Zentrum für Islamische Theologie (ZITh)

Bericht zur Absolventenfeier 2025 – von Ceyda Akyol

Am 27. Juni 2025 durfte das Zentrum für Islamische Theologie seine Absolventinnen und Absolventen der Jahrgänge 2019 bis 2025 begrüßen, um ihren Abschluss (nach) zu feiern. Nachdem die Studierenden und Lehrenden des ZITh sowie die Familien der Absolventinnen und Absolventen sich im Hörsaal des Theologicums eingefunden hatten, wurde die Feier mit der Rezitation des Lichtverses von Berat Özdemir eröffnet. Anschließend traten 30 Absolventinnen und Absolventen mit den Professorinnen und Professoren feierlich in den Saal ein.

Mit einer kurzen Rede begrüßte die geschäftsführende Direktorin des Zentrums, Prof. Dr. Dr. h.c. Lejla Demiri die Anwesenden. Es folgte eine inspirierende Diskussionsrunde unter der Leitung von Prof. Ruggero Vimercati Sanseverino. Gemeinsam mit Prof. Enes Karic von der University of Sarajevo, Prof. Timothy Winter von der University of Cambridge und Vittoria Alliata di Villafranca reflektierte er über die Entwicklung der Islamischen Theologie in Europa und ihre Bedeutung für die europäische Identität.

Den Kern der Feier bildete jedoch die Überreichung der Urkunden an die Absolventinnen und Absolventen, bei der sie ihren Werdegang kurz vorstellen durften. Hierdurch konnten unsere Studierenden sich ein Bild von den vielfältigen Karrieremöglichkeiten machen. Mit einem interreligiösen Gebet von Şeyma Nur Ünal und Lea Schlenker wurde das offizielle Programm der Feier beendet und alle ließen den Abend bei einem Stehempfang im neuen Gebäude des Zentrums ausklingen, welches gleichzeitig ein Symbol für die Entwicklung der Islamischen Theologie in Deutschland darstellt. Dabei bot sich die Gelegenheit zur Vernetzung und viele inspirierende Gespräche, bei denen alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geknüpft wurden.

Moderiert wurde die Feier von Oumaima Soukrat und Demir Martinović. Für die musikalische Begleitung sorgten Jaegyum Choi und Peter Ermer. Mit ihren bewegenden Stimmen und den Texten „Mohammeds Berufung“ von Rainer Maria Rilke, „The Signs of Beauty“ von Aziz Mahmut Hüdayi sowie „Mahomets Gesang“ von Johann Wolfgang von Goethe bereicherten sie den Abend.

Wir danken allen Mitwirkenden herzlich dafür, dass sie diese Feier möglich gemacht haben.