Uni-Tübingen

Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Die Geltung des Hygienekonzepts der Universität Tübingen unter Pandemie-Bedingungen ( letzter Aktualisierungsstand: 3. Mai 2022, PDF) wird mit Ablauf des 3. Juni 2022 bis auf weiteres ausgesetzt.

Empfehlung des Landes

Die Empfehlung aus der Corona-Verordnung des Landes (§ 2) gilt für die Universität unmittelbar:

  • Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen
  • ausreichende Hygiene
  • Tragen einer medizinischen Maske oder einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) in öffentlich zugänglichen geschlossenen Innenräumen
  • regelmäßiges Belüften von geschlossenen Räumen nach den Empfehlungen der Technischen Regel „Lüftung ASR 3.6“ von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) – weitere Informationen zur Lüftung von Räumen

Es gilt weiterhin

Eigenverantwortlichkeit beim Infektionsschutz

Mit dem Auslaufen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wurden die rechtlichen Grundlagen und Vorgaben von Bund und Land betreffend Schutzmaßnahmen gegen eine SARS-CoV-2-Infektion weiter verringert. Die Universität setzt wie bisher und künftig noch verstärkt auf die Eigenverantwortlichkeit ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste.

Maximalbelegungen der Räume

Die zentrale Verwaltung der Universität und das Technische Betriebsamt haben die Veranstaltungsräume im Hinblick auf eine vertretbare Belegung überprüft und die Maximalbelegung festgeschrieben. Die jeweils verbindlichen Daten sind auf der Webseite "Belegung Lehrräume" (Intranet) hinterlegt. Die Belegung der Räume wird nicht durch Kennzeichnung von Plätzen geregelt. Die Maximalbelegung ist bei der Raumvergabe im Hinblick auf die erwartete Teilnehmerzahl entsprechend zu berücksichtigen. Die Verwendung der zur Verfügung stehenden CO2-Ampeln wird weiterhin empfohlen. Infos zu CO2-Ampeln

Lüftung von Räumen

Zum regelmäßigen ausreichenden Belüften der Räume wird empfohlen:

  • Einzelbüros mindestens alle 60 Minuten Stoßlüften (also Lüften für drei bis zehn Minuten, wo technisch möglich bei für diese Zeit ausgeschalteter Heizung)
  • Gemeinsam genutzte Räume mindestens alle 20 Minuten Stoßlüften (wo tech-nisch möglich bei für diese Zeit ausgeschalteter Heizung) oder Dauerquerlüften.
    Dauer des Stoßlüftens:
    • Sommer: bis zu zehn Minuten (unter Berücksichtigung der Außenlufttempera-tur)
    • Frühling/Herbst: fünf Minuten
    • Winter: drei Minuten

Es wird empfohlen, die Lüftungsabstände geeignet selbst oder in Abstimmung mit den weiteren RaumnutzerInnen zu überwachen, etwa über die Timer-Funktion von Smartphones. Im Rahmen der Verfügbarkeit können weiterhin CO2-Ampeln angefordert werden. Unbeschadet davon ist nach Möglichkeit (sofern es die Temperaturen zulassen) eine Dauerquerlüftung zu bevorzugen. Bei raumlufttechnischen Anlagen (RLT) mit adäquater Frischluftzufuhr ist eine zusätzliche Fensterlüftung nicht erforderlich.

  • In Gebäuden und Räumen mit Lüftung steuert das Gebäudemanagement die raumlufttechnischen Anlagen, sodass hier eine maximale Versorgung mit Frischluft sichergestellt ist.
  • Die Nutzung dezentraler Kühlgeräte in Mehrpersonen-Arbeitsräumen widerspricht den o.g. Lüftungsempfehlungen. Lüftung hat Vorrang gegenüber Kühlung. Hier sollte die Kühlung abgeschaltet werden.
  • Bei Anwesenheit mehrerer Personen in einem Raum widersprechen Ventilatoren der Sicherheitswirkung der empfohlenen Mindestabstände. Der Betrieb von Ventilatoren sollte bei Anwesenheit von mehr als einer Person unterbleiben.
  • Coronabedingte Lüftung hat Priorität gegenüber den für Arbeitsräume vorgeschriebenen Mindesttemperaturen.
     

Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf inkl. Schwangere

Es kann erforderlich sein, dass für Personen, die nach Definition des Robert-Koch-Instituts und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) als Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf gelten, weitergehende Schutzmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden. Ebenso werden für Schwangere weitergehende Schutzmaßnahmen vom Ausschuss für Mutterschutz beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. den Arbeitsschutzbehörden des Landes Baden-Württemberg empfohlen, die an der Universität Tübingen umzusetzen sind.Vulnerable Personen einschließlich Schwangere (sowohl Studierende als auch Beschäftigte) werden deshalb bei Bedarf gebeten, sich zunächst zur Beratung an den Betriebsärztlichen Dienst der Universität ( Telefon: 07071 29 87092) zu wenden. Der Betriebsärztliche Dienst stellt – unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht – den beratenen Personen auf Wunsch eine Bescheinigung über das Ergebnis der Risikoberatung zu den aus betriebsärztlicher Sicht empfohlenen Schutzmaßnahmen aus. Im Anschluss an die Beratung werden die beratenen Personen gebeten, auf ihre Lehrenden (im Falle von Studierenden) oder Vorgesetzten (im Falle von Beschäftigten) zuzugehen. Gemeinsam soll eine möglichst einvernehmliche Lösung gefunden werden, die dem Schutzbedürfnis der Betroffenen und zugleich den Erfordernissen der Präsenzlehre und der Betriebsabläufe gerecht wird. Bei eventuellen Schwierigkeiten in der Abstimmung von Schutzmaßnahmen im Einzelfall können sich Betroffene – wenn nötig auch unmittelbar nach der Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst – an den Personalrat, die Personalabteilung oder den Kanzler der Universität wenden. Diese Stellen können den Einzelfall auch zur Beratung im Integrationsausschuss vorlegen.

Weitere Informationen für Schwangere

Für Schwangere müssen an der Universität jeweils bestimmte festgelegte Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, die von der Fachgruppe Mutterschutz der Regierungspräsidien in Baden-Württemberg empfohlen werden. Auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann dabei noch nicht von den notwendigen Schutzmaßnahmen abgerückt werden. Dies gilt unabhängig vom Impfstatus, da aktuell von keinem zuverlässigen Ausschluss einer unverantwortbaren Gefährdung ausgegangen werden kann.

Schwangere dürfen nur mit personenfernen Tätigkeiten (kein vermehrter oder wechselnder Personenkontakt) und unter Einhaltung der Mindestabstände beschäftigt werden. Dabei gilt für alle schwangeren Frauen ein Mindestabstand von 1,5 m zu allen anderen Beschäftigten / Personen. Ob die Schutzmaßnahme (1,5 m Abstand) ausreichend ist, muss anhand der aktuell bewerteten Lüftungsqualität des Raumes (beachte die Maximalbelegung) und die um die Schwangere abgeschätzte Tröpfchen- bzw. Aerosollast abgeleitet werden. Eine erhöhte Tröpfchen- bzw. Aerosollast wäre z.B. dann der Fall, wenn über einen längeren Zeitraum ein aktives Sprechen neben der Schwangeren stattfinden würde wie z.B. durch Seminarteilnehmer/Besprechungen oder wenn von einer eingeschränkten Lüftungsleistung auszugehen ist.

Konkret bedeutet dies: Ein Mindestabstand von 1,5 m für Schwangere ist verantwortbar, wenn die Maximalbelegung eines Raumes eingehalten wird und ausreichende Lüftungsmaßnahmen (z.B. über Fenster) umgesetzt werden. Letzteres kann z.B. über eine CO2-Ampel abgeschätzt werden. Darüber hinaus darf keine Notwendigkeit für aktive Sprache/Sprechen in der Nähe der Schwangeren bestehen.  Dies betrifft i.d.R. Vorlesungen, in denen das Auditorium überwiegend zuhört.

Ein Mindestabstand von 1,5 m ist nicht ausreichend, wenn um die Schwangere herum aktiver Austausch im Sinne von Sprechen erforderlich und/oder die Lüftungsleistung eingeschränkt ist. In einer solchen Situation kann es sich um eine unverantwortbare Gefährdung im Sinne des Mutterschutzgesetzes handeln. Als erweiterte Schutzmaßnahmen sind in einer solchen Situation ein größerer Abstand der Schwangeren zu anderen Personen von 3 m erforderlich und bei eingeschränkter Lüftungsleistung auch die Anpassung der Belegung des Raumes zu bedenken, um eine unverantwortbare Gefährdung zu vermeiden.

Die Teilnahme schwangerer Studentinnen an Lehrveranstaltungen in Präsenz ist nur bei Einhaltung der Mindestabstände möglich! Zudem sollte die Möglichkeit gegeben sein, dass die schwangere Studentin als erste den Raum betritt und als erste oder letzte Person verlässt. Wenn der Mindestabstand in dieser Phase nicht sicher eingehalten werden kann, sollte die Schwangere hierbei eine FFP2-Maske tragen.

Schwangere dürfen keine Tätigkeiten ausüben, bei denen sie eine Schutzausrüstung tragen müssen, wenn das Tragen für sie eine Belastung darstellt. Dicht anliegende Atemschutzmasken (MNS und FFP2) sind daher nach Einschätzung der Fachgruppe Mutterschutz der Regierungspräsidien Baden-Württemberg aufgrund des Atemwiderstands für schwangere Frauen nur bedingt geeignet, so dass eine zeitlich sehr begrenzte Tragezeit resultiert (max. in der Summe 30 Minuten/Tag). Schwangere können daher nicht in Arbeitsbereichen/an Arbeitsplätzen beschäftigt werden, an denen Mindestabstände nicht sicher eingehalten werden.

Die genannten Schutzmaßnahmen wurden im Rahmen der übergreifenden Gefährdungsbeurteilung auf Ebene der Universität abgeleitet. Sie müssen ggf. im Einzelfall konkretisiert auch in Ausnahmesituationen wie z. B. bei Personalausfällen, Unfällen oder Notfällen umgesetzt werden.

Tests und Masken

Unabhängig von einer Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzrecht können die in den Beständen der Universität vorhandenen Tests und Medizinischen Masken nach DIN EN 14683 nach Verfügbarkeit und bei Bedarf zum Infektionsschutz im Rahmen der COVID-19-Pandemie weiterhin von den Beschäftigten abgerufen und freiwillig verwendet werden; dies gilt bis zunächst 30. Juni 2022 auch für FFP2-Masken. Die Universität stellt ihren Beschäftigten auch weiterhin zwei Corona-Selbsttests pro Woche zur Verfügung.

Der Abruf erfolgt mit Artikelbedarfsanforderung bei der Abteilung Einkauf SG 4. Die Kostenübernahme erfolgt aus zentralen Mitteln.

Bürgertests

Beschäftigte und Studierende können sich an den Schnelltest-Stationen der Stadt Tübingen testen lassen. Die staatliche Finanzierung der Bürgertests ist zum 30. Juni 2022 ausgelaufen.

Forschung zum Coronavirus an der Universität Tübingen

An der Universität Tübingen wird in mehreren Projekten zum Coronavirus 2019-nCOV (SARS-CoV-2) und der durch den Coronavirus ausgelösten Infektionskrankheit COVID-19 geforscht.