Uni-Tübingen

Medienwissenschaft / en - Master

Eckdaten zum Studiengang

Fakultät
Philosophische Fakultät

Abschluss
Master

Zulassungsbeschränkung
Ja, im 1. Fachsemester

Regelstudienzeit
4 Semester

Kombinationsfach erforderlich?
Nein

Bewerbungsfrist

Bewerbungsfrist für Deutsche, EU-Bürger/innen und Bildungsinländer/innen 
Wintersemester: 15.06

Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Bürger/innen
Wintersemester: 15.06

Gilt für alle Bewerber/innen mit deutscher oder EU-Hochschulzugangsberechtigung.

Studienbeginn
Wintersemester

Unterrichtssprache
Deutsch

Finanzen
Beiträge und Gebühren

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Voraussetzung und Bewerbung

Das M.A.-Studium ist zulassungsbeschränkt. In jedem Wintersemester werden 45 Studienplätze vergeben. Entscheidend für die Zulassung sind in der Hauptsache die BA-Note sowie ergänzend eine vorher absolvierte Berufsausbildung oder Praktika.

Die Bewerbung erfolgt über das Online-Bewerbungsportal der Universität Tübingen.

NC-Werte

Aufgrund des eigenen Vergabeverfahrens, das eine Reihe von Kriterien berücksichtigt, können an dieser Stelle keine verbindlichen NC-Werte genannt werden.

Zur Lektüre von Fachliteratur werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Details zum Studiengang

Der Masterstudiengang „Medienwissenschaft“ bietet erfolgreichen B.A.-Absolvent*innen mit medien- und kommunikationswissenschaftlichem Schwerpunkt oder der Bereitschaft, sich medienwissenschaftliche Grundkenntnisse anzueignen, eine zweijährige Ausbildung im „Profil I: Produktion und Analyse“ oder im „Profil II: Öffentlichkeit und Verantwortung“. Während das Profil I Ihnen praktische mediale Fertigkeiten sowie theoretisches und methodisches Wissen vermittelt, nehmen die Module des Profils II medienethische, -philosophische und -politische Fragestellungen in den Blick. Die für beide Profile verbindlichen Grundlagen-Module vermitteln Ihnen Basiskenntnisse in Medientheorie, Mediengeschichte, Medienanalyse und Medienrecht.

Das Profil „Produktion und Analyse“ legt neben der medien- und kommunikationswissenschaftlichen Ausbildung einen besonderen Schwerpunkt auf die medienpraktische Qualifikation. Sie erwerben Methodenwissen und analytische Fähigkeiten zusammen mit berufsrelevanten Fähigkeiten in den Bereichen Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Marketing, Verlage und Medienforschung. Renommierte Dozenten aus der Praxis bereichern das Lehrangebot. Wissenschaftlich besonders profilierte Absolvent*innen bekommen die Möglichkeit zu promovieren. Im Mittelpunkt der medienpraktischen Ausbildung stehen Praktika sowie Kurse in universitätseigenen Lehrredaktionen für Print- und Onlinemedien, Film/Fernsehen und Hörfunk.

Im medien- und kommunikationswissenschaftlichen Teil des Studiums geht es um die Theorien, Methoden und Ergebnisse der einschlägigen Forschung und ihre Anwendung auf medienanalytische Fragestellungen. Teil des Lehrangebots sind Lehrforschungsprojekte, in denen Sie eine aktuelle Forschungsfrage oder Aufgabenstellung aus dem Medienbereich bearbeiten. Die Ergebnisse landen nicht „im Papierkorb“, sondern werden in Form eines Buches, Films, Internet-Auftritts oder einer Werbekampagne vermarktet. Mit solchen „Visitenkarten“ können Sie beim Berufsstart punkten. In einem stärker theoretisch orientierten Forschungsprojekt entwickeln und beantworten Sie eigenständig eine wissenschaftliche Fragestellung. Vorgeschrieben ist ein dreimonatiges Medienpraktikum, das Sie in den Semesterferien absolvieren.

Das Profil „Öffentlichkeit und Verantwortung“ legt besonderen Wert auf forschungsorientierte Analyse, theoretische Fundierung und kritische Auseinandersetzung. Dabei geht es um Aspekte der Medialisierung und Digitalisierung auf allen Ebenen von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Die Lehrveranstaltungen behandeln das komplette mediale Spektrum – von der klassischen Zeitung bis zu partizipativen Onlinemedien. Sozial- und kulturwissenschaftlich orientierte Medienforschung wird mit einer ethik- und demokratietheoretischen Perspektive verzahnt, um die Normen und Standards der Mediensysteme und die Formen und Praktiken medialer Verantwortung zu beleuchten. Der Studiengang vermittelt Ihnen medienwissenschaftliches Orientierungs- und Reflexionswissen, das Sie befähigt, Medialisierungs- und Digitalisierungsprozesse analysierend, einordnend und beratend zu begleiten. Medienwissenschaftliche Expertise dieser Art ist in Forschungseinrichtungen ebenso gefragt wie in der Politik- und Wirtschaftsberatung, in Unternehmen, staatlichen Institutionen, sozialen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen. Wissenschaftlich besonders profilierte Absolventen bekommen die Möglichkeit zu promovieren.

Teil des Lehrangebots sind Lehrforschungsprojekte, in denen Sie eine aktuelle Forschungsfrage oder Aufgabenstellung aus dem Medienbereich bearbeiten. Die Ergebnisse landen nicht „im Papierkorb“, sondern werden in Form eines Buches, Films, Internet-Auftritts oder einer Werbekampagne vermarktet. Mit solchen „Visitenkarten“ können Sie beim Berufsstart punkten. In einem stärker theoretisch orientierten Forschungsprojekt entwickeln und beantworten Sie eigenständig eine wissenschaftliche Fragestellung. Vorgeschrieben ist ein dreimonatiges Medienpraktikum, das Sie in den Semesterferien absolvieren.

Der M.A.-Studiengang „Medienwissenschaft“ umfasst insgesamt 120 Credit Points (CP). 93 CP werden vor der Masterprüfung studienbegleitend gesammelt, weitere 27 in der Abschlussphase erworben. Das Masterstudium ist aufgeteilt in drei Studiums- und ein Prüfungssemester und setzt sich aus 9 Modulen zusammen.

Im medien- und kommunikationswissenschaftlichen ersten Semester erwerben die Studierenden Grundkenntnisse in Medientheorie, Mediengeschichte, Medienanalyse und Medienrecht. Sie entwickeln die Kompetenz, zentrale Gegenstände des Faches sowie spezifische Gegenstände der Profilbereiche „Produktion und Analyse“ sowie „Öffentlichkeit und Verantwortung“ zu identifizieren und zu unterscheiden. Sie erwerben die Fähigkeit, Fragestellungen theoriebasiert zu formulieren und auf forschungs- oder anwendungsorientierte Problemstellungen anzuwenden. Die Studierenden erhalten zudem Einblick in Wissensbestände der Berufsfeldforschung im Medienbereich. Sie werden damit in die Lage versetzt, die spezifischen Kompetenzerfordernisse einzelner Medienberufe einzuschätzen. Somit erwerben sie Kenntnisse, die auch mit Blick auf eigene, noch anstehende Berufsentscheidungen nützlich sind.

Für das Studium vom zweiten bis zum vierten Semester wählen die Studierenden einen der beiden Profilbereiche „Produktion und Analyse“ und „Öffentlichkeit und Verantwortung“. Die Profilwahl erfolgt am Ende des ersten Fachsemesters.

Praktika in den verschiedenen Medien sind ebenfalls Teil des Masterstudiums in beiden Profilen. Renommierte Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis bereichern das Angebot.

Der M.A.-Studiengang „Medienwissenschaft“ ist zwar als kompaktes Studium organisiert, soll Ihnen jedoch auch die Möglichkeit geben, durch einen Auslandsaufenthalt neue Erfahrungen zu sammeln. Der Auslandsaufenthalt ist also nicht fester Bestandteil des Studiums, sondern stellt eine Option dar, Ihr Studium individuell zu gestalten. Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie von der Erasmus-Fachkoordination des Instituts für Medienwissenschaft.

Freiwilliger Auslandsaufenthalt
In jedem Studiengang ist ein freiwilliger Auslandsaufenthalt möglich. Mit der Planung sollte ca. ein bis eineinhalb Jahre vor der Abreise begonnen werden. 
Weitere Informationen und Beratung zum Auslandsstudium finden Sie auf der fachübergreifenden Seite Wege ins Ausland. Zudem bieten einige Fächer auch eigene Informationen zu Auslandsaufenthalten an. 

Entscheidungshilfe bei der Studienwahl

Entscheidungshilfen für ein Erststudium

Die Universität Tübingen bietet einen Online-Studienwahltest an. Anhand verschiedener Tests und Fragebögen können Sie überprüfen, welche Studiengänge der Universität Tübingen zu Ihnen passen.  

Die Universität bietet darüber hinaus weitere Hilfen zur Entscheidungsfindung an. Dazu gehören z.B. der Besuch von Lehrveranstaltungen, Orientierungsveranstaltungen zu Studienwahlthemen sowie verschiedene Beratungsangebote. Weitere Hinweise finden Sie auf den Seiten für Studieninteressierte.

Entscheidungshilfen für Masterstudiengänge

Bei der Studienwahlentscheidung für die Masterstudiengänge spielen Spezialisierung, Schwerpunktsetzung und forschungs- sowie berufsbezogene Kriterien eine Rolle. Für Interessierte an Masterstudiengängen gibt es eine Vielzahl an Orientierungshilfen wie z.B. den Besuch von Lehrveranstaltungen und spezielle Beratungs- sowie Informationsangebote (z.B. Zentrale Studienberatung, Studienfachberatung, Career Service). Nähere Informationen finden Sie unter Beratung und Information.

Nach dem Studium

Das Studium der Medienwissenschaft richtet sich insbesondere mit dem Profil „Produktion und Analyse“ an künftige Medienschaffende in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Onlinemedien, die kompetent soziale, kulturelle und politische Themen vermitteln und eigene Medienangebote und -kommunikate entwickeln. Demgegenüber qualifiziert das Profil „Öffentlichkeit und Verantwortung“ insbesondere dazu, medienethische Probleme zu definieren, anwendungsorientierte Lösungsansätze zu entwickeln, diese zu vermitteln und auf professioneller Ebene medienethische Verantwortung zu übernehmen, um dann z. B. in der Öffentlichkeitsarbeit von (Non-Profit-)Organisationen, Medienunternehmen, Medienkontrollorganen, Stiftungen, Kultur- und Bildungseinrichtungen tätig zu werden.

Beratung und Praktika
Der Career Service der Universität berät bei der Berufsorientierung und beim Berufseinstieg. Praktika und Jobs finden Sie im Praxisportal.

Im Rahmen eines Masterstudiums erwirbt man die Berechtigung zur Promotion.

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