Uni-Tübingen

Christoph Dominik Blum

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Doktorand)

Teilprojekt E04: Bedrohungskommunikation, Bewältigungspraxis und Finanzmarktspekulation. Wertpapierhaussen, Börsencrashs und Wissenspraktiken (18. – 19. Jh.)

Beruflicher Werdegang

2013-2019
Studium der Fächer Geschichte, Politik und Wirtschaft, Philosophie/Ethik an der Eberhard Karls Universität Tübingen

2015
Praxissemester am Solitude-Gymansium in Stuttgart-Weilimdorf

2016
Praktikum bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

2018
Erstes Staatsexamen (Geschichte, Politik und Wirtschaft)

2019
Erstes Staatsexamen (Philosophie/Ethik)

8/2019
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“

Forschungsprojekt im Rahmen des SFB 923

Thema: Deutsches Eisenbahnfieber 1835-1844


Im 18. und 19. Jahrhundert gab es in Europa immer wieder Phasen von Hyperspekulation und Börsencrashs. Die übergeordnete Fragestellung des Teilprojekts richtet sich auf den diachronen, interepochalen und internationalen Vergleich der Sammlung und Generierung von Wissen über Hyperspekulation und Börsenabstürze und die Anwendung dieser Informationen in unterschiedlichen Situationen. Im Fokus stehen hierbei vor allem wissens- und wirtschaftsgeschichtliche Fragestellungen.
Teiluntersuchung TU2 widmet sich den Wissenspraktiken im Umfeld der Eisenbahnspekulationsblase während des sogenannten „Deutschen Eisenbahnfiebers“ von 1835 bis 1844 mit besonderem Fokus auf den Finanzplatz Berlin und den Börsencrash 1844. Untersucht werden dabei nicht nur das Verhalten und das Wissen der Akteure an den Börsenmärkten selbst, sondern auch die Eingriffe von staatlicher Seite, maßgeblich der preußischen Regierung.