Uni-Tübingen

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13.09.2017

Universität Tübingen zum zweiten Mal als „Recyclingpapierfreundliche Hochschule“ ausgezeichnet

Spart Wasser und Energie: wenn schon Papier, dann möglichst nur aus wiederverwerteten Rohstoffen. Foto: Friedhelm Albrecht/Universität Tübingen

Die Universität Tübingen gehört nach der letztjährigen Auszeichnung zum konsequenten Einsatz von Umweltpapier auch 2017 zu den „Recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen“ Deutschlands. Sie ist nach Angaben der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und deren Kooperationspartnern, dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Hochschulverband im Hochschulwettbewerb „Papieratlas“ die erste Mehrfachsiegerin. Die Universität Tübingen habe ihre herausragenden Leistungen beim Einsatz von Recyclingpapier aus dem Vorjahr bestätigt, so die IPR. Als diesjährige Gewinnerinnen im Hochschulwettbewerb „Papieratlas“ werden die Universität Osnabrück als „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2017“ sowie die Hochschule Rhein-Waal als „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet.

39 Hochschulen stellen sich dem Wettbewerb

Bei dem Hochschulwettbewerb waren zum zweiten Mal Hochschulen mit mehr als 5.000 Studierenden eingeladen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 39 Hochschulen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 65,84 Prozent einen neuen Rekord aufstellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um acht Prozentpunkte.

Die Verwendung von Recyclingpapier gilt als besonders einfache und effektive Maßnahme für den Schutz natürlicher Ressourcen. Die Universität beschafft für Verwaltung, Fakultäten, Druck- und Kopierservice sowie Hausdruckerei ausschließlich Papier mit dem Umweltzeichen Blauer Engel. Bei der Produktion von Papier mit dem Blauen Engel werden gegenüber Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser eingespart. Die Universität Tübingen erzielte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr 2016 eine Einsparung von mehr als vier Millionen Liter Wasser und mehr als 838.000 Kilowattstunden Energie.

Nach der Pressemitteilung der IPR – Initiative Pro Recyclingpapier

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