Sinologie

Dr. Alexander Jost 曹大龍

Akademischer Rat und Managing Director am European Centre for Chinese Studies at Peking University (ECCS)
Akademischer Werdegang

  • 2014- Managing Director, European Centre for Chinese Studies at Peking University
  • 2014 Promotion im Fach Sinologie, Universität Tübingen
  • 2011 Master im Fach Sinologie, Universität Tübingen
  • 2007 Magister in den Fächern Islamkunde und Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen

Forschungsschwerpunkte
Der Schwerpunkt der Forschungen von Dr. Jost liegt auf Themen mit Bezug zu China und der Islamischen Welt, wie z.B. die Rolle von Muslimen in der Chinesischen Gesellschaft oder die Geschichte des Austausches zwischen China und dem Nahen Osten. Ein weiteres Interessengebiet ist die Chinesische Wissenschafts- und Technikgeschichte, besonders Aspekte wie Erfindung, Innovation und Wissenstransfer.

Produktionsanlagen für Nasskupfer in Yongping 永平, Jiangxi. Anlage zur Gewinnung von Kupfer aus Vitriolwasser mit Methoden ähnlich den in songzeitlichen Quellen beschriebenen. Aufgenommen bei Feldforschungen, März 2012.

Wichtigste Publikationen
Dr. Jost ist der Autor von From Secret Knowledge to Mass Production: The Wet Copper Industry of Song China (960-1279) (Brill, forthcoming), einer umfassenden Untersuchung des Aufstiegs und Falles der hydrometallurgischen Kupferproduktion im kaiserzeitlichen China. Darüber hinaus hat er eine Deutsche und eine Englische Übersetzung des Daye Fu, der "Rhapsodie vom Großen Schmelzen", eines epischen Prosagedichtes über Münzguss und Metallurgie aus der Songzeit veröffentlicht. Sein Artikel "'He Did not Kiss the Earth between his Hands' – Arabic Sources on the Arrivals of the Zheng He Fleet in Aden and Mecca (1419-1432)" wird gegenwärtig ins Chinesische übersetzt.

Chinesische Darstellung des Heiligen Bezirks in Mekka aus dem 19. Jahrhundert. Die Große Moschee und die Ka’aba in Mekka in Ma Dexins 馬德新 Chaojin tuji 朝觐途記 (Aufzeichnungen einer Pilgerfahrt) über seine Reise nach Mekka und zu anderen Orten im Nahen Osten zwischen 1841 und 1849, übersetzt aus dem Arabischen und herausgegeben als Holz-Blockdruck auf Chinesisch durch seinen Schüler Ma Anli 馬安禮 1861. In: Huizu diancang quanshu 中国回族典藏全书, Bd. 223, S. 210-11.