Uni-Tübingen

Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Im Hygienekonzept der Universität Tübingen sind die Vorgaben für Studium und Lehre sowie das Arbeiten unter Pandemiebedingungen festgelegt.
Hygienekonzept als PDF

Die wichtigsten Aspekte des Hygienekonzepts

  • Für Beschäftigte gilt die Pflicht, eine medizinische Maske oder Atemschutzmaske zu tragen, sobald ein Abstand von 1,5 Meter unterschritten wird.
  • In Räumen, die mehrere Beschäftigte nutzen, sollen pro Person grundsätzlich 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen.
  • Für Studierende wird die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern sowie das Tragen einer medizinischen Maske oder einer Atemschutzmaske empfohlen.

Zudem gilt

Maximalbelegungen der Räume

Die zentrale Verwaltung der Universität und das Technische Betriebsamt haben die Veranstaltungsräume im Hinblick auf eine vertretbare Belegung überprüft und die Maximalbelegung festgeschrieben. Die jeweils verbindlichen Daten sind auf der Webseite "Belegung Lehrräume" (Intranet) hinterlegt. Die Belegung der Räume wird nicht durch Kennzeichnung von Plätzen geregelt. Die Maximalbelegung ist bei der Raumvergabe im Hinblick auf die erwartete Teilnehmerzahl entsprechend zu berücksichtigen. Die Verwendung der zur Verfügung stehenden CO2-Ampeln wird weiterhin empfohlen. Infos zu CO2-Ampeln

Lüftung von Räumen

Zum regelmäßigen ausreichenden Belüften der Räume wird empfohlen:

  • Einzelbüros mindestens alle 60 Minuten Stoßlüften (also Lüften für drei bis zehn Minuten, wo technisch möglich bei für diese Zeit ausgeschalteter Heizung)
  • Gemeinsam genutzte Räume mindestens alle 20 Minuten Stoßlüften (wo tech-nisch möglich bei für diese Zeit ausgeschalteter Heizung) oder Dauerquerlüften.
    Dauer des Stoßlüftens:
    • Sommer: bis zu zehn Minuten (unter Berücksichtigung der Außenlufttempera-tur)
    • Frühling/Herbst: fünf Minuten
    • Winter: drei Minuten

Es wird empfohlen, die Lüftungsabstände geeignet selbst oder in Abstimmung mit den weiteren RaumnutzerInnen zu überwachen, etwa über die Timer-Funktion von Smartphones. Im Rahmen der Verfügbarkeit können weiterhin CO2-Ampeln angefordert werden. Unbeschadet davon ist nach Möglichkeit (sofern es die Temperaturen zulassen) eine Dauerquerlüftung zu bevorzugen. Bei raumlufttechnischen Anlagen (RLT) mit adäquater Frischluftzufuhr ist eine zusätzliche Fensterlüftung nicht erforderlich.

  • In Gebäuden und Räumen mit Lüftung steuert das Gebäudemanagement die raumlufttechnischen Anlagen, sodass hier eine maximale Versorgung mit Frischluft sichergestellt ist.
  • Die Nutzung dezentraler Kühlgeräte in Mehrpersonen-Arbeitsräumen widerspricht den o.g. Lüftungsempfehlungen. Lüftung hat Vorrang gegenüber Kühlung. Hier sollte die Kühlung abgeschaltet werden.
  • Bei Anwesenheit mehrerer Personen in einem Raum widersprechen Ventilatoren der Sicherheitswirkung der empfohlenen Mindestabstände. Der Betrieb von Ventilatoren sollte bei Anwesenheit von mehr als einer Person unterbleiben.
  • Coronabedingte Lüftung hat Priorität gegenüber den für Arbeitsräume vorgeschriebenen Mindesttemperaturen.
     

Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf inkl. Schwangere

Das Robert-Koch-Institut (RKI) spricht im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 von Risikogruppen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 haben. Die Arbeitsmedizinischen Empfehlungen „Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten“ geben wesentliche Hinweise für die individuelle Gestaltung der Schutzmaßnahmen. Wichtige weiterführende Informationen zur Risiko-Einschätzung finden sich auch auf den Internetseiten der jeweiligen medizinischen Fachgesellschaften. Darüber hinaus verweisen wir auf die im Rahmen der Impfpriorisierung von der Ständigen Impfkommission am RKI verfassten Empfehlungen und Dokumente.

Ebenso werden für Schwangere weitergehende Schutzmaßnahmen vom Ausschuss für Mutterschutz beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. den Arbeitsschutzbehörden des Landes Baden-Württemberg empfohlen, die an der Universität Tübingen umzusetzen sind. Nähere Informationen dazu sind im Hygienekonzept der Universität (PDF) zu finden. 

Angehörige vulnerabler Gruppen einschließlich Schwangere werden deshalb bei Bedarf gebeten, auf ihre Lehrenden (im Falle von Studierenden) oder Vorgesetzten (im Falle von Beschäftigten) zuzugehen. So kann eine möglichst einvernehmliche Lösung gefunden werden, die dem Schutzbedürfnis der Betroffenen und zugleich den Erfordernissen der Präsenzlehre und der Betriebsabläufe gerecht wird. 

Zudem berät und unterstützt bei Bedarf der Betriebsärztlichen Dienst der Universität ( Telefon: 07071 29 87092, ambulanz.arbeitsmedizinspam prevention@med.uni-tuebingen.de) zu wenden. Der Betriebsärztliche Dienst stellt – unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht – den beratenen Personen auf Wunsch eine Bescheinigung über das Ergebnis der Risikoberatung zu den aus betriebsärztlicher Sicht empfohlenen Schutzmaßnahmen aus. Nur aufgrund dieser individuellen Beratung lassen sich Einzelschutzmaßnahmen für die Angehörigen einer Risikogruppe ableiten.

Bei eventuellen Schwierigkeiten in der Abstimmung von Schutzmaßnahmen im Einzelfall können sich Betroffene – wenn nötig auch unmittelbar nach der Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst – an den Personalrat, die Personalabteilung oder den Kanzler der Universität wenden. Diese Stellen können den Einzelfall auch zur Beratung im Integrationsausschuss vorlegen.

Tests und Masken

Unabhängig von einer Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzrecht können die in den Beständen der Universität vorhandenen Tests und Medizinischen Masken nach DIN EN 14683 nach Verfügbarkeit und bei Bedarf zum Infektionsschutz im Rahmen der COVID-19-Pandemie weiterhin von den Beschäftigten abgerufen und freiwillig verwendet werden; dies gilt bis auf Weiteres auch für FFP2-Masken. Die Universität stellt ihren Beschäftigten auch weiterhin zwei Corona-Selbsttests pro Woche zur Verfügung.

Der Abruf erfolgt mit Artikelbedarfsanforderung bei der Abteilung Einkauf SG 4. Die Kostenübernahme erfolgt aus zentralen Mitteln.

Bürgertests

Beschäftigte und Studierende können sich an den Schnelltest-Stationen der Stadt Tübingen testen lassen. Die staatliche Finanzierung der Bürgertests ist zum 30. Juni 2022 ausgelaufen.

Forschung zum Coronavirus an der Universität Tübingen

An der Universität Tübingen wird in mehreren Projekten zum Coronavirus 2019-nCOV (SARS-CoV-2) und der durch den Coronavirus ausgelösten Infektionskrankheit COVID-19 geforscht.