Holger Zellentin ist Religionshistoriker der Spätantike, mit einem besonderen Interesse an talmudischen und koranischen Studien. Sein Ansatz verbindet literaturkritische mit historischen und rechtsgeschichtlichen Methoden, um Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen jüdischen, christlichen und frühislamischen kulturellen Traditionen zu definieren.
Für seine Forschung in diesem Bereich hat er bereits mehrere Auszeichnungen und Preise erhalten. Das European Research Council, die British Academy und das Arts and Humanities Research Council (UK) zählen zu den Unterstützern seiner Arbeit. 2014 wurde ihm der Philip Leverhulme Prize verliehen, 2020-2025 wird er als PI eines ERC Consolidator Grants, The Quran as a Source for Late Antiquity dienen. Er war von 2020 bis 2025 Vorstandsvorsitzender des Internationalen Verbandes für Koranstudien (IQSA), und gehörte von 2012-2019 dem Vorstand des Britischen und Irischen Verbandes für Jüdische Studien (BIAJS) an. Im Jahr 2019 wurde er an die Universität Tübingen berufen, wo er nun arbeitet, klettert, und Fahrrad fährt.
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