Uni-Tübingen

Coronavirus: Hinweise für Beschäftigte

Detaillierte Informationen zur Arbeitsorganisation können Sie dem Hygienekonzept der Universität entnehmen.

Arbeitsorganisation

Arbeiten von zu Hause

Mit der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes ist die Universität als Arbeitgeberin erneut verpflichtet, ihren Beschäftigten das Arbeiten von zuhause anzubieten, soweit keine gewichtigen betrieblichen Gründe dagegen sprechen, das heißt vor allem, dass die den Beschäftigten übertragenen Aufgaben von zuhause erledigt werden können. Zudem sind die Beschäftigten verpflichtet, entsprechende Angebote anzunehmen, falls keine gewichtigen Gründe dies verhindern. Die Ausweitung des Homeoffice darf jedoch nicht dazu führen darf, dass aktuell bestehende Präsenzangebote in der Lehre zurückgefahren werden.

Anträge auf fallweise Arbeit von zu Hause stellen Sie bitte weiterhin mithilfe des bekannten Formulars bei ihren Vorgesetzten. Entsprechende Anträge der Beschäftigten (entsprechend unserer Dienstvereinbarung jeweils immer für bis zu vier Wochen) sind mit dem vorgesehenen Formblatt an die jeweiligen Vorgesetzten zu richten, mit diesen abzustimmen und an die Personalabteilung zur Dokumentation weiterzuleiten. Dies kann per Post oder auch elektronisch erfolgen, letzteres, indem das unterschriebene Formblatt eingescannt oder abfotografiert und an Vorgesetzte und von dort an die Personalabteilung geschickt wird. Die Anträge finden Sie nach Login im Download-Bereich der Personalabteilung unter T -> Telearbeit.

Beschäftigten, die bei sich oder einer Person im eigenen Haushalt Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung bemerken, steht die Möglichkeit offen, kurzfristig und bis zur Klärung der Symptome ihre Aufgaben von zu Hause zu erledigen (siehe Dienstvereinbarung Telearbeit – fallweise Arbeit von zu Hause). In diesen Fällen sind die Betroffenen aufgefordert, so bald wie möglich telefonisch ihren Arzt oder ihre Ärztin zu kontaktieren bzw. außerhalb der Sprechzeiten unter der Telefonnummer 116117 ärztlichen Rat einzuholen. In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, sollten Sie die Notfallnummer 112 anrufen.

Beschäftigte, die in Bereichen tätig sind, in denen Gleitzeit gilt, haben bei der Arbeit zu Hause oder einer Telearbeit zudem die Möglichkeit, sich über das Internet mit dem elektronischen Zeiterfassungssystem zu verbinden und ihre geleisteten Arbeitsstunden dort direkt zu erfassen. Dazu ist es erforderlich, von zu Hause aus eine VPN-Verbindung in das Netzwerk der Universität einzurichten. Die Einrichtung einer VPN-Verbindung ist für alle Beschäftigten eigenhändig möglich. Entsprechende Anleitungen finden Sie auf den Webseiten des ZDV.

Zum Schutz der Beschäftigten bei einer Tätigkeit in der Universität haben die Abteilung Arbeitsschutz und der Betriebsärztliche Dienst ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet und umgesetzt, das ständigen Aktualisierungen unterliegt. In allen Fällen, in denen die Vorgaben des Hygienekonzepts aufgrund der räumlichen Situation nicht eingehalten werden können, bittet die Universität die Vorgesetzten und die Beschäftigten darum, gemeinsam und vor Ort praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten, ohne beim Infektionsschutz Abstriche zu machen. In Zweifelsfällen stehen die Abteilung Arbeitsschutz und der Betriebsärztliche Dienst beratend zur Seite. 

3G am Arbeitsplatz

Seit 24. November 2021 gilt bundesweit 3G am Arbeitsplatz. Dementsprechend dürfen alle Beschäftigten die Universität nur noch betreten, wenn sie genesen, geimpft oder negativ getestet sind (3G-Nachweis). Zur Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Vorgaben ist folgendermaßen zu verfahren:

  • Alle Beschäftigte mit Personalverantwortung überprüfen und dokumentieren möglichst noch am Mittwoch, 24. November, den 3G-Status der Beschäftigten in ihrem Verantwortungsbereich. Die 3G-Nachweispflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. 
  • In den Fakultäten finden die Überprüfung und Dokumentation des 3G-Status auf der Ebene der Abteilungen, Institute oder Seminare statt. In der Zentralen Verwaltung findet die Überprüfung auf der Ebene der Abteilungen, Stabsstellen und Zentralen Einrichtungen statt.  
  • Vorgesetzte werden gebeten, ihren 3G-Status gegenüber einer vertrauenswürdigen Mitarbeiterin bzw. einem vertrauenswürdigen Mitarbeiter offenzulegen und anschließend zu dokumentieren. Der Vorgang muss von dieser Person gegengezeichnet werden. 
  • Die Dokumentation des 3G-Status der Beschäftigten kann elektronisch oder auf Papier erfolgen. Eine entsprechende Datenverarbeitung und -speicherung ist zulässig. Die Vorgesetzten tragen Sorge dafür, dass die fraglichen Daten sicher aufbewahrt und spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung gelöscht bzw. vernichtet werden.
  • Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Bei den genesenen Beschäftigten erfassen und dokumentieren die Vorgesetzten bitte auch das Enddatum des Genesenenstatus (sechs Monate gültig). 
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht immunisiert sind, müssen an jedem Arbeitstag unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Testergebnis vorlegen, aus dem hervorgeht, dass sie nicht mit Covid-19 infiziert sind. Dazu kann das Ergebnis eines Schnelltests oder eines PCR-Test vorgelegt werden. Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden zurückliegen, PCR-Tests bis zu 48 Stunden.
  • Beschäftigte, die nicht immunisiert sind, können ein negatives Testergebnis einer offiziellen Testeinrichtung („Bürgertest“) vorlegen. Die Vorlage eines negativen Tests wird von den Vorgesetzten tagesaktuell geprüft und dokumentiert. Dazu genügt es, dass die Vorgesetzten die Tatsache, dass die Beschäftigten ein negatives Testergebnis vorgelegt haben, in einer Liste notieren und abzeichnen, allerdings für jeden einzelnen Arbeitstag. Außerhalb der Universität durchgeführte Tests können nicht auf die Arbeitszeit angerechnet werden.
  • Beschäftigte, die nicht immunisiert sind, können sich zudem in der Universität unter Aufsicht selbst testen. Für solche erforderlichen Tests stellt die Universität bis auf Weiteres nach den Vorgaben der Arbeitsschutzverordnung zwei Schnelltests pro Person und pro Woche zur Verfügung. Für weitere Wochentage in Präsenz bitte ich darum, Testangebote bei den Tübinger Bürgerteststellen oder von gewerblichen Anbietern wahrzunehmen. 
  • Die Vorgesetzten sind für die ordnungsgemäße Durchführung von Selbsttests verantwortlich. Sie können die Durchführung der Tests an eine vertrauenswürdige Person in der von ihnen geleiteten Einrichtung delegieren. Das negative Testergebnis ist wiederum in geeigneter Form zu dokumentieren. 
  • Beschäftigten, die innerhalb der Universität negativ getestet wurden, kann eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden. Ein entsprechendes Formblatt finden Sie als Anhang I 4 im Hygiene-Konzept der Universität.

(Stand: 24.11.2021)

Maskenpflicht und Spuckschutz

Maskenpflicht für alle

Das Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Schutz („OP-Maske“) oder einer Maske mit höherem Schutzstandard ist aufgrund der Corona-Verordnung des Landes ab sofort für die Zeit der Anwesenheit in der Universität verpflichtend. Der Mund-Nasen-Schutz kann am Arbeitsplatz abgenommen werden, sofern ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sicher eingehalten werden kann, die Lüftungsmaßnahmen nach Hygienekonzept sichergestellt sind und in Räumen mit mehreren Personen mindestens 10m2 pro Person zur Verfügung stehen. Personen mit regelmäßigem Kundenkontakt müssen den Mund-Nasen-Schutz permanent tragen. Die Universität wird allen Beschäftigten, die aktuell in Gebäuden der Universität arbeiten, medizinischen Mund-Nasen-Schutz in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stellen. Beschäftigte, die derzeit zu Hause arbeiten, sind von der Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, selbstverständlich befreit.

Die Universitätsleitung bittet nachdrücklich darum, dass der Einsatz von FFP2- und FFP3-Masken Beschäftigten vorbehalten bleibt, bei denen der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz im Rahmen einer tätigkeitsbezogenen individuellen Gefährdungsbeurteilung zu dem Ergebnis kommt, dass eine Maske mit erhöhtem Schutzstandard getragen werden muss. Die Vorgesetzten sind gebeten, medizinischen Mund-Nasen-Schutz für ihre Beschäftigten bei der Abteilung Einkauf zu bestellen. Zur Bestellung 

Spuckschutz

Die zentrale Holzwerkstatt bietet in der aktuellen Situation ihre Unterstützung an. Einrichtungen der Universität mit starkem Publikumsverkehr wie zum Beispiel Beratungseinrichtungen, Informations- oder Ausgabeschalter können bei der Holzwerkstatt einen so genannten Spuckschutz bestellen. 

Das Standardmodell besteht aus zwei hölzernen Ständern mit einer Tiefe von 30 cm sowie einer Plexiglasscheibe mit einer Gesamthöhe von ca. 70 cm und Breiten von 75 / 100 / 150 cm. Aber auch individuelle Größen sind möglich. Die Lieferzeit ab Bestellung beträgt etwa zwei Wochen. 

Ein entsprechendes Bestellformular können Sie über den unten stehenden Download-Link herunterladen. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und senden Sie es per Hauspost oder als Scan per Mail an die zentrale Holzwerkstatt. 

Werkstattauftrag für die Zentrale Holzwerkstatt - Download

Kontakt:
Zentrale Holzwerkstatt
Andreas Lang (Schreinermeister)
andreas.langspam prevention@uni-tuebingen.de   
Auf der Morgenstelle 8, 72076 Tübingen
 Tel. 07071-29 73002 (Büro, A-Bau)
 Tel. 07071-29 76185 (Werkstatt)

Sicherheitsabstand einhalten und Räume regelmäßig lüften

Soweit dies organisatorisch möglich ist, soll ein Arbeitsplatz derzeit nach Möglichkeit nicht von mehreren Mitarbeitenden genutzt werden. Ist dies nicht möglich, zum Beispiel bei Schichtarbeit, Rotationsnutzung, Pkw, Nutzfahrzeugen, Steuerständen, sind die Oberflächen gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplätze im Anschluss an die Nutzung durch die Beschäftigten mit handelsüblichen Haushaltsreinigern zu reinigen (Bezug via Dezernat VII, Abt. Einkauf). Dazu gehören insbesondere Oberflächen, mit denen Beschäftigte in Kontakt gekommen sind (durch Tröpfchenabgabe beim Sprechen), z.B. Tischplatte, Schreibtischstuhl und Armlehnen, Schrank- und Türgriffe, IT-Geräte wie Maus und Tastatur, Telefonhörer, Lenkräder, Schalthebel sowie häufig genutzte Werkzeuge und Geräte.

Universitätsangehörige müssen ausreichend Abstand (mindestens 1,5 m) zu anderen Personen einhalten. In Räumen mit mehreren Personen müssen mindestens 10m2 pro Person zur Verfügung stehen. In Situationen, in denen ausgeprägte Aerosolbildung (z.B. längere Redebeiträge) zu erwarten ist, bitten wir Sie, den Abstand zur vortragenden Person ebenfalls auf mindestens 3 Meter zu erhöhen. Wo es nicht möglich ist, den Mindestabstand im Büro oder bei Besprechungen einzuhalten, muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden oder alternative Schutzmaßnahmen durch die Vorgesetzten ergriffen werden (z.B. anderer Arbeitsplatz). Die genauen Regelungen für die Lehre entnehmen Sie bitte dem Hygienekonzept.

Bei regelmäßigem Publikumsverkehr, insbesondere dann, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können, sind Abtrennungen (Spuckschutz) zu installieren.

Hinweis für Vorgesetzte: Für Büroarbeitsplätze sind die Raumkapazitäten der Einrichtungen so zu nutzen und die Arbeit so zu organisieren, dass Mehrfachbelegung von Räumen vermieden werden kann bzw. ausreichend Schutzabstand gegeben ist.

Räume sind regelmäßig zu lüften:

  • Einzelbüros mindestens alle 60 Minuten Stoßlüften
  • Gemeinsam genutzte Räume mindestens alle 20 Minuten Stoßlüften oder Dauer-Querlüften
  • In Gebäuden und Räumen mit Lüftung steuert das Gebäudemanagement die raumlufttechnischen Anlagen, sodass hier eine maximale Versorgung mit Frischluft sichergestellt ist.
  • Die Nutzung dezentraler Kühlgeräte in Mehrpersonen-Arbeitsräumen widerspricht den o.g. Lüftungsvorgaben. Lüftung hat Vorrang gegenüber Kühlung. Hier muss die Kühlung abgeschaltet werden.
  • Bei Anwesenheit mehrerer Personen in einem Raum widersprechen Ventilatoren der Sicherheitswirkung der Mindestabstände. Der Betrieb von Ventilatoren muss bei Anwesenheit von mehr als einer Person unterbleiben.
  • Zu mobilen Luftfiltern und anderen Maßnahmen (z.B. UV-Strahlen, Ozon) gibt es wegen Sicher-heitsbedenken derzeit keine Befürwortung durch Arbeitssicherheit und betriebsärztlichen Dienst. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nach Datenlage eine Lüftung die einzige empfohlene Maßnahme.
  • Auftritt eines Corona-Falls: Das weitere Vorgehen nach dem Auftreten einer Corona-Infektion in einer Lehrveranstaltung erläutert das Diagramm "Was tun nach Kontakt zu einer infizierten Person" (PDF). Weitere Informationen für erkrankte Beschäftigte bei den Corona-Hinweisen für Beschäftigte

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Hygienekonzept der Universität.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Kinderbetreuung und Pflege

Im Fall von Schul- oder Kita-Schließungen aufgrund von Corona-Fällen stehen Beschäftigten mit Betreuungsaufgaben stehen nach wie vor verschiedene Möglichkeiten offen. Die Universität verweist in diesem Zusammenhang nochmals auf die bestehenden Dienstvereinbarungen zur fallweisen Arbeit von zu Hause und zur alternierenden Telearbeit. Entsprechende Anträge der Beschäftigten (entsprechend unserer Dienstvereinbarung jeweils immer für bis zu vier Wochen) sind mit dem vorgesehenen Formblatt an die jeweiligen Vorgesetzten zu richten, mit diesen abzustimmen und an die Personalabteilung zur Dokumentation weiterzuleiten. Dies kann per Post oder auch elektronisch erfolgen, letzteres, indem das unterschriebene Formblatt eingescannt oder abfotografiert und an Vorgesetzte und von dort an die Personalabteilung geschickt wird. 

Darüber hinaus können Beschäftigte vorhandenes Arbeitszeitguthaben oder noch vorhandenen Urlaub in Anspruch nehmen. Die Landesregierung weist zudem auf die Möglichkeit hin, Sonderurlaub zu nehmen. Tariflich Beschäftigte, die „ihre Kinder notwendigerweise selbst betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, haben nach Maßgabe des § 56 Abs. 1a IfSG einen gesetzlichen Entschädigungsanspruch. Diese Entschädigung beträgt derzeit 67 % des entstandenen Verdienstausfalls, maximal 2.016 € pro Monat für bisher maximal 6 Wochen. Bevor der Entschädigungsanspruch geltend gemacht werden kann, sind vorrangig positive Arbeitszeitguthaben und Alturlaub aus dem Jahr 2019 und früher in Anspruch zu nehmen. Für die Zeit, in der ohnehin Schulen oder Betreuungseinrichtungen geschlossen sind (reguläre Schul- oder Kitaferien), ist gesetzlich keine Entschädigung vorgesehen.“ Für Beamtinnen und Beamte gilt ein solcher Entschädigungsanspruch nicht.

Beschäftigten, die nicht über positive Arbeitszeitguthaben verfügen, kann darüber hinaus bei Vorliegen besonderer Umstände im Einzelfall Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge bzw. in besonderen Härtefällen eine Freistellung unter Fortzahlung des Entgelts bewilligt werden. Dies sind beispielsweise Alleinerziehende ohne Betreuungsmöglichkeit für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige. Bei entsprechenden Anträgen ist eine Freistellung für jene Tage ausgeschlossen, an denen Schulen und Kitas regulär, also ferienbedingt, geschlossen wären. Beschäftigte, die auf diese Härtefallregelung zurückgreifen müssen, wenden sich bitte an ihre Personalsachbearbeiterin oder ihren Personalsachbearbeiter.

Kinderkrankengeld

Die Bundesregierung hat die Bezugsdauer des sogenannten Kinderkrankengelds für tariflich Beschäftigte in der gesetzlichen Krankenversicherung für das Jahr 2021 erheblich ausgeweitet. Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld können von dieser Beschäftigtengruppe beantragt werden, wenn das eigene Kind wegen Erkrankung zu Hause ist und betreut werden muss. Aufgrund der Pandemie können Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld aktuell auch wegen einer fehlenden Kinderbetreuung beantragt werden. Eltern können Kinderkrankengeld bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse beantragen. Der Arbeitgeber stellt für die Dauer der Kinderkrankentage die Zahlung des Entgelts ein. Bitte informieren Sie dementsprechend Ihre Vorgesetzten und die Personalabteilung formlos per Email, falls Sie Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld beantragen.

Elternteile, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 20 statt 10 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 45 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende insgesamt einen Anspruch auf maximal 90 Arbeitstage. Für privat Krankenversicherte besteht die Möglichkeit einer Entschädigung für Verdienstausfall nach § 56 Infektionsschutzgesetz.

Weitere Informationen zu Kinderkrankengeld und Kinderkrankentagen finden Sie auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/1-quartal/anspruch-auf-kinderkrankengeld/faqs-kinderkrankengeld.html 

Publikumsverkehr, Besprechungen, Veranstaltungen und Reisen

Besprechungen, Veranstaltungen, Konferenzen - Online-Tools nutzen

Bitte führen Sie Besprechungen, Konferenzen und Tagungen soweit wie möglich online durch. Auch wenn die Corona-Verordnung des Landes dienstlich notwendige Ansammlungen zulässt, bittet die Universitätsleitung alle, auf Besprechungen in Präsenz aus Gründen der Infektionsabwehr wenn möglich zu verzichten. In den Alarmstufen ist zu beachten:

  • Veranstaltungen wie Kongresse, Tagungen oder akademische Feiern bleiben auch in der Alarmstufe II weiter möglich. Teilnehmende müssen allerdings geimpft oder genesen und zusätzlich negativ getestet sein (2G+). 
  • Veranstaltungsräume dürfen in den Alarmstufen I und II künftig nur noch zu maximal 50 Prozent belegt werden. 

Alle Beschäftigten haben inzwischen die Option, beim Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) eine eigene Zoom-Lizenz zu beantragen. So können schnell, einfach und zuverlässig Videokonferenzen eingerichtet werden. Lehrende können eine Lizenz erhalten, mit der Lehrveranstaltungen mit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich sind. Das ZDV bietet außerdem BigBlueButton an. Hier erfolgt der Betrieb über eigene Server und ist damit auch für Prüfungen einsetzbar. Alle Daten liegen ausschließlich auf Servern der Universität. Dieser Dienst ist auch direkt in die Lernplattformen Ilias und Moodle integriert. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier: https://uni-tuebingen.de/de/174405.

Sollte sich eine Besprechung mit persönlicher Anwesenheit der Beteiligten nicht vermeiden lassen, achten Sie bitte darauf, dass das Gespräch möglichst kurz ist und zudem ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Teilnehmenden eingehalten wird. Bitte halten Sie die Maskenpflicht strikt ein. In Situationen, in denen ausgeprägte Aerosolbildung (z.B. längere Redebeiträge) zu erwarten ist, bitten wir Sie, den Abstand zur vortragenden Person auf mindestens 3 Meter zu erhöhen. Ist dies gewährleistet, kann die vortragende Person die Maske ausnahmsweise abnehmen.

(Stand: 30.11.2021)

Daten der Besucherinnen und Besucher müssen in allen Bereichen mit Studienbetrieb erfasst werden

Die aktuelle Corona-Verordnung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst schreibt vor, dass in allen Bereichen mit Studienbetrieb die Daten der Besucherinnen und Besuchern erfasst werden müssen. Dies betrifft neben Veranstaltungsräumen und Bibliotheken auch Einrichtungen wie z.B. das Studierendensekretariat, Prüfungsämter oder die Studienberatung. Bitte nutzen Sie für die Datenerfassung den Erhebungs- bzw Teilnehmendenbogen für Kontaktdaten (Anlage I.1 im Hygienekonzept) oder eine andere geeignete Form der Datenerhebung. In Lehrveranstaltungen empfehlen wir die Kontaktdatenerfassung mit einem QR-Code.

Veranstaltungen mit externen Teilnehmenden

Die Regeln für alle Arten von Veranstaltungen, die keine Lehrveranstaltung und keine Prüfung darstellen, sind in der allgemeinen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg festgelegt. Hierbei unterscheidet die Verordnung entsprechend der Auslastung der Krankenhäuser sowie der Intensivstationen im Land zwischen der sog. Basisstufe, der Warnstufe sowie den Alarmstufen I und II. Die jeweils aktuelle Stufe gibt das Land Baden-Württemberg auf folgender Webseite bekannt: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/die-aktuellen-corona-zahlen-fuer-baden-wuerttemberg/.

Darauf aufbauend gilt grundsätzlich für alle Veranstaltungen:

  • Jede Veranstaltung – auch der Probebetrieb von Musik- und Theatergruppen – braucht ein individuelles Hygienekonzept. Hierzu kann das Musterkonzept herangezogen werden, das Sie auf den Webseiten der Arbeitssicherheit zum Download finden: https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/verwaltung/viii-bau-arbeitssicherheit-und-umwelt/abteilung-2/gefaehrdungsbeurteilung-nach-arbeitsschutzrecht/arbeitssicherheit-und-infektionsschutz/#c1175293
  • Die Teilnehmenden müssen mit ihren Kontaktdaten erfasst werden, so dass notfalls eine Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter möglich wird. 
  • Darüber hinaus ist der Zugang zur Veranstaltung an folgende Bedingungen geknüpft:  
    • In der Basisstufe gilt für die Teilnehmenden 3G. 
    • In der Warnstufe gilt für die Teilnehmenden 3G, wobei Personen, die nicht geimpft und nicht genesen sind, einen negativen PCR-Test vorlegen müssen.
    • In der Alarmstufe I gilt 2G, d.h. nur Personen, die geimpft und genesen sind, dürfen teilnehmen. 
    • In der Alarmstufe II gilt 2G+, d.h. Teilnehmende müssen geimpft oder genesen und zusätzlich negativ getestet sein.
  • Es gilt die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Der Veranstalter bzw. die Veranstalterin kann von der Maskenpflicht abweichen, wenn landesweit die Basisstufe gilt und zusätzlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung geimpft oder genesen sind (2G). Bitte weisen Sie in diesem Fall die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab, möglichst bereits bei der Anmeldung, auf die Anwendung der 2G-Regel hin. Außerdem muss die „2G"-Vorgabe im Bereich der Veranstaltung per Aushang bekannt gemacht werden. 

Ergänzend dazu hat das Rektorat für die oben genannten Veranstaltungen das Folgende festgelegt:

  • Die Verantwortung für die Einhaltung der staatlichen Vorgaben und des universitären Hygienekonzepts trägt der jeweilige Veranstalter bzw. die Veranstalterin. 
  • Die Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, Konferenzen, Workshops, Retreats etc. ist allgemein genehmigt. Gleiches gilt für Festveranstaltungen, die fester Bestandteil des akademischen Jahres sind, wie bspw. Begrüßungsveranstaltungen, Jubiläumsfeiern oder feierliche Zeugnisübergaben. Es gelten die oben genannten Vorgaben der allgemeinen Corona-Verordnung.   
  • Dienstbesprechungen und Arbeitstreffen mit nicht mehr als 20 Prozent externen Teilnehmenden sind allgemein genehmigt, soweit diese an der Universität stattfinden. 
  • Traditionelle Zusammenkünfte wie Advents- oder Weihnachtsfeiern bspw. von Abteilungen oder Instituten müssen ebenfalls nicht genehmigt werden. Nach Einschätzung des Corona-Krisenstabs der Universität ist bei derartigen geselligen Zusammenkünften in Räumen der Universität die Einhaltung einschlägiger Hygienevorgaben nahezu unmöglich. Advents- und Weihnachtsfeiern sollten daher in Gaststätten oder im Freien durchgeführt werden.       
  • Alle übrigen Veranstaltungen müssen dem Rektorat vorab zur Genehmigung vorgelegt werden. Entsprechende Anfragen/Anträge senden Sie bitte an: planungsstab.infektionsschutz@ZV.uni-tuebingen.de  
  • Bei der Auslastung von Veranstaltungsräumen gelten die gleichen Regeln wie bei Lehrveranstaltungen. Die exakten Vorgaben für die einzelnen Veranstaltungsräume finden Sie in einer vom Baudezernat erstellten Liste: https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/verwaltung/viii-bau-arbeitssicherheit-und-umwelt/abteilung-2/belegung-lehrraeume/ (Achtung Intranet, bitte vorher einloggen).

(Stand: 29.11.2021)

Gesundheit

Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören

Trotz der allgemein im Rahmen der COVID-19-Pandemie an der Universität implementierten Schutzmaßnahmen kann es erforderlich sein, dass für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf im Einzelfall weitergehende Schutzmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten zur Arbeitsgestaltung für Beschäftigte, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf im Rahmen der COVID-19-Erkrankung haben. Beschäftigte und Vorgesetzte können sich diesbezüglich vom Betriebsärztlichen Dienst beraten lassen (Telefon: 07071 29 87092). Dieser stellt - unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht - den beratenen Beschäftigten auf Wunsch eine Bescheinigung über das Ergebnis der Risikoberatung aus. Der Betriebsärztliche 
Dienst orientiert sich bei seiner Beratung jeweils am Stand der Arbeitsmedizin und an Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes sowie medizinischer Fachgesellschaften.

Beschäftigte, die schwanger sind

Es ist von einem generell erhöhten Risiko für schwangere Frauen im Rahmen der COVID-19-Pandemie auszugehen. Derzeit liegen keine Daten zu der Frage vor, ob für Schwangere grundsätzlich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Aufgrund der physiologischen Anpassung und der immunologischen Änderungen während der Schwangerschaft kann aber eine erhöhte Empfänglichkeit für eine Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausgeschlossen werden. Zudem gibt es nach jetzigen Erkenntnissen vermehrt Hinweise darauf, dass es bei Schwangeren zu einem schwereren Verlauf der COVID-19 Erkrankung kommen kann und sich das Risiko einer Frühgeburt durch eine Erkrankung erhöht. Außerdem sind die Möglichkeiten einer Behandlung im Falle eines schweren Verlaufs bei Schwangeren gegenüber der Allgemeinbevölkerung eingeschränkt. 

Schwangere dürfen daher nur mit personenfernen Tätigkeiten und unter Einhaltung der Mindestabstände (mindestens 3 Meter zu allen anderen Beschäftigten / Personen) beschäftigt werden.  Diese Anforderungen müssen im Arbeitsalltag / bei Studierenden in allen Lehrveranstaltungen jederzeit eingehalten werden können. Dies gilt zum aktuellen Stand explizit auch noch für Schwangere, die vollständig geimpft sind oder eine PCR -bestätigte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben. Beim gelegentlichen Tragen eines Mund-Nase-Schutzes oder einer FFP-2-Atemschutzmaske (z.B. bei der kurzzeitigen Unterschreitung des Mindestabstandes, bei der Benutzung von Fluren oder Sanitäranlagen, beim Anstehen für eine Lehr-Veranstaltung) darf pro Tag eine Tragedauer von 30 Minuten in der Summe nicht deutlich überschritten werden.

Den im Hygienekonzept geschilderten Maßnahmen zur Sicherstellung einer ausreichenden Lüftung kommt in den Räumen, in denen Schwangere tätig sind, eine besondere Bedeutung zu. Der Betriebsärztliche Dienst steht im Einzelfall für die Beratung von Schwangeren bzw. deren Vorgesetzten im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung.

(Stand: 06.12.2021)

Corona-Schnelltests

Die Universität stellt denjenigen Beschäftigten, die vor Ort in den Gebäuden der Hochschule arbeiten, bis zu zwei Selbsttests pro Woche zur Verfügung. Auch diese Tests dienen dazu, eine Covid-19-Erkrankung zu erkennen, und können am Arbeitsplatz oder zuhause durchgeführt werden. Beschäftigte, die die Selbsttests nutzen möchten, sprechen bitte ihre Vorgesetzten an.

Ein negativer Test ist kein Freibrief für unvorsichtiges Verhalten am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit. Nach allen vorliegenden Daten bieten Schnelltests keine absolute Sicherheit. Daher sind auch Personen, die ein negatives Testergebnis vorweisen können, verpflichtet, die in der Universität geltenden Hygieneregeln ohne Abstriche einzuhalten.

Beschäftigte, bei denen der Selbsttest positiv ausfällt, sollten umgehend ihre Vorgesetzten informieren und einen PCR-Test durchführen lassen. Der PCR-Test dient der Überprüfung des ersten Testergebnisses und ist unerlässlich, um eine Infektion mit Covid-19 sicher feststellen zu können. Begeben Sie sich im Anschluss an den PCR-Test nach Hause und warten Sie das Ergebnis ab. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses und im Anschluss an ein mögliches positives Ergebnis arbeiten die Betroffenen, soweit es möglich ist und sie keine Symptome haben, von zuhause. Sollte dies aufgrund der Art der Tätigkeit nicht gehen, sind Sie von der Arbeit freigestellt. Mit allen Personen, die auch im PCR-Verfahren positiv getestet werden, nimmt das Gesundheitsamt Kontakt auf. Wenn Sie Krankheitssymptome entwickeln, nehmen Sie bitte zusätzlich telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt auf und lassen sich krankschreiben. Bitte informieren Sie im Fall einer Quarantäneanordnung/Krankmeldung auch die Personalabteilung über Ihre Vorgesetzten.

Darüber hinaus können sich Beschäftigte an den Schnelltest-Stationen der Stadt Tübingen oder an den Uni-nahen Teststationen von CeGaT kostenfrei testen lassen.

Verdacht einer Corona-Erkrankung

Beschäftigten, die bei sich oder einer Person im eigenen Haushalt Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung bemerken, steht die Möglichkeit offen, kurzfristig und bis zur Klärung der Symptome ihre Aufgaben von zu Hause zu erledigen (siehe Dienstvereinbarung Telearbeit – fallweise Arbeit von zu Hause). In diesen Fällen sind die Betroffenen aufgefordert, so bald wie möglich telefonisch ihren Arzt oder ihre Ärztin zu kontaktieren bzw. außerhalb der Sprechzeiten unter der Telefonnummer 116117 ärztlichen Rat einzuholen. In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, sollten Sie die Notfallnummer 112 anrufen.

Weiterhin gilt: Sollte das Kind eines bzw. einer gesetzlich Versicherten selbst erkrankt sein, hat ein Elternteil pro Kalenderjahr den Anspruch auf zehn Tage Beurlaubung und kann „Kinderkrankengeld“ für diese Zeit erhalten. Für privat Versicherte gilt in diesem Fall der tarifliche Anspruch auf Freistellung von vier Tagen. Hierzu benötigt die Personalabteilung eine entsprechende ärztliche Bescheinigung.

Wenn Sie mit dem Coronavirus infiziert sind und/oder in Quarantäne müssen

Beschäftigte, die sich wegen einer Corona-Infektion oder eines Risikokontakts absondern müssen (Isolation/Quarantäne), sind grundsätzlich weiterhin dazu verpflichtet, ihre Arbeitsleistung zu erbringen, soweit dies trotz Absonderung im Rahmen von mobiler Arbeit möglich ist. Bitte lassen Sie der Personalabtelung in diesem Fall unverzüglich Ihre Absonderungsbescheinigung zukommen (gerne per Mail an personalspam prevention@uni-tuebingen.de). Sofern die zuständige Behörde (in Tübingen: Universitätsstadt Tübingen, Fachabteilung Ordnung und Gewerbe) aufgrund der aktuellen Situation nicht in der Lage ist, Ihnen die Absonderungsbescheinigung rechtzeitig auszustellen, kann diese auch nachgereicht werden – die Verpflichtung zur Absonderung besteht unabhängig von der Bescheinigung. Sofern Beschäftigte auf Grund von mit Corona verbundenen Symptomen arbeitsunfähig sind, gelten die normalen Regelungen für Erkrankungen sowie zur Vorlage von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.

Wenn Sie mit Corona infiziert sind und der Verdacht besteht, dass Sie sich am Arbeitsplatz oder in einer Lehrveranstaltung angesteckt haben, sollten Sie eine elektronische Unfallmeldung an die UKBW übermitteln: https://www.ukbw.de/informationen-service/coronavirus-information-und-unterstuetzung/ (dort weiter unter: Versicherungsschutz bei Corona-Infektionen (SARS-CoV-2)). In diesem Fall können Beschäftigte Leistungsansprüche aus der gesetzlichen Unfallversicherung in Anspruch nehmen. Für die Verbesserung des Infektionsschutzes an der Universität wäre es hilfreich, wenn Sie den betriebsärztlichen Dienst über solche Meldungen informieren. Dieser kann Sie dann auch zusätzlich beraten.

Nachverfolgungen von Corona-Fällen übernimmt alleine das Gesundheitsamt, Universitätsangehörige sind hierzu weder berechtigt noch verpflichtet.

(Stand: 22.11.2021)

Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einer Corona-Infektion

Die Absonderung endet in der Regel 14 Tage nach dem Testergebnis oder dem Beginn von Symptomen. Wenn Sie nach dem Absonderungszeitraum symptomfrei sein, findet Ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz statt; ein vorheriger Test ist nicht erforderlich. Wenn Sie nach dem Absonderungszeitraum noch Symptome aufweisen, melden Sie sich bitte krank und lassen Sie Ihrer Dienststelle eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zukommen. Da genesene Erkrankte erst nach 28 Tagen nach einem positiven Corona-Test (PCR-Test) rechtlich den Genesenenstatus erhalten können, werden genesene, ungeimpfte Beschäftigte aufgefordert, bis zum Erhalt des Genesenenstatus die für nicht-immunisierte Personen geltenden Testpflichten einzuhalten.

(Stand: 22.11.2021)

Oberflächendesinfektion des Arbeitsplatzes bei Krankheit

Wird eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter mit Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber nach Hause geschickt, empfiehlt der Betriebsärztliche Dienst eine sofortige Oberflächendesinfektion des Arbeitsplatzes des oder der Betroffenen. Diese Maßnahmen sollten aus Präventivgründen ebenfalls für Arbeitsplätze angewendet werden, an denen sich die oder der Betroffene bis 48 Stunden vor Krankheitsbeginn regelmäßig aufgehalten hat.

Es kann mitunter längere Zeit dauern, bis eindeutig klar ist, ob eine Person mit Coronaviren infiziert ist. Nicht alle Betroffenen werden auch getestet. Aus Gründen der Fürsorge ist daher eine Oberflächendesinfektion dringend geboten. Die jeweiligen Vorgesetzten sind aufgefordert, sich per Mail unter reinigungspam prevention@zv.uni-tuebingen.de zu melden, damit entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.

Wenn in/nach einer Lehrveranstaltung eine Corona-Infektion auftritt

 Bitte beachten Sie das Diagramm "Was tun nach Kontakt zu einer infizierten Person" (PDF)

  • Werden bei Lehrveranstaltungen alle Hygieneregeln eingehalten (3G-Regel, ausreichende Lüftung) gelten die Teilnehmenden NICHT als enger Kontakt zu Infizierten und es besteht damit keine Absonderungspflicht.
  • Sollte nach einer Lehrveranstaltung eine Coronainfektion bei einer Person gemeldet werden und es wurde nicht gemäß den Hygieneregeln vorgegangen, gilt Folgendes:
    • Für Geimpfte/im Genesenen-Status hat dies keinerlei Folgen, es sind keine Maßnahmen nötig.
    • Für ungeimpfte Teilnehmende wird die Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt empfohlen, um das weitere Vorgehen abzustimmen (Tel. 07071 / 207 3600, Mo-Fr 8:30-16:00h)
  • Sind mehr als fünf Covid-19-positive Personen in einer Veranstaltung bekannt, sollten Lehrende direkt das Gesundheitsamt wegen Verdachts auf einen Clusterausbruch informieren. Dieses übernimmt dann die Kontaktverfolgung.
  • Allgemein gilt: Es wird statistisch immer wieder zu einzelnen positiven Coronafällen in Lehrveranstaltungen kommen. Sollten Sie Kontakt zu möglicherweise Infizierten gehabt haben, rät der Betriebsärztliche Dienst: Reduzieren Sie die nächsten zehn Tage eigene Kontakte, vor allem mit Personen, die ungeimpft sind oder deren Impfschutz eingeschränkt sein könnte (z.B. nur eine Impfung mit Johnson&Johnson, ohne Auffrischung). Ergänzend sind regelmäßige Selbsttests bzw. die kostenlosen Antigenschnelltests der Stadt Tübingen empfehlenswert.
  • Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion müssen einen PCR-Test auf das Coronavirus durchführen lassen und sich bis zum Ergebnis selbst isolieren/absondern. Kostenfreie Testmöglichkeiten für Personen mit Corona-Symptomen sind auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung zu finden.
  • Personen mit einem positiven Antigen-Schnelltest, der sich durch den PCR-Test bestätigt hat, müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Weitere Infos entnehmen Sie der Homepage des Gesundheitsamtes Tübingen.

(Stand: 16.11.2021)

Musterschreiben zur Information von Kontaktpersonen

Um das Musterschreiben zu sehen, müssen Sie im Intranet angemeldet sein (Anmeldung oben rechts).

Psychologische Beratung bei Belastungssituationen in der Corona-Krise

Bei Belastungssituationen und Konflikten in der Corona-Krise berät Sie die Psycho-Soziale Beratungsstelle für Beschäftigte. Die Beratung erfolgt bis auf Weiteres telefonisch oder als Videoschaltung über DFN.conf. Sie erreichen die Beratungsstelle Mo bis Fr von 9:00-12:00 Uhr,  Tel. 07071-2977563. Darüber hinaus können Sie jederzeit über die Email-Adresse der Beratungsstelle Gesprächstermine vereinbaren: karla.polen-beerspam prevention@uni-tuebingen.de .