Uni-Tübingen

Coronavirus: Hinweise für Beschäftigte

Detaillierte Informationen zur Arbeitsorganisation können Sie dem Hygienekonzept der Universität entnehmen.

Arbeitsorganisation

Weitgehende Home-Office-Regelung aufgehoben

Seit dem 1. August 2020 ist an der Universität Tübingen ein permanentes Arbeiten im Home Office die Ausnahme und nicht mehr die Regel. Stattdessen ist die Universität im Hinblick auf Home Office bis auf Weiteres zu den Regelungen zurückgekehrt, die bereits vor Ausbruch der Pandemie galten, und die in der Dienstvereinbarung zur Telearbeit bzw. zur fallweisen Arbeit von zuhause festgeschrieben sind.

Zum Schutz der Beschäftigten bei einer Tätigkeit in der Universität haben die Abteilung Arbeitsschutz und der Betriebsärztliche Dienst ein umfangreiches Infektionsschutzkonzept erarbeitet und umgesetzt, das ständigen Aktualisierungen unterliegt. In allen Fällen, in denen die Vorgaben des Hygienekonzepts aufgrund der räumlichen Situation nicht eingehalten werden können, bittet die Universität die Vorgesetzten und die Beschäftigten darum, gemeinsam und vor Ort praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten, ohne beim Infektionsschutz Abstriche zu machen. In Zweifelsfällen stehen die Abteilung Arbeitsschutz und der Betriebsärztliche Dienst beratend zur Seite. 

In folgenden Fällen kann auf das Instrument Home Office auch künftig noch zurückgegriffen werden:

  • Fehlende Kinderbetreuung außerhalb der Schul- und Kita-Ferien: Wie Sie wissen, arbeiten Land und Kommunen daran, Kindergärten und Schulen schrittweise wieder zu öffnen. Noch sind die fraglichen Einrichtungen nicht lückenlos geöffnet. In vielen Fällen sind Schulen und Kindertagesstätten aber zumindest zeitweise wieder in Betrieb. Sollte Ihre individuelle Situation eine vollständige Rückkehr an den Arbeitsplatz derzeit nicht ermöglichen, sprechen Sie bitte Ihre Vorgesetzten an und finden Sie Lösungen, wie Kinderbetreuung und Arbeit  in Einklang gebracht werden können. Gleiches gilt für Beschäftigte, die Angehörige pflegen müssen.
  • Risikogruppen: Grundsätzlich sollten alle Arbeitsplätze an der Universität so gestaltet sein, dass das Infektionsrisiko minimiert ist. Dazu trägt ganz wesentlich das Betretungsverbot für Personen bei, die aktuell oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem COVID-19-Patienten haben oder hatten oder die aktuell selbst Symptome eines Atemwegsinfektes oder Fieber, Husten, Gliederschmerzen, Geruchs-/Geschmacksstörung haben. Sofern zwei oder mehr Beschäftigte in einem Raum arbeiten müssen, wird durch das Einhalten des Sicherheitsabstands von 1,5 Metern, die ausreichende Lüftung und ggf. den Einsatz von Spuckschutz das Infektionsrisiko minimiert.  Auch kann über eine wechselnde Nutzung der Arbeitsplätze der Zeitraum, in dem ein Büro durch zwei oder mehr Personen genutzt wird, reduziert werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 zählen, bittet die Universität, das Gespräch über die Gestaltung ihres Arbeitsplatzes mit ihren Vorgesetzten zu suchen. Im Einzelfall berät Sie der Betriebsärztliche Dienst. In den seltenen Fällen, in denen eine sichere Nutzung des Arbeitsplatzes im Hinblick auf den Infektionsschutz nicht realisiert werden kann, bleibt die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten.
  • Symptome einer COVID-19- Erkrankung: Wenn Sie aufgrund von typischen Symptomen den Verdacht hegen, dass Sie selbst oder eine Person im gleichen Haushalt an COVID-19 erkrankt ist, sollten Sie vorsorglich zu Hause bleiben, bis der fragliche Verdacht durch eine ärztliche Untersuchung geklärt werden kann. Eine solche Vorsichtsmaßnahme dient dem Schutz aller Hochschulangehörigen. Dennoch sind die Beschäftigten in diesen Fällen verpflichtet, ihre Arbeit zu Hause zu erledigen, soweit die technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Art von fallweiser Arbeit von zu Hause kann stundenweise oder tageweise erfolgen und bis zu vier Wochen am Stück dauern. Betroffene wenden sich in derartigen Fällen an die jeweiligen Vorgesetzten und besprechen gemeinsam den voraussichtlichen Umfang und die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit von zu Hause. Im Anschluss daran stellen der oder die Beschäftigte einen Antrag auf „Fallweise Arbeit von zu Hause“, der nach Genehmigung durch die vorgesetzte Person an die Personalabteilung weitergeleitet wird. Die entsprechenden Dienstvereinbarungen und Formulare finden Sie hier (Achtung Intranet, bitte zuerst einloggen): https://uni-tuebingen.de/de/128093#c893047   
  • Steigende Infektionszahlen: Wir alle müssen uns darauf vorbereiten, dass die allgemeine Infektionslage sich spätestens im Herbst oder Winter erneut verschärfen kann. Sollte die Zahl der Neuinfektionen in unserer Region stark steigen, ist die Universität Tübingen in der Lage, schnell zu reagieren. In dieser Situation kann die Hochschule vermehrt Beschäftigte wieder im Home Office einsetzen. Die Universität bittet aber um Verständnis, dass eine entsprechende Entscheidung von der Hochschulleitung getroffen werden muss. Einzelne Fakultäten, Institute oder Abteilungen dürfen einer solchen Entscheidung nicht vorgreifen. 

Beschäftigte, die in Bereichen tätig sind, in denen Gleitzeit gilt, haben bei der Arbeit zu Hause oder einer Telearbeit zudem die Möglichkeit, sich über das Internet mit dem elektronischen Zeiterfassungssystem zu verbinden und ihre geleisteten Arbeitsstunden dort direkt zu erfassen. Dazu ist es erforderlich, von zu Hause aus eine VPN-Verbindung in das Netzwerk der Universität einzurichten. Die Einrichtung einer VPN-Verbindung ist für alle Beschäftigten eigenhändig möglich. Entsprechende Anleitungen finden Sie auf den Webseiten des ZDV. https://uni-tuebingen.de/de/2178 

Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten - Regeln für Mehrpersonenbüros

Soweit dies organisatorisch möglich ist, soll ein Arbeitsplatz derzeit nach Möglichkeit nicht von mehreren Mitarbeitenden genutzt werden. Ist dies nicht möglich, zum Beispiel bei Schichtarbeit, Rotationsnutzung, Pkw, Nutzfahrzeugen, Steuerständen, sind die Oberflächen gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplätze im Anschluss an die Nutzung durch die Beschäftigten mit handelsüblichen Haushaltsreinigern zu reinigen (Bezug via Dezernat VII, Abt. Einkauf). Dazu gehören insbesondere Oberflächen, mit denen Beschäftigte in Kontakt gekommen sind (durch Tröpfchenabgabe beim Sprechen), z.B. Tischplatte, Schreibtischstuhl und Armlehnen, Schrank- und Türgriffe, IT-Geräte wie Maus und Tastatur, Telefonhörer, Lenkräder, Schalthebel sowie häufig genutzte Werkzeuge und Geräte.

Universitätsangehörige müssen ausreichend Abstand (mindestens 1,5 m) zu anderen Personen einhalten. Wo dies durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation nicht möglich ist, müssen alternative Schutzmaßnahmen durch die Vorgesetzten ergriffen werden (z.B. anderer Arbeitsplatz, Spuckschutz).

  • Mund-Nase-Schutz wird den Beschäftigten zur Verfügung gestellt, wenn ausnahmsweise aus dienstlichen Gründen eine Unterschreitung des Mindestabstands notwendig ist. Die Einrichtungen bestellen bei Dezernat VII, Abt. Einkauf, über das Formular „Artikelbedarfsanforderung“.
  • In Büroräumen sollte bei gegenüberliegenden Arbeitsplätzen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ein Spuckschutz (z.B. eine Plexiglasscheibe)  installiert werden. Verantwortlich hierfür ist der/die Vorgesetzte. Das freiwillige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

Bei regelmäßigem Publikumsverkehr, insbesondere dann, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können, sind Abtrennungen (Spuckschutz) zu installieren.

Hinweis für Vorgesetzte: Für Büroarbeitsplätze sind die Raumkapazitäten der Einrichtungen so zu nutzen und die Arbeit so zu organisieren, dass Mehrfachbelegung von Räumen vermieden werden kann bzw. ausreichend Schutzabstand gegeben ist.

Räume sind regelmäßig zu lüften:

  • Einzelbüros mindestens alle 60 Minuten Stoßlüften
  • Gemeinsam genutzte Räume mindestens alle 20 Minuten Stoßlüften oder Dauer-Querlüften
  • In Gebäuden und Räumen mit Lüftung steuert das Gebäudemanagement die raumlufttechnischen Anlagen, sodass hier eine maximale Versorgung mit Frischluft sichergestellt ist.
  • Die Nutzung dezentraler Kühlgeräte in Mehrpersonen-Arbeitsräumen widerspricht den o.g. Lüftungsvorgaben. Lüftung hat Vorrang gegenüber Kühlung. Hier muss die Kühlung abgeschaltet werden.
  • Bei Anwesenheit mehrerer Personen in einem Raum widersprechen Ventilatoren der Sicherheitswirkung der Mindestabstände. Der Betrieb von Ventilatoren muss bei Anwesenheit von mehr als einer Person unterbleiben.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Hygienekonzept der Universität.

Urlaubsplanung - geplante Erholungsurlaubstage und Gleittage in Anspruch nehmen

Die Universitätsleitung bittet darum, derzeit von Ihnen geplante Erholungsurlaubstage und Gleittage auch in Anspruch zu nehmen. Viele sind aktuell am Arbeitsplatz in einem Maße gefordert, das über das Normale deutlich hinausgeht. Andere haben aufgrund des eingeschränkten Betriebs in den wissenschaftlichen und zentralen Einrichtungen derzeit weniger oder eventuell auch keine Aufgaben. Es ist gerade jetzt außerordentlich wichtig, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität ihre Gesundheit und ihre Arbeitskraft erhalten. Dazu sind Erholungs- und Ruhephasen unerlässlich.

Zudem muss aus organisatorischen Gründen vermieden werden, dass nach Aufhebung der aktuellen Reisebeschränkungen und einem möglichen Beginn des Studienbetriebs alle Beschäftigten umgehend in den Urlaub gehen wollen. Daher bittet die Universitätsleitung alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Urlaubsplanung für das Gesamtjahr zu machen und diese mit ihren Vorgesetzten sowie ihren Vertreterinnen und Vertretern abzustimmen. Bitte beachten Sie dabei auch, dass noch vorhandene Urlaubsansprüche aus 2019 bis zum 30. September 2020 in Anspruch zu nehmen sind.

Schließung von Einrichtungen - Lohnfortzahlung

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Schließung von einzelnen Einrichtungen der Universität ausschließlich von der Hochschulleitung oder der baden-württembergischen Landesregierung verfügt werden darf. Sollte eine Teilschließung einzelner Einrichtungen oder die Schließung der Universität insgesamt abgeordnet werden müssen, werden die Beamtinnen und Beamten sowie die tariflich Beschäftigten freigestellt, ohne dass es zu Einkommenseinbußen kommt.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Kinderbetreuung und Pflege

Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen arbeiten weiterhin eingeschränkt. Betroffenen Eltern bleibt in dieser Situation die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, Überstunden abzubauen, Urlaub zu nehmen oder unbezahlten Sonderurlaub zu beantragen, falls die Kinderbetreuung sich nicht anderweitig organisieren lässt. Tariflich Beschäftigte, die dadurch einen Verdienstausfall erleiden, haben einen gesetzlichen Entschädigungsanspruch auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes bzw. bei der Pflege von Angehörigen unter Umständen Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld. Zu den Details beraten Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalabteilung oder der Pflegekasse. 

Aufgrund besonderer Belastungen infolge der Corona-Krise konnten sich Beschäftigte mit betreuungsbedürftigen Kindern sowie Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen bisher unter Fortzahlung von Bezügen bzw. Entgelt vom Dienst freistellen lassen. Diese Regelung ist nach einem neuen Erlass der baden-württembergischen Landesregierung zum 29. Mai ausgelaufen und findet künftig nur noch Anwendung in besonderen Härtefällen. 

Lehre

Lehre am Samstag    

Das Konzept für eine teilweise Rückkehr zur Präsenzlehre im Wintersemester sieht die Option vor, auch den Samstag für Lehrveranstaltungen zu nutzen. Zwischen Universitätsleitung und Personalrat wurde einvernehmlich festgehalten, dass hierbei folgende Punkte beachtet werden: 

  • An Samstagen werden insbesondere Blockveranstaltungen angeboten, so dass die Wochenenden für Lehrende und Studierende in gewohnter Weise weitestgehend frei von Lehrveranstaltungen bleiben.
  • Der Einsatz von Beschäftigten am Samstag erfolgt einvernehmlich.
  • Die jeweiligen Vorgesetzten sind aufgefordert, beim Einsatz an Samstagen auf familiäre Aufgaben ihrer Beschäftigten Rücksicht zu nehmen; ebenso aber auch auf ehrenamtliche Aufgaben oder Fortbildungen. 
  • Trotz Einsatz an Samstagen wird eine 5-Tage-Woche eingehalten werden. Es wird hierbei sichergestellt, dass die betroffenen Beschäftigten jeweils zwei Tage am Stück arbeitsfrei haben, außer die Beschäftigten selbst wünschen, dies anders zu gestalten. 
  • Werden diese Rahmenbedingungen nicht eingehalten, können sich Betroffene wahlweise an die folgenden Ansprechpartner/innen wenden: Die Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre, den Kanzler, die jeweils zuständigen Dekane, den Leiter des Dezernats Studierende oder die Personalabteilung. Es bleibt den Beschäftigten unbenommen, sich an den Personalrat zu wenden. 

Publikumsverkehr, Besprechungen, Veranstaltungen und Reisen

Persönliche Besprechungen vermeiden - Telefonkonferenzen nutzen

Bitte führen Sie Besprechungen möglichst am Telefon durch. Unser Telefonsystem erlaubt die Durchführung von Telefonkonferenzen mit bis zu sechs Teilnehmenden. Auch Kolleginnen oder Kollegen im Homeoffice oder andere Externe können zugeschaltet werden. Eine Anleitung finden Sie auf der Webseite des tba (https://www.tba-ukt.de/wp-content/uploads/Anleitung-Telefonkonferenz-mit-TK-Anlage.pdf). Das ZDV hat zudem eine Reihe von weiteren technischen Hilfsmitteln zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, die tägliche Arbeit, aber auch die absehbaren Herausforderungen in der akademischen Lehre zu bewältigen. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier: https://uni-tuebingen.de/de/174405.

Sollte sich eine Besprechung mit persönlicher Anwesenheit der Beteiligten nicht vermeiden lassen, achten Sie bitte darauf, dass das Gespräch möglichst kurz ist und zudem ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Teilnehmenden eingehalten wird. Zusammenkünfte von mehr als 20 Personen sind verboten.

Alle Beratungs- und Serviceeinrichtungen an der Universität müssen – soweit nicht bereits geschehen – ihre Dienstleistungen auf telefonischen und Online-Service umstellen. In Einzelfällen sind begründete Ausnahmen möglich.

Reisen

Bitte beachten Sie die Hinweise zu Dienstreisen.

Hinweise zu privaten Reisen:

Bund und Land haben zum 15. Juni 2020 die Quarantänebestimmungen für Menschen, die nach Deutschland einreisen, deutlich gelockert. Eine Quarantänepflicht sowie die Pflicht, sich unverzüglich mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen, besteht aber weiterhin für alle Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen. Die aktuelle Liste der als Risikogebiet eingestuften Länder finden Sie auf der Webseite des baden-württembergischen Sozialministeriums: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/risikogebiete/

Allerdings sind aktuell (Stand 25.8.2020) Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen, von der Quarantänepflicht befreit, sofern sie bereits bei Einreise durch ein ärztliches Zeugnis nachweisen können, dass sie nicht mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. Details zu den Anforderungen an dieses ärztliche Zeugnis entnehmen Sie bitte der folgenden Informationsseite des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html  und den FAQs auf der Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/bibliothek/corona-faq-sammlung/#c110814.  

Für alle, die ohne entsprechendes ärztliches Zeugnis aus einem Risikogebiet einreisen, gilt die Quarantänepflicht. Darüber hinaus besteht aktuell (Stand 25.8.2020) eine Testpflicht (vgl. Information des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html ). Hierzu wurden entsprechende Test-Angebote an den Flughäfen, Autobahnraststätten und Bahnhöfen oder vor Ort an Ihrem Wohnort eingerichtet. Die Quarantänepflicht gilt mindestens bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses. Die letztendliche Aufhebung der Quarantäne erfolgt durch die Ortspolizeibehörde.

Bitte beachten Sie Folgendes: Beschäftigte, die sich in Quarantäne begeben müssen, sind nach den Vorgaben der baden-württembergischen Landesregierung verpflichtet, ihre Arbeit im Homeoffice zu erledigen, soweit das technisch und organisatorisch möglich ist. Betroffene setzen sich bitte möglichst frühzeitig mit ihren Vorgesetzten in Verbindung.   

Beratung durch das Gesundheitsamt

Rückkehrende aus dem Ausland können sich im Hinblick auf medizinische Fragen vom Gesundheitsamt Tübingen beraten lassen. https://www.kreis-tuebingen.de/corona.html 

Bei Symptomen Kontakt zum Hausarzt / zur Hausärztin aufnehmen

Falls sich typische Erkältungs- oder Grippesymptome einstellen, sollten sich Rückkehrende aus dem Ausland zunächst nach telefonischer Voranmeldung und mit Hinweis auf die zurückliegende Reise mit ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst ( Telefon 116117) beraten. 

Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst

Der Betriebsärztliche Dienst steht Ihnen zudem beratend zur Verfügung,   +49 7071 29-87092, täglich 8.30-13.30 Uhr.

Veranstaltungen und Zusammenkünfte

Gemäß dem Hygienekonzept der Universität (vgl. D.5) sind Zusammenkünfte von bis zu 20 Personen ohne vorheriges Zustimmungsverfahren zulässig, soweit die Vorgaben des Hygienekonzepts eingehalten werden. Dies gilt für Präsenztermine wie zum Beispiel Besprechungen oder Gremiensitzungen.

Bitte verzichten Sie bis auf weiteres auf gemeinsame soziale Aktivitäten wie Betriebsausflüge und betriebliche Weihnachtsfeiern.  

Die Regelungen zu Lehrveranstaltungen im Wintersemester finden Sie hier: https://uni-tuebingen.de/universitaet/infos-zum-coronavirus/newsfullview-coronavirus/article/vorbereitung-auf-das-wintersemester-202021/. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Hygienekonzept der Universität, Teil E. ff.

Konferenzen, Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen mit externen Gästen dürfen bis zum 30. September 2020 nicht stattfinden, soweit mehr als 20 Personen teilnehmen und soweit keine Zulassung durch das Rektorat erfolgt ist.

Ich muss eine Veranstaltung absagen. Wer haftet für die Kosten
Für Kosten haften erstmal die (externen) Veranstalter. Bei hauseigenen Veranstaltungen kann ein Antrag an das Finanzdezernat gestellt werden, dieser wird einer Einzelfallprüfung unterzogen. Das Formular kann hier angefragt werden: finanzenspam prevention@zv.uni-tuebingen.de.    

Mund-Nase-Schutz und Spuckschutz

Mund-Nase-Schutz

Ab 19. Oktober 2020 sind alle Personen (auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), die sich auf Verkehrsflächen in den Gebäuden der Universität (gilt nicht für die Sitzplätze in Veranstaltungsräumen) bewegend oder verweilend aufhalten, verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das Rektorat behält sich vor, diese Regelung früher in Kraft zu setzen, sollte die Entwicklung der Pandemie einen solchen Schritt erforderlich machen.

Soweit das Hygienekonzept eine Mund-Nasen-Bedeckung oder das Tragen qualifizierter Masken vorschreibt und eine davon betroffene Person sich durch ein ärztliches Attest gehindert sieht, der Vorgabe zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung bzw. der Maske nachzukommen, so ist diese Person bis zur weiteren Abklärung des Einzelfalles und Erteilung einer gesonderten Zulassung nicht berechtigt, die Universität zu betreten. Die Modalitäten der Zulassung einer solchen Person ist im Falle von Studierenden mit dem zuständigen Studiendekan (im Falle einer anstehenden Prüfung mit dem/der Vorsitzenden des zuständigen Prüfungsausschusses) abzustimmen, bei Beschäftigten mit dem jeweils direkten Vorgesetzten. Angesprochenen Studiendekanen bzw. Prüfungsausschussvorsitzenden und Vorgesetzten steht es frei, sich bei entsprechenden konkreten Fällen an den Betriebsärztlichen Dienst und die Abteilung Arbeitssicherheit zu wenden; Vorgesetzte können Beschäftigten vorschlagen, eine Risikoberatung im betriebsärztlichen Dienst wahrzunehmen. Etwaige gesonderte Zulassungen müssen in jedem Einzelfalle bzw. für jede eine Attest vorweisende Person von der Klärung der Frage abhängig gemacht werden, wie im konkreten Falle der Fremdschutz für die anderen Universitätsangehörigen gewährleistet bleiben kann, wenn Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung oder Maske die Universität betreten. Da insbesondere Prüfungen und in aller Regel Lehrveranstaltungen ohne Mund-Nase-Bedeckung möglich sind, wird dem Personenkreis, der eine Attest-Abklärung der Bedeckungs- oder Maskentragung mit seinem Hausarzt vornimmt, dringend empfohlen, auf diesen Umstand hinzuweisen. In den allermeisten Fällen dürfte es möglich sein, die relativ kurzen Wege auf den Verkehrsflächen mit Bedeckung oder Maske zu bewältigen und Schutz oder Bedeckung dann im Raum abzunehmen. Dieser Umstand dürfte ärztlicherseits vermutlich dazu führen, ein ggf. erforderliches Attest so zu gestalten, dass es mit dem Hygienekonzept der Universität vereinbar ist. Ansonsten müsste das vorstehend skizzierte Verfahren der gesonderten Zulassung greifen. 

Spuckschutz

Die zentrale Holzwerkstatt bietet in der aktuellen Situation ihre Unterstützung an. Einrichtungen der Universität mit starkem Publikumsverkehr wie zum Beispiel Beratungseinrichtungen, Informations- oder Ausgabeschalter können bei der Holzwerkstatt einen so genannten Spuckschutz bestellen. 

Das Standardmodell besteht aus zwei hölzernen Ständern mit einer Tiefe von 30 cm sowie einer Plexiglasscheibe mit einer Gesamthöhe von ca. 70 cm und Breiten von 75 / 100 / 150 cm. Aber auch individuelle Größen sind möglich. Die Lieferzeit ab Bestellung beträgt etwa zwei Wochen. 

Ein entsprechendes Bestellformular können Sie über den unten stehenden Download-Link herunterladen. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und senden Sie es per Hauspost oder als Scan per Mail an die zentrale Holzwerkstatt. 

Werkstattauftrag für die Zentrale Holzwerkstatt - Download

Kontakt:
Zentrale Holzwerkstatt
Andreas Lang (Schreinermeister)
andreas.langspam prevention@uni-tuebingen.de   
Auf der Morgenstelle 8, 72076 Tübingen
 Tel. 07071-29 73002 (Büro, A-Bau)
 Tel. 07071-29 76185 (Werkstatt)

Gesundheit

Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören

Grundsätzlich sollten alle Arbeitsplätze an der Universität so gestaltet sein, dass das Infektionsrisiko minimiert ist. Dazu trägt ganz wesentlich das Betretungsverbot für Personen bei, die aktuell oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem COVID-19-Patienten haben oder hatten oder die aktuell selbst Symptome eines Atemwegsinfektes oder Fieber, Husten, Gliederschmerzen, Geruchs-/Geschmacksstörung haben. Sofern zwei oder mehr Beschäftigte in einem Raum arbeiten müssen, wird durch das Einhalten des Sicherheitsabstands von 1,5 Metern, die ausreichende Lüftung und ggf. den Einsatz von Spuckschutz das Infektionsrisiko minimiert.  Auch kann über eine wechselnde Nutzung der Arbeitsplätze der Zeitraum, in dem ein Büro durch zwei oder mehr Personen genutzt wird, reduziert werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 zählen, bittet die Universität, das Gespräch über die Gestaltung ihres Arbeitsplatzes mit ihren Vorgesetzten zu suchen. In den seltenen Fällen, in denen eine sichere Nutzung des Arbeitsplatzes im Hinblick auf den Infektionsschutz nicht realisiert werden kann, bleibt die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten.

Zur Beratung Ihrer individuellen Situation können Sie sich gerne mit dem Betriebsärztlichen Dienst telefonisch unter +49 7071 29-87092 in Verbindung setzen bezüglich Ihrer Tätigkeit und etwaiger Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitsplatzes. Krankschreibungen durch (Haus-)Ärzte bleiben davon unberührt. 

Bezüglich der Bewertung von Risikogruppen gibt es von der Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) eine aktuelle S1-Handlungsempfehlung (Stand 27.03.2020).
In dieser wird ausgeführt, dass folgende Begleiterkrankungen das größte Komplikationsrisiko einer COVID-19-Erkrankung markieren:

  1. Herz-Kreislauf-Erkrankungen (inklusive Hypertonie (krankhaft hoher Blutdruck))
  2. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  3. COPD/Raucher
  4. Immunsuppression

Nach den wenigen vorliegenden Daten ist Alter alleine (also ohne Vorerkrankungen) ein moderater Risikofaktor ab ca. 60 Jahren.

Beschäftigte, die schwanger sind

Schwangere haben nach aktuellem Kenntnisstand grundsätzlich kein höheres Risiko als die Allgemeinbevölkerung, sich mit dem neuartigen Corona-Virus zu infizieren, oder für einen schwereren Verlauf. Generell reduzieren die an der Universität umgesetzten allgemeinen Maßnahmen (Betretungsverbote, Abstandsregelung etc.) das Infektionsrisiko. Falls zukünftig in einzelnen Bereichen Publikumsverkehr zugelassen wird, muss vor dieser Änderung der Arbeitsbedingungen der Schwangeren die Gefährdungsbeurteilung nach dem Mutterschutzgesetz aktualisiert werden. Hierzu wenden sich Schwangere und Vorgesetzte bitte an den Betriebsärztlichen Dienst, um sich über ein etwaiges Beschäftigungsverbot beraten zu lassen. Stillende Frauen sind hiervon nicht betroffen.

Bei einer nachgewiesenen Infektion einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters mit dem neuartigen Corona-Virus im Arbeitsumfeld einer Schwangeren ist durch den Arbeitgeber ein Beschäftigungsverbot für die Schwangere bis zum 14. Tag nach dem Erkrankungsfall auszusprechen. Aktuell (Stand 16.4.2020) ist diese Konstellation an der Universität z.B. denkbar, wenn mehrere Personen unter Wahrung der Abstandsregelungen (einschließlich Schichtdienst) in einem Raum arbeiten und bei einer dieser Personen die Infektion nachgewiesen wird.

Für Schwangere im Arbeitsumfeld einer Verdachtsperson ist für die Dauer der Abklärung ein Beschäftigungsverbot auszusprechen. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Infektion nicht, kann die Schwangere weiterbeschäftigt werden. 

Der Betriebsärztliche Dienst und die Abteilung Arbeitssicherheit der Universität stehen in enger Abstimmung mit dem zuständigen Regierungspräsidium Tübingen, um bei sich zukünftig ändernden Rahmenbedingungen (z.B. Lockerungen des Kontaktverbotes für die Allgemeinbevölkerung) die Schutzmaßnahmen für Schwangere im Verlauf anpassen zu können.

Wenn Angehörige am Coronavirus erkrankt sind oder der Verdacht einer Erkrankung besteht

Soweit ein Angehöriger im selben Haushalt lebt und am Coronavirus erkrankt ist oder dessen verdächtigt ist und nach ärztlichem Urteil eine Ansteckungsgefahr besteht, hat der oder die betroffene Beschäftigte dem Dienst so lange fernzubleiben, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung des Coronavirus nicht mehr zu befürchten ist. Ein entsprechendes ärztliches Zeugnis ist beizubringen, bitte per Post oder via Email an personalspam prevention@uni-tuebingen.de.Soweit es die Aufgaben zulassen, ist von der Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, Gebrauch zu machen. Darüber hinaus erfolgt eine Freistellung. 

Weiterhin gilt: Sollte das Kind eines bzw. einer gesetzlich Versicherten selbst erkrankt sein, hat ein Elternteil pro Kalenderjahr den Anspruch auf zehn Tage Beurlaubung und kann „Kinderkrankengeld“ für diese Zeit erhalten. Für privat Versicherte gilt in diesem Fall der tarifliche Anspruch auf Freistellung von vier Tagen. Hierzu benötigt die Personalabteilung eine entsprechende ärztliche Bescheinigung.

Weitere medizinische Informationen

Wenn Sie selbst offiziell als Corona-Verdachtsfall gelten

Personen, die offiziell als Corona-Verdachtsfall gelten, werden in aller Regel vom Gesundheitsamt ebenfalls für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Beschäftigte, die von dieser Form der Quarantäne betroffen sind, informieren bitte ebenfalls den/die zuständigen Vorgesetzten. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regulär unter Fortzahlung des Entgelts/ihrer Bezüge vom Dienst freigestellt. 

Weitere medizinische Informationen

Wenn Sie am Coronavirus erkrankt sind

Beschäftigte, die positiv auf das Coronavirus getestet werden, gelten als krank, auch dann, wenn sie keinerlei Krankheitssymptome zeigen. Betroffene sind aufgefordert, ihrer Dienststelle eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zusenden, die in der Regel der Hausarzt ausstellt. Bitte schicken Sie diese per Post oder via Email an personalspam prevention@uni-tuebingen.de.

Jede Person ist im Falle des Bekanntwerdens eines Corona-Falles verpflichtet, dem Gesundheitsamt Tübingen, Hotline: +49 7071 / 207-3600, sofort Meldung zu machen. Bitte geben Sie auch auf freiwilliger Basis eine ergänzende Meldung an planungsstab.infektionsschutzspam prevention@zv.uni-tuebingen.de.

Weitere medizinische Informationen

Oberflächendesinfektion des Arbeitsplatzes bei Krankheit

Wird eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter mit Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber nach Hause geschickt, empfiehlt der Betriebsärztliche Dienst eine sofortige Oberflächendesinfektion des Arbeitsplatzes des oder der Betroffenen. Diese Maßnahmen sollten aus Präventivgründen ebenfalls für Arbeitsplätze angewendet werden, an denen sich die oder der Betroffene bis 48 Stunden vor Krankheitsbeginn regelmäßig aufgehalten hat.

Angesichts der derzeit schnell steigenden Zahl von Fällen kann es mitunter längere Zeit dauern, bis eindeutig klar ist, ob eine Person mit Coronaviren infiziert ist. Nicht alle Betroffenen werden auch getestet. Aus Gründen der Fürsorge ist daher eine Oberflächendesinfektion dringend geboten. Die jeweiligen Vorgesetzten sind aufgefordert, sich per Mail unter reinigungspam prevention@zv.uni-tuebingen.de zu melden, damit entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.

Psychologische Beratung bei Belastungssituationen in der Corona-Krise

Bei Belastungssituationen und Konflikten in der Corona-Krise berät Sie die Psycho-Soziale Beratungsstelle für Beschäftigte. Die Beratung erfolgt bis auf Weiteres ausschließlich telefonisch. Sie erreichen die Beratungsstelle Mo bis Fr von 9:00-12:00 Uhr,  Tel. 07071-2977563. Darüber hinaus können Sie jederzeit über die Email-Adresse der Beratungsstelle Gesprächstermine vereinbaren: karla.polen-beerspam prevention@uni-tuebingen.

Informationen und Angebote für Lehrende zur guten Gestaltung der digitalen Lehre

Hinweise für Forschende: U.a. zur Drittmittelförderung