Internationale Kooperationen

Transatlantische Welt

Internationale Gäste

  • Human Rights Research Consortiuum (HRRC): Mitglied der Arbeitsgruppe "Philosophical Foundations of Human Rights".
  • 'German Popular Culture and the Transatlantic World in the 18th Century': Forschungskooperation mit Prof. Dr. Claudia Nitschke (University of Durham, UK) mit einer Anschubfinanzierung des Tübingen-Durham Seedcorn Fund
  • Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) mit der Faculty of Humanities & Social Sciences der University of Namibia, Windhoek, Namibia

Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) – gefördert durch den DAAD

zwischen dem Deutschen Seminar der Universität Tübingen und dem Department of Language and Literature Studies (German Section) der University of Namibia

 

Namibia und Deutschland sind historisch und bis heute durch die deutsch-namibische Kolonialgeschichte verbunden. Die Erinnerung dieser geteilten Geschichte findet in beiden Ländern auf sehr unterschiedliche Weise statt, vor allem aber hat sie zu grundlegend unterschiedlichen Gegenwartsgesellschaften und -kulturen geführt. Darüber hinaus teilen beide Länder gegenwärtig die Herausforderung, mit großer gesellschaftlicher Diversität umgehen zu müssen.

Die Germanistischen Institutspartnerschaft zwischen dem Deutschen Seminar der Universität Tübingen und dem Department of Language and Literature Studies (German Section) der University of Namibia wurde im Rahmen des DAAD-Förderprogramms „Germanistische Institutspartnerschaften weltweit“ ermöglicht. Im Rahmen der Partnerschaft wird das gemeinsame Thema ‚Diversität und Gedächtnis – namibische / deutsche Perspektiven‘ in gemeinsamen Lehr- und Forschungsprojekten entwickelt und umgesetzt. Im Vordergrund stehen dabei historische und gegenwärtige Konzepte und Problemstellungen von Diversität im (post-)kolonialen Gedächtnis in der deutschen und namibischen bzw. afrikanischen Literatur des 20. und des 21. Jahrhunderts.

 

Geplante Veranstaltungen
  • Workshop vom 21-23. Oktober 2021 in Tübingen zum Thema "Diversität und Zugehörigkeit" in der deutschen und namibischen Gegenwartskultur, Literatur und Medien. Nähe Informationen folgen in Kürze. 
Gemeinsame Lehrprojekte
  • gemeinsame Lehreinheiten zu namibischer Gegenwartsliteratur und zur deutsch-namibischen Literatur
  • Das Haupt- bzw. Oberseminar von Prof. Dr. Sigrid G. Köhler mit dem Titel: „Kolonialismus und das kulturelle Gedächtnis: deutsche u. namibische Perspektiven (von H. Witbooi bis L. Fels)“ findet im Rahmen der für das Jahr 2021 bewilligten DAAD-Institutspartnerschaft zwischen dem Deutschen Seminar der Universität Tübingen und der Deutschabteilung der University of Namibia statt.
Mobilitätsprogramm

Im Rahmen der Germanistischen Institutspartnerschaft soll auch ein Studierendenaustausch stattfinden. Pandemiebedingt gibt es aktuell noch keine genaueren Informationen


Internationale Gäste

Kodzo Abotsi, M.A. ist Doktorand in der Forschungsgruppe „Langues, Littératures et Identités Germano-Africaines“ am Département d’Allemand der Université de Lomé. Er absolvierte einen Master in Civilisation Allemande (2015) und einen Bachelor in Erziehungswissenschaften (2018) an der Université de Lomé. Er war DAAD-Stipendiat an der Universität Bremen (Wintersemester 2014/2015) und führte im Sommer 2019 einen Forschungsaufenthalt an der Universität Bayreuth im Rahmen des GIP-Projekts (Germanistische Instituten-Partnerschaft Bayreuth, Lome, Abomey-Calavi und Winneba) durch.

Kodzo Abotsi ist seit Dezember 2020 Gastdoktorand am Deutschen Seminar der Universität Tübingen als Stipendiat der Baden-Württemberg-Stiftung.

Seine Interessengebiete sind vor allem deutsche Kolonial- und Missionsgeschichte in Westafrika, Spuren und Erbe der deutschen Kolonialzeit in Togo und transkulturelle Studien.