Evang. Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Newletter EIBOR

Bleiben Sie informiert!

Der Newsletter des EIBOR erscheint ca. 2-3 mal pro Jahr. In ihm finden Sie interessante Neuigkeiten zu Projekten, Publikationen oder Veranstaltungen. Auch Hinweise unserer Partnerinstitute KIBOR und bibor sind darin zu lesen.
Bleiben Sie informiert über unsere Arbeit! Bei Interesse melden Sie sich über https://listserv.uni-tuebingen.de/mailman/listinfo/eibor für unseren Newsletter an. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit auch wieder abmelden.

 

Bei Anregungen, Wünschen oder Kritik nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf über unser Sekretariat des EIBOR sekretariatspam prevention@eibor.uni-tuebingen.de

Aktuelles Projekte Publikationen Veranstaltungen Kooperationen Sonstiges

EIBOR Newsletter 01/2021

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum 12.05.2021

Liebe Leserinnen und Leser,

das Evangelische Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik – oder kurz: EIBOR – startet mit seinem Newsletter. Angeregt durch den Wunsch in unserem Wissenschaftlichen Beirat möchten wir Sie über alles Wichtige informieren, das unsere Arbeit betrifft: aktuelle Forschungsprojekte, Publikationen und Materialien, Veranstaltungen oder auch den Wechsel im Team der Mitarbeitenden.

Als wissenschaftliches Institut für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen (BRU) möchten wir Sie als Lehrkräfte in der Praxis vor Ort, als Verantwortung Tragende in Kirchen, Kultusverwaltung und Schule oder als Interessierte an unserer Arbeit informieren. Wir verstehen uns als wissenschaftliches Institut, das den BRU durch empirische Forschung, durch Veranstaltungen oder Publikationen unterstützt und weiterentwickelt. Das alles gelingt nur durch eine enge Verknüpfung mit der schulischen Praxis vor Ort. Dem Ziel, hier einen intensiveren Austausch herzustellen, dient auch unser Newsletter.

Viel Freude und interessante Neuigkeiten beim Lesen wünschen Ihnen

Christina Krause & Anne Krasel für das gesamte Team des EIBOR

Der Newsletter erscheint 2-3 Mal pro Jahr.

Falls Sie sich für den Newsletter interessieren, melden Sie sich bitte über diesen Link an. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden.

Bitte machen Sie Werbung für unseren Newsletter und geben diesen gerne an Interessierte weiter. Danke!

Aktuelles

Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie

Auch am EIBOR ist die Arbeit durch die Covid-19-Pandemie teilweise eingeschränkt. Dies betrifft weniger das Arbeiten am Schreibtisch, da dieses auch vor der Pandemie meist mit Rechner, Papier und Stift an irgendeinem Ort in Baden-Württemberg passierte. Durch Videokonferenzen sind Absprachen innerhalb des Teams z.T. sogar einfacher durchzuführen, da längere Anfahrtszeiten von den verschiedenen Wohnorten, auch außerhalb Tübingens, entfallen.

Bei der Durchführung der Projekte ergeben sich allerdings in einigen Bereichen dieselben Schwierigkeiten, mit denen auch andere sich aktuell auseinandersetzen müssen: Die Zusatzbelastung in den Schulen oder Distanzunterricht mit eingeschränkten Möglichkeiten führen dazu, dass nicht alle Projekte im angedachten Zeitrahmen durchgeführt werden konnten und können. Hierbei kommt es immer wieder zu Verzögerungen oder es entsteht die Notwendigkeit umzuplanen. Trotz allem sind die Einschränkungen bewältigbar und das Team des EIBOR ist all den Lehrkräften dankbar, die trotz der erhöhten Anforderungen auch aktuell bereit sind, bei Studien mitzuwirken und ihren Unterricht daraufhin (um) zu planen. Hierfür ein herzliches Danke!

Projekte

QUIRU

EIBOR beteiligt sich an der Studie QUIRU (Qualität und Qualitätsentwicklung im RU)

Seit Sommer 2019 wird das von verschiedenen kirchlichen Partnern angeregte und unterstützte Projekt QUIRU in fünf Bundesländern bzw. sechs Landeskirchen durchgeführt. Ziel ist die Unterstützung von Qualität im RU. Während sich die Studie in anderen Bundesländern auf Klasse 10/Gymnasium sowie Klasse 4/Grundschule beschränkt, kann sich das Projekt im Rahmen der Arbeit von EIBOR in Baden-Württemberg auch auf den BRU erstrecken (QUIRU-B). Das Gesamtprojekt umfasst u.a. eine Fortbildungsstudie mit einer Befragung, die in Baden-Württemberg bereits durchgeführt wurde und deren Ergebnisse für dieses Jahr zu erwarten sind. Darüber hinaus gehört zu QUIRU eine Befragung von Schülerinnen und Schülern zu ihren Erfahrungen im RU, aber auch zu ihren Kenntnissen und Fähigkeiten im Blick auf Religion. Für Sommer 2021 ist eine digitale EIBOR-Veranstaltung mit einer kleinen Runde aus Experten und Expertinnen vorgesehen, in deren Zentrum die Frage „Was ist guter BRU?“ stehen soll.

Weitere Informationen finden Sie unter: QUIRU | Universität Tübingen

IBEA II

Ein EIBOR-Projekt zur regionspädagogischen Ausbildung pädagogischer Fachkräfte für den Elementarbereich

IBEA II steht für: Interreligiöse und interkulturelle Kompetenzvermittlung für pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen in Ausbildung in Kooperation mit Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik in Baden und Württemberg.

Im Projekt IBEA II kooperiert das EIBOR seit Frühjahr 2020 mit evangelischen Expertinnen und Experten für Ausbildungsfragen in diesem Bereich. Gefragt wird, wie interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen stärker Teil der Ausbildung für pädagogische Fachkräfte werden könnten. Zudem liegt der Blick auf der Frage nach dem Fortbildungsbedarf für Religionslehrkräfte zu diesem speziellen Thema. Zurzeit befasst sich die Expertenrunde mit der Entwicklung einer Unterrichtseinheit zum Thema „Gottesbilder und Gottesvorstellungen“ sowie einem Fragebogen, in dem religiöses bzw. interreligiöses Wissen, Einstellungen und Perspektivübernahme abgefragt werden. Für das Frühjahr 2021 ist ein Testlauf geplant.

Folgenden Fragen sind zentral für dieses Projekt:

  1. Was brauchen pädagogische Fachkräfte in Ausbildung in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen an Evangelischen Fachschulen in Baden und Württemberg, um sicher mit der zunehmenden kulturellen und religiösen Vielfalt der zu betreuenden Kinder umgehen zu können?

  2. Wie könnte eine dezidiert evangelische Antwort auf diese Frage aussehen?

  3. Welches allgemein vorhandene religiöse bzw. interreligiöse Wissen haben pädagogische Fachkräfte in Ausbildung, und ebenso, woher beziehen sie dieses Wissen (z. B. aus dem Elternhaus, der Peergroup, dem Internet, Medien, durch die Kirche)?

  4. Welche religiösen bzw. interreligiösen Interessen und Einstellungen haben diese pädagogische Fachkräfte in Ausbildung?

Digitalethik

Herausgefordert und inspiriert durch die Ergebnisse des Digitalisierungs-Bildungskongresses 2019 in Mainz (gemeinsam mit KIBOR, bibor und der Hochschule St. Georgen verantwortet) wird seit dem Winter 2020/21 ein Materialband mit Unterrichtsmodulen zum Thema „Digitale Ethik“ für den BRU entwickelt. Dieser greift aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Menschenbild, Social Media, Cybermobbing, Big Data, Künstliche Intelligenz oder den Auswirkungen auf das Arbeitsleben auf. Der Modulband soll 2021 fertig gestellt sein und bei V&R in der Reihe „BRU praktisch“ erscheinen.

Publikationen

Jugend – Glaube – Religion, Band  2

Bereits im Frühjahr 2020 ist der zweite Band der gemeinsam mit dem KIBOR verantworteten Studie „Jugend – Glaube – Religion“ erschienen. In diesem werden die Ergebnisse der ersten Befragung weitergeführt und durch neue Daten ergänzt. Darüber hinaus bietet er Konsequenzen für die Praxis sowie didaktische Analysen zu unterschiedlichen Themenfeldern (z.B. Leben nach dem Tod, Schöpfung, Bibel und Naturwissenschaft, Gottesfrage und Theodizee, Kirchenverständnis). Ursprünglich sollten die Ergebnisse der Studie auf einem Fachtag im März 2020 vorgestellt werden, der dann durch den Lockdown im Frühjahr 2020 abgesagt werden musste. Ob an einem anderen Termin die Ergebnisse auch der Öffentlichkeit präsentiert werden, hängt von den weiteren Entwicklungen der Covid-19-Pandemie in diesem Jahr ab. Jugend - Glaube - Religion II

Golde Wissner, Rebecca Nowack, Friedrich Schweitzer, Reinhold Boschki, Matthias Gronover (Hrsg.), Jugend - Glaube - Religion II. Neue Befunde - vertiefende Analysen - didaktische Konsequenzen. Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, Bd 18, Münster/New York 2020.

Kongressband zum Thema Digitalisierung

Im Dezember 2019 fand in Mainz ein gemeinsam von EIBOR, KIBOR, bibor und der Theologischen Hochschule St. Georgen verantworteter Bildungskongress statt. Es war der vierte in dieser Reihe und befasste sich mit der Frage nach der Digitalisierung. Auch damals war dieses Thema schon dringend, wie brisant es sich auch für den schulischen Kontext in den darauffolgenden Wochen entwickeln sollte, konnte damals noch niemand ahnen.

Aus den Beiträgen des Kongresses ist eine Publikation entstanden unter dem Titel „Religiöse Bildung in einer digitalisierten Welt. Beiträge zur Theorie und Praxis des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen“, herausgegeben von Matthias Gronover, Andreas Obermann und Hanne Schnabel-Henke. Sie erscheint im Frühsommer 2021 im Waxmann Verlag in der Reihe Glaube – Wertebildung – Interreligiosität.

Veranstaltungen

Hearing mit Expertinnen und Experten zur Frage „Was ist guter BRU?“

Im Juni 2021 findet im Rahmen des Projektes „Qualität und Qualitätsentwicklung im RU“ (QUIRU - s.o. unter „Projekte“) eine Konsultation in digitaler Form mit Fachleuten zur Frage statt: „Was ist guter BRU?“. Dafür wurde eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus Baden und Württemberg angefragt, die sich in verschiedenen Bereichen an der Weiterentwicklung und Unterstützung des BRU engagieren: Vertreterinnen und Vertreter aus der unterrichtlichen Praxis, aus Kirchen, aus Schulleitungen oder Schulaufsicht, aus den Verbänden, Seminaren oder religionspädagogischen Instituten. Nach einer im Vorfeld stattfindenden schriftlichen Befragung zu einigen Themen wird während der Veranstaltung genug Raum für vertiefende Diskussionen und Klärungen sein. Wir sind gespannt, welche gemeinsamen oder auch unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten gefunden werden.

Fachtag QUIRU „Guter Religionsunterricht - und kann die Unterrichtsforschung dazu beitragen? 01.10.2021, Pforzheim-Hohenwart

Ziel der Tagung ist die weitere Klärung von Kriterien für guten Religionsunterricht sowie von Möglichkeiten für die Unterrichtsentwicklung. Das Thema wird in kurzen Vorträgen und Diskussionen dargestellt und erörtert. Das Tübinger Projekt „Qualität und Qualitätsentwicklung im RU“ (QUIRU) stellt erste Ergebnisse vor. Darüber hinaus werden praktische Erfahrungen zur Unterrichtsentwicklung in verschiedenen Bereichen und Schularten vorgestellt.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem ptz (Birkach) und dem rpi (Karlsruhe) durchgeführt. Eingeladen sind Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten sowie MultiplikatorInnen und Multiplikatoren.

Fortbildung „Digitale Ethik“

Für das Schuljahr 2021/22 ist eine Fortbildung zum Thema „Digitale Ethik“ für Lehrkräfte angedacht, über die im nächsten Newsletter genauer informiert wird.

Kooperationen

bibor

Das „Bonner evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik“ veranstaltet seit 2017 Jahrestagungen, bei denen der theologische Austausch über BRU-relevante Themen im Vordergrund stehen. Die Jahrestagungen sind für uns ein willkommener "think-tank".

Die Jahrestagungen 2018 / 2019 beschäftigten sich intensiv, nachdem wir uns zuvor weitgehend offen mit Fragen der Relevanz der Systematischen Theologie für den BRU beschäftigten, mit der Bedeutung der Christologie und der Pneumatologie für den BRU. Die Beiträge sind nun im Waxmann-Verlag (Münster) erschienen: Jesus von Nazareth und Gottes Geist im Religionsunterricht heute. Zur religiösen Sprachfähigkeit im BRU (Glaube - Wertebildung - Interreligiosität Bd. 19). Die Beiträge des Bandes (u.a. von Roland Biewald, Christian Grethlein, Hermut Löhr, Michael Meyer-Blanck, Frank M. Lütze, Andreas Obermann, Henrik Simojoki) kreisen um die Frage, wie Jesus von Nazareth und Gottes Geist im BRU theologisch und religionspädagogisch sachgemäß kommuniziert werden können. Diese Fragestellung wird in den Beiträgen im Blick auf den BRU selbst durch die Erörterung der Sprachfähigkeit der Lehrenden wie auch der Lernenden entfaltet. Viel Spaß beim Lesen ...

Homepage bibor

KIBOR

Sinnmuster von Auszubildenden

„Was trägt?“ Diese schlichte Frage steht im Zentrum eines Projekts, das nach den Antworten von Auszubildenden fragt. Gibt es überhaupt einen Sinn? Wenn ja, spielt Gott bei der Sinnstiftung eine Rolle? Alltagsnah und mit den Augen der jungen Menschen sucht das KIBOR Antworten in den Interviews, die wir mit ihnen geführt haben.

Religionsunterricht in berufsbildenden Schulen und die Pandemie: Erfahrungen von Lehrkräften

Digitalität ist eine aktuelle Herausforderung, die vor allem neue didaktische Wege von Lehrkräften abverlangt. Wir haben sowohl sehr erfahrene Religionslehrkräfte (>10 Berufsjahre) als auch Novizen (<5 Berufsjahre) nach ihren Erfahrungen in einem Jahr Pandemie gefragt. Was ist gelungen und neu entdeckt worden, was ist misslungen? Ziel ist eine Handreichung mit Empfehlungen, die im Sommer erscheinen wird. Das Projekt wird parallel in NRW durch das bibor durchgeführt.

Homepage KIBOR

Sonstiges

Vorstellung des EIBOR-Teams

EIBOR, ein Institut an der Universität Tübingen – aber welche Personen stecken eigentlich alles dahinter?

Das EIBOR wird von Prof. Dr. Friedrich Schweitzer geleitet, an dessen Lehrstuhl für Religionspädagogik/Praktische Theologie an der Universität Tübingen es auch angesiedelt ist. Dr. Hanne Schnabel-Henke, die neben ihrer Arbeit am EIBOR auch an einer kaufmännischen Schule in Waiblingen unterrichtet, hat seit 2015 auch die Geschäftsführung inne. Das Team setzt sich zum einen aus Theologinnen und Lehrkräften für Evangelische Religionslehre zusammen, die zum Teil auch selbst in der Praxis vor Ort unterrichten (Anne Krasel, Christina Krause, Rebecca Mattes, Dr. Alexandra Wörn). Zum anderen finden sich Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Empirische Bildungsforschung, Pädagogische Psychologie und Psychologie (Magda Bräuer, Martin Losert, Mirjam Rutkowski, Evelyn Schnaufer). So ist das Team interdisziplinär aufgestellt, um den Aufgaben im Bereich Religionsunterricht bzw. empirischer Unterrichtsforschung nachzugehen. Ohne die Mitarbeitenden Daniela Vollmer und Simone Jahn im Sekretariat würde die wissenschaftliche Arbeit nicht funktionieren. Bei ihnen laufen die Fäden zusammen, auch für Anfragen von Extern stehen sie freundlich und kompetent zur Verfügung. Unterstützt wird das ganze Team durch eine Gruppe studentischer Mitarbeitender, die immer wieder kleinere und größere Aufgaben übernimmt. Team EIBOR

Zu unserer Website: EIBOR | Universität Tübingen

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:

Christina Krause und Anne Krasel

E-Mail: christina.krause@eibor.uni-tuebingen.de

anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de

Sekretariat EIBOR

Simone Jahn, Daniela Vollmer

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)

Universität Tübingen

Liebermeisterstr. 12 (Raum 236)

D-72076 Tübingen

sekretariat@eibor.uni-tuebingen.de

Fon: +49 7071/29-77487