Juristische Fakultät

FAQ

Was ist ein Moot Court?

Ein Moot Court ist eine simulierte Gerichtsverhandlung, in der die Teilnehmer als Anwälte für eine Partei auftreten.

Was ist der Benjamin M. Telders Moot Court?

Der Moot Court ist ein Wettbewerb, in dem die teilnehmenden Teams einen völkerrechtlichen Fall bearbeiten. Zwei Parteien (meist Staaten) verhandeln einen Konflikt vor dem Internationalen Gerichtshof. Die Teilnehmer eines Teams vertreten jeweils beide Staaten, sowohl in schriftlichen Memorials als auch in mündlichen Verhandlungen.

Wer kann teilnehmen?

Zugelassen zum Wettbewerb werden Teams aus 4 Studenten, wobei nicht notwendig ist, dass diese Jura studieren.

Was wird erwartet, wenn man teilnimmt?

Vor allem jede Menge Engagement. Bis Mitte Januar müssen die Teams jeweils für beide Parteien ein Memorial, bestehend aus 25 Seiten abgeben. Danach bereiten sich die Teilnehmer auf die mündlichen Verhandlungen vor, die 2/3 der Gesamtbewertung ausmachen.

Was bringt mir die Teilnahme?

An vielen deutschen Universitäten wird für die Teilnahme am Moot Court inzwischen ein Seminarschein erteilt. An der Universität Tübingen wird die Teilnahme darüber hinaus als Schlüsselqualifikation und Fremdsprachenschein anerkannt. Darüber hinaus ist der Moot Court ideale Vorbereitung für den Schwerpunktbereich Nr. 4c. Die Teilnehmer gewinnen ein solides Grundverständnis des Völkerrechts und seiner Besonderheiten. Auf dieser Basis haben sie in der Vergangenheit herausragende Ergebnisse im Schwerpunktbereich erzielen können. Vor allem aber hat man natürlich jede Menge Spaß. Nicht zuletzt hat man die Möglichkeit, auf sehr hohem Niveau mit international bekannten Richtern, Professoren und anderen Völkerrechtlern Gedanken auszutauschen. Das stärkt das Selbstvertrauen für spätere Auftritte vor Gericht und wird sicher auch von potentiellen Arbeitgebern im Lebenslauf positiv bewertet.

Warum eine deutsche Vorausscheidung?

Beim  Benjamin M. Telders Moot Court finden Ausscheidungsrunden statt, wenn mehr als ein Team aus einer Nation angemeldet ist. Ein Land soll bei diesem europaweitem Wettbewerb durch einen Spieler vertreten werden.

Wer darf nach Den Haag?

Der Gewinner der nationalen Ausscheidungsrunde zu den Finalrunden nach Den Haag.

Wieviel Leute braucht man für ein Team?

Ein Team muss aus mindestens zwei Teilnehmern bestehen, es dürfen höchstens vier Studenten einer Universität in einem Team teilnehmen. Das Team wird in der Regel von Coaches  unterstützt.

Wie ist der Ablauf des Wettbewerbs?

Zunächst bearbeiten die Teams jeweils einen Schriftsatz für jedes Land. Danach folgen die mündlichen Verhandlungen, bei denen jeweils zwei Mitglieder eines Teams für ein Land plädieren.

Woher bekommt man den Fall?

Der für alle international teilnehmenden Teams geltende Fall des Moot Court wird auf  http://teldersmoot.com/

veröffentlicht.

Fragen zum Fall?

Fragen zum Fall werden bis Anfang November gesammelt und dann in den Clarifications an die angemeldeten Teams geschickt.