Institut für Medienwissenschaft

Luzie Kollinger

Forschungsschwerpunkt

Analoge und digitale Animation, animation art, Erinnerungskultur, Animierter Dokumentarfilm

Beschreibung des Promotionsvorhaben

Körper und Leib im Animationsfilm (AT)

Der Fokus der Arbeit liegt auf einer hermeneutisch phänomenologischen Filmanalyse animierter Kurzfilme aus dem Bereich der animation art. Die Auswahl des Filmkorpus erfolgt aufgrund eines gemeinsamen Themenschwerpunktes. Diese Filme setzen sich mit Körper- und Leibtransformationen auseinander - sie bilden exemplarische Stationen intensiver Transformationsprozesse ab.

  1. Physische Transformationsprozesse (Geburt, Pubertät, Deformation/verletze Körper, Sterben, Tod)
  2. Psychologische/leibliche Transformationsprozesse (Traum, Ekstase, Sucht, Depression/Trauma)
  3. Biotechnologische Transformationsprozesse (Transhumanismus, optimierte Körper, abwesende Körper)

Der Leitgedanke des Forschungsvorhabens ist die Frage, wie die Animationsfilmkunst das Thema des menschlichen Körpers und Leibes verhandelt. Die Untersuchung nimmt dabei die Dimensionen der werkimmanenten Ästhetik, der Produktionsästhetik und der Rezeptionsästhetik in den Blick.

Curriculum Vitea

Luzie Kollinger hat Regionalwissenschaften Lateinamerika (Dipl.) an der Universität zu Köln und Medienwissenschaft (M.A.) an der Eberhard Karls Universität in Tübingen studiert. Sie promoviert derzeit am medienwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen, am Lehrstuhl von Prof. Dr. Susanne Marschall, über Körper und Leib im Animationsfilm (AT). Darüber hinaus ist sie am Zentrum für Animationsforschung als Wissenschaftliche Hilfskraft tätig. Luzie Kollinger ist Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg.