Sinologie

Matthias Michael Kraitschek, M.A.

Doktorand an der Abteilung für Sinologie, Universität Tübingen

Akademischer Werdegang

  • Seit November 2019 Promotionsstipendiat bei der Hans-Böckler-Stiftung
  • 2018 Master of Arts „Politik und Gesellschaft Ostasiens“, Universität Tübingen
  • 2014-2015 Auslandsaufenthalt am Department of Social Science, National Taiwan University
  • 2013 Bachelor of Arts Sinologie, Universität Tübingen (Auslandssemester, Peking University)
  • 2009-2010 Auslandsaufenthalt, National Taiwan University

Forschungsschwerpunkte

Matthias Michael Kraitschek ist seit April 2018 Doktorand der philosophischen Fakultät, Universität Tübingen. Seine Interessensschwerpunkte liegen in der politischen Ökonomie, Industrie- und Innovationspolitik des gegenwärtigen China. Seine Masterarbeit analysierte die politischen und sozioökonomischen Umbruchprozesse in der arabischen Welt als Legitimationsquelle für Chinas politischen Autoritarismus, wobei er verschiedene chinesische Medienquellen auf Kategorie-übergreifende Konformität bei der Berichterstattung über den „Arabischen Frühling“ hin überprüfte. In seiner Doktorarbeit untersucht er die Implementierung des Inputfaktors „Elektromobilität“ als Teilaspekt des Makro-Politikfeldes „Made in China 2025“ durch das politische System Chinas und unter den Bedingungen des „top-level designs“. Die Arbeit nutzt die steuerungstheoretische Perspektive als Forschungsheuristik für die Policy-Analyse. Den konzeptionellen Rahmen gewinnt er aus der Synthese der Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung von Joseph A. Schumpeter und dem Ansatz der „technological paradigms“ nach Giovanni Dosi. Die Doktorarbeit wird von Herrn Jun.-Prof. Dr. Matthias Niedenführ als Erstgutachter und von Herrn Prof. Dr. Gunter Schubert als Zweitgutachter betreut.

Weitere Aktivitäten

Seit April 2016 ist Matthias Michael Kraitschek als wissenschaftliche Hilfskraft am China Centrum Tübingen (CCT) angestellt und arbeitet dort am interdisziplinären Forschungsprojekt „Development of Confucian Entrepreneurship in Contemporary China“, das von Jun.-Prof. Dr. Niedenführ geleitet wird, mit. Von 2010 – 2014 engagierte er sich als Trainer für Kungfu und Taichi beim Wushu Verein Tübingen.