Uni-Tübingen

Ausschreibung im Bereich Rechtswissenschaften

02/16/2021

BMBF: Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung

Fristen: 30.04.2021, 15.03.2022, 15.03.2023, 15.03.2024 (Projektskizzen, zweistufiges Verfahren)

Ziel ist es, einzelnen Akteuren aus Deutschland die internationale Vernetzung, den Aufbau von europäischen Konsortien sowie die Ausarbeitung eines EU-Antrags zu ermöglichen und so die Einreichung eines Projektantrags im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm zu erreichen. Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags erforderlich sind, z. B. Personal- und Reisemittel sowie die Organisation spezifischer Veranstaltungen mit dem Ziel der Konsortialbildung. Auch die Einbindung von Dienstleistenden zur professionellen Unterstützung der Antragstellung ist erwünscht.

Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind. Mit dem Stichtag im Jahr 2021 ist dies erstmals möglich für das Arbeitsprogramm 2022.

Die förderfähigen Aktivitäten umfassen die Befassung mit dem vorgesehenen Förderinstrument, Arbeiten zur frühzeitigen Aufstellung eines Kernkonsortiums und zur themenspezifischen Netzwerkbildung, bis hin zu der Ausarbeitung und finalen Einreichung des EU-Antrags. Diese Förderrichtlinie zielt primär auf eine deutsche Koordination des EU-Antrags ab. Bei der Erstellung der EU-Anträge soll die Beratung der NKS Sicherheitsforschung (NKS Sicherheit) in Anspruch genommen werden. Die Einbindung weiterer – insbesondere europäischer – Partner (auch Praxispartner) als assoziierte Partner ist gewünscht. Um Wissen dahingehend aufzubauen, wie qualitativ hochwertige und auch im Hinblick auf die formalen und Managementaspekte erfolgreiche Anträge erstellt werden können, ist es erwünscht, dass der Antragstellenden sich durch einen professionellen Akteur in diesem Bereich unterstützen lässt.

Antragsberechtigt sind:

  • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
  • Behörden und deren Forschungseinrichtungen,
  • andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern,
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • BOS und andere Anwender aus dem Bereich der Sicherheitsforschung,
  • Kommunen,
  • Verbände und Non-Profit-Organisationen.

Voraussetzung ist die Vorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die einen Bezug zum Cluster 3 „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“ von Horizont Europa aufweisen und – soweit ein offizielles Arbeitsprogramm für das Folgejahr zum Einreichungsstichtag vorliegt – einen konkreten Bezug zu einem der für das Folgejahr avisierten Topics herstellen.

Liegt zu einem Einreichungsstichtag der Förderrichtlinie das Arbeitsprogramm für Cluster 3 nicht final vor, können dennoch Projektskizzen eingereicht werden. Diese müssen sich auf einen Themenbereich des Clusters 3 beziehen. Eine Beratung durch die Nationale Kontaktstelle Sicherheit (NKS) vor der Einreichung der Skizze ist in diesem Fall verpflichtend.

Die Förderung erfolgt in Form von Einzelvorhaben mit höchstens 120.000 Euro für eine Laufzeit von bis zu zwölf Monaten.

Förderwürdig sind Aktivitäten mit dem Ziel, eine Antragstellung zu Cluster 3 bei der Europäischen Kommission vorzubereiten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Recherchen zur Ermittlung des Stands von Wissenschaft und Technik,
  • Arbeiten zur Vorbereitung und Erstellung des EU-Antrags,
  • Reisen von am Vorhaben beteiligtem Personal zu potenziellen Konsortial- oder Netzwerkpartnern,
  • Reisen zur Abstimmung und Koordination einer Projektidee bzw. zur Erstellung von Anträgen mit weiteren, auch internationalen Partnern; Durchführung von Vernetzungsgesprächen,
  • Reisen zu Gesprächen und Treffen mit VertreterInnen der Nationalen Kontaktstellen und anderweitiger Beratungsstellen zur Vorbereitung und Erstellung der EU-Anträge,
  • Durchführung von Workshops einschließlich der Reisekosten für assoziierte Partner, die als zukünftige Konsortialpartner vorgesehen sind,
  • Maßnahmen, mit denen die Antragstellenden als potenzieller Partner bei der EU-Antragstellung sichtbarer und präsenter wird,
  • öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, die die Sichtbarkeit der Antragstellenden in Europa fördern,
  • Personal zur Durchführung und Organisation der geplanten Aktivitäten,
  • Inanspruchnahme externer Dienstleister zur Unterstützung bei der Erarbeitung von wissenschaftlichen oder ad¬ministrativen Antragsteilen.

Mit der Abwicklung wurde beauftragt:
VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger Sicherheitsforschung
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Ansprechpartner:

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens
30. April 2021 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2022)
15. März 2022 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2023)
15. März 2023 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2024)
15. März 2024 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2025)
zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die VerfasserInnen der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Ausschreibung unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3283.html 

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