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		<title>Rechtsextremismusforschung</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 18:29:01 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 10 Apr 2026 18:29:01 +0200</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-130143</guid><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 15:16:43 +0200</pubDate><title>Neue Publikation: Die Logiken sozialer Medien und extrem rechte Mobilisierung</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=130143&amp;cHash=d9c085ddc75f9ff09f7e3f71404bc3e7</link><description>Autor*innen: Annett Heft, Miriam Milzner
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag analysiert die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung demokratiegefährdender Inhalte im Netz. Er zeigt, dass algorithmisch kuratierte Plattformen im Vergleich zu klassischen sozialen Netzwerken eine breitere und subtilere Verbreitung extremistischer Inhalte ermöglichen, die unabhängig von der Reputation einzelner Akteur:innen ist. Dadurch entstehen neue Zugänge zu bislang unadressierten Zielgruppen und eine potentiell gesteigerte Reichweite demokratiegefährdender Inhalte.<br><br>Der Artikel ist am 19.03.2026 (<a href="https://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/RECHTS.GESCHEHEN_13.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/RECHTS.GESCHEHEN_13.pdf</a>) bei RECHTS.GESCHEHEN erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-130098</guid><pubDate>Wed, 08 Apr 2026 16:37:58 +0200</pubDate><title>REACT - Jüdische Re-Aktionen auf Antisemitismus in Bildungsinstitutionen</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=130098&amp;cHash=4e4b7c86f36610ba788d89a44525c388</link><description>Am IRex ist am 1. März das dreijährige Teilprojekt „Institutioneller Antisemitismus“ gestartet als Teil des Verbundprojekts „REACT - Jüdische Re-Aktionen auf Antisemitismus in Bildungsinstitutionen“. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Das interdisziplinäre Verbundvorhaben untersucht die Reaktionen von Jüdinnen und Juden als Betroffene von Antisemitismus sowie die Bedingungen und Einschränkungen ihrer Partizipation in Bildungsinstitutionen, mit dem Ziel, Antisemitismus in institutionellen Bildungskontexten entgegenzuwirken und jüdische Teilhabe zu fördern.</p><p>In vier Teilprojekten werden (1) Jüdinnen und Juden als sichtbare Akteur:innen untersucht, die sich als Schüler:innen, Studierende und Lehrende gegen Antisemitismus artikulieren und organisieren; (2) Bildungseinrichtungen selbst beforscht, zum einen in Hinblick auf institutionelle Praktiken, Wissensbestände und Normen, die Antisemitismus herstellen und aufrechterhalten; und (3) zum anderen institutioneller Antisemitismus in seiner Wirkung als transgenerationale und biografische Erfahrungskategorie im Lebenslauf von Jüdinnen und Juden; sowie (4) Hochschulen als (Aus-)Bildungseinrichtungen daraufhin untersucht, wie jüdische und antisemitismuskritische Bildung in der universitären Lehramtsausbildung religionsbezogener Fächer entwickelt und verankert werden kann. Die Forschungsergebnisse sollen in die evidenzbasierte Entwicklung von Konzepten für eine inklusive und antisemitismuskritische Bildung, Didaktik der Lehre sowie Organisationskultur einfließen, die in Bildungsinstitutionen, die jüdische Bildung sowie in die Jugendarbeit getragen werden.</p><p>Gefördert wird der Verbund vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) als Teil des Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert (<a href="https://www.fona21.org/ueber-uns" target="_blank" rel="noreferrer">FoNA21</a>).</p>]]></content:encoded><category>Termine allgemein</category><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Termine</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-128673</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:15:00 +0200</pubDate><title>Analyse und Reflexion: Jugendarbeit in Reaktion auf extrem rechte Jugendbewegungen</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=128673&amp;cHash=01fa0eb1bd39def0096f81df4399017e</link><description>Online Ringvorlesung vom 7.4. bis 16.6.26 </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Zunahme und Etablierung einer extrem rechten Jugendkultur stellt Gesellschaft und Soziale Arbeit vor Herausforderungen – insbesondere auch die Jugendarbeit. Allgemeine Fragen zu Hinwendungsmotiven und der Wirksamkeit von Präventionsarbeit, aber auch zu tradierten Erklärungsansätzen über Rechtsextremismus und Einstellungsmustern stellen sich (neu).<br><br>Die Auseinandersetzung mit extrem rechten Jugendlichen als Adressat*innen, wie auch damit verbundene soziale und politische Zusammenhänge und Hintergründe, beschäftigen die Soziale Arbeit seit den 1990er Jahren. Die Ringvorlesung will, neben aktuellen Analysen, Erfahrungen, Wissen und Strategien aus Praxis und Forschung der letzten 30 Jahre diskutieren. Dabei gehen wir auf einzelne Aspekte rechtsextremer Ideologie ein und diskutieren, welche Rolle Antifeminismus, Antisemitismus und Ableismus in der Sozialen Arbeit und für die Präventionsarbeit spielen. Wir tauschen uns über Erfahrungen und Strategien in der Jugendarbeit aus Praxis- und Forschungsperspektive aus. Zudem analysieren wir rechtsextreme Jugendkultur in analogen und digitalen Lebenswelten, schauen kritisch auf (vermeintliche) Neutralitätspflichten und thematisieren die Relevanz der Betroffenenperspektive im Kontext rechter Bedrohungen.<br><br>Die Ringvorlesung des Netzwerks ostdeutscher Hochschulen der Sozialen Arbeit gegen rechts verbindet Engagement in Wissenschaft und Praxis: Das Netzwerk hat sich im Sommer 2023 vor dem Hintergrund der Zunahme (extrem) rechter und autoritärer gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen und deren Einfluss auf Hochschulen und Soziale Arbeit gegründet. Es bietet Lehrenden und Forschenden rund um Soziale Arbeit an (ostdeutschen) Hochschulen die Möglichkeit, sich über Erfahrungen und Strategien gegen Rechtsextremismus auszutauschen und Handlungsfähigkeit im Kontext von Demokratiestärkung aufrechtzuerhalten. <a href="https://www.fbts-ev.de/netzwerk-ostdeutscher-hochschulen-gegen-rechts" target="_blank" class="moz-txt-link-freetext" rel="noreferrer">https://www.fbts-ev.de/netzwerk-ostdeutscher-hochschulen-gegen-rechts</a><br><br>Herzlich eingeladen sind Sozialarbeiter*innen, Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit, Studierende, Lehrende, zivilgesellschaftliche Akteur*innen, interessierte Wissenschaftler*innen und alle, die solchen Entwicklungen in ihrem Arbeitsfeld begegnen und ihre Handlungssicherheit stärken möchten.<br><br>Die Veranstaltungen finden vom <strong>07.04.2026 bis 16.06.2026 jeweils dienstags von 17:15 bis 18:45 Uhr</strong> online statt. Es ist möglich, ein Fortbildungszertifikat zu erhalten.</p><p><strong>Anmeldung unter:</strong><a href="https://www.sw.hs-mittweida.de/rvsose2026/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.sw.hs-mittweida.de/rvsose2026/</a></p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS9QUk9HUkFNTV9PbmxpbmUtUmluZ3Zvcmxlc3VuZ19KdWdlbmRhcmJlaXRfZXh0cmVtLXJlY2h0ZS1KdWdlbmRiZXdlZ3VuZ18yMDI2X0ZJTkFMLTIucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.u1dc8lQp711Qky7-Z1CpP8z68XGCFaI1pWs4qYxxnls/PROGRAMM_Online-Ringvorlesung_Jugendarbeit_extrem-rechte-Jugendbewegung_2026_FINAL-2.pdf" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3"><strong>Ganzes Programm downloaden</strong></a></p>]]></content:encoded><category>Termine allgemein</category><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Termine</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-130017</guid><pubDate>Thu, 02 Apr 2026 15:20:53 +0200</pubDate><title>Neue Publikation: Democratic dissatisfaction, the far right, and party brand activation: lessons from the breakthrough (and downfall) of the Dutch New Social Contract</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=130017&amp;cHash=d105fbe380d2baa85efadc5e0ae54c71</link><description>Autor*innen: Léonie de Jonge, Matthias Dilling</description><content:encoded><![CDATA[<p>Far-right parties have been on the rise in European democracies. Their calls for a fundamental reorganization of democracy along nativist and people-centric lines have resonated with a growing share of voters who are dissatisfied with the political status quo. Other parties have predominantly responded to these developments by coopting the far right’s position and rhetoric – typically with no substantive electoral success. What else can parties do? This paper offers new insights in response to this question by investigating the breakthrough of Nieuw Sociaal Contract (New Social Contract, NSC) in the 2023 Dutch parliamentary election. Although NSC failed to sustain its success and missed re-election in 2025, its breakthrough offers broader lessons on how to respond to the far right. Drawing on evidence from the party’s manifestos and survey analysis, we show that NSC appealed to voters who are dissatisfied with the political status quo and supportive of stricter immigration policies – segments of the electorate inclined toward far-right parties – without reproducing far-right narratives. Instead, NSC integrated these positions within a platform highlighting technocratic trust and communitarian values rooted in Christian democratic thought. NSC’s breakthrough thus illustrates how dormant ideological traditions can be reactivated as constructive responses to contemporary public grievances.</p><p>Der Artikel ist auf englisch am 14.03.2026 Online in Political Research Exchange erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129666</guid><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:12:27 +0100</pubDate><title>IRex:RESEARCH Working Paper #5: Mit einem blauen Auge davongekommen? Eine raumorientierte Analyse der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg.</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129666&amp;cHash=27ef99c2988535c045f9cfc23050f748</link><description>Autor*innen: Tim Fröhlich, Bjarne Pfau, Rolf Frankenberger und Katharina Mayer </description><content:encoded><![CDATA[<p>Wir analysieren die Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg aus einer raumorientierten Perspektive und untersuchen die kommunalen Muster der Erst- und Zweitstimmenergebnisse insbesondere von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und AfD. Auf Grundlage kartographischer und statistischer Auswertungen zeigen wir auf, dass sich die Wahlergebnisse entlang einer ausgeprägten Stadt-Land-Differenz strukturieren: Während die Grünen ihre Stärke vor allem in urbanen und universitär geprägten Räumen behaupten, beziehungsweise ausbauen konnten, erzielten CDU und AfD ihre größten Erfolge überwiegend in ruralen Räumen. Die AfD konnte ihren Stimmenanteil gegenüber 2021 deutlich steigern, blieb jedoch hinter ihren selbst postulierten Erwartungen zurück und weist weiterhin ihre größten Schwächen in den urbanen Zentren auf. Die CDU gewann vor allem in der Fläche hinzu und behauptete ihre Rolle als dominante Kraft in vielen ländlichen Räumen. Damit konkurrieren AfD und CDU im Wesentlichen um dieselben Räume. Aufbauend auf diesen Befunden entwickeln wir ein Deutungsangebot, das die Wahldynamik über zwei Konfliktlinien fasst: Den Gegensatz zwischen urbanen und ruralen Lebenswelten sowie jenen zwischen offener und geschlossener Gesellschaft. Damit wird ein Beitrag zur Weiterentwicklung raum- und konflikttheoretischer Erklärungen gegenwärtiger politischer Polarisierung geleistet.</p><p>&nbsp;</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNjAzMjctSVJleC1SZXNlYXJjaDUucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.khuT3t7AuuD3RuS4XA82dQYZBF5-NpZuVTLTso4kRls/260327-IRex-Research5.pdf" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3">Ganzes Working Paper downloaden</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129552</guid><pubDate>Fri, 20 Mar 2026 10:53:52 +0100</pubDate><title>Sabine Volk erhält Marie-Skłodowska-Curie-Postdoktorandenstipendium und Rising Star Award</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129552&amp;cHash=6d322dfcef61aacab99162544af38473</link><description>
Auszeichnung und Forschungsförderung für Wissenschaftlerin am Institut für Rechtsextremismusforschung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Sabine Volk, Postdoktorandin am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen, hat im renommierten Marie-Skłodowska-Curie-Programm (MSCA) der Europäischen Union ein Postdoktorandenstipendien erhalten. Die Förderung ermöglicht es der Wissenschaftlerin, zwei Jahre an der Universität Helsinki zu forschen. Für ihre wissenschaftlichen Leistungen wurde Volk zudem mit dem <span lang="en" dir="ltr">Rising Star Award</span> 2025 des <span lang="en" dir="ltr">European Consortium for Political Research</span> (ECPR) ausgezeichnet. Volk arbeitet derzeit am IRex in der Forschungsgruppe von Professorin Dr. Léonie de Jonge, die sich mit politischen Akteuren und Ideologien beschäftigt.</p><h3><span lang="en" dir="ltr">MSCA Postdoctoral Fellowship</span></h3><p>Das MSCA <span lang="en" dir="ltr">Postdoctoral Fellowship</span> will exzellente Forschung stärken und richtet sich an Promovierte, die ihre Karriere im Ausland weiterentwickeln möchten. Sabine Volk erhält die Förderung für ihr Projekt „<span lang="en" dir="ltr">The Translocal Far Right in Europe: Exploring the Mobilization Against ‘Gender’</span>“ (REXGEN). Im Rahmen von REXGEN wird Volk die Mobilisierung der extremen Rechten gegen Geschlechtergleichstellung und Diversität in Europa untersuchen. Die zunehmende Welle des sogenannten Anti-Gender-Aktivismus bedroht demokratische Werte und soziale Inklusion, doch die Dynamiken bleiben bislang wenig erforscht. Mit einem vergleichenden Ansatz will Volk herausfinden, wie rechtsextreme Bewegungen lokal und transnational gegen Geschlechtergleichstellung und sexuelle Diversität agieren. Mithilfe verschiedener Forschungsmethoden wird sie analysieren, wie diese Gruppen ihren Aktivismus einordnen und in den Mainstream gelangen. Ziel des Projekts ist es, Erkenntnisse über diese Form der rechtsextremen Mobilisierung zu gewinnen und politischen Entscheiderinnen und Entscheidern, der Zivilgesellschaft und der Forschung zur Bekämpfung der extremen Rechten in Europa wichtige Hinweise zu geben. Sabine Volk wird ab April 2026 am „<span lang="en" dir="ltr">Hub on Emotions, Populism and Polarisation</span>“ (HEPP) der Universität Helsinki unter der Betreuung von Professorin Dr. Emilia Palonen forschen. Während des zweijährigen Aufenthalts in Finnland bleibt sie dem Tübinger IRex als assoziierte Wissenschaftlerin verbunden.</p><h3>ECPR <span lang="en" dir="ltr">Rising Star Award</span></h3><p>Der ECPR <span lang="en" dir="ltr">Rising Star Award</span> würdigt die Leistungen herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und ermöglicht ihnen, ihr Netzwerk und ihre Kompetenzen weiter auszubauen. In ihrer Laudatio hob die Jury Sabine Volks außergewöhnliche wissenschaftlichen Leistungen, ihr tiefes gesellschaftliches Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für die Politikwissenschaft hervor. „Ihre Karriere ist geprägt von intellektuellem Engagement, innovativer Forschung und einem kooperativen Geist, der die Disziplin bereichert. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten zeichnen sich durch Tiefe und Aktualität aus.“ Der <span lang="en" dir="ltr">Rising Star Award</span> wird jährlich vom ECPR auf Grundlage von Nominierungen vergeben. Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ein Jahr lang kostenfreien Zugang zu ausgewählten Veranstaltungen des ECPR.</p><p class="align-right"><i>IRex/Hochschulkommunikation</i></p><h3>Weitere Informationen:</h3><ul><li><a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/institut/team/sabine-volk/" target="_blank">Webseite von Sabine Volk</a></li><li><a href="https://ecpr.eu/news/news/details/911" target="_blank" rel="noreferrer">Meldung des ECPR zum Rising Star Award</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129516</guid><pubDate>Thu, 19 Mar 2026 18:20:39 +0100</pubDate><title>Friederike Lorenz-Sinai ist zum 1. März am neu eingerichteten Lehrstuhl für Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung gestartet</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129516&amp;cHash=63d3258c261f125e128c4f1acbf10da2</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Friederike Lorenz-Sinai wurde zum 1. März von der Universität Tübingen auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung an der Wirtschafts- und Sozialwissen-schaftlichen Fakultät berufen. Sie wird am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) zum Umgang mit Gewalt- und Diskriminierungsphänomenen in regionaler und internationaler Ausrichtung forschen und lehren. Auch der Transfer von Forschungsergebnissen zu Organisationen der Zivilgesellschaft gehört dazu.</p><p>Friederike Lorenz-Sinai hat ihr Berufsleben als Erzieherin und Sozialarbeiterin begonnen und dann Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studiert. Für die Gedenkstätte Bergen-Belsen arbeitete sie als freie Mitarbeiterin in der pädagogischen Abteilung. Ihre Promotion über institutionelle Schweigepraktiken im Kontext von Gewalt gegen Kinder mit Beeinträchtigung schloss sie 2019 an der Bergischen Universität Wuppertal mit summa cum laude ab. Sie war an verschiedenen Universitäten und Hochschulen tätig, unter anderem an der <span lang="en" dir="ltr">Hebrew University of Jerusalem</span> und der Freien Universität Berlin. Sie hat dort Gefühlserbschaften und Bildungsprozesse von Lehrkräften zur Shoah und die Aufarbeitung von (sexualisierter) Gewalt in Organisationen untersucht. Seit 2021 hatte sie die Professur für Methoden der Sozialen Arbeit und Sozialarbeitsforschung an der Fachhochschule Potsdam inne.&nbsp;</p><p>Gemeinsam mit Marina Chernivsky vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung erstellt sie seit 2018 die Studienreihe „Antisemitismus im Kontext Schule“. Zudem forschen die beiden Wissenschaftlerinnen zum institutionellen Umgang mit Antisemitismus in der Gedenkstättenpädagogik und der Polizei, zu Antisemitismus im Kontext Hochschule und in Kindertagesstätten sowie zu den Auswirkungen des 7. Oktobers 2023 auf jüdische und israelische <span lang="en" dir="ltr">Communities</span> in Deutschland.&nbsp;</p><p>Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte: „Mit der Berufung von Friederike Lorenz-Sinai auf die Professur für Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung sind jetzt alle Lehrstühle am IRex besetzt. Die vom Land gegründete und bundesweit einzigartige Forschungsstelle stellt sicher, dass das Thema Rechtsextremismus dauerhaft und systematisch erforscht und bearbeitet wird. Antisemitismus ist ein Angriff auf die freiheitlich-demokratische Gesellschaft. Die meisten antisemitisch motivierten Vorfälle werden durch Rechtsextreme begangen. Deshalb ist es die Verantwortung von Staat, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, Antisemitismus konsequent zu erforschen, sichtbar zu machen und entschieden zu bekämpfen. Mit der Finanzierung dieses Lehrstuhls setzen wir ein klares Zeichen: Wir nehmen die Herausforderung ernst und investieren in Wissen, Auf-klärung und Prävention. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Deshalb haben wir und entschieden, die Finanzierung auch dieser Professur für die ersten zehn Jahre zu übernehmen.“</p><p>„Die Universität Tübingen möchte ihre Arbeit zur Erforschung des Antisemitismus noch verstärken – angefangen von Bildungskontexten bis hin zu Einbettungen in Gesellschaft und Staat. Der neue Lehrstuhl wird diesem hochaktuellen Thema gerade auch in seinen zeitgenössischen Ausformungen wissenschaftliche Aufmerksamkeit widmen“, sagte Professorin Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen.</p><p>Im Mai 2023 wurde an der Universität Tübingen das IRex gegründet und an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät angesiedelt. Mit vier Professuren zur Rechtsextremismusforschung und seiner strukturellen Verankerung ist das Institut bundesweit einzigartig. Die Einrichtung durch das Land Baden-Württemberg ging auf eine Handlungsempfehlung des zweiten baden-württembergischen NSU-Untersuchungsausschusses zurück.</p><h3>Kontakt:</h3><p>PD Dr. Rolf Frankenberger<br>Universität Tübingen&nbsp;<br>Geschäftsführer Forschung IRex<br><a href="https://uni-tuebingen.de/#" target="_blank" data-mailto-token="ocknvq,tqnh0htcpmgpdgtigtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">rolf.frankenberger@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p><h3>Pressekontakt:</h3><p>Eberhard Karls Universität Tübingen<br>Hochschulkommunikation<br>Christfried Dornis<br>Leitung</p><p>Tilman Wörtz<br>Pressereferent<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> Telefon <a href="tel:+4970712978622">+49 7071 29-78622</a><br><a href="https://uni-tuebingen.de/#" target="_blank" class="mail" data-mailto-token="ocknvq,vknocp0yqgtvbBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">tilman.woertz@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129390</guid><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 10:21:09 +0100</pubDate><title>IRex:RESEARCH Working Paper #4: Anders als die Anderen? Eine explorative Studie zu Einstellungen und Weltbildern vor der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg.</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=129390&amp;cHash=f78511cf23c255fba87bf9e6add64516</link><description>Autor*innen: Rolf Frankenberger, Tim Fröhlich, Katharina Mayer und Bjarne Pfau</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die vorliegende explorative Studie untersucht Einstellungen, Werte und Wahrnehmungen im Vorfeld der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg und fragt insbesondere nach den Faktoren, die Wahlentscheidungen zugunsten extrem rechter Parteien beeinflussen. Grundlage ist eine Online-Befragung von 1.522 Personen, in der unter anderem Demokratiezufriedenheit, institutionelles Vertrauen, politische Entfremdung, Deprivationswahrnehmungen, kulturelle Bedrohung, Nationalismus sowie rechtsextreme Einstellungen erhoben wurden. Zugleich macht die Studie deutlich, dass die verwendete Nicht-Wahrscheinlichkeitsstichprobe keine bevölkerungsrepräsentativen Aussagen zulässt. Die Befunde sind daher als explorative Hinweise auf relevante politische und gesellschaftliche Einstellungsmuster in Baden-Württemberg zu verstehen und unterstreichen den Bedarf an weiterführenden repräsentativen Untersuchungen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen Personen mit Wahlabsichten für AfD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Insbesondere AfD-nahe Befragte weisen höhere Zustimmungswerte zu politischer Entfremdung, kultureller Bedrohung, Nationalismus und rechtsextremen Einstellungsmustern auf.&nbsp;</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNjAzMTUtSVJleC1SZXNlYXJjaDQucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.fmM32PnNTndxa3PwyYyXflS2-7MUy7JVuc_BSz19aqM/260315-IRex-Research4.pdf" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3 ut-btn--outline">Ganzes Working Paper downloaden</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-128994</guid><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:12:10 +0100</pubDate><title>Neue Publikation: How to counter the far right: lessons from Brazil</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=128994&amp;cHash=8e372642e238d01ee67e044741ccea13</link><description>Autorin: Léonie de Jonge, Talita Tanscheit</description><content:encoded><![CDATA[<p>Over the past few decades, the far right has been advancing across the globe, both electorally and through increased street–level mobilisation (Mudde 2019). While much attention has been paid to the causes and consequences of this rise, much less is known about how to counter it effectively. This policy brief outlines key strategic responses to the far right and draws lessons from Brazil, a country in which far right forces rapidly rose to power but subsequently were pushed back. The Brazilian case highlights how coordinated, multi–actor efforts can curb far right momentum and help safeguard democratic institutions.</p><p>Der Artikel ist im November 2025 <a href="https://collections.fes.de/publikationen/id/1970091" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn erschienen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126066</guid><pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:19:00 +0100</pubDate><title>Neue Publikation: The AfD and Antifeminism in Germany, 2014–2025: Family First, Trans Panic Second</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=126066&amp;cHash=ac5091b45846367cc170ed4d9be5bce6</link><description>Autorin: Sabine Volk</description><content:encoded><![CDATA[<p>Why is antifeminism particularly strong in the east of Germany? This article contributes to tackling this puzzle by studying antifeminism and far-right politics across different levels of the federal polity. Specifically, the paper analyses the politics of gender by the country’s key antifeminist party player, the far-right Alternative for Germany (AfD). To shed light on the specificities of the eastern German AfD, the paper compares the official political positioning of two eastern German AfD groups, AfD Saxony and AfD Thuringia, with the federal party. Methodologically, the research draws from a qualitative manifesto analysis of ten official documents (2014–2025). The systematic comparison of the manifestos across cases and time reveals that the party’s ideological profile on gender issues is highly homogeneous across groups. The AfD’s antifeminism has been overall consistent since 2014, while the party strategically focuses on radicalising anti-gender and anti-trans positions in recent years. The key difference between eastern German AfD groups and the federal party concerns issue salience, with eastern groups prioritising gender issues over ‘hard’ issues in their manifestos. The findings show that eastern German AfD groups are not ‘more’ antifeminist than the federal party, and underscores the need for further research into the puzzle.</p><p>Der Artikel ist am 25.11.2025 <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09644008.2025.2587228" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> bei <i>German Politics</i> erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125166</guid><pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:26:00 +0100</pubDate><title>Neuer Blogpost: No, the Far Right was not Beaten in the Dutch elections</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=125166&amp;cHash=11cdfe0d68d5a9c3b0702a6748f7b1c8</link><description>Autor*innen: Prof. Dr. Léonie de Jonge, Simon Otjes (Leiden University)</description><content:encoded><![CDATA[<div class="ut-text-media__text ut-grid__col-1"><div class="column-count-0 rte-icons"><p>On October 29, the Netherlands held a snap election after the fall of the cabinet Schoof, an ill-fated experimental government between the mainstream and the radical right, spearheaded by a non-partisan MP.<br>In the weeks leading up to the election, tensions around immigration and government policy were running high. On September 20, a crowd gathered in a park in the centre of The Hague to protest against immigration. Some of the protestors – including different radical and extreme-right activists as well as football hooligans – marched to the Binnenhof, the historical centre of political activity in the Netherlands. They carried Dutch flags and shouted Nazi slogan; others waved the flags of Forum for Democracy (Forum voor Democratie, FVD), an extreme-right opposition party. There, the protest turned into a riot, with participants directing their violence on the party headquarters of the progressive-liberal party Democrats 66 (Democraten 66, D66), located just opposite of parliament.<br>The demonstration shows how important migration has become as a political issue in the Netherlands. Indeed, migration would, once again, be a dominant theme in the campaign.<br>D66 temporarily boarded up the broken windows of its party headquarters with signs reading “democracy will not be broken”. Throughout the campaign, the party continually emphasized the need for democratic parties to work together. During the final debates, D66-leader Rob Jetten pledged to end the era of Geert Wilders. On election night, D66 emerged as the largest party, narrowly beating Wilders’s PVV by a few thousand votes. International media were quick to comment that Dutch voters had dealt a major setback to the far right. But was that indeed the case?</p><p>Der Blogpost ist am 04.11.2025 <a href="https://whogoverns.eu/no-the-far-right-was-not-beaten-in-the-dutch-elections/" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> bei WHO governs erschienen.</p></div></div>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-124962</guid><pubDate>Tue, 21 Oct 2025 11:39:00 +0200</pubDate><title>Neuer Blogpost: The Netherlands is trying to draw a line under a year of chaos with fresh elections – will it work?</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=124962&amp;cHash=c34a7653d16726db5fb294dfbacbd793</link><description>Autor*innen: Léonie de Jonge, Esmee Bakker</description><content:encoded><![CDATA[<p>Dutch voters are to elect a new parliament for the third time in just five years on October 29. Prime Minister Dick Schoof called a snap election following the collapse of his cabinet in June, just 11 months after it was sworn in.</p><p>The immediate trigger was the withdrawal of Geert Wilders’s far-right Party for Freedom (PVV) from the governing coalition. The PVV quit after coalition partners rejected its controversial ten-point plan on migration, which included using the army to secure borders and turning back all asylum seekers.</p><p>Der Beitrag ist am 21. Oktober 2025 <a href="https://theconversation.com/the-netherlands-is-trying-to-draw-a-line-under-a-year-of-chaos-with-fresh-elections-will-it-work-267076" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> bei The Conversation erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-123684</guid><pubDate>Wed, 01 Oct 2025 08:40:13 +0200</pubDate><title>Neuer Blogpost: RightNow! Far-Right Normalization and Democratic Erosion: A Pre-Election Update from the Netherlands</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=123684&amp;cHash=b9b271156175585ad08c6c86d66577be</link><description>Autor*innen: Iris Beau Segers, Léonie de Jonge</description><content:encoded><![CDATA[<p>Just a month ahead of the Dutch elections, Léonie de Jonge and Iris B. Segers raise concerns about the growing normalization of extreme-right ideologies and actions, highlighted by the unprecedented violence that erupted during a recent anti-immigration demonstration in the Hague.</p><p>Der Blogpost ist am 30. September 2025 <a href="https://www.sv.uio.no/c-rex/english/news-and-events/right-now/2025/far-right-normalization-and-democratic-erosion-a-p.html" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> bei C-Rex Center for Research on Extremism online erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-123366</guid><pubDate>Thu, 18 Sep 2025 12:34:49 +0200</pubDate><title>Studium Generale: Extreme Rechte auf dem Vormarsch – Analysen, Reaktionen, Gegenwind</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=123366&amp;cHash=bf5100dd8b98e6a5c07d08ac7efd12ad</link><description>Die Vorlesungen finden im Wintersemester 2025/26 dienstags um 19 Uhr c.t. im Kupferbau, Hörsaal 25 organisiert vom Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) statt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Wintersemester 2025/26 widmet sich die interdisziplinäre Vorlesungsreihe des Instituts für Rechtsextremismusforschung dem Thema der extremen Rechten in der Gegenwart. In der Reihe werden politische, gesellschaftliche und kulturelle Dimensionen des globalen „Rechtsrucks” analysiert. Thematisch startet die abwechslungsreiche Ringvorlesung mit einführenden Vorträgen zu Kontext und Lagebildern und leitet danach über Erscheinungsformen und Betroffenenperspektiven zu Handlungsmöglichkeiten über. Abgerundet wird die Reihe durch zwei Buchpräsentationen und eine Podiumsdiskussion.</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNTA5MTgtU3R1ZGl1bS1HZW5lcmFsZS1XaVNlLTIwMjUtSVJleC5wZGYiLCJwYWdlIjoyNTE3Njh9.BvGTbiVqVlb9NAe_sYNB8m0Ni5w1YCRQzPuDiGyBw18/250918-Studium-Generale-WiSe-2025-IRex.pdf" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3">Programm downloaden</a></p><p><a href="https://timms.uni-tuebingen.de/List/List?id=UT_202______00%5B12%5D_rvrechtsext2_000_&amp;Headline=Extreme%20Rechte%20auf%20dem%20Vormarsch%20%E2%80%93%20Analysen%2C%20Reaktionen%2C%20Gegenwind" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3" rel="noreferrer">Aufzeichnungen der Reihe auf timms</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Vorträge:</strong></p><ul><li><strong>21.10.2025:</strong> PD Dr. Rolf Frankenberger (Universität Tübingen): <i>Die Extreme Rechte – Begriffe, Konzepte und Forschungsperspektiven</i></li><li><strong>28.10.2025:</strong> Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich (Universität Tübingen): <i>Rechte Identitätspolitik. Über Kulturkämpfe und Diskursverschiebungen</i></li><li><strong>04.11.2025: </strong>Prof. Dr. Annett Heft / Dr. Phoebe Maares (Universität Tübingen): <i>Neue Erscheinungsformen: Rechte Online-Kulturen und Influencer*innen</i></li><li><strong>11.11.2025:</strong><i></i>Prof.<i></i>Dr. Cynthia Miller-Idriss (PERIL, Washington DC; CoF-Fellow): <i>Antifeminismus – Book Launch: “Man Up: The New Misogyny &amp; the Rise of Violent Extremism”</i> (Vortrag auf Englisch), anschließende Diskussion mit Dr. Sabine Volk (Universität Tübingen)</li><li><strong>18.11.2025:</strong> Prof. Dr. Katrin Degen (Hochschule Esslingen): „Homosexuell ist nicht queer“ – eine Analyse der diskursiven Verhandlung über Zulassung und Ausschluss von LSBTI-Personen innerhalb der (extremen) Rechten</li><li><strong>ENTFÄLLT: 25.11.2025:</strong> Prof. Dr. Fabian Virchow (Hochschule Düsseldorf): <i>Die autoritäre Rechte an den Hebeln der Macht: empirische Ergebnisse aus internationaler Forschung </i><span class="ut-icon ut-icon-right-big"></span><strong>Der Vortrag findet stattdessen am 13.01.2026 statt.</strong></li><li><strong>02.12.2025:</strong> Dr. Volker Weiß (Hamburg): <i>„Der Kampf um die Begriffe“. Bedeutungskämpfe der extremen Rechten in Geschichte und Gegenwart</i></li><li><strong>09.12.2025:</strong> Christian Müller (CSD Cottbus e.V.) / Len Schmid (<span style="-webkit-text-stroke-width:0px;caret-color:rgb(0, 0, 0);color:rgb(0, 0, 0);display:inline !important;float:none;font-family:&quot;Segoe UI&quot;, sans-serif;font-size:16px;font-style:normal;font-variant-caps:normal;font-weight:400;letter-spacing:normal;orphans:auto;text-align:start;text-decoration:none;text-indent:0px;text-transform:none;white-space:normal;widows:auto;word-spacing:0px;">Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit Baden-Württemberg</span>), Moderation: Prof. Dr. Heike Radvan (Universität Tübingen) <i>Podiumsdiskussion: Queerfeindlichkeit in Orten mit extrem rechten Dominanzbestrebungen. Ein vergleichender Blick zwischen Brandenburg und Baden-Württemberg</i></li><li><strong>16.12.2025:</strong> Nikolai Schreiter (Universität Passau): <i>Covid 19, 7. Oktober, Migration und mehr: Antisemitische Verschwörungserzählungen am Beispiel Süddeutschland</i></li><li><strong>13.01.2026:</strong> Prof. Dr. Fabian Virchow (Hochschule Düsseldorf): <i>Die autoritäre Rechte an den Hebeln der Macht: empirische Ergebnisse aus internationaler Forschung</i><br>(Der Vortrag von Prof. Dr. Christiane Leidinger (Hochschule Düsseldorf): <i>Extrem rechte Gewalt gegen Menschen mit (kognitiven) Behinderungen</i> wird in einem anderen Semester wiederholt. Informationen dazu finden Sie frühzeitig auf unserer Website.)</li><li><strong>20.01.2026:</strong> Prof. Dr. Léonie de Jonge (Universität Tübingen): <i>Was tun gegen Rechtsextremismus? Ansätze, Akteure und Perspektiven</i></li><li><strong>27.01.2026:</strong> Prof. Dr. Tanja Thomas (Universität Tübingen): <i>Demokratische Resilienz – wehrhafte Demokratie? Strategien und Ansätze gegen Rechtsextremismus</i></li><li><p><strong>03.02.2026:</strong> Dr. Patrice Poutrus (Berlin): <i>„Auf die Fresse bekommen in Ostdeutschland“. Biografische Erfahrungen mit Rassismus als vorwissenschaftliche Motivation und wissenschaftliches Erkenntnisinteresse</i></p><p><strong>jeweils Dienstag, 19 Uhr c.t., Kuperbau-Hörsaal 25</strong></p><p><strong>Für die Veranstaltung gilt folgende Antidiskriminierungsklausel: </strong><br>Uns sind ein respektvolles und diskriminierungskritisches freies Miteinander und eine ebensolche Diskussion wichtig. Es ist unser Ziel, mit Ihnen in einem sachlichen, fachlich-angemessenen und möglichst dialogischen Miteinander ins Gespräch zu kommen. Dementsprechend positionieren wir uns als Veranstaltende, wenn Diskriminierungen oder rechte Ideologie geäußert werden. Wiederholte und intendierte Diskriminierungen, Beleidigungen oder diskriminierende oder pauschalisierende Äußerungen, Störungen durch rechte Ideologie oder Beleidigungen führen zum Ausschluss von der Veranstaltung.<br>Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.<br>&nbsp;</p></li></ul>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121710</guid><pubDate>Thu, 17 Jul 2025 17:04:48 +0200</pubDate><title>Pressemitteilung: Forschen für eine starke Demokratie</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=121710&amp;cHash=ebf0f8d08f6f2d143ca07ca544a2f2e5</link><description>Festakt würdigt Gründung des Tübinger Instituts für Rechtsextremismusforschung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät – Landtagspräsidentin Aras: „Wir dürfen die Gefahr des Rechtsextremismus nicht unterschätzen“</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/forschen-fuer-eine-starke-demokratie/" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1">Ganze Pressemitteilung lesen</a></p><p><strong>Weitere Beiträge rund um den Festakt zur Eröffnung des Instituts für Rechtsextremismusforschung (IRex):</strong></p><p><a href="https://youtu.be/g-2NZ5GgdFM?si=ZFSCMW6fXYzZypTU" target="_blank" rel="noreferrer">Erklärvideo</a> vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) auf YouTube</p><p>Interview mit Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski zu den Aufgaben des Instituts für Rechtsextremismusforschung (IRex) in der Stuttgarter Zeitung (15.07.2025): „<a href="https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.forschung-zu-rechtsextremismus-was-rechtsextremismus-so-attraktiv-macht.444565bf-2d65-4c07-8874-ba362e410c8b.html" target="_blank" rel="noreferrer">Forschung zu Rechtsextremismus: Was Rechtsextremismus so attraktiv macht</a>"</p><p><a href="https://www.instagram.com/reel/DMNLFMVM9kG/?utm_source=ig_web_copy_link" target="_blank" rel="noreferrer">Instagram-Beitrag</a> (17.07.2025) vom @wissenschaftsministerium_bw und @petra.olschowksi zum IRex</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121035</guid><pubDate>Thu, 03 Jul 2025 09:04:16 +0200</pubDate><title>Neue Publikation: Snap Out of It? Governmental Instability and Far-Right Mainstreaming in the Dutch and French Elections of 2023/2024 </title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=121035&amp;cHash=fd26605b5bdf46b315ab7c75e747b3ba</link><description>Autor*innen: Marianna Griffini, Léonie de Jonge, Marta Lorimer</description><content:encoded><![CDATA[<p>Neither the Netherlands nor France were expected to have new governments in 2024. Dutch voters were due to go back to the polls in 2025, while France was to hold the next legislative election in 2027. However, between the summer of 2023 and the summer of 2024, both Mark Rutte and Gabriel Attal government's term came to an early end, with snap elections being held in November 2023 in the Netherlands and June/July 2024 in France.</p><p>In this article, we compare the two elections to show how despite widely differing institutional conditions, both elections returned weakened governments dependent on the goodwill of the far right for their political survival. France and the Netherlands can be regarded as two ‘most different cases’ when it comes to their electoral and governmental systems. Whereas the former relies on a two-round majoritarian voting system favouring the emergence of clear and stable governmental majorities, the latter is based on a strongly proportional electoral system where post-electoral coalition building plays a key role. However, in this case, their electoral systems led both countries towards a similarly unstable equilibrium. Both countries departed from, and returned to, a situation of political instability. Moreover, the far right made remarkable inroads in both cases. Far-right ideas and personalities dominated the debate, contributing to a continued mainstreaming of their positions. In the Netherlands, Geert Wilders's Partij voor de Vrijheid (PVV – Party for Freedom) also gained a foot in a coalition government after laborious and lengthy inter-party negotiations. In France, the Rassemblement National (RN – National Rally) failed to win enough seats to form a government and faced continued demonisation, but still acquired a pivotal role in the government negotiations that followed the elections.</p><p>The article proceeds as follows. First, we trace the circumstances leading up to the snap elections. We then revisit the political campaigns in both countries, highlighting how they were dominated by the personalities and themes of the far right. Finally, we offer comparative insights on the implications of these developments.</p><p>Der Artikel ist am 01. Juli 2025 <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jcms.70004" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> bei JCMS: Journal of Common Market Studies erschienen.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-120396</guid><pubDate>Mon, 16 Jun 2025 16:44:03 +0200</pubDate><title>Stellenausschreibungen bei LAGO/mobirex</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=120396&amp;cHash=cf2ae309ed2d33f7e66d2165c3e636d5</link><description>Gesucht werden ein*e Projektreferent*in / Mobile*r Berater*in, zwei Projektreferent*innen / Mobile Berater*innen und eine Verwaltungskraft </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die LAGO ist seit dem 1. Januar 2025 mit ihrer Fachstelle mobirex – Monitoring | Beratung | Information beauftragt, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Baden-Württemberg aufzubauen und umzusetzen.</p><p>Zur Umsetzung dieses Auftrags suchen sie ab sofort engagierte Mitarbeiter*innen für folgende Positionen:</p><ul><li>eine*n Projektreferent*in / Mobile*r Berater*in (70%) für den Regierungsbezirk Tübingen</li><li>zwei Projektreferent*innen / Mobile Berater*innen (50-60%) für den Regierungsbezirk Stuttgart</li><li>Verwaltungskraft (50%) für die Geschäftsstelle in Stuttgart</li></ul><p><a href="https://lago-bw.de/165.html" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr Informationen zu den Stellenausschreibungen</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-120387</guid><pubDate>Thu, 12 Jun 2025 15:40:00 +0200</pubDate><title>Neue Publikation: The Netherlands: Political Developments and Data in 2024 – An Experimental Government with the Radical Right</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=120387&amp;cHash=9c9ffefc8e71df658a38dba06a852a39</link><description>Autor*innen: Léonie de Jonge &amp; Simon Otjes</description><content:encoded><![CDATA[<p>Following the 2023 national elections, the first half year of 2024 focused on negotiations between four parties from the centre-right to the radical right, resulting in the formation of the Schoof Cabinet. With an independent former top civil servant as Prime Minister, the new government proposed more stringent migration measures, budgetary discipline, democratic reforms and a long-term perspective for Dutch farmers, as well as a more open and transparent relationship between Parliament and the Cabinet. This marked the first time in over a century that the Prime Minister was not affiliated with one of the coalition parties. This arrangement paved the way for the most right-wing government in the Netherlands since the postwar era. In the second half of the year, however, the coalition's fragile nature became evident, as the Cabinet found itself on the brink of collapse on three separate occasions.</p><p>Der Artikel ist am 04. Juni 2025 <a href="https://ejpr.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/2047-8852.70003" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> bei European Journal of Political Research Political Data Yearbook erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119454</guid><pubDate>Tue, 20 May 2025 09:45:27 +0200</pubDate><title>Stellenausschreibung beim Generallandesarchiv Karlsruhe mit Dokumentationsstelle Rechtsextremismus</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=119454&amp;cHash=983e907f3ca4735a5ac4b498b49b4a26</link><description>Gesucht wird Referent*in (w/m/d)</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesarchiv Baden-Württemberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung Generallandesarchiv Karlsruhe mit Dokumentationsstelle Rechtsextremismus eine / einen</p><p class="align-center"><strong>Referentin / Referenten (w/m/d)</strong><br><strong>(Entgeltgruppe 13 TV-L)</strong></p><p>befristet und in Vollzeit.</p><p>Das Landesarchiv verwahrt alle Unterlagen der Behörden, Gerichte und sonstigen Stellen des Landes von bleibendem Wert und macht sie Interessierten zugänglich.</p><p>Die Dokumentationsstelle Rechtsextremismus in der Abteilung Generallandesarchiv Karlsruhe leistet Grundlagenarbeit für die Erforschung von Rechtsextremismus, rechten Netzwerken und rechtem Gedankengut. Mit der Sammlung des Journalisten Anton Maegerle besitzt sie eine der größten Sammlung zum Thema Rechtsextremismus in Deutschland. Gemeinsam mit dem Bundesarchiv und dem FIZ Karlsruhe, Leibniz-Institut erarbeitet das Landesarchiv Baden-Württemberg das Themenportal „Rechte Gewalt in Deutschland seit 1949“.</p><p>Bewerbungfrist: 25.05.2025</p><p><a href="https://interamt.de/koop/app/stelle?1&amp;id=1303531" target="_blank" rel="noreferrer">Link zum Stellenangebot</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119352</guid><pubDate>Fri, 16 May 2025 15:18:57 +0200</pubDate><title>Hiwi-Stellen am IfM ausgeschrieben</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=119352&amp;cHash=8358b4062c5e46cb4228afc3d34ba07d</link><description>Zwei Studentische/Wissenschaftliche Hilfskräfte (m/w/d) im Umfang von 30 Stunden/Monat, zunächst für 3 Monate.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Institut für Medienwissenschaften der Philosophischen Fakultät ist im Arbeitsbereich der Professur für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur (Prof. Dr. Tanja Thomas) zum nächstmöglichen Zeitpunkt die folgenden Positionen zu besetzen:</p><p><strong>Zwei Studentische/Wissenschaftliche Hilfskräfte (m/w/d) im Umfang von 30 Stunden/Monat, zunächst für 3 Monate.</strong></p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS9BdXNzY2hyZWlidW5nLVdpc3NlbnNjaGFmdGxpY2hlLUhpbGZrcmFmdC1Qcm9qZWt0LVJlY2h0ZS1JbW1lcnNpb24ucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.DgAsChl2mhXS5eJjAZ5r7h3K7ylK97egHokrRC-064o/Ausschreibung-Wissenschaftliche-Hilfkraft-Projekt-Rechte-Immersion.pdf">Ausschreibungstext downloaden</a></p><p>Ihre Bewerbung bestehend aus einem Motivationsschreiben (mit Zeugnissen, aktuellem Transcript of Records) sowie aus einem Lebenslauf schicken Sie zusammengefasst in einem PDF-Dokument bis spätestens 1. Juni 2025 an felix.schilk@uni-tuebingen.de.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119346</guid><pubDate>Fri, 16 May 2025 15:01:40 +0200</pubDate><title>Neue Publikation: Studieren ohne Angst</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=119346&amp;cHash=38fde784b74d18aa42f8f38200fb8fd1</link><description>Autor*innen: Prof.*in Dr.*in Heike Radvan &amp; Susanne Dyhr</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg hat sich für ein Handlungskonzept gegen Rechts entschieden. Dafür gibt es viele Gründe…</p><p>Der <a href="https://www.duz.de/beitrag/!/id/1729/studieren-ohne-angst" target="_blank" rel="noreferrer">Beitrag</a> ist erschienen in DUZ Wissenschaft &amp; Management, Ausgabe 04.2025, Seite 14–17.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117114</guid><pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:32:23 +0100</pubDate><title>IfP-Institutskolloquium im Sommersemester 2025 mittwochs, 16 Uhr c.t. in Raum 124 (IfP)</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=117114&amp;cHash=2b3d07e7b7d648fdcd91a8ccad972d1a</link><description>u.a. mit Prof. Dr. Léonie de Jonge und Prof. Daphne Halikiopoulou</description><content:encoded><![CDATA[<p>The program of IfP's Institutskolloquium in the winter semester 2024–25, which will take place as usual on Wednesdays at 16:15 in room 124 and online via Zoom.</p><p><strong>When: Wednesday, 16:00 c.t. &nbsp;</strong><br><strong>Where: Room 124 or via Zoom: <a href="https://zoom.us/j/93089750663&amp;nbsp" target="_blank" rel="noreferrer">zoom.us/j/93089750663&amp;nbsp</a>;</strong><br><strong>Meeting ID: 930 8975 0663 Passcode: 142311</strong></p><p>IfP address:<br>Melanchthonstr. 36 / 72074 Tübingen</p><p>with speakers such as</p><ul><li><a href="/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/institut/team/leonie-de-jonge/">Prof. Dr. Léonie de Jonge</a> (University of Tübingen): Populist Radical Right Party Evolution: An Intra-Country Comparison of the Dutch Case (May 14, 2025)</li><li>Prof. Daphne Halikiopoulou (University of York): The origins of support for far-right populism in Europe and beyond (June 4, 2025) – organized by Léonie de Jonge and Cecilia Bruzelius</li></ul><p><a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/politikwissenschaft/institut/neuigkeiten/institutskolloquium/#c2146881" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1">Program summer semester 2025</a><br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117135</guid><pubDate>Fri, 14 Mar 2025 11:34:00 +0100</pubDate><title>Soundcheck Politik: Podcast-Folge mit PD Dr. Rolf Frankenberger</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=117135&amp;cHash=d88f5150d5a9542ca1dcbf6a86ced4e9</link><description>„Ist die AfD gekommen, um zu bleiben, Rolf Frankenberger?&quot; – Soundcheck Politik – der Podcast mit Andreas Stoch </description><content:encoded><![CDATA[<p>In der Folge von Soundcheck Politik spricht SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch mit <a href="/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/institut/team/rolf-frankenberger/">Dr. Rolf Frankenberger</a>, dem wissenschaftlichen Geschäftsführer des Instituts für Rechtsextremismusforschung an der Universität Tübingen. Das Institut erforscht den Rechtsextremismus und seine gesellschaftlichen Einbettungen mit dem Ziel, die Demokratie in Staat und Zivilgesellschaft zu stärken. Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen analysieren dabei rechtsextreme Strukturen in Baden-Württemberg und darüber hinaus.</p><p><a href="https://www.podcast.de/episode/678717371/ist-die-afd-gekommen-um-zu-bleiben-rolf-frankenberger" target="_blank" rel="noreferrer">Zur Podcast-Folge</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116898</guid><pubDate>Thu, 13 Mar 2025 14:14:08 +0100</pubDate><title>Neue Publikation: Fortuyn versus Wilders versus Baudet: the evolution of populist radical right party organization in the Netherlands</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=116898&amp;cHash=1b1e9aa568a470a24c448684cd6ff960</link><description>Autor*innen: Léonie de Jonge und Gerrit Voerman </description><content:encoded><![CDATA[<p>Existing research has shown that there is considerable diversity when it comes to populist radical right party (PRRP) organization, but it is unclear <span class="italic">why</span> this is the case. The Netherlands provides an ideal laboratory to examine this question. Within two decades, the country witnessed the rise of several PRRPs, including the List Pim Fortuyn (LPF), the Party for Freedom (PVV) and Forum for Democracy (FvD). Despite ideological similarities, there are clear differences between these parties in terms of party organization. We argue that the organizational model of the FvD is a synthesis of the LPF and the PVV. To avoid internal dissension that brought about the demise of the LPF, the FvD adopted organizational elements of Geert Wilders’s ‘personal party’. The FvD also drew lessons from the financial limitations of the PVV by creating a large membership base. The findings show clear evidence of institutional learning. By learning from the experiences of others, PRRPs are becoming much better equipped to endure setbacks, which suggests that they are less likely to subside in the near future.</p><p>Der Beitrag ist <a href="https://doi.org/10.1017/S1755773925000049" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> in englischer Sprache im März 2025 bei European Political Science Review erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116589</guid><pubDate>Mon, 10 Mar 2025 10:33:27 +0100</pubDate><title>Neue Publikation: Rechte (T)Räume. Wie extrem rechte Parteien Raum konstruieren und darüber Diskurse radikalisieren. </title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=116589&amp;cHash=4a248cf26af97006c0465eef7a863b14</link><description>Autor*innen: Rolf Frankenberger, Lena Hinz, Olaf Kühne, Bjarne Pfau &amp; Emilia Schmid</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auch gegenwärtig kommt der Kategorie Raum in extrem rechten Diskursen besondere Bedeutung zu, insbesondere in Bezug auf die räumliche Kategorisierung des Eigenen in Abgrenzung zum Fremden (vgl. Frankenberger et al., 2024). Während das Raumverständnis im Nationalsozialismus eine umfangreiche wissenschaftliche Beachtung erfuhr (vgl. Körner, 2001; Mai, 2002), bleibt die Analyse von Raumverständnissen extrem rechter Akteure in der Gegenwart eher randständig. Oftmals beschränkt sich die Untersuchung der Zusammenhänge von Rechtsradikalismus und Raum auf das Themenfeld ‚Rechtsextremismus und ländlicher Raum‘ oder der räumlichen Verortung von Rechtsextremismus (vgl. Rolfes, 2011).</p><p>In unserer explorativen Studie zu Raumverständnissen extrem rechter Parteien haben wir insgesamt neun Partei- und Wahlprogramme aus dem Zeitraum von 2017 bis 2023 untersucht. Gerade weil sich diese Programme an eine breitere Öffentlichkeit richten, eignen sie sich, Vokabulare und deren Anschlussmöglichkeiten an nicht extreme Vokabulare in der Gesellschaft zu untersuchen.&nbsp;</p><p>Ausgehend von den theoretischen Grundlagen im Neopragmatismus, stellen wir im Folgenden unsere methodische Herangehensweise und die zentralen Befunde der Studie vor und diskutieren die Leistungsfähigkeit neopragmatistischer Redeskriptions- und Vokabularanalyse für die Forschung zur extremen Rechten und zur Radikalisierung von gesellschaftlichen Diskursen.</p><p>Der Aufsatz ist im März 2025 <a href="https://www.motra.info/motra-monitor-2023/" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> erschienen in Kemmesies, U., Wetzels, P., Austin, B., Büscher, C., Dessecker, A. Hutter, S. Rieger, D. (Hrsg.): Motra-Monitor 2023/24. Wiesbaden: MOTRA, S. 406-419.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116247</guid><pubDate>Wed, 26 Feb 2025 15:41:57 +0100</pubDate><title>Baden-Württemberg polarisiert sich. Ein Blick auf die Bundestagswahlen 2025</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=116247&amp;cHash=d416499b92ca62a535a8aca8eb8029ca</link><description>Der Beitrag analysiert die Wahlergebnisse der AfD bei der Bundestagswahl 2025 und zeigt die Polarisierung zwischen ruralen und urbanen Räumen anhand von Strukturdaten.
</description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify"><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS9JUmV4LVBhcGVyLUJ1bmRlc3RhZ3N3YWhsLTIwMjUtQmFkZW4tV3VlcnR0ZW1iZXJnLXBvbGFyaXNpZXJ0LXNpY2gucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.KFMNFz_r0Phj9Ljf8mS0VPIpnzLSOviXoka9HzRc-94/IRex-Paper-Bundestagswahl-2025-Baden-Wuerttemberg-polarisiert-sich.pdf">Gesamten Beitrag downloaden</a></p><p class="align-justify">Die extrem rechte, in weiten Teilen offen völkisch-nationalistische, fremdenfeindliche und vom Bundesamt für Verfassungsschutz gerichtsfest als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestufte [1] Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist die (eigentliche) Gewinnerin der Bundestagswahl 2025, bei der mit 83,5 Prozent Wahlbeteiligung ein seit 1990 nicht mehr erreichtes Niveau erlangt wurde. Mit einem Zweitstimmenanteil von 20,8 Prozent konnte die AfD ihr Ergebnis im Vergleich zu 2021 (10,3%) gut verdoppeln und realisierte das in Umfragen im Vorfeld der Wahlen prognostizierte Potential. Dabei konnte die AfD vor allem etwa 1,81 Millionen Nichtwähler*innen mobilisieren und von der Union etwa 1,01 Millionen Wähler*innen abziehen. Auch von der FDP (890.000) und der SPD (720.000) konnte die AfD Wähler*innen gewinnen, gab hingegen selbst kaum Wähler*innen ab [2].</p><p class="align-justify">In Baden-Württemberg war die Wahlbeteiligung mit 83,4 Prozent ebenfalls historisch hoch. Hier konnte die AfD zweistellig zulegen (+10,2 Prozent), kommt somit auf 19,8 Prozent und bleibt leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt erzielte sie in allen 1101 Gemeinden Zugewinne sowohl bei den Erst- als auch den Zweitstimmen. Die Zweitstimmenanteile konnte sie dabei fast überall verdoppeln, allerdings kein Direktmandat erringen, obwohl sie zumindest in Pforzheim darauf gehofft hatte.</p><p class="align-justify">Die Wahlergebnisse sind allerdings ungleichmäßig über das Ländle verteilt. Es zeigen sich wie schon bei den Wahlen zum Europäischen Parlament 2024 [3], den Bundestagswahlen 202 [4] und den Landtagswahlen 2021 deutliche räumliche Muster, die sich jedoch gravierend verschärft haben: <strong>Die eher ruralen Gebiete rücken nach rechts, die urbanen Zentren bleiben weitgehend resilient.</strong></p><p class="align-justify">Zum gesamten Beitrag</p><p>[1] Vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Aktenzeichen: 5 A 1216/22, 5 A 1217/22, 5 A 1218/22</p><p>[2] Vgl. <a href="https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2025-02-23-BT-DE/analyse-wanderung.shtml" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2025-02-23-BT-DE/analyse-wanderung.shtml</a>; 24.02.2025</p><p>[3] <a href="https://uni-tuebingen.de/de/282585" target="_blank">https://uni-tuebingen.de/de/282585</a></p><p>[4] <a href="https://uni-tuebingen.de/de/282576" target="_blank">https://uni-tuebingen.de/de/282576</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116133</guid><pubDate>Fri, 21 Feb 2025 18:00:00 +0100</pubDate><title>Ein Blick zurück. Die AfD bei den Bundestagswahlen 2021 </title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=116133&amp;cHash=5b269336a87b253d4499a786eebb1bb3</link><description>Der Beitrag analysiert die Wahlergebnisse der AfD aus einer räumlichen Perspektive und mittels Strukturdaten.</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS9JUmV4LVBhcGVyLUJ1bmRlc3RhZ3N3YWhsLTIwMjEtUnVlY2tibGljay5wZGYiLCJwYWdlIjoyNTE3Njh9.PFvzb4BxQDM4RkkS4w3ZAHbPpF-G44unXhGZcFMOc54/IRex-Paper-Bundestagswahl-2021-Rueckblick.pdf">Gesamten Beitrag downloaden</a></p><p>Mit der Alternative für Deutschland (AfD) tritt eine extrem rechte, in weiten Teilen offen völkisch-nationalistische, fremdenfeindliche und vom Bundesamt für Verfassungsschutz gerichtsfest als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestufte [1] Partei bei den Bundestagswahlen 2025 an. In aktuellen Umfragen liegt die AfD bei 20 (GMS, 16.-19.2.2025) bis 21(Insa 18./19.2.2025) Prozent. Sollte sie dieses Potential realisieren, könnte die AfD als zweitstärkste Partei in den Bundestag einziehen und auf eine zwar kurze, aber steile „Karriere“ im deutschen Parteiensystem zurückblicken. Gegründet im Februar 2013, nahm die AfD im selben Jahr erstmals an Bundestagswahlen teil, scheiterte aber mit 4,7% an der 5%-Hürde. 2017 erreichte sie 12,6% und zog mit zunächst 94 (am Ende der Legislatur nur noch 87) Abgeordneten als drittstärkste Partei in den Bundestag ein. Diesen Erfolg konnte sie 2021 nicht wiederholen und wurde mit 10,3% lediglich fünftstärkste Kraft. Sie errang 83 Sitze, die sich durch Austritte während der Legislatur auf 76 reduzierten. Allerdings zeichnete sich schon bei den Wahlen zum Europäischen Parlament ein deutlicher Trend nach oben ab -der unter anderem der negativen Haltung gegenüber der Europäischen Union und einer offensiven Anti-Migrationspolitik geschuldet ist. Die AfD erhielt bundesweit 15,9% der Wählerstimmen und damit 15 Sitze im Europäischen Parlament [2].</p><p>Vor den am 23.Februar 2025 anstehenden vorgezogenen Bundestagswahlen am lohnt daher ein Rückblick auf die vergangenen Bundestagswahlen. Wir wählen für diesen Rückblick erstens eine raumorientierte Perspektive, um räumliche Muster aufzuzeigen. Dazu haben wir die Wahlergebnisse der AfD auf Gemeindeebene kartiert. Auf jener Ebene also, die unser aller unmittelbares Lebensumfeld abbildet. Dies ermöglicht einen sehr differenzierten Blick auf die Ergebnisse. Neben bundesweiten Karten haben wir auch Karten für das Land Baden-Württemberg erstellt und gehen auf die räumlichen Muster im Ländle noch einmal besonders ein. Zweitens haben wir eine statistische Analyse durchgeführt, um zu überprüfen, inwieweit die regionalen Unterschiede in den Wahlergebnissen anhand von Strukturdaten erklärt werden können.</p><p>Zwei deutliche räumliche Muster lassen sich so identifizieren: &nbsp;Erstens ist die AfD besonders stark in ruralen Räumen und Lebenswelten, während sie in urbanen Räumen und Lebenswelten eher schwach ist [3]. Zweitens bestätigen die Wahlergebnisse der AfD, dass Deutschland „ungleich vereint“ (Mau 2024) ist. In Ostdeutschland fährt die AfD nach wie vor deutlich mehr Stimmen ein als in den alten Bundesländern. Die im Vergleich zu Westdeutschland größeren Erfolge der AfD sind das Ergebnis eines komplexen Ursachenbündels, das zu regionalen Unterschieden in der politischen Kultur führt. Diese heben jedoch die Unterschiede zwischen Ruralem und Urbanem nicht auf, sondern lediglich auf eine neue Ebene.</p><p>Bei der Analyse von Strukturdaten auf Bundesebene zeigten sich nicht ausreichend durch Bundesland-Dummies kontrollierbare Effekte, die auf regionale Besonderheiten verweisen. Daher haben wir vorerst auf ein bundesweites Modell verzichtet. Für Baden-Württemberg zeigte sich hingegen, dass Strukturdaten, insbesondere Siedlungsstruktur und soziodemographische Daten sowie sozioökonomische Daten durchaus erklärungskräftig sind. Mit unserem Modell können wir immerhin 26% der Varianz in den AfD-Wahlergebnissen erklären, ohne auf Individualdaten zurückgreifen zu müssen.</p><p>Zum gesamten Beitrag</p><p>[1] Vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Aktenzeichen: 5 A 1216/22, 5 A 1217/22, 5 A 1218/22</p><p>[2] Eine Analyse des Abschneidens der AfD bei den Europawahlen 2024 für Baden-Württemberg findet sich hier: <a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/aktuell/baden-wuerttemberg-hat-gewaehlt-ein-blick-auf-die-ergebnisse-der-afd-bei-den-wahlen-zum-europaeischen-parlament/" target="_blank">https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/aktuell/baden-wuerttemberg-hat-gewaehlt-ein-blick-auf-die-ergebnisse-der-afd-bei-den-wahlen-zum-europaeischen-parlament/</a></p><p>[3] Vgl. dazu <a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NDAwMTkxNzcsImV4cCI6MTc0MDEwOTE3NywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDA3MjQtU3RhZHQtaW0tS29wZi5wZGYiLCJwYWdlIjoyNjg0MTl9.poXPg4Dy21PxasaIvCsIR7XZvDvjc0KrHotz3lJXuhc/240724-Stadt-im-Kopf.pdf" target="_blank"><span class="Internetlink">https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NDAwMTkxNzcsImV4cCI6MTc0MDEwOTE3NywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDA3MjQtU3RhZHQtaW0tS29wZi5wZGYiLCJwYWdlIjoyNjg0MTl9.poXPg4Dy21PxasaIvCsIR7XZvDvjc0KrHotz3lJXuhc/240724-Stadt-im-Kopf.pdf</span></a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116139</guid><pubDate>Fri, 21 Feb 2025 14:33:00 +0100</pubDate><title>Neue Publikation: What is the AfD? Germany’s far-right party, explained</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=116139&amp;cHash=7cd4b2c61727348a6dc8b00d406e3c56</link><description>Autor*innen: Prof. Dr. Léonie de Jonge und Dr. Rolf Frankenberger</description><content:encoded><![CDATA[<p>In the weeks ahead of the German election, the far-right party Alternative für Deutschland (AfD) consistently polled around 20%. For the first time, the AfD poses a challenge to mainstream parties’ longstanding strategy of isolating the far right.</p><p>The rise of the AfD is striking, given the country’s history of authoritarianism and National Socialism during the 1930s and 1940s. For decades, far-right movements were generally stigmatised and treated as pariahs. Political elites, mainstream parties, the media and civil society effectively marginalised the far right and limited its electoral prospects.</p><p>The AfD’s breakthrough in the 2017 federal election shattered this status quo. Winning 12.6% of the vote and securing 94 Bundestag seats, it became Germany’s third-largest party — unlocking viable political space to the right of the centre-right party CDU/CSU for the first time in the postwar era.</p><p><a href="https://theconversation.com/what-is-the-afd-germanys-far-right-party-explained-250218" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Ganzen Artikel lesen</a></p><p>Der Artikel ist am 21. Februar 2025 auf Englisch bei The Conversation erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115869</guid><pubDate>Thu, 13 Feb 2025 09:47:31 +0100</pubDate><title>Solidarisch Angriffen auf die Freiheit von Forschung und Lehre entgegentreten</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115869&amp;cHash=d99b83ed16623897d96c3c336e3981d6</link><description>Stellungnahme des Instituts zum aktuellen politischen Diskurs um Gender Studies und die Wissenschaftsfreiheit</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenschaftsfreiheit ist mit Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes (GG) vor politischen Eingriffen geschützt und als Menschenrecht weltweit verbürgt. Sie bildet einen unverzichtbaren Bestandteil demokratischer Staaten und ihrer politischen Ordnung. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte muss diese Freiheit als unantastbares Fundament unserer Demokratie gewürdigt, verteidigt und stets neu verwirklicht werden. Jeder Eingriff in akademische Strukturen und die Freiheit der Forschung beschädigt nicht nur die wissenschaftlichen Institutionen und deren internationales Ansehen; es fügt auch der Demokratie als Ganzes erheblichen Schaden zu. Die Freiheit der Wissenschaft ist untrennbar mit der Freiheit der Gesellschaft verbunden, denn ohne sie gibt es weder Innovation noch Fortschritt – beides jedoch basiert auf Forschung.&nbsp;</p><p>Am 18. Januar 2025 kündigte Alice Weidel auf dem Parteitag der AfD an, dass eine Regierung unter ihrer Führung alle Einrichtungen der Gender Studies schließen würde. „Wir schmeißen alle diese Professoren raus“, so Weidel. Damit konkretisiert sie die programmatische Ablehnung einer ganzen Disziplin und droht, massiv in die Freiheit von Forschung und Lehre einzugreifen. Diese Äußerungen sind nicht nur verfassungswidrig, sondern auch zutiefst antidemokratisch. Mit einem Angriff auf die Gender Studies wird ein Präzedenzfall geschaffen, der sich beliebig auf andere wissenschaftliche Disziplinen und Arbeitsfelder ausweiten lässt.</p><p>Die Unabhängigkeit der Wissenschaft gilt uneingeschränkt für alle Forschungsbereiche. Sie stellt sicher, dass wissenschaftlicher Fortschritt möglich ist, und bildet so die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit von Demokratie und Pluralismus. Konstruktive, sachliche Kritik und die offene Diskussion über Forschung und Lehre in der breiten Öffentlichkeit sind ebenso wichtige Bestandteile dieses Fortschritts wie die Wissenschaftskommunikation. Jegliche Versuche, einzelne Forschende, Forschungsgruppen oder Fachrichtungen zu diskreditieren oder zu bedrohen, lehnen wir in aller Deutlichkeit ab. Wissenschaftsfeindlichkeit und Intellektuellenfeindlichkeit sind zentrale Merkmale autoritärer Politik, die das gesellschaftliche Vertrauen in die Wissenschaft untergraben.</p><p>Wir verurteilen jegliche Drohungen gegen Forschende, sei es im Bereich der Gender Studies oder in anderen Disziplinen. Wir bekräftigen unsere Überzeugung, dass die Autonomie von Wissenschaft und Hochschulen für das demokratische System von entscheidender Bedeutung ist. Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit sind Angriffe auf die Demokratie selbst.</p><p>Der <a href="https://www.fg-gender.de/angriffen-auf-die-freiheit-von-forschung-und-lehre-entschlossen-entgegentreten/" target="_blank" rel="noreferrer">Aufruf</a> wurde zuerst veröffentlicht auf der Website der Fachgesellschaft Genderstudies.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115638</guid><pubDate>Thu, 06 Feb 2025 09:13:00 +0100</pubDate><title>Neue Publikation: These maps of support for Germany’s far-right AfD lay bare the depth of the urban-rural divide</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115638&amp;cHash=aef9d3d3724817a8941e7130c44fd60d</link><description>Autor: Dr. Rolf. Frankenberger</description><content:encoded><![CDATA[<p>The process of industrialisation, globalisation and urbanisation – spreading out from urban centres into the countryside – is one of the core developments of modern society. It has changed people’s lives in almost every part of the world. This is a process that has been going on for more than a century. New lifestyles have developed and traditional ones have been challenged.</p><p>A new division has emerged as a result between the urban and the rural. The two are more than just forms of settlements – they reflect ideals, values and lifestyles. Those who live in towns and cities lead almost entirely different lives to those who live in the countryside.</p><p>Where the two meet, there is potential for tension. And that tension can be politicised. In Germany, the Alternative für Deutschland (AfD), a far-right nationalist and völkisch party, is using the “urban-rural divide” to polarise and mobilise an electorate that is attracted by romanticised notions of purity, tradition, nation and rurality.</p><p>Using spatial and data analysis, we can illustrate the patterns of this politicisation.</p><p><a href="https://theconversation.com/these-maps-of-support-for-germanys-far-right-afd-lay-bare-the-depth-of-the-urban-rural-divide-248405" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Ganzen Artikel lesen</a></p><p>Der Artikel und eine <a href="https://theconversation.com/where-support-for-germanys-far-right-afd-is-growing-and-why-podcast-249045?notice=Article+has+been+updated." target="_blank" rel="noreferrer">Podcast-Folge</a> mit dem Thema “Where support for Germany’s far-right AFD is growing and why” mit Rolf Frankenberger sind im Februar 2025 bei The Conversation erschienen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115170</guid><pubDate>Sat, 25 Jan 2025 13:25:27 +0100</pubDate><title>Hiwi-Stelle am IRex ausgeschrieben</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115170&amp;cHash=b5962941b26db0b65a39a3178bd20afc</link><description>Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) im Umfang von 40 Stunden/Monat im Arbeitsbereich der Professur für Rechtsextremismusforschung mit Schwerpunkt Medien und Öffentlichkeit 
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät ist im Arbeitsbereich der Professur für Rechtsextremismusforschung mit Schwerpunkt Medien und Öffentlichkeit (Prof. Dr. Annett Heft) zum nächstmöglichen Zeitpunkt die folgende Position zu besetzen:</p><h4>Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d)<br>im Umfang von 40 Stunden/Monat, zunächst für 6 Monate.</h4><p>Die Stelle ist im DFG-geförderten dreijährigen Forschungsprojekt zur <i>Identifikation und Klassifikation radikaler und extremistischer Akteure und Akteurinnen auf Telegram </i>angesiedelt. Der Messengerdienst Telegram hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einem wichtigen Mobilisierungswerkzeug antidemokratischer Akteur:innen entwickelt. Daher sollen in diesem Forschungsprojekt die methodischen Herausforderungen systematischer Stichprobenziehung und nachvollziehbarer Akteursklassifikation auf semi-öffentlichen Social-Media-Plattformen wie Telegram untersucht werden.</p><p>Das Projekt ist Teil einer größeren Forschungskooperation und zudem eng mit der Arbeit an der Professur mit Schwerpunkt Medien und Öffentlichkeit verbunden. Die studentische Mitarbeiter:in arbeitet eng mit den Wissenschaftler:innen des Arbeitsbereichs zusammen, wird in alle Belange des Arbeitsbereichs eingebunden und hat die Möglichkeit, eigene Interessen im Kontext der Themen und Ausrichtung des Projekts und des Arbeitsbereichs einzubringen. Die Stelle wird zunächst für 6 Monate ausgeschrieben. Eine Verlängerung im Rahmen der Projektlaufzeit ist angestrebt.</p><p>Bewerbungen sind bis spätestens 12.02.2025 einzureichen.</p><p>Weitere Infos können Sie dem <a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNTAxMjQtQXVzc2NocmVpYnVuZy1IZWZ0LUhpd2kucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.mhFp-l2xc33MJwkvA7MRU389bR_vX2r6jYABdCHFxyM/250124-Ausschreibung-Heft-Hiwi.pdf">Ausschreibungstext</a> entnehmen.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-114882</guid><pubDate>Mon, 20 Jan 2025 17:31:35 +0100</pubDate><title>Stellenausschreibungen bei LAGO/mobirex</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=114882&amp;cHash=5e78889f08a6c7705a423485c8683f84</link><description>Gesucht werden mehrere Projektreferent*innen/Mobile Berater*innen, ein*e Projektreferent*in und eine Verwaltungskraft </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die LAGO – Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. und die dazugehörige Fachstelle „mobirex – Monitoring | Bildung | Information" suchen</p><ul><li>für den Aufbau und die Mitarbeit in Mobilen Beratungsteams in den Regierungsbezirken Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen zum 01.03.2025 oder früher mehrere Projektreferent*innen / Mobile Berater*innen (60-75%) m/w/d.</li><li>für das Monitoring im Themenfeld extreme Rechte und angrenzende Facetten Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ab sofort eine*n Projektreferent*in (100%) m/w/d (Stelle ist auch teilbar).</li><li>zur Unterstützung ihrer Arbeit ab sofort eine Verwaltungskraft (50%) m/w/d.</li></ul><p><a href="https://lago-bw.de/165.html" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Mehr Infos zu den Ausschreibungen</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-114264</guid><pubDate>Thu, 19 Dec 2024 10:25:59 +0100</pubDate><title>Neue Publikation: Is the far right a global phenomenon? Comparing Europe and Latin America: A scholarly exchange </title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=114264&amp;cHash=615ee0f89bdf9239c67cc26a46d24bfa</link><description>Autor*innen: Léonie de Jonge, Vasiliki Georgiadou, Daphne Halikiopoulou, Cristóbal Rovira Kaltwasser &amp; Talita Tanscheit</description><content:encoded><![CDATA[<p>The purpose of the Exchange feature is to publish discussions that engage, advance and initiate new debates in the study of nations and nationalism. This Exchange article is on the subject of the global far right. In the first part, Léonie de Jonge and Talita Tanscheit briefly introduce the topic, emphasising the need for such a dialogue. In the remainder of the exchange, Vasiliki Georgiadou, Daphne Halikiopoulou and Cristóbal Rovira Kaltwasser address the following four questions: (1) Is the far right a global phenomenon? (2) What is causing it? (3) What are the implications of the rise of the far right for democracy? (4) What can we learn from comparing Europe and Latin America? By attempting to deprovincialise scholarship on the far right, our goal is to foster cross-regional dialogue and highlight the importance of comparative research between these two regions.</p><p>Der Aufsatz ist im Dezember 2024 in englischer Sprache <a href="https://doi.org/10.1111/nana.13074" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access</a> in <i>Nations and Nationalism</i>, S. <span class="pageFirst">1</span>–<span class="pageLast">18, erschienen.</span></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-113250</guid><pubDate>Fri, 22 Nov 2024 13:34:16 +0100</pubDate><title>Stellenausschreibungen am IRex</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=113250&amp;cHash=ec45a79cd20cbed5991d6446b91c97ca</link><description>Zu besetzen sind zwei Promotions- und zwei Postdoc-Stellen bei Prof. Dr. Léonie de Jonge und Prof. Dr. Annett Heft</description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText">An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät – Fachbereich Sozialwissenschaften – sind zum Sommersemester 2025 die folgenden Stellen zu besetzen:</p><p class="MsoBodyText">Bei Prof. Dr. Léonie de Jonge:</p><h4>Promotionsstelle (m/w/d), 75 %, befristet auf 3 Jahre, TV-L E13</h4><h4>Postdocstelle (m/w/d), 100 %, befristet je nach Stand des Qualifikationsvorhabens auf 3–6 Jahre, TV-L E13</h4><p>Der Ausschreibungstext kann hier <a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDExMjEtQXVzc2NocmVpYnVuZ2VuLWRlLUpvbmdlLnBkZiIsInBhZ2UiOjI1MTc2OH0.u3y6CvAgt3lA4dpevPstLTE_-zX_W_AadLLNYjQb-9Q/241121-Ausschreibungen-de-Jonge.pdf">heruntergeladen</a> werden.</p><p>Bei Prof. Dr. Annett Heft:</p><h4>Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d), 75 % befristet auf 3 Jahre, TV-L E13</h4><p>Der Ausschreibungstext kann hier <a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDExMjEtQXVzc2NocmVpYnVuZy1IZWZ0LVByb21vdGlvbi5wZGYiLCJwYWdlIjoyNTE3Njh9.Ziy2T3lczQz4aACz-VCJxC7Aq6TcBcmfV71yfI_HC-0/241121-Ausschreibung-Heft-Promotion.pdf">heruntergeladen</a> werden.&nbsp;</p><h4>Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d), 80 % (fortgeschrittener Prä-Doc) oder 100 % (Post-Doc), zunächst befristet auf 3 Jahre, TV-L E13</h4><p>Der Ausschreibungstext kann hier <a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDExMjEtQXVzc2NocmVpYnVuZy1IZWZ0LVBvc3Rkb2MucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.an-aQha1fGejewHcWwEghNsnRYKLqaM4pzGxkmvhoks/241121-Ausschreibung-Heft-Postdoc.pdf">heruntergeladen</a> werden.&nbsp;</p><p>Bewerbungen sind bis zum 10. Januar 2025 einzureichen.</p><p>Zur Stellenausschreibung <a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/aktuell/newsfullview/article/w3-professur-fuer-sozialwissenschaftliche-antisemitismusforschung/" target="_blank">W3-Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-111744</guid><pubDate>Mon, 21 Oct 2024 13:32:37 +0200</pubDate><title>Stellenausschreibung: Postdoc-Stelle am Lehrstuhl Transformationen der Medienkultur (Prof. Dr. Tanja Thomas) im Institut für Medienwissenschaft</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=111744&amp;cHash=fda2a495bcaadcc7f0177c0003261af9</link><description>Akademische*r Mitarbeiter*in (m/w/d; E 13 TV-L, 100%) ab dem 1. Januar 2025</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Stelle ist für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Zentrale Dienstaufgabe ist die Mitarbeit im Forschungsprojekt ‚Rechte Immersion und engagierte Öffentlichkeiten‘. Das Projekt verfolgt das Ziel, Ressourcen und Strategien der Anschlussfähigkeit und Veralltäglichung rechtsextremer Weltanschauungen, die rechte Immersion befördern, systematisch aufzuschlüsseln, darauf basierend Best-Practice-Projekte zur Förderung demokratischer Resilienz auszuwerten und somit ein ‚Response Framework‘ zur demokratischen Resilienzförderung zu entwickeln.</p><p><strong>Bewerbungsfrist: 15.11.2024</strong></p><p>Mehr Infos zur <a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDEwMjEtQXVzc2NocmVpYnVuZy1Qb3N0ZG9jLVJlY2h0ZS1JbW1lcnNpb24ucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.qDHLK62k2JZMh6AfCBotiUjfsbROKQkEPHW-W3a5QQA/241021-Ausschreibung-Postdoc-Rechte-Immersion.pdf">Stellenausschreibung</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110730</guid><pubDate>Thu, 10 Oct 2024 10:48:00 +0200</pubDate><title>Studium Generale: Rechtsextremismus: Erforschen und Entgegentreten</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=110730&amp;cHash=6c9b34cce9cc9da69e732e3b0a09074f</link><description>Die Vorlesungen finden im Wintersemester 2024/25 mittwochs um 18 Uhr c.t. im Kupferbau, Hörsaal 25 organisiert vom Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) statt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die extreme Rechte ist eine ernsthafte Bedrohung für die offene Gesellschaft, für den demokratischen Verfassungsstaat sowie für alle Menschen, die nicht zur „Dominanzgesellschaft“ (Rommelspacher) zählen und aus Sicht rechter Ideologie weniger wert sind als andere. Auch die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit – und damit die Universitäten selbst – sind durch die extreme Rechte angegriffen, die Fakten leugnet und wissenschaftliche Erkenntnisse ausblendet. Aufgabe der Rechtsextremismusforschung ist es, die politischen, medialen und gesellschaftlichen Funktionsweisen des Rechtsextremismus zu verstehen und Politik und Gesellschaft beim Zurückdrängen der extremen Rechten aktiv zu unterstützen.<br>Mit dieser Ringvorlesung wird die Rechtsextremismusforschung als inter- und transdisziplinäres Unternehmen vorgestellt. In diesem Sinn sind auch Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft an der Reihe beteiligt, die sich für eine wehrhafte Demokratie engagieren und dem Rechtsextremismus entgegentreten. Zugleich präsentiert sich mit dieser Reihe das im Mai 2023 an der Universität Tübingen neu gegründete Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der interessierten Öffentlichkeit.</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDA5MjYtUG9zdGVyLVN0dWRpdW0tR2VuZXJhbGUtV2lTZTI0LTI1LnBkZiIsInBhZ2UiOjI1MTc2OH0.bkFH5EtTkC0snFOTIQBdxpUQsh6CskIMmydpotbBVeM/240926-Poster-Studium-Generale-WiSe24-25.pdf" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3">Programm downloaden</a><a href="https://timms.uni-tuebingen.de/List/List?id=UT_202______00%5B12%5D_rvrechtsext_000_&amp;Headline=Rechtsextremismus%20-%20Erforschen%20und%20Entgegentreten" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-3" rel="noreferrer">Video-Aufzeichnungen ansehen</a></p><p><strong>Vorträge</strong></p><ul><li><strong>23.10.2024</strong>: PD Dr. Rolf Frankenberger, IRex, Universität Tübingen: <strong>Rechtsextremismusforschung als transdisziplinäres Programm der politischen Kulturforschung. Begriffe – Konzepte – Forschungsstrategien. Eine Einführung</strong></li><li><strong>30.10.2024:</strong> Dr. Niklas Krawinkel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust des Fritz-Bauer-Instituts Frankfurt/Main: <strong>Politik und Gewalt. Zur Geschichte der extremen Rechten in der Bundesrepublik</strong></li><li><strong>06.11.2024:</strong> Prof. Dr. Léonie de Jonge, IRex, Universität Tübingen: <strong>Von Immigration bis Insekten: Rechtsextreme Akteur*innen und Ideologien im Wandel</strong></li><li><strong>13.11.2024:</strong> Dr. Daniel Köhler, Landeskriminalamt BW/Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg: <strong>Rechte Szenen – Einstieg und Ausstieg. Radikalisierungsforschung und Ausstiegsberatung</strong></li><li><strong>ENTFÄLLT KRANKHEITSBEDINGT!!! 20.11.2024:</strong> Dr. Karsten Wilke, FORENA/Hochschule Düsseldorf | Sebastian Wehrhahn, Die Linke/Deutscher Bundestag | Prof. Dr. Heike Radvan, IRex/Universität Tübingen: <strong>AfD-Verbotsverfahren – Pro und Contra</strong></li><li><strong>27.11.2024:</strong> Prof. Dr. Barbara Stauber, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen | Hannes König, Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung | Alexander Salomon MdL, Vorsitzender der Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“, Landtag von Baden-Württemberg: <strong>Podiumsdiskussion: Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik – Gemeinsam erfolgreich für die offene Gesellschaft?</strong></li><li><strong>04.12.2024:</strong> Prof. Dr. Annett Heft, IRex, Universität Tübingen: <strong>Digitale Kommunikations- und Medienstrategien der extremen Rechten im Vergleich</strong></li><li><strong>Di, 10.12.2024:</strong> NACHHOLTERMIN: Dr. Karsten Wilke, FORENA/Hochschule Düsseldorf | Sebastian Wehrhahn, Die Linke/Deutscher Bundestag | Prof. Dr. Heike Radvan, IRex/Universität Tübingen: <strong>AfD-Verbotsverfahren – Pro und Contra</strong></li><li><strong>11.12.2024:</strong> Alexander Roth, Stv. Leiter der Onlineredaktion des Zeitungsverlag Waiblingen: <strong>Recherche gegen rechts – Lokaljournalismus im Fadenkreuz</strong></li><li><strong>ENTFÄLLT KRANKHEITSBEDINGT!!! 18.12.2024:</strong> Prof. Dr. Tanja Thomas, Institut für Medienwissenschaft, Universität Tübingen (Moderation) | Prof. Dr. Tanjev Schultz, Journalistisches Seminar und Institut für Publizistik, Universität Mainz | Anna Hunger, Chefredakteurin Kontext-Wochenzeitung | Ann-Katrin Müller, Politikredakteurin Spiegel-Hauptstadtbüro: <strong>Podiumsdiskussion: Wann Berichterstattung den Rechten nutzt. Wie parteiisch für die Grundwerte der Verfassung darf und muss Journalismus sein?</strong></li><li><strong>08.01.2025:</strong> Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen: <strong>Das autoritäre Weltbild der Neuen Rechten: Bildungstheoretische Beobachtungen</strong></li><li><strong>15.01.2025:</strong> Prof. Dr. Heike Radvan, IRex, Universität Tübingen: <strong>Erklärungsansätze für das Entstehen extrem rechter Orientierungen. Antworten (und Begrenzungen) der politischen Bildungsarbeit</strong></li><li><strong>22.01.2025:</strong> Prof. Dr. Monique Scheer, Prorektorin Universität Tübingen | Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben | Prof. Dr. Fabian Virchow, Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA), Hochschule Düsseldorf: <strong>Abschlusspodium: Research – Relevance – Responsibility in Zeiten rechtsextremer Bedrohungen. Sozial- und Geisteswissenschaften und ihre gesellschaftspolitische Verantwortung</strong></li><li><strong>Di, 28.01.2025:</strong> NACHHOLTERMIN: Prof. Dr. Tanja Thomas, Institut für Medienwissenschaft, Universität Tübingen (Moderation) | Prof. Dr. Tanjev Schultz, Journalistisches Seminar und Institut für Publizistik, Universität Mainz | Anna Hunger, Chefredakteurin Kontext-Wochenzeitung | Ann-Katrin Müller, Politikredakteurin Spiegel-Hauptstadtbüro: <strong>Podiumsdiskussion: Wann Berichterstattung den Rechten nutzt. Wie parteiisch für die Grundwerte der Verfassung darf und muss Journalismus sein? </strong><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span><strong>Bitte beachten Sie, dass der Nachholtermin der Podiumsdiskussion – anders als die bisherigen Veranstaltungen der Reihe – im Kupferbau-Hörsaal 22 stattfindet und nicht wie gewohnt in Hörsaal 25.</strong></li></ul><p><strong>jeweils Mittwoch, 18 Uhr c. t., Kupferbau Hörsaal 25</strong></p><p><strong>Für die Veranstaltung gilt folgende Antidiskriminierungsklausel: &nbsp;</strong></p><p>Den Veranstaltenden sind ein respektvolles und diskriminierungskritisches freies Miteinander und eine ebensolche Diskussion wichtig. Es ist unser Ziel, mit Ihnen in einem sachlichen, fachlich-angemessenen und möglichst dialogischen Miteinander ins Gespräch zu kommen. Dementsprechend positionieren wir uns als Veranstaltende, wenn Diskriminierungen oder rechte Ideologie geäußert werden. Wiederholte und intendierte Diskriminierungen, Beleidigungen oder diskriminierende oder pauschalisierende Äußerungen, Störungen durch rechte Ideologie oder Beleidigungen führen zum Ausschluss von der Veranstaltung.<br>Die Veranstaltenden behalten sich weiterhin vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.</p><p><strong>Film- und Audiohinweis für die Veranstaltung:</strong></p><p>Wir filmen die Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung und zeichnen eine Audiospur auf. Die Aufnahmen verwenden wir auf Webseiten der Universität und stellen sie Interessierten zum Stream und ggf. Download zur Verfügung. Des Weiteren werden die Aufnahmen im Rahmen der journalistischen Berichterstattung und Weiterverwendung genutzt.<br>Eigene Bild- und Tonaufnahmen sind im Rahmen der Veranstaltung nicht erwünscht.</p><p>Wir wünschen uns und Ihnen allen informative Vorträge und angeregte Diskussionen.</p><p>Ihr Team des Instituts für Rechtsextremismusforschung</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category><category>WiSo-Top-Aktuell</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-111492</guid><pubDate>Tue, 06 Aug 2024 16:28:00 +0200</pubDate><title>IRex Newsletter-Ausgabe August 2024</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=111492&amp;cHash=d1624602a72310117faa18360a4840a3</link><description>Themen: Neue Professor*innen am IRex, aktuelle Forschungsergebnisse, Studium-Generale-Vorlesungen, neue Stellen
</description><content:encoded><![CDATA[<div><p><font>Liebe Kolleg:innen, liebe Engagierte, liebe Interessierte,</font></p></div><div><p>…und das ist vor allem deswegen erfreulich, weil wir drei herausragende Forscherinnen (ja: Forscherinnen) für das IRex gewinnen konnten: Dr. Léonie de Jonge übernimmt die Professur für Rechtsextremismusforschung mit dem Schwerpunkt Politische Akteur*innen und Ideologien. Dr. Annett Heft wird Professorin für Rechtsextremismusforschung mit dem Schwerpunkt Medien und Öffentlichkeit und Heike Radvan tritt die Professur für Rechtsextremismusforschung mit dem Schwerpunkt politische und kulturelle Bildung an. Alle drei starten im Lauf des Wintersemesters. Wir freuen uns sehr, dass alle drei den Ruf nach Tübingen angenommen haben.<br><br><font><strong>Unsere Professorinnen</strong></font></p></div><div><p><strong>Léonie de Jonge</strong> ist derzeit Professorin für Europäische Politik und Gesellschaft an der Universität Groningen, Niederlande und dort am Dokumentationszentrum für niederländische politische Parteien tätig. Sie erforscht rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien und Akteure aus einer international vergleichenden Perspektive. Durch ihre internationale Vernetzung in der Fachwelt trägt sie entscheidend zur Sichtbarkeit des Instituts und des Forschungsschwerpunkts in der Politikwissenschaft bei.<br><br><strong>Annett Heft</strong> ist seit 2022 Leiterin der Forschungsgruppe „Dynamiken der Digitalen Mobilisierung“ am Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft in Berlin, außerdem erforscht sie Muster und Dynamiken von Verschwörungstheorien und rechtsextremen Ideologien am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin. Annett Heft befasst sich in ihrer Forschung mit der vergleichenden Analyse politischer analoger und digitaler Kommunikation und Mobilisierung in Europa. Sie verbindet innovative Ansätze der Kommunikationsforschung mit einer interdisziplinären Perspektive.</p></div><div><p>&nbsp;</p></div><div><p><strong>Heike Radvan</strong> hat seit März 2017 die Professur für „Theorien und Methoden Sozialer Arbeit mit den Schwerpunkten Gemeinwesenarbeit und Rechtsextremismusforschung“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) inne. Am IRex wird sie die erziehungswissenschaftliche Rechtsextremismusforschung profilieren. Dies wird verknüpft mit Konzeptentwicklung für die politische und kulturelle Bildung. Ihre wissenschaftliche Expertise verbindet Heike Radvan über ihre Analysen zu ostdeutschen Spezifika hinaus auf einzigartige Weise mit langjährigen Erfahrungen aus der zivilgesellschaftlichen Beratungs- und Präventionspraxis, auch aus einer geschlechterreflektierenden Perspektive.<font>.</font></p></div><div><p><br><font><strong>Was sonst noch alles war</strong></font>&nbsp;</p></div><div><p>Auch wir waren bis dato nicht untätig. So haben wir über die letzten Monate den strukturellen Institutsaufbau weiter vorangetrieben, eine Vielzahl von Vernetzungs-, Presse- und Kooperationsgesprächen geführt, gefühlt 148.713 Mails geschrieben und beantwortet, zahllose Vorträge gehalten und nicht zuletzt: geforscht.</p><p>Ein Ergebnis davon – und nahezu optimaler Lesestoff für den Sommerurlaub – können Sie hier herunterladen, wenn Sie in einem Universitätsnetz eingeloggt sind: Unser erstes Buch, das sich mit den Raumkonstruktionen heutiger extrem rechter Parteien in Deutschland befasst. <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-45408-1" target="_blank" rel="noreferrer">https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-45408-1</a><br>&nbsp;<br>Wie imaginieren extrem rechte Parteien Raum? Und wie werden diese Raumkonstruktionen in größere Narrative eingebettet?</p><p>In unserer neopragmatistisch ausgerichteten, explorativen, inhaltsanalytischen Untersuchung von Partei- und Wahlprogrammen extrem rechter Parteien in Deutschland zeigt sich die zentrale Bedeutung von Raumkategorien für die Konstruktion des Eigenen und des Fremden. Das Kernnarrativ extrem rechter Parteien bezieht sich dabei auf die Verteidigung des ‚gewachsenen Wesens des deutschen Volkes‘ und der ‚deutschen Nation‘ gegen vielfältige Bedrohungen von innen und außen. Hier eint sie trotz einiger Unterschiede in der Narration und im Vokabular der Rückgriff auf essentialistische Raum- und Gemeinschaftskonstruktionen.<br>Dabei greifen alle Parteien in unterschiedlichem Maße auf extrem rechte Ideologeme wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Anti-Islamismus und übersteigerten Nationalismus zurück. Anhand der kartographischen Aufarbeitung der Befunde wird aufgezeigt, dass sich diese Konstruktionen häufig in Selbstwidersprüche verstricken und nicht in konsistente Raum- und Weltbilder münden.<br><br><font><strong>Studium Generale</strong></font><br>Einen kleinen Ausblick auf den kommenden Herbst gibt es auch noch: Im Wintersemester 2024/25 findet immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr ct im Kupferbau unsere Studium-Generale-Vorlesung zur Rechtsextremismusforschung statt. Dazu haben wir Expert*innen aus ganz Deutschland eingeladen, um das Thema Rechtsextremismus aus unterschiedlichen Blickwinkeln und in verschiedenen Formaten vom Vortrag bis zur Podiumsdiskussion zu betrachten. Das vollständige Programm erscheint in Kürze auf unserer Homepage <a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/" target="_blank">https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/</a> in Kürze.<br><br><font><strong>Stellen</strong></font><br>Nicht zuletzt wird das IRex weiter wachsen und in Kürze einige Stellen ausschreiben. Neben mehreren Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen werden wir nach der Sommerpause eine W3-Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung ausschreiben und auch über den Newsletter versenden. &nbsp;<br>&nbsp;<br>Mit so vielen guten Nachrichten entlassen wir Sie und Euch in einen hoffentlich schönen und erholsamen Sommer.</p><p><br><font>Herzliche Grüße</font></p><div><p><font>Dr. Rolf Frankenberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer</font></p></div><p><font>Reiner Baur, administrativer Geschäftsführer</font></p></div><div><p>&nbsp;</p></div><div><p><font><strong>Newsletter</strong></font></p></div><div><p><font>Wenn Sie Fragen und Anregungen zu unserem Newsletter haben, schreiben Sie uns:&nbsp;</font><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,pgyungvvgtBktgz0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2"><font>newsletter<span style="display:none">spam prevention</span>@irex.uni-tuebingen.de</font></a><font>. Sie kennen weitere Personen, die an unserer Arbeit interessiert sind? Sie wollen den IRex-Newsletter nicht mehr erhalten oder Ihre Adresse ändern? Unter folgendem Link können Sie sich in den Verteiler ein- bzw. austragen:&nbsp;</font><a href="https://listserv.uni-tuebingen.de/mailman/listinfo/irex-news" target="_blank" rel="noreferrer"><font>https://listserv.uni-tuebingen.de/mailman/listinfo/irex-news</font></a></p></div><div><p>&nbsp;</p></div><div><p><font><strong>Förderhinweis</strong></font></p></div><div><p><font>Das IRex ist finanziert vom&nbsp;</font><a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg</font></a><font>.</font></p></div>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109647</guid><pubDate>Tue, 06 Aug 2024 15:35:46 +0200</pubDate><title>Aufzeichnung des Web-Talks: „Von Bautzen bis Brüssel: Wie widerstandsfähig ist die Demokratie?&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109647&amp;cHash=7235d39ba667b5fef9191c1ffbcea9c0</link><description>Die Veranstaltung fand am 27. Juni 2024 u.a. mit Dr. Rolf Frankenberger vom Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) statt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufzeichnung der Online-Veranstaltung finden Sie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=c-TY3ADSYpY" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier</a>.</p><p>Rechtspopulistische, rechtsradikale und rechtsextremistische Bewegungen gewinnen vielerorts in Europa an Einfluss. In Italien oder Ungarn regieren sie bereits, in mehreren deutschen Bundesländern, Landkreisen und Kommunen greifen sie nach politischer Macht. Dabei lernen sie voneinander – gerade auch wenn es darum geht, Macht nicht mehr hergeben zu müssen. Wie widerstandsfähig sind Demokratie und Rechtsstaat demgegenüber? Welche Vergleichbarkeiten, aber auch welche Unterschiede zeigen sich im Vergleich europäischer (Nachbar-)Länder? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Politik und Rechtsstaat einerseits, zivilgesellschaftliche Initiativen und Bündnisse andererseits?<br> Darüber sprechen wir mit Jannik Jaschinski vom „Thüringen Projekt” (Verfassungsblog) zur Frage, welche Möglichkeiten autoritär-populistische Bewegungen haben, das Recht zu missbrauchen, mit Annalena Schmidt, die an der Diakonie Sachsen das Projekt „De-mokratie gewinnt” leitet, und dem Politikwissenschaftler Rolf Frankenberger, der an der Universität Tübingen zu Rechtsextremismus, Populismus und politischen Systemen in Osteuropa forscht.</p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109515</guid><pubDate>Wed, 31 Jul 2024 14:32:53 +0200</pubDate><title>Neue Publikation: Raumkonstruktionen extrem rechter Parteien in Deutschland - Eine explorative Studie</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109515&amp;cHash=3f68452a6d0e70eba69d02d13ddb91b7</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie imaginieren extrem rechte Parteien Raum? Und wie werden diese Raumkonstruktionen in größere Narrative eingebettet?<br> In unserer neopragmatistisch ausgerichteten, explorativen, inhaltsanalytischen Untersuchung von Partei- und Wahlprogrammen extrem rechter Parteien in Deutschland zeigt sich die zentrale Bedeutung von Raumkategorien für die Konstruktion des Eigenen und des Fremden. Das Kernnarrativ extrem rechter Parteien bezieht sich dabei auf die Verteidigung des ‚gewachsenen Wesens des deutschen Volkes‘ und der ‚deutschen Nation‘ gegen vielfältige Bedrohungen von innen und außen. Hier eint sie trotz einiger Unterschiede in der Narration und im Vokabular der Rückgriff auf essentialistische Raum- und Gemeinschaftskonstruktionen.<br> Dabei greifen alle Parteien in unterschiedlichem Maße auf extrem rechte Ideologeme wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Anti-Islamismus und übersteigerten Nationalismus zurück. Anhand der kartographischen Aufarbeitung der Befunde wird aufgezeigt, dass sich diese Konstruktionen häufig in Selbstwidersprüche verstricken und nicht in konsistente Raum- und Weltbilder münden.</p><p>Die Studie ist <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-45408-1" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Open Access</a> bei Springer VS erschienen.</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDA3MjQtWnVzYW1tZW5mYXNzdW5nLVJhdW1rb25zdHJ1a3Rpb25lbi1leHRyZW0tcmVjaHRlci1QYXJ0ZWllbi1pbi1EZXV0c2NobGFuZC5wZGYiLCJwYWdlIjoyNTE3Njh9.mi1k13r6b7nzmHV65gOpmdIMRTmoQwSzh2ClDPlAY6w/240724-Zusammenfassung-Raumkonstruktionen-extrem-rechter-Parteien-in-Deutschland.pdf" class="download">Zur Zusammenfassung der Studie</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109422</guid><pubDate>Wed, 24 Jul 2024 16:00:00 +0200</pubDate><title>Pressemitteilung zur Landespressekonferenz am 24. Juli 2024: „Rechtsextremismus erforschen &amp; dokumentieren, Demokratie stärken – aktuelle Erkenntnisse aus Baden-Württemberg“</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109422&amp;cHash=a5f75c85d26e729d9680e99651a963ad</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Baden-Württemberg leistet Pionierarbeit in der Rechtsextremismusforschung – und damit auch einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie“</p><p>Dr. Rolf Frankenberger: „Raum und Raumkonstruktionen haben für die extreme Rechte auch heute noch hohe Relevanz“</p><p>Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann: „In den letzten Jahren hat eine gewaltige Radikalisierung stattgefunden“</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDA3MjQtUHJlc3NlbWl0dGVpbHVuZy1NV0stUmVjaHRzZXh0cmVtaXNtdXMtRG9rUmV4LUlSZXgucGRmIiwicGFnZSI6MjUxNzY4fQ.4bLMOZJsGbz5wOoc6prG6ijL54MD2AdywDzkTUxCKM0/240724-Pressemitteilung-MWK-Rechtsextremismus-DokRex-IRex.pdf" class="download">zur gesamten Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst </a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109296</guid><pubDate>Wed, 24 Jul 2024 13:35:35 +0200</pubDate><title>Stadt im Kopf</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109296&amp;cHash=4bd11ab3c99b9e625ca886e125ae57d1</link><description>Wie Wahlmuster anhand von ruralen und urbanen Räumen und Einstellungen erklärt werden können. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlergebnisse von Bundestags-, Europaparlaments- und Kommunalwahlen weisen räumli-che Muster auf. Zwar variieren sie von Wahl zu Wahl, aber dennoch bleiben die Muster erstaunlich stabil. Es sind immer die gleichen Regionen der international, urban, plural und universitär gepräg-ten Städte einerseits und verschiedene ländliche Räume andererseits, die sich hinsichtlich der Wahlergebnisse unterscheiden. In den urbanen Regionen sind die Grünen vergleichsweise stark, in den ruralen Regionen die extrem rechte AfD und die konservative CDU.</p><p>Doch wie lassen sich diese Unterschiede erklären? Die herangezogenen Strukturdaten geben darüber nur bedingt Aufschluss, auch wenn insbesondere die Urbanität, also etwa die Siedlungs-dichte, der Anteil von Ausländer:innen an der Wohnbevölkerung oder der Akademisierungsgrad eine Rolle spielen. Die Befunde verweisen auf regionale Produktions-, Kultur-, Denk- und Einstel-lungsmuster als weitere Faktoren, die die räumlichen Muster erklären können.</p><p>Einen theoretischen Zugang zu diesem Phänomen bietet die Unterscheidung zwischen ländlichen und städtischen Gebieten. Ausgehend von Vorüberlegungen von Lefebvre (2013), Förtner et al (2019), Merkel (2019) und Kühne (2016) und anderen erweitern wir die rein physisch-räumliche Dimension der Unterscheidung von städtischen und ländlichen Gebieten und wenden diese Kon-zeption auf die Europawahlergebnisse 2024 in Baden-Württemberg an.</p><p>Anders als rein physisch-räumliche Definitionen von städtischen und ländlichen Räumen beziehen wir die mentale Konstruktion dieser Räume und die in diesen Räumen wirkenden gesellschaftli-chen Umstände mit ein. Denn angesichts der Befunde von Struktur- und Wahldaten gehen wir davon aus, dass genau diese Aspekte einen zentralen Einfluss auf das Wahlverhalten und damit das Zustandekommen von räumlichen Mustern bei den Wahlergebnissen haben.</p><p>Wir betrachten dabei die vollzogene Raumproduktion und unterscheiden in urbane und rurale Raumkonstrukte (siehe vertiefend Lefebvre 2013 und Förtner et al. 2019). Diese finden ihren Ausdruck nicht primär in physisch-materiellen Manifestationen, auch wenn Autobahnen, Ferien-wohnung oder Windkraftanlagen durchaus als Teile des Urbanen begriffen werden können, die in das Rurale gleichsam eindringen. Der mindestens ebenso wichtige Unterschied zwischen Urba-nem und Ruralem zeigt sich in den ganz unterschiedlich ausgeprägten ruralen und urbanen Den-kens- und Lebensweisen.</p><p>Mit der Perspektive der urbanen und ruralen Raumproduktion greifen wir räumliche Muster auf und verstehen diese als „Materialisierungen sozialer Prozesse“ (Förtner et al 2019: 29). Damit wird auch der Gegensatz zwischen Stadt und Land aufgehoben und die Verbindung zwischen Sied-lungsform (Stadt und Land) und Raumproduktion (urbanes und rurales Zusammenleben) über-wunden. Räumliche Muster entstehen folgerichtig nicht aus der Siedlungsform, sondern aus der Produktion urbaner und ruraler Räume.</p><p>Mit Belina (2022: 58) ist das Urbane ein soziales Verhältnis, das durch „die Raumform der Zentrali-tät“ entsteht. Zentralität meint in diesem Zusammenhang die Konzentration verschiedener Dinge und Ereignisse, die zu Differenzerfahrungen im Aufeinandertreffen des Unterschiedlichen führen. Urbanisierung ist ein globales Phänomen, das unabhängig von konkreten Siedlungsformen anzu-treffen ist und potenziell alle Orte der Welt erreicht, sei es durch ökonomische Globalisierung, Inf-rastrukturausbau, Mobilität oder digitale Medien. Gleichzeitig ist auch Rurales unabhängig von der konkreten Siedlungsform an unterschiedlichsten Orten zu finden, aber nicht durch Zentralität son-dern Peripherie geprägt (Lefebvre 2013). Als Konsequenz entstehen neue kleinräumliche Unter-schiede zwischen Urbanem und Ruralem und rücken ins Zentrum des Forschungsinteresses.</p><p>Den Ausgangspunkt dieser Entwicklung stellt das Aufbrechen von Dichotomien insbesondere in der Postmoderne dar. Vielfältigkeit, Uneindeutigkeit und zuweilen auch Inkommensurabilitäten gesellschaftlicher Praktiken sind zunehmend der Normalzustand. Dies betrifft auch und gerade den Gegensatz zwischen Stadt und Land (siehe vertiefend Kühne 2016, Kühne und Weber 2019). Übergänge physischer und mentaler Art zwischen den zuvor getrennten Konstrukten wer-den unschärfer, sie verwischen gleichsam. Dies zeigt sich, wenn urbane Raumformen wie Wind-kraftanlagen in zuvor rural konstruierte Räume eindringen. Und es zeigt sich gleichermaßen, wenn urbane Lebensweisen und -entwürfe wie Wohngemeinschaften, alternative Familienformen, nicht-binäre Identität oder gelebte räumliche und digitale Mobilität vermehrt in zuvor klassisch als rural verstandenen Räume zu finden sind. Gleichzeitig dringen auch rurale (wenn auch vermutlich in kleinerem Maßstab) Einstellungen und Lebensweisen in urbane Räume ein, etwa durch (arbeits-marktbedingte) Migration. Und so finden sich letztlich rurale Identitäten und Einstellungen auch in urbanen Kontexten, in denen ihnen die räumlichen Bezugspunkte fehlen<br> &nbsp;<br> Dort, wo das ‚Urbane‘ und das ‚Rurale‘ sich gegenseitig in Frage stellen, entstehen Konfliktpoten-tiale. Dies geschieht insbesondere dann, wenn zuvor rurale Räume immer stärkeren Urbanisie-rungsprozessen ausgesetzt sind und damit eine Wahrnehmung der Verdrängung des Ruralen verbunden wird. Werden urbane Manifestationen, Merkmale und Eigenschaften wie beispielsweise Globalität, Multikulturalität und Diversität mit negativen Folgen für den ruralen Raum und die mit ihm verbundenen Lebensweisen assoziiert, so bietet das Ansatzpunkte für eine Politisierung von Lebensweisen.</p><p>Extrem rechte Parteien setzen in vielerlei Hinsicht auf eine solche Politisierung, indem sie Bedro-hungen des ‚Eigenen‘, des ‚Traditionellen‘, des ‚Ländlichen‘ konstruieren und mit extrem rechten Ideologemen verbinden. Das Globale, Urbane, Plurale wird so zu einem Feindbild konstruiert (vgl. Frankenberger et al. 2024). Diese Strategien sind insbesondere bei Personen anschlussfähig, die ein eher kommunitaristisches, partikulares und traditionales Weltbild haben und entsprechende Einstellungen teilen. Umfragen und Wahlergebnisse deuten darauf hin, dass ein solches Weltbild eher von Personen im ruralen Raum geteilt wird, die gleichzeitig von (als negativ wahrgenomme-nen) Urbanisierungsprozessen betroffen sind.&nbsp; Den Gegenpol, Personen mit kosmopolitischem Weltbild, finden wir hingegen verstärkt an Orten, welche stark von den Urbanisierungsprozessen profitieren bzw. bereits in vollurbanen Räumen wohnen und das Urbane positiv assoziieren (vgl. Merkel 2019).</p><p>Bezogen auf die AfD Wahlergebnisse bei den letzten Bundestags- und Europawahlen lässt sich zeigen, dass die AfD insbesondere in urbanen Räumen zum Teil deutlich niedrigere Wahlergeb-nisse erzielt als in anderen Räumen. Deutlich wird dies, wenn man die Wahlergebnisse in den Universitätsstädten betrachtet. Diese sind als stark urbane und damit stark kosmopolitische Räu-me zu verstehen. Hier erzielt die AfD deutlich unterdurchschnittliche Wahlergebnisse im Vergleich zum Landesdurchschnitt. Besonders interessant ist dabei, dass die Wahlergebnisse der AfD auch in den angrenzenden Gemeinden sehr häufig niedriger ausfallen als im Durchschnitt. Dies deutet darauf hin, dass in diesen rein physisch-materiell eher ländlich geprägten Räumen starke urbane Einflüsse wirken. Dies dürfte insbesondere durch den Kontakt zu kosmopolitischen Zentren in Form von räumlicher Nähe, aber auch Binnenmigration eher kosmopolitisch und urban geprägter Personen aus den Universitätsstädten ins Umland und die stärkere Einbindung in die Zentralität bewirkt werden.</p><p>Für die Europawahlen 2024 ergibt sich folgendes Bild für Baden-Württemberg. Die AfD legt im Vergleich zu 2019 um 4,7 Prozentpunkte zu und kommt auf 14,7%. Damit liegt sie 1,2 Prozent-punkte unter dem Bundesergebnis. Betrachtet man die Ergebnisse auf Land- und Stadtkreisebe-ne, so ist die CDU mit Ausnahme der Stadtkreise Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg die jeweils stärkste Kraft. In diesen drei Stadtkreisen hat das Bündnis 90/Die Grünen jeweils die meisten Stimmen mit 26,8% (HD), 23,3% (KA) respektive 30,3% (FR) erhalten. Die AfD ist in keinem Land-kreis stärkste Kraft.</p><p>Werden die Ergebnisse der Wahl zum Europäischen Parlament auf kommunaler Ebene aufge-schlüsselt, so zeigen sich drei klare Trends:</p><ol><li>Die AfD legt in allen Kommunen außer in Ibach (Kreis Waldshut) zu. Dort verliert die AfD 2,83 Prozentpunkte. Der maximale Zugewinn liegt bei 16,22 Prozentpunkten in Zimmern unter der Burg. Hinzu kommt, dass sie in Spiegelberg (Rems-Murr-Kreis) mit 29,7% sogar die stärkste Kraft wurde.</li><li>Bündnis90/Die Grünen büßt in allen Kommunen Stimmen ein. Minimal verliert es 0,36 Pro-zentpunkte (Grömbach), maximal 20,45 Prozentpunkte (Böllen). War die Partei bei den Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 noch in 51 Kommunen die stärkste Kraft, so ist sie dies 2024 nur noch in insgesamt sieben Gemeinden, in denen sie die meisten Stimmen erhielt. Neben den schon genannten Stadtkreisen Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg sind dies Konstanz, Tübingen, Merzhausen und Au. Letztere beiden liegen in unmittelbarer Nähe zu Freiburg. Damit verlieren die Grünen in der Fläche ihre Bedeutung.</li><li>Die CDU ist in 1093 Gemeinden die stärkste Kraft. 2019 war sie es in „nur“ 1048.&nbsp; Auch wenn sie in einigen Kommunen zum Teil deutliche Verluste (maximal 14,45 Prozentpunkte in Untermarchtal) erlitt, konnte sie insgesamt 1,2 Prozentpunkte zulegen, den höchsten Zuwachs hatte sie in Seekirch mit 12,99 Prozentpunkten.</li></ol><p>Die Karte in Abbildung 1 zeigt anhand der Ergebnisse der AfD auf Gemeindeebene, in welchen Regionen die AfD wie abgeschnitten hat. Je dunkler die Farbtöne, desto höher die Wahlergebnis-se der AfD bei der Wahl zum Europäischen Parlament 2024. Je heller die Farbgebung, desto niedriger die Wahlergebnisse. Besonders hervorgehoben durch die weiße Umrandung sind jeweils die Universitätsstädte und deren Umland.</p><p>Dabei zeigt sich, dass die AfD in den eher globalisierten, kosmopolitisch orientierten und universi-tär geprägten urbanen Räumen und deren unmittelbarem Umland deutlich schlechter abschneidet als in den eher ruralen Räumen Baden-Württembergs. Besonders stark ist die AfD im Nord- und Ostschwarzwald, auf der Baar, auf der Schwäbischen Alb, im Rems-Murr-Kreis, im Schwäbischen Wald, im Unterland und in der Hohenlohe. Die hier betrachteten Ergebnisse der AfD weisen in die gleiche Richtung wie unsere Analyse der Bundestagswahlen 2021: Die Wahlergebnisse der AfD spiegeln die gesellschaftliche Konfliktlinie zwischen urbanen und ruralen Raumkonstruktionen und den darin aufgehobenen Gegensatz Kosmopolitismus und Kommunitarismus räumlich wider. Auch zeigt sich etwa am Beispiel der Stadt Pforzheim, wie das Rurale im Urbanen zu finden ist und dort vermittelt über Einstellungen zu einem Erstarken der AfD beiträgt. Hier konnte die AfD bei den Kommunalwahlen 22% der Stimmen erringen und stellt im neuen Gemeinderat mit 9 Räten die stärkste Fraktion. Eine genauere sozialräumliche Analyse steht hier noch aus.</p><p>Schon bei der Bundestagswahl 2021 bildeten Bündnis90/Die Grünen und die AfD als Gegenspie-ler die gesellschaftliche Konfliktlinie zwischen urbanen und ruralen Raumkonstruktionen bzw. Kosmopolitismus und Kommunitarismus deutlich ab. Jetzt verlieren die Grünen bei der Wahl zum Europäischen Parlament in der Fläche an Bedeutung und die AfD ist dort stark, wo die Grünen schwach sind. Dieser Zusammenhang ist mit r=-,706 statistisch höchst signifikant. Damit verschiebt sich die Konfliktlinie zugunsten der AfD. Und anhand der kartographischen Darstellung der Ge-winne und Verluste der AfD und der Grünen zeigt sich erneut eine Polarisierung zwischen urba-nen und ruralen Räumen, die auch schon in der Bundestagswahl 2021 sichtbar wurde. Es sind insbesondere die Universitätsstädte und ihr Umland, die besonders resilient gegenüber der AfD sind und in denen die Grünen im Vergleich weniger Stimmen einbüßen.</p><p><strong>Literatur</strong></p><p>Belina, Bernd. 2022. „Land im Westlichen Marxismus. Adorno und Lefebvre“. in Ungleiche ländli-che Räume. Widersprüche, Konzepte und Perspektiven. Bielefeld: transcript Verlag.</p><p>Förtner, Maximilian, Bernd Belina und Matthias Naumann. 2019. „Stadt, Land, AfD. Zur Produktion des Urbanen und des Ruralen im Prozess der Urbanisierung“. Suburban - Zeitschrift für kri-tische Stadtforschung (Band 7, heft 1/2):23–44.</p><p>Frankenberger, Rolf, Lena Hinz, Olaf Kühne, Bjarne Pfau und Emilia Schmid. 2024. Raumkon-struktionen extrem rechter Parteien in Deutschland. Eine explorative Studie. Wiesbaden: Springer VS.</p><p>Kühne, Olaf, und Florian Weber. 2019. Hybrid California. Annäherung an den Golden State, seine Entwicklungen, Ästhetisierungen und Inszenierungen. Wiesbaden: Springer VS.</p><p>Kühne, Olaf. 2016. „Transformation, Hybridisierung, Streben nach Eindeutigkeit und Urbanizing former Suburbs (URFSURBS): Entwicklungen postmoderner Stadtlandhybride in Südkali-fornien und in Altindustrieräumen Mitteleuropas – Beobachtungen aus der Perspektive so-zialkonstruktivistischer Landschaftsforschung“. S. 13–36 in StadtLandschaften. Die neue Hybridität von Stadt und Land., Hybride Metropolen. Wiesbaden: Springer VS.</p><p>Lefebvre, Henri. 2013. „From the City to urban Society“. S. 36–51 in Planetary Urbanization. JO-VIS.</p><p>Merkel, Wolfgang, und Michael Zürn. 2019. „Kosmopolitismus, Kommunitarismus und die Demokra-tie“. S. 67–102 in Internationale Gerechtigkeit und institutionelle Verantwortung, herausgegeben von J. Nida-Rümelin, D. Daniels, und N. Wloka. Berlin, Boston: De Gruyter.</p><p><strong>Kontakt</strong></p><p>PD Dr. Rolf Frankenberger<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tqnh0htcpmgpdgtigtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">E-Mail</a></p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDA3MjQtU3RhZHQtaW0tS29wZi5wZGYiLCJwYWdlIjoyNTE3Njh9.c6qXjLzhuM3CftFU6R9QeIHsSFDs-1OS_WCqhqYMsjE/240724-Stadt-im-Kopf.pdf" class="download">Download der Analyse</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109260</guid><pubDate>Wed, 24 Jul 2024 11:00:00 +0200</pubDate><title>Pressemitteilung: Universität Tübingen beruft drei Professorinnen zur Erforschung des Rechtsextremismus</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109260&amp;cHash=1603a255bc2973bd255c3b0f04434cb4</link><description>Erstes inter- und transdisziplinäres Universitäts-Institut zur Rechtsextremismusforschung in der Bundesrepublik startet zum Wintersemester.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat drei Professuren am neuen Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) besetzt. Professorin Léonie de Jonge erforscht „Politische Akteur*innen, Organisationen und Ideologien“ und vertritt damit die bundesweit erste politikwissenschaftliche Professur im Feld. Professorin Annett Heft wird sich mit Rechtsextremismus aus medienwissenschaftlicher Perspektive befassen, Professorin Heike Radvan aus erziehungswissenschaftlicher Sicht. Alle drei Professorinnen werden im Laufe des Wintersemesters 2024/25 ihre Arbeit an der Universität Tübingen aufnehmen.</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzU4Mzg1NDEsImV4cCI6MTc3NTkyODU0MSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9XaVNvL1JlY2h0c2V4dHJlbWlzbXVzZm9yc2NodW5nL0Rva3VtZW50ZS8yNDA3MjQtUHJlc3NlbWl0dGVpbHVuZy1VVC1NV0stQmVydWZ1bmdlbi1JUmV4LnBkZiIsInBhZ2UiOjI1MTc2OH0.HzdxpzXtW_ut2eRsrcbzf3FxhuN98YmrSCNatpX75c8/240724-Pressemitteilung-UT-MWK-Berufungen-IRex.pdf" class="download">Download der gesamten Pressemitteilung</a></p>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-111489</guid><pubDate>Thu, 21 Dec 2023 16:21:00 +0100</pubDate><title>IRex Newsletter-Ausgabe Dezember 2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/jp/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/newsfullview/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=111489&amp;cHash=09d85a2d723bb680e3418de50256d817</link><description>Themen: Professuren, Publikation zum Forschungsverständnis, Forschungsplattform, Raumverständnisse der extremen Rechten, Netzwerke, Stellenausschreibung
</description><content:encoded><![CDATA[<div><p><font>Liebe Kolleg:innen, liebe Engagierte, liebe Interessierte,</font></p></div><div><p><font>ein halbes Jahr nach unserer Gründung melden wir uns zum Jahresende aus dem Institut für Rechtsextremismusforschung. Im Mai 2023 hat der Senat der Universität Tübingen an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät das eigenständige Institut für Rechtsextremismusforschung (kurz IRex) gegründet. Seitdem arbeiten wir am Aufbau des Instituts – eine Aufgabe, die man im Laufe eines Berufslebens vermutlich nur einmal bekommt.</font></p></div><div><p><font>Konkret bedeutet das: wir führen viele Gespräche mit (potenziellen) Kooperationspartner:innen in Wissenschaft, Staat und Zivilgesellschaft. Dabei erfahren wir viel Zuspruch und Gesprächsbereitschaft, um zusammen für die Demokratie einzustehen. Denn so haben wir den Anspruch an unsere Arbeit formuliert: Mit wissenschaftlichen Mitteln wollen wir die Demokratie und Widerstandsfähigkeit (zivil-)gesellschaftlicher und staatlicher Strukturen gegen rechtsextreme Ideologien und Praktiken stärken. Wir sehen aber auch Herausforderungen. Denn auch Wissenschaft und Forschende sind heute zunehmend Zielscheibe für Hass, Bedrohung und Anfeindungen. Umso wichtiger ist es, die Demokratie gemeinsam zu stärken.</font></p></div><div><p><font>Für Demokratieförderung und Extremismusprävention gibt es viele gute Gründe. Denn Menschenfeindlichkeit und Extremismus nehmen zu und extrem rechte Akteur:innen gewinnen an Einfluss. Seit Jahren wird in diesem Bereich zu wenig getan. Seit zehn Jahren wird immer wieder ein Demokratiefördergesetz angekündigt. Bis heute fehlt dieses und damit die strukturelle Absicherung von vielen Demokratie-Projekten. Viele der Projekte im Bundesprogramm „Demokratie leben“ standen eben erst durch die Haushaltssperre des Bundes vor einer existenziellen Bedrohung. Die unmittelbare Gefahr scheint nach letzten Infos abgewendet. Dennoch: Weiterhin hilft Geld in Form großzügiger Weihnachtsspenden. Da politische Probleme aber primär politisch gelöst werden sollten: Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, Bundestagsabgeordnete und Mitglieder der Bundesregierung anzuschreiben und persönlich anzusprechen. Betonen Sie die Bedeutung von strukturell abgesicherter Demokratieförderung und Extremismusprävention. Es geht dabei nicht um Parteipolitik, sondern um die Grundwerte dieser Republik.</font></p></div><div><p><font>In diesem Sinne, bleiben Sie streitbar und kommen Sie gesund ins neue Jahr!</font></p></div><div><p><font>Herzliche Grüße</font></p></div><div><p><font>Dr. Rolf Frankenberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer</font></p></div><div><p><font>Reiner Baur, administrativer Geschäftsführer</font><br>&nbsp;</p></div><h2><font><strong>Infos aus dem IRex</strong></font></h2><div><p><font><strong>Professuren</strong></font></p></div><div><p><font>Im Juni haben wir drei Professuren für Rechtsextremismusforschung mit verschiedenen Schwerpunkten ausgeschrieben:&nbsp;Die politikwissenschaftliche Professur erforscht vor allem rechtsextreme Akteur:innen, Organisationen und Netzwerke.&nbsp;Die medienwissenschaftliche Professur hat ihren Schwerpunkt in der Erforschung rechtsextremer Diskurse, Medien und Strategien in der Öffentlichkeit&nbsp;und die erziehungswissenschaftliche Professur widmet sich der politischen und kulturellen Bildung, der Transfer- und Implementationsforschung.&nbsp;Die Berufungsverfahren sind aktuell auf der Zielgeraden und wir freuen uns, dass drei Kolleg:innen im April 2024 in Tübingen ihre Arbeit aufnehmen können. Eine vierte Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung werden wir in Kürze ausschreiben.</font></p></div><div></div><div><p><font><strong>Publikation</strong></font></p></div><div><p><font>Wir setzen auf transdisziplinäres Arbeiten, eine lebensweltliche Perspektive und methodischen Pluralismus in unserer Forschung, um Demokratie und Zivilgesellschaft gegen die Bedrohung durch Rechtsextremismus zu stärken. Unser Forschungsverständnis haben wir unter dem Titel&nbsp;</font><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s12286-023-00580-w" target="_blank" rel="noreferrer"><font>“Researching far right extremism – a transdisciplinary, lifeworld, and political culture perspective”</font></a><font>&nbsp;in der Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft skizziert. Wir sind gespannt auf Diskussionsbeiträge.</font></p></div><p><br><font><strong>Forschungsplattform</strong></font></p><div><p><font>Aktivitäten der extremen Rechten erfassen und sichtbar machen und unsere Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen: Das soll unsere Forschungsplattform leisten, an der wir aktuell arbeiten. Dort werden wir räumliche, zeitliche und alltagskulturelle Informationen zu extrem rechten Einstellungen, Ereignisse, Akteur:innen, Organisationen und Netzwerken darstellen. Unsere wissenschaftlichen Analysen ergänzen die Informationen und ordnen sie in den Forschungsstand ein. Dabei konzentrieren wir uns (zunächst) auf Baden-Württemberg und arbeiten unter anderem mit den Kolleg:innen der&nbsp;</font><a href="https://www.landesarchiv-bw.de/de/themen/-dokumentationsstelle-rechtsextremismus/" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Dokumentationsstelle Rechtsextremismus</font></a><font>&nbsp;und der&nbsp;</font><a href="https://lago-bw.de/fachstelle-mobirex.html" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Fachstelle mobirex</font></a><font>&nbsp;zusammen.</font></p></div><div></div><div><p><font><strong>Raumverständnisse der extremen Rechten</strong></font></p></div><div><p><font>In einem Pilotprojekt untersuchen wir in einem Forschungsteam aus Geograph:innen und Politikwissenschaftler:innen, welche Vorstellungen die extreme Rechte von Raum hat. Und wie sie exkludierende Ideologien damit verbindet, um Politik gegen Andersdenkende zu machen. Als Datengrundlage nutzen wir die Programme der extrem rechten Parteien AfD, Die Rechte, III. Weg, Die Heimat, Freie Sachsen und Neue Stärke Partei. Dabei zeigen sich starke Verknüpfungen zwischen Nation, Volk und Staat, die angeblich gegen Bedrohungen von innen und außen geschützt werden müssten. In einem Folgeprojekt wollen wir untersuchen, wie die extreme Rechte ihre Raumvorstellungen auf Social Media verbreitet und damit versucht, Anhänger:innen zu gewinnen.</font></p></div><div></div><div><p><font><strong>Netzwerke</strong></font></p></div><div><p><font>Als IRex bemühen wir uns um Dialog und einen sehr kooperativen Arbeitsstil. Dazu gehört die aktive Mitarbeit in bestehenden Netzwerken: Wir sind Mitglied im&nbsp;</font><a href="https://lago-bw.de/landesnetzwerk-fuer-menschenrechte.html" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Landesnetzwerk für Menschenrechte und Demokratieentwicklung – gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit</font></a><font>&nbsp;sowie im&nbsp;</font><a href="https://vfrd.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Verbund der Forschungszentren für Rechtsextremismus- und Demoraktieforschung (VFRD)</font></a><font>. Auch im&nbsp;</font><a href="https://wi-rex.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung (Wi-Rex)</font></a><font>&nbsp;werden wir mitarbeiten. Der Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg hat uns in den&nbsp;</font><a href="https://www.konex-bw.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Fachbeirat des Kompetenzzentrum gegen Extremismus (Konex)</font></a><font>&nbsp;berufen.</font></p></div><div></div><div><p><font><strong>Stellenausschreibung</strong></font></p></div><div><p><font>Wir suchen Verstärkung: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzen wir eine&nbsp;</font><a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/karriere/newsfullview-stellenangebote/article/assistenz-der-geschaeftsfuehrung-m-w-d-e-10-tv-l/" target="_blank"><font>Assistenzstelle (100%, E10)</font></a><font>&nbsp;und eine&nbsp;</font><a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/karriere/newsfullview-stellenangebote/article/verwaltungsangestellte-r-m-w-d-50-e-6-tv-l/" target="_blank"><font>Sekretariatsstelle (50%, E6)</font></a><font>. Sie wollen bei uns mitarbeiten oder kennen gute Kolleg:innen, die zu uns passen könnten? Bitte bewerben bzw. weitersagen!</font></p></div><div></div><div><p><font><strong>Newsletter</strong></font></p></div><div><p><font>Wenn Sie Fragen und Anregungen zu unserem zukünftigen Newsletter haben, schreiben Sie uns:&nbsp;</font><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,pgyungvvgtBktgz0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2"><font>newsletter<span style="display:none">spam prevention</span>@irex.uni-tuebingen.de</font></a><font>. Sie kennen weitere Personen, die an unserer Arbeit interessiert sind? Sie wollen den zukünftigen IRex-Newsletter nicht erhalten oder Ihre Adresse ändern? Unter folgendem Link können Sie sich den Verteiler ein- bzw. austragen:&nbsp;</font><a href="https://listserv.uni-tuebingen.de/mailman/listinfo/irex-news" target="_blank" rel="noreferrer"><font>https://listserv.uni-tuebingen.de/mailman/listinfo/irex-news</font></a></p></div><div></div><div><p><font><strong>Förderhinweis</strong></font></p></div><div><p><font>Das IRex ist finanziert vom&nbsp;</font><a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><font>Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg</font></a><font>.</font></p></div>]]></content:encoded><category>Rechtsextremismusforschung-Aktuell</category><category>Rechtsextremismusforschung-Archiv</category></item>
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