Kunsthistorisches Institut

Mariam Hammami M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Raum 06 (rechter Burseneingang)
+49 (0)7071 29-78553
Mariam.hammamispam prevention@uni-tuebingen.de
Sprechstunde im Sommersemester 2020: wird noch bekannt gegeben.

Curriculum Vitae

  • seit 04/2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen
  • seit 04/2017: Kollegiatin im Graduiertenkolleg „Religiöses Wissen im vormodernen Europa“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen
  • 11/2015–03/2017: Wissenschaftliche Hilfskraft am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
  • 12/2013–02/2015: Mitarbeit an der Jubiläums-Ausstellung der Goethe-Universität Frankfurt am Main „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ (Museum Giersch, Frankfurt am Main)
  • 04/2013–03/2015: MainCampus academicus-Stipendiatin der Stiftung Polytechnische Gesellschaft
  • 11/2012–09/2014: Tutorin für mittelalterliche Geschichte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • 05/2012–10/2015: Studentische Hilfskraft am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
  • 10/2008–10/2015: Magisterstudium der Kunstgeschichte, Geschichte, Klassischen Archäologie, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Thema der Magisterarbeit: „Christliche Bildthemen in den ‚Großen Landschaften‘ Pieter Bruegels d. Ä.“)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Nordalpine Kunst der Frühen Neuzeit, insbesondere niederländische Druckgraphik des 16. und 17. Jahrhunderts
  • Visuelle Wahrheitskonzepte
  • Allegorische Bilder als Medien der Erkenntnis
  • Ästhetische Strategien politisch-konfessioneller Bildpropaganda
  • Visuelle Exegese und Intermedialität

Forschungsprojekte

  • Dissertationsprojekt: „Veritatis Imago. Die Wahrheit und ihre Gegner als Thema der niederländischen Druckgraphik im 16. und 17. Jahrhundert“ (Arbeitstitel)
  • Publikationsprojekt gemeinsam mit Anna Pawlak und Sophie Rüth: „(Re-)Inventio. Die Neuauflage als kreative Praxis in der nordalpinen Druckgraphik der Frühen Neuzeit“

Workshops und Tagungen

  • Tagung „(Re-)Inventio. Visuelle Strategien in Neuauflagen nordalpiner Druckgraphiken der Frühen Neuzeit“, Tübingen, 17.–18.1.2020, Konzeption und Organisation gemeinsam mit Anna Pawlak und Sophie Rüth
  • Interdisziplinärer Workshop „Verkörperte Konzepte. Personifikationen als Träger religiösen Wissens in Kunst und Literatur der Vormoderne“, Tübingen, 22.–23.11.2018, Konzeption und Organisation gemeinsam mit Michael Neumaier

Vorträge

  • „Disziplinierung der Bilder. Mediale Strategien konfessioneller Aneignung in Jan Evertsz. Cloppenburghs Ausgabe des Doolhof van de dwalende Gheesten“, Tagung „(Re-)Inventio. Visuelle Strategien in Neuauflagen nordalpiner Druckgraphiken der Frühen Neuzeit“, Tübingen, 17.–18.1.2020
  • „Hybris der Vernunft: Sehen und Erkennen im Triumphus Veritatis (1579) nach Maerten de Vos“, Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V., Stuttgart, 3.–5.10.2019
  • „Die (Un-)Sichtbarkeit der Wahrheit. Der Triumphus Veritatis von Maerten de Vos“, Interdisziplinärer Workshop „Verkörperte Konzepte. Personifikationen als Träger religiösen Wissens in Kunst und Literatur der Vormoderne“, Tübingen, 22.–23.11.2018
  • Veritatis Imago. Truth and her Enemies in Netherlandish Prints (ca. 1570–1650)“, Vortrag an der University of North Carolina, Chapel Hill (USA), 11.10.2018
  • „Wahrheitsansprüche in Bild und Text: Die Figur der Veritas auf Titelblättern religiöser Schriften im 17. Jahrhundert“, Tagung „Wissenskulturen der Vormoderne: Autorisierungen – Remediationen – Transfers“, Berlin, 3.–5.5.2018
  • Veritas filia rei publicae? Die Niederländische Republik als Schützerin von Religion und Wahrheit in der Druckgraphik des Achtzigjährigen Kriegs“, Tagung „Organisierte Confessio. Institutionalisierung religiöser Wahrnehmung im 17. Jahrhundert“, Hildesheim, 22.–24.3.2018
  • Veritas und ihre Widersacher: Die Wahrheit und ihre Gegner als Thema der Druckgraphik in den konfessionellen Konflikten“, Winterschool „Luther und die Künste“, Tübingen, 4.–6.10.2017
  • „Bildliche Konzepte der Wahrheit im Zeitalter der Konfessionalisierung“, Tagung „Kunst der Reformation – Reformation der Kunst?“, Tübingen, 23.–25.3.2017

Publikationen

  • „Wahrheitsansprüche in Bild und Text. Die Figur der Veritas auf Titelblättern religiöser Schriften aus Antwerpen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts“, in: Annette Gerok-Reiter / Anne Mariss / Markus Thome (Hgg.): Aushandlungen religiösen Wissens – Verfahren, Synergien und produktive Konkurrenzen in der Vormoderne. Negotiated Religious Knowledge – Methods, Interactions and Productive Rivalries in Premodern Times, Tübingen 2020, S. 101–125.
  • „Begriffliche und historische Grundlagen“, in: Eveline G. Bouwers: Gotteslästerung in Europa. Religionsvergehen und Religionskritik seit 1500. Materialien für den Unterricht, Schwalbach 2017, S. 23–37.
  • „‚Die Vermessung der Welt‘. Globus nach der Weltkarte der Maʾmūn-Geographen“, in: Charlotte Trümpler (Hg.): Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität (Kat. Ausst. Frankfurt am Main, 2014/15), Frankfurt am Main 2014, S. 348f.