Zentrum für Islamische Theologie

Newsletter 2/2019

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor Beginn des Wintersemester 2019/2020 sind unsere organisatorischen Vorbereitungen getroffen und wir erwarten nun mit großer Freude unsere Studierenden – ganz besonders die Studienanfängerinnen und -anfänger, die sich für unsere zwei Bachelor- und drei Masterstudiengänge eingeschrieben haben. Eine zusätzliche Freude ist es für uns, dass wir Ihnen heute den neuen Newsletter des Tübinger Zentrums für Islamische Theologie präsentieren können. Erneut gibt es viel zu berichten, da unsere Aktivitäten auch im 8. Jahr unseres Zentrums nicht weniger, vor allem nicht weniger anspruchsvoll geworden sind.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Monate gehört sicherlich unsere mittlerweile vierte Abschlussfeier, die am 20. Juli 2019 in der Alten Aula stattfand. Prorektorin Prof. Dr. Karin Amos übergab den Absolventinnen und Absolventen ihre Urkunden und war von deren Leistungen sichtlich beeindruckt. Ebenso beeindruckend war das musikalische Rahmenprogramm mit dem Ensemble Al-Firdaus aus Granada.

Andere Highlights des Jahres waren die Auszeichnung unseres Mitarbeiters Dr. Abdelaali El Maghraoui mit dem Promotionspreis der Universität Tübingen und die Ernennung unseres ehemaligen Mitarbeiters Dr. Francesco Chiabotti (INALCO Paris) zum Botschafter der Universität Tübingen.  

Auch das Interesse der Landes- und Bundespolitik an unserer wissenschaftlichen Arbeit ist nach wie vor groß. In diesem Newsletter werden wir über den Besuch des Bundestagsabgeordneten Markus Grübel (CDU), der zugleich der Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit ist, berichten.

Personell hat sich wieder einiges geändert. Wir freuen uns, dass Dr. Dženita Karić, Hossam Ouf und Dr. Ali Zaherinezhad unser Team verstärkt haben. Dr. des. Patrick Brooks, Iris Dreher, Mohammad Edris, Elke Schwarzer und Dr. Blanca Villuendas Sabaté hingegen haben das ZITh verlassen. Wir wünschen ihnen alles Gute und bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit.

Abschließend wünschen wir Ihnen eine hoffentlich spannende Lektüre und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Studentinnen und Studenten und ganz besonders unseren Studienanfängerinnen und -anfängern einen guten Start ins Wintersemester 2019/2020.

Prof. Dr. Lejla Demiri
Apl.-Prof. Dr. Erdal Toprakyaran
Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat


Nachrichten

Gottes- und Glaubenskonzepte

Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat hielt am 21. Januar 2019 einen Vortrag zum Thema „Gottes- und Glaubenskonzepte von muslimischen Kindern“ im Rahmen der Ringvorlesung „Facetten und Dimensionen der muslimischen Glaubenspraxis“. Sie stellte eine Studie über die Gottesbeziehungen muslimischer Kinder vor, die zeigt, dass diese bereits im Alter von zirka zehn Jahren ausgesprochen heterogen sind. Sie reichen von einem sehr persönlichen Bezug zu Gott über einen starken Bezug zur Tradition bis hin zu einer Distanz zu beiden Größen.

Forum: Optionalität religiöser Bindung

Am 2. März 2019 leitete Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat gemeinsam mit Prof. Dr. Rita Burrichter (Universität Paderborn) ein Forum „Optionalität religiöser Bindung“ im Rahmen des Theologischen Forum Christentum - Islam der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Dabei wurde deutlich, dass die Optionalität religiöser Bindung zwar eine unverzichtbare Dimension der Freiheitsräume ist, die ein demokratischer Rechtsstaat bereitstellt. Sie stellt für den Unterricht aber auch eine Herausforderung dar, speziell für den Islamischen Religionsunterricht.    

v.li.n.re.: Erdal Toprakyaran, Bernd Engler, Markus Grübel, Abdelmalek Hibaoui
Besuch des CDU-Bundestags­abgeordneten Markus Grübel am ZITh

Anlass für den Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten und Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel, am 4. Juli 2019 am Zentrum für Islamische Theologie (ZITh) war die Diskussion von Themen aktueller gesellschaftspolitischer Relevanz, insbesondere der Imam-Ausbildung in Deutschland, Formen des europäischen Islam und die Seelsorge für Musliminnen und Muslimen in Deutschland mit Vertretern des ZITh und dem Rektor der Universität Tübingen.
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Entdeckung der Heterogenität

Vom 12. bis 13. Juli 2019 nahm Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat an der Tagung Heterogenität als Herausforderung für Religionspädagogik und Erziehungswissenschaft der Theologischen Fakultät der Universität Zürich teil. Sie referierte dort zum Thema "Die ‚Entdeckung der Heterogenität‘ muslimischer Religiosität“. Sie stellte dar, dass verschiedene Homogenitätsdiskurse die religiöse Heterogenität unter Musliminnen und Muslimen verschleiert und die Konsequenzen, die das für die Islamische Religionspädagogik und Theologie mit sich bringt.

Auszeichnung - Promotionspreis 2019

Dr. Abdelaali El Maghraoui wurde auf Vorschlag des Zentrums für Islamische Theologie  in Würdigung seiner herausragenden Dissertation „Geld im islamischen Recht – Die Grundzüge einer Geldtheorie nach der Rechtslogik ausgewählter klassisch-muslimischer Gelehrter“ mit dem Promotionspreis 2019 der Eberhard Karls Universität Tübingen ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen der zentralen Promotionsfeier der Universität Tübingen am 13. Juli 2019 verliehen.

Reading Weekend

Prof. Dr. Lejla Demiri veranstaltete am 30./31. August 2019 gemeinsam mit Prof. Dr. Astrid Meier (Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Samuela Pagani (Università del Salento) in Tübingen ein Reading Weekend mit dem Titel „Old Texts, New Readings: Exegesis and Creativity in Early Modern Islamic Theology". Behandelt wurden Texte von ʿAbd al-Ghanī al-Nābulusī (1641-1731), der im osmanischen Syrien eine zentrale Figur für nahezu alle Bereiche islamischer Theologie war.
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Nominierung für den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung

Mit seinem Wettbewerbsbeitrag „Wer hat hier das Sagen? Recht und Gesellschaft im Lichte einer islamrechtlichen Geldtheorie“ wurde Dr. Abdelaali El Maghraoui für den Deutschen Studienpreis 2019 nominiert. In der Rubrik Geistes- und Kulturwissenschaften ist er somit unter den zehn besten Promovierten, die das Kuratorium für die Endrunde ausgewählt hat.
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Artikel und Berichte

Studium und Lehre

Blockseminar Scriptural Reasoning

Bereits zum fünften Mal veranstalteten Prof. Dr. Lejla Demiri und Prof. Dr. Christoph Schwöbel (Ev. Theologie, jetzt University of St Andrews) Anfang Juli ein Scriptural Reasoning-Seminar. Studierende der islamischen und der evangelischen Theologie beschäftigten sich gemeinsam mit koranischen und biblischen Texten zu Fragen des Heils und der Rechtleitung. Während einige schon mehrmals dabei waren, war die Methode für andere, unter anderem auch für Austauschstudierende, noch neu. Die spannenden theologischen Gespräche und interreligiösen Begegnungen sollen auch in Zukunft in dieser Form fortgesetzt werden.

Breaking Barriers

Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse für den Unterricht fruchtbar gemacht werden? Ende Juni veranstalteten zwei Lehrerinnen aus Birmingham, UK, am ZITh einen Workshop zum Thema „Breaking Barriers“. Sie verwendeten Texte aus der Brill-Reihe „Christian-Muslim Relations“ zu verschiedenen historischen Epochen und setzen diese kreativ ein, um ein nuanciertes Verständnis der Geschichte zu vermitteln und falschen Vorstellungen entgegenzuwirken. Studierende und Dozentinnen und Dozenten des ZITh waren begeistert von den lebendigen und interaktiven Lehrmethoden.

Workshop zu Koran-Rezitation

Der renommierte Koran-Rezitator und Musiker Ali Keeler bot am 18. und 19. Juli 2019 einen Workshop zu Koran-Rezitation für Studierende des ZITh an. Ali Keeler erhielt seine Iğāza von Sheikh Abdur Razzaq Bahlawan 2007 in Damaskus und lehrt seit zehn Jahren in Spanien, Frankreich, England und Deutschland. Der Workshop war eine Bereicherung der Lehrveranstaltungen des ZITh im diesjährigen Sommersemester.

Forschung

Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung

Dr. Mujadad Zaman und Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat erhielten für ein gemeinsames Projekt eine dreijährige Förderung der Baden-Württemberg Stiftung über 145.000 €. Unter dem Titel „Religious Education Teachers Training Project: Internationalizing, Learning and Mentoring (ILM)” sollen deutsche Studierende der Islamischen Religionslehre des ZITh die Gelegenheit erhalten, von Erfahrungen in anderen europäischen Ländern, v. a. Großbritannien und Bosnien, zu profitieren.
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Veranstaltungen

Buchvorstellung

Das Woolf Institute Cambridge, das international für seine Forschung zu Beziehungen zwischen Juden, Christen und Muslimen bekannt ist, lud am 20. Februar 2019 im Rahmen der „Library Talks Series“ zur Buchvorstellung ein. Prof. Dr. Lejla Demiri (ZITh) und Rev. Dr. Yazid Said (Liverpool Hope University) präsentierten das gemeinsam herausgegebene „The Future of Interfaith Dialogue. Muslim-Christian Encounters Through a Common Word”. Der Band nimmt das zehnjährige Jubiläum von „A Common Word Between Us and You“ (ACW) zum Anlass, um verschiedene Reaktionen auf ACW zusammenzutragen und zu reflektieren. Darüber hinaus wurde das Buch auch am 30. April an der Liverpool Hope University vorgestellt sowie am 15. Juli in Tübingen.

Besuch des neuen DITIB-Vorstandes

Der Vorstandsvorsitzende der DITIB, Kazım Türkmen, besuchte am 9. April 2019 die Universität Tübingen, begleitet vom Generalsekretär, Abdurrahman Atasoy, und dem Stellvertretenden Buchhalter, Erdinç Altuntaş, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender des DITIB Landesverbandes Baden-Württemberg ist, und in Begleitung des Religionsattachés der türkischen Botschaft Köln, Dr. des. Muharrem Kuzey, und des Religionsattachés aus Stuttgart, Musa Uzun.
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Infostand des ZITh bei einem Berufs- und Studieninfotag

Am 15. Juni 2019 haben Kübra Kısa, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Islamische Theologie Tübingen (ZITh), und Simge Sara Özlü, Studierende des Bachelor of Education Studiengangs am ZITh, das Zentrum beim Berufs- und Studieninfotag 2019 in Karlsruhe vorgestellt. Die Veranstaltung wurde vom DITIB Landesjugendverband Baden organisiert und richtete sich an alle Interessierten. Sie war wohlbesucht, wobei das Interesse an einem Studium am ZITh groß war.

Vortrag an der Universität Paderborn

Jun.-Prof. Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino und Hossam Ouf hielten auf der Tagung "Ways to Reconciled Diversity in Christianity and Islam" an der Universität Paderborn zusammen den Vortrag “From the Ṣaḥābī to the corpora of Hadith: Theology and canon formation in Sunni and Shi'i Islam ”. Die Tagung fand vom 24. bis 26. Juni statt und brachte shi'itische und sunnitische Theologen aus Deutschland, dem Iran und Tunesien zusammen, sowie katholische und protestantische Spezialisten der Ökumene. Der Vortrag regte zu einer bemerkenswerten Diskussion an und zeigte, dass der Hadithüberlieferung und ihrer theologischen Grundlagen eine zentrale Bedeutung für die inner-islamischen Verständigung zukommt. 

Kongress in Paris

Vom 3. bis 5. Juli  fand der dritte Kongress des Groupement d’Intérêt Scientifique Moyen Orient in Paris an der Sorbonne-Pantheon statt. Jun.-Prof. Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino hielt einen Vortrag zu dem Thema “The Aesthetics of Hadith: Nūr al-Dīn Iṭr's literary and perception-related approach to Hadith as a strategy of renewal” in dem Panel "Les débats contemporains autour du hadith".
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Gender Justice in Muslim-Christian Readings

Die Gleichstellungskommissionen des ZITh, der Ev.-theol. Fakultät und der Kath.-theol. Fakultät luden gemeinsam im Rahmen des TEAching Equality-Programms Prof. Dr. Anne Hege Grung (Universität Oslo) ein. Die Professorin veröffentlichte zahlreiche Artikel zu Gender und muslimisch-christlichen Beziehungen, zu Konzepten interreligiösen Dialogs, sowie zur religiösen und lebenspraktischen Vielfalt in Norwegen. Am 9. und 10. Juli hielt sie in Tübingen eine Vorlesung und ein Seminar zum Thema „Gender Justice in Muslim-Christian Readings“. Sie berichtete von unterschiedlichen Umgangsweisen muslimischer und christlicher Frauen mit gender-relevanten Passagen des Korans und der Bibel, wie sie sie bei ihrem Dissertationsprojekt beobachtet hatte.

Abschlussfeier

Die diesjährige Abschlussfeier fand am 20. Juli 2019 in der Alten Aula statt. Prorektorin Prof. Dr. Karin Amos übergab den Absolventinnen und Absolventen ihre Urkunden und war von deren Leistungen sichtlich beeindruckt. Jun.-Prof. Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino sprach von Seiten des Professoriums. Er erteilte den Absolventinnen und Absolventen eine besondere Ehre, indem er ihnen die Iğāza für einen Hadith über Gottes Barmherzigkeit weitergab. Züleyha Eser-Koçyiğit vertrat die Studierenden und ließ in ihrer Rede Erinnerungen aus dem Studium lebendig werden. Ein Genuss war auch die musikalische Begleitung durch Ali Keeler und Omar Benlamlih vom Al-Firdaus Ensemble aus Granada.

Internationales Symposium “Islamic Family Law in Europe and the Islamic World”

Vom 25.-27. September fand das internationale Symposium „Islamisches Familienrecht in Europa und der islamischen Welt“ im Schloss Herrenhausen in Hannover statt. Das Symposium war eine Kooperation zwischen der Universität Tübingen (Prof. Dr. Mouez Khalfaoui) und der Oxford University (Prof. Dr. Justin Jones). 
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Besuch von Cheikh Khaled Bentounes und Taoufik Hartit

Cheikh Khaled Bentounes, Ehrenpräsident der „Scouts Musulmans de France“, und Initiator des „Internationalen Tages des friedlichen Zusammenlebens (16. Mai)“, hat gemeinsam mit Taoufik Hartit vom „Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands“ am Donnerstag, 26.09.2019, unser Zentrum besucht. Jun.-Prof. Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino und Zentrumsdirektor Prof. Dr. Erdal Toprakyaran haben sie empfangen und über unsere vielfältige Arbeit informiert.

Fachtagung Sexualität, Gender und Religion

Seit tausenden von Jahren haben die Religionen die verschiedenen Aspekte des menschlichen Lebens geprägt, Sexualität bildet hier keine Ausnahme. Sexualität, Körper und Geschlechterrollen wurden von den unterschiedlichen Religionen normiert und bewertet. Diese im Laufe der Jahrhunderte von den Religionsgemeinschaften produzierten Normen sind in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zu einem Gegenstand der kritischen Forschung geworden, sowohl innerhalb der jeweiligen Theologien als auch in anderen Disziplinen. Die Fachtagung "Sexualität, Gender und Religion in gegenwärtigen Diskursen" am 27. und 28. September 2019, die der Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik organisiert hat, widmete sich diesem Thema.
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Internationalisierung

Francesco Chiabotti als Botschafter der Universität Tübingen

Dr. Francesco Chiabotti, der 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Islamische Glaubenslehre am ZITh forschte und nun am Institut National des Langues et Civilisations Orientales (INALCO) in Paris lehrt, wurde von Prof. Dr. Lejla Demiri als Boschafter der Universität Tübingen vorgeschlagen. Dieser Titel wird Alumni verliehen, die international tätig sind und enge Beziehungen zu ihrer Alma Mater gehalten haben.
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Teach@Tübingen-Fellowships

Erneut ist über das Teach@Tübingen-Fellowship eine vielversprechende junge Wissenschaftlerin zum Team des ZITh gestoßen. Dr. Dženita Karić erhielt 2018 für ihre Arbeit zur Hajj in der bosnischen Kulturgeschichte ihren Doktortitel von der renommierten School of Oriental and African Studies (SOAS) der University of London. Eingeladen wurde sie über den Lehrstuhl für Islamische Glaubenslehre von Frau Prof. Dr. Lejla Demiri. Aktuell forscht sie zu frühmodernen osmanischen Faḍāʾil-Hadithen und zur Geistesgeschichte von Gender-Konzeptionen im 19. Jahrhundert. Im Sommersemester unterrichtete sie am ZITh die Kurse „Women and Gender in History of Islam“ und „Mobilities in Islam“.

Ankündigungen

Christliche und islamische Hermeneutik

Im Rahmen des Projekts INTER RELIGIO findet – in Kooperation mit der Universität Tübingen – vom 10. Oktober bis 12. Oktober an der Universität Basel eine internationale Tagung statt. Das Thema ist die „Christliche und islamische Hermeneutiken im Dialog“. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.interreligio.unistra.fr/de.

Publikationen

Liste

  • El Maghraoui, Abdelaali: Geld im islamischen Recht. Die Grundzüge einer Geldtheorie nach der Rechtslogik ausgewählter klassisch-muslimischer Gelehrter, Baden-Baden: Nomos, 2019. Link
  • Toprakyaran, Erdal, „Lässt Religion Raum für Erneuerung? Islamische Gottesbilder in Geschichte und Gegenwart“, in: Reformation im Islam. Perspektiven und Grenzen. J. Klußmann/M. Kreutz/A. Sarhan, Springer VS Wiesbaden 2019, S. 31-44.
  • Toprakyaran, Erdal, “Positions and Actions in European Islam”, in: Religious Literacy, Law and History. Perspectives on European Pluralist Societies. A. Melloni/F. Cadeddu (Hg.), Routledge, Abingdon 2019, S. 199–205.
  • Ulfat, Fahimah (2018): Muslimische Kinder und ihre Formen der Selbstrelationierung zu Gott und zu immanenten Größen. In: Klöcker, Michael/Tworuschka, Udo (Hg.): Handbuch der Religionen. Helmstedt: Westarp Science Fachverlage.
  • Ulfat, Fahimah (2018): Das Kamishibai als erzählgenerierender Eingangsstimulus für narrative Interviews mit Kindern. In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 70, S. 49–60.
  • Vimercati Sanseverino, Ruggero, “Transmission, ethos and authority in hadith scholarship: A reading of al-Qāḍī ʿIyāḍ’s (476-544/1083-1149) handbook of hadith science ’The Elucidation of the principles of transmission and of the transcription of audition”, MIDEO: Volume Special sur l’autorité du hadith, Institut Français d’Archéologie Orientale au Caire, 34/2019, S. 35-80.
  • Vimercati Sanseverino, Ruggero, «La théologie islamique à l’université? Perspectives pour l’Europe», Administration. Revue de l‘Administration Territoriale de l’État, Dossier La Laïcité, 261/2019, S. 80-82.

Impressum des ZITh-Newsletters
Herausgeber

Zentrumsvorstand
Apl. Prof. Dr. Erdal Toprakyaran, Prof. Dr. Lejla Demiri, Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat

Redaktion

Elisabeth Jurcic, Serdar Uludağ

Kontakt

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Rümelinstr. 27
72070 Tübingen

 

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