Am 19. und 20. März 2026 nahm Julian Nüßle an dem COPE in Rotterdam teil; ebenfalls vor Ort war der enge Tübinger Kollege Patrick Kampkötter. Die Konferenz wurde von Kerstin Pull als Teil des Standing Committees mitorganisiert, das eine sehr angenehme und kollegiale Konferenzatmosphäre schuf und einen intensiven fachlichen Austausch mit internationalen Forschenden ermöglichte.
Im Rahmen der Konferenz stellte Julian Nüßle ein aktuelles Forschungspapier mit Co-Autor*innen aus Paderborn (Enja Herdejürgen, Anna Floer und Philip Yang) vor, das die kausalen Effekte von vorherigem Scheitern auf die nachfolgende Leistung untersucht und dabei Geschlechterunterschiede anhand von Golfdaten analysiert. Die Studie verfolgt einen Mixed-Methods-Ansatz, der qualitative und quantitative Analysen kombiniert, um besser zu verstehen, wie Individuen auf Misserfolge reagieren und inwiefern sich diese Reaktionen zwischen Männern und Frauen unterscheiden.
Die nächste COPE-Konferenz findet am 18. und 19. März 2027 in Tokio statt.