Kochabenden und Ausflügen haben sich so Freundschaften und für die Studienprojektgruppe Partnerschaften für eine gemeinsame Forschung entwickelt.&nbsp;</p><p>Die Ausstellung entstand in enger Kooperation mit dem China Centrum Tübingen und den Studierenden und Lehrenden des Studiengangs International Master of Interior Architectural Design der HFT Stuttgart. Der 300-seitige Begleitband legt darauf aufbauend sechs Forschungsschwerpunkte dar. Sie geben Einblicke in das Alltagsleben der Studierenden sowie die Universität als Ort vielfältiger Begegnungen. Der Begleitband ist im Museums-Shop und beim TVV-Verlag zu erwerben (<a href="https://tvv-verlag.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://tvv-verlag.de/</a>).</p><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li>Projektwebseite mit Infos und link zur Vernissage: <a href="http://www.chaptergermany.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.chaptergermany.de</a>&nbsp;</li><li>Instagram Kanal: ekwerkstatt</li><li>Webseite des Lindenmuseums:&nbsp;<a href="https://www.lindenmuseum.de/)" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.lindenmuseum.de/</a></li></ul><p>Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Karl Schlecht Stiftung, die Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V., den Universitätsbund Tübingen, die Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und das Netzwerk transferorientierter Lehre in Baden-Württemberg. &nbsp;</p><p class="align-right">Projekt „Chapter Germany“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72353</guid><pubDate>Wed, 15 Dec 2021 12:00:00 +0100</pubDate><title>Neuer Studiengang zur Arzneimitteltherapiesicherheit</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=72353&amp;cHash=9037a7bc64a3504cc329eb61c3948e61</link><description>Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen führen weiterbildenden und berufsgruppenübergreifenden Masterstudiengang ein</description><content:encoded><![CDATA[<p>Medikamente können bei vielen Krankheiten hilfreich sein – je mehr man von ihnen benötigt, desto wichtiger ist es jedoch, diese gut aufeinander abzustimmen. Da dies keine leichte Aufgabe ist, benötigt es Fachpersonal verschiedenster Berufsgruppen, das dafür besonders qualifiziert ist. Ein neuer Masterstudiengang der Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen soll genau das erreichen – der fachübergreifende Studiengang Arzneimitteltherapiesicherheit beginnt im Wintersemester 2022/23 und kann berufsbegleitend absolviert werden. Für die Einrichtung des Studiengangs erhalten die Universitäten rund 300.000 Euro vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die Leitung übernimmt die Fachgruppe Pharmazie der Universität Bonn.</p><p>„Studien zeigen, dass unnötige Nebenwirkungen, Krankenhauseinweisungen und lebensbedrohliche Situationen vermieden werden können, wenn Ärztinnen und Ärzte, pharmazeutische Fachkräfte und Pflegepersonal dafür ausgebildet sind, Medikamente optimal aufeinander abzustimmen“, betont Prof. Dr. Ulrich Jaehde von der Abteilung Klinische Pharmazie der Universität Bonn, der den neuen Studiengang leitet. „Neben der Expertise ist eine erfolgreiche berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit notwendig, um Risikosituationen zu erkennen, zu bewerten und den Medikationsprozess möglichst sicher zu gestalten.“.</p><p>Der Verbundantrag der Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen durchlief ein zweistufiges Verfahren, bevor er für die Förderung durch das BMG ausgewählt wurde. „Mit dem Studiengang werden wir Expertinnen und Experten ausbilden, die alle relevanten Akteure einschließlich der Patientinnen und Patienten in die Lage versetzen können, mit einfachen Maßnahmen vor Ort die Arzneimitteltherapiesicherheit zu verbessern“, sagt Jaehde.&nbsp;</p><p>Die drei beteiligten Universitäten bringen jeweils ihre Expertisen aus unterschiedlichen Fächern, vor allem der Medizin, Pharmazie und Pflege, ein und bieten Pflicht- und Wahlpflichtmodule an. „Jedes einzelne Modul ist interprofessionell ausgerichtet. Deshalb ist der Studiengang für alle direkt und indirekt an der Arzneimitteltherapie beteiligten Berufsgruppen mit einem Bachelor- oder Staatsexamensabschluss offen“, sagt Prof. Dr. Cornelia Mahler, Abteilung Pflegewissenschaft des Universitätsklinikums Tübingen, die das Projekt in Tübingen koordiniert.&nbsp;</p><p>Darüber hinaus sind mit den Unternehmen Campus Pharmazie und Pharmabrain zwei Spezialisten für die Online-Lehre in das Projekt eingebunden: „Uns ist wichtig, dass der Masterstudiengang berufsbegleitend studierbar ist. Daher haben wir uns für einen großen Anteil an Online-Lehrveranstaltungen und Blended-Learning entschieden.“, sagt die Heidelberger Koordinatorin Prof. Dr. Hanna Seidling von der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie am Universitätsklinikum Heidelberg.&nbsp;</p><p>Weitere Projektpartner, die ihr Fachwissen im Bereich Arzneimitteltherapiesicherheit in den Studiengang einbringen, sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Institut für Hausarztmedizin des Universitätsklinikums Bonn. Um von Anfang an eine hohe Qualität zu gewährleisten, wird das Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) der Universität Bonn in den ersten beiden Studienjahren eine umfassende Evaluation des Studiengangs durchführen, die nicht nur Studierende, sondern auch Lehrende und Arbeitgebende einschließt.</p><p>Der Studiengang geht über vier Semester und umfasst 120 Leistungspunkte.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71979</guid><pubDate>Tue, 07 Dec 2021 14:21:20 +0100</pubDate><title>Startschuss für KI in der Hochschulbildung</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=71979&amp;cHash=11eb7c5499048c03dba9ad56817d37bc</link><description>Cyber Valley in Förderinitiative des Bund-Länder-Programms doppelt vertreten</description><content:encoded><![CDATA[<p>In der Förderinitiative des Bund-Länder-Programms „Künstliche Intelligenz (KI) in der Hochschulbildung“ sind unter den in Baden-Württemberg insgesamt elf individuell geförderten Hochschulen die Universitäten Stuttgart und Tübingen mit je einem Projekt vertreten. Die ausgewählten Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten mehr als 23 Millionen Euro. Der Beginn der Projekte ist im Dezember.</p><p>Mit der Förderinitiative streben Bund und Länder an, die Schlüsseltechnologie KI wirksam in der Breite des Hochschulsystems zu entfalten. Einerseits werden Maßnahmen gefördert, die zur Qualifizierung von zukünftigen akademischen Fachkräften beitragen. So erfahren Hochschulen etwa bei der Entwicklung von Studiengängen oder einzelnen Modulen im Bereich künstlicher Intelligenz Unterstützung. Andererseits werden Hochschulen bei der Gestaltung von KI-gestützten Lern- und Prüfungsumgebungen gefördert.</p><p>Das Projekt „Integrierte KI in der Lehre der Universität Stuttgart“ (IKILeUS) soll die vorhandene Expertise vieler zusammenarbeitender Fachbereiche zu KI gebündelt werden, um KI in einem interdisziplinären Hinblick sowohl an die Breite der Studierendenschaft zu vermitteln als auch KI-basierte Technologien in der Lehre zur Entlastung der Lehrenden und zur Verbesserung der Lehre einzusetzen. Die Bearbeitung der Themen erfolgt mit Fokus auf konkrete Lehrveranstaltungen und Software-Lösungen, mit gleichzeitigem Blick auf weiteres Potenzial anderer Anwendergruppen und -bereiche.</p><p>Das Tübinger KI-Training (TüKIT) hat es sich zum Ziel gesetzt, für Studierende der Medizin und der medizinnahen lebenswissenschaftlichen Studiengänge nachhaltige effektive und Curriculums-begleitende innovative Lehrformate zu entwickeln. Das TüKITZ Med soll KI-fachfremden Studierenden auf verschiedenen Ebenen Grundkonzepte und Methoden der künstlichen Intelligenz kompetent, effektiv, kompakt und studienbegleitend vermitteln.</p><p>„KI ist eine der Schlüsseltechnologien, die wir auch in Baden-Württemberg mit Hochdruck voranbringen. Sie ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmen und die Innovationskraft unseres Landes. Von der neuen Bund-Länder-Förderung profitieren unsere Hochschulen, die Studierenden wie auch die Gesellschaft insgesamt, indem die Hochschullehre durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz verbessert oder zukünftige akademische Fachkräfte besser für neue Berufsfelder qualifiziert werden können“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Ich bin begeistert von der Vielfalt der Projekte aus Baden-Württemberg – sie zeigt, mit welchem Engagement und welchem Innovationsdrang unsere Hochschulen sich diesem Zukunftsthema widmen.“</p><h3>Über die Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“</h3><p>Rechtliche Grundlage der Förderinitiative ist die am 10. Dezember 2020 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) verabschiedete Bund-Länder-Vereinbarung „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“. Zur Finanzierung stellen Bund und Länder bis zu rund 133 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördermittel werden jeweils im Verhältnis 90:10 vom Bund und vom jeweiligen Sitzland getragen. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Eine unabhängige Evaluation der Förderinitiative ist für das Jahr 2024 vorgesehen.</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71025</guid><pubDate>Fri, 12 Nov 2021 13:48:58 +0100</pubDate><title>Weiterbildung von Führungspersonen in Schule und Bildung gestartet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=71025&amp;cHash=c3778ad9e6bb8df1183bb696219f6437</link><description>Kultusministerin Theresa Schopper eröffnet neuen Studiengang der Universität Tübingen auf dem Bildungscampus in Heilbronn </description><content:encoded><![CDATA[<p>Rund 60 Personen haben sich für den neuen Studiengang ”Schulmanagement und Leadership” an der Universität Tübingen immatrikuliert. Auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn wurde er nun von Baden-Württembergs Kultusministerin Theresia Schopper feierlich eröffnet. „Schulleiterinnen und Schulleiter übernehmen zentrale Leitungs- und Steuerungsfunktionen. Gleichzeitig sind sie aber auch Vorbilder, sie entwickeln Visionen und tragen Verantwortung. Kurz: Sie fügen Leadership zum Management hinzu.” Mit diesen Worten gab sie den Startschuss für den Weiterbildungsstudiengang, der sich an angehende und bereits tätige Schulleiterinnen und Schulleiter richtet. Er soll diese sowie weitere Führungskräfte des Bildungssystems auf ihre Führungstätigkeit und die Managementaufgaben vorbereiten beziehungsweise sie darin weiterbilden. Der Studiengang legt die Grundlage dafür, dass die Studierenden aktuelle Erkenntnisse aus der Bildungsforschung in ihrem schulischen Alltag nutzen und evidenzorientiert arbeiten können.</p><p>„Das enorme Interesse und die beachtliche Zahl an immatrikulierten Studierenden zeigen, wie groß der Bedarf an diesem Qualifizierungsangebot ist und welche Wichtigkeit diese Weiterbildung für angehende oder bereits ernannte Führungskräfte hat“, betont Professor Dr. Ulrich Trautwein, Direktor des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen. Der Studiengang ist auch ein Beleg dafür, wie Bildungsforschung und Bildungsadministration erfolgreich zusammenarbeiten können: Maßgeblich beteiligt am Studiengang sind Dr. habil. Thomas Riecke-Baulecke, Präsident des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), und Dr. Günter Klein, Direktor des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW).</p><p>Der Tübinger Studiengang ist Teil des „Campus Schulleitung“, welchen die Akademie für innovative Bildung und Management (aim) aus Heilbronn gemeinsam mit dem Tübinger Hector-Institut entwickelt hat. Aus diesem Grund findet die Eröffnungsfeier in der Aula des Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn statt. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute zugleich auch den Startschuss für das Online-Portal des „Campus Schulmanagement“ geben können”, erklärt Tatjana Linke, Geschäftsführerin der aim. Hier präsentieren sich alle Angebote des Projekts gemeinsam: Das vertiefende und praxisorientierte Kursangebot der aim, das Online-Magazin „schulmanagement“ und natürlich der Studiengang „Schulmanagement und Leadership”, der nun offiziell in das erste Semester gestartet ist.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zum Studiengang gibt es unter: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/210337" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/210337</a>&nbsp;</p><p>Den Campus Schulmanagement und das darin enthaltene Online-Magazin finden Sie unter: <a href="http://www.campus-schulleitung.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.campus-schulleitung.de</a>&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70899</guid><pubDate>Wed, 10 Nov 2021 10:10:03 +0100</pubDate><title>Catull lesen in Zeiten der Pandemie – ein Online-Blog</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=70899&amp;cHash=7a4637a19b02bae783f22296ffa96bdf</link><description>Von Ambiguität(en) und Gleichgewicht(en) in der römischen Dichtung Catulls</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie hat nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch die akademische Lehre zu großen Teilen in digitale Räume verlagert. Eine Gruppe von Studierenden des Philologischen Seminars hat versucht zu zeigen, dass diese ‚Krise‘ eine Chance sein kann – und bei der Beschäftigung mit antiken Gedichten über Antworten auf erstaunlich aktuelle Fragen reflektiert.</p><p><em>The Corona pandemic has transferred not only public life but also much of academic teaching into digital spaces. A group of students from the Department of Classical Philology has tried to show that this 'crisis' can also be an opportunity. More than that – while studying ancient poems they reflected on answers to surprisingly urgent questions.</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69405</guid><pubDate>Mon, 11 Oct 2021 14:03:29 +0200</pubDate><title>„Schnupperwoche“ für Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=69405&amp;cHash=75e7f327bd443d7b1df185e1a0c2026d</link><description>Forschende und Studierende geben Einblicke in verschiedene Studiengänge der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät</description><content:encoded><![CDATA[<p>In den Herbstferien bietet die Universität Tübingen eine „Schnupperwoche für Schülerinnen und Schüler“ in verschiedenen Studiengängen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät an. Die Schülerinnen und Schüler können dadurch einen Einblick in mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer und einen besseren Eindruck von den Anforderungen und Inhalten eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiums bekommen.</p><p>Die Schnupperwoche findet statt in der Woche von <strong>Dienstag, 2. November bis Freitag, 5. November 2021,</strong> und richtet sich an Schülerinnen und der Schüler der Oberstufe, die Einblicke in die Fächer Mathematik, Chemie, Physik, Informatik und Kognitionswissenschaft bekommen möchten. Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten die Gelegenheit, an Vorlesungen, Laborführungen und Versuchen teilzunehmen sowie zu persönlichen Gesprächen zusammenzukommen.</p><p>Die An- und Abreise der Schülerinnen und Schüler erfolgt in eigener Organisation und auf eigene Kosten. Eine Anmeldung ist erforderlich, <strong>Anmeldeschluss ist der Mittwoch, 27. Oktober 2021</strong>.</p><p>Organisiert wird die Schnupperwoche vom Dekanat der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Fächer. Programm und Anmeldeformular sind auf der <a href="/it/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/studium/studieninteresse/">Homepage der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät</a> zu finden.</p>]]></content:encoded><category>MatNat-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64147</guid><pubDate>Fri, 04 Jun 2021 09:30:04 +0200</pubDate><title>AbiturientInnen-Woche vom 14. bis 18. Juni 2021</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=64147&amp;cHash=bfbde4f18c470b822042e63aa217b944</link><description>Eine Woche voller Online-Veranstaltungen für Studieninteressierte</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="/it/studium/studieninteresse/angebote-fuer-studieninteressierte/ich-will-studieren/" class="internal-link" title="Link zur Webseite AbiturientInnen-Woche">Webseite AbiturientInnen-Woche</a></p><p>In der Woche vom 14. bis 18. Juni 2021 bietet die Universität Tübingen erstmals für Abiturientinnen und Abiturienten ein spezielles Beratungs- und Orientierungsangebot zur Planung und Vorbereitung des Studiums an. Ganz gleich, ob es um Informationen zu einzelnen Studienfächern und Studiengängen, um Studienwahl und Entscheidungsfindung oder schon konkret um die Bewerbung geht: Alle Abiturientinnen und Abiturienten sind herzlich eingeladen, offene Fragen im Hinblick auf den Studienbeginn zum Wintersemester 2021/22 zu klären.</p><p>Die Veranstaltungen finden online und in der Regel am Nachmittag statt. An dem Programm sind über 40 Studienfächer mit Informations- und Beratungsangeboten beteiligt. Vertreten sind eine Vielzahl von Studiengängen aus den Geistes- und Kulturwissenschaften, Rechtswissenschaft/Jura, Theologien, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Sportwissenschaft, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematik und Psychologie. Zusätzlich finden Studieninteressierte hier ein umfassendes Veranstaltungsangebot allgemein zum Thema Studienwahl und zu den jeweiligen Bewerbungsverfahren. Die Zentrale Studienfachberatung bietet zudem zusätzlich zwei Lange Nachmittage der Studienberatung an.&nbsp;</p><p>Für die Teilnahme an der AbiturientInnen-Woche ist keine Anmeldung erforderlich. Einfach online vorbeischauen. Die Veranstaltungstermine und die Zugangsdaten zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie auf der <a href="/it/studium/studieninteresse/angebote-fuer-studieninteressierte/ich-will-studieren/" class="internal-link" title="Link zur Webseite AbiturientInnen-Woche">Webseite AbiturientInnen-Woche</a>.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61461</guid><pubDate>Mon, 29 Mar 2021 10:03:24 +0200</pubDate><title>Kurzer Weg vom Studium in den Beruf</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=61461&amp;cHash=2ffb95a2c272de07bfbc8b8494ddd7aa</link><description>Baden-Württembergische Absolventenstudie befragte Studierende der neun Landesuniversitäten – Jahrgänge 2016-2018 sind mit Studienbedingungen zufrieden und fanden schnellen Berufseinstieg</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie lange dauert es, nach dem Studium einen Arbeitsplatz zu finden? Eine gemeinsame Befragung aller Landesuniversitäten in Baden-Württemberg zeigt: Im Durchschnitt kommen die Absolventinnen und Absolventen in Baden-Württemberg bereits nach zwei bis drei Monaten im Beruf an. Der Hälfte gelingt der Berufseinstieg sogar unmittelbar nach dem Abschluss, innerhalb des ersten Monats. Nahezu alle Befragten (95 Prozent), die kein weiteres Studium und keine Promotion aufnehmen, sind spätestens anderthalb Jahre nach ihrem Abschluss erwerbstätig.&nbsp;</p><p>Dies zeigen die Ergebnisse der neuen Baden-Württembergischen Absolventenstudie: Neun Landesuniversitäten hatten hierfür mit einem einheitlichen Fragebogen Absolventinnen und Absolventen befragt, die zwischen 2016 und 2018 ihr Studium abschlossen. Die Antworten von rund 23.400 Personen flossen in die Studie ein.&nbsp;</p><p>Die Befragten zeigten über alle Fächergruppen hinweg eine hohe Zufriedenheit (76 Prozent) mit der Studiensituation in Baden-Württemberg und ihrer jeweiligen Alma Mater. Neun von zehn gaben an, sie würden sich rückblickend wieder für ein Studium entscheiden. Eine deutliche Mehrheit (rund 75 Prozent) beurteilte auch ihre derzeitige berufliche Situation positiv und ihren Arbeitsplatz als adäquat zu ihren fachlichen Kompetenzen. Drei von vier Absolventinnen und Absolventen waren zudem anderthalb Jahre nach ihrem Studienabschluss unbefristet beschäftigt.&nbsp;</p><h3>Doktortitel vor allen in Naturwissenschaften und Medizin angestrebt</h3><p>In Bachelor-Studiengängen hatte rund die Hälfte der Befragten die Option gewählt, einen Master-Studiengang anzuschließen. Die Mehrheit (rund zwei Drittel) blieb dabei ihrer Hochschule treu, acht Prozent wählten einen Masterstudiengang im Ausland. Rund ein Drittel der Absolventinnen und Absolventen strebte eine Promotion an, in der Medizin und den Naturwissenschaften waren es sogar mehr als die Hälfte.</p><p>Die Ergebnisse der Baden-Württembergischen Absolventenstudie sind veröffentlicht unter: <a href="/it/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/zentrum-fuer-evaluation-und-qualitaetsmanagement/absolventenbefragung/bisherige-absolventinnenbefragungen/">https://uni-tuebingen.de/de/7633</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61158</guid><pubDate>Thu, 18 Mar 2021 14:54:06 +0100</pubDate><title>NumisVlogs: die faszinierende Welt der Münzen in 41 Videos</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=61158&amp;cHash=893497a8e7f1dccc70fe4e94e0c1b184</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.youtube.com/channel/UCPuMZ1wCKpNnBqCa3B7oS7w" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">YouTube-Kanal von NumisVlog</a>s bietet 41 Videos, die zeigen, wie bunt und vielfältig das Fach Numismatik (Münzkunde) und seine Fragestellungen sind. NumisVlogs – das ist eines von 19 Projekten, die im Rahmen des Wettbewerbs “Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!” durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurden.&nbsp;</p><p>Der Vlog besteht aus sechs Themenblöcken mit jeweils sechs bis sieben Videos, die Einblicke in die verschiedensten Forschungsfelder der Numismatik liefern. Sie werde bis Mitte April nach und nach auf YouTube hochgeladen. Dabei geht die Reise durch alle Epochen der Weltgeschichte, von der Antike bis zur Neuzeit. Und führt zu vielen exotischen Orten. Zu sehen sind unter anderem Tiere auf mongolischen Münzen, Musikinstrumente und Reliquien, aber auch Ereignisse wie die Ermordung Caesars oder kulturübergreifende Weltphänomene wie Inflation und Fälschungen. Außerdem werden Einblicke in antike Geschlechterrollen vermittelt, Münzen bei Ausgrabungen vorgestellt und die Frage erörtert, wie man in Zeiten ohne Luftfahrzeuge eine Stadt aus der Vogelperspektive darstellen konnte.&nbsp;</p><p>Das Besondere am Vlog-Format ist seine interaktive Ausprägung: die YouTube-Nutzer können am Ende eines Videos selbst auswählen, welchen Beitrag sie als nächstes sehen möchten, das heißt: sie können den Storyverlauf selbst steuern. Die einzelnen Vlog-Beiträge spiegeln zugleich die hohe Kreativität der Filmschaffenden wider, die sich vor allem in der Machart der Filme manifestiert: vom hochformatigen Video im Influencer-Style bis hin zum Stop-Motion-Film.&nbsp;</p><p>Die Idee zu diesen Videos und dem Vlog-Format entstand während des ersten Lockdowns der Corona-Krise, als vermehrt nach neuen Wegen in der digitalen Kommunikation gesucht wurde. Die Projektverantwortlichen Michele Lange (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1391 „Andere Ästhetik“) und Jan Papenberg sind beide Promovierende des Faches Numismatik. Ihre Überlegung ging dahin, das kleine Fach auch außerhalb der universitären Lehre mit neuen Ansätzen speziell bei Schülerinnen und Schülern sowie bei Studierenden präsenter zu machen. Diese Zielgruppe ist eher durch ein niedrigschwelligeres Angebot wie Videos zu erreichen als beispielsweise über Fachvorträge oder Museumspräsentationen. Die einzelnen Beiträge von NumisVlogs stammen von über 40 Numismatikerinnen und Numismatikern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, vom Praktikanten bis zur Hochschulprofessorin. Die kurzen, interessanten und dabei sehr anschaulichen Beiträge vermitteln in vereinfachter Sprache Wissen speziell an die jüngere Generation, sprechen gleichzeitig aber alle Altersklassen an. Die Videos werden auch in der Dauerausstellung des Museums der Universität Tübingen (MUT) zu sehen sein.</p><p class="align-right">Michele Lange und Jan Papenberg</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-60126</guid><pubDate>Tue, 23 Feb 2021 16:22:35 +0100</pubDate><title>CIVIS publishes a handbook on innovative pedagogies</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/article/civis-publishes-a-handbook-on-innovative-pedagogies/</link><description>Ways into the process of learning transformation</description><content:encoded><![CDATA[<p>Understanding innovative pedagogies and sharing best practices between European universities is key to redefining new approaches to teaching and learning in order to prepare the young generations to meet new contemporary challenges.</p><p>With this in mind, our group of experts on “Teaching Excellence” identified, documented, analysed and collected over 50 innovative learning practices within our universities, across a large variety of academic fields to produce a handbook that reflects a conceptual framework on trends and changes in learning process transformation.</p><p>"'Teaching excellence' in CIVIS is more than one component of the project, it is a statement of the nine universities that teaching matters," says Prof. Lucian Ciolan, Vice-Rector for Development Projects, Lifelong Learning and Educational Infrastructure at the University of Bucharest and project leader on 'Teaching Excellence' for CIVIS.</p><p>The analysis on pedagogical innovations led to a clustering model with four typologies: technology-based pedagogical innovation, methodology-based pedagogical innovation, skill-based pedagogical innovation and context-driven pedagogical innovation, and covers topics such as online and blended learning, experimental learning, gamification and inclusive education.&nbsp;</p><p>Prof. Lucian Ciolan: "Every year, thousands of students are enrolling in our universities, full of hope and expectations for their personal and professional development. They invest time, money and confidence in a process that should create conditions for them to flourish, to become educated citizens and excellent professionals in their fields. The teaching and learning environment that we create for them, the quality of pedagogical interactions and the relevance of learning experiences are key factors in supporting this process. The handbook on Innovative Pedagogies: Ways into the process of learning transformation is a first step in providing not just a theoretical and methodological background, but also examples of relevant practice from CIVIS universities on how to stimulate authentic learning. We will accompany the existing examples in the handbook with a dynamic and open database that could inspire and stimulate professionals in higher education to cooperate in finding the best ways to make learning effective and motivating. The project was realized through an extensive collaboration of professionals in the eight universities of CIVIS, and thus it brings together concrete ideas and valuable suggestions offered by colleagues from all eight countries in the project. It is exactly this cooperation which can only be beneficial for the development of dynamic, modern and meaningful learning environments across the consortium, for all our students to benefit from."</p><h3>Description of the handbook:</h3><p>The Handbook on “Innovative Pedagogies: ways into the Process of Learning Transformation” provides an in-depth analysis of the approaches by which teachers are prepared to address pedagogical innovations in the classroom. It takes a look at the use of innovative pedagogies in an effective learning environment and covers topics such as online and blended learning, experimental learning, gamification and inclusive education.</p><p>This handbook is ideally designed for teachers, academics and instructors interested in adopting innovative pedagogies in their teaching programmes and hopes to trigger discussion among academics from CIVIS Universities and beyond in designing and implementing authentic learning experiences.</p><p><a href="https://civis.eu/en/news/civis-publishes-a-handbook-on-innovative-pedagogies-ways-into-the-process-of-learning-transformation" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Download on the CIVIS website</a></p><p class="align-right"><em>News article by the CIVIS Alliance</em></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59470</guid><pubDate>Fri, 05 Feb 2021 11:19:06 +0100</pubDate><title>Forschungsprojekt der Empirischen Kulturwissenschaft zu 40 Jahren Theater Lindenhof </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=59470&amp;cHash=3714e7e69da72cfe19a36c657d4232ad</link><description>Digitale Vernissage am 18.02.2021</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Theater Lindenhof in Melchingen feiert runden Geburtstag und die Masterstudierenden der Empirischen Kulturwissenschaft ("EKW") Tübingen nutzen diesen Anlass, um das Theater genauer zu erforschen. Seit fast 40 Jahren findet an diesem besonderen Spielort auf der Schwäbischen Alb "Heimattheater für die Welt oder/und Welttheater für die Heimat" statt. Die 12 Masterand*innen bearbeiten in einem dreisemestrigen Projekt (Oktober 2019 bis Februar 2021) unter der Leitung von Dr. Gesa Ingendahl unterschiedliche Forschungsfragen und geben hierbei einen individuellen Einblick in ihre Arbeiten. Über Interviews und Beobachtungen beleuchten sie die betriebliche Lebenswelt aus der Innen- und Außenperspektive, sie blicken hinter die Kulissen, sprechen mit Stammgästen und setzen sich mit dem Selbstverständnis des Theaters auseinander.&nbsp;</p><p>Die Corona-Pandemie geht natürlich nicht spurlos an ihrem Projekt vorbei – sie kann es jedoch gerade spannend machen, das Theater in dieser Zeit zu erforschen. Was die Kulturwissenschaftler*innen dabei herausfinden, wird im Februar 2021 mit der Veröffentlichung einer Publikation sowie einer Wanderausstellung präsentiert. In der Ausstellung laden anschauliche Objekte, Fotografien und eine Hörstation dazu ein, sich den verschiedenen Forschungsfeldern anzunähern. Zunächst im Lindenhof zu sehen, geht die Ausstellung ab Herbst 2021 mit den Schauspielenden in die Partnerstädte auf Reisen. In einer digitalen Vernissage wird am 18.02.2021 um 19 Uhr ein Blick in die Publikation geworfen und die Wanderausstellung eröffnet. Ein kleiner virtueller Rundgang bringt die Ausstellung in die eigenen vier Wände. Im Anschluss besteht via Zoom die Möglichkeit zu angeregtem Austausch und Diskussion.</p><p>Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet via YouTube und Zoom statt. Eine Teilnahme ist über folgenden Link möglich: <a href="https://youtu.be/KAuTS2KikwU" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://youtu.be/KAuTS2KikwU</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>Wer vorab schon einen kleinen Einblick erhalten möchte, kann auf der <a href="https://www.instagram.com/ekwerkstatt/?hl=de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Instagram-Seite des Projekts</a> einzelne Stationen ihrer Arbeit mitverfolgen.&nbsp;</p><p class="align-right">Nora Plemper, Ann-Sophie Knittel, Ines Saidi, Sabine Koch und Fabian Oppermann (Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft)</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-57157</guid><pubDate>Thu, 19 Nov 2020 11:27:49 +0100</pubDate><title>Special series of Sectio medical lecture with partners in the CIVIS alliance</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/article/special-series-of-sectio-medical-lecture-with-partners-in-the-civis-alliance/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In the digital lecture Sectio, renowned and experienced surgeons demonstrate typical surgical procedures of their specialist discipline using anatomical preparations. The interactive online format is produced by the Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis of the University of Tübingen This winter semester, Sectio takes an important step towards internationalisation by producing a new series in collaboration with partners in the CIVIS university alliance. CIVIS is a university initiative, formed by eight universities throughout Europe. CIVIS aims at promoting European integration as well as cultural and scientific exchange.</p><p>These aims correspond with the approach taken in the Sectio interactive live lecture: Each week specialists of different surgical disciplines demonstrate operation procedures performed on anatomic specimens, including anatomists, radiologists, and physical therapists. They all contribute their expertise and thus show the value of their particular disciplines to surgical operation. Thus, Sectio and CIVIS share the ideas of interprofessional, interdisciplinary and interuniversity exchange as well as &nbsp;internationalisation.&nbsp;</p><p>Therefore, we are very excited to present a bilingual CIVIS-edition of Sectio in German and English, which will run from November to December 2020. Seven surgical operations are streamed live to lecture halls of the CIVIS partner universities and a worldwide audience . The Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis hosts these streams and offers interactive features to further active participation and exchange between students. Lecturers, as well as students, from the CIVIS partner universities join each episode as guests. Institute director Professor Dr. Bernhard Hirt interviews them briefly about both surgical topics and the idea of the CIVIS and international exchange. Additionally, a media library with up to 15 didactic videos will be createdthat can also be used in future CIVIS collaboration projects, for example with universities in Africa. These videos show selected former episodes of Sectio chirurgica, didactically enhanced and translated into English. Further audio-streams in additional languages could also be added. The project is an outstanding example for establishing virtual mobilities by &nbsp;the integration of a well-known innovative, digital model of medical teaching in the framework of CIVIS. Last not least, it also contributes to the topic of health, one of five focus areas in the university alliance, the CIVIS hubs.</p><p>Due to the content of the episodes access is limited to medical students and professionals. They can be watched on the institute’s own platform <a href="https://www.sectio.digital/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.sectio.digital</a>.</p><p>Selected episodes, however, are also available to everybody on YouTube: <a href="https://www.youtube.com/user/Sectiochirurgica" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/user/Sectiochirurgica</a></p><p class="align-right"><em>Charlien Wolf</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56050</guid><pubDate>Mon, 26 Oct 2020 00:05:00 +0100</pubDate><title>Pflege und Hebammenwissenschaft als Regelstudiengänge gestartet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=56050&amp;cHash=403ad65397d819524aa926109d862943</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>30 Studierende der Pflege und 60 Studierende der Hebammenwissenschaft starten auf dem Campus für Gesundheitswissenschaften Tübingen-Esslingen zum Wintersemester erstmalig nach neuem Pflegeberufe- bzw. Hebammengesetz. Dies betrifft in der Pflegewissenschaft die Standorte Tübingen und Esslingen. In der Hebammenwissenschaft erfolgt das Studium in Tübingen. In beiden Studiengängen stellt dies eine historische Zäsur in der Qualifikation beider Berufsgruppen dar, denn erst seit dem 1. Januar 2020 ist die Qualifikation der Pflege bzw. Hebammen als Studium gesetzlich verankert.&nbsp;</p><p>Bisherige Studiengänge in diesen Gesundheitsfachberufen hatten Modellcharakter und bereiteten den Weg für den längst überfälligen Schritt in die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe. Somit wird das Studium zur Regel anstatt zum Ausnahmefall – so wie es in vielen anderen Ländern in Europa und Übersee bereits der Fall ist. Personen, die sich für diese Bachelorstudiengänge entscheiden, können diese Berufe auf akademischem Bildungsniveau erlernen und erfahren dabei vom ersten Semester an eine konsequente Praxisorientierung.&nbsp;</p><p>Der Bachelorstudiengang Pflege ist der erste Pflegestudiengang nach dem Pflegeberufegesetz an einer Medizinischen Fakultät in Baden-Württemberg. Der Bachelorstudiengang &nbsp;Hebammenwissenschaft ist der erste primärqualifizierende duale Studiengang an einer Medizinischen Fakultät in Deutschland, bei dem alle Studienjahrgänge nach dem neuen Hebammengesetz studieren werden. Die Medizinische Fakultät Tübingen ergänzt damit ihr Spektrum an Studienfächern und trägt dazu bei, die interprofessionelle Zusammenarbeit noch weiter zu fördern.&nbsp;</p><p>Ganz aktuell verdeutlicht die Corona-Pandemie die Relevanz des interprofessionellen Zusammenwirkens von Medizinern, Pflegekräften und Therapeuten für eine optimale Gesundheitsversorgung. „An der Medizinischen Fakultät Tübingen lernen &nbsp;Studierende unterschiedlicher Gesundheitsfachberufe gemeinsam und erleben bereits während ihres Studiums eine teamorientierte Zusammenarbeit. So sind sie optimal auf die Herausforderungen in der Versorgung von Patienten und Patientinnen vorbereitet“, erläutert Prof. Dr. Stephan Zipfel, Prodekan für Lehre der Fakultät.</p><p>Der Bedarf an akademisch gebildetem Pflegepersonal wird künftig noch mehr steigen, so die Einschätzung der Studiendekanin Prof. Dr. Astrid Elsbernd: „Der Pflegeberuf ist ein Heilberuf, der Menschen unterstützt, trotz Krankheit und Beeinträchtigung ihren Alltag wieder selbstbestimmt zu leben. Um pflegerisch angemessen helfen zu können, braucht es heute ein enorm fundiertes Wissen in vielen unterschiedlichen Bereichen. Akademisch gebildete Pflegeexpertinnen und -experten arbeiten in einem Gesundheitsfachteam; durch die konsequente Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Handeln sind sie ein zentraler Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung &nbsp;„Erfahrungen aus dem Ausland haben gezeigt, dass die Möglichkeit Pflege zu studieren den Beruf für junge Frauen und Männer attraktiver macht und die Disziplin vorantreibt“, ergänzt Prof. Dr. Cornelia Mahler, Studiendekanin Pflege. „Angesichts der aktuellen Situation und der Systemrelevanz des Berufs ist eine Qualifikation in der Pflege ein zukunftsträchtiger, krisensicherer Beruf.“</p><p>Im Unterschied zur Pflege, in der es neben der akademischen Ausbildung auch weiterhin eine Berufsausbildung zur Pflegefachkraft geben wird, werden Hebammen ab 2023 ausschließlich durch ein Studium ausgebildet. „Hebammenausbildung in Deutschland und in Europa wird zukünftig &nbsp;ein &nbsp;vollständiger akademischer Ausbildungsweg sein wie dies für andere Gesundheitsberufe selbstverständlich ist“, erläutert Prof. Dr. Claudia Plappert, Studiengangleiterin Hebammenwissenschaft „Es gilt, die Chancen dieser Entwicklung von Anfang an für unseren Nachwuchs zu nutzen und ihnen individuelle, auf ihre Kompetenzen abgestimmte Wege zu eröffnen. Unser Ziel ist es, Hebammen auszubilden, die sowohl Frauen und ihre Familien kompetent versorgen als auch die Hebammenforschung voran bringen.“</p><p>Um das Studium der Pflege bzw. Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Fakultät Tübingen zu ermöglichen, wurde 2018 der Campus für Gesundheitswissenschaften Tübingen-Esslingen als eine Kooperation der Universität Tübingen, der Hochschule Esslingen und des Universitätsklinikums Tübingen gegründet. In den angebotenen primärqualifizierenden Studiengängen können Studierende zugleich eine staatliche Berufszulassung zum Pflegeberuf bzw. zum Hebammenberuf und &nbsp;einen akademischen Bachelorabschluss erwerben. Dadurch werden sie dazu qualifiziert, Menschen mit ihren verschiedensten komplexen Bedürfnissen in vielfältigen Situationen zu versorgen, zu betreuen und zu begleiten. Den Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich sowohl Karrierechancen als Expertinnen und Experten in der Praxis als auch Möglichkeiten zu einer akademischen Laufbahn mit vielfältigen Perspektiven in der Gesundheitsversorgung, in der Lehre und in der Forschung.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Medizinische Fakultät</em></p><h3><br> Pflege:</h3><p><a href="https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/pflegestudiengang" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/pflegestudiengang</a>&nbsp;<br><a href="https://uni-tuebingen.de/studium/studienangebot/verzeichnis-der-studiengaenge/detail/course/pflege-bachelor-mono/" target="_blank" class="internal-link">https://uni-tuebingen.de/studium/studienangebot/verzeichnis-der-studiengaenge/detail/course/pflege-bachelor-mono/</a>&nbsp;</p><h3>Hebammenwissenschaft:</h3><p><a href="https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/medizinische-fakultaet/studium-und-lehre/studiengaenge/hebammenwissenschaft" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/medizinische-fakultaet/studium-und-lehre/studiengaenge/hebammenwissenschaft</a>&nbsp;<br><a href="https://uni-tuebingen.de/studium/studienangebot/verzeichnis-der-studiengaenge/detail/course/hebammenwissenschaft-bachelor-mono/" target="_blank" class="internal-link">https://uni-tuebingen.de/studium/studienangebot/verzeichnis-der-studiengaenge/detail/course/hebammenwissenschaft-bachelor-mono/</a></p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Astrid Elsbernd &nbsp;<br> Hochschule Esslingen&nbsp;<br> Fakultät Soziale Arbeit und Pflege<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> Telefon +49 711 397 45 07<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,Cuvtkf0GnudgtpfBju/guunkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">Astrid.Elsbernd<span style="display:none">spam prevention</span>@hs-esslingen.de</a>&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Cornelia Mahler<br> Universität Tübingen<br> Studiendekanin Pflege&nbsp;<br> Medizinische Fakultät&nbsp;<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071 29-89160<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,eqtpgnkc0ocjngtBogf0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">cornelia.mahler<span style="display:none">spam prevention</span>@med.uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Claudia Plappert<br> Universität Tübingen<br> Studiengangsleitung Hebammenwissenschaft<br> Medizinische Fakultät<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071 29-87438&nbsp;<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,Encwfkc0RncrrgtvBogf0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">Claudia.Plappert<span style="display:none">spam prevention</span>@med.uni-tuebingen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54898</guid><pubDate>Thu, 10 Sep 2020 10:37:11 +0200</pubDate><title>Engagierte und querdenkende Lehrtalente gefunden: 3 FundaMINT-Stipendien gehen nach Tübingen </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=54898&amp;cHash=c5af46090080bbeee623ddd4d97fab4e</link><description>Deutsche Telekom Stiftung und Vector Stiftung fördern angehende Lehrerinnen und Lehrer, die an der Universität Tübingen MINT-Fächer studieren</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für eine gute Schulausbildung werden engagierte und motivierte Lehrer benötigt. Das FundaMint-Stipendienprogramm unterstützt angehende Lehrerinnen und Lehrer in den MINT-Fächern Mathematik, Physik, Technik, Chemie oder Informatik. Seit 2012 fördert die Deutsche Telekom Stiftung&nbsp;mit Unterstützung durch die Vector Stiftung über dieses Programm bis zu 35 Studierende im Master of Education für zwei Jahre. Drei der 35 Stipendiatinnen und Stipendiaten des 8. FundaMINT-Jahrgangs kommen von der Universität Tübingen.&nbsp;Förderungsbeginn ist im Oktober 2020.&nbsp;</strong></p><p><em>Lea Hoenig ist 23 Jahre alt und studiert Mathematik und Biologie im 8. Semester. Begonnen hat sie mit Mathematik und Chemie, bevor sie im 3. Semester auf Biologie wechselte. Gerade hat sie den Bachelor of Education abgeschlossen. Im September startet für sie das Praxissemester an einer weiterführenden Schule, standardmäßig das erste Semester im Master of Education.&nbsp;</em></p><p><em>Die 22-jährige Xenia Stein schreibt gerade an ihrer Bachelorarbeit in der Mathematik, im Bereich mathematical physics. Sie studiert im 6. Semester auf Bachelor of Education, mit der Fächerkombination Mathematik und Physik. Auch bei ihr steht ab Oktober das Praxissemester an, das sie an einem Gymnasium in Reutlingen absolvieren wird. Sie erzählt, dass für den Fall eines weiteren Lockdowns alle Studierenden im Praxissemester mit einer Lehrkraft ihrer Schule ein Tandem bilden werden, um gemeinsam Online-Unterricht vorzubereiten.&nbsp;</em></p><p><em>Fabian Häßner (25) studiert im 10. Semester Physik und Wirtschaftswissenschaft. Er hat im 6. Semester den Bachelor of Education gemacht und sitzt jetzt an seiner Masterarbeit in Physik. Seit dem 9. Semester hat er Naturwissenschaft und Technik (NwT) als drittes Fach dazu genommen. Sein Berufswunsch ist Gymnasiallehrer und nach dem Master will er auf jeden Fall zunächst an die Schule gehen. Später kann er sich auch eine Promotion in Fachdidaktik vorstellen.&nbsp;</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54760</guid><pubDate>Tue, 01 Sep 2020 13:20:28 +0200</pubDate><title>Auf dem Weg zu einem regionalen Ernährungsrat</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=54760&amp;cHash=150c830591c8826360cb45397cf5c293</link><description>Universität Tübingen und Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg begleiten Studierende, Landwirte und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Kreis Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltige Ernährung ist ein zentrales Thema unserer Zeit. Dabei geht es um nachhaltige und tierwohlorientierte Produktion, um umweltschonende Verteilung und um gesundes Essen. Der Begriff „Regionalität“ steht hier oft im Zentrum des Interesses, aber auch der Diskussion: Was ist regional, was bedeutet „Ernährungssouveränität“ und wie – wenn überhaupt – kann man sie erreichen? Ernährungsräte (engl.: food policy council), wie es sie in immer mehr Städten international und nun auch in Deutschland gibt, nehmen sich dieser Fragen an. Ernährungsräte rücken die Belange von Bürgerinnen und Bürgern und Kommunen in der Lebensmittelversorgung in den Mittelpunkt. Sie setzen auf der lokalen Ebene an, um das Ernährungssystem zu gestalten. Ernährungsräte versammeln Akteure aus dem Ernährungssystem einschließlich Verwaltung oder Kommunalpolitik; sie dienen als Beratungsgremium und können unterschiedliche Organisationsformen haben.</p><p>Engagierte Menschen aus dem Kreis Tübingen wollen ebenfalls einen Ernährungsrat gründen. Dies wurde in diesem Sommersemester in einem gemeinsamen Seminar der Universität Tübingen, der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Initiative Solidarische Landwirtschaft Tübingen diskutiert und auf den Weg gebracht. In einem insgesamt viertägigen Seminar an zwei Wochenenden im Juli wurde unter der Leitung von Dr. Birgit Hoinle (Ethikzentrum IZEW, Universität Tübingen), Prof. Thomas Potthast (Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften &amp; IZEW, Universität Tübingen,), Prof. Jens Poetsch (Agrarwirtschaft, Hochschule für Forstwirtschaft), Klaus Graeff (Solidarische Landwirtschaft Tübingen) und Prof. Steffen Abele (Ökonomie ländlicher Räume, Hochschule für Forstwirtschaft) wissenschaftlich und praxis- und transferorientiert diskutiert und gelernt.</p><p>Das erste Wochenende stand zunächst im Zeichen der Theorie zum Thema Ernährungssicherheit: Was bedeutet Autarkie? Was gewinnen und verlieren wir, wenn wir uns mehr regional und weniger am globalen Handel orientieren? Wie kann man Landwirtschaft nachhaltig und ökologisch gestalten? Neben der spannenden und anregenden – weil interdisziplinären – Diskussion zwischen Dozierenden, Studierenden und Praktikern gab es auch Praxis zum Anschauen und Anfassen. Besucht wurde hier nämlich – unter strengen Pandemie-Regeln – die Solidarische Landwirtschaft Ammerbuch, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick nicht nur in die Ideen, sondern auch in die Organisation und die konkrete Feld-Arbeit der „Solawi“ bekamen.</p><p>Am zweiten Wochenende wurde auf dem Erarbeiteten aufgebaut und vor allem auf die Praxis und die Praktikabilität – also den Transfer – geschaut. Studierende stellten die Ergebnisse einer Umfrage vor, die die Erwartungen und die Aktionsmöglichkeiten potentieller Teilnehmer und Interessenten an einem regionalen Ernährungsrat vor Ort darstellte und analysierte. Es gab eine Kartierungsübung, die die Agrar- und Ernährungswirtschaft – die ökologische wie die konventionelle – im Raum Tübingen-Rottenburg abbildete. Und zudem gab es Inputs aus der Praxis: Jutta Kister vom Ernährungsrat Innsbruck und Joerg Weber vom Ernährungsrat in Frankfurt gaben Einblicke in die Ziele, die praktische Arbeit und die Organisation der Ernährungsräte – und plauderten dabei auch „aus dem Nähkästchen“. Im letzten Teil des Seminars stellten die Initiatorinnen und Initiatoren des Ernährungsrates in Tübingen ihre Strategie und ihre Konzepte zur Umsetzung vor. Dies war die Vorbereitung auf eine Konferenz im Oktober, in der der Ernährungsrat für die Region Tübingen vollends auf den Weg gebracht werden soll. Der Kurs hat damit beispielhaft eine transferorientierte Lehre umgesetzt, in der Studierende und Lehrende mit der Praxis und für die Praxis arbeiten.&nbsp;<br><br> Gefördert wird die Veranstaltung durch das Netzwerk transferorientierter Lehre vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Das Seminar ist Teil des Zertifikatsprogramms „Studium Oecologicum/Nachhaltige Entwicklung“ der Universität Tübingen.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der Universität Tübingen und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-53679</guid><pubDate>Tue, 14 Jul 2020 11:40:52 +0200</pubDate><title>Im Studium beweglich und gesund bleiben: Bewegungssnack digital</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=53679&amp;cHash=538e9a453064b448acdd1672e859fab4</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Studierende wie Dozierende stecken bereits Mitten im digitalen Sommersemester aufgrund der Corona-Pandemie. Neben den immensen medizinischen Herausforderungen von Covid-19 haben auch gesellschaftliche Herausforderungen historische Dimensionen angenommen – die nicht zuletzt auch an der Universität Tübingen gemeistert werden mussten. Trotz neuer Techniken und Möglichkeiten der digitalen Lehre, sind vor allem Studierende dadurch verstärkt gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, indem sie ohne Ortswechsel vermehrt auch aus dem eigenen Heim studieren müssen. Diese Herausforderung hat sich der Hochschulsport zu Herzen genommen und ein Angebot entwickelt, das die digitale Lehre bereichern kann.</p><p>Im Rahmen des Projekts „BeTa<em>Balance</em> 2.0 – studieren zwischen Berg und Tal“ (<a href="https://www.hsp.uni-tuebingen.de/betabalance/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.hsp.uni-tuebingen.de/betabalance/index.html</a>) hat der Hochschulsport in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft ein kurzes aktivierendes Pausenbewegungs-Angebot „<em>Bewegungssnack digital</em>“ umgesetzt, das eine aktive Pausengestaltung in die Lehre bzw. in das Home Studying der Studierenden bringt - und zwar auf digitalem Weg!</p><p>Der <em>Bewegungssnack digital</em> ist ein Video für eine ca. 5-minütige digitale Bewegungspause, das über einen YouTube-Kanal von Studierenden in den Home Study-Alltag oder auch von Dozierenden in die Lehre integriert werden kann. Regelmäßig werden dort neue Videos hochgeladen, sodass man die Pausen abwechslungsreich gestalten kann.</p><p>Um den Link zu den Videos zu erhalten, kann man sich auf der Homepage des Hochschulsports zum Angebot <em>Bewegungssnack digital</em> anmelden:<br><a href="https://buchung.hsp.uni-tuebingen.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Bewegungssnack_digital.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://buchung.hsp.uni-tuebingen.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Bewegungssnack_digital.html</a>&nbsp;</p><p>Darüber hinaus ist eine Begleitstudie zum neuen Angebot Bewegungssnack digital in Planung, mit der ein wichtiger Beitrag zur Implementation und zur physischen, psychischen und kognitiven Wirksamkeit des <em>Bewegungssnacks digital</em> im Home Studying geleistet werden soll.&nbsp;</p><p class="align-right">Monika Teuber</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Intern</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51375</guid><pubDate>Wed, 22 Apr 2020 13:07:31 +0200</pubDate><title>Ausweitung digitaler Angebote im Zuge der Corona-Pandemie</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51375&amp;cHash=6c7e999a9cf095a8ed654dfb63d55e8d</link><description>Die Unibibliothek setzt vermehrt auf Digitalisierung und bietet neue Services an</description><content:encoded><![CDATA[<p>Seit Freitag, 20. März 2020, ist die Universitätsbibliothek für den Publikumsverkehr geschlossen. Um die Versorgung für Lehre, Studium und Forschung mit wissenschaftlicher Literatur während der aktuellen Lage weiterhin sicherzustellen, erweitert die Universitätsbibliothek ihre digitalen Angebote. Studierende und Forschende können via VPN-Zugang auch während der Schließung auf ein umfangreiches Angebot an elektronischen Medien zugreifen. Insgesamt stehen rund 350.000 E-Books und über 32.500 digitale Zeitschriften zur Verfügung. Darüber hinaus weitet die Bibliothek ihre Dienstleistungen um zahlreiche neue digitale Services aus.</p><p><strong>Tübinger Aufsatzdienst - jetzt auch für Studierende</strong><br> Studierende oder Forschende, die dringend einen Aufsatz aus einer Fachzeitschrift benötigen, können diesen über den Tübinger Aufsatzdienst (TAD) bestellen. Über den TAD werden die Artikel kostenlos als PDF elektronisch zugesandt.&nbsp;</p><p><strong>Scandienst für Sammelbände</strong><br> Auch Beiträge aus Sammelwerken, die nur gedruckt in Tübingen vorhanden sind, können derzeit über den kostenlosen Scandienst der Universitätsbibliothek angefordert werden. Wissenschaftler/innen und Studierende senden dazu einen Auftrag von ihrer dienstlichen bzw. studentischen Mailadresse an <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ocicbkpBwd0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">magazin<span style="display:none">spam prevention</span>@ub.uni-tuebingen.de</a>. Wichtig: Die E-Mail muss Titel, Verfasser und Seitenangabe des Aufsatzes (von-bis), Titel des Sammelwerks, Signatur und Standort des Sammelwerks in der Universitätsbibliothek enthalten.&nbsp;</p><p><strong>Anschaffungsvorschläge für E-Medien</strong><br> Mitglieder der Universität Tübingen können E-Books zum Kauf vorschlagen, die sie für wichtig halten oder dringend benötigen. Der Erwerb von Werken in digitaler Form kann über das Anschaffungsformular der Universitätsbibliothek vorgeschlagen werden. Dies gilt für alle Medien, die entweder noch nicht oder bisher nur gedruckt in Tübingen vorhanden sind. Die Bibliothek wird daraufhin prüfen, ob die Beschaffung eines E-Books möglich ist.</p><p><strong>Kostenlose Verlagsangebote&nbsp;</strong><br> Neben den von der Universitätsbibliothek lizenzierten elektronischen Zeitschriften, Büchern und Datenbanken stellen derzeit einige Verlage aus Anlass der Corona-Krise vorübergehend kostenlos Inhalte zur Verfügung oder erweitern die Nutzungsbedingungen der lizenzierten Angebote. Diese können von Angehörigen der Universität Tübingen über Shibboleth bzw. VPN auch im Fernzugriff genutzt werden.</p><p><strong>Zeitschriften-Alertdienst – Paperboy&nbsp;</strong><br> Alle Forschenden und Studierenden, die sich laufend über den Inhalt wichtiger Zeitschriften informieren wollen, können den "elektronischen Umlauf" <a href="/it/einrichtungen/universitaetsbibliothek/suchen-ausleihen/e-journals/paperboy/">Paperboy</a> nutzen. Derzeit können hier Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften der Fächer Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Sportwissenschaften, Klassische Philologie und Physik abonniert werden. Sobald ein neues Heft erscheint, werden die Abonnenten automatisch per E-Mail informiert und können die Aufsätze bei vielen Zeitschriften direkt als elektronischen Volltext lesen, herunterladen oder innerhalb von Paperboy auf eine Leseliste legen. Weitere Wissenschaftsbereiche folgen. Für Theologen und Religionswissenschaftler besteht die Möglichkeit, den Alertdienst in Index Theologicus bzw. RelBib zu nutzen.</p><p><strong>Härtefallausleihe&nbsp;</strong><br> Für Wissenschaftler/innen oder Examenskandidaten/innen, die während der Schließung der Bibliothek dringend Literatur benötigen, ist in begründeten Ausnahmefällen eine Notfallausleihe möglich. Interessierte, die dringend Literatur aus den Beständen der Universitätsbibliothek für ihre Forschung oder die Abschlussarbeit benötigen, können sich an <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cwungkjbgpvtwoBwd0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">ausleihzentrum<span style="display:none">spam prevention</span>@ub.uni-tuebingen.de</a>&nbsp;wenden. Auch einige Fachbibliotheken bieten eine Notausleihe an.</p><p><strong>Selbstlernangebote</strong><br> Da derzeit keine Schulungen und Workshops stattfinden können, bietet die Universitätsbibliothek online zahlreiche <a href="https://vitruv.uni-tuebingen.de/ilias3/goto.php?target=cat_19004&amp;client_id=ub-information" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Selbstlernangebote für zu Hause</a> an. Die Themen reichen von der Recherche in Datenbanken, überregionalen Katalogen und Suchmaschine über Literaturverwaltungsprogramme (Citavi, Endnote, Zotero) bis hin zum richtigen Zitieren und dem Zugriff auf Pressedatenbanken.</p><p><strong>Terminvergabe für Lehrende</strong><br> Dozierenden, die für ihre wissenschaftliche Arbeit oder die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen mehrere Bücher sichten müssen, bietet die UB die Möglichkeit, sich direkt in der Bibliothek mit Literatur zu versorgen. Hierzu ist es zwingend notwendig, einen persönlichen Termin per E-Mail unter <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kphqtocvkqpBwd0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">information<span style="display:none">spam prevention</span>@ub.uni-tuebingen.de</a>&nbsp;zu vereinbaren. Falls gewünscht, legt das Team der Universitätsbibliothek gerne eine Vorauswahl bereit. Auch viele dezentrale Fachbibliotheken gewähren den Zugang zu den Bibliotheksräumen nach persönlicher Anmeldung per E-Mail. Ansprechpartner/innen sind hier die jeweiligen Bibliothekarinnen und Bibliothekare vor Ort.&nbsp;</p><p><strong>Kontaktmöglichkeiten während Bibliotheksschließung</strong><br> Bei Fragen steht das Team der Universitätsbibliothek gerne zur Verfügung: Entweder via WhatsApp +49 (0)1575-9087230 oder Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 16 Uhr telefonisch unter +49 7071 29-72846. Gerne beantworten die Kolleginnen und Kollegen auch Anfragen, die per E-Mail unter <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kphqtocvkqpBwd0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">information<span style="display:none">spam prevention</span>@ub.uni-tuebingen.de</a>&nbsp;eingehen.&nbsp;</p><p>„Unsere Aufgabe als Universitätsbibliothek, verlässliche wissenschaftliche Informationen bereitzustellen ist in der derzeitigen Lage von besonderer Bedeutung. Mit der Ausweitung digitaler Angebote und zusätzlichen Services wollen wir sicherstellen, dass sowohl Forschende als auch Studierende trotz Schließung der Bibliothek Zugang zu diesem Wissen haben“, sagt Dr. Marianne Dörr, Direktorin der Universitätsbibliothek.&nbsp;</p><p class="align-right">Ina Pfeifer</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Intern</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50961</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2020 11:32:22 +0200</pubDate><title>Das Zertifikatsstudium „Migration und Integration“ wurde Anfang April via Internet abgeschlossen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=50961&amp;cHash=3a323634ce35a14729a47c432cc9f9e5</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Anfang April wurde der diesjährige Kurs des Zertifikatsstudiums „Migration und Integration“ an der Universität Tübingen abgeschlossen. Das Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung und die Evangelische Hochschule Ludwigsburg als Veranstalter sowie auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wissenschaftlichen Weiterbildung hatten sich den Abschluss der einjährigen Weiterbildung natürlich anders vorgestellt. Seit Mai 2019 haben sie sich in sechs Modulen an jeweils zwei Wochenenden mit den folgenden Themen beschäftigt:&nbsp;</p><ul><li>„Migrationsprozesse in Deutschland“,&nbsp;</li><li>„Systemische Beratung und Supervision in der Sozialen Arbeit im Kontext von Flucht und Migration“,&nbsp;</li><li>„Psychische Krankheitsbilder und Selbstfürsorge“,&nbsp;</li><li>„Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – eine wissenschaftliche Reflexion“,&nbsp;</li><li>„Religiöse und Interreligiöse Fragen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen“ sowie</li><li>„Ethische und völkerrechtliche Grundlagen der Flüchtlingshilfe“.&nbsp;</li></ul><p>Die Module fanden an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg und an der Universität Tübingen statt. Die Fortbildung richtete sich an ausgebildete Fachkräfte aus dem Bereich Sozialen Arbeit und Quereinsteigerinnen und -einsteiger, die mit geflüchteten Menschen arbeiten.&nbsp;</p><p>Das letzte Modul, sowie die Supervision und die Abschlussfeier Anfang April fanden jedoch aufgrund der Corona Pandemie als Online-Veranstaltung statt. Die vier Dozenten der Universität Tübingen und die Supervisorin der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen die Herausforderung an. Sie arbeiteten sehr kurzfristig an didaktischen Konzepten, kümmerten sich um ihre technischen Voraussetzungen und richteten das virtuelle Klassenzimmer auf dem DFN Server ein. Nach einem zuvor erfolgreichen Technik-Check, fiel der Server am Freitagvormittag jedoch mitten im Unterricht zwei Stunden aus. Bereit dazu alles zu tun, um das letzte Modul abzuschließen und das lang ersehnte Zertifikat zu erhalten, blieben alle vor ihren Rechnern - über E-Mail oder Telefon mit Aufgaben der Dozenten versorgt. Nach der Mittagspause ging es im Virtuellen Klassenzimmer weiter. Die Abschlussrunde zeigte: alle fühlten sich wie in einem Boot, denn nur durch gemeinsame Anstrengungen konnten sie den Abschluss erreichen. Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich ein online-Lernen nie zugetraut hätten, holten sich Support von ihren Familienangehörigen, die ihnen die Angst nahmen, an dem Absturz schuld gewesen zu sein. Und sie waren froh über das zusätzliche Modul „Virtuelles Lernen“. Letztendlich zeigte sich, dass interessante inhaltliche Arbeit, Diskussion und selbst das Austauschen von Abschiedsschmerz und Freude im Online-Modus gelingen kann.&nbsp;</p><p class="align-right">Gabriele Schaub</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50859</guid><pubDate>Fri, 03 Apr 2020 16:11:19 +0200</pubDate><title>Das Refugee Programm stellt auf Online-Lehre um</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=50859&amp;cHash=422454fddfa77e59c7e165564a62846a</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit ist im Unterrichtsraum nur eine Stimme zu hören: Die der Sprachdozentin. Die Teilnehmenden des Refugee Programms der Universität Tübingen sind digital dabei. Nachdem sämtliche Präsenzveranstaltungen an der Universität vom Land vorläufig bis zum 19. April ausgesetzt wurden, mussten bereits laufende Kurse und das begleitende Programm umgestellt und angepasst werden.&nbsp;</p><p>„Der Start war etwas holprig, vor allem weil die Software nicht gleich funktioniert hat. Jetzt läuft das Refugee Programm stabil und zu 100 Prozent online“, sagt Carsten Witt, der Leiter des Refugee Programms der Universität Tübingen. Binnen kürzester Zeit und dank des großen Engagements der Dozierenden und der Hiwis können die 36 Teilnehmenden aus Syrien, der Türkei, dem Irak, Palästina, Afghanistan und Kamerun nun weiter auf die Sprachprüfung DSH im Juni vorbereitet werden.&nbsp;</p><p>„Zurzeit entsteht eine wahnsinnig spannende Dynamik. Bereichsübergreifend ziehen wir alle an einem Strang und arbeiten daran, infrastrukturelle und didaktische Modelle aufzubauen, zu teilen und zu entwickeln. Der digitale Push, den wir jetzt erleben, ist sehr wichtig, nicht nur für das kommende Semester sondern auch für Initiativen wie z. B „CIVIS – A European Civic University“, einem Zusammenschluss acht europäischer Universitäten, durch das auch zunehmender digitaler Austausch zu erwarten ist. Nur mit neuen, digitalen Möglichkeiten wird die Stimme einer Dozentin von Tübingen aus in die Welt getragen“, findet Carsten Witt.</p><p>Bis der Präsenzunterricht weitergehen kann, haben die Programmteilnehmenden auch die Möglichkeit über Kiron, einer zusätzlichen Online-Lernplattform, ihre Deutschkenntnisse von zu Hause aus weiter zu verbessern. Der digitale Aufwand, der im Refugee Programm vorgenommen wird, ist sehr hoch und besonders für die Teilnehmenden eine große Stütze, ihren Alltag in Zeiten der sozialen Distanzierung, zielorientiert zu strukturieren.&nbsp;</p><p class="align-right">Carlotta Voß</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50013</guid><pubDate>Wed, 11 Mar 2020 18:06:58 +0100</pubDate><title>Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=50013&amp;cHash=86ae218d6466870fcabbfb57993c04ae</link><description>Vorlesungsbetrieb an Hochschulen bis 19. April ausgesetzt  </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ministerin Theresia Bauer: „Mehraufwand ist notwendig, um die Verbreitung des Virus zu bremsen und die Menschen zu schützen“</strong></p><p>Zur Unterstützung der bundesweiten Maßnahmen und mit dem Ziel, einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 möglichst entgegenzuwirken, werden in Baden-Württemberg neben der verfügten Untersagung von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vom Land <strong>bis zum 19. April 2020</strong>&nbsp;</p><ul><li>alle Publikumsveranstaltungen der staatlichen Bühnen abgesagt sowie</li><li>der Beginn des Vorlesungsbetriebs an den Universitäten, Hochschulen und Akademien des Landes bis zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt bzw. der begonnene Vorlesungsbetrieb unterbrochen.</li></ul><p>„Mein Dank gilt den Hochschulen und den Staatstheatern in Stuttgart und Karlsruhe, die diese Maßnahmen mittragen und nun in kurzer Frist umsetzen“, sagte Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, am Mittwoch (11. März) in Stuttgart. „Ich weiß, dass jetzt vieles umorganisiert werden muss. Aber dieser Mehraufwand ist notwendig, um die Verbreitung des Virus zu bremsen und die Menschen hierzulande zu schützen. Für dieses Ziel will auch das Ministerium durch klare Leitplanken und gute Beratung seinen Anteil beitragen.“&nbsp;</p><p>Die Maßnahmen gelten ab sofort. Das Erfordernis dieser Vorsichtsmaßnahme unterliegt einer laufenden Überprüfung. Mit dieser Maßnahme leistet Baden-Württemberg einen Beitrag zu einem gebotenen einheitlichen Vorgehen der Länder.</p><p class="align-right">Pressemitteilung des&nbsp;Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49731</guid><pubDate>Wed, 04 Mar 2020 10:27:08 +0100</pubDate><title>QS-Ranking: Theologien und Archäologie erneut in der Spitzengruppe</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=49731&amp;cHash=daa5dd8223fdcf421d629f8e70b3bfc7</link><description>Anthropologie und Klassische Altertumswissenschaften weiterhin unter besten 50 weltweit</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Tübinger Archäologie sowie die Theologien und die Religionswissenschaft haben beim diesjährigen QS-Ranking nach akademischen Fächern nationale und internationale Top-Platzierungen erreicht. So kam die Archäologie im weltweiten Vergleich auf Platz dreizehn und bundesweit auf Platz eins. Die Tübinger Theologien und die Religionswissenschaft landeten auf Platz sieben weltweit und in Deutschland ebenfalls auf Platz eins.&nbsp;Der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät Volker Leppin zeigte sich erfreut über diese Einschätzung. Diese&nbsp;zeige, dass es den Theologien in Tübingen gelungen sei, ihre traditionell hoch angesehene Leistungsfähigkeit in einem modernen, multireligiösen Kontext fortzuführen, so Leppin.</p><p>Ebenfalls ausgezeichnet platzieren konnte sich erneut die Anthropologie (Platz 2 in Deutschland, 38 weltweit), die Biologie (Platz 4 in Deutschland, 51-100 weltweit), die Geschichte (Platz 5 in Deutschland, 51-100 weltweit), die Linguistik (Platz 8 in Deutschland, 101-150 weltweit) und die Klassischen Altertumswissenschaften (Platz 8 in Deutschland, 43 weltweit).</p><p>Das QS-Ranking gehört neben dem Shanghai-Ranking und dem THE-Ranking zu den meist beachteten Bewertungssystemen für Hochschulen weltweit. Das „QS Ranking by subject“ bewertet insgesamt 48 Fachdisziplinen anhand von vier Kriterien: die Reputation unter Fachkollegen anderer Hochschulen, die Reputation unter Arbeitgebern, die Resonanz auf Veröffentlichungen aus dem gerankten Fachbereich einer Hochschule sowie dem sogenannten Hirsch-Index der an einem Fachbereich tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p><p class="align-right">Hochschulkommunikation</p><p><a href="https://www.topuniversities.com/Subject-Rankings/2020" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Alle Ergebnisse des QS World University Rankings 2020</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48831</guid><pubDate>Fri, 31 Jan 2020 09:56:34 +0100</pubDate><title>Deutsch-Französische Hochschule verleiht Stipendien und Exzellenzpreise</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=48831&amp;cHash=de73e1dd921332effde64a8eb5c34295</link><description>Absolventin und Studentin der Universität Tübingen unter den Ausgezeichneten</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat am 30. Januar 2020 in der Residenz des deutschen Botschafters in Paris erneut herausragende Studierende und Absolventinnen und Absolventen ihrer binationalen Studiengänge sowie die beste deutsch-französische Doktorarbeit ausgezeichnet. Die Stipendien und Preise werden von grenzüberschreitend tätigen Unternehmen und Institutionen aus Deutschland und Frankreich finanziert.&nbsp;</p><p>Elf Exzellenzpreise, dotiert mit jeweils 1.500 Euro, und einen Dissertationspreis, dotiert mit 4.500 Euro, hat die DFH am Donnerstag gemeinsam mit ihren Partnern an herausragende Absolventen aus verschiedenen Fachbereichen der deutsch-französischen Studiengänge verliehen. Gleichzeitig erhalten drei Studierende der DFH für herausragende Leistungen je ein Stipendium über 3.000 Euro, das die französische Großbank BNP Paribas finanziert. Alle Stipendiaten und Preisträgerinnen und Preisträger sind bzw. waren in einem deutsch-französischen Studien- oder Forschungsprogramm eingeschrieben, das sowohl an einer deutschen als auch an einer französischen Hochschule stattfindet und zu einem binationalen Doppelabschluss führt.&nbsp;</p><p>Unter den Exzellenzpreisträgerinnen der DFH 2020 ist auch Feryal Yosofy, Absolventin des Studiengangs „Interkulturelle deutsch-französische Studien“ (Universität Tübingen/Aix-Marseille Université). Der Preis wird vom deutsch-französischen Kultursender ARTE gefördert. Schanez Boubeker, Studentin im Studiengang „European Management“ (Universität Tübingen/Université Lyon 3), erhielt ein „BNP Paribas-DFH-Stipendium“.</p><p class="align-right"><a href="https://www.dfh-ufa.org/blog/deutsch-franzoesische-hochschule-verleiht-stipendien-und-exzellenzpreise/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Aus einer Pressemitteilung der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH)</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47238</guid><pubDate>Fri, 06 Dec 2019 14:05:18 +0100</pubDate><title>Landeslehrpreis 2019 für standortübergreifende Seminare zu Friedens- und Konfliktforschung</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=47238&amp;cHash=6f1c2a4d2578c912e848d4ea053f2096</link><description>Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Tübingen und Freiburg für gemeinsames Projekt ausgezeichnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Alexander Kobusch, Dr. Thomas Nielebock, Natalie Pawlowski und PD Dr. Gabi Schlag vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen sind gemeinsam mit Julia Gurol und Ingo Henneberg von der Universität Freiburg mit dem Landeslehrpreis des Landes Baden-Württemberg 2019 ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ihr Konzept für standortübergreifende Ringseminare in der Friedens- und Konfliktforschung in den Jahren 2016 bis 2019. „In Zeiten der Globalisierung und des digital bereitgestellten Wissens sind auch in Wissenschaft und Lehre Vernetzung und Austausch wichtiger denn je, damit wir weiterhin ein Land der Innovationen mit erstklassigen Lehrenden bleiben. Die Freiburger und Tübinger Studierenden und Lehrenden haben gezeigt, wie Vernetzung und internationale Teilhabe an Wissen im digitalen Zeitalter funktioniert – und das in einem hochrelevanten Themengebiet“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich der Verleihung Anfang Dezember. Maximilian von Platen hat die Tübinger Preisträgerinnen und Preisträger interviewt.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-46905</guid><pubDate>Wed, 27 Nov 2019 11:26:09 +0100</pubDate><title>Neue Stiftungsprofessur zur Lehrerausbildung in der Informatik</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=46905&amp;cHash=facc1ff768454d5f9b3a7af0a39f36a9</link><description>Carl-Zeiss-Stiftung stellt drei Millionen Euro über zehn Jahre bereit</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen erhält eine neue Stiftungsprofessur zur Lehrerausbildung im Fach Informatik. Für die Einrichtung stellt die Carl-Zeiss-Stiftung im Rahmen ihrer Förderinitiative „Stiftungsprofessuren für Informatik und ihre Didaktik“ drei Millionen Euro bereit. Die Professur wird am Fachbereich Informatik eingerichtet und nach Ablauf der zehnjährigen Förderphase durch die Universität weiterfinanziert. Tübingen ist damit eine von fünf Universitäten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die in diesem Förderprogramm mit ihrem Konzept für die Informatik-Didaktik überzeugen konnten.</p><p>Das Profil der neuen Professur umfasst die Lehre und Forschung im Bereich der Fachdidaktik insbesondere mit Blick auf die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern im Fach Informatik. Die Universität Tübingen bietet bereits einen Bachelor of Education und einen Master of Education in der Informatik für das gymnasiale Lehramt und für das höhere Lehramt an Beruflichen Schulen an. Mit der neuen Professur soll die Ausbildung in diesen Studiengängen professioneller, thematisch vielfältiger, und zielgerichteter auf die Kompetenzen von Lehrkräften ausgerichtet werden. Dies soll auch dazu beitragen, dass die Lehramtsstudiengänge insgesamt an Attraktivität gewinnen.</p><p>Die Stiftungsprofessur am Fachbereich Informatik wird eng mit der Tübingen School of Education zusammenarbeiten. Darüber hinaus gibt es in Tübingen weitere Institute und Organisationen, deren Arbeit Anknüpfungspunkte für die neue Professur bietet, beispielsweise das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, das Institut für Erziehungswissenschaft, dem Forschungs- und Transferzentrum für Digitalisierung in der Lehrerbildung sowie das Leibniz-Institut für Wissensmedien. Dieses Umfeld bietet ausgezeichnete Bedingungen, um das Lehramtsstudium im Fach Informatik erfolgreich weiterzuentwickeln. Die eingeworbene Stiftungsprofessur soll nun schnellstmöglich ausgeschrieben und, sofern realisierbar, zum Beginn des Wintersemesters 2020 besetzt werden.</p><p class="align-right">Timm Lichte / Klaus Ostermann</p><p><a href="https://www.carl-zeiss-stiftung.de/german/index.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Carl-Zeiss-Stiftung</a></p><p><a href="https://www.carl-zeiss-stiftung.de/german/foerdertaetigkeit/gefoerderte-projekte/professuren-informatik-und-didaktik.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Förderinitiative „Stiftungsprofessuren für Informatik und ihre Didaktik“</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45204</guid><pubDate>Thu, 17 Oct 2019 11:05:00 +0200</pubDate><title>Baden-württembergische Universitätsleitungen unterstützen Forderungen der Studierenden für eine bessere Hochschulfinanzierung</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45204&amp;cHash=940072caebac48bbfc5575a06836c3b2</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die baden-württembergischen Universitätsleitungen teilen die Forderung der Studierenden nach einer besseren Hochschulfinanzierung, die im Rahmen einer Demonstration am 17. Oktober in Stuttgart an Politik und Öffentlichkeit herangetragen wird. Im Rahmen der Kundgebung wird auch Professor Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim und stellvertretender Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz, die Besorgnis der Universitäten nochmals zum Ausdruck bringen.&nbsp;</p><p>Forschung und Innovation sind im kommenden Doppelhaushalt Baden-Württembergs bisher kein Schwerpunkt. Die derzeit geplante Summe deckt nur einen marginalen Teil der notwendigen Investitionen in die Etats der Landesuniversitäten. Sie sollen über einen Aufwuchs ihrer Grundfinanzierung neben der Finanzierung der steigenden Personalkosten lediglich einen Inflationsausgleich von ca. 1,3 % erhalten. Dies reicht bei weitem nicht aus, um im bisherigen Umfang für Wirtschaft und Wissenschaft den hochqualifizierten Nachwuchs auszubilden, den das Land zwingend braucht, um auch in den kommenden Jahrzehnten ein Hochtechnologiestandort zu bleiben. Auch das strukturelle Defizit der Infrastrukturkosten der Universitäten in Höhe von jährlich 45 Mio. Euro kann damit nicht einmal in Teilen abgedeckt werden.&nbsp;</p><p>Augenblicklich ist das Land lediglich bereit, allen 9 Landesuniversitäten zusammengenommen mit ihren rund 170.000 Studierenden für Aufgaben wie&nbsp;</p><ul><li>Digitalisierung und Forschungsinfrastrukturen,</li><li>Studierende und wissenschaftlichen Nachwuchs und</li><li>Innovation, Klimaschutz und Gründerkultur</li></ul><p>rund acht Mio. Euro an Sondermitteln im Jahr 2021 zur Verfügung zu stellen. In den Folgejahren soll diese Summe nur wenig ansteigen, wobei die Aufwüchse dazu noch unter Haushaltsvorbehalt stehen.&nbsp;</p><p>Sachlich detailliert begründet hatten die Universitäten 172 Mio. Euro für diese Zwecke gefordert. Das Angebot des Landes ist – auch im Vergleich mit dem Nachbarland Bayern, das am 10. Oktober eine mit zwei Milliarden Euro finanzierte „Hightech Agenda Bayern“ angekündigt hat – bei weitem nicht ausreichend. Bei der Finanzierung je Studierender bzw. Studierendem ist Baden-Württemberg im Bundesvergleich bereits auf einen Mittelplatz zurückgefallen. Mit Blick auf die wirtschaftlichen, ökologischen und demographischen Herausforderungen unseres Landes muss Baden-Württemberg an der Spitze der deutschen Länder stehen. Dafür muss jetzt in Forschung und kreative junge Menschen investiert werden. Nur so kann die notwendige wirtschaftliche Transformation Baden-Württembergs gelingen. &nbsp;</p><p>Mutige Schritte sind jetzt notwendig, um die Innovationskraft des Wissenschaftssystems zu erhalten. Wenn das Land an den Universitäten spart und diese dann mit den nationalen und internationalen Wettbewerbern nicht mehr Schritt halten können, werden die bisher herausragenden Leistungen in Forschung und Entwicklung und die Berufschancen der nächsten Generation ernsthaft gefährdet.&nbsp;</p><p>Die Universitäten treiben Forschung und Innovation an. Angesichts eines Landesetats von rund 50 Milliarden Euro richten die Landesuniversitäten die Erwartung an das Land, dafür die für die Universitäten vorgesehenen Mittel im kommenden Hochschulfinanzierungsvertrag (2021-2025) mit zusätzlich 100 Millionen Euro jährlich noch einmal entscheidend nachzubessern.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz</p><p><a href="http://www.lrk-bw.de/index.php/pressemitteilungen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilungen der Landesrektorenkonferenz</a><br><a href="https://demo-hfv.de/pressemitteilung/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung der Studierenden</a><br><a href="https://nosciencenofuture.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Website "No Science, No Future"</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-43087</guid><pubDate>Tue, 06 Aug 2019 14:34:10 +0200</pubDate><title>Baden-Württembergs bester Jura-Absolvent kommt aus Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=43087&amp;cHash=1ccbae2c368b06bf4e77eb03ce955eb9</link><description>Florian Grießer absolvierte das erste juristische Staatsexamen mit der Note „sehr gut“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Grund zur Freude an der Juristischen Fakultät: Der beste Absolvent des Landes Baden-Württemberg im Examenstermin Frühjahr 2019 war Studierender an der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen.</p><p>Florian Grießer hat das geschafft, wovon fast jeder Jurastudent träumt. Er absolvierte das erste juristische Staatsexamen mit der sehr selten vergebenen Note „sehr gut“.</p><p>Gefragt nach seinem Erfolgsrezept, antwortete Florian Grießer, er habe sehr von seiner Lerngruppe und dem universitären Examensvorbereitungsprogramm profitiert. Außerdem finde er es gut, dass die Juristische Fakultät das Vorbereitungsprogramm seit Jahren kontinuierlich verbessert.&nbsp;</p><p>Sein Zeugnis wurde Florian Grießer und den anderen Absolventinnen und Absolventen am 24. Juli von Dekan Professor Dr. Jochen von Bernstorff feierlich im Festsaal der Neuen Aula überreicht. Zusätzlich zu seinem Zeugnis erhielt Grießer den mit 750 Euro dotierten Examenspreis der Juristischen Gesellschaft.&nbsp;</p><p class="align-right">Michel Boven</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-38049</guid><pubDate>Tue, 09 Apr 2019 11:58:43 +0200</pubDate><title>Gute Führung lehren und lernen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=38049&amp;cHash=5864219482badfc58011ee3895f09d02</link><description>Neues Verbundprojekt mit Tübinger Beteiligung will „Führungsethik“ in der Lehre verankern</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Führungskräfte in Deutschland haben studiert. Auf Fragen der Führung, insbesondere Führungsverantwortung und -ethik wurden sie im Studium jedoch nicht vorbereitet. Das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Verbundprojekt „Führungsethik als Ethik in den Wissenschaften – Von der Theorie zur Praxis in Hochschule und Unternehmen“ will solche Inhalte nun auch in der Lehre verankern. Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen und das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik, das Zentrum für Qualitätssicherung der Universität Mainz und die Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Universität Jena entwickeln gemeinsam ein Lehrangebot zum Thema „Führungsethik“ für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt für drei Jahre mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.</p><p>Skandale wie der Betrug mit illegalen Motor-Manipulationen bei VW oder das fragwürdige Umgehen von Steuerzahlungen bei Banken im internationalen Finanzhandel haben auch damit zu tun, dass Führungskräfte ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden sind ‒ dies wird kaum bestritten. Auf der Führungsebene eines Unternehmens oder einer Institution haben Personen andere Aufgaben oder Pflichten als auf anderen Ebenen: Sie haben als Führungskräfte spezifische Handlungsmöglichkeiten, die allerdings auch besondere normative Fragestellungen – von der Forderung nach nachhaltigem Wirtschaften bis zur Verantwortung für weit reichende Entscheidungen – aufwerfen und sie vor besondere Herausforderungen stellen.</p><p>Obwohl laut DIW Führungskräftemonitor (2017) über zwei Drittel der Führungskräfte in Deutschland einen Hochschulabschluss haben, viele davon in den MINT-Fächern, werden Fragen der Führungsethik im Studium sehr selten thematisiert. Dies zeigte eine Studie des IZEW, die ebenfalls von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert wurde. Viele der Studierenden in den MINT-Fächern werden wahrscheinlich im Laufe ihres Berufslebens in Führungspositionen arbeiten. Wie empirisch bestätigt, spiegelt sich diese Berufsperspektive jedoch nicht in der akademischen Ausbildung wider: Führungskompetenzen und die damit verbundenen ethischen Fragen werden im Lehrangebot kaum thematisiert. Die Folge ist, dass Studierende ohne methodische und ethische Führungskompetenzen die Universität verlassen.</p><p>Diese Lücke möchte das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Forschungsprojekt füllen. „Unsere Förderung adressiert ein wichtiges Anliegen, das bisher in den Curricula kaum verankert ist. Verantwortungsvolle Führung ist kein Selbstläufer, wie zahlreiche negative Beispiele der Vergangenheit zeigen. Daher sollten spätere Führungskräfte sich schon im Studium damit auseinandersetzen“, so die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Vorsitzende der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung.</p><p>Im Verbund entwickeln die beteiligten Wissenschaftler*innen Lehrangebote, die Studierende befähigen, gute Führungskräfte zu werden. Es werden mit Bezug auf die aktuelle Forschungslage Lehreinheiten entwickelt, die die Studierenden in ihrem eigenen fachlichen Kontext ansprechen und auch die zukünftigen Berufsfelder der Studierenden berücksichtigen.</p><p>Die Studierenden sollen lernen, wie eine verantwortliche Führungskraft die Moralvorstellungen, Werte und Ziele reflektieren kann, mit denen sie im Arbeitsumfeld konfrontiert wird. Zukünftige Führungskräfte müssen Formen der Führung hinterfragen können, und dürfen sich in ihren Entscheidungen und Handlungen nicht allein auf Effektivität und Effizienz von Arbeitsabläufen fokussieren.</p><p>Ob die Studierenden wirklich lernen, welche Führungskompetenzen wichtig sind und wie sie eingesetzt werden, soll eine wissenschaftliche Evaluation der Lehrangebote zeigen. Dies ist gerade im Bereich „weicher“ Kompetenzen eine Herausforderung. Daher werden im Projekt ein fundiertes und praxisorientiertes Kompetenzmodell sowie korrespondierende Messinstrumente entwickelt, mit denen sich die Wirksamkeit nachvollziehen lässt.</p><p>Das Verbundprojekt wird einen ersten Testlauf mit verschiedenen Gruppen von MINT-Studierenden durchführen und evaluieren – das langfristige Ziel ist allerdings, ein entsprechend erprobtes Lehrangebot dauerhaft in die MINT-Studiengänge zu implementieren.</p><p class="align-right">Cordula Brand</p><h3>Verbundkoordination:&nbsp;</h3><p>Universität Tübingen<br> Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)&nbsp;</p><h3>Kontakt:&nbsp;</h3><p>Dr. Cordula Brand&nbsp;<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;+49 7071 29-77969<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,eqtfwnc0dtcpfBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">cordula.brand<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p><p>Dr. Uta Müller&nbsp;<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> +49 7071 29-77986<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,wvc0owgnngtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">uta.mueller<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-37914</guid><pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:25:12 +0200</pubDate><title>Dringlicher Appell an die GWK: Hochschulpakt muss fristgerecht verlängert werden</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=37914&amp;cHash=8b76e36314f03fa2dd60e8226131698e</link><description>85 Hochschulratsvorsitzende haben „aus Sorge um die Zukunft unserer Hochschulen“ einen Offenen Brief verfasst. In dem Brief fordern sie die Mitglieder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) auf, den Hochschulpakt rechtzeitig zu verlängern. Sonst drohten den Hochschulen Kündigungen im großen Ausmaß und Zulassungsbeschränkungen für Studierende.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn es nicht gelänge, den Hochschulpakt rechtzeitig zu verlängern, müssten demnächst befristete Verträge in erheblicher Zahl gekündigt werden“, heißt es in dem Brief. Und weiter: „Die Folge wäre, dass bereits zum Wintersemester 2019/2020 viele Zulassungsbeschränkungen notwendig würden. Die großen Anstrengungen der letzten Jahre zum Ausbau der Hochschulen wären damit teilweise zunichte gemacht, die Wirkungen der eingesetzten Steuermittel deutlich geschmälert.“</p><p>Die Hochschulratsvorsitzenden weisen darauf hin, dass die Hochschulen zum einen Planungssicherheit benötigen und zum anderen einen Aufwuchs der Grundmittel sowie eine Steigerung der Hochschulpaktmittel. Nur so könne die Qualität in Studium und Lehre verbessert werden. Die Hochschulratsvorsitzenden fordern die GWK auf, „sich auf ein bedarfsgerechtes Verteilungsmodell zu verständigen und die Hochschulpaktmittel künftig zu dynamisieren“.</p><p>Sie appellieren an die Bundesbildungsministerin und an die Wissenschaftsminister der Länder, den bereits verabschiedeten Zeitplan jetzt einzuhalten und die Verlängerung des Hochschulpaktes auf der kommenden GWK-Sitzung am 3. Mai zu verabschieden, damit die Regierungschefs des Bundes und der Länder auf ihrer nächsten gemeinsamen Sitzung im Juni darüber entscheiden können: „Es wäre sehr wichtig, dass dieser Zeitplan eingehalten wird und die Hochschulen und Studierenden eine verlässliche Perspektive für die Zukunft haben.“ <a href="http://www.forum-hochschulraete.de/offener-brief" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">http://www.forum-hochschulraete.de/offener-brief</a></p><p>Der Offene Brief wurde unter Federführung von Annette Fugmann-Heesing, Vorsitzende des Hochschulrates der Universität Bielefeld, und Hans-Gerhard Husung, Vorsitzender des Hochschulrates der Universität Leipzig, verfasst: „Der neue Hochschulpakt ist eine große Gestaltungschance für unsere Hochschulen, die sich ihrer Verantwortung für Lehre und Studium bewusst sind“, sagt Hans-Gerhard Husung. „Sie sollte nicht durch Detailvorgaben und ausgefeilte Berichtssysteme zu Lasten der Hochschulen gefährdet werden.“ Annette Fugmann-Heesing fügt hinzu: „Mut zur Zukunft – das erwarten wir von den politischen Verantwortlichen. Als Hochschulräte appellieren wir aus der Mitte der Gesellschaft, die Perspektiven für Hochschulen und Studierende jetzt nicht zu verspielen.“</p><p><a href="http://www.forum-hochschulraete.de/index.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webauftritt des Forum Hochschulräte</a></p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des&nbsp;Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36840</guid><pubDate>Thu, 14 Mar 2019 19:10:36 +0100</pubDate><title>Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung: Zertifikatsstudium „Migration und Integration“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=36840&amp;cHash=e414e17f4fadc1a0fa7fa64e02264c29</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.02.2019 konnten die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zertifikatsstudiums „Migration und Integration“ ihre Weiterbildung erfolgreich abschließen und ihr „Certificate of Advanced Studies“ (CAS) in Empfang nehmen. Das Zertifikatsstudium, das im März 2018 startete, wird seit 2017 vom Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Tübingen und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg zusammen angeboten. Es besteht aus sechs Modulen:</p><ul><li>„Migrationsprozesse in Deutschland“,</li><li>„Systemische Beratung und Supervision in der Sozialen Arbeit im Kontext von Flucht und Migration“,</li><li>„Psychische Krankheitsbilder und Selbstfürsorge“,</li><li>„Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – eine wissenschaftliche Reflexion“,</li><li>„Religiöse und Interreligiöse Fragen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen“&nbsp;</li><li>„Ethische und völkerrechtliche Grundlagen der Flüchtlingshilfe“</li></ul><p>Die Absolventinnen und Absolventen des Zertifikatskurses sind ausgebildete Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie Quereinsteiger, die bereits seit mehreren Jahren mit geflüchteten Menschen arbeiten. Ihr Ziel war es, sich mit dem Zertifikat auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu professionalisieren und eine langfristige Berufsperspektive in der Integrations- und Flüchtlingsarbeit auszubauen. Zusätzlich verhalf das Zertifikat einigen aus der Gruppe, neue Karrierewege ein zu schlagen.&nbsp;</p><p>„Der größte Erfolg dieses Kurses besteht für mich darin, dass ich eine andere Perspektive gewinnen konnte. Ich habe einen guten Einblick in die Zusammenhänge rund um das Thema „Migration und Integration“ bekommen. Ich würde mir wünschen, dass möglichst viele Menschen die Möglichkeit hätten, diesen Kurs zu besuchen, gerade in dieser Zeit der nationalistischen Bewegungen weltweit“, sagt Eva Vlachakis , Kurs-Teilnehmerin.</p><p>Im Mai 2019 wird das Zertifikatsstudium Migration und Integration zum dritten Mal starten. Die Anmeldephase läuft bereits.</p><p>Das <a href="/it/einrichtungen/verwaltung/iii-studium-und-lehre/tuebinger-zentrum-fuer-wissenschaftliche-weiterbildung/">Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung</a>&nbsp;wurde 2013 an der Universität Tübingen gegründet und bietet weitere Zertifikatsstudien zu folgenden Themen an:</p><ul><li>Versicherungsmedizin,</li><li>Geodatenmanager/in</li></ul><p><a href="/it/weiterbildung/programm/integrative-sozialarbeit/">Programm des Zertifikatsstudiums Migration und Integration </a></p><p class="align-right">Gabriele Schaub,<br> Dezernat Studium und Lehre,<br> Leiterin des Tübinger Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-35592</guid><pubDate>Thu, 14 Feb 2019 12:19:47 +0100</pubDate><title>Workshop &quot;Nano-Optics, Nano-Spectroscopy &amp; Nano-Fabrication&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=35592&amp;cHash=47b99067e50baa4372bc89aa6f474799</link><description>Veranstaltung im Rahmen des BWS plus-Projekts &quot;Licht-Nanomaterie-Interaktion im Kontext von Gerätezentren&quot; </description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. bis 8. Februar 2019 fand Auf der Morgenstelle Tübingen der bilaterale Workshop „Nano-Optics, Nano-Spectroscopy &amp; Nano-Fabrication“ zwischen Mitgliedern der Core Facility LISA+ (Zentrum für Licht-Materie-Interaktion, Sensoren und Analytik) der Universität Tübingen und des Laboratory of Light, Nanomaterials and Nanotechnology (L2n) der Université de Technologie Troyes (UTT) in Frankreich statt. Die Veranstaltung mit über 30 Teilnehmer*innen war Teil des BWS plus-Projekts „Licht-Nanomaterie-Interaktion im Kontext von Gerätezentren“ im Rahmen des <em>Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus</em>, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung.</p><p>Ebenso wie das BWS plus Gesamtprojekt verfolgte der Workshop das Ziel, die Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen LISA+ und L2n zu fördern. Das auf drei Jahre angelegte Projekt umfasst insgesamt drei wechselseitige Workshops, von welchen der erste im Februar 2018 in Troyes durchgeführt wurde, sowie je eine Training School an den beiden Partneruniversitäten, Kurzaufenthalte für wissenschaftliches Personal bzw. Doktorand*innen und mehrmonatige Stipendien für Masterstudierende.</p><p>Über die drei Tage des Workshops erfolgte ein reger Austausch zu Themen wie optischen Antennen, nichtlinearen Effekten in Nanostrukturen, hochempfindlicher Mikroskopie und Spektroskopie oder den Eigenschaften von Nano-Emittern. Zum Einstieg wurden die Gäste durch Vertreterinnen der Baden-Württemberg Stiftung und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät begrüßt. Anschließend stellte sich die Core Facility LISA+ vor. Im weiteren Verlauf präsentierten Professor*innen, Postdocs und Doktorand*innen aus Troyes und Tübingen in ca. 20 Fachvorträgen ihre neuesten Forschungsergebnisse. Eine Postersitzung gab Promovierenden ebenso wie Bachelorstudierenden die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu zeigen und mit den anwesenden Expert*innen zu diskutieren. Auch die Hochschule Reutlingen war mit eigenen Beiträgen vertreten. Für praktische Einblicke in die Infrastruktur vor Ort sorgte eine Laborführung durch mehrere Optik- und Nanostrukturierung-Labore, einhergehend mit intensiven Diskussionen über aktuelle Spektroskopie- und Fabrikations-Techniken. Damit auch der kulturelle Austausch nicht zu kurz kam, wurde eine Stadtführung durch die Tübinger Innenstadt angeboten, um den Gästen die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt näherzubringen. Das anschließende Vernetzungs-Abendessen in einer historischen Tübinger Weinstube bot eine gute Gelegenheit, persönliche Kontakte mit den internationalen Gästen zu knüpfen und zu pflegen.</p><p>Nach dem gelungenen Workshop sehen die Teilnehmer*innen beider Länder erwartungsvoll den weiteren Veranstaltungen des BWS plus-Projektes sowie zukünftigen wissenschaftlichen Kooperationen entgegen.</p><p class="align-right">Prof. Dr. Monika Fleischer</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-35523</guid><pubDate>Wed, 13 Feb 2019 15:17:42 +0100</pubDate><title>Unternehmerisches Denken und Handeln erleben</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=35523&amp;cHash=12e55da07612b60a8ef119ae0c931cda</link><description>Veranstaltung zu zu Entrepreneurship Education </description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.01.2019 fand der vom Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik initiierte erste Hochschultag zur Entrepreneurship Education unter dem Motto „Unternehmerisches Denken und Handeln erleben!“ statt. Lehramtsstudierende aller Fächer, Gründungsförderer und Wissenschaftler/-innen lernten Ansätze zur Förderung von Eigeninitiative und unternehmerischer Haltung an Schulen kennen. Im Zentrum standen handlungsorientierte und praxisnahe Anregungen für die Umsetzung in der Schule. Regionale Gründer gaben einen Einblick in ihre Unternehmenspraxis.</p><p>In der Podiumsdiskussion wurde das soziale Unternehmertum mit Vertretern des Social Impact Lab Stuttgart, des Weltethos-Instituts Tübingen und des RKW Kompetenzzentrums beleuchtet. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die authentische, anschauliche und motivierende Präsentation der Vertreter*innen und der betreuenden Lehrkraft einer Schülerfirma aus Rottenburg&nbsp;über ihre Arbeit in ihrem Schülerunternehmen, ihre Herausforderungen sowie die gewonnenen Erfahrungen und entwickelten Kompetenzen. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die erneut stattfinden wird.&nbsp;</p><p class="align-right">Prof. Dr. Taiga Brahm &amp; Ute Grewe M.A.<br> Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-35331</guid><pubDate>Mon, 11 Feb 2019 09:16:48 +0100</pubDate><title>Tübingen beteiligt sich an neuer europäischer Universitätsallianz</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=35331&amp;cHash=b43ba78693f9d2ee95faf48a9dd26886</link><description>CIVIS-Verbund will internationalen Studierendenaustausch voranbringen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern – Senat unterstützt Leitbild</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Verbund mit sieben europäischen Hochschulen will die Universität Tübingen den internationalen Studierendenaustausch, die europäische Zivilgesellschaft sowie die Kooperation mit Afrika und dem Nahen Osten voranbringen. Wie die Universität am Montag mitteilte, wird die neue Allianz mit Namen CIVIS die Mobilität von Studierenden fördern, unter anderem durch die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme. Der Senat der Universität unterstützte einstimmig das Leitbild des Verbunds.&nbsp;</p><p>Die Gründung von CIVIS geht auf eine Initiative des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zurück, der in einer Rede an der Sorbonne im September 2017, die Schaffung europäischer Universitäten gefordert hatte. Daraufhin hat die EU-Kommission im vergangenen Jahr für entsprechende Initiativen eine Förderung von bis zu fünf Millionen Euro in Aussicht stellt. Die Mittel kommen aus dem EU-Programm Erasmus+. Entsprechende Anträge müssen bis Ende Februar 2019 bei der EU eingereicht werden. Mitglieder der neuen Allianz sind neben Tübingen die Universitäten Aix-Marseille, die Nationale und Kapodistrias-Universität Athen, die Universität Bukarest, die Freie Universität Brüssel, die Autonome Universität Madrid, die Sapienza Universität Rom und die Universität Stockholm.&nbsp;</p><p>Das Leitbild des CIVIS-Verbunds, der sich als „a European Civic University Alliance“ bezeichnet, entspreche dem Selbstverständnis und den Zielen der Universität Tübingen, sagte die Prorektorin für Internationales, Professorin Monique Scheer: „Wir wollen uns in die Gesellschaft einbringen, relevante Forschung leisten und verantwortlich handeln.“ Thematisch will der Verbund sich auf folgende Bereiche konzentrieren: Gesundheit, Städte, Räume und Verkehr, Klima, Umwelt und Energie, digitaler und technischer Wandel, Gesellschaft, sowie Kulturen und kulturelles Erbe.&nbsp;</p><h3>„Zukunft Europas und Afrikas miteinander verknüpft“</h3><p>Wesentlich sei auch, dass der Verbund nicht allein den europäische Zusammenhalt fördern wolle, sondern auch die Kooperation mit den Maghreb-Staaten, dem Nahen Osten und den Staaten und Gesellschaften in Afrika südlich der Sahara, sagte Scheer: „Wir sind europäisch, aber immer mit Blick auf die Welt außerhalb Europas.“ Im Leitbild des Verbunds heißt es dazu, der Mittelmeerraum und Afrika seien im Zentrum der globalen Strategie von CIVIS: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Zukunft Europas und Afrikas miteinander verknüpft ist.“ Ziel sei ein vertieftes Engagement auf den Gebieten Forschung, Lehre und Innovation. Das Leitbild betont zugleich die Bedeutung der lokalen Wurzeln der einzelnen Universitäten. Jede Hochschule müsse soziale Verantwortung auch gegenüber ihrer Heimatregion wahrnehmen. Um die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts annehmen zu können, sei es erforderlich, weiterhin die Bedürfnisse und Sorgen vor Ort im Blick zu behalten. &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p><p>Die Prorektorin sagte, in CIVIS hätten sich Universitäten zusammengeschlossen, die nicht nur forschungsstark, sondern mehrheitlich in europäischen Hauptstädten beheimatet seien. Dies biete für Studierende der Universität Tübingen neue und attraktive Möglichkeiten.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen auf den <a href="https://eu.daad.de/infos-fuer-hochschulen/programmlinien/foerderung-von-hochschulkooperationen/europaeische-hochschulen/de/66020-europaeische-hochschulen/ " target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Seiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes</a></p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-33993</guid><pubDate>Fri, 11 Jan 2019 14:36:19 +0100</pubDate><title>Berufswege-Veranstaltungen für Studierende </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=33993&amp;cHash=344684e444fe933b8e8ee27097e34d6a</link><description>Exkursion zum ZDF in Mainz 

</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die von Praxis &amp; Beruf an der Philosophischen und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät organisierte Berufswege-Exkursion im November 2018 bot den teilnehmenden Studierenden vielfältige Einblicke in die Arbeit des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) als öffentlich-rechtliche Sendeanstalt. Nach einer allgemeinen Einführung in die Arbeit des Senders und einer Führung durch die Studios mit der Besucher-Managerin Tanja Hess waren die Studierenden bestens eingestimmt auf die Gesprächsrunde mit Claus Kleber, der Einblicke in das Berufsbild des Redakteurs, Moderators und Filmemachers sowie seine eigenen Erfahrungen vermittelte. Fragen zum Berufseinstieg konnten mit der Ausbilderin Petra Merino besprochen werden.</p><p>In 16 Inlandsstudios und 18 Auslandstudios produziert die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ZDF verschiedenste qualitativ hochwertige Programmformate. Rund 3.500 Festangestellte und nochmal so viele freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in die Arbeit eingebunden. Das ZDF hat zusätzlich Anteile an den Kanälen KiKA, Arte, Phoenix und 3sat.</p><h3>Einstiegsmöglichkeiten beim ZDF</h3><p>Das ZDF bietet Hospitanzen, Praktika und Volontariate an. Freiwillige Praktika haben eine Dauer von maximal zwei Monaten, Pflichtpraktika können in einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten erfolgen. Pro Jahr gibt es beim ZDF Platz für rund 800 Praktikantinnen und Praktikanten. Allerdings bewerben sich weitaus mehr – bis zu 6.000 Bewerbungen gehen jährlich ein. Online werden meist nur kurzfristige Praktika und Hospitanzen ausgeschrieben. Wer also einen bestimmten Bereich im Kopf hat, in dem er ein Praktikum absolvieren möchte, sollte sich am besten initiativ bewerben. Dabei sollte die Bewerbung mindestens ein halbes Jahr im Voraus erfolgen.</p><p>Die Volontariate dauern in der Regel 24 Monate. Sie bieten Einblicke in verschiedene Stationen des ZDF und beinhalten zusätzlich zur Mitarbeit in der Redaktion die Teilnahme an Workshops zu verschiedenen Themen (z. B. Kommunikationskompetenz).</p><h3>Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung</h3><p>Um sich beim ZDF erfolgreich zu bewerben, sind Vorerfahrungen im redaktionellen Bereich entscheidend. Zwar seien auch die an der Universität erbrachten Leistungen relevant, so Petra Merino, Ausbilderin beim ZDF, doch wer schon zwei redaktionelle Praktika absolviert oder bereits Erfahrung im Rahmen einer freien Mitarbeit gesammelt habe, dessen Chancen auf ein Praktikum beim ZDF seien deutlich größer als ohne Vorerfahrungen. Volontariate werden weit weniger pro Jahr angeboten als Praktika. Ergattert man jedoch eines, ist die Übernahme in eine Festanstellung beim ZDF wahrscheinlich.</p><h3>Im Gespräch mit Claus Kleber</h3><p>Claus Kleber ist Jurist, Journalist, Buchautor, Fernsehmoderator und Honorarprofessor an der Universität Tübingen. In einer kurzen Vorstellungsrunde verschaffte er sich zunächst selbst ein Bild der angereisten Studierenden. So fiel der Übergang in eine angeregte Gesprächsrunde leicht. Kleber betonte, dass der Einstieg in den Moderatorenberuf auch von Zufällen abhängig sei. Der Fokus sollte daher hauptsächlich auf einem Werdegang als Reporter und Redakteur liegen. „Diese Berufe muss man lieben“, so Kleber.&nbsp;</p><p>Deutlich drückte Kleber die Begeisterung und Dankbarkeit gegenüber seinem Beruf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen aus. In einem relativ festen Team zu arbeiten, interessante Gegenpositionen einnehmen zu können und frei von Einflüssen der Politik zu arbeiten, würden das Paket komplett machen.</p><h3>Hilfreiche Links</h3><p>&nbsp;</p><p><a href="https://www.zdf.de/zdfunternehmen/aktuelle-kurzfristige-angebote-100.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Kurzfristige Hospitanzen und Praktika beim ZDF </a></p><p><a href="https://stellenausschreibungen.zdf.de/karriere/online-bewerbung.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Aktuelle Stellenausschreibungen beim ZDF </a></p><p class="align-right">Anna Priese/ Universität Tübingen</p><p><a href="http://www.uni-tuebingen.de/praxis-beruf" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/praxis-beruf</a>&nbsp;</p><p><a href="http://www.facebook.com/praxisberuf.uni.tuebingen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/praxisberuf.uni.tuebingen</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-32564</guid><pubDate>Fri, 30 Nov 2018 11:34:15 +0100</pubDate><title>Tübinger Refugee Programm – Sprungbrett ins Studium</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=32564&amp;cHash=9ecb6a6f805768282063ceb1aacea445</link><description>Das dritte Tübinger Refugee Programm (Vorstudium über 10 Monate) ist Mitte Oktober erneut mit 36 geflüchteten Teilnehmern gestartet. Neben der Fremdsprache Deutsch werden vor allem auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt. Zudem können die Teilnehmer/innen Fachkurse wie akademisches Arbeiten, Englisch, Mathe, Chemie oder Deutsch für Mediziner besuchen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>„Das Programm übertrifft bereits jetzt meine Erwartungen,“ sagt Aladdin, der einen Master in Islamic Banking mit bringt. Am meisten schätzen die geflüchteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vorkurses die Vielfalt des Programms und begeistern sich für Fächer wie das Leben in Deutschland oder Interkulturelle Kommunikation. Die Diskussion in den Kursen und mit den deutschen Buddies über Themen wie Werte, Sozialisation, deutsche Geschichte/Politik oder interreligiöser Dialog unterscheidet das Tübinger Programm von den Angeboten anderer Universitäten. „Wir halten den Austausch über Themen wie Kopftuch, Ausgrenzung, Integration oder Geschlechterrollen für essentiell wichtig, um voneinander zu lernen und durch den jeweiligen Perspektivwechsel mehr Verständnis füreinander zu entwickeln,“ meint Christine Rubas, Leiterin des Refugee Programms.</p><p>Das ganzheitliche Konzept des Programms trägt erste Früchte: Drei Viertel aller Absolventen haben den Sprung ins Studium bereits geschafft und studieren mittlerweile Medizin, Informatik, Erziehungswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften. „Es ist wunderbar, dass es auch solch positive Nachrichten über die Integration von Geflüchteten gibt,“ freut sich Mirvat, Lehramtsstudentin an der School of Education und Hiwi im Program. „Das zeigt, dass Integration funktionieren kann und alle davon profitieren.“</p><p class="align-right">Christine Rubas</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-31258</guid><pubDate>Fri, 02 Nov 2018 11:17:50 +0100</pubDate><title>&quot;Medical Excellence&quot;-Stipendium von MLP für Medizinstudent der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=31258&amp;cHash=d367dd10debe721e22384de961e2ad6a</link><description>Jonas Vogel erhält Förderung von insgesamt 3.000 Euro</description><content:encoded><![CDATA[<p>Jonas Vogel, Medizinstudent an der Universität Tübingen, gehört zu den insgesamt 18 Stipendiaten des Förderprogramms "Medical Excellence" von MLP. Er setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren und abschließendem Assessment Center unter bundesweit zahlreichen Bewerbern durch. Vogel war in der Kategorie "Studies Excellence" erfolgreich, die besondere Studienleistungen auszeichnet. Er erhält eine Fördersumme von insgesamt 3.000 Euro.</p><p>Medical Excellence wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgeschrieben und zeichnet nicht nur herausragende wissenschaftliche Arbeit, sondern auch besondere Studienleistungen, soziales Engagement und besondere Projekte im Ausland aus. Neben den zwölf Stipendien gibt es zusätzlich sechs Sonderstipendien für die Fachgebiete "Gefäßmedizin", "Zahnmedizin", "Hausarzt", "Neurowissenschaften" und "Pädiatrische Hämatologie/Onkologie" sowie "AINS" für die Fachbereiche Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie &amp; Palliativmedizin. Alle Sonderstipendien stehen unter der Schirmherrschaft eines der namhaften Kuratoriumsmitglieder von "Medical Excellence": Prof. Dr. Curt Diehm, Dr. Hans-Dieter Grüninger, Prof. Dr. Christian Mawrin, Prof. em. Dr. Dr. Wolfgang Spitzer, Prof. Dr. Jörg Faber sowie Prof. Dr. med. Markus Weigand. Auch in diesem Jahr ist Springer Medizin mit der Ärzte Zeitung Kooperationspartner des Stipendienprogramms.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen unter www.medicalexcellence.de.&nbsp;</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-31126</guid><pubDate>Mon, 29 Oct 2018 16:51:14 +0100</pubDate><title>Tübinger Pharmaziestudenten in Malawi</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=31126&amp;cHash=9697efad0119105d32d5c42aca5566f2</link><description>Gemeinsame studentische Forschungsprojekte zur Arzneimitteltherapie in Afrika</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen des Kurses „Pharmacy in Global Health“ an der Universität Tübingen durften fünf Tübinger Pharmaziestudenten an einem Austausch mit dem Pharmacy Department des College of Medicine der University of Malawi in Blantyre teilnehmen: Annely Kirn, Lina Hoegner, Linda Corbell, Robin Schreiber und Wanda Siewert</strong></p><p>Drei aus unserer Gruppe besuchten zunächst einen fünftägigen Workshop zu traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln in Malawi. Anschließend begleiteten und unterstützten wir malawische Pharmaziestudierende vier Wochen lang bei der Datensammlung zu ihrer Bachlorarbeit. Jeder von uns arbeitete mit einer anderen Gruppe malawischer Studenten zusammen, an unterschiedlichen Themen.</p><h3>Malaria-Medikamente und Selbstmedikation</h3><p>Eine Gruppe besuchte 24 Health Centres (vergleichbar mit einer ambulanten Praxis), um den Bestand von Malaria-Medikamenten und Antihypertensiva zu dokumentieren und daraus Verfügbarkeit und Verbrauch abzuleiten. Hier fiel auf, dass zwar Malaria-Medikamenten durch die Arbeit internationaler Hilfsprogramme reichlich vorhanden waren. Antihypertensiva waren hingegen nur in geringer Zahl und Auswahl zu finden, meist nur Hydrochlorothiazid und 1-2 Packungen Atenolol.&nbsp;</p><p>Eine andere Gruppe führte eine Befragung der Bevölkerung der Stadt Blantyre zur Selbstmedikation mit Malaria-Medikamenten durch. Tatsächlich wussten viele Patienten sehr gut über die Krankheit bescheid und auch, dass sie mit den Standardmedikament Lumefantrin-Arthemeter therapiert werden kann. Nur ca. 15% gaben an, bei Malaria Selbstmedikation anzuwenden. Die meisten gehen bei einem Verdacht auf Malaria doch in Gesundheitseinrichtungen, wo für die Diagnose auch ein Schnelltest durchgeführt werden kann.&nbsp;</p><h3>Asthma- und Diabetes-Therapie</h3><p>Asthmapatienten im Queen Elizabeth Central Hospital in Blantyre und im Kamuzu Central Hospital in der Hauptstadt Lilongwe wurden von einer weiteren Gruppe zu ihrem Wissen über die Erkrankung und deren Therapie befragt. In Malawi ist die Therapie erster Wahl ein Salbutamol-Inhalator. Dieser wird von der Bevölkerung überraschend kritisch gesehen. Teilweise sind sie der Meinung, dass er abhängig machen und im Ernstfall nicht helfen würde. Auch ist die Schulung der Patienten zur Anwendung des Inhalators nicht optimal.&nbsp;</p><p>Die vierte Gruppe analysierte im Queen Elizabeth Central Hospital und im Kamuzu Central Hospital Patientenakten auf Medikationsfehler in der Insulintherapie von Diabetikern. Im Normalfall sollte dort bei schwerem Diabetes der Blutzucker im Abstand von zwei Stunden kontrolliert werden. Aufgrund von Personalmangel wird dies leider oft nicht eingehalten, was sich auf die Insulintherapie auswirkt. Außerdem wird Insulin nur im Krankenhaus verabreicht. Typ 1 Diabetiker können Insulin mit nach Hause nehmen, wo sich aber meist die Lagerung schwierig gestaltet, da die wenigsten einen Kühlschrank besitzen. Auch die Messung des Blutzuckers ist zu Hause nicht möglich.&nbsp;</p><h3>Antibiotika-Einsatz</h3><p>Meine eigene Gruppe analysierte Patientenakten im Queen Elizabeth Central Hospital. Unser Ziel war es, den Einsatz von Ceftriaxon und Meropenem zu dokumentieren und dabei festzustellen, ob der Einsatz den nationalen Therapierichtlinien entsprach. Es fiel auf, dass Ceftriaxon fälschlich als Mittel erster Wahl eingesetzt wird. Fast jeder Patient mit dem Verdacht auf eine beliebige Infektion erhält zuerst Ceftriaxon. Die Dosierung zumindest entsprach mit ein- bis zweimal täglich 2g i.v., (intravenös) den nationalen Richtlinien. Labortests zur genaueren Erregerbestimmung werden oft angefordert, aber nicht oder nicht rasch genug durchgeführt. Deshalb ist oft eine spezifische Antibiotikatherapie nicht möglich. Hier besteht große Gefahr, der Bildung von Resistenzen Vorschub zu leisten.</p><p>Die staatliche Gesundheitsversorgung in Malawi ist für die Bewohner kostenlos. Da die Gesundheitsversorgung aber aus knappen Steuergeldern finanziert wird, reicht oft das jährliche Budget der Krankenhäuser nicht aus, um die Medikamentenversorgung kontinuierlich aufrecht zu halten.&nbsp;</p><h3>Reisen und Kultur</h3><p>Während unseres Aufenthalts durften wir auch an den Wochenenden das Land bereisen und die Kulturen erfahren. In Malawi leben verschiedene ethnische Gruppen. In einem Museum in Mua Mission durften wir die Traditionen der drei größten Gruppen (Chewa, Ngoni und Yao) etwas genauer kennenlernen. Die traditionelle Medizin spielt noch eine große Rolle. Trotzdem ist sie ein Tabu-Thema und kaum jemand spricht über deren Anwendung. Das erschwert oft die Therapie mit der westlichen Schulmedizin in den Krankenhäusern, da natürlich Interaktionen auftreten können.&nbsp;</p><p>Außerdem besuchten wir den bekannten, wunderschönen Malawi-See, das hochgelegene Zomba-Plateau mit seinen seltenen (Arznei-)pflanzen und wir machten gemeinsam mit den malawischen Studenten einen Ausflug zum Mulanje-Massiv. Dieser Ausflug war ein Highlight für die Malawis, von denen viele über extrem wenig Geld verfügen und sich daher Reisen nicht einmal im eigenen Land leisten können.&nbsp;</p><h3>„… die Leute sind hier glücklicher“</h3><p>Uns alle hat der Aufenthalt in Malawi verändert. Wir durften die warme und herzliche Art der Malawis erfahren, haben Freunde gefunden, haben einige Probleme dieses Landes gesehen und auch ein Stück weit uns selbst besser kennengelernt.</p><p>Ich möchte ganz herzlich dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) danken, der unseren Aufenthalt finanziert hat, im Rahmen einer von Prof. Lutz Heide beantragten Hochschulkooperation.&nbsp;</p><p>Mit einem Satz von einer Britin, die seit neun Jahren in Malawi lebt, möchte ich abschließen: „Auch wenn es viele Probleme in diesem Land gibt und nicht immer alles so läuft wie geplant, am Ende sind die Leute hier glücklicher als in Europa.“ Und genau das durften wir erfahren und für unser Leben mitnehmen.</p><p class="align-right">Wanda Siewert</p><h3>Weblinks:</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="http://www.pharmbiol.uni-tuebingen.de/ak-heide/77661.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Kurs „Pharmacy in Global Health”, Universität Tübingen</a></li><li><a href="http://http://" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pharmacy Department, University of Malawi</a></li><li><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ycpfc0ukgygtvBuvwfgpv0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">Autorin: Wanda Siewert, Pharmazeutisches Institut, Universität Tübingen</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-30727</guid><pubDate>Fri, 19 Oct 2018 15:27:38 +0200</pubDate><title>Neue Studiengänge für Hebammenwissenschaft und Pflege eröffnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=30727&amp;cHash=c225618471997cf09e2c3426253417ee</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Dankbarkeit für die tägliche Arbeit von Hebammen oder Pflegerinnen und Pflegern ist das überwiegende Gefühl von Entbindenden, von Kranken und Pflegebedürftigen und den Angehörigen. Damit diese Berufsgruppen ihre wichtige Aufgabe weiterhin in hoher Qualität erfüllen können, wurden nun die neu geschaffenen primärqualifizierenden Bachelorstudiengänge Hebammenwissenschaft und Pflege auf dem Gesundheitscampus Tübingen – Esslingen eingerichtet. Damit wird auch an internationale Vorgaben angeknüpft.</p><p>Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat gemeinsam mit der Staatssekretärin im Sozial- und Integrationsministerium, Bärbl Mielich, die ersten Studierenden am Freitag (19. Oktober) persönlich begrüßt. „Sowohl in der Pflege als auch im Hebammenwesen geht es darum, Menschen in Situationen zu begleiten, in denen sie häufig außergewöhnliche und tiefgreifende Erfahrungen machen. Es sind Momente, in denen Menschen bewusst wird, dass es Situationen gibt, in denen man sich auf andere verlassen muss. Dass sie dabei auf hoch qualifiziertes Personal vertrauen können, dafür hat das Land mit der Einrichtung dieser beiden Studiengänge Sorge getragen“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Schon in wenigen Jahren werden die Studienanfänger Absolventinnen und Absolventen dieser neuen Studiengänge sein und dann für die Menschen in Baden-Württemberg da sein, betonte sie.&nbsp;</p><p>Staatssekretärin Bärbl Mielich: „Ich freue mich, dass wir heute den Startschuss für zwei Modellstudiengänge geben, für deren Etablierung ich mich seit Jahren stark mache. Es war kein einfacher Prozess bis zur Genehmigung der beiden Studiengänge. Wir mussten sozusagen zwei Paradigmen miteinander versöhnen: &nbsp;die universitäre Freiheit der Lehre und das eher ordnungsrechtlich ausgerichtete Beruferecht in der Kranken- und der Entbindungspflege. Alle Beteiligten haben intensiv in einem konstruktiven und engen Austausch um die beste Lösung gerungen. Wir haben nun zwei innovative akademische Ausbildungen für die Pflegeberufe und für die Entbindungspflege entwickelt, die Vorbildcharakter haben. Ich bin mir sicher: von Tübingen aus werden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Pflege- und der Hebammenwissenschaft ausgehen.“&nbsp;</p><p>Die Anforderungen an unser Gesundheitswesen sind zusehends hoch komplex. Neue Erkenntnisse, neue Methoden, neue Behandlungs- und Therapieformen verändern die Arbeit in diesem Bereich unablässig. Die Studierenden auf dem Campus für Gesundheitswissenschaften, der von der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen in Kooperation mit der Hochschule Esslingen und dem Universitätsklinikum Tübingen getragen wird, sind die ersten, die auf diese komplexen Veränderungen nun in einem Studium vorbereitet werden.&nbsp;</p><p>„Die beiden beteiligten Hochschulen haben gemeinsam mit dem Land etwas Neues auf den Weg gebracht. Der Gewinn einer wissenschaftlichen Qualifikation für die Gesellschaft wird damit in Bereichen erfahrbar, auf die es wirklich ankommt – am Anfang des Lebens, am Ende und an den Stellen, wo wir unverhofft aus unserer Normalität gerissen werden“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer weiter.</p><p>Mit diesen neuen Studiengängen ist Baden-Württemberg Vorreiter einer Entwicklung, die vom Wissenschaftsrat, Fachverbänden und Sachverständigen eingefordert wird. „Wir benötigen in der Pflege und in der Geburtshilfe Fachkräfte, die gelernt haben, ihr Handeln immer wieder zu hinterfragen, wissenschaftliches Wissen aufzunehmen und ihre Arbeit an neue Anforderungen anzupassen. Die neuen Studienangebote sind ein wichtiger Beitrag dazu, Pflege und Geburtshilfe im Land leistungsstark zu halten“, so Ministerin Bauer abschließend.</p><p>Dem pflichteten die beiden Hochschulvertreter zu. „Die Etablierung unterschiedlicher Zugänge zu den Gesundheitsfachberufen war überfällig. Ergänzend zu den bisherigen Ausbildungswegen an Schulen eröffnen die Bachelorstudiengänge Pflege und Hebammenwissenschaft jungen Menschen eine Kombination aus wissenschaftlicher Qualifikation und praktischer Ausbildung in einem wichtigen Zukunftsfeld. Unser Gesundheitssystem braucht Mitarbeiter mit besonderer Expertise und Kernkompetenzen in beiden Feldern. Die Medizin der Zukunft ist interprofessionell“, sagte Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen:</p><p>Prof. Dr. Christian Maercker, Rektor der Hochschule Esslingen, verwies darauf, dass die Hochschule Esslingen zum ersten Mal einen primärqualifizierenden Studiengang in den Pflegewissenschaften anböte. „Dadurch können wir Studierenden gleich nach dem Abitur auf höchstem akademischen Niveau theoretische und praktische Inhalte vermitteln. Noch wichtiger ist mir jedoch, dass wir an der international ausgewiesenen Kompetenz der Medizinischen Fakultät der Exzellenzuniversität Tübingen teilhaben. Die Pflege und die Medizin wachsen dadurch in einer Weise zusammen, dass nicht nur Lehrende und Studierende profitieren, sondern auch neue, zukunftsweisende Lösungsansätze entwickelt werden, mit denen den großen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in der Zukunft begegnet werden kann“, betonte Maercker.</p><p>Heute schon fehlen in Pflege und Geburtshilfe oft qualifizierte Fachkräfte. Mit den neuen Studienangeboten können ambitionierte und einsatzfreudige junge Menschen für die Arbeit im Gesundheitsbereich gewonnen werden.&nbsp;</p><p>Die Studiengänge sind primärqualifizierend und schließen mit einem Doppelabschluss ab: Akademischer Grad Bachelor of Science (B.Sc.) und gleichzeitig staatliche Berufszulassung. Beide Studiengänge sind Teil des Programms „Akademisierung der Gesundheitsfachberufe“, mit dem insgesamt 775 Studienanfängerplätze gefördert werden. Hierfür investiert das Land seit 2015 jährlich 10 Mio. Euro. In dieses Programm sind alle Hochschularten einbezogen: Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Neben den 685 Bachelor-Anfängerplätzen gibt es auch 90 Master-Anfängerplätze.</p><p>Im Bereich Pflege werden insgesamt 460 Bachelor-Studienanfängerplätze gefördert, davon entfallen 60 auf den Campus für Gesundheitswissenschaften Tübingen-Esslingen. Im Bereich Hebammenwesen werden 105 Bachelorstudienangebote gefördert, 30 davon entfallen auf den Studiengang an der Uni Tübingen.<br> Im Masterbereich werden am Campus für Gesundheitswissenschaften Tübingen-Esslingen künftig noch ein Studiengang „Population Based Medicine“ und ein Studiengang „Pflege/Nursing Science“ angeboten.</p><p><strong>Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg</strong></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-29680</guid><pubDate>Tue, 02 Oct 2018 15:56:29 +0200</pubDate><title>Deutsch-französischer Studiengang: Master European Management nun auch in Kooperation mit Lyon</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=29680&amp;cHash=a6eabf2e82ac13cb6a6d481eac4d22f0</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Masterstudiengang „M.Sc. European Management“ gibt es ab dem Wintersemester 2018/19 die Möglichkeit, zwei Studiensemester in Lyon zu verbringen. Studierende können dort an der Université Jean-Moulin-Lyon-III zusätzlich zum Abschluss in Tübingen auch einen französischen Grad erwerben. Damit bietet der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft künftig drei Wahlmöglichkeiten für den verpflichtenden Auslandsaufenthalt im „M.Sc. European Management“ an: Lyon, Strasbourg und Pavia.</p><p>An der iaelyon School of Management der Université Jean-Moulin-Lyon-III im Herzen Lyons gibt es vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten: insgesamt sieben Studiengänge aus den Bereichen Finance, Controlling, Marketing und Human Resources stehen derzeit zur Auswahl. Durch den einjährigen Auslandsaufenthalt und größtenteils französischsprachigen Unterricht entwickeln Studierende nicht nur fachliche, sondern auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen. Neben dem Verfassen der Masterarbeit ist während des Aufenthalts in Frankreich ein obligatorisches Praktikum vorgesehen.</p><p>Die ersten beiden Studierenden aus Lyon nehmen bereits im aktuellen Semester zusammen mit zwei deutschen Teilnehmenden ihr Studium an der School of Business and Economics in Tübingen auf. Ab dem Wintersemester 2019/20 werden die beiden Tübinger Studierenden das zweite Studienjahr in Lyon verbringen. Jährlich können insgesamt fünf Studierende aus Tübingen nach Lyon gehen.</p><p>Das Programm wurde mit dem Qualitätslabel der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) ausgezeichnet. Das mehrstufige Evaluationsverfahren der DFH bescheinigt der Kooperation zwischen Lyon und Tübingen neben hoher akademischer und wissenschaftlicher Qualität einen guten Praxisbezug sowie vielversprechende Karrierechancen. Durch die Förderung kann den Studierenden während ihres Auslandsaufenthalts in Lyon eine Mobilitätsbeihilfe in Höhe von 300 Euro pro Monat gewährt werden.</p><p class="align-right">Franziska Joustra</p><p>Weitere Infos unter: <a href="http://www.uni-tuebingen.de/de/115976" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.uni-tuebingen.de/de/115976</a></p><h3>Kontakt:&nbsp;</h3><p>Franziska Joustra<br> Fachbereich Wirtschaftswissenschaft<br> Referentin für Studium und Internationales<br> Tel. +49 7071 – 29 72 994<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,htcpbkumc0lqwuvtcBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">franziska.joustra<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-27644</guid><pubDate>Mon, 13 Aug 2018 10:00:00 +0200</pubDate><title>Abschlussfeier des Refugee Programms 2017/18</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=27644&amp;cHash=eb8f171cf12bb19b38bbc24f3f765616</link><description>Am 18. Juli 2018 überreichte Dr. Christine Rubas von der Stabstelle Flüchtlingskoordination der Universität Tübingen den Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Alten Aula ihre Abschlusszertifikate.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Seid geduldig, arbeitet an euren Träumen und hört nie damit auf!“ Mit diesen Worten begeisterte Absolvent Hassan Teilnehmende und Gäste bei der Abschlussfeier des diesjährigen Refugee Programms der Universität Tübingen. Mit einer Mischung aus musikalischen Beiträgen, Theateraufführungen und ermutigenden Reden feierten über 80 Personen die erfolgreiche Teilnahme am Refugee Programm.&nbsp;</p><p>Im Refugee Programm bereiten sich Geflüchtete auf Sprachprüfungen wie die DSH oder telc auf B2- bzw. C1-Niveau und das Studium vor.&nbsp; Neun Monate dauert das Vorstudium mit Kursen zur interkulturellen Kommunikation, Deutschprüfungen und Veranstaltungen zur Studienvorbereitung,&nbsp;da ausländische Studierende eine Deutschprüfung bestehen müssen, um an einer deutschen Hochschule studieren zu können. Zahlreiche der insgesamt 40 Teilnehmenden am Refugee Programm haben bereits eine Zusage für einen Studienplatz erhalten. „Ich habe bereits in Syrien drei Jahre Zahnmedizin studiert und möchte mich jetzt für Humanmedizin bewerben“, sagt Lora, Absolventin des Programms. „Ich bin glücklich und erleichtert, dass ich beim Programm mitgemacht habe und wünsche meinen Kommilitonen alles Gute.“</p><p>Dr. Christine Rubas ist die Leiterin des Programms und hat die Geflüchteten aus Syrien, Afrika und dem Irak zwei Semester lang begleitet: „In der letzten Zeit habe ich etwa drei Wörter auf Arabisch gelernt. Diese jungen Menschen haben in der selben Zeit Deutsch auf akademischem Niveau gelernt. Ich bin froh, dass wir Menschen mit solchem Potenzial die Chance geben, ihre Fähigkeiten hier leben und weiterentwickeln zu können.“</p><p class="align-right">Marissa Wennagel</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-22099</guid><pubDate>Thu, 14 Jun 2018 16:59:33 +0200</pubDate><title>Kick-Off Veranstaltung des Projekts: „BeTaBalance – bewegt studieren zwischen Berg und Tal“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=22099&amp;cHash=28c451e7ea2c7a112552be4f62f249fb</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai fand im Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen die Kick-Off Veranstaltung zur Vorstellung des Projektes „BeTaBalance“ statt. Beginnend mit dem Empfang und dem Markt der Informationen im Foyer des Instituts konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein erstes Bild über die beteiligten Akteure und das Projekt machen. Als kleiner Wegweiser wurde auch die Treppe zum Foyer gestaltet. In Anlehnung an farbige Bouldergriffe markierten bunte Fußabdrücke verschieden schwere Routen auf der Treppe. Dies gab schon auf dem Weg zur Veranstaltung einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie das neue Projekt interessante Bewegungsräume schaffen und kennzeichnen könnte.</p><p>Anschließend begrüßte Monika Teuber als Projektmanagerin die Anwesenden und stellte die verschiedenen Akteure vor: die Stadt Tübingen, die Techniker Krankenkasse, der Allgemeine Deutsche Hochschulsport, der Tübinger Hochschulsport und die Universität Tübingen sowie den Studierendenrat und die Studierenden des begleitenden Projektseminars.</p><p>Der Kanzler der Universität Tübingen, Dr. Andreas Rothfuß, eröffnete offiziell mit seinem Grußwort die Kick-Off Veranstaltung und gab zum Ausdruck, dass das Projekt BeTaBalance die volle Unterstützung der Hochschulleitung habe. Er betonte die Wichtigkeit der körperlichen Bewegung sowohl für die psychische als auch die physische Gesundheit. Zudem schilderte er den Zuhörern das große Potenzial zu mehr Bewegungsförderung, welches in Universitäten stecke. Bewegungsangebote im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wären schon weit verbreitet, doch in der Universität beschränke sich dieser Gedanke bisher weitgehend auf die Mitarbeitenden. Die Studierenden, welche zahlenmäßig die größte Gruppe an der Universität bilden, blieben eher unbeachtet. Dabei dürfe auch deren Multiplikatorfunktion im späteren Berufsalltag nicht außer Acht gelassen werden, so Rothfuß. Daher stelle sich die Frage: „Wie gelingt es im Setting Universität vor allem körperlich inaktive Studierende zu mehr körperlicher Aktivität im Alltag zu motivieren?“. Genau mit dieser Aufgabe beschäftigt sich das zukünftige Projekt BeTaBalance. Die Hoffnung besteht darin, ein motivierendes, breites Bewegungsangebot zu schaffen, wobei die Hochschule als zentrales Handlungsfeld fungieren soll. Gerade Tübingen bietet für genau dieses Projekt beste Voraussetzungen, da die verschiedenen Fakultäten in der ganzen Stadt verteilt liegen.</p><p>Ingrid Arzberger, Leiterin des Hochschulsports Tübingen, stellte in ihrem Grußwort die vier Säulen des Hochschulsports vor: Bestandteil des Hochschullebens, Bereicherung für die Sportlandschaft, Förderung und Forderung von Engagement und Bereicherung der Bildungslandschaft. Sie beschrieb den Hochschulsport als einen großen, wichtigen Sportanbieter, den im Wintersemester 2017/18 schon rund 17 000 Studierende genutzt haben. Auch die Orientierung der Sportangebote an den „neuesten“ Trends sei eine wichtige Aufgabe des Hochschulsports. Vor allem aber die Bereicherung der Lernlandschaft sowohl durch informelle als auch formelle Lehrangebote nehme der Hochschulsport sehr ernst. Genau in dieser Säule könne das neue Projekt „BeTaBalance“ eingeordnet werden – das Ziel sei, „Sport für Unsportliche“ anzubieten.</p><p>Dirk Kilian, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes, wies vor allem auf die neue Formulierung des Lebensweltansatzes im Präventionsgesetz von 2015 hin. Hier würde die Universität nun explizit als Lebenswelt geführt und es bestätige sich die Wichtigkeit von gesundheitsorientierten Projekten und Sportangeboten in diesem Setting.</p><p>Der Präventionsberater der Techniker Krankenkasse, Patrick Letz, stellte anschließend die gesetzlichen Bezugspunkte des Projekts im Rahmen präventiver Handlungsfelder vor. Den wichtigsten Baustein bilde die „Bewegung“ – körperlich zum einen, kognitiv zum anderen. Da die Techniker Krankenkasse Projekte wie BeTaBalance mit Versichertengelder unterstütze, gebe es auf der einen Seite Grenzen der Förderung. Auf der anderen Seite eröffnen sich dadurch auch eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Herr Letz ebenfalls vorstellte. Vor allem die Bedarfsanalyse, sprich die Orientierung an den Bedürfnissen der Studierenden, werde stark gefördert, um dadurch einen nachhaltigen Strukturaufbau gewährleisten zu können. Das Projekt BeTaBalance passe mit der bedarfsorientierten Maßnahmenplanung und der Partizipation von Studierenden genau in diesen gesteckten Rahmen. Die Techniker Krankenkasse könne hier einen Teil dazu beitragen, um die Verstetigung des Gesundheitsprozesses durch Einbindung der hochschulverantwortlichen Träger bzw. Bereiche zu realisieren.</p><p>Um der Veranstaltung ein wenig Auflockerung zu schenken und das bewegungsarme Sitzen im Saal zu unterbrechen, wurde eine kurze „bewegte Pause“ zwischengeschaltet. Durch den sogenannte „Pausenexpress“, welcher bisher nur für Bedienstete der Universität zur Verfügung steht, wurden die Teilnehmer eingeladen, kurz aufzustehen und ein paar angeleitete Übungen mitzumachen. Auch solche kleinen Aktionen sollen zukünftig möglicherweise für Studierende im Hörsaal etc. durch das neue Projekt angeboten werden können.</p><p>Herr Prof. Dr. Gorden Sudeck ging anschließend auf den wissenschaftlichen Hintergrund des Projekts BeTaBalance ein. Er verdeutlichte vor allem, dass die psychische Belastung im Sinne von Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden oder auch Konzentrationsstörungen im Studium zunehme. Einige Studien würden belegen, dass „Sportvermeider“ für psychische Probleme deutlich anfälliger seien als ihre sportlicheren Kommilitonen. Da gerade das Bewegungsverhalten Auswirkung auf das Lernverhalten und damit auch auf den Bildungsoutput habe, bekräftige dies die Notwendigkeit von Bewegungsförderung im Setting Hochschule. Die Devise laute „Bewegungsförderung als Baustein für erfolgreiches Studieren ansehen“, so Sudeck.</p><p>Als interaktive Aufgabe wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu aufgefordert mit Stecknadeln auf einer Karte der Stadt Tübingen jene Orte zu kennzeichnen, welche als bewegungsfreundlich, bewegungsunfreundlich und mit großen Potenzialen für Bewegungsangebote eingeschätzt werden. Dies wird bereits als erste räumliche Orientierung für die Bedarfsanalyse genutzt.</p><p>In der abschließenden Diskussion wurde noch einmal verdeutlicht, dass von Seiten der Stadt jederzeit Interesse an Bewegung und attraktiveren Bewegungsräumen und -flächen besteht. Der Studierendenrat äußerte sich erfreut über die positive Annahme der Hochschulsportangebote. Darüber hinaus wäre eine attraktivere Gestaltung der Fahrradwege in der Stadt wünschenswert, um so Angst und Gefahrensituationen beim Fahrradfahren zu vermeiden und um Bewegung im Alltag wieder attraktiver zu machen. Auch sonstige vermehrte Bewegungsangebote im öffentlichen Raum wären wünschenswert.</p><p>Als ein weiteres gemeinsames Ziel wurde die Gestaltung des Campus auf der Morgenstelle definiert. Hier soll in Zukunft die Natur und die vielen freien Flächen für attraktive Sportangebote genutzt werden, um diese Region zu beleben und attraktiv für Bewegung zu machen. Ein weiterer Wunsch aus dem Publikum war die Berücksichtigung des Inklusionsgedankens im Rahmen der Maßnahmenentwicklung des Projekts BeTaBalance.</p><p>Alles in allem war die Veranstaltung ein gelungener Auftakt für das Ziel, mehr Bewegung im Uni-Alltag der Studierenden zu schaffen: Interessante Gespräche sind aufgekommen, Vernetzungen konnten gefestigt werden und das gemeinsame Vorgehen wurde beschlossen. Wünschenswert ist nun, dass noch mehr Studierende die Chance und die Bereitschaft der Akteure erkennen und nutzen, um in diesem Bereich viel zu bewegen.</p><p class="align-right">Constanze Greule und Anna-Lena Heim</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Intern</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-19884</guid><pubDate>Wed, 11 Apr 2018 15:07:35 +0200</pubDate><title>Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin 2018 geht nach Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=19884&amp;cHash=c6808123326a53187b99c888f9b880ee</link><description>Anne Herrmann-Werner erhält Preis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin 2018</description><content:encoded><![CDATA[<p>Anne Herrmann-Werner von der Universität Tübingen wird mit dem Preis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin 2018 geehrt. Mit dem Preis werden herausragende, innovative Konzepte im Bereich der medizinischen Lehre gewürdigt.</p><p>Der Stifterverband und der Medizinische Fakultätentag (MFT) vergeben den mit 30.000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin an eine herausragende Ärztin, Dozentin und Forscherin. Anne Herrmann-Werner gelingt es ganz hervorragend, die Lehre und Forschung an der Medizinischen Fakultät Tübingen und darüber hinaus konsequent und nachhaltig weiterzuentwickeln. Die von ihr konzipierten und durchgeführten Unterrichtsformate sind breit aufgestellt – etwa interdisziplinäre Kommunikationskurse oder integrative Tandemprogramme in der Vorklinik. Der von ihr verfolgte vertikale Ansatz verbindet den vorklinischen und klinischen Studienabschnitt beispielhaft. Dabei berücksichtigt Anne Herrmann-Werner auch zahnmedizinische Aspekte. Als Fachärztin für Psychosomatik ist sie seit über zehn Jahren in fachspezifische Begleitforschung eingebunden und wirkt innerhalb der Tübinger Fakultät an diversen von ihr eingeworbenen Forschungsprojekten.</p><p>„Mit Anne Herrmann-Werner zeichnen wir eine Medizinerin aus, die eine stringente Entwicklung ihrer Lehrtätigkeit vorweist. Die Jury war beeindruckt, wie konsequent ihre Vorstellungen einer innovativen Vermittlung der Arzt-Patienten-Kommunikation in neue Konzepte eines Längsschnittcurriculums einfließen. Die große und qualitative außerordentliche Bandbreite des Wirkens von Anne Herrmann-Werner haben eine starke Strahlkraft – ganz im Sinne dieses Preises“, kommentiert MFT-Generalsekretär Frank Wissing die Entscheidung.</p><p>Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes, fügt hinzu: „Das Wirken von Anne Herrmann-Werner zeigt beispielhaft, wie digitale Medien kreativ in Lehre und Forschung eingebunden werden können. Mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis suchen wir genau diese herausragenden Lehransätze, um sie zu fördern und sichtbar zu machen.“</p><p>Die Auszeichnung wird im Rahmen der festlichen Abendveranstaltung auf dem 79. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag am 31. Mai 2018 in Mainz verliehen.</p><p><a href="http://www.stifterverband.org/ars-legendi-medizin" target="_blank" rel="noreferrer">www.stifterverband.org/ars-legendi-medizin</a></p><p class="align-right">Pressemitteilung des MFT – Medizinischen Fakultätentags und des Stifterverbands</p><h3>Ansprechpartner:</h3><p>Corinne M. Dölling</p><p>MFT – Medizinischer Fakultätentag</p><p>T 030 6449 8559-16</p><p><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,fqgnnkpiBohv/qpnkpg0fg" data-mailto-vector="2">doelling<span style="display:none">spam prevention</span>@mft-online.de</a></p><p>Peggy Groß</p><p>Stifterverband</p><p>T 030 322982-530</p><p><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,rgiia0itquuBuvkhvgtxgtdcpf0fg" data-mailto-vector="2">peggy.gross<span style="display:none">spam prevention</span>@stifterverband.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-19663</guid><pubDate>Thu, 05 Apr 2018 18:08:07 +0200</pubDate><title>25. tropenbiologische Brasilien-Exkursion der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=19663&amp;cHash=8f5a138748eef81e247c370963b76cce</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Im März 2018 fand die 25. zoologische Brasilienexkursion der Universität Tübingen statt. Ein Schwerpunkt der Exkursion ist die Biodiversität der einzelnen Biome: Südamazonien, Pantanal, Cerrado, Atlantischer Regenwald sowie die jeweiligen Transitionszonen.</p><p>Biodiversität – ein häufig benutzter Begriff. Am ersten Exkursionsziel, dem Rio Cristalino in Südamazonien, hatten die Tübinger Studierenden die Möglichkeit von zwei 50 Meter hohen Aussichtstürmen ab dem Morgengrauen gegen 05:00 Uhr zu erleben, dass in den Tropen die Artenvielfalt enorm hoch ist, die Individuenzahl der jeweiligen Art dagegen gering. So kommen hier auf wenigen Hundert Hektar rund 650 Vogelarten vor, von denen die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer aber meist nur ein Exemplar oder einige wenige Individuen zu Gesicht bekamen. Zum Vergleich: Aus der Westpaläarktis (Europa, Vorderasien, Nordafrika) sind dagegen nur 430 Arten bekannt. In Deutschland brüteten in den letzten Jahren 248 einheimische Vogelarten regelmäßig, dabei entfielen rund 80 Prozent der Individuen auf gerade mal 22 Arten.</p><h3>Den Tübingern steht das Wasser bis zum Hals</h3><p>Das von uns bereiste Gebiet stand dieses Jahr zwei Monate früher unter Wasser als üblich. Wir befanden uns mitten im Pantanal, dem größten Feuchtgebiet der Erde. Die Anfahrt begann mit 25 Stunden Linienbus, danach sechs Stunden in Kleinbussen, anschließend viele Stunden auf der Ladefläche eines LKW’s. Allein für die letzten 25 km der Anfahrt brauchten wir ganze acht Stunden – und das, obwohl unser 40 Jahre alter Ford-Laster, der für Generationen von Tübingern legendäre Brutão, nur einmal wirklich im Schlamm und in einem Wasserloch stecken blieb. Unser Zelt- und Hängemattenlager errichteten wir bei tropischer Hitze und angenehmen 100 Prozent relativer Luftfeuchte in einem Palmenwäldchen. Anschließend ging es los mit der Freilandarbeit. Nach Hyazintharas und Rosa Löfflern, Jabiru und Jaguarspuren war Hunger ein zentrales Thema während der Exkursion. Mit einem Bambusstab als Angelrute, Nylonschnur und Haken sowie Herzmuskelfleisch vom Rind als Köder bewaffnet probierten wir uns deshalb beim Angeln - und erwischten immerhin 13 Schwarze Piranhas für unser Abendessen.</p><p>Einige wenige Kilometer Luftlinie, aber unendlich viele Autostunden entfernt, folgten wir anschließend der Spur des Mähnenwolfes. Dieser hochbeinige Fuchs ist ein typischer Cerradobewohner. Auch die größten Affen Lateinamerikas, die Spinnenaffen, konnten wir während der Exkursion beobachten, bevor im Atlantischen Regenwald die Goldgelben Löwenäffchen den Abschluss der vierwöchigen Lehrveranstaltung bilden. Bei dem sich seit 2002 anschließenden Geoökologischen Gelände-Praktikum kamen noch das Biom Caatinga und der Araukarienwald dazu.</p><h3>Ausblick</h3><p>Wie regelmäßig über die letzten Jahre hinweg dürften einige der Exkursionsteilnehmer zu einem Praktikum, zur Datenaufnahme für die Masterarbeit oder auch zur Promotion in Zusammenarbeit mit einer der Tübinger Partneruniversitäten nach Brasilien zurückkehren.</p><p>Seit 2009 wird die Tropenbiologische Exkursion (Modul 3063) in einem studentischen Blog dokumentiert: <a href="http://brasilienexkursion.wordpress.com/" target="_blank" rel="noreferrer">http://brasilienexkursion.wordpress.com</a>. Ende 2017 wurde hier der dreihunderttausendste Seitenaufruf registriert.</p><p class="align-right">Dr. Rainer Radtke</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="453918" data-htmlarea-zoom="true" height="225" src="fileadmin/_processed_/7/0/csm_18-04-05DSC05599-RR_2f6e7ef8e2.jpg" width="300" style></td><td><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="453916" data-htmlarea-zoom="true" height="225" src="fileadmin/_processed_/2/e/csm_18-04-05DSC05625-RR_3396fcb88a.jpg" width="300" style></td></tr><tr><td><p>Die Zufahrt ins Nirgendwo des Pantanals gestaltet sich kompliziert.</p></td><td><p>Die Tübinger beim Piranha-Angeln.</p></td></tr><tr><td><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="453908" data-htmlarea-zoom="true" height="225" src="fileadmin/_processed_/6/5/csm_18-04-05DSC05642-RR_1e1d12600b.jpg" width="300" style></td><td><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="453912" data-htmlarea-zoom="true" height="200" src="fileadmin/_processed_/6/e/csm_18-04-05IMG_0643-RR_ee00eed266.jpg" width="300" style></td></tr><tr><td><p>Ein junger Kaiman erkannte die Tübinger Piranha-Angler als Nahrungskonkurrenten.</p></td><td><p>Nach der Praxis die Theorie.</p></td></tr><tr><td><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="453910" data-htmlarea-zoom="true" height="225" src="fileadmin/_processed_/b/a/csm_18-04-05DSC05611-RR_145571264c.jpg" width="300" style></td><td><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="453915" data-htmlarea-zoom="true" height="200" src="fileadmin/_processed_/f/a/csm_18-04-05IMG_0687-RR_9259a3a3b6.jpg" width="300" style></td></tr><tr><td><p>Auch der ein oder andere Moskito ließ sich vereinzelt sehen.</p></td><td><p>Scharfe Zähne zeichnen Piranhas aus.</p></td></tr><tr><td><p>Fotos: R. Radtke</p></td><td></td></tr></tbody></table></div></div><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame5"><tbody><tr><td></td><td></td></tr><tr><td><p>1989 wurde die erste Tübinger zoologische Brasilienexkursion durchgeführt. Jetzt feiert diese Lehrveranstaltung ihr 25. Jubiläum. Dr. Rainer Radtke organisiert und leitet sie dabei zum 23. Mal, Michael Koltzenburg ist seit 2007 als Co-Leiter dabei.</p></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td></tr></tbody></table></div></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-19191</guid><pubDate>Tue, 20 Mar 2018 16:39:38 +0100</pubDate><title>Freude an der Mathematik</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=19191&amp;cHash=ec0b8052a9cafe38381f63ca453af69d</link><description>Rund 350 Schüler kamen nach Tübingen zum „Tag der Mathematik 2018“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr lud der Fachbereich Mathematik Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe zum „Tag der Mathematik“ am Samstag, 3. März, von 9:30 bis 17:00 nach Tübingen ein, eine Tradition, die nun schon bis 1991 zurückreicht. In einem zweiteiligen Gruppenwettbewerb können die Schüler an diesem Tag vormittags mit anspruchsvollen und nachmittags in einem Schnellwettbewerb mit einfacheren Aufgaben ihr Können unter Beweis stellen. Die Gruppen bestehen aus 3 bis 5 Schülerinnen und Schülern, die von ihren Schulen vorab gemeldet werden. Höhepunkt ist die Preisverleihung am Ende mit Urkunden, Buch- und Spielepreisen.</p><p>Freude an Mathematik steht an diesem Tag im Vordergrund, und manche nehmen dafür eine weite Anreise in Kauf: Auch dieses Jahr kamen viele der rund 350 Schüler von weit entfernten Orten. Unter den 46 Gymnasien waren welche aus Friedrichshafen, Gerabronn im Hohenlohekreis, Heilbronn oder Künzelsau. Begleitet wurden sie in aller Regel von ihren Lehrerinnen und Lehrern in Mathematik, die dankbarerweise oft auch bei der Organisation des Wettbewerbes halfen. Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs unter den 85 Teams: das Karls-Gymnasium in Stuttgart. Hinter dem Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Leonberg sicherte sich das Carlo-Schmid-Gymnasium aus Tübingen Platz 3.</p><p>Zum Begleitprogramm gehören traditionell Vorträge aus den Bereichen „Mathematische Forschung und Anwendung“ und dem „Berufsfeld des Mathematikers“. Diesmal lag mit „Algebraische Varietäten in der Mathematik“ von Prof. Dr. Ivo Radloff (Tübingen), „Algebraische Varietäten und Robotersteuerung“ von Prof. Dr. Priska Jahnke (Hochschule Heilbronn) und „Algebra und Kryptographie“ von Dr. Hendrik Bäker (TNG Consulting Unterföhring) der Schwerpunkt bei Algebra und Geometrie und ihren Anwendungen. Weiterer Anknüpfungspunkt war die derzeitige Ausstellung „Mind and Shape“ von Prof. Dr. Frank Loose im Mathematischen Institut.</p><p>Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen spannenden Tag der Mathematik. Bei den Organisatoren haben sie mit ihrem Engagement und ihrer Leistungsbereitschaft großen Eindruck hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass viele sich für das perspektivensichere Studium der Mathematik entscheiden, im besten Fall natürlich in Tübingen.</p><p class="align-right">Ivo Radloff, Fachbereich Mathematik</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-15600</guid><pubDate>Wed, 08 Nov 2017 13:00:00 +0100</pubDate><title>Startschuss für den Gesundheitscampus Tübingen-Esslingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15600&amp;cHash=206665d311ed80c60435dbd68f8715c3</link><description>In der Esslinger Weststadt werden bald Studierende unterrichtet: Hochschule Esslingen, Universität Tübingen und Universitätsklinikum Tübingen bieten zusammen vier neue Studiengänge für Gesundheitsberufe an.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Hochschule Esslingen mit ihrer Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege hat große Pläne: Am heutigen Mittwoch (8. November) hat die Hochschule den Startschuss für einen Gesundheitscampus Tübingen-Esslingen gegeben. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und dem Universitätsklinikum Tübingen geht die Fakultät dieses besondere Projekt an. Der Gesundheitscampus ist in der Esslinger Weststadt angesiedelt. Auf rund 500 Quadratmetern werden hier ab dem Wintersemester 2018/2019 Studierende in ganz neuen Studiengängen unterrichtet.</strong></p><p>Die Partner aus Tübingen und Esslingen richten gemeinsam vier neue berufsqualifizierende Studiengänge für Gesundheitsberufe ein. Dies sind im Einzelnen:</p><ul><li>Der <strong>Bachelorstudiengang „Pflege“</strong> an den Standorten Tübingen und Esslingen mit insgesamt 60 Studienplätzen. Der Studiengang wird voraussichtlich im Wintersemester 2018/2019 starten. </li><li>Der <strong>Masterstudiengang „Pflegewissenschaft“ </strong>am Standort Esslingen. </li><li>Der <strong>Masterstudiengang „Population Based Medicine“</strong> am Standort Tübingen.</li><li>Der <strong>Bachelorstudiengang „Hebammenwesen“ </strong>am Standort Tübingen. </li></ul><p>Das Besondere daran: Die neuen Bachelorstudiengänge sollen ausnahmslos ohne vorherige Ausbildung beruflich qualifizieren und zu einer Zulassung in Gesundheits- und Pflegeberufen führen. Die Hochschule Esslingen bietet bereits seit 1999 die Bachelorstudiengänge Pflege/Pflegemanagement und Pflegepädagogik an, die allerdings eine abgeschlossene Berufsausbildung etwa als Gesundheits- und Krankenpflegerin oder Hebamme voraussetzen.</p><h3>Bundesweit ein einmaliges Modellprojekt</h3><p>Der Esslinger Hochschulrektor Prof. Dr. Christian Maercker sagte bei der Eröffnung des neuen Campus: „Für unsere Hochschule hat der Gesundheitscampus eine besondere Bedeutung - wir sind stolz auf diese Kooperation. Die Hochschule Esslingen hat hohe Kompetenz in der angewandten Lehre und Forschung bei der Pflege, die Universität und das Uniklinikum Tübingen bringen ihre exzellenten medizinischen Fachkenntnisse ein. Wir haben hier ein ganz besonderes Modellprojekt angestoßen, dass es so noch nicht gibt.“</p><p>Dass eine Hochschule für angewandte Wissenschaften mit einer Universität und einem Uniklinikum zusammenarbeitet und beruflich qualifizierende Studiengänge in den Gesundheitsberufen anbietet, ist auch ein bundesweit erstmalig entwickeltes Studienmodell.</p><h3>Pflegeberuf auf hochschulischem Niveau erlernen</h3><p>Prof. Dr. Astrid Elsbernd, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an der Hochschule Esslingen: „Dieser neue primärqualifizierende Pflegestudiengang ermöglicht Studierenden, den Pflegeberuf auf einem hochschulischen Niveau zu erlernen und zu vertiefen und so eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung zu erlangen. Dies ist vor dem Hintergrund der immer komplexer werdenden Anforderungen an die Pflegenden zwingend nötig: Aktuelles pflegerisches Fachwissen gelangt so zuverlässig in die Praxis.“</p><p>„Mit den neuen Studiengängen reagieren wir auf den wachsenden Bedarf in den typischen Gesundheitsfachberufen“, sagte Prof. Dr. Stephan Zipfel,  Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen: „Zudem ist das medizinische Fachwissen, über das insbesondere Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern der Maximalversorgung verfügen müssen, in den letzten Jahrzehnten derart angewachsen, dass in vielen Fällen die klassische Berufsausbildung an ihre Grenzen stößt.“</p><h3>Spezialisierung auf Kranken- oder Altenpflege beim Bachelor</h3><p>Der neue Bachelorstudiengang „Pflege“ wird im Rahmen eines Studiums von sieben Semestern neben einer generalistischen Ausrichtung  auch eine Wahlvertiefung in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege ermöglichen. Für die praktischen Studienanteile kooperieren die beiden Hochschulen mit dem Universitätsklinikum Tübingen sowie weiteren Partnern in der Region.</p><p>Der Bachelorstudiengang „Hebammenwesen“, der primär in Tübingen verortet ist, umfasst  ebenfalls eine Dauer von sieben Semestern. Das Studium soll Fachkräfte ausbilden, die über wissenschaftliche Kompetenz verfügen, in der Lage sind, die praktischen Herausforderungen einer Hebammentätigkeit zu bewältigen und ihr medizinisches Handeln wissenschaftlich fundiert reflektieren können. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sollen so rascher als bisher Eingang in die Versorgungspraxis finden. Die Medizinische Fakultät Tübingen kooperiert bei diesem Studiengang insbesondere mit der Universitäts-Frauenklinik.</p><h3>Masterstudiengänge umfassen jeweils drei Semester</h3><p>Die beiden Masterstudiengänge werden jeweils drei Semester umfassen und wenden sich an Absolventen mit einem pflegebezogenen oder gesundheitsbezogenen Hochschulabschluss.</p><p>Der geplante Masterstudiengang „Population Based Medicine“ ist englischsprachig und somit international und interdisziplinär angelegt. Übergeordnetes Ziel dieses Master-Programms ist es, die Expertise aus den Gesundheitswissenschaften und der Medizin aus einer internationalen Perspektive zusammenzubringen.</p><p>Der Masterstudiengang „Pflegewissenschaft“ vermittelt überwiegend fachwissenschaftliche Vertiefungen sowie Methoden der empirischen Sozialforschung.</p><h3>Ansprechpartnerin: </h3><p>Christiane Rathmann, Hochschule Esslingen, Pressesprecherin, Telefon: 0711/397-3008, <br>E-Mail: &lt;link&gt;christiane.rathmann@hs-esslingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-15170</guid><pubDate>Wed, 25 Oct 2017 14:01:00 +0200</pubDate><title>Malawische Pharmaziestudierende zu Besuch in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15170&amp;cHash=d24b4b0ad352fd449ac7025d9f38d86f</link><description>Universität Tübingen beginnt Austausch mit der University of Malawi, Afrika</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_1.jpg" length="891972" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die vier malawischen Pharmaziestudierenden Moirah Mnyenyembe, Phillip Ngalande, Mwaiwathu Zigona und Joe Manje sind zum ersten Mal außerhalb ihres afrikanischen Heimatlandes. Für drei Wochen besuchen sie das Pharmazeutische Institut der Universität Tübingen sowie verschiedene Institutionen der pharmazeutischen Praxis und der pharmazeutischen Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland.</p><p><br>Am 1. Oktober kamen die vier jungen Pharmazeuten an der Universität Tübingen an. Dort nahmen sie an dem Kurs „Pharmazie in Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe“ teil und berichteten über die Herausforderungen, in ihrem Heimatland im südlichen Afrika die Versorgung mit Medikamenten sicherzustellen.</p><p><br>Anschließend besuchten sie, begleitet von Mitarbeitern des Tübinger Pharmazeutischen Institutes, das Medikamentenhilfswerk action medeor e.V. in Tönisvorst bei Düsseldorf, das in der pharmazeutischen Entwicklungszusammenarbeit engagiert ist und auch in Malawi eine Filiale eröffnet hat. In Bonn wurden sie von der Vizepräsidentin des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Prof. Julia Stingl, begrüßt. Das BfArM ist seit 2016 am  „Global Health Programme“ des Bundesministeriums für Gesundheit beteiligt mit dem Ziel, Gesundheitssysteme in Afrika zu unterstützen und zu stärken. Unter anderem wird Fachpersonal aus den nationalen Qualitätskontrolllaboren afrikanischen Länder, darunter auch Malawi, im Umgang mit modernen Methoden zur Arzneimittelanalytik ausgebildet.</p><p><br>In der Folgewoche besuchten die malawischen Gäste öffentliche Apotheken, Krankenhausapotheken, pharmazeutische Großhändler und pharmazeutische Industriebetriebe im Großraum München. Begleitet wurden sie von der Tübinger Pharmaziestudentin Julia Gabel und von Dr. Andreas Wiegand von Apotheker Helfen e.V., einer gemeinnützigen Organisation der pharmazeutischen Entwicklungszusammenarbeit.</p><p><br>An der Universität Tübingen folgen in der dritten Besuchswoche nun Unterrichtseinheiten in der Arzneimittelherstellung. Zudem erlernen die Malawis den Nachweis minderwertiger und gefälschter Arzneimittel, sowohl mittels komplexer moderner Methoden als auch mittels einer einfachen, angepassten Technologie, nämlich dem „Minilab“ des deutschen Global Pharma Health Fund e.V. Zudem stehen weitere Besuche von öffentlichen und Krankenhaus-Apotheken im Tübinger Raum auf dem Programm. Ziel ist, die Besucher aus Malawi nicht nur mit akademischen Ausbildungsinhalten vertraut zu machen, sondern ihnen auch einen Einblick in gute pharmazeutische Praxis in Deutschland zu geben.</p><p><br>Ermöglicht wird dieser Besuch durch eine vierjährige Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Prof. Lutz Heide, Geschäftsführender Direktor des Tübinger Pharmazeutischen Institutes, hat 2014/15 zwei Jahre an der University of Malawi gearbeitet und nach seiner Rückkehr an die Universität Tübingen die Förderung dieser pharmazeutischen Hochschulpartnerschaft beim DAAD beantragt.</p><p><br>Am 28.10. fliegen die vier malawischen Studenten zurück in ihre Heimat, begleitet von zwei jungen deutschen Pharmazeuten. Die Tübinger Pharmaziestudentin Julia Gabel wird ein komplettes Auslandssemester in Malawi verbringen. Und der Doktorand Daniel Männle wird vier Wochen lang gemeinsam mit malawischen Kollegen Unterrichtseinheiten zu Arzneipflanzen aufbauen. Der Austausch zwischen den Pharmazeutischen Instituten von Malawi und Tübingen wird in den kommenden Jahren fortgesetzt. Im Herbst 2018 sollen vier deutsche Teilnehmer des Tübinger Universitätskurses „Pharmazie in Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe“ für einige Wochen nach Malawi fliegen, um dort gemeinsam mit malawischen Pharmaziestudierenden Projektarbeiten durchzuführen. „Wandel durch Austausch“ ist das Motto des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und auch das Ziel dieser Partnerschaft.</p><p><br>Prof. Dr. Lutz Heide</p><h3><br>Kontakt: </h3><p>Prof. Dr. Lutz Heide <br>Universität Tübingen <br>Pharmazeutisches Institut <br>Telefon +49 7071 29-72460 <br>&lt;link&gt;heide[at]uni-tuebingen</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="431000" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_3_bde848d0c6.jpg" alt height="225" width="300" style></td><td>Die Tübinger Dozentin Dr. Anja Hoffmann demonstriert die Herstellung von Tabletten. (Foto L. Heide)</td></tr><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="430998" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_2_f9f2359559.jpg" alt height="225" width="300" style></td><td><br>Dr. Anja Hoffmann und Apotheker Kashif-Ahmad Ghaffar von der Abteilung für Pharmazeutische Technologie der Universität Tübingen demonstrieren den malawischen Studierenden die Herstellung von Tabletten. (Foto L. Heide)</td></tr><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="430996" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_4_bab8cbbeff.jpg" alt height="225" width="300" style></td><td><br>Emmanuel Wemakor aus Ghana (links), langjähriger Mitarbeiter der Universität Tübingen, unterrichtet die malawischen Pharmaziestudenten in der Qualitätsprüfung von Arzneimitteln. (Foto L. Heide)</td></tr><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="431001" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_5_088697bea2.jpg" alt height="225" width="300" style></td><td>Die malawischen Pharmaziestudierenden mit Dr. Jochen Norwig, dem Verantwortlichen für das In-House Training im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn. (Foto L. Heide)</td></tr><tr><td><br><img data-htmlarea-file-uid="430994" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_6_7ff40770af.jpg" alt height="197" width="300" style></td><td><br>Der Münchner Apotheker L. Meyer im Gespräch mit malawischen Pharmaziestudenten (Foto A. Wiegand).</td></tr><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="431005" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_7_544c29fbb3.jpg" alt height="225" width="300" style></td><td>Die vier malawischen Pharmaziestudenten Phillip Ngalande, Mwaiwathu Zigona, Joe Manje und Moirah Mnyenyembe (von links) mit dem Tübinger Doktoranden Simon Schäfermann beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn. (Foto L. Heide)</td></tr><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="431004" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_8_5a30111c92.jpg" alt height="352" width="300" style></td><td>Die vier malawischen Pharmaziestudenten Moirah Mnyenyembe, Joe Manje, Mwaiwathu Zigona und Phillip Ngalande (von links) mit der Tübinger Pharmaziestudentin Julia Gabel vor dem Karlstor in München. (Foto A. Wiegand)</td></tr></tbody></table></div></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-10-25_Malawische_Pharmaziestudenten_1.jpg" lenght="891972" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14636</guid><pubDate>Tue, 24 Oct 2017 09:51:00 +0200</pubDate><title>Umsetzungsstrategien im Zeichen der Energiewende </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14636&amp;cHash=13ad9b73c30f6f4df31588f238d35276</link><description>Die zweite hochschulartenübergreifende, interdisziplinäre Summer School zum Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Baden-Württemberg hat erfolgreich stattgefunden</description><content:encoded><![CDATA[<h3>Die Hochschulregion Tübingen-Hohenheim verwirklicht ihr Ziel der verstärkten Zusammenarbeit in Studium und Lehre</h3><p><br>Das im letzten Jahr erfolgreich gestartete Pilotprojekt einer hochschularten-übergreifenden und interdisziplinären Summer School der sechs Mitgliedshochschulen der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim konnte in diesem Jahr ebenso erfolgreich fortgeführt werden. Den gemeinsamen Rahmen bilden hierbei die Themen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Mobilität, welche von allen Mitgliedshochschulen unter verschiedenen Aspekten und Schwerpunkten behandelt werden.</p><p><br>Aufbauend auf den Themen der ersten Summer School sowie den Erfahrungen und Rückmeldungen der ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde in diesem Jahr der Schwerpunkt auf die möglichen Umsetzungsstrategien im Bereich der Erneuerbaren Energien gelegt. Jede Hochschule übernahm hierbei einen ihrem Schwerpunkt entsprechenden Themenblock.</p><p><br>Das sechstägige Programm bot somit einen umfassenden Überblick über die nachhaltige Entwicklung in Bezug auf die Energiewende, die Grundlagen des ethischen Handelns, die Potentiale, Technologien und Anwendungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien, sowie derzeitige Umsetzungsstrategien einer rationellen Energieverwendung, aber auch die damit einhergehenden Herausforderungen. Durch Fachvorträge, Diskussionen aus verschiedenen Fachbereichen und fachübergreifende Gruppenarbeiten erhielten die Studierenden einen Überblick über den aktuellen Wissensstand. Soziale Kompetenzen sowie ein Perspektivenwechsel wurden durch den gemeinsamen Austausch und das interdisziplinäre Arbeiten geschult.</p><p><br>Mit der gemeinsamen Summerschool wird ein Thema von allgemeinem öffentlichem Interesse aufgenommen, welches zudem eines der vier grundlegenden Themenbereiche der baden-württembergischen Wirtschaft darstellt.</p><p><br>Teilnehmen konnten dieses Mal Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester und Masterstudierende der Hochschulen Albstadt-Sigmaringen, Reutlingen, Nürtingen-Geislingen und Rottenburg sowie der Universitäten Tübingen und Hohenheim.</p><p><br>&lt;link http: www.hochschulregion.de&gt;www.hochschulregion.de</p><p><br>&lt;link http: www.hochschulregion.de fileadmin user_upload flyer_summer_school_energie_20160418_v4_a.pdf external-link-new-window external link in new&gt;Download des Flyers zur Summer School </p><h3><br>Kontakt:</h3><p>Geschäftsstelle der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim <br>c/o Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg <br>Schadenweilerhof <br>72108 Rottenburg a.N.<br>E-Mail: &lt;link&gt;info[at]hochschulregion.de<br>Ansprechpartnerin: Silke Lippert, Telefon: 07472/951-257</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-15221</guid><pubDate>Wed, 18 Oct 2017 13:59:00 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen vereinbart Zusammenarbeit mit brasilianischer Hochschulagentur</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15221&amp;cHash=feccd589e1cfd6e179ee72f4e6581bcc</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2017/17-10-17Coop-Brasilien.jpg" length="319928" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen und die staatliche brasilianische Hochschulagentur CAPES steuern auf eine umfassende und enge Zusammenarbeit bei Forschung und Lehre sowie dem Austausch von Gastwissenschaftlern und Studierenden zu. Der Präsident von CAPES, Professor Abilio A. Baeta Neves und der Rektor der Tübinger Universität, Professor Bernd Engler, unterzeichneten am 5. Oktober eine Rahmenvereinbarung, in der beide Seiten gemeinsame Ziele definieren. Die Vereinbarung wurde vom baden-württembergischen Brasilienzentrum an der Universität Tübingen vorbereitet und von dessen Direktor, Professor Stefan Laufer, maßgeblich beeinflusst.</p><p>CAPES und die Universität Tübingen wollen künftig gemeinsame Forschungsprogramme und -projekte auflegen sowie  brasilianische Gastprofessuren an der Universität Tübingen einrichten. Darüber hinaus plant die brasilianische Hochschulagentur die Schaffung einer Exzellenzinitiative nach deutschem Vorbild. Bei der Vorbereitung und Umsetzung eines solchen Programms soll die Tübinger Universität beratend tätig sein. Tübingen zählt seit 2012 zum Kreis der deutschen Exzellenzuniversitäten.</p><p>Als ein erster Schwerpunkt der Zusammenarbeit  wurde bereits die gemeinsame Entwicklung neuer Arzneistoffe in den Blick genommen. Auf diesem Feld sollen das Tübingen  Center for Academic Drug Discovery &amp; Development (TüCADD) und das Interfakultäre Zentrum für Pharmakogenomik und Pharmaforschung (IZEPHA) in Stuttgart und Tübingen künftig mit brasilianischen Forschungslaboren kooperieren.</p><p>Die Rahmenvereinbarung hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren und kann danach verlängert werden. Konkrete Verträge zu den einzelnen Programmen und Projekten sollen nun in gesonderten Gesprächen ausgehandelt werden. Dazu wurde die Einsetzung eines Leitungsgremiums beschlossen.</p><p>Die Zusammenarbeit mit Brasilien bildet seit vielen Jahren ein Schwerpunkt an der Universität Tübingen. So betreibt die Universität seit 2000 das baden-württembergische Brasilien-Zentrum, das sich insbesondere um die Kooperation mit Hochschulen im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul kümmert. Darüber hinaus betreibt die Tübinger Universität eine eigene Forschungsstation in Pró-Mata (Rio Grande do Sul).</p><p>Die brasilianische Förderagentur für Hochschulbildung (Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior - CAPES) wurde 1951 als national tätige Förderorganisation des Bildungsministeriums für den Hochschulbereich geschaffen. CAPES ist vor allem für die Förderung von fortgeschrittenen Masterstudierenden, Doktoranden und Postdocs zuständig. Zu den Aufgaben der Agentur zählt zudem die internationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich.</p><div class="align-right"><p>Karl G. Rijkhoek</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2017/17-10-17Coop-Brasilien.jpg" lenght="319928" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14765</guid><pubDate>Thu, 31 Aug 2017 09:58:00 +0200</pubDate><title>Gäste aus aller Welt bei den Sommerkursen von „International &amp; European Studies“ (IES)</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14765&amp;cHash=28e8ba42815df381190b02917504d69e</link><description>Internationale Studierende besuchten an der Universität Tübingen englischsprachige Kurzzeitprogramme mit Regionalschwerpunkt Europa</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-08-31-IES_Kurs_2.JPG" length="7472441" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten haben 34 Gäste aus Brasilien, China, Hong Kong, Indien, Korea, Taiwan, Ungarn, der Ukraine und den USA an den diesjährigen Sommerkursen der „International &amp; European Studies“ (IES) teilgenommen. Vom 01.06. bis 30.06., sowie vom 13.07. bis 25.08. 2017 besuchten sie Seminare zu europäischer Politik, Geschichte, Wirtschaft, Recht und Kultur. Außerdem wurden Deutschkurse und Workshops zu interkultureller Kompetenz angeboten und Exkursionen nach Berlin, Potsdam und Straßburg unternommen. Seit drei Jahren gibt es die englischsprachigen Kurzzeitprogramme mit Regionalschwerpunkt Europa an der Universität Tübingen, die damit auf die steigende Nachfrage ihrer Partneruniversitäten nach Studienangeboten mit Regionalschwerpunkt Europa reagiert.</p><p>Die Themen der Kurse sind besonders vielfältig und die Klassen sehr klein; das ermöglicht effektives Lernen sowie eine individuelle Betreuung. Der Lehrplan wurde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Philosophischen Fakultät, der Juristischen Fakultät sowie weiteren zentralen Einrichtungen der Universität Tübingen entwickelt. Die Programme schließen mit einem Zertifikat ab, außerdem können Studierende ECTS Credits erwerben.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><thead><tr><th class="align-left"><img data-htmlarea-file-uid="423777" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-08-31-IES_Kurs_1_4e16945fc2.jpg" alt height="225" width="300" style></th></tr></thead><tbody><tr><td>Auch die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des <br>Sommerprogramms im Juni durften sich alle über <br>ein Zertifikat freuen.  <br>Foto: Marlene Hofmann / Universität Tübingen</td></tr></tbody></table></div></div><p>Gelegenheit zu Kultur-, Sprach- und Erfahrungsaustausch zwischen internationalen Gästen und Tübinger Studierenden bietet vor allem das Buddy-Programm; Studierende stehen jeweils einem der Gäste während des gesamten Aufenthaltes zur Seite und unterstützen bei der Ankunft, Freizeitgestaltung und dem Zurechtfinden in Tübingen. Außerdem wurde bei den beiden IES-Sommerprogrammen 2017 die Partnerschaft mit zwei US-amerikanischen Universitäten vertieft. Drei Studierende der Tufts University (Medford, Massachusetts) nahmen am IES-Programm im Juni teil, begleitet von einem Dozierenden. Zum zweiten Sommerprogramm vom 13.07. bis 25.08. reisten drei Studierende und zwei Dozierende von der Oregon State University an: Dr. Allison Davis-White Eyes und Dr. Philipp Kneis übernahmen als Gastdozierende die Kurse Human Rights, Minority Rights, and Interculturality in Europe sowie History and Politics of the European Union. Die Sommerprogramme von IES leisten demnach einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung, Integration und interkulturellen Kompetenzentwicklung, die die Universität Tübingen sich zum Ziel gesetzt hat.</p><p>Nähere Informationen zu den Programmen sowie Bilder gibt es hier: <br>Website (&lt;link http: www.uni-tuebingen.de european-studies&gt;www.uni-tuebingen.de/european-studies) <br>Blog (&lt;link https: iestuebingen.wordpress.com&gt;<a href="https://iestuebingen.wordpress.com" target="_blank" rel="noreferrer">iestuebingen.wordpress.com</a>), <br>Facebook (International &amp; European Studies, &lt;link https: www.facebook.com pages international-european-studies&gt;<a href="https://www.facebook.com/pages/International-European-Studies/701526019920238" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/pages/International-European-Studies/701526019920238</a>).</p><h3><br>Kontakt:</h3><p>Jan Ullrich <br>Akademischer Koordinator International &amp; European Studies<br>Dezernat I, Abt. 4<br>Tel.: 07071 29-72509<br>&lt;link&gt;info@european-studies.uni-tuebingen.de</p><div class="align-right"><p>Miriam Keppner<br>International &amp; European Studies<br>Program Manager</p><p>&nbsp;</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/2/2/csm_17-08-31-IES_Kurs_2_3be12b685f.jpg" lenght="7472441" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-2421</guid><pubDate>Tue, 15 Aug 2017 14:36:00 +0200</pubDate><title>Abschlussfeier des „Refugee Programms“ 2016/17</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=2421&amp;cHash=2cb6fc23e585e9a1bd2417dc506714be</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-08-15_Refugee.jpg" length="320211" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Nach neun intensiven Monaten ist das erste „Refugee Programm“ an der Universität Tübingen zu Ende gegangen. 45 Geflüchtete aus verschiedenen Herkunftsländern haben sich zwei Semester lang auf das Studium in Deutschland vorbereitet: sie lernten Deutsch auf akademischen Niveau und wurden in Politik, Kultur und Gesellschaft unterrichtet. Bei gemeinsamen Ausflügen konnten sie Deutschland „erfahren“, beispielsweise auf der Abschlussfahrt an den Bodensee. Einige der Teilnehmenden haben dank der erfolgreich absolvierten Deutschprüfung schon eine Zusage für einen Studienplatz.</p><p>Am 26. Juli fand die Abschlussfeier in der Alten Aula statt. Die Hilfskräfte und die Teilnehmenden hatten sie vorbereitet, um mit dem Team, den Dozierenden und den Buddys den erfolgreichen Abschluss des ersten „Refugee Programms“ zu feiern. Dr. Christine Rubas, eine der Leiterinnen des Programms, begrüßte die Gäste und ließ die vergangenen Monate Revue passieren. Das Programm sei für alle Beteiligten in vielerlei Hinsicht bereichernd gewesen. „Diese Teilnehmer werden immer etwas ganz Besonderes sein, denn sie waren der wichtigste Bestandteil des ersten Tübinger Refugee Programms.“ Anschließend überreichten die beiden Hauptverantwortlichen des Programms, Christine Rubas und Uschi Kübler-Hampel die Zertifikate sowie ein kleines Geschenk.</p><p>Danach übernahmen die Teilnehmenden selbst das Programm und organisierten Spiele, sangen Lieder oder präsentierten Ausschnitte aus den Kursen. Zum Abschluss gab es allerdings nicht nur lachende, sondern auch das ein oder andere weinende Auge – denn in den gemeinsamen zwei Semestern sind Freundschaften und ein echtes Gemeinschaftsgefühl entstanden.</p><p>Das gesamte Team der Studierendeninitiative Internationales Tübingen für Menschen mit Fluchthintergrund (StuditMmF) wünscht den Teilnehmenden des ersten „Refugee Programms“ für ihre weiteren Lebenswege alles Glück der Welt und viel Erfolg für das kommende Studium, die Arbeit oder Ausbildung. Es ist überzeugt, dass das Programm einen wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Integration leisten konnte!</p><p>Greta Schwan<br> Studentische Hilfskraft im Rahmen des Refugee Programms<br> bei StuditMmF/Stabsstelle Flüchtlingskoordination</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-08-15_Refugee.jpg" lenght="320211" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14084</guid><pubDate>Thu, 27 Jul 2017 09:40:00 +0200</pubDate><title>Wissenschaftsministerin besucht das Tübinger Zentrum für Islamische Theologie</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14084&amp;cHash=375296a460355e6dd1ecee154cdbf4bb</link><description>Theresia Bauer würdigt ZITh für seine Strahlkraft in Wissenschaft und Gesellschaft</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-07-25Ministerinbesuch_010.jpg" length="2675073" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat am 25. Juli das Zentrum für Islamische Theologie (ZITh) an der Universität Tübingen besucht, um sich ein eigenes Bild vom Auf- und Ausbauzustand des im Jahr 2011 gegründeten Zentrums zu machen. In einem Gespräch tauschte sie sich mit Professorinnen und Professoren des ZITh sowie mit Vertretern des für das Zentrum gegründeten Beirats und der islamischen Verbände aus, mit denen die Universität den Beirat berufen hat. Der Beirat nimmt für das Zentrum aus religionsverfassungsrechtlichen Gründen die Funktion wahr, die für die christlichen Theologien durch die evangelische Landeskirche bzw. die Diözese Rottenburg-Stuttgart wahrgenommen wird.</p><p>„Ministerin Theresia Bauer hat die Gründung des Zentrums über viele Jahre begleitet und unterstützt“, sagte Rektor Bernd Engler. Er freue sich, dass sie sich nun auch die Zeit für ein ausführliches Gespräch mit den Verantwortlichen nehme. Die Ministerin selbst begrüßte es für die Landesregierung ausdrücklich, dass das Tübinger Zentrum mittlerweile mit Strahlkraft in die Wissenschaft wie auch in die Öffentlichkeit wirke. Sie würdigte die sehr erfolgreiche Arbeit in Forschung und Lehre. „Es ist für das Land von hoher Bedeutung, dass am Zentrum auch künftige Religionslehrerinnen und Religionslehrer für Gymnasien ausgebildet werden“, betonte sie. Die wichtige Arbeit des Zentrums trage dazu bei, dass Diskussionen über die Rolle des Islam in unserer Gesellschaft vor gut informiertem Hintergrund stattfinden könnten. Seitens der Universität wurde dieses Anliegen gerne aufgegriffen: Rektor Engler stellte für die nächsten Monate in Aussicht, Interessierte einzuladen, damit diese sich ein Bild von der Arbeit des Zentrums machen könnten ‒ auch die, die mitunter noch Vorbehalte hätten. „Das ZITh wird mittlerweile international wahrgenommen“, führte Zentrumsdirektor Erdal Toprakyaran aus. „Dies hat zur Vernetzung mit Institutionen, insbesondere auch Universitäten, über den nationalen Bereich hinaus geführt.“</p><p>Die Anwesenden waren sich einig, dass es gelte, Ängste vor dem Islam wie auch Ängste von Musliminnen und Muslimen vor der pluralen Gesellschaft in Deutschland abzubauen. Hier leiste das Zentrum bereits wichtige Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt werde Deutschland mit seinen bundesweit vier neuen islamischen Zentren als Pionier gesehen. Es werde mit großem Interesse verfolgt, welche interkulturellen Wechselwirkungen auf diese Weise entständen. „Über den interreligiösen Dialog hinaus ist es besonders wichtig, die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt einzubeziehen, besonders auch diejenigen, die sich gegenüber dem Islam oder dem interreligiösen Dialog skeptisch positionieren“, sagte Theresia Bauer.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="417492" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-07-25Ministerinbesuch_036_-_Arbeitskopie_2_d4a40668b6.jpg" alt height="200" width="300" style></td><td>Im Gespräch zogen Vertreterinnen und Vertreter des Zentrums sechs Jahre nach der Gründung Bilanz.</td></tr></tbody></table></div></div><p>Im Rahmen der Ausbildung des ZITh fände gerade auch die plurale Gesellschaft in Deutschland Berücksichtigung, hoben die Zentrumsvertreterinnen und -vertreter hervor. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sollen sich von dieser nicht abwenden, sondern ihr vielmehr zuwenden“, sagte Toprakyaran. Indes sei es wichtig, dass sie nach dem Studium auch adäquate Berufsfelder vorfänden. Hier begrüße man die Bestrebungen der Landesregierung zur flächendeckenden Einführung eines islamischen Religionsunterrichts sehr, wie auch die Verbandsvertreter betonten.</p><div class="align-right"><p>Jürgen Rottenecker</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/c/5/csm_17-07-25Ministerinbesuch_010_e578091a66.jpg" lenght="2675073" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15271</guid><pubDate>Thu, 20 Jul 2017 14:57:00 +0200</pubDate><title>Auszeichnung: Preis für Digitalen Journalismus geht an Studierende der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15271&amp;cHash=d94b78daf780fbc2c7ff059754e925cf</link><description>Studierende der Medienwissenschaft der Universität Tübingen haben beim Digitalen Journalismuspreis „DIG-JO“ den ersten und zweiten Platz belegt. Der Preis wird von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) an baden-württembergische Studierende verliehen, die in multimedialen Webbeiträgen neue kreative Formen des digitalen Journalismus umgesetzt haben.</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-20Dig-Jo_2017.jpg" length="165808" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>15 Masterstudierende aus der Lehrredaktion Wissenschaftskommunikation am Institut für Medienwissenschaft haben mit dem Beitrag „&lt;link http: rot-webdoku.de info external-link-new-window external link in new&gt;ROT“ den ersten Preis errungen. Unter der Leitung von Professor Dr. Susanne Marschall und Oliver Häußler und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut in Frankfurt haben sie verschiedene Facetten der Farbe Rot bebildert, beschrieben und mit Filmen verknüpft. Die Webdoku möchte den Besucherinnen und Besuchern einen individuellen Zugang zu Forschungsergebnissen über die Farbe ermöglichen. Die verschiedenen Dimensionen von Rot sind in Kategorien unterteilt: Farben sehen, Kognition, Rotes Haar, Werbung, soziale Distinktion, Kulturgeschichte sowie Literatur und Sprache.  Die Jury lobte besonders die „geschulte, überlegte und pfiffige Vermittlungsweise“ sowie die Verbindung aus Audio- und Filminterviews, Filmcollagen, Animationen, Texten, szenischen Darstellungen und Erklärvideos.</p><p>Die zweitplatzierte Webdoku „&lt;link http: www.kaleidoskop.mewi-projekte.de external-link-new-window external link in new&gt;Kaleidoskop“ ist die praktische Bachelorarbeit der Studentinnen Kim Binnig, Valerie Burgahn und Selamawit Habtemariam am Institut für Medienwissenschaft. Sie beeindruckten die Jury mit ihren feinsinnigen und sensiblen filmischen Portraits zweier Künstlerinnen und eines Künstlers, in denen Sie die Emotionen und Konflikte der Protagonistinnen aufzeigten. Ihr Beitrag mache Kunst und die Menschen, die sie herstellen, erfahrbar und greifbar.</p><p>Der Digitale Journalismuspreis „DIG-JO“ wurde 2016 von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Die Verantwortlichen wollen neue Ansätze in der Multimediakommunikation fördern, die Storytelling und kreative Formen des digitalen Journalismus miteinander verbinden. Die Preisträgerinnen und Preisträger 2017 wurden am 10. Juli in Stuttgart ausgezeichnet. Die ersten drei Platzierungen sind mit 1000, 750 und 500 Euro dotiert. Alle 12 eingereichten Beiträge können &lt;link https: hdcampus.ub.uni-freiburg.de external-link-new-window external link in new&gt;online abgerufen werden.</p><div class="align-right"><p>Susanne Zahn</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-20Dig-Jo_2017.jpg" lenght="165808" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15240</guid><pubDate>Thu, 20 Jul 2017 14:37:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Team verteidigt Titel beim VGH-Moot Court</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15240&amp;cHash=d09807de8e51eaef1098bcc941bf815b</link><description>Das Team der Tübinger Fakultät hat an die Erfolge der vergangenen Jahre angeknüpft und das „Triple“ perfekt gemacht: Auch den sechsten VGH-Moot Court „Öffentliches Recht in Baden-Württemberg“ gewann das Tübinger Team am 17. Juli 2017 und setzte sich dabei gegen die Teams der Universitäten Freiburg, Heidelberg und Konstanz durch. Für die Universität Tübingen nahmen Flora Bantelmann, Lea Bauer, Cleo Dobers, Yannik Duventäster, Julia Felbinger, Dennis Haller und Bettina Menhofer teil. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-20VGH-Moot_Court_2017.jpg" length="274198" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits in der Vergangenheit wurde der Moot Court-Sachverhalt zunächst als landesweite Hausarbeit im Rahmen der Fortgeschrittenenübung im Öffentlichen Recht gestellt. In diesem Jahr lag ein am VG Karlsruhe anhängiges Verfahren zugrunde, in dem sich ein französisches Unternehmen gegen die Heranziehung zum Kostenersatz für einen Feuerwehreinsatz und eine Abschleppmaßnahme zur Wehr setzte. Die besondere Herausforderung des Moot Courts lag darin, die inhaltlichen Schwerpunkte des Falles aus der für die Studierenden ungewohnten Sicht eines Anwalts aufzubereiten und in Form von Plädoyers zu präsentieren.</p><p>In der ersten Verhandlung trat das Tübinger Team als Klägervertreter gegen das Team der Universität Konstanz als Vertreter der beklagten Gemeinde an; die vier Tübinger konnten dabei vor allem durch einen vorbereiten Vergleichsvorschlag und vertiefte Kenntnisse zur Beteiligung Dritter am Verwaltungsprozess überzeugen. Die Rolle der Beklagtenvertreter durfte das Team der Fakultät in der zweiten Verhandlung einnehmen und sich mit den Vertretern der Universität Freiburg messen. Insgesamt zeichnete sich das Tübinger Team durch seine in den Plädoyers gezeigten rhetorischen Fähigkeiten und durch eine geschlossene Teamleistung mit überzeugender Argumentation in den Rechtsgesprächen aus.</p><p>Das Team wurde in diesem Jahr von Professor Dr. Michael Droege und den Mitarbeitern des Lehrstuhls – Jacqueline Debus, Lisa Kanzler und Nils Schulz – betreut. Besonderer Dank für die wertvolle Unterstützung des Tübinger Teams bei der Vorbereitung gilt auch Frau Professor Dr. Barbara Remmert, Herrn Professor Dr. Christian Seiler, Herrn Präsident des VG Sigmaringen Dr. Malte Graßhof, der Kanzlei Dr. Kroll &amp; Partner, den Herren Dr. Jannis Broscheit (Verwaltungsgericht Wiesbaden) und Christopher Hubbertz (Rechtsanwalt, Wiesbaden) sowie den wissenschaftlichen Mitarbeitern Sarah Göltenbott und Felix Berner.</p><div class="align-right"><p>Nils Schulz</p></div><ul><li>&lt;link https: backend.uni-tuebingen.de http: vghmannheim.de pb external-link-new-window&gt;Weitere Informationen zum VGH-Moot Court 2017</li></ul><h3>Kontakt:</h3><p>Nils Schulz<br>Universität Tübingen, Juristische Fakultät<br>Lehrstuhl Prof. Dr. Michael Droege<br>Telefon: +49 7071 29 78144<br>&lt;link&gt;nils.schulz@uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-20VGH-Moot_Court_2017.jpg" lenght="274198" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13564</guid><pubDate>Fri, 07 Jul 2017 13:55:00 +0200</pubDate><title>Erfolgreiches Lehren und Lernen zum Thema Energiegewinnung</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13564&amp;cHash=4321874e0bb055c61b2ef4bd8ff77c63</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-07_Energiegewinnung_FCI_UNI_TUE2.jpg" length="153358" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Energiewende, Strom „sparen“ oder nachhaltiger Umgang mit Ressourcen - das sind Begriffe, die Schülern oft begegnen. Doch wie funktioniert das alles in der Praxis? Ein Kooperationsprojekt des Kepler-Gymnasiums und dem Bereich Chemie-Didaktik an der Universität Tübingen vermittelt Schülern, wie erneuerbare Energiegewinnung funktioniert und welche Möglichkeiten und Grenzen darin stecken. Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt das Projekt "Alternative Solarzellen mit Titandioxid" (ALSO-TiO2) mit 10.195 Euro.</p><p><br>Einen symbolischen Scheck übergab Dr. Tobias Pacher, bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg zuständig für den „Dialog Schule – Chemie“, an Professorin Claudia Bohrmann-Linde vom Fachbereich Didaktik der Chemie an der Universität in Tübingen. „Wir fördern mit Überzeugung die Hochschulen im Bereich Chemie-Didaktik: Die hier ausgebildeten Pädagogen sorgen dafür, dass Schüler sich in den Schulstunden motiviert und effektiv mit dem Lehrstoff in der Chemie befassen können“, so Pacher bei der Übergabe. Von den Erfolgen im naturwissenschaftlichen Unterricht profitiere schließlich auch der Chemie-Standort Baden-Württemberg, der gut ausgebildete Absolventen dringend braucht.</p><h3>Schwerpunkt Sonnenlicht als Schlüsselenergie des Jahrtausends</h3><p>Das Kooperationsprojekt besteht bereits seit 2016. Nach einer Einführungsphase wurden die Schüler von Studierenden der Universität Tübingen in naturwissenschaftlichen Recherchemethoden geschult. Der inhaltliche Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, da diese als Schlüsselenergie des angebrochenen Jahrtausends gilt. Im weiteren Verlauf experimentierten die Schüler mit dem Halbleiter Titandioxid und nahmen eigenständig Weiterentwicklungen der Experimente vor. Die Ergebnisse der Recherchen und der Laborarbeit werden am Kepler-Gymnasium in einer Ausstellung sowie bei chemiedidaktischen Tagungen präsentiert.</p><h3>Zum Fonds der Chemischen Industrie</h3><p>Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen Euro für den Chemieunterricht an allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung gestellt. In das Programm flossen seit 2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts.</p><div class="align-right"><p>Claudia Bohrmann-Linde</p></div><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Claudia Bohrmann-Linde<br>Universität Tübingen<br>Didaktik der Chemie<br>Telefon +49 7071 29-76597<br>&lt;link&gt;Claudia.Bohrmann-Linde@uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-07_Energiegewinnung_FCI_UNI_TUE2.jpg" lenght="153358" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13980</guid><pubDate>Fri, 26 May 2017 13:00:00 +0200</pubDate><title>Die Gefährdung des Friedens in Europa: Standortübergreifendes Ringseminar mit Tübinger Beteiligung</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13980&amp;cHash=0e7c486728af57160786147ff41ebe30</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/10170526_ringseminar.jpg" length="168972" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Ist der Frieden in Europa angesichts vieler Krisen gefährdet? Und welche verschiedenen Antworten sind darauf zu geben? - Diese Fragen bringen im laufenden Sommersemester Studierende und Forschende aus 13 Universitäten und Forschungsinstituten in einem standortübergreifenden Ringseminar zusammen. Die Seminararbeit erfolgt durch die Zusammenschaltung der Universitäten und wird vorbereitet durch E-Learning Module.</p><p><br>Nicht zuletzt das Referendum zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, aber auch der Aufstieg von Rechtspopulisten in Europa, die Debatte um die mögliche Schließung der Central European University in Ungarn und die immer noch militärisch ausgetragene Krise in und um die Ukraine zeigen, dass die europäische Integration als Friedensprojekt gefährdet und höchst umstritten ist. Herausforderungen wie die Finanzkrise oder Migrationsbewegungen nach Europa werden dabei ebenfalls als gefährdend wahrgenommen und haben in Teilen Europas zu nationalistischen Bewegungen und Tendenzen geführt.</p><p><br>Die Herausforderungen, die durch die Wahrnehmung einer „Gefährdung des Friedens in Europa“ aufgeworfen werden, sind Anlass für eine bislang einmalige Lehrveranstaltungsform: Das Seminar findet als standortübergreifende Ringveranstaltung statt, in dem Forschende und Studierende aus dreizehn unterschiedlichen Universitätsstandorten über eine digitale Videoplattform und E-Learning-Formate wöchentlich miteinander in Kontakt treten. Vorträge von renommierten Forschenden aus Deutschland, Griechenland, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Kanada werden dabei digital eingestellt und gemeinsam mit Studierenden der verschiedenen Universitäten live diskutiert und in Arbeitsgruppen thematisiert.</p><p>Der Fokus des Seminars liegt vor allem in der studentischen Interaktion. Die Tübinger Studierenden werden in dem Seminar zusammen mit Studierenden der anderen Standorte Fragen, Problemaufrisse und Einschätzungen erarbeiten und zur Diskussion stellen. Die Hoffnung der Veranstalter bei diesem standortübergreifenden Austausch der Studierenden ist, dass sich die Studierenden intensiv mit den unterschiedlichsten Sichtweisen auf diese Krisen auseinandersetzen. Dem Seminar liegt ein Verständnis von Frieden zugrunde, das auf stabile Strukturen des Friedens abhebt und deshalb Krieg und Gewalt zu verhindern vermag. Es wird deshalb danach gefragt, inwieweit die Vergemeinschaftung in der EU, aber auch im gesamteuropäischen Rahmen gefährdet ist. In Bezug auf die Auswirkungen der gegenwärtigen Krisen auf den Frieden in Europa wird folgenden Fragen nachgegangen:</p><ul><li>Worin liegt in den derzeitigen (europäischen) Krisen eine Gefährdung für den „Frieden” in Europa</li><li>Wie und durch welche Akteure könnten diese Gefährdungen ausgeräumt werden? </li></ul><p>Folgende Krisen werden in dem Standortübergreifenden Ringseminar behandelt:</p><ul><li>der Zerfall der Wertegemeinschaft durch die Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit, </li><li>das Aufkommen des Rechtsnationalismus, </li><li>Austrittspläne aus der EU, </li><li>die soziale Ungleichheit in Europa, </li><li>die Folgen der Eurokrise für den europäischen Frieden, </li><li>die durch die Migration wahrgenommenen Probleme sowie </li><li>die Krise um und in der Ukraine und die Herausforderungen für die europäische Friedensordnung durch Rußland und die USA.</li></ul><p><br>An diesem Seminar nehmen ca. 150 Studierende der Universitäten Düsseldorf, Freiburg, Hamburg, Mainz, Marburg und Tübingen teil.</p><p><br>Für die Veranstaltung ist eine homepage eingerichtet worden. (&lt;link http: www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de&gt;www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de)</p><h3><br>Die beteiligten Standorte sind:</h3><ul><li>Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</li><li>Albert-Ludwigs-Universität Freiburg</li><li>Universität Hamburg</li><li>Johannes Gutenberg-Universität Mainz</li><li>Philipps-Universität Marburg</li><li>Eberhard Karls Universität Tübingen</li></ul><h3>Das Seminar findet in Kooperation mit folgenden Institutionen statt:</h3><ul><li>Aristotle University of Thessaloniki, Griechenland</li><li>Central European University, Ungarn</li><li>Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg</li><li>Institut für Ost- und Südost-Europaforschung Regensburg</li><li>London School of Economics and Political Science, Vereinigtes Königreich</li><li>University of Ottawa, Kanada</li><li>University of Oxford, Vereinigtes Königreich</li></ul><h3>Projekthomepage:</h3><p>&lt;link http: www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de&gt;www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>&lt;link&gt;thomas.nielebock@uni-tuebingen.de <br>&lt;link&gt;alexander.kobusch@uni-tuebingen.de</p><div class="align-right"><p>Thomas Nielebock</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/10170526_ringseminar.jpg" lenght="168972" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-2353</guid><pubDate>Tue, 16 May 2017 14:52:00 +0200</pubDate><title>LFK-Medienpreis 2017 für von Tübinger Medienwissenschaftlern produzierten Dokumentarfilm</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=2353&amp;cHash=218fce77ed0d87840dd9c5698c32d313</link><description>Masterprojekt „Zwischenwelten“ ausgezeichnet</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-05-16_Campus_TV_Benjamin_Dornis_Nadja_Buechler_ea78eef4f9.jpg" length="14545" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Drei Tübinger Medienwissenschaftler arbeiteten für ihr Masterprojekt „ZwischenWelten – Wie Krieg Kinder zeichnet“ mit Kindern, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Baden-Württemberg geflohen sind. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der die jungen Geflüchteten selbst zu Wort kommen lässt – und Flüchtlingsschicksalen ein Gesicht gibt. Jetzt sind Nadja Büchler, Benjamin Dornis, Dr. Nicole Rieber für diesen Film mit dem LFK-Medienpreis 2017 der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg in der Kategorie „Fernsehen - Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen“ ausgezeichnet worden.</p><p><br> „Wir wollten nicht interpretieren, sondern die Kinder erzählen lassen. Wir sind bis zur Grenze gegangen, aber nicht weiter“, erklärt Nicole Rieber, die vor ihrem Studium der Medienwissenschaft schon eine Promotion in Psychologie abgeschlossen hat. Sie hat für den Film die Interviews geführt. Auf die Idee, eine Filmproduktion als Masterarbeit zu wählen, kam sie über ihre Kommilitonen Dornis und Büchler. Beide hatten Filmerfahrung und bereits früher zusammengearbeitet.</p><h3>In der Jurybegründung der LFK heißt es:</h3><p>Dieser herausragende Beitrag packt den Zuschauer gleich zu Beginn mit verstörenden Handy-Kriegsvideoaufnahmen und O-Tönen des jugendlichen Flüchtlings zu seiner Heimat und dem Leben im Krieg. Diese Kinderperspektive wird beibehalten und berührt durch die authentischen, persönlichen Berichte der Geflüchteten. Die Jury hat sehr beeindruckt, wie es den Autoren gelungen ist, die traumatisierten Kinder mit viel Respekt und Feingefühl zum Sprechen zu bringen. Eine großartige Gesamtleistung, sowohl was die Recherche, die Herangehensweise, die Auswahl der Interviewpartner und die journalistische und handwerkliche Umsetzung betrifft. Auch die crossmediale Aufbereitung (Radio, Print, Crowdfunding, eigenes Logo) überzeugen.</p><p>Maximilian von Platen</p><h3>Links:</h3><ul><li>Projekthomepage ZwischenWelten</li><li>Webseite LFK-Preis 2017 (mit Video)</li><li>Beitrag in Ausgabe 40 von ATTEMPTO!, S. 31ff</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-05-16_Campus_TV_Benjamin_Dornis_Nadja_Buechler_ea78eef4f9.jpg" lenght="14545" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13745</guid><pubDate>Wed, 10 May 2017 13:16:00 +0200</pubDate><title>CHE-Ranking: Tübinger Wirtschaftswissenschaft ist Spitze</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13745&amp;cHash=0121478d452604af14336631368ff3ba</link><description>Fachbereich erreicht hervorragende Bewertungen bei Studiensituation, Lehrangebot und internationaler Ausrichtung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Studierenden der Wirtschaftswissenschaft an der Uni Tübingen sind sehr zufrieden mit der allgemeinen Studiensituation und dem Lehrangebot ihres Fachbereichs. Das zeigt sich im aktuellen Ergebnis des CHE Hochschulranking, das im neuen ZEIT Studienführer 2017/18 veröffentlicht wird. In der Kategorie „Abschluss in angemessener Zeit“ sowie „Auslandsaufenthalte“ wird, wie schon in vorangegangenen Jahren, die Spitzengruppe erreicht.</p><h3>Internationalität hat sich noch weiter verbessert</h3><p>In der internationalen Ausrichtung konnte sich der Fachbereich noch einmal deutlich verbessern und erreicht nun dort ebenfalls Spitzenwerte. Kein Wunder – über 60 Prozent der Studierenden verbringen mindestens ein Semester an einer der über 40 Partnerhochschulen, die Leistungen werden auf das Studium in Tübingen angerechnet. „Die neuen Ergebnisse zeigen, dass unsere Bestrebungen, die Studienbedingungen und das Lehrangebot stetig zu verbessern, Erfolg haben,“ freut sich der Studiendekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Georg Wamser, „und wir nehmen die Impulse aus dem Ranking mit in unser internes Qualitätssicherungssystem auf. Sie sind Ansporn, weitere Verbesserungen umzusetzen.“</p><h3>Weitere Ergebnisse im Zeit Studienführer</h3><p>Die Ergebnisse des Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erschienen am 9. Mai 2017 im neuen ZEIT Studienführer 2017/18. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. Die Ergebnisse im Detail sind unter &lt;link http: www.zeit.de che-ranking&gt;www.zeit.de/che-ranking abrufbar.</p><h2>Business and Economics in Tuebingen top notch</h2><h3>Top grades for the school in latest German Ranking</h3><p>Students of Business and Economics at the University of Tuebingen are very satisfied with their overall study situation and the curriculum offered by their school according to the latest ranking by the prestigious German Center for Higher Education (CHE), published on May 9th. The school has reached top grades in the categories “duration of studies,“ and “studying abroad“ as well.</p><p><br>In international orientation the School of Business and Economics improved its ranking again. No wonder – more than 60% of the students spend at least one semester at one of over 40 partner universities, and credits are easily transferable. “The new results show that our efforts to steadily improve study conditions, and our curriculum, have been successful,“ says Professor Dr. Georg Wamser, Vice-Dean of Academic Affairs, “and we’ll take these impulses into account in our internal quality management processes. They are a stimulus for us to work on further improvements.“</p><p><br>The CHE ranking evaluates a third of the main subjects each year. For the results in detail, please visit &lt;link http: www.zeit.de che-ranking&gt;www.zeit.de/che-ranking.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-13603</guid><pubDate>Thu, 27 Apr 2017 16:06:00 +0200</pubDate><title>Ringvorlesung &quot;200 Jahre Wirtschaftswissenschaft&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13603&amp;cHash=b41fd6d8d242a99a129c0f240de350ba</link><description>Auftakt beim Studium Generale im Sommersemester 2017</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-04-27_Baten_Joerg_Prof_3.jpg" length="1688114" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Ringvorlesung im Studium Generale "200 Jahre Wirtschaftswissenschaft" startete am 24. April: vor rund 130 Zuhörern mit einem Rückblick auf die Ursprünge dieser wissenschaftlichen Disziplin und das Wirken von Friedrich List. List war maßgeblich an der Gründung der staatswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Tübingen im Jahr 1817 beteiligt.</p><p><br>Professor Dr. Jörg Baten ging in seiner Vorlesung vom Lebensstandard der Bevölkerung des 15. Jahrhunderts bis 19. Jahrhunderts aus, der mit unterschiedlichen Indikatoren gemessen wird. Legt man folgende Faktoren zugrunde:</p><ul><li>das Einkommen, ermittelt aus dem geschätzten Bruttoinlandsprodukt BIP und den Reallöhnen ungebildeter Arbeiter,</li><li>die Bildung, Indikatoren: Alphabetisierung und Zahlenfähigkeit, sowie</li><li>die Gesundheit der Bevölkerung; Indikatoren: Ernährung und medizinisches Umfeld,</li></ul><p>so schnitt Deutschland in jener Zeit im Vergleich zu England und Frankreich schlechter ab. Ein Ziel von Friedrich List war es, dies zu ändern und der Bevölkerung in Deutschland zu einem besseren Lebensstandard zu verhelfen. List sah im Humankapital den wichtigsten Faktor für wirtschaftliches Wachstum und stufte es höher als Sachkapital ein. Deshalb setzte er sich unter anderem für eine gute Ausbildung ein. Neben der Bildung riet List auch zu Freihandel im Binnenland und Erziehungszöllen zum Schutz der deutschen Industrie.</p><p><br>Wer mehr über die vielen Facetten und unterschiedlichen Forschungsbereiche der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen erfahren will, kann dies im Sommersemester 2017 tun. Die Ringvorlesung "200 Jahre Wirtschaftswissenschaft" findet immer montags um 18.15 Uhr im Kupferbau im Hörsaal 21 statt.</p><p>&lt;link internal-link internal link in current&gt;Programm Studium Generale</p><div class="align-right"><p>Dr. Ramona Gresch, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-04-27_Baten_Joerg_Prof_3.jpg" lenght="1688114" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-10340</guid><pubDate>Wed, 26 Apr 2017 17:57:00 +0200</pubDate><title>Rechtswissenschaften: Tübinger Team verteidigt Titel beim International Roman Law Moot Court</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=10340&amp;cHash=d8442c2cb8b41aa803f15e5c6c1b8b93</link><description>Beim International Roman Law Moot Court, der vom 4. bis 7. April 2017 in Trier stattfand, hat das Team der Universität Tübingen erfolgreich seinen Titel verteidigt – ein Novum in der zehnjährigen Geschichte des Wettbewerbs. Philipp Haußer, Doreen Emde, Armin Hesselschwerdt und Svenja Haussmann sahen sich hohen Erwartungen ausgesetzt, hatte doch das Tübinger Team bereits beim Moot Court 2016 in Wien den ersten Platz geholt. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/2017-04-26-Moot-Court.jpg" length="310850" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Erwartungen wurden die Studierenden gerecht: Als Anwälte traten sie in einem fiktiven justinianischen Zivilprozess gegen Teams der Universitäten Athen, Cambridge, Liège, Neapel, Oxford, Wien und der gastgebenden Universität Trier an und hielten ihr Plädoyer in englischer Sprache: Sie konnten die Vorrunden gegen Athen, Neapel und Liège für sich entscheiden und zogen als Gruppenerste in das Halbfinale ein. Wichtig waren dabei souveränes Auftreten und rhetorisches Geschick wie auch detaillierte Kenntnis der rechtlichen Probleme: Es ging unter anderem um den deutschen Lehrbuchklassiker der Trierer Weinversteigerung, das aktuelle Problem des sogenannten „shill bidding“ bei Auktionen und den alten Konflikt zwischen dem erklärten letzten Willen einer Verstorbenen und der notwendigen Form eines Testaments. Die juristischen Aspekte des Falles hatten die Studierenden im Rahmen der Vorbereitung ab Mitte Januar erarbeitet, das Auftreten vor Gericht bei Probeverhandlungen intensiv geübt – mit Begleitung durch die Teambetreuer Professor Thomas Finkenauer, M.A. (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Europäisches Privatrecht) und Sebastian Schneider sowie ehemalige Moot Court-Teilnehmern als Proberichterinnen und Proberichtern.</p><p>Im Halbfinale trafen die Tübinger Klägervertreter Philipp Haußer und Doreen Emde auf Beklagtenvertreter aus Oxford. Auch diese Verhandlung konnten die Tübinger für sich entscheiden, so dass sie am nächsten Tag im Finale auf das Team aus Cambridge trafen – die gleiche Konstellation wie 2016. Im spannenden Finale im kurfürstlichen Palast sah sich Philipp Haußer als erster Klägervertreter kritischen Nachfragen der fünf Richter ausgesetzt. Die Beklagtenvertreter aus Cambridge konnten sich trotz ihres Vorteils als Muttersprachler gegen die profunde Argumentation von Doreen Emde als zweiter Klägervertreterin und gegen die rhetorischen Fähigkeiten, die Philipp Haußer im rebuttal - der Erwiderung der Kläger auf den Beklagtenvortrag – an den Tag legte, nicht durchsetzen.</p><p>Das Rahmenprogramm in der ältesten Stadt Deutschlands umfasste eine Führung durch die Altstadt, wobei gleichermaßen Sehenswürdigkeiten der antiken Augusta Treverorum wie auch der mittelalterlichen Stadt im Mittelpunkt standen. Beim abschließenden Dinner, bei dem ein Abendessen nach dem überlieferten römischen Kochbuch des Marcus Gavius Apicius serviert wurde, fand schließlich die Preisverleihung statt, bei der die Tübinger nicht nur den Siegerpreis erhielten, sondern außerdem Armin Hesselschwerdt als bester Redner des Wettbewerbes und Doreen Emde als drittbeste Rednerin ausgezeichnet wurden.</p><p>Im Internet: &lt;link <a href="http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt&amp;gt;www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt&amp;lt;/link&amp;gt" target="_blank" rel="noreferrer">www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt&gt;www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt&lt;/link&amp;gt</a>;</p><p>&nbsp;</p><p>Sebastian Schneider</p><h3>Kontakt:</h3><p>Sebastian Schneider<br> Universität Tübingen<br> Lehrstuhl Prof. Dr. Thomas Finkenauer, M.A.<br> Telefon +49 7071 29-72559<br> &lt;link sebastian.schneider@uni-tuebingen.de&gt;sebastian.schneider@uni-tuebingen.de&lt;/link&gt;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/2017-04-26-Moot-Court.jpg" lenght="310850" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15913</guid><pubDate>Mon, 06 Feb 2017 18:49:00 +0100</pubDate><title>Ausstellungseröffnung „Universität. Diversität! Wir?“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15913&amp;cHash=621e17ba4e21c3ba3ba8e3a4736bcdea</link><description>15 Masterstudierende der Empirischen Kulturwissenschaft beschäftigen sich mit Diversität an der Universität Tübingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-02-06-Diversitaet.jpg" length="299864" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Februar startete die Ausstellung „Universität. Diversität! Wir?“ im Bonatzbau der Universitätsbibliothek Tübingen. Konzipiert wurde sie im Rahmen eines Studienprojektes von 15 Masterstudierenden der Empirischen Kulturwissenschaft unter der Leitung von Professor Dr. Reinhard Johler. Die gestalterische Umsetzung fand in Kooperation mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur der Hochschule für Technik in Stuttgart statt.</p><p>In der Eröffnungsrede erklärte die Projektmitarbeiterin Luise Fleisch: „Diversität ist in Anbetracht aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ein Top-Thema und wirkt auch bis in die Universität hinein.“ In drei Semestern gingen die Studierenden deshalb der Frage nach, welches Verständnis von Diversität das Selbstbild der Universität prägt und welche Widersprüche zum gelebten Alltag der jeweiligen Akteurinnen und Akteure vorherrschen. Geforscht wurde an verschiedenen universitären Einrichtungen und zu unterschiedlichen Themen.</p><p>14 zylinderförmige Tubes konfrontieren die Besucherinnen und Besucher unmittelbar mit dem Thema Diversität an der Universität. Die „bunte Vielfalt“ innerhalb der Tubes zeigt, in Verbindung zu den außen aufgedruckten schwarz-weißen Portraits von Universitätsmitgliedern, dass sich Diversität nicht nur auf äußerliche Merkmale bezieht. Häufig wird sie erst auf den „zweiten Blick“, beispielsweise durch gemeinsame Gespräche, sichtbar.</p><p>&lt;link _blank internal-link internal link in current&gt;<img data-htmlarea-file-uid="378971" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-01-27ausstellung_0c2d308193.jpg" alt style="padding-right: 10px; float: left;" title height="211" width="150">Professorin Dr. Karin Amos, Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre, lobte die Ausstellung als besonders „pfiffige“ Idee, sich mit Diversität auseinanderzusetzen. Auch die leitende Universitätsbibliotheksdirektorin Dr. Marianne Dörr ist stolz, die gelungene und toll umgesetzte Ausstellung bei sich im Hause begrüßen zu dürfen.</p><p>Die Ausstellung im Bonatzbau der Universitätsbibliothek ist noch bis zum 23. März, montags bis freitags von 10-20 Uhr und samstags von 10-18 Uhr, zu besichtigen.</p><p>Der Begleitband zur Ausstellung „Universität. Diversität! Wir? 13 Momentaufnahme aus dem Tübinger Uni-Alltag“ kann für 19 Euro bei der TVV (&lt;link http: www.tvv-verlag.de&gt;www.tvv-verlag.de) erworben werden. Dieser beinhaltet die einzelnen Forschungsthemen der Studierenden und beschreibt ausführlich deren Auseinandersetzung mit Diversität an der Universität Tübingen.</p><div class="align-right"><p>Franziska Künzel</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-02-06-Diversitaet.jpg" lenght="299864" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14826</guid><pubDate>Tue, 13 Dec 2016 16:10:00 +0100</pubDate><title>Stipendien der Baden-Württemberg Stiftung für Forscherinnen der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14826&amp;cHash=93486f5d1808c32acf3ada7e2fc4db88</link><description>Bundesweit innovative Ideen für bessere Hochschullehre ausgezeichnet</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2016/16-12-13herrmann-werner_anne.jpg" length="208589" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Für ihr Projekt „Kommunikation mit vorinformierten Patienten“ erhält Dr. med. Anne Herrmann-Werner von der Universität Tübingen eines von bundesweit zwölf Fellowships. Ausgezeichnet wurde von der Universität Tübingen außerdem Professorin Dr. Doreen Bryant. Auf die gemeinsame Ausschreibung „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ der Baden-Württemberg Stiftung, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der KSB Stiftung gingen rund 120 Anträge ein. Eine Jury aus Fachvertretern, Hochschuldidaktikern und Studierenden wählte jetzt die Empfänger der Fellowships aus.</p><h3>Zwei Fellowships gehen nach Tübingen</h3><p>Das Projekt von Dr. med. Anne Herrmann-Werner greift eine gegenwärtige Herausforderung in der Arzt-Patienten-Beziehung auf. Der problemlose Zugriff auf das Internet macht es Patienten möglich, sich über Krankheitsbilder im World Wide Web zu informieren. Dieser ungefilterte Zugang zu medizinischen Informationen und Fehldiagnosen hat erheblichen Einfluss auf die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten. Um dieser Problematik vorzubeugen, hat die junge Assistenzärztin Hermann-Werner neue Unterrichtseinheiten für Medizinstudierende entwickelt. In Online-Schulungsvideos und praktischen Übungen werden die angehenden Ärzte auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet. Beispielsweise lernen sie in simulierten Gesprächen, wie man mit vorinformierten Patienten umgehen kann. Die neuartige Lehr-Lernmethode verbessert nicht nur die Kompetenzen auf der Handlungsebene, sondern führt auch dazu, dass die Studierenden ihre Einstellung und Haltung reflektieren. Für dieses Projekt erhält Dr. med. Anne Herrmann-Werner ein mit 15.000 Euro dotiertes Junior-Fellowship der Baden-Württemberg Stiftung, welches an Doktoranden, Post-Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter vergeben wird.</p><p><img data-htmlarea-file-uid="373601" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-12-13bryant_bertram_3b88206a43.jpg" height="169" width="300" alt style></p><h5>Professorin Dr. Doreen Bryant (links) und Dr. Christiane Bertram. Foto: privat</h5><p><br>Ebenfalls an der Universität Tübingen wurde Professorin Dr. Doreen Bryant ausgezeichnet. Zusammen mit Dr. Christiane Bertram von der Universität Konstanz hat sie sich in ihrem Projekt „Von der Wissenschaft über die Lehre in die Praxis und zurück: Ein kombiniertes Aus- und Fortbildungskonzept für den Umgang mit sprachlicher Heterogenität im Fachunterricht“ mit dem Thema Sprachbildung in Schulen auseinandergesetzt. Heute stehen diese aufgrund von Migration und der Flüchtlingssituation vor dem Problem, dass in den Klassenzimmern immer mehr unterschiedliche Sprachen gesprochen werden. Vor diesem Hintergrund haben Dr. Bertram und Prof. Dr. Bryant ein Aus- und Fortbildungskonzept entwickelt, welches sich an Lehramtsstudierende aller Fächer richtet. Gemeinsam erstellen die Studierenden sprachsensible Unterrichtseinheiten, führen sie im Unterricht durch und reflektieren diese im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums. Für ihr Projekt werden Bertram und Bryant mit einem Tandem-Fellowship der Baden-Württemberg Stiftung ausgezeichnet, welches mit 30.000 Euro dotiert ist und an Lehrende verliehen wird, die mit Hochschuldidaktikern oder anderen Lehrenden bei einem Projekt kooperieren.</p><p>Neue Lehr- und Prüfungsformate oder Konzepte für verbesserte Studieneingangsphasen und Praxissemester: Mit den „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ prämieren die Baden-Württemberg Stiftung, der Stifterverband und die KSB Stiftung Ideen zur innovativen Gestaltung und Optimierung der Hochschullehre. Die zwölf besten Ideen hat eine Jury ausgewählt und die Fellowships bundesweit in den drei Kategorien „Junior“, „Senior“ und „Tandem“ verliehen. Ausschlaggebend für eine Förderung ist vor allem, ob das Konzept die Lehre weiterentwickelt und in den Lehrplan eingebunden werden kann. Insgesamt werden für das Programm dieses Jahr 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt fünf Fellowships an Hochschulen im Land.</p><h3>Über die „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“:</h3><p>Die Lehre und die Ausbildung von Studierenden ist neben der Forschung die Kernaufgabe von Universitäten und Hochschulen. Damit sich diese stetig verbessert, sind innovative Konzepte zur Wissensvermittlung nötig. Mit dem Programm „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ werden seit 2011 neuartige Lehr- und Prüfungsformate prämiert. Es werden damit Anreize für Hochschullehrende geschaffen, Ideen zur Verbesserung der Lehre zu entwickeln und umzusetzen. Seit 2014 werden die Fellowships in den Kategorien Junior-, Senior- und Tandem-Fellowship vergeben.</p><h3>Alle geförderten Projekte:</h3><ul><li>Kurzbeschreibungen der von der Baden-Württemberg Stiftung geförderten Projekte und weitere Informationen zum Fellowship-Programm finden Sie unter &lt;link http: bit.ly&gt;<a href="http://bit.ly/1CGLRyu" target="_blank" rel="noreferrer">bit.ly/1CGLRyu</a>. </li><li>Alle bundesweit unterstützten Projekte finden Sie hier &lt;link http: bit.ly&gt;<a href="http://bit.ly/2gGeDrV" target="_blank" rel="noreferrer">bit.ly/2gGeDrV</a>.</li></ul><h3>Informationen zur Baden-Württemberg Stiftung: </h3><p>Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. &lt;link http: www.bwstiftung.de&gt;www.bwstiftung.de</p><div class="align-right"><p>Nicolas Krischker, Baden-Württemberg Stiftung gGmbH</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2016/16-12-13herrmann-werner_anne.jpg" lenght="208589" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15787</guid><pubDate>Mon, 28 Nov 2016 15:35:00 +0100</pubDate><title>Baden-Württemberg-STIPENDIUM zu Gast in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15787&amp;cHash=51b0a293c8a5d9ec760a046ece13e01e</link><description>„Die Welt von morgen gestalten“ – 300 Stipendiaten aus aller Welt machen es vor</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/Stipendiaten_mit_Weltbuergerpass_Nadine_Feber.jpg" length="74401" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Weltoffenheit und Lust auf Kultur- und Wissensaustausch – das sind Eigenschaften und Werte, die mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM vermittelt werden. 300 Stipendiaten kamen auf Einladung der Baden-Württemberg Stiftung am Freitag zum Jahrestreffen nach Tübingen. Die jungen Gäste aus aller Welt nutzten die Gelegenheit, um an zehn Stationen in Tübingen zu erfahren, wie sie selbst die Welt von morgen gestalten können.</p><p><br>Verantwortung übernehmen für die Welt von morgen und den inneren „Weltbürger“ entdecken: unter diesem Leitgedanken stand das diesjährige Jahrestreffen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs. Neben dem Kennenlernen und der Möglichkeit, sich intensiv über kulturelle und nationale Grenzen hinweg auszutauschen, stand eine Stadtrallye im Mittelpunkt. Unter den Gästen des Jahrestreffens, das gemeinsam mit dem Weltethos-Institut Tübingen organisiert wurde, waren auch neue Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Tübingen, die im Stipendienjahr 2016/17 mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM Auslandserfahrungen sammeln.</p><p><br>„Globale Probleme verlangen lokale Lösungen“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer. „Nur wer diesen Zusammenhang versteht, kann für die Welt von morgen Lösungen finden. Ich freue mich, dass die Baden-Württemberg Stiftung den jungen Menschen diese wertvolle Erfahrung hier in Tübingen ermöglicht.“</p><p><br>Eine außergewöhnliche Erkundungstour durch die Innenstadt Tübingens führte die Stipendiaten zu interessanten Sehenswürdigkeiten. Sechs von zehn Stationen mussten besucht werden, um für alle sechs Kontinente im „Weltbürger-Pass“ einen Stempel zu erhalten. Mit dabei: Das Weltethos-Institut, das Schloss Hohentübingen mit CureVac, die Cafeteria Prinz Karl, das Deutsch-Amerikanische Institut, der Hölderlinturm und das Tübinger Stift sowie von der Universität Tübingen das Zentrum für Islamische Theologie, die Paläontologische Sammlung, die Mineralogische Sammlung und das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW).</p><p><br>„Unsere Stipendiaten und Ehemaligen sind der beste Beweis dafür, wie wichtig eine funktionierende, gegenseitige Verständigung in der heutigen Zeit ist, um Kompetenzen im Umgang mit anderen Kulturen, Ländern und Menschen zu erlangen. Dabei bleibt Baden-Württemberg Dreh- und Angelpunkt des Programms, das macht es einzigartig", erklärte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="371258" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_ChristophDahl_NadineFeber_77a8b78272.jpg" alt height="179" width="300" style></td><td><img data-htmlarea-file-uid="371259" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_StipendiatenWorkshop_NadineFeber_2ed86050f4.jpg" alt height="200" width="300" style></td></tr><tr><td>Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung, begrüßte die Stipendiaten. Fotos: ©: Nadine Feber</td><td>Die Stipendiaten hatten die Möglichkeit, in Werkstätten innovative Ideen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Eine Gruppe gewann Einblicke in die ethischen Perspektiven in Afrika. In der Werkstatt „Bildung“ machten sich die Teilnehmer Gedanken, wie Bildung in der Zukunft aussehen kann. In der Werkstatt „Textil“ beschäftigten sich die Stipendiaten mit sozial verantwortungsvoller Mode; in der Gruppe „Migration“ konnten sie sich in die Rolle von Flüchtlingen versetzen. </td></tr></tbody></table></div></div><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir als Weltethos-Institut zum Jahrestreffen des Baden-Württemberg STIPENDIUMS beitragen konnten“, sagte Dr. Bernd Villhauer, Geschäftsführer des Weltethos-Instituts. „Die Baden-Württemberg Stiftung ermöglicht ein globales Netzwerk, in dem die Themen von morgen schon heute diskutiert werden können. Das macht Hoffnung.“ Wertvolle Impulse, wie jeder Einzelne zur Gestaltung der Welt von morgen beitragen kann, gab es in der Gesprächsrunde mit Dr. Villhauer, Professor Dr. Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen und Christoph Dahl.</p><div class="align-right"><p>Julia Kovar-Mühlhausen, Baden-Württemberg Stiftung</p></div><h3>Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM: </h3><p>Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM der Baden-Württemberg Stiftung ermöglicht rund 1.400 Studierenden und jungen Berufstätigen pro Jahr durch gezielte Unterstützung den Blick „über den Tellerrand“ hinaus. Für jeden Teilnehmer aus Baden-Württemberg kommt ein Stipendiat aus dem Ausland in den deutschen Südwesten. Insgesamt 20.000 Stipendiaten haben so seit 2001 Auslandserfahrungen gesammelt. Die Prinzipien Gegenseitigkeit und Austausch stehen im Mittelpunkt des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs und machen dieses zu einem bundesweit einmaligen Programm. &lt;link http: www.bw-stipendium.de&gt;www.bw-stipendium.de</p><h3>Stiftungsprofil: </h3><p>Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. &lt;link http: www.bwstiftung.de&gt;www.bwstiftung.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/Stipendiaten_mit_Weltbuergerpass_Nadine_Feber.jpg" lenght="74401" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13502</guid><pubDate>Tue, 06 Sep 2016 13:24:00 +0200</pubDate><title>Clara Redetzki Studentenweltmeisterin im Rudern</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13502&amp;cHash=39ebe28b7ebfc8cd8fb0caee78ac0a6e</link><description>Studierende der Universität Tübingen gewinnt in Poznan den Titel im Vierer ohne Steuerfrau</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/rudern.jpg" length="144980" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Clara Redetzki, Studierende der Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen, hat bei der Studentenweltmeisterschaft im Rudern sensationell den Titel im Vierer ohne Steuerfrau gewonnen.</p><p>Vom Allgemeinen Deutschen Hochschulverband für die World University Championships (WUC) im polnischen Poznan nominiert, rechtfertigte sie das in sie gesetzte Vertrauen und gewann gemeinsam mit ihren Kolleginnen Charlotte Reinhardt, Constanze Duell und Friederike Reißig.</p><p><br>In einem hochklassig besetzten Rennen - einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren kurz zuvor noch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro am Start - setzte sich die Mannschaft mit Bugfrau Redetzki ab Streckenhälfte an die Spitze des Feldes. Nach einem tollen Rennen konnte das Quartett mit fast einer Bootslänge den Sieg für Deutschland einfahren. <br><br>Für Clara Redetzki ein weiterer toller Erfolg und zugleich ein kleiner Trost für die verpassten Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.</p><p><br>Nach einer kurzen Pause geht es schon im Oktober weiter mit der Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 – hoffentlich dann mit Clara Redetzki.</p><p><br>Einen Bericht von Clara direkt aus Poznan ist auf &lt;link http: www.frauenachter.de&gt;www.frauenachter.de zu finden</p><div class="align-right"><p>Michael Schatzinger</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/rudern.jpg" lenght="144980" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15855</guid><pubDate>Mon, 01 Aug 2016 15:50:00 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen begrüßt wieder internationale Studierende aus aller Welt im Programm „International &amp; European Studies“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15855&amp;cHash=6d226b7a3e561399f11afe639335597b</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/uploads/media/user_upload/16-08-01InternationalEuropeanStudies.jpg" length="364368" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Nach erfolgreichem Start des Programms „International &amp; European Studies“ (IES) im Jahr 2014 bietet die Universität Tübingen auch in diesem Jahr wieder englischsprachige Kurzzeitprogramme mit Regionalschwerpunkt Europa an.</p><p>Derzeit belegen im Summer Program II vom 18. Juli bis 26. August 2016 Studierende aus China, Großbritannien, Hong Kong, Kanada, Kasachstan, Korea, Polen, Spanien, Taiwan und den USA Seminare zu Themen aus europäischer Politik, Geschichte, Wirtschaft, Recht und Kultur sowie Deutschkurse und Workshops zu interkultureller Kompetenz.</p><p>Ergänzt wird das anspruchsvolle akademische Programm durch Studienreisen zum Europäischen Parlament in Straßburg und nach Berlin, durch Gespräche mit EU-Politikern und Besuche bei einflussreichen Unternehmen der wirtschaftsstarken Region Baden-Württemberg (z. B. Mercedes Benz, Ritter Sport).</p><p>Die Teilnahme an den IES-Programmen ermöglicht internationalen Studierenden die fachliche Weiterqualifikation im Bereich International &amp; European Studies, den Auf- und Ausbau interkultureller Kompetenz sowie das Kennenlernen des Studien- und Forschungsstandorts Tübingen.</p><p>Das Curriculum wurde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Philosophischen Fakultät, der Juristischen Fakultät sowie weiteren zentralen Einrichtungen der Universität Tübingen entwickelt. Die Stärke des Programms liegt in der Vielfalt der angebotenen Kurse und der kleinen Klassengröße, die ein effektives Lernen und eine individuelle Betreuung durch die Dozierenden ermöglicht. Die Programme schließen mit einem Zertifikat ab und Studierende können ECTS Credits erwerben.</p><p>Ein Buddy-Programm, in dem Tübinger Studierende jeweils eine/n internationale/n Teilnehmer/in während des gesamten Aufenthaltes begleiten, bietet die Chance zum Kultur-, Sprach- und Erfahrungsaustausch. Als konkrete Handlungsmaßnahme für deutsche und internationale Studierende trägt das Buddy-Programm zur Umsetzung strategischer Ziele der Internationalisierung wie Integration und interkultureller Kompetenzentwicklung bei.</p><p>Das Programm wird im Rahmen des erfolgreichen Tübinger Zukunftskonzepts „Research – Relevance – Responsibility“ in der 3. Linie der Exzellenzinitiative gefördert. Die Universität Tübingen reagiert damit auf die steigende Nachfrage ihrer Partneruniversitäten nach Studienangeboten mit Regionalschwerpunkt Europa. Das Programm trägt zugleich zur Stärkung der Austauschbeziehungen, zur Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit der Universität Tübingen und zu einer „Internalisation at Home“ bei.</p><p><strong>Programme 2016: </strong>Winter Program (04.-29.01.), Summer Program I (06.06.-01.07.), Summer Program II (18.07.-26.08.), Fall Term Program (19.09.-10.12.16).</p><p>Wer gerne einen bildhaften Eindruck von den Programmen bekommen möchte, kann sich auf folgenden Seiten informieren: &lt;link http: www.uni-tuebingen.de european-studies external-link-new-window external link in new&gt;Website, &lt;link https: iestuebingen.wordpress.com external-link-new-window external link in new&gt;Blog, &lt;link https: www.facebook.com pages international-european-studies external-link-new-window external link in new&gt;Facebook (International &amp; European Studies).</p><div class="align-right"><p>Franziska Krausse-Wang</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/uploads/media/user_upload/16-08-01InternationalEuropeanStudies.jpg" lenght="364368" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14300</guid><pubDate>Fri, 15 Jul 2016 15:11:00 +0200</pubDate><title>VGH-MootCourt 2016: Tübinger Studierende verteidigen den Titel </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14300&amp;cHash=ea3309894cc144e58271049ce8d9a248</link><description>Angehende Juristen gewinnen bereits zum dritten Mal simuliertes Gerichtsverfahren</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-07-15_M_Court.png" length="169731" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Beim fünften MootCourt des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) konnte das Team der Universität Tübingen am 11. Juli  in Mannheim bereits zum dritten Mal den ersten Platz erreichen und den Titel aus dem vorherigen Jahr verteidigen. Bei diesem studentischen Wettbewerb verhandeln Studierende der juristischen Fakultäten Baden-Württembergs in den Räumlichkeiten des Verwaltungsgerichtshofes einen echten Fall, der aktuell ein Verwaltungsgericht beschäftigt. In diesem Jahr lag ein am Verwaltungsgericht Sigmaringen anhängiges Verfahren zugrunde, in dem ein Stadtrat die Erstattung von Anwaltskosten begehrte, die ihm bei einer Streitigkeit mit dem Gemeinderat der Stadt Rottenburg entstanden waren.</p><p>Das Tübinger Team wurde durch Michael Dinkel, Florian Grießer, Nora Sterthoff und Sina Kielkopf vertreten und übernahm in der ersten Verhandlung die Rolle der Beklagtenvertretung, während dem Team der Universität Heidelberg die Rolle des Klägers zukam. In der zweiten Verhandlung vertrat das Tübinger Team den Kläger, während die beklagte Stadt durch die Studierenden der Universität Konstanz verteidigt wurde. Nach den Verhandlungsrunden hatte das Gericht unter Vorsitz des VGH-Präsidenten Volker Ellenberger die Aufgabe, das diesjährige Siegerteam zu küren. Entscheidend waren dabei sowohl die juristische Argumentation, die rhetorische Darbietung als auch eine geschlossene Teamleistung. Das Tübinger Team konnte in allen Kategorien überzeugen und sicherte sich so den ersten Platz.</p><p>Betreut wurden die angehenden Tübinger Juristen durch Professor Christian Seiler und Sarah Göltenbott vom Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Finanz- und Steuerrecht. Bereits von Februar bis April setzten sich die Teilnehmer im Rahmen einer Hausarbeit der Übung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene intensiv mit dem MootCourt-Sachverhalt und den sich stellenden Rechtsfragen auseinander. Ende Mai fand sich schließlich ein 15-köpfiges Team – bestehend aus Fabian Bartoszek, Tobias Behrendt, Michael Dinkel, Florian Grießer, Solveig Helbig, Magdalena Henke, Sina Kielkopf, Nils Model, Ursula Neubrand, Theresa Schneck, Anna-Lena Schubert, Nora Sterthoff, Isabelle Weihs, Nikolai Zedelmair und Jasmin Zinser – zusammen, um den Fall aus anwaltlicher Perspektive für Mannheim vorzubereiten. In dieser Phase unterstützten auch Professorin Barbara Remmert vom Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Kommunalrecht; Dr. Malte Graßhof, Präsident des Verwaltungsgerichts Sigmaringen; die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Kroll &amp; Partner und die ehemaligen VGH-MootCourt- Teilnehmer die Studierenden.</p><div class="align-right"><p>Mareike Manzke</p></div><h3>Kontakt:</h3><p>Professor Christian Seiler<br>Universität Tübingen<br>Juristische Fakultät<br>Telefon +497071 29-78123<br>&lt;link&gt;christian.seiler[at]uni-tuebingen.de<br></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-07-15_M_Court.png" lenght="169731" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13800</guid><pubDate>Tue, 28 Jun 2016 17:30:00 +0200</pubDate><title>Wenn Studierende Mittelständler treffen...</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13800&amp;cHash=756a574928f8bfbe2f8e1a3d41181431</link><description>... eröffnen sich neue berufliche Perspektiven
</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-06-28_MTHC_1.jpg" length="299365" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Zeit zum Austausch, Gelegenheit zum Kennenlernen – bei <strong>Meet the Hidden Champions </strong>hatten zahlreiche Studierende am 16. Juni 2016 wieder die Möglichkeit, Chefs oder Mitarbeitende aus dem Mittelstand im kleinen Senat der Neuen Aula zu treffen. Acht mittelständische Unternehmen präsentierten sich interaktiv potentiellen Bewerberinnen und Bewerbern.</p><p>Wie stellen sich Studierende den idealen Arbeitgeber vor? Welche Erwartungen haben Unternehmen an die Bewerber? Welche klaren Vorteile bietet der Mittelstand den Berufseinsteigern?</p><p>Diese und weitere Fragen wurden in lockerer Atmosphäre beantwortet. Alle Studierenden kamen im Laufe des Circle zu jeder Station und erfuhren viel Neues aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Prof. Dr. Helmut Haussmann warb an seiner Station für den Berufseinstieg bei einem Hidden Champion. Die Entfaltungsmöglichkeiten seien in einem kleineren Unternehmen um ein Vielfaches größer als in einem Konzern, weil die Aufgaben weniger spezialisiert sind. Damit haben Berufseinsteiger optimale Möglichkeiten, ein komplexes Arbeitsgebiet kennenzulernen und anhand der Erfahrungen ihre weitere Karriere zu planen.</p><p>Das anschließende Get Together bot allen Teilnehmenden Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen, um die offen gebliebenen Fragen zu klären oder das erste informelle Bewerbungsgespräch zu führen.</p><div class="align-right"><p>  Ramona Gresch</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-06-28_MTHC_1.jpg" lenght="299365" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16140</guid><pubDate>Wed, 04 May 2016 16:57:00 +0200</pubDate><title>Das Praxisseminar: Krankheit als Kunst(form): Moulagen der Medizin.</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=16140&amp;cHash=4e0737e87a29e26d41110338fa935cca</link><description>Studierende realisieren mit dem Museum der Universität Tübingen MUT eine Ausstellung.</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-05-04Moulagen_Poster.jpg" length="44794" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Ausstellungstitel „Krankheit als Kunst(form): Moulagen der Medizin“ verbirgt sich ein Projekt des Museums der Universität Tübingen MUT, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, anatomische Wachsabgüsse mit Krankheitssymptomen auszustellen.</p><p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Moulagen zu Lehr- und Forschungszwecken in der Medizin genutzt. Die Hersteller von Moulagen – sogenannte Mouleure – fanden hier ein Feld zwischen Handwerk, Kunst und Medizin, indem sie eine möglichst originalgetreue und signifikante Darstellung von Krankheitsbildern anstrebten. Heute sind Moulagen nur noch wenig bekannt, da sie im Laufe des letzten Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung einbüßten und durch andere Lehrmittel ersetzt wurden.</p><p>In Projekt wurden 275 Moulagen, die aus zwei Sammlungen stammen, inventarisiert und dokumentiert. Diese gehören der Universitäts-Hautklinik und dem Museum der Universität MUT – früherer Eigentümer war das Deutsche Institut für Ärztliche Mission DIFÄM. Unter diesen Präparaten finden sich außergewöhnliche wie auch einzigartige Objekte, die bereits ausgestorbene Krankheitsbilder und deren Symptome zeigen.</p><p>Handwerk, Kunst und Medizin: Unter dieser Trias steht das transdisziplinäre Studierendenprojekt. Beheimatet ist dieses beim „Studium Professionale“ des Career-Service der Universität Tübingen und ist Teil des „MAM|MUT“-Projektes des Museums der Universität Tübingen MUT. Es ist das dritte und letzte Praxisseminar in diesem Drittmittelprojekt. Das Ausstellungsseminar startete im Wintersemester 2015/16 und wird im Herbst 2016 seinen Abschluss finden. Die Ausstellung startet am 10. Juni und endet am 11. September 2016 im Museum der Universität Tübingen auf Schloss Hohentübingen.</p><p>Im letzten Wintersemester nahmen wir – die Studenten des Seminars – an Vorträge von Experten aus verschiedenen Bereichen teil, wie etwa Medizingeschichte, Restaurierung oder Marketing. Zudem wurden wir von einem professionellen Ausstellungsgestalter während des ganzen Projekts unterstützt. Auf diese Weise vermittelte die Seminarleitung – Dr. Edgar Bierende und Peter Moos – uns Theorie und Praxis einer Ausstellung. Dieses Wissen war auch sofort gefordert: In selbstverantwortlichen Gruppen erschlossen wir die Moulagen und trafen eine Auswahl, die in der abschließenden Ausstellung zusammen mit Leihgaben aus dem Museum Anatomicum der Universität Marburg und weiteren Sammlungen der Universität Tübingen gezeigt werden wird. Begleitend zur Präsentation im Museum veröffentlichen wir einen Katalog mit fünfzehn Beiträgen von externen Autoren und Wissenschaftlern sowie unsere 28 Objekttexte samt einem Bestandskatalog der beiden Moulagen-Sammlungen. Auch die Werbung des Projektes erfolgt durch uns, indem wir Werbeaktionen durchführen und Pressearbeit leisten. Zudem suchten und fanden wir Sponsoren und Kooperationspartner.</p><div class="align-right"><p>Pascal Huber<br>Museum der Universität Tübingen MUT<br>Career Service Universität Tübingen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-05-04Moulagen_Poster.jpg" lenght="44794" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14588</guid><pubDate>Thu, 21 Apr 2016 18:11:00 +0200</pubDate><title>„Schreiben ist das neue Schlafen“ – Die fünfte Tübinger Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14588&amp;cHash=d0852d6462e074bc26f719c40d229847</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-04-21Lange_Nacht_2016_Banner.jpg" length="39201" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile ist es an der Universität Tübingen zu einem festen Bestandteil des akademischen Jahres geworden, dass an jedem ersten Donnerstag im März die große &lt;link _blank internal link in current&gt;Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten stattfindet. Und so auch in diesem Jahr: Die <em>Lange Nacht </em>wurde vom 03. auf den 04. März bereits zum fünften Mal in der Tübinger &lt;link http: www.uni-tuebingen.de nc einrichtungen universitaetsbibliothek home.html external link in new&gt;Universitätsbibliothek ausgerichtet, organisiert vom &lt;link http: www.uni-tuebingen.de schreibzentrum external link in new&gt;Diversitätsorientierten Schreibzentrum. Erneut war es dabei das erklärte Ziel der zahlreichen Teilnehmenden, gemeinschaftlich der lähmenden „Aufschieberitis“ zu entgehen und den gefürchteten inneren Schweinehund zu überwinden.</p><p>Doch was verbirgt sich hinter der <em>Langen Nacht</em> der aufgeschobenen Hausarbeiten – und was soll das Ganze? Bei der <em>Langen Nacht</em> handelt es sich um ein Veranstaltungsformat, das vor einigen Jahren an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) entwickelt wurde und das nicht nur hierzulande, sondern auch international großen Anklang findet. Seitdem findet die &lt;link https: schreibnacht.wordpress.com external link in new&gt;Schreibnacht zeitgleich an zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen statt, um für das Schreiben als bedeutendes Thema im Hochschulkontext zu sensibilisieren. Die Tübinger Veranstaltung ist im Jahr 2011 aus einer Initiative des Schreibzentrums in Kooperation mit der Universitätsbibliothek entstanden – und inzwischen tragen viele weitere Akteure unserer Hochschule zum Erfolg der Veranstaltung bei. Mit im Schnitt etwa 400 bis 500 teilnehmenden Studierenden pro Jahr ist die Tübinger <em>Lange Nacht</em> sicherlich eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.</p><p>Dieser durchaus beachtliche Erfolg hängt nicht zuletzt mit der einfachen Idee zusammen, die der Schreibnacht zugrunde liegt: Im Kern geht es nämlich darum zu verstehen, dass Schreiben nicht notwendigerweise eine einsame Tätigkeit sein muss. Ganz im Gegenteil: Die Schreibforschung und -didaktik zeigt deutlich, dass es ein wichtiger Bestandteil jedes Schreibprozesses ist, den Austausch mit anderen zu suchen – sei es nun, um sich Rat zu holen, Inhalte zu diskutieren oder einfach darüber zu reden, womit man sich gerade beschäftigt. Denn im Gespräch über das Schreiben lassen sich in der Regel die größten Herausforderungen der Textproduktion meistern – und selbst die größten Probleme lösen sich nicht selten in Wohlgefallen auf. Die <em>Lange Nacht</em> bietet hierfür in ungewöhnlichem Rahmen von abends bis morgens den Raum und die Zeit.</p><p>Eröffnet wurde die diesjährige Veranstaltung um 18:00 Uhr von Frau Prof. Dr. Karin Amos, der Prodekanin für Studierende, Studium und Lehre. Während der <em>Langen Nacht</em> unterstützte die Universität ihre Studierenden und Promovierenden anschließend mit einem bunten Rahmenprogramm aus Beratungs- und Entspannungsmöglichkeiten, das sich explizit an alle Fächer und Fakultäten richtete. Dabei spielte es keine Rolle, ob man nun an einer kurzen Seminararbeit, der komplexen Dissertation oder einem formalen Versuchsprotokoll arbeitete: Rund um die Uhr waren unermüdliche Berater/innen und Tutor/innen des Schreibzentrums, aus der Verwaltung und allen Fakultäten vor Ort, um den Schreibenden bei all ihren Texten und Anliegen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und fundierte Tipps zu geben. Zusätzlich wurde aber auch allgemeine Studienberatung, Promotionsberatung und Hilfe in EDV-Fragen angeboten – für den Fall, dass die Fragen über die reine Textarbeit hinausgingen.</p><p>Für das leibliche Wohl sorgte wie immer das Studierendenwerk, dessen Cafeteria bis 00:00 Uhr geöffnet blieb. Die zur Verfügung gestellte Kinderbetreuung machte es auch Studierenden mit Kind möglich, an der Veranstaltung teilzunehmen. Zur Entspannung konnte man wieder, wie schon in den Jahren zuvor, auf die sehr beliebten, rasch ausgebuchten Angebote des Hochschulsports zurückgreifen: Die mobile Massage, der Pausenexpress und die Yoga-Kurse sorgten für die richtige Balance zwischen konzentrierter Anspannung und den nötigen Erholungsphasen. Und wenn die Müdigkeit dann doch zu übermächtig werden drohte, konnte man den Ruheraum im Ammerbau nutzen, um den mitgebrachten Schlafsack auszurollen und sich ein Nickerchen zu gönnen.</p><p>Eine kleine Neuerung in diesem Jahr war übrigens, dass das Schreibzentrum über seinen neuen Twitter-Kanal (&lt;link https: twitter.com dsz_tue external link in new&gt;@dsz_tue) von der Veranstaltung berichtete und dabei durch das Hashtag #LNDAH mit zahlreichen weiteren Schreibzentren im In- und Ausland in Kontakt stand. Die (teils sehr amüsanten) Tweets, die sich dabei ergaben, konnte man über eine eigens installierte Twitterwall live mitverfolgen.</p><p>Das lohnende Ende aller Mühen war schließlich das gemeinsame Frühstück um 06:00 Uhr früh, das vom Schreibzentrum für all diejenigen kostenlos bereitgestellt wurde, die bis zum Morgengrauen durchgehalten haben. Bei der Gelegenheit, gestärkt durch Koffein und Butter-Brezeln, konnte man sich dann noch in Ruhe der bereitgestellten Feedback-Wand zuwenden, um eine Rückmeldung zur Veranstaltung zu geben. Und um ca. 06:30 Uhr konnte dann der letzte Tweet des Schreibzentrums in die Welt gesetzt werden, der das Ende einer produktiven Schreibnacht markierte: „#LNDAH @uni_tue @dsz_tue Wir sind raus! Alles abgefrühstückt. Gruß an alle! Wir haben die Nacht zum Text gemacht! :)“</p><p>Allen Mitwirkenden sei an dieser Stelle nochmals unser herzlicher Dank ausgesprochen! Ohne die tatkräftige Unterstützung, die das Schreibzentrum von so vielen Seiten erfahren hat, wäre der Erfolg der <em>Langen Nacht</em> kaum denkbar. In jedem Fall freuen wir uns bereits jetzt auf die nächste Schreibnacht, die im März 2017 stattfinden soll.</p><div class="align-right"><p>Andreas Bissels, Diversitätsorientiertes Schreibzentrum</p></div><h3>Kontakt</h3><p>Eberhard Karls Universität Tübingen<br>Dezernat II – Studium und Lehre<br>Diversitätsorientiertes Schreibzentrum<br>Nauklerstraße 2 · 72074 Tübingen · Germany<br>Telefon +49 7071 29-76830<br>&lt;link&gt;schreibzentrum@uni-tuebingen.de<br>&lt;link http: www.uni-tuebingen.de schreibzentrum&gt;www.uni-tuebingen.de/schreibzentrum/<br>&lt;link https: twitter.com dsz_tue external link in new&gt;twitter.com/dsz_tue</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-04-21Lange_Nacht_2016_Banner.jpg" lenght="39201" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14008</guid><pubDate>Wed, 20 Apr 2016 16:42:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Studierende gewinnen erstmalig International Roman Law Moot Court </title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14008&amp;cHash=c8b4f41fb09524dc5f6092f2571b4212</link><description>Angehende Juristen der Universität Tübingen setzen sich bei Prozesssimulation gegen Teams sieben anderer Universitäten durch</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-04-20RomanLawGruppenbild.jpg" length="50813" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Beim neunten International Roman Law Moot Court (dt. fiktives Gericht) vom 6. bis 9. April 2016 in Wien errangen vier Tübinger Jurastudierende erstmalig den ersten Platz. An der Prozesssimulation nahmen Studierende der Universitäten Athen, Cambridge, Liège, Neapel, Oxford, Trier und Wien teil. Sie traten dabei als Anwälte in einem fiktiven justinianischen Zivilprozess auf und versuchten, die Richter vom Standpunkt ihres Mandanten zu überzeugen.</p><p>Für die Universität Tübingen nahmen Sima Samari und Susanne Renz als Kläger sowie Karolin Dirscherl und Adrian König als Beklagtenvertreter teil. Sie waren in einem vorangehenden Bewerbungsverfahren ausgewählt worden. Das Team, das von Professor Thomas Finkenauer und Sebastian Schneider von der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen betreut wurde, begann bereits im Januar mit der Einarbeitung in die rechtlichen Probleme des fiktiven Falles. Zur Vorbereitung absolvierten sie auch einige Probeverhandlungen, bei denen ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs als Richter fungierten.</p><p>Der ausgewählte Fall behandelte verschiedene Probleme des Deliktsrechts und der Geschäftsführung ohne Auftrag, die von den Teilnehmern bedacht werden mussten. Zudem stellten sich die Studierenden den kritischen Nachfragen der Richter, zu denen unter anderem die Professoren der beteiligten Universitäten zählten.</p><p>Das Tübinger Team gewann alle Vorrundenbegegnungen gegen Neapel, Oxford und Wien und zog damit als Gruppenerster ins Halbfinale ein, wo es das Team aus Liège, das als Beklagtenvertreter fungierte, besiegte. Auch im Finale gegen das Klägerteam der Universität Cambridge konnten sich die Tübinger mit ihrer Argumentation und rhetorischem Geschick durchsetzen und damit den Sieg des Wettbewerbs erringen.</p><p>Sima Samari und Karolin Dirscherl wurden bei der Preisverleihung im Rahmen des Clifford Chance LLP European Private Law Dinner zudem für ihre außergewöhnlichen rhetorischen Fähigkeiten als beste bzw. drittbeste Rednerin des gesamten Wettbewerbs ausgezeichnet.</p><p>Weitere Informationen: &lt;link http: www.jura.uni-tuebingen.de professoren_und_dozenten finkenauer romanlawmootcourt&gt;<a href="http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt" target="_blank" rel="noreferrer">www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt</a></p><div class="align-right"><p>Sebastian Schneider</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-04-20RomanLawGruppenbild.jpg" lenght="50813" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15944</guid><pubDate>Thu, 24 Mar 2016 14:41:00 +0100</pubDate><title>Cottrell-Fulbright Award 2016 für PD Dr. Sebastian Slama</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15944&amp;cHash=5bbcb8b51969407089858af9c1289e26</link><description>Nachwuchswissenschaftler erhalten Auszeichnung für innovative Forschung und Lehre</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2016/16-03-24_slama_fulbright.png" length="1830959" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Privatdozent Dr. Sebastian Slama von der Universität Tübingen ist einer der beiden Preisträger des diesjährigen Cottrell-Fulbright Award. Die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission verleiht erstmals diese in Deutschland einmalige Auszeichnung für Exzellenz in Forschung und Lehre, – mit einem besonderen Fokus auf innovative Methoden, die junge Studierende früh aktiv einbeziehen und für die jeweils vermittelten Disziplinen begeistern.</p><p><br>Der Physiker Slama überzeugte in seinem Projektantrag“Dipole-Dipole interactions of Rubidium atoms close to nanofiber tips in home-built vapor cells” und erhält nun Fördermittel zur Verwirklichung dieses Lehr- und Forschungsprojekts.</p><p><br>Ebenfalls ausgezeichnet wurde Mitte März die Chemikerin Juniorprofessorin Dr. Olalla Vázquez von der Philipps-Universität Marburg für ihren Projektantrag “EpiTools: chemical tools for unravelling molecular epigenetic mechanisms”.</p><p>Der Cottrell-Fulbright Award basiert auf dem Cottrell Award, mit dem die amerikanische Research Corporation for Science Advancement seit 1994 herausragende „teacher-scholars“ in den Naturwissenschaften auszeichnet – bislang mit einem ausschließlichen Fokus auf den amerikanischen Wissenschaftsraum. Mit dem Cottrell-Fulbright Award wird diese angesehene Auszeichnung um eine wichtige transatlantische Komponente erweitert: Die Preisträger erhalten ab Juli 2016 eine Förderung in Höhe von 63.000 Euro zur Verwirklichung eines dreijährigen Lehr- und Forschungsprojektes und zusätzliche 5.000 Euro zur Teilnahme an den jährlichen Cottrell Scholar Conferences in Tucson, Arizona. Der Award trägt somit zur Verbesserung von Forschung und Lehre im deutschen Bildungssystem bei und ermöglicht darüber hinaus einen intensiven transatlantischen Wissenschaftsaustausch. Die Mittel werden bereitgestellt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).</p><p>Die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission fördert den akademischen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den USA. Seit Entstehung des deutsch-amerikanischen Fulbright-Programms wurden mehr als 45.000 Stipendien an Deutsche und Amerikaner vergeben: unter ihnen Studierende, Wissenschaftler/innen, Doktorand/innen und Fremdsprachenassistent/innen, Lehrer/innen und Journalist/innen.</p><div class="align-right"><p>Pressemitteilung der Fulbright-Kommission</p></div><h3>Kontakt für Pressefragen: </h3><p>Monique Getter <br>Head, Outreach &amp; Communication Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission Lützowufer 26 10787 Berlin Tel.: 030-28 44 43-0 <br>E-Mail: &lt;link&gt;outreach@fulbright.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Leute</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2016/16-03-24_slama_fulbright.png" lenght="1830959" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13407</guid><pubDate>Fri, 26 Feb 2016 13:20:00 +0100</pubDate><title>Neues Studienprojekt am Ludwig-Uhland-Institut abgeschlossen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13407&amp;cHash=a6c532f1edc813c202ba71f34c71beb9</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-02-23_geschmackssachen.jpg" length="63749" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Seit den 1970er-Jahren fest im Lehrplan verankert, bildet ein Format <em>Studienprojekt </em>den curricularen Kern des heutigen Masterstudiengangs Empirische Kulturwissenschaft am Ludwig-Uhland-Institut. Das Studienprojekt ist auf drei Semester angelegt und vermittelt den Studierenden eine Vielzahl praxisbezogener Kompetenzen. Innerhalb eines gemeinsam mit den Lehrenden entwickelten Forschungs- und Präsentationsvorhabens führen die Studierenden theoriegeleitete Recherchen selbständig durch und präsentieren diese abschließend öffentlichkeitswirksam. Dazu übersetzen sie Fragen der Alltagswelt in ein Forschungsprojekt und vermitteln dessen Ergebnisse kulturwissenschaftlichen Wissens an eine nichtakademische Öffentlichkeit.</p><p>Im Rahmen des Master-Studienprojekts „Sammlungen im Dialog“ arbeiteten Studierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft drei Semester lang an einem innovativen, interdisziplinären Ausstellungskonzept. Zusammen mit der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd und dem Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm erprobten dabei drei baden-württembergische Lehr- und Bildungseinrichtungen eine neue Form der wissenschaftlich-didaktischen Kooperation.</p><p>Inhaltlicher Kern des praxisorientierten Projekts war die Arbeit mit zwei sehr unterschiedlichen Sammlungen aus den Beständen des HfG-Archivs in Ulm sowie mit Dingen aus dem Archiv für Alltagskultur des Ludwig-Uhland-Instituts. Studierende aus zwei Hochschulen entwickelten unter dem Aspekt des „forschenden Lernens“ eigenständig ein neues Thema und bereiteten dieses für die Öffentlichkeit auf – nicht nur theoretisch, sondern in eine konkrete Ausstellung mündend. Sie ist noch bis zum 8. Mai 2016 im HfG-Archiv in Ulm zu sehen. Begleitend zur Ausstellung entstanden eine Homepage sowie verschiedene Printmedien.</p><p>Unter dem Titel „Geschmackssachen – Formen, Normen, Kaffeekanne“ werden in der Ausstellung Objekte aus den drei Sammlungen zusammengeführt. In sieben Ensembles aus rund 30 Objekten entstehen ungewohnte Ding-Konstellationen, die alternative Lesarten für die ehemalige Hochschule für Gestaltung Ulm und ihre Objekte anbieten. Die ausgestellten Objekte treten in den Ensembles miteinander in Dialog und eröffnen neue Perspektiven auf die Design- und Alltagsgeschichte. Wie entstehen Geschmacksnormen? Wie treffen wir alltäglich Geschmacksentscheidungen? Woher kommt unser „guter“ Geschmack? Die kantigen Kompositionen werfen Fragen auf, die am Bodensatz des Alltäglichen rühren.</p><p>Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern über die Grenzen des eigenen Fachs hinaus ist ein Praxistest, der ein Verständnis für unterschiedliche Fach- und Arbeitskulturen ermöglicht, von denen die zukünftigen KuratorInnen und GestalterInnen (KommunikationsdesignerInnen der HfG Schwäbisch Gmünd) beruflich profitieren werden.</p><p>&lt;link http: www.geschmackssachen-ausstellung.de external-link-new-window external link in new&gt;Homepage zur Ausstellung  „Geschmackssachen – Formen, Normen, Kaffeekanne“</p><div class="align-right"><p>Sarah Halter, Isabella Kölz</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-02-23_geschmackssachen.jpg" lenght="63749" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13904</guid><pubDate>Thu, 25 Feb 2016 16:24:00 +0100</pubDate><title>Junges Wissensmagazin „Studentenfutter“ geht online</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13904&amp;cHash=8653b2f0f3bc474efb1c9b861f63a4a1</link><description>Im Rahmen des Studium Professionale des Career Service erlernten Studierende ein Semester lang die Grundlagen des Wissenschaftsjournalismus. Die Ergebnisse ihrer Recherche wurden nun online veröffentlicht</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/Studentenfutter_Redaktion.jpg" length="76457" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>„Wissenschaftliche Arbeiten verfassen Studierende an der Universität zuhauf. Über wissenschaftliche Ergebnisse zu berichten und die Inhalte verständlich zu verpacken ist jedoch mindestens genauso knifflig. Einen Einblick in den Wissenschaftsjournalismus erhalten interessierte Nachwuchsreporter im Seminar „Einführung in den Wissenschaftsjournalismus“, welches im Rahmen des Career Service angeboten wird. Das Endprodukt ist ein eigenes Online-Journal: das „Studentenfutter“.</p><p>Judith Rauch ist professionelle Journalistin und leitet den Kurs seit über zehn Jahren. Seit 2014 unterstützt sie dabei der freie Wissenschaftsjournalist und Alumnus des Kurses, Karl Urban. Die beiden verfügen über einen großen Erfahrungsschatz, auch was die Entwicklung im Nachwuchsjournalismus betrifft. „Die Beiträge des jüngsten Studentenfutter-Jahrgangs machen deutlich, wie sehr die Blogosphäre schon heute auf den jungen Journalismus abfärbt“, schreiben die beiden Journalisten. Besonders fallen ihnen die vielen Interviews und Kommentare auf. Sie seien zwar leicht umzusetzen, regten aber auch einen Dialog und eine tiefere Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema an – ähnlich einem Blog. Besonders beliebt waren Themen rund um Gender, Migration und Rassismus.</p><p><br>Mit einer „meinungsstarken Ausgabe“ gehen die Studierenden daher in diesem Semester online.</p><p>Zu finden sind die Artikel und Meldungen von nun an unter &lt;link http: www.studentenfutter.uni-tuebingen.de&gt;www.studentenfutter.uni-tuebingen.de.“</p><p>Adrian von Jagow, Teilnehmer des Studentenfutter-Kurses im WS 2015/2016</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forschung</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/Studentenfutter_Redaktion.jpg" lenght="76457" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13387</guid><pubDate>Wed, 24 Feb 2016 11:49:00 +0100</pubDate><title>BFS Society – neuer Verein beschäftigt sich mit den Themen Banking, Finance und Strategy</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13387&amp;cHash=0794cf91425ca27602098516420fa50d</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-02-23BFS_Society_Gruppenbild.jpg" length="48176" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Mit der BFS Society e.V. wurde das Angebot studentischer Gruppierungen an der Universität Tübingen zu Beginn des Wintersemesters 2015/2016 um einen Börsenverein erweitert. Über 50 aktive Mitglieder verhalfen der BFS Society dazu, in nur wenigen Wochen überraschend schnell zu wachsen. So hatten viele Studierende die Chance, sich in den letzten Monaten im Bereich „Banking, Finance &amp; Strategy“ fortzubilden: Forschungsarbeiten, Börsenspiele, Professorenvorträge, Unternehmensbesichtigungen und Börsenbesuche standen neben anderen Aktionen auf dem Programm der BFS Society.</p><p>Unter dem Semesterthema „Bankenregulierung“ wurden im Wintersemester bereits sechs wissenschaftliche Arbeiten von den Mitgliedern geschrieben. Die Forschungsthemen, welche die Mitglieder frei auswählten, umfassten im Wintersemester ein breites Spektrum von Schattenbanken über die Auswirkungen der Bankenregulierung bis hin zu einem internationalen Vergleich von Bankenregulierungen. Die fertigen Arbeiten können auf der &lt;link http: www.bfs-society.de verein external-link-new-window external link in new&gt;Website der BFS Society frei zugänglich eingesehen werden.</p><p>Abgerundet wurde die inhaltliche Arbeit des Semesters durch mehrere Vorträge von Professoren des wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichs der Universität Tübingen, Unternehmensbesuche und die Börsenchallenge der BFS Society, in welcher insgesamt 1.700.000 Euro investiert wurden. An einer virtuellen Börse konnten hier die studentischen Investoren mit ihrem neu erworbenen Wissen – und etwas Glück – ihr Startkapital im Durchschnitt mehr als verdoppeln.</p><p>Auch im kommenden Sommersemester wird die BFS Society wieder ein vielfältiges Programm anbieten. Die BFS Society freut sich über neue Mitglieder. Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, reicht es schon, sich auf unserer Website in den Newsletter einzutragen oder uns auf &lt;link https: www.facebook.com bfssociety external-link-new-window external link in new&gt;Facebook zu folgen.</p><div class="align-right"><p>Marvin Kaes<br>BFS Society</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-02-23BFS_Society_Gruppenbild.jpg" lenght="48176" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13460</guid><pubDate>Mon, 25 Jan 2016 08:45:00 +0100</pubDate><title>„Tübingen Digital Teaching Lab“ für die Lehrerausbildung Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13460&amp;cHash=520b84ddef683ea9622d5cd0fd7bd0fc</link><description>Das Wissenschaftsministerium fördert sieben innovative Lehrerbildungsprojekte in Baden-Württemberg mit insgesamt 8,8 Mio. Euro. Ziel der Projekte ist eine starke Berufsbezogenheit der Lehrerausbildung - vor allem durch die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich Deutsch als Zweitsprache und beim Umgang mit Heterogenität.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der im Oktober ausgeschriebenen Förderlinie "Leuchttürme der Lehrerbildung ausbauen" werden auf Vorschlag einer unabhängigen Gutachterjury Vorhaben an den Standorten Freiburg, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Mannheim und Tübingen für fünf Jahre gefördert.</p><p><br>Die Förderlinie ist Teil des Programms "Lehrerbildung in Baden-Württemberg", das die Hochschulen dabei unterstützt, die Spielräume zu nutzen, die die Landesregierung durch die im Wintersemester 2015/2016 in Kraft getretene Reform der Lehrerbildung eröffnet hat.</p><p><br>Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: "Ziel der Lehrerbildungsreform ist es, künftige Lehrkräfte auf die gestiegenen Anforderungen des Schulalltags vorzubereiten. Dazu gestalten wir das Studium praxisorientierter, stärken die Zusammenarbeit von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen und werten Bedeutung der Lehrerbildung insgesamt auf".</p><p><br>Mit der nun gestarteten Förderlinie habe die Landesregierung zudem schnell auf aktuelle Entwicklungen reagiert. Ministerin Bauer: "In der Ausschreibung hat die Landesregierung einen Schwerpunkt auf Deutsch als Zweitsprache gesetzt. Wir leisten damit einen Beitrag, um künftige Lehrkräfte bereits im Studium auf mehrsprachige Klassenzimmer vorzubereiten".</p><p><br>Im Rahmen der Förderlinie werden zudem Vorhaben gefördert, die sich mit der Stärkung der Fachdidaktik und ihrer Verschränkung mit den Fachwissenschaften und Bildungswissenschaften einschließlich der Stärkung der schulpraktischen Studien beschäftigen. Auch das Thema Medienkompetenz von künftigen Lehrerinnen und Lehrern wird angesichts seiner steigenden Bedeutung im Schulunterricht aufgegriffen. Inhaltlich widmen sich Projekte unter anderem der Musiklehrerausbildung und den MINT-Fächern. <br>Liste der geförderten Projekte (Hochschule/Hochschulverbund , Projekttitel, Fördersumme über 5 Jahre):</p><ul><li><strong>Universität Tübingen "Professionswissen stärken im Kontext eines digitalen Unterrichtslabors (TüDiLab)" (bis zu rd. 1 Mio. Euro) <br></strong>Das Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) werden zwei Ziele verfolgt, nämlich die praxisorientierte Professionalisierung von Lehrkräften hinsichtlich ihrer Kompetenzen für die Gestaltung medienbasierten Unterrichts sowie die Durchführung von Forschung zu den Wirkungen von Unterricht unter Berücksichtigung digitaler Medien. </li><li>Universität Konstanz "Bildungssprache fördern: neue Perspektiven auf Deutsch als Zweitsprache (DaZ) im Fachunterricht" (bis zu rd. 1 Mio. Euro)<br>Mit dem Vorhaben sollen Lehrpersonen für verschiedene sprachliche Hintergründe der Schülerinnen und Schüler sensibilisiert werden, fachspezifische Förderkompetenzen aufgebaut und in Aus- und Fortbildung von Lehrkräften implementiert werden. </li><li>PH Ludwigsburg "Deutsch als Zweitsprache für alle Fächer" (bis zu rd. 0,8 Mio. Euro)<br>Vor dem Hintergrund der Anforderung, "Deutsch als Zweitsprache (DaZ)" und "Sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern" in der Lehrerbildung zu verankern, werden an der PH Ludwigsburg, in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart, verschiedene DaZ-Veranstaltungen und spezifische Aktivitäten für Lehramtsstudierende aller Fächern konzipiert, durchgeführt und evaluiert. </li><li>Universität Mannheim "Kompetent Lehrer und Lernen im mehrsprachigen Klassenzimmer: Verzahnung von Fachwissenschaften, Fachdidaktik und Schulpraxis in der Lehrerbildung" (bis zu rd. 1 Mio. Euro)<br>Das Vorhaben dient dazu, die zukünftigen Lehrkräfte bestmöglich auf Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Erstsprachen vorzubereiten. Dazu werden entsprechende Lehrveranstaltungen konzipiert, deren Inhalte in den Praxisphasen des Studiums umgesetzt werden. </li><li>Universität Mannheim "Herausforderung Heterogenität - Theorie-Praxis-Kooperation zur evidenzbasierten und praxisorientierten Professionalisierung von (angehenden) Lehrkräften an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen" (bis zu rd. 1 Mio. Euro) <br>Den Herausforderungen im Umgang mit der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler soll praxisnah auf Basis von innovativen universitären Lehrveranstaltungen und durch die Unterstützung von Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen an den Kooperationsschulen begegnet werden.</li><li>PH/MH/Universität Freiburg "Kooperative Musiklehrer/-innenbildung Freiburg (KoMuF)" (bis zu rd. 2 Mio. Euro) <br>Die beteiligten Hochschulen wollen im Rahmen des Verbundprojektes der Musiklehrer/‐innen-bildung ein neues, bundesweit richtungsweisendes Profil geben und dabei insbesondere die Professionsorientierung nachhaltig voranbringen. </li><li>KIT/PH Karlsruhe "MINT²KA - Lehr-Lern-Labore in den MINT-Fächern als Innovations- und Vernetzungsfeld in der Lehrerbildung am KIT und an der PH Karlsruhe" (bis zu rd. 2 Mio. Euro)<br>Im Verbundprojekt MINT²KA werden curricular verankerte Lehre-Forschung-Praxis-Verbindungen in Form von kooperierenden Lehr-Lern-Laboren als starke Orte der Lehrerbildung für die MINT-Fächer etabliert. </li></ul><h3>Kontakt:</h3><p>Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst</p><p>Pressestelle<br>Königstraße 46<br> 70173 Stuttgart<br>Telefon 0711 279-3005<br>Fax 0711 279-308<br> E-Mail: &lt;link&gt;presse@mwk.bwl.de<br>Internet: &lt;link http: www.mwk.baden-wuerttemberg.de&gt;<a href="http://www.mwk.baden-wuerttemberg.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mwk.baden-wuerttemberg.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-12946</guid><pubDate>Fri, 27 Nov 2015 11:08:00 +0100</pubDate><title>Neuer Ausbildungssender für Studierende</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=12946&amp;cHash=9704d1e36e333b7d302845acda961989</link><description>cantaloup.fm – Mit dem WS 2015/16 startet die Universität Tübingen ein neues Kapitel medialer Präsenz</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/cantaloupFM_logo.jpg" length="325796" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>„cantaloup.fm“ heißt das das neue Onlineangebot an der Universität Tübingen, das in Nachfolge des Uniradios entstanden ist: In diesem Wintersemester präsentiert der Ausbildungssender zum ersten Mal aktuelle Audio-Berichte, Interviews, Umfragen und Kommentare rund um die Themen Wissenschaft, Unileben, Hochschulpolitik, Zeitgeschehen und Kultur. Das Informationsprofil entspricht weiterhin den Standards, auf die sich Hörerinnen und Hörer beim Uniradio verlassen konnten. Je nach Interesse können die Nutzer von cantaloup.fm sich leicht von Beitrag zu Beitrag klicken: Eine benutzerfreundliche Oberfläche mit klaren Strukturen führt zu den einzelnen Beiträgen, die durch kurze Texte und markante Fotos zum Weiterlesen und –hören anregen.</p><p>Das Projekt ist im Uniradio Tübingen entstanden und löst die UKW-Präsenz der Universität (Uniwelle auf der 96,6 Mhz – seit 1995 zusammen mit der Wüsten Welle) im klassischen Radio ab. Die Hochschule reagiert damit auf veränderte Nutzungsgewohnheiten: Immer mehr Studierende informieren sich im Internet und kommunizieren in den Sozialen Netzwerken.</p><p>Das Projekt cantaloup.fm wird von studentischen Teammitgliedern gestaltet und weiterentwickelt. Die Ausbildung für die journalistisch gestalteten Beiträge liefert das Uniradio im Rahmen des Studium Professionale. Die Teammitglieder erlernen nach wie vor die Produktion eigenständiger Hörfunksendungen. Damit ist auch es auch weiterhin möglich, parallel zum Studium eine journalistische Zusatzqualifikation zu erwerben. Mit dem neuen crossmedialen Angebot entspricht die Hochschule den aktuellen Entwicklungen im Medienbetrieb; danach sind crossmediale Angebote die Angebote der Zukunft. Das Team von cantaloup.fm erwartet, dass die Mitarbeit an diesem Projekt die Berufschancen von Absolventen der Universität erhöht.</p><p>Der Name des Projektes cantaloup.fm spielt übrigens auf die langjährige Kennmusik des Magazins „Unimax“ auf der Uniwelle an: Mit einer Acid-Jazz-Version von Herbie Hancocks „Cantaloup Island“ startete das Magazin 20 Jahre lang immer sonntagfrüh. Die Cantaloup ist eine Melonensorte – entsprechend frisch soll das Programm werden, auch das neue Logo spielt mit dem Melonenmotiv. Viele andere Sender, große und kleine, aber auch viele Printverlage, sind derzeit auf der Suche nach neuen crossmedialen Medienformaten, die vor allem junge Leute ansprechen. cantaloup.fm sieht sich als Teil dieses nationalen Experiments.</p><p>&lt;link <a href="http://www.cantaloup.fm&amp;gt;www.cantaloup.fm&amp;lt;/link&amp;gt" target="_blank" rel="noreferrer">www.cantaloup.fm&gt;www.cantaloup.fm&lt;/link&amp;gt</a>;</p><h3><br> Kontakt:</h3><p>Sigi Lehmann<br> Universität Tübingen<br> Uniradio/cantaloup.fm<br> Telefon +49 7071 29-72514<br> &lt;link uniradio@uni-tuebingen.de&gt;uniradio@uni-tuebingen.de&lt;/link&gt;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_cantaloupFM_logo_077c82abb5.jpg" lenght="325796" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14288</guid><pubDate>Wed, 21 Oct 2015 17:16:00 +0200</pubDate><title>Ach, das geht auch online?</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14288&amp;cHash=cb26dcc9d53a59a154298c22687f83dd</link><description>Die Universitätsbibliothek Tübingen stellte am 20. Oktober ihr umfassendes elektronisches Angebot in der hauseigenen Messe „E-Bib“ vor. Anlass war die internationale „Open Access Week“, die einen kostenlosen Online-Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen in den Fokus stellt.</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Intern/2015/15-10-21-E-Bib.jpg" length="205593" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>2013 startete die Universitätsbibliothek (UB) Tübingen eine Umfrage unter Studierenden, um mehr über die Nutzung der Bibliothek zu erfahren. Das Ergebnis: Rund die Hälfte der Befragten konnte mit E-Books, also Büchern in digitaler Form, nichts anfangen. „Das ist sehr schade, denn so verlieren Studierende eine große Menge der Studienliteratur“, bedauert  Dr. Renke Siems, Leiter der Benutzungsabteilung der UB. Und andere elektronische Angebote waren noch weniger bekannt. Um das zu ändern, zeigen Mitarbeiter der UB nach dem Vorbild anderer Bibliotheken seit 2014 bei der sogenannten „E-Bib“ einmal im Jahr das gesamte Spektrum der hochmodernen Dienstleistungen.</p><p>So sind elektronische Datenbanken bei der Literaturrecherche nicht mehr wegzudenken. Welche der vielen Datenbanken, auf die Studierende in Tübingen Zugriff haben, die richtige ist, hängt vom Studienfach ab. Dort hilft das Datenbankinformationssystem DBIS weiter. Und auch die Zahl der elektronischen Medien wächst stetig. „Gedruckte wissenschaftliche Zeitschriften sterben aus“, ist Siems überzeugt. Bereits jetzt schon macht die UB etwa 65.000 E-Books, die im „Katalog plus“ verzeichnet sind, und über 100.000 E-Journals, die sich in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) aufspüren lassen, zugänglich.</p><p>Auch bei der Publikation der eigenen wissenschaftlichen Arbeit, zum Beispiel einer Dissertation, spielt das Internet eine immer größere Rolle. Bei der kostenpflichtigen Veröffentlichung in anerkannten Open-Access-Zeitschriften ist es der Universität Tübingen über einen Publikationsfonds der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) möglich, Wissenschaftler finanziell zu unterstützen. Über diese Förderung informierten Mitarbeiter bei der E-Bib ebenfalls. Sogar ganze Zeitschriften oder Schriftreihen können mittlerweile über Open Journal Systems (OJS) ohne einen Verlag herausgegeben werden.</p><p>Ebenfalls auf der Messe präsentiert wurde das neue digitale Leitsystem, das seit diesem Semester den Bibliotheksbesucher zum gesuchten Buch oder einem freien Arbeitsplatz führt. Ganz neu ist die Möglichkeit, sich darüber elektronisch einen Gruppenarbeitsraum zu reservieren. „Vorher hatten wir das Mallorca-Phänomen“, hebt Siems hervor. Viele Studierende hätten sich mit Taschen und Jacken Plätze morgens besetzt und dann aber erst später genutzt, beschreibt er. Mit der elektronischen Reservierung können sie sich nun gezielt für bestimmte Zeiträume ihren Ort zum Lernen sichern. Und die Reservierung geht sogar bequem von Zuhause aus.</p><p>Für die Lehre kann es ebenfalls sinnvoll sein, neue technische Möglichkeiten zu nutzen. Die UB verfügt über zwei Multitouchtische, mit deren Hilfe Lerninhalte interaktiv und in Gruppen vermittelt werden können. So lernen beispielsweise Kunstgeschichtsstudenten an diesen Geräten, bestimmte Stilelemente einer Epoche zuzuordnen, indem sie den Bildern mit den Fingern Kategorien zuweisen. Bei Bedarf lassen sie sich vergrößern und für den direkten Vergleich nebeneinander betrachten. Hilfreich bei der Wissensvermittlung ist zudem der Einsatz von Smartboards. Die Universitätsbibliothek besitzt zwei dieser intelligenten Tafeln, bei denen sich die digitalen Aufschriebe speichern lassen. Beim Einsatz beraten Bibliotheksmitarbeiter Lehrende oder auch Lehramtsstudierende, die später häufig an Schulen damit arbeiten müssen.</p><p>Eine mögliche Unterstützung für Lehrende könnten in der Zukunft zudem 3D-Drucker sein. Bei der E-Bib präsentierte ein Unternehmen ein solches Gerät. „Wir möchten die Diskussion anstoßen, wie sinnvoll so etwas auch an einer Universität genutzt werden kann“, so Siems. Am Stand fanden sich einige Beispiele für Anwendungen. So können die Geräte Replikate wertvoller Schätze der universitären Sammlungen – wie etwa die steinzeitlichen Elfenbeinfiguren des Museums der Universität Tübingen (MUT) – als günstiges Anschauungsmaterial für Lehrveranstaltungen produzieren.</p><p>Im Ammerbau vertieften zusätzlich den ganzen Tag Vorträge nutzerspezifische Themen, zum Beispiel gab es praktische Fachinformationen zu Online-Ressourcen für Theologen. Darüber hinaus zeigt eine Plakatausstellung auf der Ammerbaubrücke noch bis Anfang November die häufigsten Fragen und deren Antworten rund um elektronische Dienstleistungen.</p><p>An der internationalen „Open Access Week“, die es seit 2009 gibt, nehmen Bibliotheken und wissenschaftliche Einrichtungen aus aller Welt teil. Seit 2012 steht die „Open Access Week“ jedes Jahr unter einem anderen Motto, 2015 dreht sich alles um das Thema „Offen für Zusammenarbeit“ (engl. Open for Collaberation).</p><div class="align-right"><p>Mareike Manzke</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Intern/2015/15-10-21-E-Bib.jpg" lenght="205593" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14599</guid><pubDate>Mon, 12 Oct 2015 17:46:00 +0200</pubDate><title>ARD Forum Sport</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14599&amp;cHash=fbf9305230301f166fc2947f6aac78b8</link><description>3. ARD Forum Sport – Aufbruchsstimmung im Spitzensport</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Fakultaeten/SozialVerhalten/Institut_f%C3%BCr_Sportwissenschaft/Documente/AB1/04_Transfer/03_ARD_Forum_Sport/2015/Bild_2_crop.jpg" length="1243126" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Ein mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Medien, Sport und Wissenschaft besetztes Podium hat sich am Mittwoch in Hamburg beim dritten ARD Forum Sport über die momentane und zukünftige Spitzensportförderung in Deutschland ausgetauscht. Die Veranstaltung mit dem Titel „Geld zahlen, Gold zählen – wohin geht die deutsche Spitzensportförderung?“ – die wie in den Vorjahren von der ARD Sportkoordination, einem Team aus dem Arbeitsbereich Sportökonomik, Sportmanagement und Sportpublizistik sowie Studierenden des Profils Sportpublizistik organisiert wurde – beleuchtete verschiedene Facetten des Themas mit interessanten Diskussionspartnern. Nach Grußworten von NDR-Intendant Lutz Marmor und ARD Sportkoordinator Axel Balkausky eröffnete Moderator Gerhard Delling im Rolf-Liebermann-Studio des Norddeutschen Rundfunks das Programm mit der Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Sommerspiele 2024. Es informierten Christoph Holstein, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport Hamburg, und Dr. Nikolas Hill, Geschäftsführer der Olympia-Bewerbungsgesellschaft, die Zuhörer über geplante infrastrukturelle Maßnahmen, das Nachhaltigkeitskonzept und den Nutzen des Projekts „Olympia 2024“ für die Stadt Hamburg.</p><p>Im Anschluss diskutierten Julius Brink, Olympiasieger 2012 im Beachvolleyball, und Evi Simeoni, Sportredakteurin der Frankfurter Allgemeine Zeitung, über den Status Quo der deutschen Spitzensportförderung. „Die Rolle des Sports in der deutschen Gesellschaft muss neu definiert werden“, forderte Brink und erläuterte aus eigener Erfahrung die finanzielle Unsicherheit deutscher Athleten durch eine fehlende langfriste Planung in der Spitzensportförderung. Simeoni hingegen thematisierte die Schattenseiten einer an Medaillen ausgerichteten Förderung, da Erfolgsdruck in vielen Sportarten das Dopingrisiko erhöhe. Auch sei eine Konzentration der Fördergelder auf einzelne Sportarten zu erwarten, andere Sportarten würden zukünftig leer ausgehen. Diese Erfahrung machte Ende 2014 der Deutsche Curling Verband, als ihm vorübergehend die Bundesförderung gestrichen wurde. „Wir fühlten uns allein gelassen“, beschrieb der frühere Europameister Andreas Kapp die Situation und Curling-Bundestrainer Thomas Lips erläuterte die Konsequenzen für den Verband und die Anstrengungen, die unternommen werden, um eine langfristige Förderperspektive zu erhalten.</p><p>Dass nicht nur Curling, sondern auch andere Sportarten von einer finanziellen Förderung ausgeschlossen sind, zeigte Laura Grasemann, Buckelpistenfahrerin und Teilnehmerin an den Olympischen Winterspielen in Sotschi, auf. Momentan finanziert sie gemeinsam mit anderen Athleten der Disziplin „Buckelpiste“ den Trainer sowie alle Trainings- und Wettkampfmaßnahmen aus eigenen oder eigens eingeworbenen Mitteln. Wolfgang Maier, Sportdirektor des Deutschen Skiverbands (DSV), begründete den Schritt seines Verbands, die Disziplin Buckelpiste nicht mehr zu fördern, mit dem Dilemma, in dem sich der DSV durch die Aufnahme neuer Trendsportarten in das olympische Programm befinde. Aus eigenen Mitteln kann der Verband nicht alle ihm angehörenden Sportarten und Disziplinen angemessen unterstützen. Klar ist jedoch auch: „Wenn die Förderung weg ist, gibt es in dieser Disziplin keine Nachhaltigkeit und somit auch keinen Nachwuchs mehr“, so Maier.</p><p>Der zweite Teil der Veranstaltung setzte sich mit der Zukunft der Förderung im deutschen Spitzensport auseinander. Zu Beginn begrüßte Delling den ranghöchsten Funktionär im deutschen Sport zum Interview. DOSB-Präsident Alfons Hörmann stellte Ziele des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Bundesministerium des Innern (BMI) bei der Reform der Spitzensportförderung vor. Welche Perspektiven geschaffen und welche finanziellen Mittel zukünftig zur Förderung von deutschen Spitzensportlern bereitgestellt werden, waren Themen des Interviews. Medaillen seien „ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung, was Sportdeutschland leisten muss“, so Hörmann, jedoch sei „der Weg der Briten oder Holländer, sich auf eine oder wenige Sportarten in der Förderung zu konzentrieren, nicht der zukünftige Weg für den Sport in Deutschland“. Ein Ziel des angestoßenen Reformprozesses sollte es sein, „nachvollziehbare Strukturen mit klaren Verantwortlichkeiten“ zu schaffen. Dabei müsse der DOSB mehr Einfluss, Führung und Steuerung bei der zukünftigen Mittelvergabe und -verwendung einnehmen. Dies sei auch Wunsch des BMI.</p><p>Einblicke in das neue Konzept der Spitzensportförderung gaben Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport des DOSB, und Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im BMI. In der Vergangenheit fehlte es an einer gemeinsamen Zielsetzung von DOSB und BMI, auch waren Abstimmungsprobleme im deutschen Spitzensportsystem erkennbar, so beide Interviewpartner. Zukünftig sollen Athleten, die Potential für Weltklasseerfolge aufweisen, und deren Trainer in den Fokus der Sportförderung rücken. Geplant sei eine Abkehr von der Grund- und Projektförderung, hin zur Förderung einzelner Athleten in Absprache mit deren Verbänden.</p><p>Auch der ehemalige Olympiasieger im Ruder-Achter und jetzige Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Maennig setzte verstärkt auf den einzelnen Athleten und schlug in der abschließenden Podiumsdiskussion vor, Gutscheine an Sportler zu vergeben, mit denen diese bedarfsorientiert Trainer, Trainingsmaßnahmen und Wettkampfreisen finanzieren könnten. In der anregenden und kontroversen Diskussion, an der neben Maennig, Brink, Hörmann und Böhm auch der erfolgreiche Hockey-Bundestrainer Markus Weise teilnahm, wurden Themen wie die Situation der Trainer im deutschen Spitzensport, die duale Karriere von Athleten, die Rolle der Bundeswehr in der Spitzensportförderung, die Bedeutung des Sportunterrichts und der gesellschaftliche Stellenwert des Sports behandelt. Viele Lösungsvorschläge zur Zukunft des deutschen Spitzensports liegen auf dem Tisch – jedoch, so Weise, existieren nach wie vor Umsetzungsprobleme im deutschen Spitzensportsystem, da zu wenig vernetzt und zu wenig gemeinsam an Themen gearbeitet wird.</p><div class="align-right"><p>Verena Burk, Rike Held und Kevin Walter</p></div><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="270964" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Bild_3_crop_7186e431cc.jpg" alt height="269" width="300" style></td><td><img data-htmlarea-file-uid="270968" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Bild_5_crop_19994a098d.jpg" alt height="249" width="300" style></td></tr><tr><td><p>Stellten die Hamburger Olympiabewerbung vor: Christoph Holstein (Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport Hamburg, Mitte) und Dr. Niklas Hill (Geschäftsführer der Olympiabewerbungsgesellschaft, rechts)</p><p></p></td><td><p>Aufmerksame Zuhörer beim 3. ARD Forum Sport in Hamburg</p><p></p></td></tr><tr><td rowspan="1"><img data-htmlarea-file-uid="270966" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Bild_7_06a74466b1.jpg" alt height="200" width="300" style></td><td rowspan="1"><p>Auf dem Podium bei der abschließenden Diskussion: Julius Brink, Markus Weise, Alfons Hörmann, Gerhard Böhm und Prof. Dr. Wolfgang Maennig (v.l.n.r.)</p><p><br>Fotos: Sandro Vitale, Stanislav Schitz, Janek Vöhringer</p></td></tr></tbody></table></div></div><p>Den Bericht zum 2. ARD Forum Sport &lt;link http: www.ifs.uni-tuebingen.de institut arbeitsbereiche sportoekonomik-sportmanagement-und-sportpublizistik transfer ard-forum-sport ard-forum-sport-2014.html external-link-new-window external link in new&gt;finden Sie hier.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/e/3/csm_Bild_2_crop_1f80161b72.jpg" lenght="1243126" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15111</guid><pubDate>Wed, 29 Jul 2015 15:38:00 +0200</pubDate><title>Familienzimmer im Hörsaalzentrum auf der Morgenstelle eröffnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15111&amp;cHash=0138f93051c30f578789f7c1f1e0e4ab</link><description>Raum 3 E 06 steht Studierenden und Beschäftigten mit Kindern zur Verfügung</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Intern/2015/15-07-29familienzimmer1.jpg" length="68799" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer kleinen Feierstunde eröffnete Kanzler Dr. Andreas Rothfuß am 23. Juli 2015 das neu eingerichtete Familienzimmer der Universität Tübingen im Hörsaalzentrum Morgenstelle, Auf der Morgenstelle 16, Raum R 3 E 06. Das Familienzimmer wurde durch das Familienbüro der Universität eingerichtet und ist ein weiterer Schritt in Richtung Familienfreundlichkeit. Es bietet Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder – falls notwendig – mit an ihren Arbeits- oder Studienort zu bringen. Mit dem neuen Familienzimmer wurde ein kind- und familiengerechter Raum geschaffen. Möglich war dies durch das Preisgeld von Lena Veit vom Institut für Neurobiologie, selbst Mutter eines knapp zweijährigen Sohnes. Sie wurde 2014 mit dem "For Women in Science"-Preis 2014 von L’Oréal Deutschland, der Deutschen UNESCO Kommission und der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung ausgezeichnet und hat ihr Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für die Einrichtung des Familienzimmer, sowie der Anschaffung einer mobilen Kidsbox zur Verfügung gestellt.</p><p>Im Familienzimmer gibt es eine Küchenzeile mit Mikrowelle, Koch- und Essgeschirr, ein Sofa, ein Wickeltisch, ein PC, Tisch und Stühle sowie Kinderspielsachen für Kinder allen Alters.</p><p>Die Nutzung des Raumes steht Studierenden und Beschäftigten mit Kindern zum Lernen und Arbeiten, zum Stillen und Wickeln, gemeinsamen Essen und Spielen, sowie für Pausen zur Verfügung. Eine vorherige Anmeldung und Freischaltung der Studierenden- bzw. Bedienstetenkarte ist dazu notwendig. Unter &lt;link http: www.uni-tuebingen.de familienbuero&gt;www.uni-tuebingen.de/familienbuero finden sich die Anmeldungsmodalitäten, sowie die Nutzungsordnung. Eine Registrierung ist ab sofort möglich.</p><div class="align-right"><p>Paola Rapp, Familienbüro der Universität Tübingen</p></div><p>&lt;link https: www.uni-tuebingen.de einrichtungen gleichstellung gleichstellungsbeauftragte familienbuero audit-familiengerechte-hochschule.html internal-link internen link im aktuellen&gt;<img src="https://www.uni-tuebingen.de/fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_audit_fgh_z_14_rgb_6_04.bmp.jpg" alt height="83" width="83" style></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Intern/2015/15-07-29familienzimmer1.jpg" lenght="68799" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14504</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2015 15:22:00 +0200</pubDate><title>Kooperation zwischen Nationalpark Schwarzwald und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14504&amp;cHash=ebdb167697ca92c97c8da49f9ed85f31</link><description>Intensive Zusammenarbeit in Forschung und Lehre angestrebt</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-07-10nationalpark.jpg" length="76895" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Professor Dr. Klaus Harter, Prodekan für Forschung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (MNF) der Universität Tübingen und Dr. Marc Förschler, Leiter des Fachbereichs „Ökologisches Monitoring, Forschung und Artenschutz“ des Nationalparks Schwarzwald vereinbarten vor wenigen Tagen eine intensivere Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zwischen beiden Einrichtungen.</p><p>Beide Seiten betonten dabei den großen Nutzen, der aus dieser Kooperation gezogen werden kann. So sollen nicht nur Studierende, beispielsweise aus der Biologie und den Geowissenschaften, ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten im Nationalpark Schwarzwald durchführen können, sondern es werden auch umfangreichere Forschungsprojekte angestrebt.</p><p>Darüber hinaus wurde auch die wichtige Rolle des Nationalparks für die Ausbildung der Tübinger Studierenden betont. Künftig sollen regelmäßig Exkursionen in den Nationalpark durchgeführt werden, die durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks fachlich begleitet werden.</p><p>Mit der hier vereinbarten Kooperation soll der wichtigen Rolle des Nationalparks für die natur- und lebenswissenschaftliche Forschung, Lehre und Umweltbildung weiter Rechnung getragen werden.</p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Klaus Harter</p><p>Universität Tübingen</p><p>Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP)<br>Pflanzenphysiologie<br>Tel.: +49-(0)7071-29-72605<br>E-Mail: &lt;link&gt;klaus.harter@uni-tuebingen.de<br>&lt;link http: www.zmbp.uni-tuebingen.de plant-physiology.html&gt;<a href="http://www.zmbp.uni-tuebingen.de/plant-physiology.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.zmbp.uni-tuebingen.de/plant-physiology.html</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>MatNat-Aktuell</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-07-10nationalpark.jpg" lenght="76895" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15179</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2015 16:53:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Wissenschaftler und Ärzte in der „Innovationsmaschine“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15179&amp;cHash=36b9727331def203d4db3ca16600b4f3</link><description>Open MedTech Innovation Day in Tübingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-06-15_Biotech.jpg" length="52806" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Beim Open MedTech Innovation Day haben am 21. Mai 2015 in der CRONA-Klinik in Tübingen 45 internationale Studierende und Wissenschaftler der Universität Tübingen und der Tübinger Max-Planck Institute, gemeinsam mit Ärzten des Universitätsklinikums, nach Lösungen für Probleme im klinischen Alltag gesucht.</p><p>Der Workshop war der Beginn einer &lt;link http: www.uni-tuebingen.de de external-link-new-window externen link in neuem&gt;Veranstaltungsreihe der Universität Tübingen, die im Rahmen eines BMBF-Projektes in Kooperation mit der &lt;link http: www.mi-incubator.com external-link-new-window externen link in neuem&gt;Medical Innovations Incubator GmbH, der &lt;link http: www.bioregio-stern.de external-link-new-window externen link in neuem&gt;BioRegio STERN GmbH und mit Unterstützung des &lt;link http: www.gruendung-bw.de external-link-new-window externen link in neuem&gt;Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg durchgeführt wird. Die Teilnehmer haben in knapp fünf Stunden 35 Probleme identifiziert, 150 potentielle Lösungen gefunden und 9 Geschäftsmodelle zur Umsetzung ausgewählter Lösungen erstellt. „Als praktizierende Ärzte arbeiten und sehen wir sehr viel, und haben viele Ideen zur Lösung identifizierter Probleme in der Patientenversorgung und dem klinischen Alltag, aber niemanden der uns hilft, diese Ideen umzusetzen“, so Dr. med. Sven Poli, Stellv. Ärztlicher Direktor der Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt neurovaskuläre Erkrankungen des UKT. In dem Workshop wurde diese Herausforderung aufgegriffen und mit Methoden des <em>Design Thinking </em>und der <em>Business Model Canvas </em>wissenschaftliche sowie praktische Probleme der Patientenversorgung in potentielle Geschäftsideen und Geschäftsmodelle übersetzt. Die Moderatoren der Veranstaltung, Kamil Barbarski (Köln) und Daniel Bartel (Stuttgart), sind sichtlich beeindruckt: „Es herrschte eine tolle Energie unter den Teilnehmern“.</p><p>Einige der identifizierten Problemlösungen werden vom 04. Juli bis 12. Oktober während einer 100 tägigen Summerschool an der Universität Tübingen weiter entwickelt. Das Curriculum – der Lean LaunchPad for Lifescience &amp; Healthcare – wurde bereits an den Universitäten Stanford und Berkley erprobt und wird in den USA von den <em>National Institutes of Health </em>und der <em>National Science Foundation </em>genutzt. Besonders aussichtsreiche Projekte erhalten in Tübingen von der Medical Innovations Incubator GmbH – hundertprozentige Tochter der gemeinnützigen Medical Innovation Foundation – zusätzlich zur Teilnahme an der Summerschool ein Seed-Funding. Am 12. Oktober, dem Demo Day, werden die weiterentwickelten Ideen schließlich vor Investoren präsentiert. „Wir brauchen eine 'Innovationsmaschine', denn die Aufgaben der Universität sind nicht Produkt- oder Geschäftsentwicklung, da müssen öffentliche Träger mit privaten Trägern zusammen arbeiten“, so Prof. Eberhart Zrenner, Gründer der &lt;link http: www.mi-foundation.org external-link-new-window externen link in neuem&gt;Medical Innovations Foundation. Auch Dr. Rolf Hecker, Leiter des Technologietransfers der Universität Tübingen findet diese Rollenverteilung äußerst zielführend: „Durch derartige Konstellationen wird die Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung zur Anwendung so zusammengefügt, dass jeder Akteur sich weiterhin auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann. Wir bieten exzellente Forschung, die an der Universität durch Lehre, in dem Fall durch <em>Entrepreneurship Education</em>, so veredelt wird, dass privatwirtschaftliche Akteure diese Forschung einfacher in eine Anwendung bringen können“.</p><p>Interessenten für die Summerschool können sich bei Dr. Lukas Radwan melden, E-Mail: &lt;link&gt;lukas.radwan[at]uni-tuebingen.de.</p><div class="align-right"><p>Dr. Lukas Radwan, Abteilung Forschungsförderung und Technologietransfer, &lt;link internal-link internen link im aktuellen&gt;G.UT – Gründen an der Universität Tübingen  </p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-06-15_Biotech.jpg" lenght="52806" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14252</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2015 18:19:00 +0200</pubDate><title>Wie lässt sich die Pflege von Angehörigen mit Beruf bzw. Studium vereinbaren?</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14252&amp;cHash=bfeb800794f3092721176971207d6c8d</link><description>Neues Serviceangebot des Familienbüros für Beschäftigte und Studierende</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Pflegebedürftigkeit im Angehörigenkreis eintritt und umgehend persönliche Hilfe notwendig wird, stehen viele Berufstätige und auch Studierende plötzlich vor einer großen Herausforderung: Wie können sie ihre Berufstätigkeit bzw. ihr Studium mit der Pflege und Betreuung von Eltern, Großeltern oder anderen nahen Angehörigen vereinbaren?</p><p>In einer solchen Situation müssen – häufig kurzfristig - Lebenspläne verändert, Entscheidungen getroffen und auch ein neuer Alltagsrhythmus muss gefunden werden. Viele Fragen tauchen auf und Unsicherheiten entstehen. Auch die Organisation einer externen Pflege braucht sorgfältige Planung und grundlegende Kenntnisse.</p><p>Das Familienbüro der Universität Tübingen greift das vielschichtige Thema „Pflege von Angehörigen“ auf und hat dazu eine Veranstaltungsreihe „Pflege – Was nun?“ konzipiert.</p><p>Bei einzelnen Terminen wird jeweils ein Themenschwerpunkt, wie beispielsweise bei unserem nächsten Termin am Montag den 22.06.2015  „Rechtzeitig vorsorgen –aber wie? - Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung“, fokussiert.</p><p>Es sprechen Referentinnen und Referenten vom Fach und stehen Rede und Antwort. Die einzelnen Termine finden an wechselnden Tagen immer von 10:15-12:00 Uhr im Raum 236 in der Neuen Aula statt. Die Hälfte der jeweiligen Veranstaltungszeit kann als Arbeitszeit berechnet werden.</p><p>Alle Beschäftigten, Beamten und Studierenden der Universität Tübingen sind herzlich dazu eingeladen! Die Pflegereihe im Internet: &lt;link http: www.uni-tuebingen.de einrichtungen gleichstellung gleichstellungsbeauftragte familienbuero pflege-von-angehoerigen.html&gt;<a href="http://www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/gleichstellung/gleichstellungsbeauftragte/familienbuero/pflege-von-angehoerigen.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/gleichstellung/gleichstellungsbeauftragte/familienbuero/pflege-von-angehoerigen.html</a></p><div class="align-right"><p>Paola Rapp, Familienbüro der Universität Tübingen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-14242</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2015 17:47:00 +0200</pubDate><title>Offizielle Begrüßung des Sommerprogramms I „International &amp; European Studies“ am 09. Juni 2015</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14242&amp;cHash=e6392a3eadd038b0a06935ea5780f7a3</link><description>EU, Europa und interkulturelles Lernen im Fokus</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/2015-06-11_internationalStudies.jpg" length="142422" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 09. Juni fand die offizielle Begrüßung des Sommerprogramms I „International &amp; European Studies“ statt. Das Programm öffnet internationalen Studierenden die Türen, um auf vielfältige Weise Europa und Deutschland kennenzulernen. Die 19 Teilnehmer aus China, Hong Kong, Macau, Singapur, Armenien und den USA besuchen vom 01. bis 26. Juni Seminare zu Themen aus europäischer Politik, Geschichte, Wirtschaft und Recht in englischer Sprache sowie einen Deutschkurs. Ergänzt wird das anspruchsvolle akademische Programm durch Exkursionen nach Strasbourg, Berlin und Frankfurt mit Besuchen beim Europäischen Parlament, Gesprächen mit EU-Politikern und Führungen bei einflussreichen Unternehmen in der Region.</p><p>Um die Teilnehmer beim Einleben und der Orientierung zu unterstützen, werden sie im Rahmen eines Buddy-Programms von deutschen Studierenden („Buddies“) betreut – von der Ankunft am Flughafen, über Studienfragen bis hin zu gemeinsamen Ausflügen. In interkulturellen Workshops, auf einem Blog sowie in einem Portfolio reflektieren die internationalen und deutschen Studierenden ihre interkulturellen Erfahrungen und Erlebnisse. Deutsche Studierende können sich die Teilnahme am Buddy-Programm im Rahmen des Studium Professionale als Schlüsselqualifikation „Interkulturelle Kompetenz“ anrechnen lassen.</p><p>Die Stärke des Programms liegt sowohl in der individuellen Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch deutsche Studierende als auch in der limitierten Teilnehmerzahl, die effektives Lernen in der Kleingruppe und eine individuelle Betreuung durch die Tübinger Dozenten möglich macht.</p><p>In einem bunten Rahmenprogramm lernen die Teilnehmer Tübingen,  und seine Umgebung und die deutsche (schwäbische) Alltagskultur kennen – bei einem 3-tätigen Aufenthalt im Gästehaus Zollernblick, einer Stocherkahnfahrt, einem Ausflug zur Burg Hohenzollern oder Brezelbacken.</p><p>Wer gerne einen bildhaften Eindruck vom diesjährigen Sommerprogramm bekommen möchte, kann sich auf folgenden Seiten informieren: &lt;link http: www.uni-tuebingen.de european-studies external-link-new-window externen link in neuem&gt;Website , &lt;link https: iestuebingen.wordpress.com external-link-new-window externen link in neuem&gt;Blog, Facebook (&lt;link https: www.facebook.com pages international-european-studies external-link-new-window externen link in neuem&gt;International &amp; European Studies). Das Programm wird mit tagesaktuellen Filmmitschnitten von Campus TV begleitet.</p><p>In diesem Jahr werden noch zwei weitere Programme vom 13. Juli bis 21. August sowie vom 14. September bis 04. Dezember durchgeführt.</p><div class="align-right"><p>Franziska Krausse-Wang, International &amp; European Studies</p></div><h3>Kontakt:</h3><p>International &amp; European Studies<br>Dezernat I, Abt. 4<br>Keplerstr. 2, 72074 Tübingen<br>Tel.: 07071/29-72509<br>Fax: 07071/29-5990</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/2015-06-11_internationalStudies.jpg" lenght="142422" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16016</guid><pubDate>Tue, 26 May 2015 17:12:00 +0200</pubDate><title>Sectio chirurgica ist Preisträger im „Netz voller Ideen“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=16016&amp;cHash=b13e7b32b02b172b254bc5b0e2ab4026</link><description>Bundesweit 100 Preisträger beim Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2015“</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/news_import/Studium1_Sectio_chirurgica_03.jpg" length="90918" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Mit <em>Sectio chirurgica </em>gehört das Institut für klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tübingen zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr im Zeichen des Mottos „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“. Damit würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank Ideen und Projekte, die Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels bereithalten. Mit <em>Sectio chirurgica </em>liefert das Institut eine positive Antwort zur Gestaltung einer vernetzten Welt, indem modernste medizinische Entwicklungen in einem interdisziplinären Umfeld digital einem großen fachbezogenen Publikum zugänglich gemacht werden.</p><h3>Innovationen für die digital vernetzte Welt</h3><p>Deutschlandweit bewarben sich über 1.000 Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups oder Vereine mit ihren zukunftsweisenden Projekten. Unterstützt durch einen fünfköpfigen Fachbeirat wählte eine unabhängige 18-köpfige Jury die 100 Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft.</p><p>„Aus der Mitte von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft heraus nehmen die diesjährigen Wettbewerbssieger die Menschen mit auf den Weg in einen veränderten digitalisierten beruflichen und sozialen Alltag. Deutschlands vernetzte Zukunft braucht diese Kreativität, Experimentierfreude und Risikobereitschaft“, so Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG und Mitglied des Präsidiums des Deutschland – Land der Ideen e. V.</p><p>Bei der <em>Sectio chirurgica</em> handelt es sich um eine interaktive Lehrveranstaltung des Anatomischen Instituts der Universität Tübingen, bei der Operationen live ins Internet übertragen werden. Durchgeführt und erläutert werden die Eingriffe von renommierten Chirurgen der verschiedenen Disziplinen am anatomischen Präparat mit einem Spektrum gezeigter Eingriffe, von der Herzklappenoperation bis zur Nierentransplantation.</p><p>Ein wesentlicher Bestandteil der <em>Sectio chirurgica </em>ist ihre Interdisziplinarität: Themen aus der Radiologie, Anästhesie, Medizintechnik und Notfallmedizin ergänzen die operativen Eingriffe, z.B. durch Operationsplanung mittels modernster bildgebender Verfahren im Radiologie-Studio, oder die präoperative Vorbereitung in der Anästhesie.</p><p>Zu dem interaktiven Charakter der <em>Sectio chirurgica</em> tragen Features wie Live-Chat und der Second Stream Screen bei. Dieser lässt sich über mobile Endgeräte öffnen, versorgt die Zuschauer mit zusätzlichen Informationen, Graphiken und Kameraperspektiven, und ermöglicht ihnen vor allem ihr medizinisches Wissen während der Live-Übertragung direkt per Live-Voting zu überprüfen. Außerdem können Zuschauer die OP Hotline nutzen. Dieses auf Skype basierende Feature erlaubt den direkten Kontakt mit Operateur, Anatom und Radiologe noch während der Sendung. Sollte man einmal nicht die Möglichkeit haben, sich die Sendung live anzuschauen, oder möchte man sie einfach noch einmal sehen, gibt es die Möglichkeit, die Folgen in der Mediathek aufzurufen.</p><p>Weitere Informationen erhalten sind auf der Webseite der Sectio chirurgica &lt;link http: www.sectio-chirurgica.de&gt;www.sectio-chirurgica.de verfügbar.</p><h3>Spannendes Wettbewerbsjahr</h3><p>Nun beginnt ein Wettbewerbsjahr voller Ereignisse: Bereits am 19. Mai findet in Berlin ein Netzwerktreffen der 100 Preisträger statt. Von Juni bis Dezember feiert jeder von ihnen seine Auszeichnung an einem bestimmten Tag. Im Herbst wählt die Öffentlichkeit per Online-Abstimmung den Publikumssieger. Dieser wird gemeinsam mit sechs Bundessiegern – einer in jeder Kategorie – auf dem Preisträgerempfang im November geehrt. Jeder dieser Anlässe bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Netzwerk im Land der Ideen zu erweitern.</p><p>Am 24. Juli wird die Preisverleihung im Rahmen einer im Internet öffentlich zugänglichen Übertragung zum Thema 'Medizin und Technik in Anwendung' online erfolgen. Als Zuschauer werden über 18 000 Studierende der Medizin (jeder vierte Medizinstudierende Deutschlands) sowie renommierte Gäste aus den Bereichen der Medizin und Politik erwartet.</p><h3>Über den Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“</h3><p>Auf &lt;link http: www.ausgezeichnete-orte.de&gt;www.ausgezeichnete-orte.de sind Informationen zu allen Projekten abrufbar. Detaillierte Informationen rund um die Digitalisierung in Form von Interviews, Multimediareportagen und aktuellen Studien erhalten Interessierte auf dem Themenportal &lt;link http: www.deutschland-vernetzt.de&gt;www.deutschland-vernetzt.de.</p><p>Mit der Auszeichnung und Würdigung der Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ machen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank die Innovationskraft hierzulande sichtbar. Die Deutsche Bank ist von Beginn an seit 2006 Partner der Standortinitiative und des Wettbewerbs.</p><h3>Kontakt:</h3><div class="small"><p>Universität Tübingen</p></div><div class="small"><p>Anatomisches Institut - Bereich Klinische Anatomie<br>Professor Dr. Bernhard Hirt<br>Elfriede-Aulhorn-Str. 8</p></div><div class="small"><p>D-72076 Tübingen</p></div><div class="small"><p>E-Mail: &lt;link&gt;bernhard.hirt[at]uni-tuebingen.de</p></div><div class="small"></div><div class="small"><p>&lt;link http: www.klinischeanatomie-tuebingen.de&gt;<a href="http://www.klinischeanatomie-tuebingen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.klinischeanatomie-tuebingen.de</a></p><p>&lt;link http: www.sectio-chirurgica.de&gt;<a href="http://www.sectio-chirurgica.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sectio-chirurgica.de</a></p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/news_import/Studium1_Sectio_chirurgica_03.jpg" lenght="90918" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-6327</guid><pubDate>Fri, 15 May 2015 15:15:00 +0200</pubDate><title>22. zoologische Brasilienexkursion der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=6327&amp;cHash=eed3fd989db0e5383d5a5ceab68745e4</link><description>Auf den Spuren von Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied – Beitrag im SWR-Fernsehen am 19. Mai</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/2015-05-15Brasielenexkursion1web.jpg" length="135926" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die 22. zoologische Brasilienexkursion der Universität Tübingen und das 13. sich anschließende geoökologische Gelände-Praktikum standen in diesem Jahr im Zeichen des 200. Jubiläums der Brasilienexpedition von Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied.</p><p>Der Prinz bereiste von 1815 bis 1817 den Nordosten des Brasiliens. Die Tübinger Exkursionsteilnehmer sowie ein Nachfahre des Adligen folgten auf einigen Etappen den Spuren des Prinzen und beobachteten dabei eine Reihe der über 50 von Maximilian seinerzeit beschriebenen Wirbeltierarten.</p><p><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="75457" height="225" src="fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_2015-05-15Brasielenexkursion2_koltzenburg.jpg.jpg" width="300"></p><h5>Nach einer Woche Hängemattenlager im großflächig überschwemmten Pantanal wird das erste Zeichen von Zivilisation von den Exkursionsteilnehmern freudig genossen. Foto: M. Koltzenburg</h5><p>In Südamazonien begleitete ein brasilianisches Fernsehteam von SBT Alta Floresta die Tübinger Gruppe, danach stieß für zwei Wochen ein TV-Team des SWR zu den Lehrveranstaltungen. Axel Weiss vom SWR Mainz und Lena Leonhardt von der Filmakademie Ludwigsburg dokumentierten das Geschehen bei Tag und Nacht.</p><p>Ein erster Beitrag zum Thema wird am Dienstag, dem <strong>19. Mai 2015, um 18:15 Uhr im Programm natürlich! im SWR-Fernsehen</strong> ausgestrahlt werden, ein weiterer folgt im Oktober. Gezeigt werden unter anderem die äußerst seltenen und von Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied in seinem Reisebuch beschriebenen Spinnenaffen, die Goldkopflöwenäffchen, bezipfelte Hornfrösche und die für die Tropen typische Vogelwelt.</p><p><br> Dr. Rainer Radtke<br> Baden-Württembergisches Brasilien-Zentrum der Universität Tübingen<br> Wilhelmstr. 113<br> D-72074 Tübingen<br> Tel.: +49 7071 29-75343<br> E-Mail: &lt;link Rainer.Radtke@uni-tuebingen.de&gt;Rainer.Radtke@uni-tuebingen.de&lt;/link&gt;</p><p>&lt;link <a href="https://brasilienexkursion.wordpress.com&amp;gt" target="_blank" rel="noreferrer">brasilienexkursion.wordpress.com&amp;gt</a>;https://brasilienexkursion.wordpress.com&lt;/link&gt;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/2015-05-15Brasielenexkursion1web.jpg" lenght="135926" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13507</guid><pubDate>Wed, 06 May 2015 17:21:00 +0200</pubDate><title>Auszeichnung für Projekt „Globale Nachhaltigkeit in Sprachkursen – eine Fortbildungsreihe am Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen“</title><link>https://uni-tuebingen.de/it/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/studium/newsfullview-attempto-studium/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13507&amp;cHash=8acb7689762b000db77222424df564f1</link><description>campusWELTbewerb–Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. April 2015 fand in Stuttgart die Preisverleihung zum campusWELTbewerb–Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen statt. Zehn Initiativen aus ganz Baden-Württemberg wurden für ihre innovativen und kreativen Projektideen zum Thema globale Nachhaltigkeit an Hochschulen mit bis zu 5.000 Euro honoriert. Die Preise wurden durch Herrn Ministerialdirektor Helmfried Meinel (Umweltministerium) verliehen.</p><p>Die Universität Tübingen hat sich erfolgreich an dem Wettbewerb beteiligt: Das Projekt „<em>Globale Nachhaltigkeit in Sprachkursen – eine Fortbildungsreihe am Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen</em>“ wurde in Stuttgart ausgezeichnet. Die Idee für die Fortbildungsreihe wurde im Rahmen des im Aufbau befindlichen Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung der Universität gemeinsam vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften und dem Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen sowie dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum EPiZ in Reutlingen entwickelt.</p><p>Seit einigen Jahren werden am Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen einzelne Sprachkurse durchgeführt, in deren Mittelpunkt die Auseinandersetzung mit Themen nachhaltiger Entwicklung steht. Besonderer Wert wird hierbei auf einen landes- und kulturspezifischen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit gelegt. Mit dem prämierten Projekt soll das Thema Nachhaltigkeit am Fachsprachenzentrum ausgeweitet und systematisch verankert werden. Dafür werden die dort tätigen Lehrkräfte zu Themen globaler Nachhaltigkeit weitergebildet. Die Qualifizierung wird in Kooperation mit dem EPiZ durchgeführt.</p><p>Prof. Dr. Thomas Potthast (Projektleitung Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung) <br>Diana Grundmann (Projektkoordination Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung)<br>Universität Tübingen <br>Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)<br>Wilhelmstr. 19, 72074 Tübingen<br>Telefon +49 7071 29-77986<br>&lt;link&gt;Potthast[at]uni-tuebingen.de<br>&lt;link&gt;diana.grundmann[at]uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item>
	</channel>
</rss>

