Uni-Tübingen

Studiengänge

Spanisch - Vorleistungen Erweiterungsfach

Eckdaten zum Studiengang

Fakultät
Philosophische Fakultät
Abschluss

Vorleistungen Erweiterungsfach

Zulassungsbeschränkung

nein

Regelstudienzeit

4 Semester

Anfangssemester

WS+SS

Studienform

grundständig

Unterrichtssprache

Nur Deutsch

Profil des Studiengangs

Die Universität Tübingen ermöglicht zusätzlich zum zwei-Fächer-Studium des Bachelor-Studiengangs Lehramt Gymnasium mit akademischer Abschlussprüfung Bachelor of Education (B. Ed.) den Erwerb von Leistungen im Erweiterungsfach im Bachelor-Studiengang (Vorleistungen Erweiterungsfach).

Die Einschreibung ist frühestens ab dem dritten Fachsemester eines Hauptfaches B. Ed. möglich.

Neben der Perfektionierung der mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenz werden im Lehramtsstudium Spanisch sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Methoden erlernt sowie Kenntnisse in Fachdidaktik erworben.

Im Bereich der Sprachpraxis bieten muttersprachliche Lehrende ein vielfältiges Angebot von Kursen zur Schulung der schriftlichen und mündlichen Sprachkompetenz an. Zur  Verbesserung der Sprachkenntnisse ist es zudem sehr zu empfehlen, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren.

In den sprachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen wird anhand moderner theoretischer Ansätze nicht nur der derzeitige Sprachzustand betrachtet – dazu gehört die Auseinandersetzung mit zahlreichen Teilgebieten der Sprachwissenschaft, wie der Phonetik und Phonologie, Morphologie, Lexikologie, Semantik, Syntax, Pragmatik und Varietätenlinguistik –, sondern auch die historische Entwicklung der Sprache behandelt. Spannende Einblicke in Mechanismen des Sprachwandels oder in strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sprachen eröffnet der Vergleich mit anderen romanischen Sprachen oder dem Lateinischen. In den literaturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen wird ein Überblick über die spanische und hispanoamerikanische Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart vermittelt. Zudem werden grundlegende Theorien und Methoden erlernt, die eine Auseinandersetzung mit literarischen Texten ermöglichen. Das Angebot wird durch einen kultur- und medienwissenschaftlichen Ansatz ergänzt, in dem unter anderem die Beschäftigung mit Musik und Film eine zentrale Rolle spielt. Lehrveranstaltungen zu Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft sind ebenfalls Teil des fachwissenschaftlichen Studiums.

Im Bereich der Fachdidaktik findet eine Auseinandersetzung mit Theorien zum Fremdsprachenerwerb, Grundlagen der Didaktik im Fremdsprachenunterricht sowie der Planung und Durchführung von Spanischunterricht auf verschiedenen Stufen des Gymnasiums statt.

Für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen sind gute Kenntnisse der spanischen Sprache notwendig (ca. Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens).

Dies entspricht in der Regel 3 Jahren Fremdsprachenunterricht in der Schule. Die erforderlichen Spanischkenntnisse können aber auch in einem Intensivkurs (Propädeutikum I + II) an der Hochschule erworben werden.

Wenn das Latinum nicht bereits in der Schule erworben wurde, müssen die erforderlichen Lateinkenntnisse studienbegleitend nachgeholt werden.

Grundkenntnisse einer zweiten romanischen Sprache (Mindestniveau A2) sind ebenfalls Voraussetzung bzw. können nachgeholt werden.

Am Romanischen Seminar werden in der Tradition der deutschen Romanistik nicht nur die „großen“ romanischen Sprachen und Literaturen (Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch) umfassend erforscht und gelehrt, sondern darüber hinaus auch regelmäßig Lehrveranstaltungen zu den Sprachen und Literaturen mit kleinerer Sprecherzahl (Katalanisch, Okzitanisch, Judenspanisch (Ladino), Rumänisch, Sardisch) angeboten. Eine damit verbundene Besonderheit des Romanischen Seminars besteht darin, dass neben der Sprachwissenschaft, in der der Vergleich zwischen den romanischen Sprachen untereinander und mit dem Lateinischen ohnehin unabdingbar ist, auch in der Literaturwissenschaft die vergleichende und übernationale Perspektive in Forschung und Lehre einen festen Platz hat. Zahlreiche Austauschprogramme mit spanischen und lateinamerikanischen Universitäten und darüber hinaus anderer romanischer Länder tragen zu einer Internationalisierung des Studiums bei. Eine interdisziplinäre Offenheit für den Dialog mit angrenzenden Wissenschaften, wie z. B. mit der Kulturtheorie oder der Soziologie, sind Basis des kultur- und medienwissenschaftlichen Ansatzes am Romanischen Seminar.

Die Prüfungsverwaltung erfolgt durch das Zentrale Prüfungsamt der Universität Tübingen

Hier finden Sie die Ansprechpartner mit ihren Kontaktdaten

Im Wintersemester 2017/2018 sind rund 660 Studenten eingeschrieben.

Spanisch, Romanistik