Fachbereich Geschichtswissenschaft

International

Studium und Forschung im Fachbereich Geschichtswissenschaft sind inhaltlich wie strukturell international eng vernetzt. Während Alte und Mittelalterliche Geschichte schon allein wegen der geographischen Schwerpunkte eine deutliche internationale Ausrichtung erfordern, können die Neuere Geschichte und die Zeitgeschichte aufgrund der personellen und institutionellen Ausstattung zusätzlich einen speziellen Fokus auf Mittel-, West- und Osteuropa sowie Nordamerika und Australien in Forschung und Lehre legen.

Studieren International

Der Fachbereich Geschichte bietet Studierenden vielfältige Möglichkeiten eines Studienaufenthalts im Ausland. Eine Besonderheit ist der Integrierte deutsch-französische Studiengang TübAix. Durch ein wechselseitiges Studium an den Universitäten Tübingen und Aix-en-Provence erwerben Studierende die Abschlusszeugnisse beider Länder (Licence/Bachelor of Arts und Master/Master of Arts). Zudem bestehen zahlreiche Austauschprogramme mit europäischen und außereuropäischen Universitäten, um ein oder zwei Semester im Ausland zu studieren. Studierende mit Abschlussziel Master of Arts, die eine forschungsorientierte Profillinie gewählt haben, können sich innerhalb dieser Profillinie z.B. für den Schwerpunkt Geschichtswissenschaften international entscheiden und ein Semester Geschichtswissenschaft an einer ausländischen Partnerhochschule studieren.

Forschung international

Zahlreiche Forscherinnen und Forscher aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland, die in Projekten eingebunden sind, zeugen von der internationalen Stellung des Fachbereichs Geschichtswissenschaft. Die Forscherinnen und Forscher des Fachbereichs Geschichtswissenschaft profitieren gleichzeitig maßgeblich vom internationalen Austausch. Neben zahlreichen Projekten und Tagungen auf seminar- und institutsebene weisen aktuelle speziell zwei Forschungsverbünde thematisch und personell einen starken internationalen Bezug auf, einerseits der SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“, andererseits die DFG Kolleg-Forschergruppe „Migration und Mobilität in Spätantike und Frühmittelalter“.

Lehre international

Der internationale Austausch im Bereich der Lehre hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Lehrende aus dem Ausland eröffnen den Studierenden neue Perspektiven, während Tübinger Dozentinnen und Dozenten Einblick in andere Universitäts- und Studienstrukturen gewinnen.

Regelmäßig lehren Dozentinnen und Dozenten aus Aix-en-Provence und Tübingen im Rahmen des Integrierten deutsch-französischen Studiengang TübAix an der jeweilig anderen Universität. Über Austauschprogramme und Gastdozenturen können Tübinger Dozentinnen und Dozenten an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten Lehrerfahrungen sammeln.

Durch das Teach@Tübingen-Fellowship haben zahlreiche Dozentinnen und Dozenten aus dem Ausland das Angebot englischsprachige Lehre im Fachbereich Geschichtswissenschaft gefördert.