Uni-Tübingen

Manuel Dieterich

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Doktorand)

Teilprojekt E06: Bedrohung und Diversität im urbanen Kontext. Ethnisch heterogene und ungleiche Stadtteile im Globalen Süden

Beruflicher Werdegang

2010-2014
Bachelorstudium der Soziologie und Politikwissenschaft (Nebenfach) an der Universität Tübingen. Bachelorarbeit: "Die Grenzen Europas"

2013-2017
Tutor für diverse Seminare u. a. Interaktion und Geschlecht, Das Fremde und das Eigene, Wissenssoziologische Diskursanalyse, Interviewanalyse

2014-2017

Masterstudium Soziologie mit Schwerpunkt empirische Sozialforschung an der Universität Tübingen. Masterarbeit: "Legitimierung und Delegitimierung von Kritik. Eine empirische Untersuchung eines Konflikts um den Neubau einer Flüchtlingsanschlussunterbringung"

2014-2017
Wissenschaftliche Hilfskraft des SFB 923 "Bedrohte Ordnungen" im Teilprojekt E06 "Bedrohung und Diversität im urbanen Kontext" (Leitung Prof. Nieswand)

2017-2019
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Migration und Diversität von Prof. Boris Nieswand, Institut für Soziologie der Universität Tübingen Dissertationsprojekt: "Bedrohung, Diversität und Urbanität in Johannesburg"

Seit Juli 2019
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am SFB 923

Forschungsprojekt im Rahmen des SFB 923

Thema: Bedrohung, Diversität und Urbanität in Johannesburg (Arbeitstitel)

Abstract:

Einzeluntersuchung im Rahmen des geplanten Projekts „Bedrohung und Diversität im urbanen Kontext. Ethnisch heterogene und ungleiche Stadtteile im globalen Süden“

Betreuung: Prof. Dr. Boris Nieswand (Universität Tübingen)

Die in Johannesburg ausgewählte Nachbarschaftskonstellation liegt in dem Außenbezirk Krugersdorp im Westen der Stadt. Die wohlhabendere Nachbarschaft, die weitestgehend von Personen bewohnt wird, die der unteren Mittelklasse zuzurechnen sind, steht einer informellen slumartigen Nachbarschaft entgegen. Getrennt bzw. verbunden werden sie durch ein karges Brachland, in welchem sogenannte ‚zama zama‘ illegal nach Gold schürfen. Ziel des Projekts ist die lokale Untersuchung der Auswirkungen von Bedrohungskommunikationen im Kontext von urbanen Diversitätskonfigurationen auf das Zusammenleben.

Forschungsschwerpunkte
  • Moralsoziologie
  • Stadtforschung, Nachbarschaft
  • Migration, Flüchtlingsforschung
  • Soziologie der Kritik
  • Mikrosoziologie
  • Methoden qualitativer Sozialforschung, insbesondere Ethnografie, Grounded Theory und Wissenssoziologische Diskursanalyse

 

Publikationen

Monographien und Beiträge

2019

  • Moralisierung eines Konflikts. Eine lokale Auseinandersetzung zwischen Stadtverwaltung und Anwohnendeninitiative um den Neubau einer Anschlussunterbringung für Geflüchtete. Z'Flucht - Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung 3 (1), S. 44-70.

2018

2017

  • Vermessen und Teilen. Praktiken und Diskurse des Teilens digitaler Selbstvermessungsdaten. AutorInnen: Kaan Atanisev, Lukas Dawgiert, Manuel Dieterich, Thomas Lauterwasser, Max Leckert, Matthias Leger, Alexander Orlowski, Susanne Panzitta, Sebastian Steidle, Maria Tiede. Tübingen: Universitätsbibliothek Tübingen. Online unter: https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/75263

2016

Vorträge

2019

  • Macht – Moral – (Un-)Sichtbarkeit. Moralische Dimensionen der (Un-)Sichtbarkeit von Geflüchtete am Beispiel eines Konflikts um den Neubau einer Anschlussunterbringung. Vortrag auf dem interdisziplinären Workshop ‚Un-/Sichtbarkeit der Migration. Zugänge der visuellen Anthropologie‘ vom 01.-03.08.2019, Ludwig-Maximilians-Universität München.
  • „Bruchlinien stadtverwalterischer Legitimität. Überlegungen zu Rechtfertigungsnarrativen an Beispielen migrationsbezogener Partizipationsformate“. Vortrag (gemeinsam mit Jan Lange) auf der Tagung ‚Stadt – Migration – Moral. Ethnographische Zugriffe auf lokale Rechtfertigungsordnungen‘ am 11.04.2019, Universität Tübingen.

2018

  • „Moral in einem Konflikt im Kontext von Flüchtlingsunterkünften“. Vortrag auf dem Workshop ‚Integration von Geflüchteten: Praxis trifft Wissenschaft‘ am 28.9.2018, Landratsamt Tübingen.

 

 

Organisation von Konferenzen/Panel

2019/09

  • International Summer School ‘Problematizing Morality. Ethnographic Approaches to the Normative Dimensions of Everyday Life‘ (gemeinsam organisiert mit Lukas Fehr, Moritz Fischer, Jan Hinrichsen, Damian Martinez und Frankziska Veit (alle Universität Tübingen)), 24.-27.09.2019, Universität Tübingen.

2019/07

  • Summer School ‚Schreiben in der Qualitativen Forschung‘ (zusammen mit Jörg Strübing, Ursula Offenberger und Babara Stauber), 29.-30.07.2019, Universität Tübingen.

2019/04

  • Spring School ‚Qualitativ Forschen‘ (zusammen mit Jörg Strübing, Ursula Offenberger und Babara Stauber), 11.-12.04.2019, Universität Tübingen.

2019/04

  • Tagung: ‚Stadt – Migration – Moral. Ethnographische Zugriffe auf lokale Rechtfertigungsordnungen‘ (11.-12.04.2019 Universität Tübingen, gemeinsam organisiert mit Jan Lange (Universität Tübingen))

2014/10

  • Organisation der Ad-hoc Gruppe Krisen, Prozesse, Potentiale (gemeinsam organisiert mit Simon Scholz (Universität Bamberg)) auf dem 37. Kongress der DGS in Trier

2014/01- 2015/10

  • Mitglied des Organisationsteams des 5. Studentischen Soziologiekongresses ‚Denken über(-)denken‘ 2015 in Tübingen. U.a. zuständig für PR, Rahmenprogramm, Ad-hoc Gruppe auf dem Kongress der DGS 2014

 

Lehre

  • SoSe 19: MA-Seminar "Urbanität in Theorie und Praxis. Soziologische Zugänge zur Stadt" am Institut für Soziologie der Universität Tübingen
  • WS 18/19: BA-Seminar "Mikrosoziologie: Ethnografie urbaner Interaktionen" am Institut für Soziologie der Universität Tübingen
  • SoSe 18: MA-Seminar "Theorien zur Staatlichkeit" am Institut für Soziologie der Universität Tübingen
  • WS 17/18: BA-Seminar "Mikrosoziologie: Interaktion und Protest" am Institut für Soziologie der Universität Tübingen