Uni-Tübingen

Statements

Auf dieser Seite präsentieren wir Stellungnahmen und Erfahrungsberichte zum Thema Diversität an der Universität Tübingen.

In der ersten Phase des Diversity Audits "Vielfalt gestalten", das heißt in den Jahren 2015 und 2016, haben wir Personen interviewt, die mit der Universität Tübingen verbunden sind – sei es als Mitarbeitende, Studierende oder Ehemalige. An Hand ihrer Geschichten möchten wir aufzeigen, wie unterschiedlich Lebensläufe, Studien- und Berufswege und die damit verbundenen Erfahrungen sein können. Gleichzeitig wollen wir damit deutlich machen, dass Heterogenität unseren Alltag und unser Wirken an der Hochschule bereichert. Die Universität Tübingen macht sich stark für eine Hochschulkultur, die auf Diversität und Chancengleichheit basiert, denn sie begreift Vielfalt als Basis wissenschaftlicher Exzellenz.

Stellungnahmen

Prof. Dr. Monique Scheer
Prorektorin für Internationales und Diversität

An einer global agierenden und gesellschaftspolitisch fortschrittlichen Universität ist sowohl für den internationalen Austausch als auch im Tübinger Arbeitsalltag auf allen Ebenen der Fakultäten und Verwaltung eine Sensibilität für Differenz wichtig.

Prof. Dr. Karin Amos
Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre

Diversität, gelebte Vielfalt, ist Kreativitätsfaktor, weil unterschiedliche Perspektiven, Welterfahrungen und Umgangsweisen sich treffen; auf Studium und Lehre bezogen sind dies produktive und notwendige 'Irritationen', die wiederum wichtige Aspekte von Bildungserfahrungen im eigentlichen Sinne sind: Horizonterweiterungen, Transformationserlebnisse.

Prof. Dr. Ingrid Hotz-Davies
Direktorin des Zentrums für Gender- und Diversitätsforschung

Die Universität ist ein Ort der Forschung und der Lehre und als solches ein Ort der intensiven Kommunikation. Sie lebt von der Vielfalt und Vielgestaltigkeit der Stimmen, die sich in ihr zusammenfinden: ohne diese Diversität kann es keine lebendige Universität geben. Es ist in ihrem eigenen Interesse, dass sie dafür sorgt, dass die Vielfalt der Gesellschaft auch gleichberechtigt Zugang zur Universität findet und sich an ihr und in ihr zu ihrem vollen Potenzial entfalten kann.

Lukas Häberle
Studentisches Mitglied im Lenkungskreis der ersten Auditierungsphase

Sensibilität für Diversität ist wichtig, da die Universität ein sicherer Raum sein muss, in dem alle Menschen ihre Potentiale ohne Angst, Ausgrenzung und Benachteiligung entfalten können. Nur wenn wir gemeinsam individuelle Identitäten und Persönlichkeiten akzeptieren und fördern, kann unsere Gesellschaft von den vielfältigen Ressourcen und Potentialen, die Menschen bieten, profitieren.