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		<title>Termine</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 13:59:02 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 15 Jun 2026 13:59:02 +0200</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-129816</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 12:24:41 +0200</pubDate><title>Winfried Kretschmann besucht Theologische Fakultäten der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/winfried-kretschmann-besucht-theologische-fakultaeten-der-universitaet-tuebingen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, hat am Freitag die Katholisch-Theologische und die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen besucht. Begrüßt wurde der Ministerpräsident am Theologicum der Universität Tübingen von Dr. Andreas Rothfuß, Kanzler der Universität Tübingen, von Professor Samuel Wagner, Prorektor für Nachhaltige Entwicklung, von Dr. Klaus Krämer, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, von Ernst-Wilhelm Gohl, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, von Professorin Saskia Wendel, Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät, und von Professorin Birgit Weyel, Dekanin der Evangelisch-Theologischen Fakultät.</p><p>In drei Gesprächsrunden von jeweils 30 Minuten diskutierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann, moderiert von Professorin Saskia Wendel und Professorin Birgit Weyel, mit beiden Bischöfen und Professorinnen und Professoren beider Fakultäten zum Thema „Beitrag der theologischen Fakultäten zur Zukunft der Kirchen“.</p><p>Im Gespräch zur „Zukunft der Kirchen“ ging es unter anderem um schwindende Prägekraft der Kirchen und ihre sich verschiebende Rolle in unserer Gesellschaft, wie Theologie öffentliche Orientierung bietet und wie Kirche in einer pluralen Gesellschaft relevant bleiben kann. Die Teilnehmenden sprachen unter anderem darüber, dass Religion von vielen Menschen heute im Gegensatz zu früher eher als Option betrachtet wird. Die damit verbundenen Folgen sind nicht in Gänze absehbar, doch kann Religion und Freiheit in einer demokratischen Gesellschaft gemeinsam gedacht werden.&nbsp;</p><p>Mit der Frage, wie theologischer Nachwuchs gewonnen und der Pfarrberuf zeitgemäß bleiben kann, begann die zweite Gesprächsrunde zum Thema „Beitrag der theologischen Fakultäten“. Die Diskussion, an der auch zwei Studierende ihre Erfahrungen aus der Praxis schilderten, drehte sich im Weiteren darum, ob und, wenn ja, wie sich die Theologie als Wissenschaft verändern muss und welche Erwartungen und Vorstellungen die Studierenden haben. Im Gespräch zeigte sich beispielsweise, dass Theologie nicht als Selbstzweck funktionieren kann. Gerade Volluniversitäten wie die Universität Tübingen stellen sicher, dass Theologie sich nicht zu sehr auf sich selbst zurückzieht. Dafür müssen Wissen und Erkenntnisse an den Universitäten aus Geisteswissenschaften wie eben der Theologie genauso wie aus den Lebenswissenschaften ihren Weg in die Gesellschaft finden.</p><p>Die dritte Gesprächsrunde nahm das „Zusammenspiel zwischen Fakultät und Kirche“ mit Fokus auf die Tübinger Fakultäten in den Blick. Darin erörterten die Teilnehmenden die Fragen, wie die Fakultäten Impulse in die Kirche geben und wie sie ihre Aufgabe in Bezug auf die Kirche verstehen, aber auch, welche Erwartungen sie hegen. Ein Aspekt dabei war, dass der Universität Tübingen mit einer Katholischen-Fakultät und einer Evangelischen Fakultät eine herausragende Stellung zukommt, die in dieser Form einmalig ist und auf der sich aufbauen lässt.</p><p>Einblicke in die erste in Württemberg gedruckte Bibel in lateinischer Sprache aus dem Jahr 1564 erhielt Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Abschluss seines Besuchs in der Bibliothek des Theologicums. Dorothee Huff, Leiterin der Abteilung Handschriften und alte Drucke der Universitätsbibliothek, präsentierte dort das Buch, das in der Tübinger Buchdruckerei von Magdalena Morhart gedruckt wurde. Das Vorwort dieser Bibel stammt vom schwäbischen Reformator Johannes Brenz.</p><p class="align-right"><i>Hochschulkommunikation/Stefan Bentele</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126429</guid><pubDate>Mon, 08 Dec 2025 13:57:52 +0100</pubDate><title>Führungskräfte im Bildungssektor von morgen verabschiedet</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/fuehrungskraefte-im-bildungssektor-von-morgen-verabschiedet-1/</link><description>Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen verabschiedet 73 Absolventinnen und Absolventen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung hat am Freitag mit einer Feier Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Die insgesamt 73 Akademikerinnen und Akademiker verteilen sich auf 21 Personen aus den Studiengängen „<span lang="en" dir="ltr">Bachelor </span>und <span lang="en" dir="ltr">Master of Science </span>Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie“ sowie auf 52 Personen des Weiterbildungsmasters „Schulmanagement und <span lang="en" dir="ltr">Leadership</span>“.</p><p>Mit ihrem Grußwort stimmte Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Absolventinnen und Absolventen darauf ein, wie relevant ihr Studium für die Bildungslandschaft ist: „Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung in Tübingen erfüllt einen gesellschaftlich hochrelevanten Auftrag: Eng verzahnt mit der Schulpraxis werden hier zentrale Fragen des Lehrens und Lernens erforscht – von digitaler Bildung über kollektive Lernprozesse bis hin zur Unterrichtsqualität. Expertinnen und Experten aus beispielsweise Psychologie, Mathematik und Sprachwissenschaften bündeln ihre Kompetenzen, um innovative Konzepte für gute Bildung zu entwickeln. Ab sofort tragen die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen, die wir heute verabschieden, dieses Wissen und diese Impulse in die Klassenzimmer und Bildungseinrichtungen des Landes. Viele von ihnen werden künftig verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft Baden-Württembergs leisten.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126339</guid><pubDate>Thu, 04 Dec 2025 13:22:05 +0100</pubDate><title>Religiöse Praxis und Liturgie in der Kolonialgeschichte</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/religioese-praxis-und-liturgie-in-der-kolonialgeschichte/</link><description>Theologen aus Erfurt und Tübingen organisierten internationales Fachgespräch an der Universität Erfurt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Eine neogotische Kirche in Daressalam, eine christliche Heilige aus den <span lang="en" dir="ltr">First Nations</span> in Ostkanada, die zwischen den Kulturen steht, Begräbnisriten der westafrikanischen Agni Sanwi in Begegnung mit dem Christentum – diese Beispiele erzählen von religiöser Praxis und Liturgie in der Kolonialgeschichte. Für eine Exploration dieses neuen Forschungsfeldes hatten die Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Benedikt Kranemann von der Universität Erfurt sowie Dr. Dominik Abel und Professor Dr. Stephan Winter von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen am 27./28. November 2025 zu einem Fachgespräch in Erfurt eingeladen. Forschende, vor allem aus der Liturgiewissenschaft, der Kirchengeschichte und den Geschichtswissenschaften, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch Indonesien und verschiedenen Ländern Afrikas waren der Einladung gefolgt.</p><p>Die christlichen Missionarinnen und Missionare, die im 19. und 20. Jahrhundert etwa in die deutschen Kolonien in Afrika kamen, brachten ihre eigenen Liturgien mit. Blieb das, was beispielsweise Benediktiner oder Jesuiten als lateinische Liturgie feierten, vom neuen kulturellen Kontext unberührt? Wie sahen die Räume für Gottesdienste aus, wie die Ikonographie? Wo nahmen die Menschen vor Ort freiwillig teil, wo gab es Zwang? Das Fachgespräch befasste sich mit Beispielen rituell-religiöser Praxis in Afrika und Kanada. Die religiöse Praxis anderer Kulturen sollte wahrgenommen, das bislang unbearbeitete Feld eigener, „westlicher“ Liturgiegeschichte erforscht werden.</p><p>Diese Geschichte zeigt Wirkung bis in die Gegenwart. Methoden der Liturgiewissenschaft, Begrifflichkeiten, theologische Konzepte, die in Theologie und Liturgiewissenschaft vertraut sind, müssen neu diskutiert werden. So wurde unter anderem vorgeschlagen, die komparative Liturgiewissenschaft mit Blick auf bislang marginalisierte Kulturen weiterzuentwickeln, Ansätze der <span lang="en" dir="ltr">Oral History</span> aufzunehmen und kritische Methoden in der Liturgiewissenschaft zu fördern. Zudem wurde die Frage nach geeigneten Quellen angesprochen, die sich mit Blick auf oral tradierende Kulturen nachdrücklich stellt. Hier könnte materiellen Zeugnissen der Liturgiegeschichte eine wichtige Rolle zukommen. Interessante theologische Perspektiven eröffnen sich, wenn die Kosmologie in Praktiken der<span lang="en" dir="ltr"> First Nations</span>, die Rolle von Familie oder Clan bei der Bewältigung von Sterben und Tod sowie die Verantwortung von Frauen für Rituale und Festpraktiken beachtet werden.</p><p>Das Bild der Missionierenden erwies sich als vielschichtig, aber auch das der Opfer. Mehrfach wurde angemahnt, Opfer kolonialer Gewalt auch in ihrer Widerständigkeit wahrzunehmen. Praktiken, die die Durchsetzung westlicher Liturgie durch französische Missionarinnen und Missionare in Kanada belegen, lassen Rückschlüsse auf die Praxis im Heimatland zu. Liturgie in den Kolonien wird so zum Spiegel für Verhältnisse in Europa. „Die Vernetzungen zwischen Europa und den Ländern des Globalen Südens erweitern den Blick auf eine Geschichte des Christentums“, so Dominik Abel. Man könne, mit dem indischen Historiker Dipesh Chakrabarty formuliert, von einer „Provinzialisierung Europas“ auch in der Liturgiegeschichte sprechen – was nach einer weiteren und vertieften Bearbeitung dieses Forschungsfeldes verlangt, die in Erfurt vereinbart wurde.</p><p class="align-right"><i>Tagungsbericht der Universität Erfurt</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125556</guid><pubDate>Fri, 14 Nov 2025 10:37:25 +0100</pubDate><title>Interreligiöse Tagung zur Zukunft der Religionspädagogik</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/interreligioese-tagung-zur-zukunft-der-religionspaedagogik/</link><description>Forschende kritisieren: Christlich-orthodoxer Religionsunterricht noch immer nicht umgesetzt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer internationalen Konferenz des interreligiösen Forschungsverbunds für religiöse Bildung an der Universität Tübingen diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Situation orthodoxer Kinder und Jugendlicher im Religionsunterricht. Die Tagung stand zugleich unter der Überschrift „Dialog und Kooperation – orthodoxe, evangelische, katholische und islamische Religionspädagogik: Motive, Potenziale, Zukunftsperspektiven“. Organisiert wurde die Veranstaltung am 7. und 8. November von den Tübinger Professoren Dr. Friedrich Schweitzer und Dr. Reinhold Boschki in Kooperation mit Professorin Dr. Fahimah Ulfat von der Universität Münster.</p><p>Weiterhin besuchen die orthodoxen Kinder und Jugendlichen bislang den evangelischen und katholischen Religionsunterricht, was sich jedoch bei genauerer Betrachtung als unbefriedigend erweist. Dieser Unterricht ist nicht auf diese Zielgruppe eingestellt und bietet auch wenig Information über das orthodoxe Christentum, seine Glaubensüberzeugungen und Traditionen. Obwohl es inzwischen fast 4 Millionen orthodoxe Menschen in Deutschland gibt, handelt es sich in Deutschland doch um eine Minderheit. In dieser Hinsicht teilen Orthodoxe die Erfahrungen von Musliminnen und Muslimen, für die allerdings in zunehmendem Maße ein Angebot an islamischem Religionsunterricht verfügbar ist. Offenbar ist es möglich und sinnvoll, auch Minderheiten ein solches Angebot zu machen. Auch bei der Ausbildung für den islamischen Religionsunterricht sind nicht zuletzt an der Universität Tübingen deutliche Fortschritte gemacht worden, während entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten für den orthodoxen Religionsunterricht noch immer weithin fehlen.</p><p>Als vielversprechend wurde auch die religionspädagogische Kooperation zwischen der evangelischen und katholischen, der orthodoxen und der muslimischen Religionspädagogik angesehen. Auch wenn in allen vier Fällen ein eigenes Fach sinnvoll bleibt, gibt es doch viele Möglichkeiten für Dialog und neue Impulse aus einer solchen Zusammenarbeit. Angesichts erheblicher Vorurteile gegen andere Religionen – nicht nur im Verhältnis zur Orthodoxie, sondern auch zum Islam und zum Judentum – erscheint ein solches interkonfessionelles und interreligiöses Lernen besonders wichtig.</p><p>Voraussetzung für Kooperationen in der Schule bleibt aber die Einrichtung eines orthodoxen Religionsunterrichts, wie er in Deutschland bislang kaum stattfindet. Auch fehlt es an einer Ausbildung von Lehrkräften für den orthodoxen Religionsunterricht, beispielsweise gerade in Baden-Württemberg, wo es an keiner der Hochschulen eine Professur oder Dozentenstelle gibt, die für orthodoxe Religionspädagogik zuständig wäre. Rechtlich ist ein solcher Unterricht vorgesehen oder zumindest möglich, aber es fehlt die praktische Umsetzung.</p><p>Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren einhellig der Auffassung, dass es höchste Zeit ist, diesen Missstand zu beheben. Der deutsche Staat bleibe orthodoxen Kindern und Jugendlichen Wesentliches schuldig.</p><p class="align-right"><i>Interreligiöser Forschungsverbund für religiöse Bildung</i></p><h3>Weitere Informationen</h3><p>Webseiten des interreligiösen Forschungsverbunds für religiöse Bildung</p><ul><li><a href="/fakultaeten/katholisch-theologische-fakultaet/lehrstuehle/religionspaedagogik/religionspaedagogischer-forschungsverbund-tuebingen-muenster/">bei der Katholisch-Theologischen Fakultät</a></li><li><a href="/fakultaeten/evangelisch-theologische-fakultaet/lehrstuehle-und-institute/praktische-theologie/praktische-theologie-ii/kooperativ-interreligioesen-forschungsverbund-fuer-religioese-bildung/">bei der Evangelisch-Theologischen Fakultät</a></li><li><a href="https://www.uni-muenster.de/ZIT/Islamische_Religionspaedagogik_und_Fachdidaktik/Religionspaedagogischer_Forschungsverbund.html" target="_blank" rel="noreferrer">beim Zentrum für Islamische Theologie an der Universität Münster</a><br>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122919</guid><pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:23:23 +0200</pubDate><title>Forschung für gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/forschung-fuer-gute-arbeitsbedingungen-fuer-alle-beschaeftigten/</link><description>60 Jahre Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung</description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Vom 9. bis 12. September 2025 feiert das Tübinger Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung (IASV) sein 60-jähriges Bestehen. Professorin Dr. Monika A. Rieger, seit 2008 Direktorin des Instituts, spricht im Interview über aktuelle und künftige Herausforderungen in der Arbeitsmedizin.</i></p><p><strong>Frau Professorin Rieger, die Arbeitswelt befindet sich in einem großen Wandel…</strong></p><p>Die Digitalisierung und die damit einhergehende Globalisierung haben erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt insgesamt und auch auf den einzelnen Arbeitsplatz, und das ist völlig unabhängig von der einzelnen Branche.</p><p>Ein Auto wird heute beispielweise nicht mehr komplett in einer Fabrik gebaut, sondern die verschiedenen Bauteile werden an verschiedenen Orten und teilweise weltweit produziert und am Ende an einem Ort zusammenmontiert. Aufgrund der Digitalisierung gelingt das ohne große Lagerkapazitäten – <i><span lang="en" dir="ltr">Just in time</span></i> – mit einer erheblichen Kostenreduktionen, trotz der unglaublich langen Lieferwege. Gleichzeitig führt das aber dazu, dass ein enormer Zeitdruck herrscht, weil diese Form der Produktion nur funktioniert, wenn alle Arbeitsprozesse global abgestimmt sind und keine Lieferverzögerungen auftreten, wie zuletzt während der COVID-19-Pandemie.</p><p>Die Digitalisierung und die damit verbundene Automatisierung bringen es aber auch mit sich, dass bestimmte Tätigkeiten ganz wegfallen, während andere Tätigkeiten komplexer und anspruchsvoller werden, weil die Beschäftigten die dafür erforderlichen Informationen nur digital über Computer erhalten. Das führt wiederum dazu, dass Menschen, die vorher einfache Tätigkeiten gut machen konnten, zum Teil Probleme auf dem Arbeitsmarkt bekommen.</p><p>Parallel erleben wir den demografischen Wandel unserer Gesellschaft: Menschen werden nicht zuletzt dank der verbesserten Lebensumstände und der guten Gesundheitsversorgung älter. Das führt allerdings dazu, dass chronische Erkrankungen zunehmen, der Anteil älterer Menschen steigt und wir deswegen alle länger arbeiten müssen, damit unsere Sozialversicherungssysteme weiterhin funktionieren. Diese längere Lebensarbeitszeit ist für viele Menschen gut möglich und auch gesundheitsförderlich, aber für andere eben nicht so gut. Letzteres gilt insbesondere im Hinblick auf körperliche Belastungen bei der Arbeit, das heißt solche Tätigkeiten, die z.B. zu einer Beanspruchung der Gelenke führen.</p><p><strong>Was untersucht die Arbeitsmedizin?</strong></p><p>Die Aufgabe der Arbeitsmedizin allgemein und auch unserer Forschung ist, Risiken für beruflich bedingte Erkrankungen früh zu erkennen und Vorschläge zu machen, wie wir gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten schaffen können - unter Berücksichtigung der genannten Dimensionen und Gegebenheiten.&nbsp;</p><p>Dazu gehört auch, genau hinzuschauen und nachzufragen, wenn Beschäftigte häufige Fehlzeiten haben bzw. sich oft krankschreiben lassen. Auch die Wiedereingliederung nach einer längeren Erkrankung ist Thema der Arbeitsmedizin, mit Schnittstellen zum Versorgungssystem und der zugehörigen Forschung.</p><p>Grundsätzlich sind gute Arbeitsbedingungen im Interesse der Unternehmen, der Beschäftigten und auch der Gesellschaft: für die Unternehmen sind geringe Fehlzeiten relevant, die Beschäftigten bleiben gesund und profitieren von den vielen positiven Effekten von Arbeit, und für die Gesellschaft bedeuten gesunde und arbeitsfähige Beschäftigte, dass diese länger arbeiten und entsprechend länger einen Beitrag zu unserem Sozialversicherungssystem leisten.&nbsp;</p><p>Global gesehen unterscheiden sich die Fragestellungen der Arbeitsmedizin: In noch wenig industrialisierten Gesellschaften mit einer großen Bedeutung des primären Wirtschaftssektors – z.B. Landwirtschaft und Bergbau – stehen die Themen Unfälle und schwere körperliche Arbeit im Vordergrund, zumal dort viele Menschen informell arbeiten, d.h. ohne Einbettung in ein Unternehmen, das für den Arbeitsschutz sorgt. In stärker industrialisierten Ländern kommen berufsbedingte Krebserkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen stärker in den Fokus, auch weil die Lebenserwartung in diesen Ländern steigt. Und bei zunehmender Verbesserung des Arbeitsschutzes und Zunahme des Dienstleistungsbereichs in den hochindustrialisierten Ländern werden die psychischen Erkrankungen bedeutsamer mit Blick auf die Arbeitsunfähigkeit. Die Vermeidung von Muskel-Skeletterkrankungen bleibt als Gegenstand der Arbeitsmedizin aber immer erhalten – sei es aufgrund einer möglichen arbeitsbedingten Überforderung z.B. in der Produktion oder Unterforderung z.B. durch langes Sitzen. &nbsp;Und natürlich wirken sich gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Krisen ebenfalls am Arbeitsplatz aus. Das haben wir beispielsweise im Rahmen der COVID-19-Pandemie erlebt und sehen es auch im Hinblick auf den Klimawandel.</p><p>Tatsächlich spielen für Arbeitgeber in Industrieländern Muskel-Skeletterkrankungen, Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen wie z.B. Diabetes sowie psychische Erkrankungen bei der Prävention am Arbeitsplatz die größte Rolle, da sie die meisten Fehlzeiten verursachen.</p><p><strong>Wie ergänzen sich Arbeitsmedizin und Betriebliche Gesundheitsförderung?</strong></p><p>Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) hat eine andere Perspektive als die Arbeitsmedizin und kommt aus dem Bereich <i><span lang="en" dir="ltr">Public Health</span></i>. Sie schaut weniger nach den konkreten Arbeitsbedingungen, sondern vielmehr danach, dass die – arbeitende – Bevölkerung generell mehr auf eine gesunde Lebensweise und Ernährung achtet und macht dafür konkrete Angebote. Es geht häufig um Gesundheitsthemen, die zunächst nichts unmittelbar mit der Arbeit zu tun haben.</p><p>Im öffentlichen Dienst ist angesichts knapper Kassen häufig wenig Spielraum für die Gesundheitsförderung. Gewerbliche Betriebe können aktuell bis zu 600 Euro jährlich pro Beschäftigtem steuerfrei Leistungen erbringen zur Verhinderung und Verminderung von Krankheitsrisiken und zur Förderung der Gesundheit., und in wirtschaftlich guten Zeiten investieren sie häufig entsprechend in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der eigenen Belegschaft. In einem wirtschaftlichen Abwärtszyklus, wie wir in momentan erleben, müssen die Unternehmen ihre Produktionskosten senken und mit globalen Unsicherheiten zurechtkommen, da muss dann unter Umständen auch an gesundheitsfördernden Maßnahmen gespart werden.</p><p>An der Universität, wo wir als Institut ja auch die betriebsärztliche Betreuung der Beschäftigten und Studierenden übernehmen, stehen wir im regelmäßigen Austausch mit den Personen, die im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (an der Universität: <a href="/einrichtungen/zentrale-anlaufstellen-und-beratungsangebote/betriebliches-gesundheitsmanagement/">Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM</a>) die verschiedenen Maßnahmen und Angebote koordinieren. Wir beraten dabei sowohl aus einer ärztlichen als auch aus unserer wissenschaftlichen arbeitsmedizinischen Perspektive, welche Angebote und Maßnahmen einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Uni-Angestellten und Studierenden haben.</p><p><strong>Das Institut befasst sich auch mit den Bereichen Sozialmedizin (seit 1979) und Versorgungsforschung (seit 2011). Welche Themen stehen hier im Mittelpunkt?</strong></p><p>In der Sozialmedizin wird das Individuum in Hinblick auf seine persönliche Gesundheit und die dafür relevanten sozialen Faktoren wie Bildung, Geschlecht, Alter oder Herkunft betrachtet, das Ganze im Kontext unseres Sozialversicherungssystems. Untersucht wird die Frage, wie alle diese Faktoren individuelle Krankheitsentwicklungen und -verläufe bestimmen. Dieser Bereich kam mit der Berufung von Professor Friedrich Schmahl 1979 auf die Professur für Sozialmedizin ans Institut. Im Verlauf wurden die beiden Professuren für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin in einer Professur zusammengefasst, und so blieb es auch bei meiner Berufung im Jahr 2009. Ich komme ursprünglich aus der Arbeitsmedizin, forsche aber viel an der Schnittstelle zur Sozialmedizin und zur Versorgungsforschung.&nbsp;</p><p>Die Versorgungsforschung beschäftigt sich damit, wie die Gesundheitsversorgung und die Krankenversorgung unter Alltagsbedingungen bestmöglich gestaltet werden können, im Hinblick auf die Patientinnen und Patienten. Das umfasst nicht nur die in der medizinischen Forschung häufigen Themen wie Schmerzreduktion oder Überlebensraten, sondern ganz vielfältige Dimensionen von Gesundheit wie etwa Lebensqualität oder – ganz wichtig - Teilhabe an der Gesellschaft: Wie muss eine Gesundheitsversorgung aussehen, damit Menschen nach einer Erkrankung wieder arbeiten oder in der Familie wieder Funktionen ausfüllen können? Hier gibt es Schnittstellen zum Bereich Arbeitsmedizin.&nbsp;</p><p>Zur Versorgungsforschung gehört ebenso die Frage, wie Beschäftigte in der Gesundheits- oder Krankenversorgung qualifiziert sein sollten, damit diese Ergebnisse bestmöglich ausfallen und zugleich aber die Leistungen auch finanzierbar sind.</p><p>Mit der Ansiedelung der Koordinierungsstelle Versorgungsforschung kam dieser Bereich 2011 hier am Institut hinzu, was sich auch im heutigen Namen widerspiegelt. An der Medizinischen Fakultät gibt es eine starke Kooperation mit der Allgemeinmedizin mit Frau Professorin Stefanie Joos, aber auch mit den Bereichen Pflegewissenschaft, Biometrie oder auch der Frauenklinik. Gerade beim Thema Frauengesundheit hat sich erst in jüngster Zeit die Erkenntnis etabliert, dass hier eine andere Art der Kranken- und Gesundheitsversorgung notwendig ist, zu der es noch sehr wenig Forschung gibt.&nbsp;</p><p>Und auch unser Engagement im Bereich Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an unserer Forschung über das <a href="https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/einrichtungen/institute/arbeitsmedizin-sozialmedizin-und-versorgungsforschung/dialogforum" target="_blank" rel="noreferrer">Dialogforum „Gesunde Arbeit. Gesunde Zukunft “</a> und unsere Bürger*innen-Veranstaltungen entspringt der Versorgungsforschung.&nbsp;</p><p>Bei uns laufen aktuell Studien z.B. zur <a href="https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/593" target="_blank" rel="noreferrer">Prävention beruflich bedingter Krebserkrankungen</a>, zum Einsatz von Exoskeletten am Arbeitsplatz oder zur guten Gestaltung von Steharbeit. Insbesondere während der COVID-19-Pandemie haben wir uns wissenschaftlich auch mit Auswirkungen von Masken am Arbeitsplatz beschäftigt (vgl. <a href="/universitaet/aktuelles-und-publikationen/forschungsmagazin-attempto/genug-luft-zum-atmen/">Attempto! 62/2025</a>).&nbsp;</p><p>Außerdem begleiteten wir in den zurückliegenden Jahren wissenschaftlich die digitale Umgestaltung der Arbeitsabläufe an einem großen Institut für Pathologie (vgl. <a href="https://open.spotify.com/episode/0B3qnSFW4jss2iplUF847z?si=sQGVDM3wQ3SFg4O5ZOpTvw&amp;nd=1&amp;dlsi=2be51beafebd4040" target="_blank" rel="noreferrer">Podcast "Auswirkungen der digitalen Transformation auf Beteiligte"</a>). Eine Erkenntnis war, dass diese Änderung der Arbeit sich auch auf das Bewegungsverhalten am Arbeitsplatz auswirkte: zwar fallen dort durch die Digitalisierung viele Gänge ins Labor weg, weil alles nur noch am Computer passiert. Die Beschäftigten merken aber, dass ihnen diese Bewegung fehlt, während sie vorher darüber geklagt haben, dass sie so viel hin und her gehen müssen.</p><p><strong>Welche weiteren Aufgaben übernimmt das IASV?</strong></p><p>Wir geben Empfehlungen für Politik und Unternehmen zur Arbeitsgestaltung, basierend auf unserer Forschungsarbeit.&nbsp;</p><p>Wir lehren im humanmedizinischen Fach Arbeits- und Sozialmedizin, aber zum Beispiel auch in den Studiengängen Medizintechnik, <span lang="en" dir="ltr">Population-Based Medicine</span> und Hebammenwissenschaften, im Schnitt sind das 345 Studierende allein in der Humanmedizin pro Jahr.&nbsp;</p><p>Wir qualifizieren Menschen in Gesundheitsberufen an der Schnittstelle von Arbeit und Gesundheit, bilden Betriebsärztinnen und Betriebsärzte aus und bieten für diese Gruppe auch Fort- und Weiterbildungen an.&nbsp;</p><p>Nicht zuletzt übernehmen wir die betriebsärztliche Versorgung für insgesamt 37.000 Beschäftigte, darunter die Beschäftigten der Universität Tübingen sowie alle Studierenden der Universität, inklusive der Medizinischen Fakultät.</p><p>Wir sind ein relativ kleines Team mit 38 Mitarbeitenden aus 20 unterschiedlichen Fächern, wie der Medizin, Medizintechnik, Sportwissenschaft, Soziologie oder Pflegewissenschaft. Die vielfältigen Aufgaben des Instituts können wir nur erfüllen, weil die interdisziplinäre Arbeit in diesem Team so gut funktioniert.</p><p>Die Arbeit des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung wird seit 2008 ermöglicht durch die institutionelle Förderung durch Südwestmetall, des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg. Bei unserer Arbeit gibt es immer wieder Studien, für die die Anregung aus dem regelmäßigen Gedankenaustausch mit dem Verband oder einzelnen Firmen kommt oder bei denen wir eine Kooperation eingehen, aber: Wir sind in unserer wissenschaftlichen Arbeit und bei der Themenwahl völlig unabhängig, denn die Förderung basiert auf einem unrestricted grant. Da kann es schon einmal passieren, dass die Ergebnisse unserer Forschungsprojekte nicht zu politischen Forderungen aus dem Feld der Unternehmen passen. &nbsp;Unsere aktuelle institutionelle Förderung ist noch bis 31 März 2028 gesichert, sie soll aber zukünftig auf eine noch breitere Basis gestellt werden.</p><p><strong>Sprechen wir über das Programm zum 60. Geburtstag des Instituts…</strong></p><p>Bereits am Dienstag, 9. September, beginnt die Jubiläumswoche mit der international größten wissenschaftlichen <strong>Fachtagung zur Prävention arbeitsbedingter Muskel-Skelett-Erkrankungen (PREMUS 2025)</strong>, dazu kommen rund 250 Spezialisten aus der ganzen Welt nach Tübingen.&nbsp;</p><p>Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) gehören weltweit zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. Sie werden auf der PREMUS-Tagung aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln, beispielsweise epidemiologisch oder aus der psychosozialen Perspektive betrachtet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Aspekte Prävention, Diagnose und Behandlung, insbesondere die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einer entsprechenden Erkrankung.&nbsp;</p><p>Am Donnerstag, 11. September, schließt sich unser <strong>Jubiläumssymposium „60 Jahre IASV – Gesunde Arbeit im Wandel“</strong> an. Sie soll einen Ausblick geben, wie gesunde Arbeit in Zeiten von Digitalisierung, demografischem Wandel und neuen Belastungsformen zukünftig gestaltet werden kann und soll. Dazu werden innovative Präventionsansätze sowie ein neuer Risikoindex zur Bewertung von Steharbeit diskutiert. Ein Thema wird natürlich auch der Einsatz von Exoskeletten zur Entlastung des Rückens bei schweren Trage- und Hebetätigkeiten sein, denn hier in Tübingen forschen wir bereits seit langem dazu.</p><p>Besonders am Herzen liegt mir auch unser <strong>Bürger*innennachmittag unter dem Motto „Rücken, Gelenke &amp; Co. – Wie bleibe ich bei der Arbeit gesund?“</strong> Er bildet am Freitag, 12. September, den Abschluss des Jubiläums. Angeboten werden interaktive Mitmachstationen, z. B. Exoskelett-Demos und Bewegungsanalysen, Vorträge, aber auch Dialogrunden mit Forschenden, ganz im Sinne von <i><span lang="en" dir="ltr">Public Engagement</span></i>. Ziel ist es, Wissen verständlich zu vermitteln und Anregungen für gesundheitsbewusste Arbeitsweisen zu geben. Im Vordergrund stehen die Fragen, wie wir auch bei körperlich fordernder Arbeit langfristig gesund bleiben können und welche neuen Lösungen Forschung bietet. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.</p><p class="align-right">Das Interview führte Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121680</guid><pubDate>Thu, 17 Jul 2025 10:58:01 +0200</pubDate><title>„Verbund Lehrkräftebildung Baden-Württemberg“ mit Tübinger Beteiligung gegründet</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/verbund-lehrkraeftebildung-baden-wuerttemberg-mit-tuebinger-beteiligung-gegruendet/</link><description>Langfristig angelegte Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern im Land</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit der feierlichen Unterzeichnung der Gründungserklärung haben sich am 10. Juli 2025 die lehrkräftebildenden Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und die in einer der <span lang="en" dir="ltr">Schools of Education</span> involvierten Kunst- und Musikhochschulen in Baden-Württemberg zu einem landesweiten Verbund zusammengeschlossen, darunter auch die Universität Tübingen mit der Tübingen <span lang="en" dir="ltr">School of Education</span>. Der neue Verbund für Lehrkräftebildung in Baden-Württemberg markiert den Beginn einer strukturierten, langfristig angelegten Zusammenarbeit zur Stärkung und Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung im Land. Ziel ist es, tragfähige Kooperationsformen zu entwickeln, Themenfelder zu identifizieren und sich strategisch auf mögliche neue Förderlinien vorzubereiten. Mit der Gründung des Verbunds "Lehrkräftebildung Baden-Württemberg“ entsteht eine Plattform für Austausch, Forschung und Vernetzung. Sie bietet die Chance, gemeinsam wissenschaftsbasiert Standards zu setzen und neue Wege in der Professionalisierung zukünftiger Lehrkräfte zu gehen.</p><p>Die Veranstaltung wurde durch Prof. Dr. Michael-Jörg Oesterle, Prorektor für Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart, eröffnet. In seinen Begrüßungsworten hob er die gesellschaftliche Relevanz der Initiative hervor: „In einer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist es ein wichtiges Zeichen, dass wir im Bereich der Lehrkräftebildung auf Kooperation statt Wettbewerb setzen. Nur gemeinsam können wir den Herausforderungen in der Bildungslandschaft wirksam begegnen.“</p><p>In den einführenden Worten von Prof. Dr. Silke Hertel, Prorektorin Studium und Lehre an der Universität Heidelberg und geschäftsführende Direktorin der Heidelberg <span lang="en" dir="ltr">School of Education</span>, wurde deutlich, wie dynamisch sich die Lehrkräftebildung im Land in den letzten Monaten entwickelt hat. Sie verwies auf den intensiven Austausch mit den Ministerien für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie Kultus, Jugend und Sport und betonte: „Im Verbund ist man besser aufgestellt und wirksam – gerade in einer Zeit, die von gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt ist.“</p><p>Der darauffolgende Impulsvortrag von der renommierten Bildungsforscherin Prof. Dr. Felicitas Thiel (Freie Universität Berlin) beleuchtete die historischen Entwicklungen und aktuellen Herausforderungen der Lehrkräftebildung. Thiel unterstrich die Bedeutung evidenzbasierter Professionalisierung sowie gemeinsamer Strukturen, Leitbilder und Formate, um die Qualität des Unterrichts nachhaltig zu verbessern. „Wer die Lernleistung von Schülerinnen und Schülern verbessern will, muss in die Qualität der Lehrkräfte investieren“, so Thiel. Besonders betonte sie die Notwendigkeit, empirisch fundiertes Wissen stärker in den Schulen zu verankern und veraltete Mythen über Lernprozesse zu hinterfragen.</p><p>Neben der Unterzeichnung der Gründungserklärung wurde im Rahmen der Veranstaltung auch eine dreiköpfige Leitung des Verbunds für zwei Jahre gewählt:</p><ul><li>Prof. Dr. Silke Hertel, Prorektorin für Studium und Lehre an der Universität Heidelberg und Geschäftsführende Direktorin der Heidelberg School of Education seitens der Universität Heidelberg</li><li>Prof. Dr. Ronny Nawrodt, Professor für Physik und ihre Didaktik an der Universität Stuttgart und Geschäftsführender Direktor der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg seitens der Universität Stuttgart</li><li>Prof. Dr. Nadine Anskeit, Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Direktorin der Karlsruhe School of Education seitens der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, ab Oktober 2025 Prorektorin für Forschung, Nachwuchsförderung und Transfer</li></ul><p>Weitere Treffen der Mitglieder des Verbunds “Lehrkräftebildung Baden-Württemberg” in diesem und dem nächsten Jahr sind bereits geplant.</p><p class="align-right"><i>Nach einer Pressemitteilung des Verbunds “Lehrkräftebildung Baden-Württemberg”</i></p>]]></content:encoded><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121182</guid><pubDate>Tue, 08 Jul 2025 10:58:34 +0200</pubDate><title>Mathematik-Rätsel lösen und Bioleaching bestaunen im MINT-Klassenzimmer</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/mathematik-raetsel-loesen-und-bioleaching-bestaunen-im-mint-klassenzimmer/</link><description>Universität Tübingen bietet mit dem modernen Raum Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe spielerischen Zugang zu den Naturwissenschaften. Manuel Hagel, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag Baden-Württemberg, verschafft sich während eines Besuchs einen Eindruck.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„2, 4, 8, 16, 32, 64, 128“, schreibt die Sechstklässlerin mit blauer Tinte auf ihr weißes Blatt. In der Zeile darunter fängt sie an zu rechnen: „26-16=10*2=20-1=19“. Zwei Minuten Zeit haben sie und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, um die Lösung zu ermitteln. Die Aufgabe: Sie und die anderen Jugendlichen im Raum sollen sich einen Kreis aus 26 Menschen vorstellen. Mit Hilfe von Mathematik sollen sie dann den Zusammenhang der Position der am Ende übrigbleibenden Person und der Anzahl der Personen im Kreis untersuchen, wenn nach und nach einem bestimmten Muster folgend Menschen den Kreis verlassen müssen und dieser Vorgang nach demselben Muster stets von vorn beginnt. So lautet die Aufgabe – in der Mathematik auch bekannt als Josephus-Permutation –, die der Beamer an die Leinwand im MINT-Klassenzimmer projiziert. MINT steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.</p><p>Die Schülerinnen und Schüler sind einen Tag lang zu Besuch im MINT-Klassenzimmer der Universität Tübingen und lernen naturwissenschaftliche Grundlagen, erklärt Professor Jan-Philipp Burde der Besuchergruppe um Manuel Hagel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag Baden-Württemberg. Jan-Philipp Burde ist Fachdidaktiker der Physik und hat eine von 19 Professuren inne, die in Kooperation mit der Tübingen <span lang="en" dir="ltr">School of Education</span> Lehrkräfte ausbilden. Masterstudierende, die später Fächer wie Mathe, Physik oder Erdkunde unterrichten, können Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe in dem Raum, der mit Unterstützung der Vector Stiftung finanziert wird, mit moderner Technik beispielsweise mit einer Wärmebildkamera vorführen, dass Energie auch in Wärme umgewandelt wird. Oder welche Möglichkeiten sich mit „<span lang="en" dir="ltr">Bioleaching</span>“ zur Ressourcenrückgewinnung abzeichnen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-120825</guid><pubDate>Fri, 27 Jun 2025 14:24:46 +0200</pubDate><title>Mediendozentur 2025 mit Harald Lesch (mit Video)</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/mediendozentur-2025-mit-harald-lesch-mit-video/</link><description>Vortrag zum Thema „Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juni 2025 war Harald Lesch als Redner der 20. Tübinger Mediendozentur zu Gast an der Universität Tübingen. Die Analyse von Lesch, Professor für Astrophysik, Bestsellerautor und „vielleicht der bekanntester Wissenschaftskommunikator unseres Landes“ (Bernhard Pörksen) bei seinem Vortrag: Feind Nummer 1 der informierten Gesellschaft: Die Ökonomisierung. Denn wer viel Geld mit Informationen verdient, hat Anreiz zur Manipulation. Feind Nummer zwei: Die Zeit. Denn wer zu viel in Lichtgeschwindigkeit über das Internet und Soziale Medien verbreitet Nachrichten konsumiert, hat keine Zeit zum Verstehen komplexer Zusammenhänge. Stattdessen steigt die Sehnsucht nach vereinfachten, populistischen Erklärungen. Entsprechend rät Lesch seinen Zuhörerinnen und Zuhörern: „Seien Sie nicht den ganzen Tag online, sondern definieren Sie Informationsmahlzeiten, in denen Sie Nachrichten aufnehmen.“ Und: „Nutzen Sie die alte Technik des Gesprächs. Es ist die größte Missverständnis-Vernichtungsmaschine, die man kennt.“&nbsp;</p><p>Die Mediendozentur wird seit 2003 vom Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen und dem SWR Studio Tübingen ausgerichtet. Die 1.300 Eintritts-Bändchen für den Festsaal waren bereits nach 26 Minuten vergriffen. Der Rede konnte auch in drei Hörsälen und über einen Livestream gelauscht werden.&nbsp;</p><p class="align-right">Tilman Wörtz</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-120252</guid><pubDate>Wed, 11 Jun 2025 14:08:52 +0200</pubDate><title>Gemeinsam die Artenvielfalt im Botanischen Garten erfassen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/gemeinsam-die-artenvielfalt-im-botanischen-garten-erfassen/</link><description>Universität Tübingen beteiligt sich an „Woche der Botanischen Gärten 2025“ – Besucherinnen und Besucher aufgerufen, Tiere, Pflanzen, Flechten und Pilze im Botanischen Garten zu fotografieren und via kostenfreier App zu dokumentieren</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen nimmt an der „<strong>Woche der Botanischen Gärten 2025“</strong> teil, die von <strong>Samstag, 14. Juni, bis Sonntag, 22. Juni</strong>, läuft und vom Verband Botanischer Gärten organisiert wird. Die Woche steht unter dem Thema „BioBlitz – Artenvielfalt in Botanischen Gärten erleben“ und ist als Mitmachaktion für Interessierte konzipiert, die die Gärten erkunden. Alle Besucherinnen und Besucher können im besagten Zeitraum über die kostenfreie App iNaturalist eigene Beobachtungen zu Tieren, Pflanzen, Flechten und Pilze im Botanischen Garten der Universität Tübingen (Auf der Morgenstelle, neben Gebäude Nr. 5, Öffnungszeiten montags bis sonntags, 8 bis 16:30 Uhr, Eintritt frei) sammeln und teilen und somit dabei helfen, die dortige Artenvielfalt zu erfassen. Wichtig dabei ist, dass nur wildlebende Tiere und Pflanzen dokumentiert werden, diese aber weder gestört noch gefangen werden. Auch dürfen Beete weder betreten, noch Pflanzen beschädigt werden.</p><p>Wie der Verband der Botanischen Gärten mitteilt, bietet die App iNaturalist nach dem Registrieren die Möglichkeit, eigene Beobachtungen unkompliziert hochzuladen und mit Fundort und -zeit zu versehen. Die App unterstützt ferner Bestimmungsvorschläge, die von der Community überprüft werden. Je mehr Besucherinnen und Besucher mitmachen und Beobachtungen mit Fotos oder Tonaufnahmen dokumentieren und in die App einspeisen, desto genauer lässt sich die Vielfalt erfassen. Der Verband der Botanischen Gärten zeichnet im September die Teilnehmenden aus, die die meisten Arten beobachten, die schönsten Fotos aufnehmen und die spektakulärsten Beobachtungen machen. &nbsp;</p><p>Am Samstag, 14. Juni, findet zu Beginn der Aktionswoche mit der Veranstaltung „BioBlitz im Botanischen Garten: Natur entdecken mit der App iNaturalist“ eine Einführung und ein Spaziergang für Interessierte statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Haupteingang Auf der Morgenstelle. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.</p><p>An der Aktion beteiligen sich im besagten Zeitraum mehr als 30 Botanischen Gärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz – außer Tübingen unter anderem Karlsruhe, München, Regensburg und Ulm. Botanische Gärten sind Orte der biologischen Vielfalt. Sie bieten Pflanzensammlungen und dank der Vielfalt an Pflanzenarten und Lebensräumen auch gute Bedingungen für zahlreiche wildlebende Tiere, Pflanzen, Pilze und Flechten.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119487</guid><pubDate>Wed, 21 May 2025 08:43:00 +0200</pubDate><title>Feierliche Eröffnung des Zentrums für Bionic Intelligence Tübingen Stuttgart (BITS)</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/feierliche-eroeffnung-des-zentrums-fuer-bionic-intelligence-tuebingen-stuttgart-bits/</link><description>Auftaktveranstaltung im Klösterle in Weil der Stadt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Mai 2025 hat der Forschungsverbund <a href="https://www.bionic-intelligence.org/" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="en" dir="ltr">Bionic Intelligence </span>Tübingen Stuttgart</a> (BITS) zu seiner feierlichen Eröffnung eingeladen. Das BITS ist eine gemeinsame Initiative der Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie der Max-Planck-Institute für Intelligente Systeme und für Biologische Kybernetik mit dem Ziel, intelligente bionische Systeme zur Diagnose und Therapie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen zu entwickeln.</p><h3>Intelligente Technik und Gesundheitsforschung zusammendenken</h3><p>Das BITS gehört zu <a href="https://cyber-valley.de/de" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="en" dir="ltr">Cyber Valley</span></a>, Europas größtes und führendes Zentrum für Künstliche Intelligenz und moderne Robotik, welchem vom Land Baden-Württemberg gefördert wird. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski über die Forschung des BITS: „Im neuen Zentrum für bionische Intelligenz BITS treffen intelligente Technik und Gesundheitsforschung zusammen. In diesen Bereichen sind unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Land spitze. Das zukunftsweisende Forschungsfeld bionische Intelligenz bündelt vorhandene Kompetenzen und bietet enormes Potenzial, um Patientinnen und Patienten zu helfen. Solche Innovationen stärken den Forschungs- und Gesundheitsstandort Baden-Württemberg weiter.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117636</guid><pubDate>Thu, 03 Apr 2025 16:00:21 +0200</pubDate><title>Besuch einer Delegation des 25. Jungforschenden Congresses bei der Core Facility LISA+</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/besuch-einer-delegation-des-25-jungforschenden-congresses-bei-der-core-facility-lisa/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 26. bis zum 30. März fand der 25. Jungforschenden Congress in Stuttgart statt. Er wird vom <a href="https://www.juforum.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Jungforscher Netzwerk juFORUM e.V.</a> veranstaltet, einem Verein, der den Austausch zwischen wissenschaftlich interessierten jungen Menschen fördert. Der Congress bietet ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops und Exkursionen an. Im Rahmen des Besichtigungsprogramms war eine Delegation von 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der <span lang="en" dir="ltr">Core Facility</span><a href="/forschung/forschungsinfrastruktur/lisa/">LISA+ (Zentrum für Licht-Materie-Interaktion, Sensoren und Analytik)</a> der Universität Tübingen zu Gast. Einen Vormittag lang präsentierte sich die <span lang="en" dir="ltr">Core Facility</span> in einem Übersichts-Vortrag, einer Fragerunde, einem Rundgang um den zentralen Reinraum sowie praktischen Demonstrationen zur Mikro- und Nanofabrikation und Oberflächen-Analyse. Gemeinsam mit dem <span lang="en" dir="ltr">Instrument Scientist</span> Dr. Markus Turad und dem Mitglied des Direktoriums Prof. Monika Fleischer führten engagierte Nutzerinnen und Nutzer der <span lang="en" dir="ltr">Core Facility</span> den Besuchern vor, wie Strukturen anhand von optischer Lithografie oder Helium-Ionenstrahl-Lithografie erzeugt werden und mit spezialisierten Methoden der Laser-Mikroskopie untersucht werden können. Die Jungforschenden beteiligten sich in bester Atmosphäre mit regen Nachfragen, bevor sie sich zu weiteren spannenden Programmpunkten verabschiedeten.</p><p class="align-right"><i>Professorin Dr. Monika Fleischer, <span lang="en" dir="ltr">Core Facility</span> LISA+</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109299</guid><pubDate>Wed, 24 Jul 2024 13:50:27 +0200</pubDate><title>Rückblick: Faculty of Science Day 2024</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/rueckblick-faculty-of-science-day-2024/</link><description>Anfang Juli fand an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zum ersten Mal der „Faculty of Science Day“ statt </description><content:encoded><![CDATA[<p>Als Dekan der Mathematischen-Naturwissenschaftlichen Fakultät begrüßte Professor Dr. Thilo Stehle am Nachmittag des 3. Juli 2024 die Anwesenden im Hörsaal des Geo- und Umweltforschungszentrums. Nachdem der Dekan rückblickend auf das letzte Jahr einen Überblick über die Zahlen, Highlights und Herausforderungen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gegeben hatte (Details in der Präsentation zum Faculty of Science Day), wurden neuberufene Professoren und Professorinnen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät vorgestellt.</p><p>Im Anschluss hielt Professor Dr. Christian Groß (Professor für Experimentelle Vielteilchenphysik-Quantenphysik) eine <span lang="en" dir="ltr">Keynote Lecture</span> zum Thema "<span lang="en" dir="ltr">Precision many-body physics at the single atom level</span>".</p><p>Zum ersten Mal wurde an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der mit 2500 Euro dotierte Promotionspreis „<span lang="en" dir="ltr">PI Innovation Award</span>“ vergeben. Dieser zeichnet herausragende innovative Promotionsarbeiten aus, die den Fokus auf einen bestmöglichen Wissenstransfer legen – von der Forschung zur erfolgreichen Anwendung in der Praxis. Das Karlsruher Unternehmen „Physik Instrumente GmbH“ (PI) hat diesen Preis ins Leben gerufen.</p>]]></content:encoded><category>MatNat-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106754</guid><pubDate>Wed, 08 May 2024 11:52:49 +0200</pubDate><title>Deutsch-brasilianisches Symposium in Tübingen verbindet Forschende im Dienste der Nachhaltigkeit</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/deutsch-brasilianisches-symposium-in-tuebingen-verbindet-forschende-im-dienste-der-nachhaltigkeit/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff ‚Nachhaltigkeit´ gehört schon seit langem zu unserem Alltag. Heutzutage sind das Nachdenken und die Diskussionen über dieses Thema notwendiger und grundlegender denn je für die gesellschaftliche, technologische und wissenschaftliche Entwicklung. Vor diesem Hintergrund fand das Deutsch-Brasilianische Symposium zur nachhaltigen Entwicklung, das alle zwei Jahre abwechselnd in Brasilien und Deutschland stattfindet, vom 20. bis 23. März 2024 zum 11. Mal statt, diesmal an der Universität Tübingen, Deutschland. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, bei der es um wesentliche Fragestellungen und die aktuelle Forschung rund um das Thema "<span lang="en" dir="ltr">Towards a Resilient and Safe Future</span>" ging, standen Diskussionen über Resilienz, Wertschöpfung, Nahrungssicherheit und angemessenen Zugang zu Wasser.</p><p>Das Baden-Württembergische Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum an der Universität Tübingen war zusammen mit der Universität Hohenheim und der Universität Leuphana (Lüneburg) für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich. Mit rund 120 Teilnehmern, von denen mehr als die Hälfte Brasilianer waren (63), erfüllte die Veranstaltung ihr Ziel als wichtige Plattform für den inter- und transdisziplinären Austausch, die Forscher aus beiden Ländern mit unterschiedlichem wissenschaftlichem Hintergrund und aus verschiedenen Bereichen zusammenbrachte.</p><p>Die Wissenschaftsstiftung des Staates São Paulo (Fapesp) und die Bundesagentur für die Qualifizierung von Hochschulpersonal (Capes) beide Finanzierungspartner des Symposiums, spielten eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Teilnahme von fast 20 brasilianischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die die Möglichkeit hatten, Erfahrungen und Know-how auszutauschen, ihre Forschung zu präsentieren und sich mit anderen Forschenden zu vernetzen. „Es gibt wenige Gelegenheiten, bei denen ich eine multidisziplinäre Diskussion mit Akteuren aus verschiedenen Universitäten und Ländern erleben konnte. Das 11. deutsch-brasilianische Symposium war eine einzigartige Erfahrung, die mir einen breiteren Blick auf aktuelle Probleme ermöglichte, deren mögliche Lösungen sich aus einer multidisziplinären Diskussion ergeben, wie zum Beispiel die Ernährungssicherheit. Die Teilnehmenden wurden herzlich von einer charmanten Stadt und einer lebendigen Universität aufgenommen", sagte Prof. Dr. Niels Câmara (Universität São Paulo/Fapesp).</p><p>Bei der Eröffnung sprachen Prof. Dr. Peter Grathwohl (Prorektor für Forschung und Innovation der Universität, Prof. Dr. Rui Opperman (Direktor für Internationale Beziehungen, Capes), und Prof. Dr. Marco Antônio Zago (Präsident der Fapesp). Im Mittelpunkt der Reden stand die langjährige Partnerschaft zwischen Brasilien und Deutschland, insbesondere zwischen Capes und Fapesp und der Universität Tübingen, die zu Fortschritten in Wissenschaft und Forschung sowie zur Förderung wichtiger Projekte und Partnerschaften geführt hat.</p><p>Vier Hauptthemen bestimmten den Verlauf der Tagung: “<span lang="en" dir="ltr">Resilience and Adaptation for Sustainable Agri-Food Systems</span>”, “<span lang="en" dir="ltr">Strengthening Resilience by Drug Development and Innovative Medical Treatments</span>”, “<span lang="en" dir="ltr">Green Innovation and Circular Economy for Life and Food</span>”, “<span lang="en" dir="ltr">Human Resilience and Climate Justice</span>”. In ihrem Kontext und mit dieser inhaltlichen Ausrichtung bot die Veranstaltung durch Plenar- und Sektionsvorträge viele Informationen und einen anregenden Wissensaustausch. In den Diskussionsrunden herrschte eine aktive und partizipative Atmosphäre, die eine Verbindung zwischen den Themen ermöglichte.</p><p>Evelyn Araripe (Wissenschaftlerin und Projektmanagerin, UFSCar/Leuphana) hob als Moderatorin der zentralen Diskussionsrunde „<span lang="en" dir="ltr">Towards a Resilient and Secure Future</span>” die Relevanz der Veranstaltung hervor: „Was ich an diesen internationalen Treffen wirklich schätze, geht über den Austausch von Expertenwissen hinaus. Es ist die Gelegenheit, mit einer multidisziplinären Gruppe engagierter Menschen zusammenzukommen, die bereit sind, die heutigen Klima- und Nachhaltigkeitsherausforderungen anzugehen und neue Wege vorzuschlagen, um die Zukunft durch Wissenschaft, Kultur, Technologie und soziale Interaktionen zu gestalten.“</p><p>Eine positive Überraschung in Bezug auf die Anzahl und die Qualität der Forschungsarbeiten bot die „<span lang="en" dir="ltr">Poster Session</span>“, in der Nachwuchswissenschaftlerinnen&nbsp; und -wissenschaftler vielfältige und interessante Projekte präsentierten. Darüber hinaus bot sich den Teilnehmenden in diesem Rahmen besonders die Möglichkeit, sich auszutauschen, sich einzubringen und neue Kontakte zu knüpfen. Lara Oberdá, Master-Studierende&nbsp; im Studiengang ‚<span lang="en" dir="ltr">Sustainable Development‘</span> an der Universität Brasilia (UnB) und Teilnehmerin an der Poster Session, erklärte im Anschluss ihre Motivation: „Es war eine bereichernde Erfahrung, da ich andere Beiträge kennenlernen, mit einem vielfältigen Netzwerk von Forschern in Kontakt treten und auf die Bedeutung unseres <em>Cerrado </em>für verschiedene Umweltthemen aufmerksam machen konnte, sogar für der Erhaltung des amazonischen Regenwaldes, die bei Veranstaltungen dieser Art immer so heiß diskutiert wird.“</p><p>Während des Symposiums wurde auch der Veranstaltungsort für das nächste Symposium der Reihe bekannt gegeben. Im Jahr 2026 wird die Veranstaltung in Brasilien, in Belém, Pará, stattfinden wo sie von der Bundesuniversität Pará (<a href="https://ufpa.br/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">UFPA</a>) ausgerichtet werden wird.</p><p class="align-right"><em>Ana Calegari, Baden-Württembergisches Brasilien- und Lateinamerikazentrum</em></p><p>Eine portugiesische Fassung dieses Beitrags lässt sich auf der <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/brasilien-und-lateinamerika-zentrum/aktuelles/newsfullview-aktuelles/article/simposio-brasil-alemanha-em-tuebingen-conecta-pesquisadores-em-prol-da-sustentabilidade/ " target="_blank" class="external-link">Seite des Brasilienzentrums</a>&nbsp;nachlesen.</p><h2>Weitere Informationen:</h2><p><a href="/forschung/zentren-und-institute/brasilien-und-lateinamerika-zentrum/german-brazilian-symposium-2026/german-brazilian-symposium-2024/" class="internal-link">Webseite des 11. Deutsch-brasilianischen Symposiums zur nachhaltigen Entwicklung&nbsp;</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106392</guid><pubDate>Tue, 30 Apr 2024 11:14:21 +0200</pubDate><title>Besuch von Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am Tübinger Hertie-Zentrum für Neurologie</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/besuch-von-wissenschaftsministerin-petra-olschowski-am-tuebinger-hertie-zentrum-fuer-neurologie/</link><description>Neue Ansatzpunkte in der Alzheimer-Therapie, Fortschritte in der Neuro-Onkologie und für die Parkinson-Forschung den weltweit höchstdotierten Wissenschaftspreis im Gepäck – Forschende des Hertie-Zentrums für Neurologie präsentierten beim Besuch der Wissenschaftsministerin und MdL Petra Olschowski am Montag, den 29.04.2024 in Tübingen ihre exzellente Arbeit in der Hirnforschung.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und MdL Petra Olschowski (Bündnis 90/Die Grünen) besuchte zusammen mit den Mitgliedern des Landtages Baden-Württemberg Dr. Dorothea Kliche-Behnke (SPD) und Daniel Lede Abal (Grüne), sowie Annette Schavan, Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und Bundesministerin a.D., und weiteren Gästen das Hertie-Zentrum für Neurologie.</p><p>Die Gäste besichtigten am Montag, den 29. April 2024, das Hertie-Zentrum für Neurologie und erhielten Einblick in die Spitzenforschung auf dem Gebiet der Parkinson-Forschung, der Neuro-Onkologie und der Alzheimer-Therapien.</p><p>Ministerin Petra Olschowski sagte dazu: „Seit mehr als 20 Jahren gehört das Hertie-Zentrum für Neurologie in Tübingen zu den Vorreitern bei der Erforschung des menschlichen Gehirns und seiner Erkrankungen. Alzheimer, Parkinson oder Hirntumore betreffen alleine in Deutschland weit über eine Million Menschen – umso bedeutender sind neue Therapieansätze, verbunden mit der Hoffnung, diese Erkrankungen eines Tages aufhalten zu können. Das Hertie-Zentrum für Neurologie leistet hier bedeutende Beiträge in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Die beeindruckenden Fortschritte der vergangenen Jahre – zuletzt bestätigt durch den Breakthrough Prize in Life Sciences – kommen insbesondere neurologisch erkrankten Patientinnen und Patienten zugute. Mit seiner Arbeit stärkt das Hertie-Zentrum zudem den Forschungs- und Gesundheitsstandort Baden-Württemberg. Als Land haben wir dieses – auch gesellschaftlich relevante Engagement – von Anfang an unterstützt.“</p><p>Prof. Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann, Rektorin der Eberhard Karls Universität Tübingen, begrüßte am Montag die Delegation: „Die Universität freut sich sehr über den heutigen Besuch von Ministerin Petra Olschowski am Hertie-Zentrum für Neurologie in Tübingen und die Möglichkeit, Tübingen als Spitzenstandort in den Neurowissenschaften zu präsentieren. Dank der großzügigen Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und der Hertie-Stiftung konnten hier in den letzten 20 Jahren bahnbrechende Fortschritte in der Hirnforschung erzielt werden.“</p><p>Annette Schavan, Bundesministerin a.D. und neue Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung: „Wir als Hertie-Stiftung sind stolz auf den Erfolg des Hertie-Zentrums für Neurologie, das wir mit auf den Weg gebracht haben. Wir brauchen genau diese translational angelegten Zusammenschlüsse in der Medizin, um gemeinsam die heutigen und zukünftigen, wachsenden Anforderungen in der Patientenversorgung und Forschung mit neuester Methodik, Technologie und hervorragenden Köpfen meistern zu können. Die heute vorgestellten Ansätze und Einblicke zeigen, dass der Standort Tübingen hier sehr gut aufgestellt ist.“</p><p>Prof. Thomas Gasser, Vorstandsvorsitzender des Hertie-Zentrums für Neurologie und Direktor der Abteilung „Neurologie mit Schwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen“, gab einen Überblick über das Zentrum. Prof. Gasser ist außerdem frisch gekürter Preisträger des „2024 Breakthrough Prize in Life Sciences“, des weltweit höchst dotierten Wissenschaftspreises, welcher ihm für die Entdeckung genetischer Risikofaktoren für die Parkinson-Krankheit zusammen mit Ellen Sidransky und Andrew Singleton vom amerikanischen National Institute of Health (NIH) kürzlich bei einer Festveranstaltung in Los Angeles, („der Oskar der Wissenschaft“), verliehen wurde. Er sprach über die Ehre der besonderen Auszeichnung und 25 Jahre Parkinson-Forschung.</p><p>Über Herausforderungen und Hoffnungen bei zielgerichteten Therapien gegen Tumore im Gehirn gab Prof. Ghazaleh Tabatabai, Leiterin der Abteilung „Neurologie mit interdisziplinärem Schwerpunkt Neuroonkologie“, einen Überblick. Beim dritten Teil des Besuchsprogramms lag der Schwerpunkt auf neuen Ansatzpunkten in der Alzheimer-Therapie: Prof. Mathias Jucker, Leiter der Abteilung „Zellbiologie Neurologischer Erkrankungen“, stellte neue Therapiemöglichkeiten vor. Den Abschluss des Besuchs bildete eine gemeinsame Gesprächsrunde über die zukünftigen Forschungsfelder am Hertie-Zentrum für Neurologie.</p><p>Gemeinsam haben die Universität Tübingen und ihre medizinische Fakultät, das Universitätsklinikum Tübingen, die Hertie-Stiftung und das Land Baden-Württemberg 2001 das Hertie-Zentrum für Neurologie gegründet. So entstand eines der größten Zentren für klinische Hirnforschung in Deutschland mit rund 500 Mitarbeitenden.</p><p>Die Aufgaben des Zentrums liegen sowohl in der Krankenversorgung durch die Neurologische Universitätsklinik als auch in der wissenschaftlichen Forschung am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung. In Zukunft möchte sich das Zentrum noch mehr der Entwicklung von Strategien zur Früherkennung, Prävention und Rehabilitation neurologischer Erkrankungen widmen und sich auf zwei Zukunftsfelder konzentrieren: auf die systembasierte Neuromedizin und auf die an den molekularen Krankheitsursachen ansetzende, personalisierte Medizin.</p><p>„Die Zukunft der Medizin liegt in den personalisierten Therapien, die an der individuellen Ursache der Erkrankung ansetzen. Darüber hinaus ist in unserer alternden Gesellschaft der Schritt von der kurativen zur präventiven Medizin von großer Bedeutung“, so Prof. Gasser. „Den Menschen ist am besten geholfen, wenn sie gar nicht erst krank werden. Die Weichen hierfür werden jetzt gestellt.“</p><p class="align-right"><em>Pressemeldung des Tübinger Hertie-Zentrum für Neurologie&nbsp;</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103284</guid><pubDate>Tue, 30 Jan 2024 12:13:19 +0100</pubDate><title>Wissenschaftsministerin Olschowski besucht Cyber Valley in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/wissenschaftsministerin-olschowski-besucht-cyber-valley-in-tuebingen/</link><description>Blick in die Zukunft intelligenter Systeme und der KI-Forschung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Spitzentechnologien wie intelligenter Robotik, künstlicher Intelligenz (KI) und Computer Vision präsentierten Forschende des Cyber Valley der Wissenschaftsministerin und MdL Petra Olschowski die exzellente Arbeit der Cyber Valley Community und die Bedeutung von KI-Forschung und -Transfer für das Land Baden-Württemberg.</strong></p><p>Wie wird unsere Zukunft mit KI aussehen? Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und MdL Petra Olschowski, der Vorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen in Baden-Württemberg Andreas Schwarz und Mitglieder des Arbeitskreises Wissenschaft der Grünen konnten eine Vision dieser Zukunft mit KI bei ihrem Besuch des Cyber Valley, Europas größtem und führendem Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz und moderne Robotik, erleben. Die Gäste besichtigten am Freitag, 26. Januar, Cyber Valley am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Tübingen und erhielten wertvolle Einblicke in die Spitzenforschung auf dem Gebiet der KI, der modernen Robotik und der intelligenten Systeme. Cyber Valley stellte ausgewählte Projekte von Forschenden der Cyber Valley Gründungsmitglieder MPI-IS und Universität Tübingen vor.&nbsp;</p><p>Rebecca C. Reisch, Geschäftsführerin der Cyber Valley GmbH, gab einen umfassenden Überblick über die Reichweite der Cyber Valley Aktivitäten. Mit dem Start von ICAIN oder dem AI House Davos während des Weltwirtschaftsforums ist Cyber Valley nun führend in der globalen Diskussion über KI. Prof. Michael J. Black, Direktor der Abteilung Perceiving Systems am MPI-IS, verdeutlichte: „Cyber Valley ist die Antwort auf eine sich stetig verändernde Welt. Mit unserer KI Exzellenz haben wir die Chance, eine neue wirtschaftliche Grundlage für die Region zu schaffen. Die starke Partnerschaft zwischen der Landesregierung, der Industrie und der Wissenschaft hat Cyber Valley zu einem der besten Standorte für KI-Forschung weltweit geformt.”&nbsp;</p><p>Die Rektorin der Universität Tübingen Prof. Dr. Karla Pollmann sagte: „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Themen, die in der Cyber Valley Community und an der Universität Tübingen erforscht werden und von der Interdisziplinarität, die wir unter Beweis stellen. Wir werden Cyber Valley auch in Zukunft intensiv unterstützen, damit wir gemeinsam noch weiter wachsen können.”</p><h3>Mit KI Landwirtschaft neu denken und Social Media-Macht messen&nbsp;</h3><p>Über die exzellente Forschung am MPI-IS sowie den aktuellen Status Quo der KI sprach Prof. Michael J. Black: „Natürlich gibt es Grenzen für aktuelle KI-Systeme; sie können zum Beispiel Bilder von Menschen mit sechs Fingern erzeugen. Aber wann immer Sie denken, dass KI nicht in der Lage sein wird, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen - vergessen Sie das. Sie wird es. Und das Ausmaß der Investitionen in KI bedeutet, dass dies schneller geschehen wird, als wir uns vorstellen können.” Darüber hinaus betonte er die Notwendigkeit von deutschen Risikokapitalinvestitionen in größerem Umfang und niedrigeren Kosten für Rechenressourcen, um KI-Start-ups den Übergang aus der KI-Forschung hin zum eigenen Unternehmertum zu erleichtern.&nbsp;</p><p>Prof. Moritz Hardt, Direktor der Abteilung „Social Foundations of Computation" am MPI-IS, erläuterte, dass es bei KI-Anwendungen nicht mehr um die detaillierte Beobachtung, sondern vielmehr um die Vorhersage der realen Welt geht. Prof. Hardt erklärte, wie man die Macht von Social-Media-Plattformen und die Auswirkungen ihrer Algorithmen messen kann. &nbsp;</p><p>Lasst uns Landwirtschaft neu denken – mit diesem Motto zeigte Dr. Wieland Brendel, Forschungsgruppenleiter für robustes maschinelles Lernen, eines seiner bahnbrechenden Projekte, bei dem der Schwerpunkt auf der Integration von künstlicher Intelligenz in die Landwirtschaft liegt. In seinem Vortrag hob er insbesondere den Landwirtschaftsroboter Polybot und dessen Beitrag zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Landwirtschaft hervor.&nbsp;</p><h3>#bettertogether – Abteilungsübergreifende Initiativen an der Universität Tübingen &nbsp;</h3><p>Die Universität Tübingen gab detaillierte Einblicke in ihre Forschung und Programme im Bereich der künstlichen Intelligenz und betonte deren tiefgreifende gesellschaftliche Auswirkungen. Das Exzellenzcluster Maschinelles Lernen, das Prof. Ulrike von Luxburg vorstellte, ist eingebettet in herausragende interdisziplinäre Forschung, die zu einer Vielzahl von Anwendungen für KI in der Wissenschaft beiträgt. „Die Simulation von Daten ist derzeit ein wichtiger Anwendungsbereich für KI in der Wissenschaft", so von Luxburg. "Im gesellschaftlichen und rechtlichen Kontext ist die Erklärbarkeit von KI ein wichtiges Thema der Forschung hier in Tübingen, die auch durch den AI Act angestoßen wurde.”&nbsp;</p><p>Prof. Philipp Berens, Direktor des Hertie-Instituts für KI in der Hirnforschung, betonte die Bedeutung der künstlichen Intelligenz im medizinischen Bereich. Er hob die entscheidende Rolle von KI bei der Bewältigung von medizinischen Aufgaben hervor, bei denen ein Mangel an Fachkräften herrscht. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von KI beim Screening der Augen auf mögliche Diabetesfälle.&nbsp;</p><p>Außerdem stellte Prof. Matthias Bethge, Direktor des Tübingen AI Center, die zahlreichen Publikationen aus der Cyber Valley Community auf der NeurIPS vor, einer der wichtigsten Fachkonferenzen für maschinelles Lernen. Er erläuterte die Bedeutung der akademischen Welt für die Zukunft der Technologie: „Die Wissenschaft ist ein Labor der Zukunft. Als Forscher wollen wir nicht nur publizieren, sondern diese Ideen auch in die Gesellschaft bringen, um sie nutzbar zu machen.”&nbsp;</p><h3>Moderne Robotik in Aktion&nbsp;</h3><p>Wie könnte unsere Zukunft mit KI konkret aussehen? Einen spannenden Einblick wurden den Besucher:innen während der Laborbesichtigungen geboten. Tsvetelina Alexiadis, die das Data Team der Abteilung Wahrnehmungssysteme leitet, stellte die Capture Hall vor. Sie erklärte, dass die Forschung im Bereich Computer Vision durch die Digitalisierung des menschlichen Körpers vorangetrieben wird. Indem intelligente Systeme menschliche Posen und Bewegungen verstehen, können diese interpretieren, wie Menschen miteinander und mit der Umwelt interagieren. &nbsp;</p><p>Die Demonstration des Tischtennisroboters veranschaulichte, wie ein Roboter Fähigkeiten wie beispielsweise des Tischtennisspielens erlernen kann. Dieter Büchler, Leiter der Forschungsgruppe, und Jan Schneider, Doktorand, erläuterten, dass der Roboter mithilfe des sogenannten verstärkenden Lernens seine Fähigkeiten im Lernprozess stetig verfeinern kann.&nbsp;</p><h3>Cyber Valley, der Standort für KI in Europa</h3><p>Ministerin Olschowski zeigte sich höchst zufrieden mit dem Besuch bei Cyber Valley und dem detaillierten Überblick auf die ausgewählten (Forschungs-)Projekte: „KI prägt die Welt von morgen – und wirkt sich auf Bereiche von der Fertigung über das Ingenieurwesen bis hin zur Medizin sowie auf unser tägliches Leben aus. In Baden-Württemberg sind wir hier hervorragend aufgestellt. Exzellente Forschung und Transfer in die Praxis gehen Hand in Hand – das ist die Idee unseres Innovationscampus Cyber Valley. Ich bin immer wieder beeindruckt, was hier entsteht. Der heutige Besuch zeigte beispielsweise das enorme Potenzial im Bereich der intelligenten Robotik. Im Cyber Valley gestalten Forscher gemeinsam mit Industriepartnern die Zukunft – das ist nicht nur für unsere Wirtschaft wichtig, sondern auch für unseren Wohlstand und unser Wohlergehen. Deshalb hat die Landesregierung 2018 das Cyber Valley gegründet und wir unterstützen diesen Innovationscampus auch heute noch als Investition in unsere Zukunft.”&nbsp;</p><p><a href="https://cyber-valley.de/de/news/minister-olschowski-visits-cyber-valley-in-t%C3%BCbingen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Cyber Valley</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-102960</guid><pubDate>Tue, 23 Jan 2024 12:05:57 +0100</pubDate><title>Bewegung wird Kunst</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/bewegung-wird-kunst/</link><description>Ausstellung „Whispering Bodies“ zeigt Ergebnisse des Workshops mit Invited Artist und Tänzer Adrian Turner ‒ Eröffnung auf Schloss Hohentübingen am 1. Februar</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Tänzer, Tanzpädagoge und Choreograph Adrian Turner war im Sommer 2023 der fünfte Invited Artist an der Universität Tübingen. In seinem Workshop „Wir sehen, wir hören, wir berühren, wir fühlen – wir bewegen“ verband er experimentell die bildende mit der darstellenden Kunst und eröffnete ungewohnte Perspektiven.</p><p>Diese Form mit Studierenden in einem Workshop umzusetzen, stellte sich als höchst komplexes Unterfangen heraus – und die Ergebnisse festzuhalten und in einer öffentlichen Präsentation sichtbar werden zu lassen ebenso.&nbsp;</p><p>Turner konzentriert sich in seinen Arbeiten auf die Bewegungen des Körpers in enger Abhängigkeit von der seelischen und emotionalen Situation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Was er und die Studierenden mit ihren Körpern als dem einzigen künstlerischen Material veranstaltete, zeigen nun die Ausstellung „Whispering Bodies“ im Museum der Universität Tübingen MUT und ihre begleitende Publikation aus der Invited-Artist-Reihe.</p><p><strong>Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 1. Februar, um 19 Uhr auf Schloss Hohentübingen sind Pressevertreterinnen und -vertreter, Interessierte und Studierende herzlich eingeladen.</strong></p><p>„Der Workshop von Adrian Turner stellte uns nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass Bewegung und Tanz den ephemeren Ausdruck schlechthin bilden, vor das Problem, daraus eine statische Ausstellung und ein Buch zu machen. Umso glücklicher bin ich, dass sich sowohl die Ergebnisse des Workshops als auch die Publikation dazu sehen lassen können“, sagt Professor Ernst Seidl, Direktor des MUT.</p><p>Mit dem Konzept „Invited Artist“ lädt die Universität Tübingen seit 2018 international renommierte und innovative Künstlerinnen und Künstler nach Tübingen ein, die Studierenden einen Zugang zur zeitgenössischen Kunst unterschiedlicher Richtungen ermöglichen. Eingeladen wurden bereits Mohammad Ghazali, Morgan O’Hara, Zurab Bero sowie Takehito Koganezawa.</p><p><strong>E R Ö F F N U N G</strong></p><p>Donnerstag, 1. Februar 2024, 19 Uhr<br> MUT | Alte Kulturen | Schloss Hohentübingen</p><p><strong>Programm</strong></p><p>Prof. Dr. Monique Scheer | Prorektorin der Universität Tübingen<br> Begrüßung</p><p>Prof. Dr. Ernst Seidl | Direktor des MUT<br> Invited Artist Adrian Turner</p><p>Adrian Turner | Invited Artist 2023/24<br> Whispering Bodies</p><p>Sina Bahlke und Kenneth-Tulku Kirchner | Studierende des Workshops<br> Neue Erfahrungen an der Universität</p><p><strong>A U S S T E L L U N G</strong></p><p><strong>Öffnungszeiten</strong><br> Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr | Donnerstag 10 bis 19 Uhr&nbsp;</p><p><strong>Laufzeit</strong><br> 2. Februar bis 14. April 2024</p><p><strong>Szenografie</strong><br> Stephan Potengowski&nbsp;<br> Martin Fink</p><p><strong>Publikation</strong><br> Ernst Seidl (Hg.): <em>Whispering Bodies. Invited Artist V Adrian Turner </em>(I. d. R.: Invited Artist of the University of Tübingen 5), Tübingen 2024, ISBN 978-3-949680-10-6, erhältlich im Museum Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen oder im Webshop des MUT</p><p><strong>Kontakt:</strong><br> Prof. Dr. Ernst Seidl | MUT<br> Schulberg 2 | 72070 Tübingen<br> Telefon <a href="tel:070712974134">07071 29 74134</a> | Mobil <a href="tel:01727475040">0172 7475040</a><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,gtpuv0ugkfnBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">ernst.seidl<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp; | <a href="http://www.unimuseum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.unimuseum.de</a>&nbsp;</p><p>Adrian Turner&nbsp;<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,c0i0vwtpgtBioz0pgv" data-mailto-vector="2" class="mail">a.g.turner<span style="display:none">spam prevention</span>@gmx.net</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100823</guid><pubDate>Fri, 24 Nov 2023 11:20:51 +0100</pubDate><title>Universität und IHK Reutlingen wollen Zusammenarbeit intensivieren</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/universitaet-und-ihk-reutlingen-wollen-zusammenarbeit-intensivieren/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen und die IHK Reutlingen wollen ihre langjährig bestehende Kooperation ausbauen und erneuern. Das haben die Leitungen beider Häuser bei einem Arbeitstreffen vereinbart.&nbsp;</p><p>Bereits seit 1998 gibt es eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Tübingen und der IHK Reutlingen. Sie wurde zuletzt 2008 erneuert und umfasst unter anderem konkrete Projekte im Bereich von Standortmarketing und Aus- und Weiterbildung.&nbsp;</p><p>2024 soll nun ein weiteres Update erfolgen und eine stärkere Institutionalisierung auf den Weg gebracht werden, haben die Partner beschlossen. „Die IHK Reutlingen ist für uns das wichtige Bindeglied zur regionalen Wirtschaft und unterstützt uns mit ihrer Expertise im Bereich von Existenzgründungen“, sagte Prof. Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, beim Treffen. Gerade die Bereiche Gründung und Betriebsübernahme, Studienabbruch sowie Innovationsentwicklung sollen noch einmal intensiviert werden. Hier sieht auch Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen, wichtige Potenziale für die Zusammenarbeit: „Die wirtschaftliche Entwicklung der Region Neckar-Alb hängt insbesondere an klugen Köpfen und der Umsetzung von Ideen in Innovationen. Hier können sich beide Seiten immer wieder aufs Neue Impulse geben.“ Zusätzlich wollen die Partner ihre bereits bestehende Zusammenarbeit in der Begleitung und Beratung bei Studienabbrüchen intensivieren.</p><p class="align-right">Meldung der IHK Reutlingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-98690</guid><pubDate>Mon, 02 Oct 2023 13:30:20 +0200</pubDate><title>Professor Rammensee sagt „Ade“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/professor-rammensee-sagt-ade/</link><description>Einer von Deutschlands renommiertesten Immunologen geht in den aktiven Ruhestand</description><content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee hat im Oktober den Lehrstuhl für Immunologie an der Universität Tübingen verlassen. Er hatte seit 1996 die Abteilungsleitung am Interfakultären Institut für Zellbiologie inne. Prof. Rammensee blickt auf eine herausragende Karriere zurück. Er legte unter anderem den Grundstein für die Entwicklung von personalisierten Krebs-Impfstoffen und trug zur Entwicklung der mRNA-Impfung bei. Als Seniorprofessor wird er der Wissenschaft und insbesondere der Medizinischen Fakultät Tübingen weiterhin erhalten bleiben.<br> &nbsp;<br> Über 200 Gäste aus dem In- und Ausland klatschten Beifall, als Hans-Georg Rammensee auf die Bühne des Hörsaals bei seinem Abschiedssymposium am vergangenen Freitag trat. Ehemalige Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen, aber vor allem Freundinnen und Freunde hatten sich versammelt, um einen ganz großen deutschen Wissenschaftler und besonderen Menschen zu verabschieden. „Ich möchte mich für die weit über 20 Jahre gemeinsame Arbeit bei allen herzlich bedanken. Es war mir eine Ehre und vielmehr eine große Freude mit euch zusammen geforscht zu haben“, gab sich der Geehrte gewohnt bescheiden.&nbsp;</p><p>Prof. Bernd Pichler, Dekan der Medizinischen Fakultät, würdigte während des Symposiums sein Schaffen: „Nicht nur die Medizinische Fakultät, sondern der gesamte Forschungsstandort ist Herrn Rammensee für seine außerordentlichen Verdienste um die Immunologie zutiefst dankbar. Er hat Ende der 1990er-Jahre die Immunologie in Tübingen neu begründet und sie zu einem internationalen Leuchtturm entwickelt. Umso mehr freut es uns, Herrn Rammensee als Seniorprofessor für ein paar weitere Jahre hier zu halten.“</p><h3><br> Von mRNA bis zum Impfstoff</h3><p>Als Rammensee die Abteilung für Immunologie übernahm, befasste er sich hauptsächlich mit der weiteren Erforschung der Interaktion von T-Zellen mit ihren Antigenen. Mit dem Biochemiker Prof. Günther Jung und den beiden Doktoranden Ingmar Hoerr und Reinhard Obst gelang ihm Erstaunliches: Bekannt war bereits, dass man Mäuse mit Zellen immunisieren konnte, in die vorher mRNA eingebracht wurde. Rammensee schlug vor, solche mRNA direkt in die Tiere zu spritzen – mit Erfolg. Gemeinsam entwickelten sie einen RNA-Strang, der als Impfstoff verwendet werden kann. Der Grundstein für mRNA-Impfstoffe war gelegt. Viele Jahre später nutzten Unternehmen wie CureVac, Biontech und Moderna diese Erkenntnisse, um Corona-Impfstoffe zur Anwendung zu bringen.</p><h3><br> Personalisierte Impfstoffe gegen Krebs</h3><p>Seit 1979 beschäftigt sich Rammensee mit der Erforschung der Interaktion von T-Zellen mit ihren Antigenen. Im Zentrum seiner Forschung stehen sogenannte Peptide (Proteinbruchstücke), die sich an der Außenhülle von Zellen befinden. Sie signalisieren dem Immunsystem, ob eine Körperzelle gesund oder krank ist. T-Zellen sind dazu da, Veränderungen in den Peptiden zu erkennen – so auch bei mutierten Peptiden wie etwa bei Tumorerkrankungen. Dies kann zu einer Aktivierung des Immunsystems und der Vernichtung der Tumorzellen führen. Mit diesem von Rammensee und seinen Forschungsteams, insbesondere von Kirsten Falk und Olaf Rötzschke, entwickelten Verfahren lassen sich die von den T-Zellen erkannten Peptidantigene aus Viren und Tumorzellen genau bestimmen. Darauf aufbauend kann die Immuntherapie von Krebspatientinnen und -patienten individuell angepasst werden.<br> &nbsp;</p><h3>Auszeichnungen für sein Lebenswerk</h3><p>Rammensee erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie etwa erst jüngst die Aufnahme in die Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Schon 1992 wurde ihm der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen, um nur zwei wichtige Ehrungen zu nennen. Von seinem großen Erfindergeist zeugen über 140 angemeldete Patente. Mit z.B. CureVac, Immatics Biotechnologies und Synimmune hat er mehrere Unternehmensgründungen aus seiner Abteilung begleitet.&nbsp;</p><p class="align-right"><a href="https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/597?press_str=" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung des&nbsp;Universitätsklinikums Tübingen vom 02.10.2023</a><br> &nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-98267</guid><pubDate>Thu, 14 Sep 2023 10:06:29 +0200</pubDate><title>Jubiläumsfeier: Präsentation von Schickard-Münze und Sonderbriefmarke</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/jubilaeumsfeier-praesentation-von-schickard-muenze-und-sonderbriefmarke/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Sammlermünze und Sonderbriefmarke zu Ehren von Wilhelm Schickard und seiner Erfindung, der ersten Rechenmaschine der Welt, wurden am Donnerstag, 14. September, in der Neuen Aula in Tübingen präsentiert. Die Universität beging die Feier zum 400-Jahr-Jubiläum von Schickards Erfindung gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium und der Universitätsstadt Tübingen.</p><p>Die Sammlermünze zeigt auf einer Seite die kastenförmige Rechenmaschine mit Knöpfen und Schiebern, auf der anderen den Bundesadler und den Prägewert von 20 Euro. Im Netz werden die Münzen bereits für höhere Beträge gehandelt. Die Sonderbriefmarke hat einen Wert von 85 Cent und zeigt neben der Maschine drei Zahnräder und die Symbole der Grundrechenarten.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97430</guid><pubDate>Mon, 14 Aug 2023 10:08:39 +0200</pubDate><title>Hoher Besuch bei der Examensfeier der Juristischen Fakultät</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/hoher-besuch-bei-der-examensfeier-der-juristischen-fakultaet/</link><description>Die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges hat den Tübinger Absolventen und Absolventinnen im Rahmen der Examensfeier am 26. Juli 2023 persönlich zum Bestehen der ersten juristischen Staatsprüfung gratuliert. Neben Urkunden wurden den Examinierten durch den Festvortrag zu „Recht und Moral – eine Grenze in der Krise“ von Professorin Christine Osterloh-Konrad auch Gedanken zur Reflektion des juristischen Selbstverständnisses mitgegeben. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Den Auftakt der im Festsaal abgehaltenen Feierlichkeiten bildete eine musikalische Darbietung durch Maurizio Ruoff, Sebastian Fetzer und Anne Mauz. Das vollständig aus Mitgliedern der Fakultät bestehende Streichtrio begeisterte mit einer Version von Frank Sinatras „My Way“.</p><p>Im Anschluss übernahm Professor Jens-Hinrich Binder, Dekan der Juristischen Fakultät, die Bühne und begrüßte neben den Examinierten auch die zahlreich erschienenen Kollegen und Gäste im Namen der Fakultät. Ein besonderes Willkommen richtete er an die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges und die Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes (LJPA) Sintje Leßner.&nbsp;</p><p>Dekan Binder begrüßte das Publikum mit dem Slogan „Alles für diesen Moment“, aus einer Werbekampagne für eine Fluglinie: So wie die Passagiere des Flugzeugs im Werbespot stünden auch die Absolventen und Absolventinnen nun vor dem Start in ein großes Abenteuer. Die jahrelange Arbeit habe sie zu diesem Moment geführt, der nun mit Staunen und Dankbarkeit gefeiert werden könne.&nbsp;</p><p>Die Feier solle nicht nur die vielen Mühen, sondern vor allem auch die Freude der letzten Jahre widerspiegeln. Mit „Freude“ sei auch die Freude an juristischer Arbeit, am Wettbewerb der Argumente und intellektueller Herausforderung gemeint.</p><p>Die Examensergebnisse seien für die Fakultät ein Gradmesser des Erfolgs. In Ihnen könne man nicht nur den Erfolg im Beibringen der Untiefen des dogmatischen Geschäfts, sondern auch im Veranschaulichen internationaler, gesellschaftlicher und historischer Bezüge sehen. Der universitäre Rahmen der Ausbildung spiele hier eine essenzielle Rolle, da er auch Interdisziplinarität ermögliche, die in einem verschulten Ausbildungsmodell außerhalb einer Universität schwer realisierbar sei.</p><h3>„Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen“</h3><p>Abschließend gratulierte der Dekan den Examinierten im Namen der Fakultät nochmals herzlich und übergab Ministerin Gentges das Podium.</p><p>Die Tübinger Alumna und Justizministerin begann ihre Rede mit dem Zitat des Komponisten Anton Bruckner „Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen“. Das Fundament der Absolventen und Absolventinnen bestünde hier aus den zahlreichen Fähigkeiten, die sie im Laufe ihrer Ausbildung entwickeln und schärfen durften. Die juristische Ausbildung trainiere vor allem die Auffassungsgabe und das Verständnis für komplexe Sachverhalte. Dies sei bedeutsam, um neuen und vielfältigen Herausforderungen zu begegnen. &nbsp;&nbsp;</p><p>Das Fundament sei aber nicht allein den Anstrengungen der Examinierten selbst, sondern auch dem Engagement der Professorinnen und Professoren und aller Lehrenden zu verdanken. Dank gebühre zudem auch allen Prüfern und Prüferinnen sowie den Eltern und Familienangehörigen für ihre Unterstützung.&nbsp;</p><p>Gentges betonte sodann die Vielzahl an Türen, die den Absolventen und Absolventinnen nun geöffnet seien. Sie motivierte die Examinierten, diesen Möglichkeiten mit Neugier und Vorfreude entgegenzutreten und warnte davor, in Krisen nur Probleme zu sehen. Für gesunde Zukunftsperspektiven sei es nämlich notwendig, in Krisen auch Chancen zu erblicken.&nbsp;</p><p>Die Justizministerin schloss mit einem Appell ab, die Euphorie über das bestandene Examen für den kommenden Lebensweg aufrechtzuerhalten und weiterzutragen. Das Fundament sei stabil gebaut.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96668</guid><pubDate>Mon, 24 Jul 2023 11:00:11 +0200</pubDate><title>„Chancen und Herausforderungen der modernen Schule“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/chancen-und-herausforderungen-der-modernen-schule-1/</link><description>Rückblick auf den Jubiläumsfachtag Schulpsychologie</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vertreter*innen aus Bildungspolitik, Universität und Universitätsklinikum (UKT) Tübingen sowie Schulpsycholog*innen aus dem gesamten Bundesgebiet – mehr als 100 Gäste folgten am 23. Juni 2023 der Einladung von Caterina Gawrilow an die Universität Tübingen. Anlässlich 10 erfolgreicher Jahre Schulpsychologie in Tübingen wurde der deutschlandweit einzige Studiengang <span lang="en" dir="ltr">Master of Science</span> Schulpsychologie, der in dieser Zeit über 160 Studienabschlüsse ermöglicht hat, in der Alten Aula der Universität gefeiert.</p><p>Den lebendigen wissenschaftlichen Austausch aller Anwesenden förderte das Programm mit zwei Hauptvorträgen zu den Themen “Zusammenhang von Intelligenzprofilen, Schulleistungsschwierigkeiten in Rechnen, Lesen und Rechtschreiben und Verhaltensproblemen bei Schülerinnen und Schülern in Grundschule und Sekundarstufe I” (Prof. Dr. Monika Daseking, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) und „Nutzung digitaler Technologie zur Prävention psychischer Erkrankungen“ (Prof. Dr. Johanna Löchner, Kinder- und Jugendpsychiatrie Tübingen). Ein Studierendenvortrag folgte auf die Fachvorträge und verdeutlichte ein wesentliches Merkmal des Studiengangs: die Einbindung der Studierenden und der wichtige und intensive Austausch schon während des Studiums in Wissenschaft und Praxis. Der anschließende Postermarkt mit 16 Postern lud zu angeregten Gesprächen während der Mittagspause ein, der auch viele von Alumni des Studiengangs erstellte Poster enthielt und den Blick auf weitere wichtige Aspekte und aktuelle Themen ermöglichte.</p><p>Am Nachmittag folgte eine von Dr. Fabian Lang moderierte Podiumsdiskussion, bei der die Experten (Prof. Dr. Monika Daseking, Anne Henchen, Dr. Anke Leuthold-Zürcher, Prof. Dr. Tobias Renner, Prof. Dr. Gertrud Stadler) der Frage „Wie kann die Forschung zur verbesserten schulischen Integration von Schüler*innen mit Entwicklungsrisiken beitragen?“ nachgingen und in der auch der Ruf nach multiprofessionellen Teams im Arbeitsfeld Schule vernommen werden konnte. Die sehr gut besuchte Veranstaltung profitierte von der persönlichen Verbundenheit mit dem Arbeitsbereich Schulpsychologie. Wir schauen gespannt auf die von diesem Fachtag inspirierten, künftigen Kooperationsprojekte.</p><p class="align-right"><em>Viola Tragieser und Carmen Melchers, Koordinatorinnen<br> Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Fachbereich Psychologie, Arbeitsbereichs Schulpsychologie</em><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96374</guid><pubDate>Fri, 14 Jul 2023 14:18:00 +0200</pubDate><title>Delegation aus North Carolina zu Gast in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/delegation-aus-north-carolina-zu-gast-in-tuebingen/</link><description>Die Partner-Hochschulen planen engere Zusammenarbeit in den Bereichen KI-Forschung, Krebsforschung und Data Science</description><content:encoded><![CDATA[<p>Eine Delegation der <span lang="en" dir="ltr">University of North Carolina</span> in <span lang="en" dir="ltr">Chapel Hill (UNC)</span> hat die Universität Tübingen besucht. Die Universität in <span lang="en" dir="ltr">Chapel Hill</span>, USA, und Tübingen kooperieren schon mehr als 30 Jahre, es findet ein regelmäßiger Austausch von Studierenden wie auch Forschenden statt. &nbsp;Besonders ergiebig waren in den letzten Jahren die Kontakte in den Bereichen der Jura sowie Pflanzenforschung. Seit 2022 wurden zusätzlich gemeinsame Projekte in den Bereichen der Medienwissenschaften und <span lang="en" dir="ltr">Data Science</span> initiiert.</p><p>Die UNC-Hochschulleitung nutzte den dreitägigen Besuch in Tübingen, um verschiedene Einrichtungen der Universität zu besuchen, darunter das Institut für Sportwissenschaft und das <span lang="en" dir="ltr">Quantitative Biology Center</span>. Im „<span lang="en" dir="ltr">Comprehensive Cancer Center</span>“ informierte sich die Delegation über die Krebsforschung an den Standorten Tübingen und Stuttgart. Bei einem Besuch des <span lang="en" dir="ltr">Cyber Valley</span> wurde die aktuelle KI-Forschung diskutiert.&nbsp;</p><p>In einem Treffen mit Rektorin Prof. Karla Pollmann, Prorektorin Prof. Monique Scheer und Prorektor Prof. Peter Grathwohl und Vertreterinnen des Forschungsdezernats wurden fruchtbare Gespräche über weitere künftige Kooperationen geführt. &nbsp;„Die Universitäten von <span lang="en" dir="ltr">Chapel Hill</span> und Tübingen verbindet eine langjährige und enge Partnerschaft“, sagt Karla Pollmann. „Die Universitätsleitungen haben nun verabredet, diese Partnerschaft sowohl in der Forschung als auch in der Lehre weiter auszubauen. Dies wird besonders die Gebiete der KI-Forschung, Krebsforschung und der <span lang="en" dir="ltr">Data Science</span> in den Geisteswissenschaften betreffen.”</p><p>Zudem kann die gute Zusammenarbeit mit der <span lang="en" dir="ltr">UNC</span> in<span lang="en" dir="ltr"> Chapel Hill</span> auch die Forschungsarbeit in den bestehenden und neu geplanten Exzellenzclustern der Universität Tübingen fachlich bereichern.</p><p class="align-right"><em>Iryna Shalaginova / Antje Karbe</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96344</guid><pubDate>Thu, 13 Jul 2023 14:56:03 +0200</pubDate><title>Baden-Württemberg soll Top-Wissenschaftsstandort bleiben</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/baden-wuerttemberg-soll-top-wissenschaftsstandort-bleiben/</link><description>Finanzminister Danyal Bayaz diskutiert im Audimax aktuelle Herausforderungen für die Finanzpolitik und Baden-Württembergs Hochschulen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der baden-württembergische Finanzminister hat die Universität Tübingen besucht: Im Audimax sprach Dr. Danyal Bayaz am Mittwoch über die aktuelle Finanzpolitik und ihre Herausforderungen. In der anschließenden Diskussion, moderiert von Professorin Christine Osterloh-Konrad, stellte er sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher.</p><p>In einem Impulsvortrag zeichnete Danyal Bayaz ein Bild der Rahmenbedingungen, unter denen Politik aktuell Entscheidungen trifft: Vorbei seien die Jahre mit prosperierenden Steuereinnahmen, unter anderem stellten die Pandemie und ihre Folgen, der Krieg, Rezession und Klimawandel das Land vor neue Herausforderungen. „Baden-Württemberg ist immer noch ein reiches Bundesland. Aber wir stecken mitten in der Transformation und müssen uns klar darüber werden, wo wir politische Prioritäten setzen.“</p><p>Dabei habe die Landesregierung die Universitäten und ihre Ökosysteme immer im Blick, versicherte der Finanzminister bei wiederholten Fragen zur Belastung der Hochschulen durch gestiegene Energiepreise. Für die Übernahme der Energiekosten durch das Land rechne er bald mit einer guten Lösung. „Machen Sie sich keine Sorgen.“</p><p>Weitere Themen, die Studierende und Beschäftigte im Hörsaal bewegten, waren unter anderem das Bafög, die Abschaffung der Gebühren für internationale Studierende, die digitale Lehre und die energetische Sanierung von Gebäuden.&nbsp;</p><p>In Sachen Sanierung gebe es großen Nachholbedarf, räumte Bayaz ein. Die Landesregierung werde sich hier engagieren, Ziel sei unter anderem eine klimaneutrale Landesverwaltung bis 2030. Erreicht werden solle dies durch Photovoltaikanlagen auf Dachflächen, eine klimaneutrale Wärmetechnik und Flächeneffizienz: „Ein Neubau ist nicht immer die Lösung, wir müssen künftig anders mit Raum umgehen.“</p><p>Dass zum Bafög nicht mehr diskutiert werde, wundere ihn, sagte der Finanzminister. Hier sei vor allem von Seiten des Bundes Sensibilität gefordert, zumal man die Studierenden schon in der Pandemie nicht ausreichend berücksichtigt habe. „Die psychosozialen Folgen machen mir Sorgen.“</p><p>Insgesamt werde das Land alles dafür tun, den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg weiter auf „Top-Level“ zu halten, versprach Bayaz. Gerade die Universität Tübingen sei einer der „Leuchttürme“ des Landes, mit großer Strahlkraft bis ins Ausland. Abschließend äußerte er noch einen eigenen Wunsch:&nbsp;<br> „Ich wünsche mir für unsere Gesellschaft einen Grundoptimismus, Lust auf Zukunft und darauf, diese gemeinsam zu gestalten.“&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Antje Karbe</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-95891</guid><pubDate>Mon, 03 Jul 2023 13:51:10 +0200</pubDate><title>Neubau des M3-Forschungszentrums an die Universität übergeben</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/neubau-des-m3-forschungszentrums-an-die-universitaet-uebergeben/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Den Neubau des M3-Forschungszentrums für Malignom, Metabolom und Mikrobiom auf dem Tübinger Schnarrenberg haben die Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und die Wissenschaftsministerin Petra Olschowski gemeinsam am Montag, 3. Juli 2023, an die Universität Tübingen übergeben. Als Malignom wird ein Krebsgeschwulst bezeichnet. Das Metabolom bezeichnet die Stoffwechsel-Eigenschaften einer Zelle. Mikrobiom steht für die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Menschen.</p><p>„Das energie- und flächeneffiziente neue Gebäude bietet optimale räumliche Arbeitsbedingungen für die innovative medizinische Forschungsarbeit der Universität Tübingen. Beim Bau haben wir auf Ressourcenschonung Wert gelegt. So wurde nahezu ausschließlich Recyclingbeton im Rohbau verwendet“, so Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.</p><p>Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Die Medizinische Fakultät und die gesamte Universität Tübingen haben die Chance, im Neubau M3 eine völlig neue Forschungsrichtung zu etablieren, die drei bislang getrennte Themenfelder synergistisch vereint: die Malignom-, Metabolom- und Mikrobiomforschung. Dieser interdisziplinäre Ansatz ergänzt das Tübinger Forschungsumfeld ideal und bietet für Nachwuchsforschende ebenso interessante Perspektiven wie für international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Als Land unterstützen wir das neue Forschungszentrum und seinen vielversprechenden Ansatz nach Kräften.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94744</guid><pubDate>Wed, 14 Jun 2023 08:25:00 +0200</pubDate><title>Workshop für Lehrkräfte bei der 72. Lindauer Nobelpreisträgertagung</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/workshop-fuer-lehrkraefte-bei-der-72-lindauer-nobelpreistraegertagung/</link><description>Tübinger Chemiedidaktik an Entwicklung des Programms beteiligt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 72. Lindauer Nobelpreisträgertagung bringt vom 25. bis 30. Juni 2023 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der ganzen Welt mit Nobelpreisträgerinnen und -preisträgern für den wissenschaftlichen und persönlichen Austausch zusammen. Zu den Teilnehmenden gehören auch Lehrkräfte der Naturwissenschaften, insbesondere Biologie und Chemie. Neben Einblicken ins Tagungsgeschehen erhalten die Lehrerinnen und Lehrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Programm „Teaching Spirit“ neue Anregungen für einen kreativen Unterricht. Didaktisch erarbeitet wird das Programm von Stefan Schwarzer, Professor für Didaktik der Chemie an der Universität Tübingen, und Kerstin Kremer, Professorin für Biologiedidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.</p><p>Zentraler Bestandteil des Outreach-Projekts ist ein Workshop zu praktischen Unterrichtsideen rund um das Themenfeld Physiologie/Medizin – entsprechend der diesjährigen Ausrichtung der Tagung. Die Teams von Stefan Schwarzer und Kerstin Kremer haben dazu ein Programm mit verschiedenen Experimentierstationen entwickelt. Dabei erhalten die 21 ausgewählten Lehrkräfte auch 360-Grad-Einblicke in die Forschungslabore der Nobelpreisträgerinnen und -preisträger mittels Virtual-Reality-Technik, zudem wird Preisträger Bert Sakmann am Workshop teilnehmen und mit den Lehrerinnen und Lehrern diskutieren. Im Zentrum des von Schwarzer und Kremer entwickelten Programms steht die Kontextualisierung von Wissenschaft und das Herausstellen des Praxisbezugs, um das Verständnis von Wissenschaft in der Schule zu fördern. Mit „Teaching Spirit“ leisten die Lindauer Nobelpreisträgertagungen einen wichtigen Beitrag zur Schulbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern.</p><p class="align-right"><em>Mitteilung der Lindau Nobel Laureate Meetings / Hochschulkommunikation</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94702</guid><pubDate>Wed, 07 Jun 2023 12:57:32 +0200</pubDate><title>Neues Zentrum für frankophone Welten</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/neues-zentrum-fuer-frankophone-welten/</link><description>Universität Tübingen bündelt ihre Aktivitäten mit französischsprachigen Ländern – Eröffnung des Zentrums mit dem französischen Generalkonsul Gaël de Maisonneuve und Autor Wilfried N&#039;Sondé</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat ein „Zentrum für frankophone Welten“ (ZFW) gegründet. In diesem bündelt sie künftig ihre Forschung und Kooperationen mit Ländern im französischen Sprachraum. An der feierlichen Eröffnung am Montag, 5. Juni 2023, in der Alten Aula nahm der französische Generalkonsul Gaël de Maisonneuve teil. Nach Grußworten von Rektorin Professorin Karla Pollmann, des Generalkonsuls und Professor Steffen Patzold für das Zentrum für frankophone Welten (ZFW) fand eine Diskussion mit dem Autor Wilfried N'Sondé zur französischen Sprache statt.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94432</guid><pubDate>Sat, 03 Jun 2023 00:00:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Tagung zur „angeborenen Immunität“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/tuebinger-tagung-zur-angeborenen-immunitaet/</link><description>Zum 5. Mal trafen sich Forschende aus aller Welt zum Austausch über neue Trends in der Immunforschung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum fünften Mal hat in Tübingen die internationale Tagung „<span lang="en" dir="ltr">Novel Concepts in Innate Immunity (NCII)</span>“ stattgefunden. Rund 200 TeilnehmerInnen aus aller Welt diskutierten die angeborene Immunität (englisch <span lang="en" dir="ltr">„innate immunity</span>“): Dieser sofort einsatzbereite, eher unspezifische aber effektive erste Teil des Immunsystems des Menschen ergänzt die darauffolgende spezifische oder erworbene Immunabwehr.&nbsp;</p><p>Die NCII Konferenzserie begann 2015, um das 30-jährige Jubiläum der Entdeckung des Gens „Toll“ durch Professorin Christiane Nüsslein-Volhard in Tübingen zu würdigen. Die Nobelpreisträgerin entdeckte in der Fruchtfliege das Toll-Gen, wie auch weitere Gene, für die kulinarische schwäbische Spezialitäten wie „Spätzle“ oder „Weckle“ Namenspaten wurden.</p><p>Mitte der 1990-er Jahre wurde „Toll“ auch als wichtige Komponente der Immunabwehr der Fliege identifiziert: Nach Aktivierung durch das Protein Spätzle aktiviert Toll Gene, die für die Fruchtfliege unabdingbar für eine Immunabwehr gegen z.B. pathogene Schimmelpilze sind. Obwohl viele grundlegende Fragen der erworbenen Immunabwehr des Menschen bereits bekannt waren, wurde erst daraufhin entdeckt, dass es im Menschen auch sogenannte Toll-ähnliche Rezeptoren (englisch<span lang="en" dir="ltr"> Toll-like receptors</span>) gibt, die ebenfalls die erste Erkennung eindringender Mikroorganismen bewerkstelligen und somit quasi als „Augen“ des angeborenen Immunsystems fungieren.&nbsp;</p><p>Da sie am Anfang fast aller Immunreaktionen stehen, kommt diesen Rezeptoren eine enorme Bedeutung bei Infektionen zu. Aber auch bei weiteren durch das Immunsystem gesteuerte Prozesse wie Entzündungen, Krebs oder Neurodegeneration. Interessant ist auch, dass das Wirkprinzip verschiedenster Impfstoffe maßgeblich die Aktivierung der angeborenen Immunabwehr über die „Toll-like Rezeptoren“ beinhaltet. Erst dieses Anknipsen der Immunabwehr über Toll-like Rezeptoren schafft die Voraussetzung für eine gute erworbene Immunantwort, die sich dann in Antikörperproduktion und Zellantworten niederschlägt.&nbsp;</p><p>Seit der ersten NCII haben an den Konferenzen weitere Nobelpreisträger wie Jules Hoffmann (NCII 2015) und Bruce Beutler (NCII 2019) teilgenommen. 2023 hielt Yasmin Belkaid, eine weltbekannte Immunologin, die Keynote Lecture. Daneben fanden Fachvorträge von weiteren renommierten Forschenden wie auch wissenschaftlichem Nachwuchs und Gesprächsrunden statt. Unterstützt wurde die Konferenz auch von den Tübinger Exzellenzclustern, iFIT und CMFI.</p><p>Inhaltlich wurde auf die wichtigsten Trends im Forschungsbereich der angeborenen Immunität (Innate immunity) eingegangen, z.B. ihre Funktion in der Erkennung von Infektionserregern, Entzündungsvorgängen, metabolischen Prozessen, Krebs und dem Zusammenspiel zwischen dem Wirt und seinem Mikrobiom.</p><p>Neben der Arbeitsgruppe von Professor PhD Alexander Weber in der Abteilung Immunologie, dem Organisator der NCII Konferenzen, arbeiten in Tübingen eine Reihe von Forschenden an den Erkennungs- und Regulationsprozessen der angeborenen Immunität, mit Schwerpunkt Infektionserkrankungen, Entzündungen und Krebs. Weber selbst hatte Ende der 1990-er Jahre als Tübinger Biochemie-Student in einer Vorlesung Nüsslein-Volhards das erste Mal von Toll gehört und in der Folge über dessen Aktivierung durch Spätzle in Cambridge, Großbritannien, promoviert. Mit dem Start der NCII-Konferenzserie schloss sich 2015 somit der Kreis wieder in Tübingen. Aber die Serie geht seitdem weiter und über die NCII-Konferenz 2023 erhofft sich Alexander Weber neue Impulse für das spannende Forschungsfeld am Standort Tübingen, das auch weiterhin von Bedeutung bleiben wird.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Alexander Weber</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94153</guid><pubDate>Tue, 23 May 2023 12:59:38 +0200</pubDate><title>Digitalisierung und Bildung: Staatssekretärin Sandra Boser informiert sich über Stand der Forschung in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/digitalisierung-und-bildung-staatssekretaerin-sandra-boser-informiert-sich-ueber-stand-der-forschung-in-tuebingen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>„Angesichts der großen Herausforderungen für den Bildungsbereich ist mir der Austausch mit der Wissenschaft sehr wichtig“, betonte Sandra Boser, Staatssekretärin im Kultusministerium Baden-Württemberg, am vergangenen Dienstag zu Beginn ihres Besuchs in Tübingen. Im Rahmen ihres Aufenthalts informierte sie sich, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Schule verändern und zu besserem Lernerfolg aller Lernenden beitragen können. &nbsp;</p><p>Ausgehend von den zahlreichen Herausforderungen bei der digitalen Transformation in der Bildung sagte Ulrich Trautwein, Professor für Empirische Bildungsforschung: „Wir müssen in Baden-Württemberg alles dafür tun, eine digitale Souveränität zu erwerben und zu erhalten – das umfasst auch die Entwicklung von digitalen Tools und die Überprüfung ihrer Effektivität. Damit das strukturiert und vernetzt passiert, brauchen wir eine systematische Zusammenarbeit im Land.“&nbsp;</p><p>Wie das konkret aussehen könnte, besprach Boser am Dienstag mit den Forscherinnen und Forschern, die verschiedene Forschungsprojekte vorstellten. Detmar Meurers, Professor für Computerlinguistik, zeigte beispielsweise anhand von KI-basierten Ansätzen im Fremdsprachenbereich, dass der Mehrwert digitaler Werkzeuge für Schulen in ihrer Adaptivität und Interaktivität liegt und wie sie Lehrkräfte entlasten können. Gleichzeitig nutzte die Staatssekretärin die Möglichkeit, verschiedene digitale Tools wie Virtual Reality und einen Multi-Touch-Tisch vor Ort selbst auszuprobieren.&nbsp;</p><p>Gemeinsam mit der Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM), Prof. Dr. Ulrike Cress, Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) und Honorarprofessor an der Universität Tübingen, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Tübingen sowie des IWM diskutierte Boser abschließend, wie digitale Lern-Tools systematisch entwickelt und anschließend in der Schulpraxis eingesetzt werden können. Dabei wurde deutlich, dass nur mit gemeinsamen Anstrengungen von Wissenschaft, Politik und Praxis die digitale Souveränität von Baden-Württemberg gewahrt werden kann.</p><p class="align-right"><em>Ingrid Bildstein</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-91537</guid><pubDate>Thu, 23 Mar 2023 09:18:01 +0100</pubDate><title>Teaching Spirit findet wieder statt: Lehrkräfte bei 72. Lindauer Tagung</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/teaching-spirit-findet-wieder-statt-lehrkraefte-bei-72-lindauer-tagung/</link><description>Stefan Schwarzer von der Universität Tübingen und Kerstin Kremer von der Universität Gießen steuern Workshop zu praktischen Unterrichtsideen für naturwissenschaftliche Fächer zur Förderung von Wissenschaftsverständnis bei</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Programm „Teaching Spirit“ im Rahmen der 72. Lindauer Nobelpreisträgertagung stehen fest: 21 Lehrkräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden vom 28. bis 30. Juni 2023 in Lindau nicht nur einen Einblick in das Tagungsgeschehen erhalten, sondern mit dem speziell auf Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften zugeschnittenen Programm Teaching Spirit wertvollen Input für den Unterricht erhalten.</p><p>Mit dem Outreach-Projekt, das 2023 nach einer pandemiebedingten Pause zum ersten Mal seit 2019 wieder in gewohntem Umfang stattfinden kann, leisten die Lindauer Nobelpreisträgertagungen einen wichtigen Beitrag zur Schulbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern. Die aufgrund ihres besonderen Engagements ausgewählten 12 Lehrerinnen und 9 Lehrer werden im Rahmen von Teaching Spirit gemeinsam mit den teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern Vorträge von Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern in der Inselhalle hören und den Bayerischen Abend sowie den Abschlusstag auf der Insel Mainau erleben.</p><p>Kerninhalt des Programms ist ein Nachmittag zu praktischen Unterrichtsideen für die naturwissenschaftlichen Fächer. Dieses wird didaktisch erarbeitet von Professorin Kerstin Kremer, Justus-Liebig-Universität Gießen, und Professor Stefan Schwarzer, Eberhard Karls Universität Tübingen. Ein Mittagessen mit Nobelpreisträgerinnen Nobelpreisträgern und gehört zu den weiteren Highlights von Teaching Spirit.</p><p><a href="https://www.lindau-nobel.org/de/teaching-spirit-lino23/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Vollständige Meldung der Lindauer Nobelpreisträgertagungen vom 14.03.2023</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89467</guid><pubDate>Wed, 01 Feb 2023 12:21:00 +0100</pubDate><title>Ausstellung: Cyber and the City. Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/ausstellung-cyber-and-the-city-kuenstliche-intelligenz-bewegt-tuebingen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Tübingen entwickelt sich zu einem wichtigen Standort für die Forschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI). Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum und der begleitende Katalog: <span lang="en" dir="ltr">„Cyber and the City.</span> Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen“ geben einen Überblick über die Entwicklungen, Debatten, Proteste, Akteure und Gegenspieler zum großen Zukunftsthema der künstlichen Intelligenz am Beispiel Tübingens.</p><p>Zur <strong>Eröffnung der Ausstellung</strong> sind alle Interessierten herzlich eingeladen</p><p>am Freitag, 10. Februar, 18 Uhr,<br> im Stadtmuseum, Kornhausstraße 10.</p><p>Es sprechen: Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen, Prof. Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, Studierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft und des Masterstudiengangs Maschinelles Lernen sowie Prof. Dr. Thomas Thiemeyer und Prof. Dr. Ulrike von Luxburg, stellvertretend für das Kurator_innen-Team. Die Redebeiträge finden draußen vor dem Stadtmuseum statt (bei schlechtem Wetter im Innenraum). &nbsp;&nbsp;</p><p>Zwölf Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft und 20 Studierende des Masterstudiengangs Maschinelles Lernen haben gemeinsam mit dem Stadtmuseum innerhalb von drei Semestern diese Ausstellung entwickelt und produziert. Die Ausstellung klärt über die Fakten und Entwicklungen auf und gibt Raum für die Debatten über Gebrauch und Missbrauch der neuen Technologien. Mitmachstationen zeigen den Besuchenden nachvollziehbar, wie maschinelles Lernen funktioniert und wie es angewendet werden kann. Protagonist_innen des zu Cyber Valley gehörenden KI-Standorts Tübingen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kommen mit ihren Einschätzungen ebenso zu Wort wie die Kritiker_innen und Akteur_innen der Proteste. Die Künstlerin Sabine Bloch hat mit ihrer Arbeit „Humano[i]de“ einen fotografisch-künstlerischen Kommentar zum Thema eigens für diese Ausstellung geschaffen, der in einem Kabinettraum präsentiert wird.</p><p>Hier finden Interessierten den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HTFMVpq-2IA" target="_blank" class="external-link" title="Trailer zur Ausstellung &quot;Cyber and the City&quot;" rel="noreferrer">Trailer zur Ausstellung "Cyber and the City"</a></p><p><strong><span lang="en" dir="ltr">Cyber and the City.</span> Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</strong><br> 11. Februar bis 22. Oktober 2023<br> Mittwoch bis Sonntag 11 bis 17 Uhr<br> Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10<br> Eintritt frei<br><a href="http://www.tuebingen.de/stadtmuseum" target="_blank" rel="noreferrer">www.tuebingen.de/stadtmuseum</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86178</guid><pubDate>Fri, 04 Nov 2022 09:40:32 +0100</pubDate><title>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Besuch an Tübinger Partneruniversität in Kyoto</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/bundespraesident-frank-walter-steinmeier-zu-besuch-an-tuebinger-partneruniversitaet-in-kyoto/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reiste während seines Staatsbesuchs in Japan, bei dem er unter anderem mit Kaiser Naruhito und Premierminister Kishida zusammentraf, am 3. November 2022 auch nach Kyoto.</p><p>Dort besuchte er eine vom Direktor des Tübinger Zentrums für Japanstudien (TCJS) in Kyoto, Dr. Michael Wachutka, in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft und dem Generalkonsulat Osaka organisierte Podiumsdiskussion zum Thema „25 Years after the Kyoto Protocol: Progress and Challenges“ an unserer Partneruniversität Doshisha.<br> Japanische und Deutsche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und der Zivilgesellschaft diskutierten darin die globalen Herausforderungen des menschengemachten Klimawandels und beantworteten auch Fragen aus dem studentischen Publikum.</p><p>Zum Auftakt der Veranstaltung hielt Bundespräsident Steinmeier eine Grundsatzrede, in der er entschlosseneres Handeln beim Klimaschutz einforderte. Er erinnerte an das vor einem Vierteljahrhundert in Kyoto unterzeichnete Protokoll zur Treibhausgas-Reduzierung und mahnte, dass aktuelle Krisen den Klimaschutz nicht verdrängen dürfen und nur durch Dialog und internationale Zusammenarbeit der Kampf gegen die weltweite Klimakriese vorangetrieben werden kann.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede waren die Wichtigkeit der deutsch-japanischen Beziehungen und die enge Kooperation beider Länder. In seiner Ansprache hob der Bundespräsident die starke Ausrichtung der Doshisha-Universität auf Internationalität hervor und würdigte insbesondere deren enge Beziehung „zu unserer deutschen Exzellenz-Universität in Tübingen, die hier in Kyoto vor dreißig Jahren mit ihrem Zentrum für Japanstudien die damals erste Zweigstelle einer europäischen Universität eröffnete“. Daher sei es ihm eine Freude, „dass heute auch deutsche Studierende hier im Saal sind, die ein Jahr im Rahmen ihres Japanologie-Studiums an der Doshisha verbringen.“</p><p>Einzig bei dieser Podiumsdiskussion hielt Bundespräsident Steinmeier während seiner Japanreise eine eigene längere Rede, daher darf die durch das Tübinger Zentrum für Japanstudien in Kyoto maßgeblich mit organisierte Veranstaltung zurecht als ein Höhepunkt seines Staatsbesuchs gelten.</p><p class="align-right"><em>Dr. Michael Wachutka, Direktor des Tübinger Zentrums für Japanstudien</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84648</guid><pubDate>Tue, 04 Oct 2022 08:59:07 +0200</pubDate><title>Shakespeare’s First Folio – An International Legacy </title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/shakespeares-first-folio-an-international-legacy/</link><description>Internationale Tagung am 13. und 14. Oktober im Deutschen Literaturarchiv Marbach</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum 400. Geburtstag des "First Folio", der ersten Ausgabe von Shakespeares gesammelten Stücken, gratulieren das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) und das Shakespeare’s Globe mit einer in Kooperation mit der Universität Tübingen veranstalteten Konferenz, welche die gemeinsam entwickelte Ausstellung "Will’s Book" (Eröffnung am 12. Oktober in Marbach) begleitet. Das Projekt "Will’s Book" wurde von Marcus Coles (London) und Reinhard Gorenflos (München) initiiert und unterstützt.</p><p>In einem Katalog der Frankfurter Buchmesse (Catalogus vniuersalis) wurde 1622 die erste gedruckte Gesamtausgabe von Shakespeares Theaterstücken angekündigt, die dann 1623 unter dem Titel "Mr William Shakespeares Comedies, Histories &amp; Tragedies" erschien. Bis 1623 waren nur Einzelwerke Shakespeares veröffentlicht. Ohne das "First Folio" wären daher große Teile von Shakespeares Werk wahrscheinlich verloren gegangen.</p><p>Die internationale Tagung nimmt die Frankfurter Ankündigung des "First Folio" vor 400 Jahren zum Anlass, nach der Rezeption von Shakespeares Werk über Englands Grenzen hinweg und nach der Wirkung des elisabethanischen Theaters zu fragen. Wie hat sich die Bedeutung des "First Folio" und des darin enthaltenen Corpus im Laufe der Jahrhunderte verändert? Welchen Einfluss hatten die Übersetzungen der dramatischen Werke Shakespeares auf die verschiedenen Nationalliteraturen? Wie haben sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller von Shakespeare und seiner Bühnenkultur inspirieren lassen? Zur Konferenz begrüßen Sandra Richter (DLA), Matthias Bauer und Angelika Zirker (Tübingen). Mit Beiträgen u.a. von Ivan Lupić (Rijeka), Greg Prickman (Folger Library), Jennifer Ruiz-Morgan (Extremadura), Emma Smith (Oxford) und Tiffany Stern (Birmingham).</p><p>Den Abendvortrag hält David Kastan, George M. Bodman Professor of English (Yale University) am 13. Oktober um 18 Uhr.</p><p>Die Konferenz beginnt am 13. Oktober um 9 Uhr im Tagungsbereich (Archivgebäude). Um Anmeldung wird gebeten: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,hqtuejwpiBfnc/octdcej0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">forschung<span style="display:none">spam prevention</span>@dla-marbach.de</a>.&nbsp;</p><p>Programm: <a href="http://www.dla-marbach.de/tagungen" target="_blank" rel="noreferrer">www.dla-marbach.de/tagungen</a>&nbsp;</p><p>Nach einer <a href="https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-51-2022/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA)</a> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82169</guid><pubDate>Wed, 20 Jul 2022 10:34:48 +0200</pubDate><title>How does the mind work?</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/how-does-the-mind-work/</link><description>Opening of the Cognitive Science Center Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Originally starting with the interdisciplinary study program Cognitive Science in winter term 2009/10, Cognitive Science as a research perspective has been established over the last years at the University of Tübingen and has become an important cornerstone of scientific research. The Cognitive Science Center (CSC) Tübingen aims at bringing this broad research community closer together by providing a platform for exchange and collaboration in research and teaching activities in Cognitive Science at the University of Tübingen.&nbsp;</p><p>On July 7th and 8th, the opening of the CSC was celebrated in a two-day launch event. To get ready, on the 4th of July students and lecturers jointly prepared for the main research topic of keynote speaker Prof. Peter Gärdenfors: the grounding of concepts and language in sensorimotor experiences. In his lecture "<em>Natural concepts in humans and in machines: A design perspective</em>" on Thursday afternoon, Gärdenfors discussed the question of how our inner and outer worlds can be represented by conceptual spaces. The lecture was followed by a reception for professors and students, enabling all to get to know Prof. Gärdenfors and his research perspective even better. The day was completed by the CIN dialogue "<em>Love in culture and the brain</em>" on Thursday evening.</p><p>The launch continued on Friday morning with further workshops on various approaches in Cognitive Science. A lively exchange on some current research topics of Cognitive Scientists in Tübingen took place at a poster session at the Department of Psychology. In the afternoon, Cognitive Science chairs introduced themselves in short lectures. The presentations ranged from the questions of how language is anchored in our cognitive system (Prof. Barbara Kaup, Department of Psychology), which neuronal processes contribute to color perception (Prof. Andreas Bartels, CIN), the contribution of Cognitive Science to experimental aesthetics (Prof. Bettina Rolke, Department of Psychology), a methodological plea for a well-replicable and objective science (Prof. Volker Franz, Department of Computer Science), an overview over neuro-computational cognitive models that can learn conceptual, compositionally-recombinable structures from sensorimotor experiences (Prof. Martin Butz, Department of Computer Science and Psychology), to the influence of eye movements on memory for spatial arrangements (PD Gregor Hardieß, Department of Biology). Unfortunately, the lecture of Prof. Felix Wichmann (Department of Computer Science) on visual perception of man and machine was cancelled due to illness. Discussions continued at the barbecue party organized by the students of the Cognitive Science program at the Department of Computer Science until late into the night.&nbsp;</p><p>In the near future, the Cognitive Science Center Tübingen aims at integrating further colleagues in the field of Cognitive Science in Tübingen, at fostering professional exchange in teaching and research and at promoting joint research projects and activities.</p><p>Further Information on the CSC can be found on&nbsp;our website: <a href="https://uni-tuebingen.de/csc" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/csc</a>&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Bettina Rolke, Martin Butz, Gregor Hardieß, Verena Seibold</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-76649</guid><pubDate>Tue, 05 Apr 2022 11:32:35 +0200</pubDate><title>Wie „autonom“ ist die Tarifautonomie?</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/wie-autonom-ist-die-tarifautonomie/</link><description>16. Tübinger Arbeitsrechtstag fand Ende März wieder in Präsenz statt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der 16. Tübinger Arbeitsrechtstag fand am 25. März 2022 erstmals seit der Covid-19-Pandemie wieder als Präsenzkongress statt. Die Veranstaltung widmete sich einer wesentlichen Säule des kollektiven Arbeitsrechts: dem eklatanten Rückgang der Tarifbindung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und der daraus folgenden staatlichen Stützung der Tarifautonomie sowie deren juristische Folgen.</p><p>Rund 100 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis folgten der Einladung von Tagungsleiter Prof. Hermann Reichold (Universität Tübingen) und verfolgten die Veranstaltung im Audimax in der Neuen Aula. Einleitend wies Reichold darauf hin, dass seit dem sog. „Tarifautonomiestärkungsgesetz“ anno 2014 es bereits zu einer Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen gekommen sei – das Gesetz wurde damals schon von Kritikern als „Tarifautonomieschwächungsgesetz“ bezeichnet. Aufgrund des staatlich verordneten Mindestlohns seit 2015 sowie der verbreiteten „Ohne-Tarif“-(OT-)Mitgliedschaft auf Arbeitgeberseite ergäben sich weitere Schwächungen der Tarifbindung, welche die Voraussetzungen einer staatsunabhängigen Festsetzung von Arbeitsbedingungen durch die sachnäheren Gewerkschaften bzw. Arbeitgeberverbände in Frage stellten.</p><p>Um die in seinen Augen bedrohliche Situation der Tarifautonomie aufzuzeigen, unternahm Prof. Clemens Höpfner (WWU Münster) zunächst eine Bestandsaufnahme der Tarifbindung und der Organisationsrate in Deutschland, um daraus einen anhaltenden Negativtrend sowohl auf Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberseite zu folgern. Als Ursachen für diesen Negativtrend nannte er auf Arbeitgeberseite vor allem hohe Kosten, mangelnde Flexibilität und hohe Komplexität der Tarifverträge sowie fehlende Ausstiegsmöglichkeiten (z.B. wegen gesetzlicher Nachbindung und Nachwirkung der Tarifverträge). Für die Arbeitgeber erwiesen sich die OT-Mitgliedschaft sowie arbeitsvertragliche Bezugnahmeklauseln und Anerkennungstarifverträge attraktiver als die volle Verbandsmitgliedschaft. Auf Arbeitnehmerseite konstatierte Höpfner, dass hier vor allem die Kosten der Gewerkschaftsmitgliedschaft prohibitiv wirkten – angesichts arbeitsvertraglicher Bezugnahmeklauseln bzw. der Allgemeinverbindlichkeit stelle man sich die Frage: „Warum etwas über den Mitgliedsbeitrag einkaufen, das man auch geschenkt bekommt?“.</p><p>Staatliche Stärkungen der Tarifgeltung durch erga-omnes-Wirkung auf Arbeitgeberseite, Tariftreueregelungen oder eine Einschränkung der OT-Mitgliedschaft seien also der falsche Weg. Dadurch würden nur die Symptome, nicht aber die Ursachen der rückläufigen Tarifbindung behandelt. Nicht die Tarifgeltung müsse gestärkt werden, sondern auf vorgelagerter Stufe die Tarifbindung kraft Mitgliedschaft. Wenn der Gesetzgeber die Tarifbindung stärken wolle, könne dies nur „von unten“ geschehen, indem er die Attraktivität der Verbandsmitgliedschaft erhöhe und dadurch die Tarifautonomie stärke. Der Staat solle sich auf solche Maßnahmen beschränken, die bestehende Negativanreize abmilderten.</p><p>Im Anschluss referierte Prof. Martin Franzen (LMU München) zum Thema „Stärkung der Tarifautonomie durch Anreize zum Verbandsbeitritt“. In Übereinstimmung mit Höpfner betonte er ebenfalls, dass eine Stärkung der Tarifgeltung nicht notwendigerweise eine Stärkung der Tarifautonomie bewirke, sondern vielmehr eine breite Mitgliederbasis in den Koalitionen dafür entscheidend sei. Eine Abschaffung der OT-Mitgliedschaft und die Erweiterung der Allgemeinverbindlichkeit seien hingegen keine geeigneten Mittel zur Stärkung der Tarifbindung. Zentral für die Stärkung der tarifvertraglichen Gestaltung der Arbeitsbedingungen im System der Tarifautonomie sei vielmehr eine Tarifpolitik, die so ausgerichtet werden müsse, dass Tarifverträge auch für Arbeitgeber attraktiv blieben. Als wichtige und bislang weitgehend unbeachtete Stellschraube sei insoweit das Arbeitskampfrecht als „Tarifverhandlungsrecht“ zu bewerten. Dieses sei dank der Rechtsprechung relativ kampffreundlich und damit gewerkschaftsfreundlich ausgestaltet mit der Folge, dass Tarifverträge entstünden, die vielen Arbeitgebern nicht gefielen und ihre Tarifbindung in Frage stellten.&nbsp;</p><p>Auf der Arbeitnehmerseite müsse die Rechtsordnung hingegen Anreize zum Gewerkschaftsbeitritt verbessern. Insoweit schlug Franzen die Aufnahme eines Steuerfreiheitstatbestandes in § 3 EStG vor, der einen Teil des aufgrund eines Tarifvertrages geschuldeten Arbeitsentgeltes steuerfrei stellen soll. Zwar sei eine solche Steuerprivilegierung verfassungsrechtlich nicht unproblematisch, sie könne aber aufgrund der überragenden Bedeutung der Tarifautonomie für die Gestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung gerechtfertigt werden. Voraussetzung für die Steuerprivilegierung, die das Drei- bis Vierfache des durchschnittlichen Jahresbeitrages für die Gewerkschaftsmitgliedschaft eines Arbeitnehmers mit durchschnittlichem Einkommen betragen solle, sei jedoch, dass es sich um echtes tarifgebundenes Entgelt handele. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber müssten also mitgliedschaftlich tarifgebunden sein und das Entgelt aufgrund eines zwischen beiden Verbänden geschlossenen Tarifvertrages gezahlt werden.</p><p>Nach der Mittagspause referierte Roman Romanowski, leitender Justiziar der IG Metall (Frankfurt), zum Thema „Verschlechterungsverbot bei Tarifwechsel nach Betriebsübergang?“. Er legte die Interessen der Betroffenen im Falle des § 613a BGB dar und machte deutlich, wie anwendungsunfreundlich diese Norm sei. Um den Wirkungsmechanismus besser zu beschreiben, wählte er ein eindrückliches Beispiel und beschrieb, dass das Arbeitsverhältnis sozusagen einen Rucksack enthalte, in welchem sich der Tarifvertrag befinde. Der Ablösungsmechanismus erlaube laut BAG konsequenterweise keine Beachtung des Günstigkeitsprinzips, weil das Gericht bei der Transformation nach § 613a Abs. 1 BGB in der kollektiven Regelung keine schuldrechtliche, sondern eine kollektivrechtliche Norm sehe. Im Anschluss stellte Romanowski die Inhalte der „Scattolon“-Entscheidung des EuGH vor, aus welcher sich ein allgemeines Verschlechterungsverbot ableiten lassen könne, was das BAG aber ausdrücklich verneine. Für diese Lösung spreche, dass die Tarifvertragsparteien eine Richtigkeitsgewähr oder zumindest eine Angemessenheitsvermutung für ihre Lösung beanspruchen könnten. Bei einem funktionierenden Tarifvertragssystem bedürfe es keiner staatlichen Eingriffe. Zudem sei eine Missbrauchskontrolle jederzeit möglich.</p><p>Als letzter Referent der Tagung widmete sich Prof. Sebastian Kolbe (Universität Bremen) dem Thema „Tarifeinheit auf dem Prüfstand – Lehren aus dem GDL-Streik 2021“. Mit dem Lokführer-Streik der GDL hätte dieses Thema in Verbindung mit dem verfassungsrechtlich umstrittenen § 4a TVG an Fahrt aufgenommen. Tarifkollisionen sollten durch diese Norm nicht aufgelöst, sondern vielmehr präventiv verhindert werden. Obwohl der Aufstieg der Spartengewerkschaften wie GDL, Cockpit, UFO zeige, dass die Mitglieder ihre Interessen nicht immer hinreichend berücksichtigt sehen, gebe es keinen Trend zu einer größeren Anzahl solcher Gewerkschaften. Vielmehr komme es zu einer Kooperation, welche vermutlich durch die Tarifeinheit gefördert werde. Das TEG sei nicht dazu geeignet, Arbeitskämpfe zu vermeiden, so Kolbe, denn welche Partei die Mehrheit habe, könne erst nach dem Arbeitskampf entschieden werden. Durch die Zuwachsmöglichkeiten während des Arbeitskampfes wirke das TEG vielmehr kampfanreizend statt deeskalierend. Der letzte Streik der GDL biete daher Anlass, weniger auf die Vermeidung von Tarifeinheit zu setzen, als vielmehr auf deren Anwendung. Zusammenfassend lasse sich sagen, dass die gesetzliche Tarifeinheit die Optionen einer Zusammenarbeit von Gewerkschaften deutlich in den Fokus gerückt habe. Der GDL-Streik zeige zudem, wie zerbrechlich die bisherigen Lösungen seien. Gewerkschaftskonkurrenz könne nicht durch das TEG befriedet werden. Kolbes zentrale These war daher, dass die Tarifeinheit in eine zweite Phase übergehe. Die erste, eher kooperative Phase werde nun von einer zweiten, eher kompetitiven Phase abgelöst. Kolbe resümierte, dass durch eine neue gelebte Tarifeinheit einheitliche Arbeitsbedingungen in Betrieben ermöglicht würden, wodurch eine Spaltung der Belegschaft verhindert werden könne. Besonders spannend sei es zukünftig zu beobachten, wie sich die gelebte Tarifeinheit insb. im Flug- und Bahnverkehr auf die Tarifverhandlungen konkret auswirke.</p><p>Die Vorträge wurden häufig kontrovers diskutiert, ohne indes in Frage zu stellen, dass der derzeitige Trend der Verstaatlichung der Tarifautonomie der falsche Weg sei. Zur Tarifkonkurrenz plädierte Prof. Wolfgang Däubler dafür, das TEG wieder aufzugeben. Die Kooperation ver.di und Beamtenbund bzw. Marburger Bund zeige zudem, dass Tarifpluralität gut funktioniere. Prof. Franzen ergänzte, dass bei Einführung des § 4a TVG die Befürchtung einer Tarifzersplitterung vorherrschte. Tatsächlich habe die Norm jedoch die bereits vorhandenen Gewerkschaften stabilisiert und gleichzeitig verhindert, dass neue entstünden. Kolbe entgegnete, dass noch nicht abschließend geklärt sei, was die Neuentstehung von Gewerkschaften verhindert habe. Reichold schloss die Diskussion mit den Worten „es gibt den § 4a, aber jeder ist bemüht, ihn nicht zu nutzen“.</p><p class="align-right"><em>Doreen Emde / Lars Sander</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70365</guid><pubDate>Wed, 03 Nov 2021 10:00:00 +0100</pubDate><title>Coding da Vinci kommt nach Baden-Württemberg</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/coding-da-vinci-kommt-nach-baden-wuerttemberg/</link><description>Universität Tübingen an Kultur-Hackathon „Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022“ beteiligt – 14 Projektpartner aus Kultur, Bildung und Tech-Szene</description><content:encoded><![CDATA[<p>Coding da Vinci, Deutschlands erfolgreichster Hackathon für offene Kulturdaten, kommt im Frühjahr 2022 nach Baden-Württemberg. 15 Projektpartner aus dem Kultur-, Bildungs- und Tech-Bereich veranstalten den Kultur-Hackathon für den Südwesten. Der Ideen- und Programmierwettbewerb richtet sich an Studierende verschiedenster Fachrichtungen sowie an Coder(innen), Designer(innen), Gamesentwickler(innen), Künstler(innen), tech-begeisterte Jugendliche und weitere Interessierte. Die Teilnehmenden entwickeln – mit offenen Daten, die Kultureinrichtungen aus Baden-Württemberg zur Verfügung stellen – in kleinen Teams digitale Anwendungen, die bis zum Prototypen ausgearbeitet werden. Im Fokus steht dabei der freie und kreative Umgang mit unserem kulturellen Erbe.&nbsp;</p><p>Von der Universität Tübingen sind das eScience Center (Dr. Karsten Schmidt und Kevin Körner), das Zentrum für Medienkompetenz ZFM (Oliver Häußler und Kurt Schneider) und das Research Center for Animation and Emerging Media (Dr. Erwin Feyersinger) beteiligt.&nbsp;</p><p>Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 startet mit einem <strong>Kick-Off-Event am 7. und 8. Mai 2022</strong> im ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und endet nach einer siebenwöchigen Umsetzungsphase mit einer öffentlichen Preisverleihung am 24. Juni 2022 in der kürzlich neu eröffneten Dürnitz des Landesmuseums Württemberg.</p><h3>Kultureinrichtungen öffnen ihre Schatzkammern</h3><p>„Kultureinrichtungen sind oftmals reich an materiellen Schätzen. Wenig bekannt ist hingegen, dass sie auch sehr oft über einen unermesslichen Schatz an digitalen Daten verfügen“, sagt Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, welches Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 unterstützt. „Diese Datenschätze wollen entdeckt, genutzt und verwertet werden. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 hilft dabei, diese Kostbarkeiten für ein breites Publikum erlebbar zu machen.“</p><p>Im Rahmen des Ideen- und Programmierwettbewerbs sind Museen, Bibliotheken, Archive und Gedenkstätten (GLAMs – Galleries, Libraries, Archives, Museums) aus Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Daten zur kreativen Weiterverwendung bereitzustellen. Den Teilnehmenden eröffnet der Kultur-Hackathon die Möglichkeit, aus diesen Daten unterschiedlichste Visualisierungen, Games, VR/AR-Anwendungen oder Apps zu entwickeln und damit neue Verbindungen zwischen den Institutionen, ihrem kulturellen Erbe und der Öffentlichkeit herzustellen. Nach Abschluss des Hackathons stehen Interessierten die offenen Daten weiterhin auf der Website von Coding da Vinci zur Verfügung.</p><h3>Breite Phalanx an Veranstaltern</h3><p>Als Veranstalter von Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 treten 15 Kulturinstitutionen, Hochschulen, Verbände und die Tech-Community aus dem ganzen Land auf – von Mannheim bis Konstanz, von Freiburg bis Tübingen:</p><ul><li>Badisches Landesmuseum</li><li>Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)</li><li>Chaos Computer Club Mannheim</li><li>Digihub Südbaden</li><li>Entropia e.V. (Chaos Computer Club Karlsruhe)</li><li>game Baden-Württemberg</li><li>Hochschule der Medien (HdM)</li><li>Karlsruher Institut für Technologie (KIT)</li><li>Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg&nbsp;</li><li>Landesarchiv Baden-Württemberg</li><li>Landesmuseum Württemberg</li><li>Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg</li><li>MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg</li><li>Universität Tübingen</li><li>ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe</li></ul><h3><strong>Starke Partner für ein starkes Projekt</strong></h3><p>Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 wird darüber hinaus unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die MFG Baden-Württemberg.</p><p><strong>Weiterführende Links</strong><br><a href="https://codingdavinci.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">codingdavinci.de</a> | #CodingdaVinci | <a href="http://kreativ.mfg.de/digitale-kultur/coding-da-vinci-baden-wuerttemberg" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">kreativ.mfg.de/digitale-kultur/coding-da-vinci-baden-wuerttemberg</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65689</guid><pubDate>Thu, 08 Jul 2021 09:46:53 +0200</pubDate><title>Das Virus bedroht alle UNGLEICH – auch in der Universität!</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/das-virus-bedroht-alle-ungleich-auch-in-der-universitaet-1/</link><description>Eine Ausstellung über die Erfahrungen an der Universität Tübingen mit Corona zeigt, dass das Virus Menschen auf ganz unterschiedliche Weise trifft: Es macht ihnen Angst, weckt aber auch Erwartungen, verändert das Zeitempfinden und zwingt sie Gewohnheiten zu verändern. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Virus bedroht uns alle gleich. Diesen Satz hört man seit über einem Jahr immer wieder. Doch stimmt er überhaupt? In Deutschland sind Nicht-Deutsche dreimal mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als Deutsche. Frauen sind im Vergleich zu Männern überproportional oft von Einkommensverlusten betroffen. Und für die zehn reichsten Männer der Welt bedeutete die Pandemie hingegen gigantische Profite.&nbsp;</p><p>Das Virus bedroht also alle – aber eben ungleich. Es bedroht Menschen in ganz unterschiedlichen Ausmaßen und Dimensionen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs 923 „Bedrohte Ordnungen“ wollen nun die verschiedenen Erfahrungen mit Corona von Menschen im Umfeld der Universität dokumentieren und sichtbar machen. Ihre Ergebnisse zeigen sie nun in der Plakat-Ausstellung <strong>„Das Virus bedroht alle ungleich. Erfahrungen mit Corona im Mikrokosmos der Universität Tübingen“</strong>, die in der Universitätsbibliothek Tübingen noch bis Ende August zu sehen ist.</p><p>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führten dazu eine Reihe offener Interviews mit Angehörigen der Universität, also etwa Studierenden, Lehrenden, Putzkräften oder Verwaltungsangestellten. Sie fragten die Interviewten nach ihrem Jahr 2020, was für sie gut oder schlecht war und was für sie wichtig wurde. Sie fragten aber auch nach ihren Zeiterfahrungen, ihren Privilegien und ihren Ängsten, Träumen und Wünschen. „Für uns waren die Interview-Gespräche nicht nur unterhaltsam und berührend. Ihre Verschiedenheit hat uns auch einen neuen Blick auf die Pandemie ermöglicht“, sagen Prof. Astrid Franke und Dr. Lisa Pilar Eberle, die beiden Leiterinnen des Ausstellungsprojektes, „mit der Ausstellung wollen wir jetzt Besucherinnen und Besucher ebenso zum Nachdenken anregen.“</p><p>Der SFB 923 kreiert derzeit verschiedene Öffentlichkeits-Formate, die die Coronapandemie unter der Forschungsperspektive der „Bedrohten Ordnungen“ betrachten und analysieren. Die Arbeitsgruppe „Das Virus bedroht alle ungleich. Race, Class, Gender und Age im Kontext von COVID-19“ ist eine von insgesamt sieben Arbeitsgruppen. Mitwirkende: Dr. Lisa Pilar Eberle &amp; Prof. Astrid Franke (Leitung), sowie Luka Babić, Johanna Göcke, Dr. Nicole Hirschfelder, Dr. Ferdinand Nyberg und Sophie Prasse.&nbsp;</p><p><em>Hintergrundinformation</em>: Der Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ startete 2011 und wird bis zum Sommer 2023 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit circa 2 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Knapp 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen in derzeit 19 Teilprojekten, die interdisziplinär, historisch oder gegenwartsnah angelegt sind und unterschiedliche geographische Räume in den Blick nehmen. Sie untersuchen dabei Dynamiken gesellschaftlicher Veränderungen in Situationen, in denen Menschen erleben, dass Routinen nicht mehr funktionieren und sie sich nicht mehr auf Gewohntes verlassen können. Beteiligt sind die Fächer Geschichtswissenschaft, Soziologie, Germanistik, Amerikanistik, Empirische Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Theologie, Philologie, Rechtswissenschaft sowie die Medizin.</p><h3>Ansprechpartnerinnen:&nbsp;</h3><p>Dr. Lisa Pilar Eberle<br> Universität Tübingen<br> Seminar für Alte Geschichte / SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071 29-76077<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,nkuc0gdgtngBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">lisa.eberle<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Astrid Franke<br> Universität Tübingen<br> Abteilung für Amerikanistik / SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071 29-74536<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cuvtkf0htcpmgBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">astrid.franke<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><h3>Pressekontakt:</h3><p>Thorsten Zachary<br> Universität Tübingen&nbsp;<br> SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“&nbsp;<br> Wissenschaftskommunikation<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071-29-75095<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vjqtuvgp0bcejctaBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">thorsten.zachary<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64147</guid><pubDate>Fri, 04 Jun 2021 09:30:04 +0200</pubDate><title>AbiturientInnen-Woche vom 14. bis 18. Juni 2021</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/abiturientinnen-woche-vom-14-bis-18-juni-2021/</link><description>Eine Woche voller Online-Veranstaltungen für Studieninteressierte</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="/studium/studieninteresse/angebote-fuer-studieninteressierte/ich-will-studieren/" class="internal-link" title="Link zur Webseite AbiturientInnen-Woche">Webseite AbiturientInnen-Woche</a></p><p>In der Woche vom 14. bis 18. Juni 2021 bietet die Universität Tübingen erstmals für Abiturientinnen und Abiturienten ein spezielles Beratungs- und Orientierungsangebot zur Planung und Vorbereitung des Studiums an. Ganz gleich, ob es um Informationen zu einzelnen Studienfächern und Studiengängen, um Studienwahl und Entscheidungsfindung oder schon konkret um die Bewerbung geht: Alle Abiturientinnen und Abiturienten sind herzlich eingeladen, offene Fragen im Hinblick auf den Studienbeginn zum Wintersemester 2021/22 zu klären.</p><p>Die Veranstaltungen finden online und in der Regel am Nachmittag statt. An dem Programm sind über 40 Studienfächer mit Informations- und Beratungsangeboten beteiligt. Vertreten sind eine Vielzahl von Studiengängen aus den Geistes- und Kulturwissenschaften, Rechtswissenschaft/Jura, Theologien, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Sportwissenschaft, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematik und Psychologie. Zusätzlich finden Studieninteressierte hier ein umfassendes Veranstaltungsangebot allgemein zum Thema Studienwahl und zu den jeweiligen Bewerbungsverfahren. Die Zentrale Studienfachberatung bietet zudem zusätzlich zwei Lange Nachmittage der Studienberatung an.&nbsp;</p><p>Für die Teilnahme an der AbiturientInnen-Woche ist keine Anmeldung erforderlich. Einfach online vorbeischauen. Die Veranstaltungstermine und die Zugangsdaten zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie auf der <a href="/studium/studieninteresse/angebote-fuer-studieninteressierte/ich-will-studieren/" class="internal-link" title="Link zur Webseite AbiturientInnen-Woche">Webseite AbiturientInnen-Woche</a>.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62761</guid><pubDate>Thu, 29 Apr 2021 09:39:40 +0200</pubDate><title>Ancient Ceramics and their Pigments Workshop - March 2021, Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/ancient-ceramics-and-their-pigments-workshop-march-2021-tuebingen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>It is with great enthusiasm that we share our experiences as participants in the workshop Ancient Ceramics and their Pigments. The workshop’s aim was to introduce attendees to current topics in the study of pigments and how they were produced and used in the past. More recently, archaeometric techniques used to analyze pigments on pots have provided innumerous opportunities for further research into systems of trade and production of ancient ceramics. Many of the methodologies discussed in this workshop have implications in the wider study of ceramics, archaeological science, and beyond.</p><p>The week-long workshop was hosted by the Competence Center Archaeometry - Baden-Wuerttemberg (CCA-BW) at the University of Tübingen. This event was organized by Dr. Silvia Amicone in collaboration with the Curt-Engelhorn-Centre Archaeometry (CEZA). The workshop is part of the Archäometrie Kolleg project, which is generously sponsored by the Klaus Tschira Foundation (KTS).&nbsp;</p><p>The layout of the workshop was well organized, and the online format provided the opportunity for many people all over the world to connect and discuss how the topics in this class can be applied to future study.&nbsp;</p><h3>Micro-archaeology to characterize pigments</h3><p>To begin to understand how ceramics are studied, Dr. Silvia Amicone introduced us to the vast world of ceramic production, as experimental archaeology is key in unifying archaeological materials to physical and chemical analyses such as scanning electron microscopy (SEM), X-ray diffraction (XRD), Raman spectroscopy, among other analytical techniques. Additionally, the importance of optical microscopy to providing context for such analyses was highlighted on the first day of the course. Following these talks, MSc student Eirini Koutouvaki demonstrated how this technique can be applied using a video microscope and a polarizing microscope.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59925</guid><pubDate>Fri, 19 Feb 2021 16:34:34 +0100</pubDate><title>Der Startup Funding Day und 5 Tipps für die erste Finanzierung</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/der-startup-funding-day-und-5-tipps-fuer-die-erste-finanzierung/</link><description>Wie finanziere ich meine Gründungsidee? 
Diese Frage beschäftigt alle Gründerinnen und Gründer sowie viele, die bisher nur mit dem Gedanken spielen, ein Startup zu gründen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Laut Deutschem&nbsp;Startup Monitor sind eigene Ersparnisse immer noch bei&nbsp;weitem die häufigste Finanzierungsquelle für Startups&nbsp;und&nbsp;werden&nbsp;von 78% aller Gründerinnen und Gründer genutzt. Aber oftmals reichen&nbsp;diese&nbsp;nicht aus oder&nbsp;sind&nbsp;schlichtweg nicht vorhanden. Um&nbsp;so erfreulicher ist es, dass es in Deutschland inzwischen ein gut ausgebautes Netz an Förder- und Investitionsmöglichkeiten für Startups gibt.&nbsp;<br> Insbesondere für Ausgründungen aus der Universität&nbsp;existieren&nbsp;viele&nbsp;Möglichkeiten&nbsp;für&nbsp;öffentliche&nbsp;Förderungen wie&nbsp;beispielsweise&nbsp;das&nbsp;Gründerstipendium und&nbsp;der&nbsp;Forschungstransfer von <a href="https://www.exist.de/DE/Home/inhalt.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">EXIST</a> oder&nbsp;speziell in Baden-Württemberg&nbsp;das&nbsp;Förderprogramm&nbsp;<a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Junge Innovatoren</a>. Die Universität Tübingen bietet mit den <a href="https://uni-tuebingen.de/exzellenzstrategie/informationen/ausschreibungen/innovation-grants-lebens-naturwissenschaften/" target="_blank" class="external-link">Innovation Grants</a> sogar eine eigene Förderung,&nbsp;um Forschungsergebnisse in die Anwendung zu bringen.&nbsp;</p><p>Um&nbsp;einen Überblick über&nbsp;das Thema&nbsp;der Startup-Finanzierung zu&nbsp;geben,&nbsp;führen wir seit vier Jahren einen&nbsp;Startup&nbsp;Funding&nbsp;Day durch – dieses Jahr erstmalig online.&nbsp;<br> Die&nbsp;knapp 100 teilnehmenden Gründer, Gründungsinteressierten und finanziellen Unterstützer zeugen vom großen Interesse an der Online-Veranstaltung.&nbsp;In zehn Kurzvorträgen stellten Sprecherinnen und Sprecher von unterschiedlichen Institutionen&nbsp;sowohl aus der Region als auch von überregionalen Partnern wie dem <a href="https://www.germanaccelerator.com" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">German&nbsp;Accelerator</a>, dem <a href="https://www.htgf.de/de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">High-Tech Gründerfonds</a>, dem Family Office&nbsp;<a href="https://www.sanner-ventures.com" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Sanner&nbsp;Ventures</a> und dem <a href="https://www.ptj.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Projektträger Jülich</a> eine große Bandbreite an unterschiedlichen Fördermöglichkeiten vor.&nbsp;In Breakout-Sessions&nbsp;konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer&nbsp;ihre Fragen direkt an die Experten richten,&nbsp;exklusive Einblicke in die Sichtweise von Gutachtern und Geldgebern bekommen und&nbsp;sich miteinander vernetzen.&nbsp;</p><p><em>„Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten und Teilnehmer unseres ersten virtuellen Funding Days! Motiviert vom&nbsp;regen&nbsp;Interesse und den inspirierenden Gesprächen sind wir schon in der Planung des nächsten Happenings, um das Startup Ökosystem in und um Tübingen zu etablieren.“</em>&nbsp;sagt die&nbsp;Leitung des Startup Centers&nbsp;Sandra&nbsp;Gässler&nbsp;über die Veranstaltung.&nbsp;</p><p>Doch was gilt es zu beachten, wenn man auf der Suche nach einer Finanzierung ist?&nbsp;</p><p><strong>Hier sind&nbsp;5 Tipps&nbsp;für Teams,&nbsp;die&nbsp;auf dem Weg zur&nbsp;ersten Finanzierung sind:&nbsp;</strong></p><ol start="1"><li data-aria-level="1" data-aria-posinset="1" data-font data-leveltext="%1." data-listid="2"><p>Informiert&nbsp;Euch über Finanzierungsformen und potentielle Geldgeber sowie deren Vor- und Nachteile (z.&nbsp;B.&nbsp;öffentliche Förderungen, Akzeleratoren&nbsp;und&nbsp;Inkubatoren, Business Angels, Venture Capital Firmen,&nbsp;Corporates&nbsp;etc.).&nbsp;</p></li></ol><ol start="2"><li data-aria-level="1" data-aria-posinset="2" data-font data-leveltext="%1." data-listid="2"><p>Kennt Euer Geschäftsmodell und&nbsp;ermittelt Euren Kapitalbedarf.&nbsp;</p></li></ol><ol start="3"><li data-aria-level="1" data-aria-posinset="3" data-font data-leveltext="%1." data-listid="2"><p>Entwerft ein aussagekräftiges&nbsp;Pitchdeck&nbsp;und bereitet einen überzeugenden Pitch vor.&nbsp;</p></li></ol><ol start="4"><li data-aria-level="1" data-aria-posinset="4" data-font data-leveltext="%1." data-listid="2"><p>Baut&nbsp;einen Prototypen&nbsp;oder ein MVP&nbsp;(Minimum&nbsp;Viable&nbsp;Product),&nbsp;das Ihr vorzeigen könnt.&nbsp;</p></li></ol><ol start="5"><li data-aria-level="1" data-aria-posinset="5" data-font data-leveltext="%1." data-listid="2"><p>Stellt&nbsp;Euer&nbsp;Team, das Marktpotenzial und&nbsp;die&nbsp;Skalierbarkeit&nbsp;heraus.&nbsp;</p></li></ol><p>Für ein gelungenes&nbsp;Investment,&nbsp;gibt es natürlich kein Patentrezept,&nbsp;aber wer&nbsp;sich&nbsp;die obenstehenden Hinweise&nbsp;zu Herzen&nbsp;nimmt,&nbsp;hat&nbsp;bereits eine gute Grundlage für Investorengespräche gelegt.&nbsp;Insbesondere Ausgründungen aus der Universität, die bestenfalls auf Forschungsergebnissen basieren, haben dabei gute Aussichten auf Erfolg.<br> Wie auch sonst beim Gründen gilt natürlich auch hier:&nbsp;Lasst&nbsp;Euch von Absagen nicht unterkriegen und seht jede Niederlage als Chance,&nbsp;etwas dazuzulernen!&nbsp;</p><p class="align-right">Paul-David Bittner</p><p><span class="ut-icon ut-icon-right-big"></span>&nbsp;Wenn&nbsp;Du&nbsp;eine Gründungsidee&nbsp;oder&nbsp;verwertbare&nbsp;Forschungsergebnisse&nbsp;hast&nbsp;und auf der Suche nach Coaching&nbsp;oder&nbsp;Beratung&nbsp;bist,&nbsp;kannst&nbsp;Du&nbsp;gerne in unsere kostenlose Gründungsberatung kommen: gruenden@uni-tuebingen.de&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startup-Center-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56581</guid><pubDate>Thu, 05 Nov 2020 13:11:01 +0100</pubDate><title>Zwanzig Jahre Brasilien-Zentrum</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/zwanzig-jahre-brasilien-zentrum/</link><description>Das baden-württembergische Brasilien-Zentrum der Universität Tübingen feierte am 30.10.2020 sein 20-jähriges Jubiläum</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 30.10.2000 wurde das Zentrum durch ein Länderabkommen zwischen dem brasilianischen Bundesland Rio Grande do Sul und Baden-Württemberg gegründet und dient als Brücke zwischen den beiden Ländern. Aus diesem Anlass fand eine Feierstunde im Großen Senat der Universität Tübingen statt, an der Corona-bedingt leider nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Präsenz teilnehmen konnten. Jedoch war ein großes Auditorium aus Deutschland und Brasilien online zugeschaltet.</p><p>Die Veranstaltung wurde von Johannes Kärcher, Ehrensenator der Universität Tübingen, eröffnet, der die Bedeutung Brasiliens für Baden-Württemberg und insbesondere die Pionierarbeit des Brasilien-Zentrums auf diesem Gebiet hervorhob. Kärcher ist ein profunder Kenner der brasilianischen Wirtschaft und Gesellschaft - er lebte über zehn Jahre in Brasilien.</p><p>Rektor Prof. Dr. Bernd Engler würdigte die Verdienste des Gründers Prof. Dr. Wolf Engels, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feierstunde teilnehmen konnte. Rektor Bernd Engler war selbst mehrfach in Brasilien, unter anderem an der Päpstlich Katholischen Universität von Rio Grande do Sul (PUCRS), der Bundesuniversität Rio de Janeiro (UFRJ) und der Universität von São Paulo (USP), und hat tatkräftig zum Aufbau des brasilianischen Exzellenzprogramms PrInt beigetragen.</p><h3>Start mit Bau der Forschungsstation Pró-Mata</h3><p>Mit dem Brasilien-Zentrum begann alles „im Süden“, schon 1996 mit dem Bau der Forschungsstation Pró-Mata, die seither in Zusammenarbeit zwischen der PUCRS und der Universität Tübingen betrieben wird und der Erforschung des atlantischen Küstenregenwalds dient. Projekte in den Bereichen der Pflanzengenetik, Bienenforschung und Geoökologie standen im Vordergrund. Bis heute finden regelmäßig Exkursionen für Studierende aus Baden-Württemberg dorthin statt. Ausgehend von diesem Kristallisationspunkt expandierten die Interessen sowohl geografisch als auch inhaltlich Richtung Norden mit Forstwirtschaftsprojekten in Curitiba (Universität Freiburg, Hochschule Rottenburg) und phytopharmakologischen Projekten mit der UFSM (Universitäten Tübingen und Freiburg).&nbsp;</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt entwickelte sich ab 2011 im Bereich der Arzneimittelforschung/Drug Discovery mit der UFRJ, der neben Technologietransfer und gemeinsamen Projekten, Publikationen und Patenten auch umfangreichen Lehrexport und akademischen Austausch nachhaltig aufgebaut hat. São Paulo entwickelte sich als Zentrum der Kooperationen auf dem Gebiet der Neurochirurgie, und beide Standorte, Rio de Janeiro und São Paulo, brachten geologische Forschungsthemen mit. Die wesentlich hieran beteiligten Personen waren Prof. Dr. Peter Grathwohl, Prof. Dr. Marcos Tatagiba und Prof. Dr. Stefan Laufer.</p><p>Jüngst erschlossene Themen legen Schwerpunkte aus geisteswissenschaftlichem Gebiet und unterstützen so Bereiche, die es aktuell in Brasilien besonders schwer haben. Prof. Dr. Sebastian Thies ist hier mit Projekten wie „Wertewelten“ oder an der Universidade Federal Fluminense (UFF) aktiv.</p><h3>Nachhaltigkeit im Fokus</h3><p>Auf allen Ebenen und in allen Belangen wird bei der Arbeit des Brasilien-Zentrums besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Seit 2003 wird sehr erfolgreich ein biennales Symposium mit diesem Titel organisiert, alternierend in Baden-Württemberg oder Brasilien. Nachhaltigkeit wird hier im breiten Sinne verstanden: Technologie- und Wissenstransfer, Verstetigung von Projekten und Initiativen und - ganz wichtig - die Förderung wissenschaftlicher Karrieren durch Austausch. So gibt es inzwischen viele zumindest partiell in Deutschland ausgebildete Doktoranden/Postdocs/Professoren in Brasilien.</p><p>All das war nur möglich durch die nachhaltige Förderung des Brasilien-Zentrums durch das Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst (MWK). Marja Kukowski-Schulert vom MWK würdigte bei der Jubiläumsfeier das Erreichte, insbesondere das Thema Nachhaltigkeit und die Breite der Aktivitäten, betonte aber auch, dass es kein Ausruhen auf dem Erreichten geben kann. Vielmehr sollen Konzepte zur Weiterentwicklung erarbeitet werden, auch unter Einbeziehung des Tübingen Interdisciplinary Centre for Global South Studies. So ist das Baden-Württembergische Brasilien-Zentrum seit Dezember 2014 assoziierter Unterstützer des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo. Auch der DAAD war dem Brasilien-Zentrum ein nachhaltiger Partner. Gemeinsam wurden Roadshows und Bildungsmessen veranstaltet. Wesentliche Teile des Austausches wurden durch Programme des DAAD gefördert. Dr. Martina Schulze, langjährige Leiterin der DAAD-Außenstelle in Rio de Janeiro und aktuell Leiterin des DAAD-Büros in Bogotá, Kolumbien, spannte bei der Feier den Bogen weit und entwickelte die Vision eines „BLZ“, eines Brasilien- und Lateinamerikazentrums. Vergleichbares gibt es mit dem BAYLAT bereits in Bayern.</p><p>Die langjährigste Begleiterin Tübingens und des Brasilienzentrums ist die PUCRS. Der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Draiton de Souza, war aus Porto Alegre, RS, angereist und berichtete unter anderem über das jüngst vom DAAD finanzierte Zentrum &nbsp;für Deutschland- und Europastudien in Brasilien (CDEA) an seiner Universität. Ebenfalls in Präsenz konnten wir Generalkonsul José Mauro Couto begrüßen, der über die Anstrengungen Brasiliens im Umweltschutz berichtete.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Prof. Dr. Stefan Laufer</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54910</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2020 18:30:00 +0200</pubDate><title>Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch im Cyber Valley</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/bundeskanzlerin-angela-merkel-zu-besuch-im-cyber-valley/</link><description>Per Videokonferenz hat sie in mehreren virtuellen Touren Einblicke in den neuesten Stand der Forschung zur Künstlichen Intelligenz erhalten</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Das Cyber Valley steht beispielhaft für die Attraktivität des KI-Standorts Deutschland. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier Hand in Hand und zeigen, wie der Transfer aus exzellenter Forschung in innovative Anwendungen und Geschäftsmodelle gelingen kann“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch im Anschluss an eine virtuelle Führung durch Forschungseinrichtungen der Cyber Valley-Initiative zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Die Bundesregierung wird die KI-Forschung und den Transfer in die Anwendung weiter unterstützen. Mit dem Zukunftspaket stellen wir zusätzliche zwei Milliarden Euro für KI-Ökosysteme von internationaler Strahlkraft, attraktive Bedingungen für Talente und modernste Recheninfrastrukturen bereit.“</p><p>Neben Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Kretschmann nahmen an der Webkonferenz unter anderem auch die Bundeswissenschaftsministerin Anja Karliczek, die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Staatssekretär Florian Stegmann, die Direktoren des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Bernhard Schölkopf und Michael Black sowie der Geschäftsführer Technologie der Robert Bosch GmbH Michael Bolle teil. In einer Mischung aus Filmeinspielungen und Live-Beiträgen präsentierte das Cyber Valley-Forschungskonsortium dabei seine Anfänge und Fortschritte sowie prägnante Beispiele seiner Forschungsergebnisse. Außerdem stellten ausgewählte Start-ups des Cyber Valley Start-up Networks ihre Projekte vor und die wichtige Rolle der Cyber Valley-Initiative für die Wirtschaft wurde erläutert.</p><p>„Die KI ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Deutschland und Europa. Deswegen müssen wir nun Antworten auf drängende Fragen finden und gemeinsam Lösungen auf den Weg bringen. Die Corona-Pandemie müssen wir dafür nützen, technologisch schneller zu greifbaren Erfolgen zu kommen. Und dafür bietet sich die KI ja förmlich an“, so Kretschmann. Man sollte dabei nach dem Motto ,Stärken stärken‘ vorgehen und bereits vorhandene KI-Hotspots weiterentwickeln. Mit Cyber Valley verfüge man in Baden-Württemberg bereits über eine der größten Forschungskooperationen Europas aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der KI.</p><p>„Das Land Baden-Württemberg investiert in das Cyber Valley bislang rund 180 Millionen Euro. Und wir würden diese wichtige Forschungskooperation gerne weiter ausbauen, am besten in enger Abstimmung mit der Bundesregierung. Mit einer gemeinsamen Finanzierung von Bund, Land und privater Seite könnte ein europäisches Zentrum für Künstliche Intelligenz realisiert werden, das auch international als relevanter Akteur wahrgenommen wird“, so Kretschmann weiter. „Wichtige Schritte hierfür sind die vom Bund geplante Verstetigung der KI-Kompetenzzentren und die Einrichtung von KI-Anwendungshubs hierzulande. Wir in Baden-Württemberg setzen dabei ganz klar auf Exzellenz statt Masse.“</p><p>„Wir sehen, dass weiterhin viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa abgeworben werden. Wenn wir vom europäischen Kontinent aus die KI-Entwicklung mitgestalten wollen, brauchen wir ein attraktives wie agiles Umfeld“, so Ministerin Theresia Bauer. „Die enge internationale Vernetzung der KI-Spitzenforschung ist dabei ein zentraler Baustein. Deshalb braucht es jetzt einen Impuls in Richtung Europa.“</p><p>„Wir freuen uns über Besuch von Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Kretschmann“, sagte Bernhard Schölkopf. „Unser virtuelles Arbeitstreffen war eine gute Gelegenheit, nicht nur den aktuellen Stand der KI-Forschung im Cyber Valley zu präsentieren, sondern auch gemeinsam die nationale und europäische KI-Strategie zu erörtern. Für uns ist es wichtig, in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, um eine KI zu entwickeln, die mit den Werten der offenen Gesellschaften Europas im Einklang steht. Daher sind wir über das Interesse sowie die Unterstützung der Bundesregierung und der baden-württembergischen Landesregierung sehr froh, da wir so Forschungsbedingungen schaffen können, welche die besten Köpfe aus dem In- und Ausland anziehen.“</p><p>Michael Black ergänzte: „Es ist das vorrangige Ziel von Cyber Valley, die Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen – genau hier, in der Region Stuttgart-Tübingen, die über die reichhaltigste und renommierteste Ansammlung von KI-Forschenden in Deutschland verfügt. Darüber hinaus bietet das Cyber Valley-Ökosystem mit den Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme eine erstklassige Ausbildung auf dem breiten Gebiet der intelligenten Systeme und bereitet sie auf Karrieren in Wissenschaft und Industrie vor. Zudem bietet die starke wirtschaftliche Infrastruktur Baden-Württembergs die idealen Startbedingungen für KI-Start-ups.“</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-46749</guid><pubDate>Fri, 22 Nov 2019 10:56:10 +0100</pubDate><title>CLARIAH-DE: ein aktiver Beitrag zur Entwicklung einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/clariah-de-ein-aktiver-beitrag-zur-entwicklung-einer-nationalen-forschungsdateninfrastruktur/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. und 15. November 2019 hat die Vollversammlung der <a href="http://www.clariah.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CLARIAH-DE Initiative </a>mit über 50 Vertreterinnen und Vertretern in der Neuen Aula der Universität Tübingen stattgefunden. CLARIAH-DE soll die in den letzten Jahren erfolgreich eingeleitete Zusammenarbeit der beiden etablierten Forschungsinfrastrukturverbünde <a href="https://www.clarin-d.net/de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CLARIN-D</a> und <a href="https://de.dariah.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">DARIAH-DE</a> weiter vorantreiben. Ziel ist es, die ursprünglich voneinander getrennt entwickelten Angebote zu kombinieren. Durch den Zusammenschluss der bisherigen Verbünde möchte das vom <a href="https://www.bmbf.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)</a> für zwei Jahre (2019-2021) geförderte Projekt unter anderem einen aktiven Beitrag zur <a href="https://www.dfg.de/foerderung/programme/nfdi/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Nationalen Forschungsinfrastruktur (NFDI)</a> leisten. Am Verbundprojekt CLARIAH-DE&nbsp;beteiligen sich 25 wissenschaftliche Einrichtungen – darunter Bibliotheken, Universitäten, Leibniz-Institute und Akademien. &nbsp;&nbsp;</p><p>Am ersten Tag der Vollversammlung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die bisherigen Ergebnisse und den aktuellen Stand des Projekts besprochen. Am zweiten Tag hat sich der externe wissenschaftliche Beirat beraten und ein Feedback ausgearbeitet, während parallel dazu die verschiedenen Teilbereiche des Projekts in ihren Arbeitsgruppen zusammentrafen. Die Arbeitsgruppen widmen sich der Harmonisierung von Forschungsdaten und der eingesetzten Standards, der Verschmelzung von Diensten, der Entwicklung von Angeboten zur gemeinsamen Nachwuchsförderung und der Integration der verschiedenen Veröffentlichungsangebote von Forschungsergebnissen von CLARIN-D und DARIAH-DE.&nbsp;</p><p>Partner aus der Initiative CLARIAH-DE haben, zusammen mit weiteren Einrichtungen, außerdem diesen Herbst einen gemeinsamen Antrag (<a href="https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/nfdi/absichtserklaerungen/2019/2019_textplus.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Text+</a>) zum Aufbau eines Konsortiums für eine <a href="https://www.dfg.de/foerderung/programme/nfdi/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)</a> bei der DFG eingereicht. Dieses Konsortium hat zum Ziel, den Zugang zu und die Nutzung der für sie relevanten Forschungsdaten zu gewährleisten und nachhaltig zu gestalten.</p><p class="align-right">Dominique Rose</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44997</guid><pubDate>Thu, 10 Oct 2019 11:03:11 +0200</pubDate><title>Ehrung für Hans-Joachim Lang </title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/ehrung-fuer-hans-joachim-lang/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Am 24. September 2019 wurde Honorarprofessor Dr. Hans-Joachim Lang das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Rektor Professor Dr. Bernd Engler überreichte Urkunde und Orden. Die Laudatio hielt Professor Dr. Reinhard Johler vom Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft. </span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Hans-Joachim Lang erhält die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Opfer. In seiner Laudatio hob Reinhard Johler neben einer Vielzahl von Aufsätzen zu Nationalsozialismus und Wissenschaft insbesondere zwei Bücher hervor, die die originäre Agenda des Geehrten deutlich machen: „In ‚Die Namen der Nummern. Wie es gelang, die 86 Opfer eines NS-Verbrechens zu identifizieren‘ von 2004&nbsp;und dem 2011 publizierten ‚Die Frauen von Block 10. Medizinische Versuche in Auschwitz‘ erhalten die Nummern wieder Namen. Aus gewolltem Vergessen wird wieder bewusstes Erinnern und aus Objekten werden wieder Subjekte.“ </span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p><p>Dieser Agenda, fuhr Reinhard Johler fort, folge&nbsp;Lang auch als Honorarprofessor am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen. Hier arbeitet er mit den Studierenden insbesondere zu den Themen Geschichte, Shoah und Erinnerungskultur. In gemeinsamen Exkursionen nach Ausschwitz oder nach Berlin wird das gegenwärtige, wie auch das vergangene Verhältnis zwischen nichtjüdischen und jüdischen Deutschen erlebt und reflektiert.&nbsp;</p><p class="align-right">Gesa Ingendahl</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-42241</guid><pubDate>Tue, 16 Jul 2019 14:53:22 +0200</pubDate><title>Science2Start Ideenwettbewerb 2019: BioRegioSTERN vergibt ersten Preis an Dr. Klaus Brilisauer</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/science2start-ideenwettbewerb-2019-bioregiostern-vergibt-ersten-preis-an-dr-klaus-brilisauer/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein mikrobieller Wirkstoff, die sogenannte 7-Desoxy-Sedoheptulose (kurz: 7dSh), wurde jüngst in einer interdisziplinären Zusammenarbeit eines Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Mikrobiologie um Prof. Dr. Karl Forchhammer und aus der Organischen Chemie um Prof. Dr. Stephanie Grond in Cyanobakterien entdeckt (Nat. Comm. 2019).&nbsp;</p><p>Bewertet nach wissenschaftlicher Exzellenz und wirtschaftlichem Potenzial erhielt das von Dr. Klaus Brilisauer vom Institut für Organische Chemie eingereichte Konzept beim Science2Start-Ideenwettbewerb der BioRegioSTERN 2019 den 1. Preis. Der Preis wurde in feierlichem Rahmen im Kreis von Verantwortlichen aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Finanzbranche am 11. Juli 2019 in Fellbach überreicht.</p><p>7dSh ist ein ungewöhnlicher Desoxyzucker, der mittels chemoenzymatischer Synthese schnell und kostenoptimiert produziert werden kann und der einen für Pflanzen lebensnotwendigen Stoffwechselweg hemmt. Neben seiner vielversprechenden Eigenschaft zur Unkrautvernichtung hat 7dSh, anders als synthetische Herbizide wie Glyphosat, seinen Ursprung in der Natur.&nbsp;</p><p>Als natürliches Zuckermolekül ist für 7dSh eine geringe Ökotoxizität und gute mikrobielle Metabolisierung zu erwarten.&nbsp;<br> Die Tatsache, dass dieser Naturstoff seit Millionen von Jahren von Cyanobakterien produziert wird und sich dennoch nicht in der Umwelt anhäuft, unterstützt diese Hypothese. Somit wäre eine punktgenaue und zeitlich limitierte Wirkung der 7dSh realisierbar, die erfolgreiche wirtschaftliche Anwendung versprechen könnte, jedoch keine Schäden in den Ökosystemen hinterlässt und daher eine breitere Akzeptanz in der Öffentlichkeit findet.</p><p class="align-right">Klaus Brilisauer, Karl Forchhammer, Stephanie Grond</p><p><a href="https://www.bioregio-stern.de/de/presse/zucker-gegen-unkraut-mehr-mut-fuer-deutschlands-gruender" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung der BioRegio STERN GmbH</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-42136</guid><pubDate>Mon, 15 Jul 2019 09:01:03 +0200</pubDate><title>“Serving as a bridge-builder between French and German academia”: Aspirations of a new ambassador</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/serving-as-a-bridge-builder-between-french-and-german-academia-aspirations-of-a-new-ambassador/</link><description>The Tübingen Center of Islamic Theology successfully nominated its distinguished research alumnus Professor Francesco Chiabotti in France as University of Tübingen Ambassador</description><content:encoded><![CDATA[<p>Since its establishment in 2011 the Center of Islamic Theology (ZITh) opened its doors to “networking with the world”. “Now we are taking a step further to ‘transfer of knowledge and expertise’ beyond the boundaries of Germany, as more and more of our alumni are getting professorships and research fellowships at prestigious universities in France, the United Kingdom, Austria, Switzerland, Turkey, Lebanon, Qatar and so forth,” says Professor Lejla Demiri, Chair of Islamic Doctrine and Deputy Director of the Center for Islamic Theology. She explains the opportunities for further international collaboration and contribution to the discourse on Islam that will arise through the ambassador appointment of her former research assistant Professor Chiabotti, who currently teaches at INALCO Paris, the Institute of Oriental Languages and Civilizations: “Thanks to his involvement in numerous international projects and networks, we are convinced that Prof. Chiabotti will provide valuable contributions towards increasing the visibility of our University and our Center in French academia in particular and Europe, North Africa and the Mediterranean basin in general.”</p><p>For Francesco Chiabotti, the University of Tübingen ambassador nomination came as a big surprise. The professor and researcher of Arabic and Islamic Studies and Medieval History, who is originally from Italy but has lived and worked in France for more than 15 years, says that Tübingen has not left his life since 2015 when he worked here as a research assistant at the ZITh. His relationship with and affection for Germany started even earlier as a student in German language and literature in Italy. Being a University of Tübingen Ambassador now opens a new chapter for him and confirms his academic bridge-building activities between Germany and other countries. “In particular, I hope that this appointment will allow me to be an advocate for the excellence of the University of Tübingen”, and refers to the academic environment at the University of Tübingen and the synergies between the new Islamic Theology and the ancient Faculties of Catholic and Protestant Theology. “This unique collaboration must be carried on in an age of separation, and frightening self-withdrawal.” Bridge-building between religions and cultures is an important opportunity and contribution to humanity and peace.</p><p>The University Ambassador title is awarded to research alumni and alumnae of the University of Tübingen whose connections to their alma mater are of outstanding quality and distinction. The ambassador network is part of Tübingen’s international research alumni relations within the framework of the University’s internationalization strategy.&nbsp;</p><p class="align-right">Christin Wannagat</p><p><a href="http://inalco.academia.edu/FrancescoChiabotti" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Francesco Chiabotti</a></p><p><a href="/fakultaeten/zentrum-fuer-islamische-theologie/zentrum/" target="_blank">Center for Islamic Theology</a></p><p><a href="/alumni/">Research Alumni Network TRACe</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>ForscherAlumni-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-41671</guid><pubDate>Wed, 03 Jul 2019 13:28:37 +0200</pubDate><title>Two new Ambassadors for the University of Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/two-new-ambassadors-for-the-university-of-tuebingen/</link><description>Two outstanding researchers in the fields of Plant Ecology and Geosciences have been appointed as University of Tübingen Ambassadors thanks to their academic distinction and outreach activities in Israel and the USA. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Merav Seifan and Professor Nadine McQuarrie both advocate greater international collaboration and student mobility for Tübingen.</p><p>It is a long-standing tradition that connects Dr. Merav Seifan from Ben Gurion University of the Negev with Tübingen. Since 2006, she has been working with her Tübingen host, Professor Katja Tielbörger, on plant ecology, starting as a Minerva fellow and then research assistant in Tübingen and later further expanding her connection with Tübingen through various joint projects, including students as well as researchers in Tübingen, Israel, Palestine and Jordan. Professor Tielbörger notes, “Dr. Seifan is a great expert especially in community ecology contributing to interdisciplinary challenges, like sustainable use of water and biodiversity that we are addressing in the Jordan River region right now”. As ambassador, Dr. Seifan views promoting the English-language programs at the University of Tübingen as a particularly effective way to increase the mobility of students and researchers between Israel and Tübingen.&nbsp;</p><p>This is also true for the other ambassador honored on Monday, June 24. “Why not study Geosciences in Germany?” The English-language Master’s program in Applied Geosciences in Tübingen is equally as excellent as in the US”, says Professor Nadine McQuarrie, Professor of Geosciences and Director of Graduate Studies at the University of<br> Pittsburgh, “and not nearly as expensive”. Her alumni relations to Tübingen date back to 2011, when she became a Humboldt Fellow and conducted research in Geosciences and Geodynamics together with the Tübingen Earth System Dynamics Research Group led by Professor Todd Ehlers. Having strong alumni relations is very common at her current university, the University of Pittsburgh, so the role of an ambassador comes easily to her. “Tübingen should have more international students, and German should not be an obstacle, but an option to learn another interesting language.” Her Tübingen host Professor Todd Ehlers, himself originally from the US, confirms the need to publicize the University of Tübingen to American students. “This is a great chance to have Nadine McQuarrie helping us to increase our international visibility.”</p><p>The University Ambassador title is awarded to research alumni and alumnae of the University of Tübingen whose connections to their alma mater are of outstanding quality and eminence. The ambassador network is part of Tübingen’s international research alumni relations within the framework of the University’s internationalization strategy.&nbsp;</p><p class="align-right">Christin Wannagat<br> &nbsp;</p><p><a href="https://in.bgu.ac.il/en/bidr/SIDEER/MDDE/Merav_Seifan/Pages/default.aspx" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Merav Seifan</a></p><p><a href="https://www.geology.pitt.edu/people/nadine-mcquarrie" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Nadine McQuarrie</a></p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/en/faculties/faculty-of-science/departments/biology/institutes/evolutionecology/groups/plant-ecology/" target="_blank" class="external-link">Plant Ecology Group</a></p><p><a href="/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/arbeitsgruppen/geo-und-umweltnaturwissenschaften/geo-und-umweltnaturwissenschaften/ehemalige-geologie/geologie/" target="_blank">Earth System Dynamics Research Group</a></p><p><a href="/alumni/">Tübingen Research Alumni Network TRACe</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-41163</guid><pubDate>Fri, 21 Jun 2019 14:31:03 +0200</pubDate><title>Aktionstag – Bewegung und Gesundheit für alle! Ein gemeinsamer Auftakt.</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/aktionstag-bewegung-und-gesundheit-fuer-alle-ein-gemeinsamer-auftakt/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheit am Arbeits- bzw. Studienplatz ist zentral für die Beschäftigten und Studierenden an der Universität Tübingen. Dass bereits zahlreiche Maßnahmen der Gesundheitsförderung und -erhaltung an der Universität Tübingen angeboten werden, machte der erste „Aktionstag Gesundheit“ des Betrieblichen und des angehenden studentischen Gesundheitsmanagements und des Hochschulsports &nbsp;am 17. Juni sichtbar. Beschäftigte und Studierende erhielten verschiedene Informationen zur Gesundheit und konnten selbst aktiv werden: Neben kostenlosen Sehtests konnten Selbstmassagen, Entspannungs- und Mobilisationsübungen ausprobiert werden und auf einer Freifläche standen die Dienst-Pedelecs der Uni für Probefahrten zur Verfügung. Zudem gab es Beratungsangebote zum Umgang mit Stress (durchgeführt durch die Techniker Krankenkasse) und einer gesunden Ernährung im Berufs- und Studienalltag. Über eines waren sich die Verantwortlichen zu Veranstaltungsende einig:&nbsp;</p><p>„Das Gesundheitsbewusstsein und -verhalten der Beschäftigten und Studierenden zu verbessern ist eine wichtige und alle Bereiche der Universität überspannende Gemeinschaftsaufgabe. Über den Aktionstag hinaus gilt es, möglichst viele Mitglieder der Universität zu gewinnen, die zu dieser Aufgabe beitragen.“</p><ul><li><a href="/einrichtungen/zentrale-anlaufstellen-und-beratungsangebote/betriebliches-gesundheitsmanagement/" title="Link zur Webseite Betriebliches Gesundheitsmanagement">Informationen und Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements</a></li></ul><p class="align-right">Daniela Bister&nbsp;</p><h3>Kontakt:</h3><p>Annika Jahn&nbsp;<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,dioBwpk/vwgdkpigp" data-mailto-vector="2" class="mail">bgm<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen</a><br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;+49 7071 29-77767</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-41160</guid><pubDate>Fri, 21 Jun 2019 13:39:06 +0200</pubDate><title>Bundesforschungsministerin informiert sich über Tübinger KI-Forschung</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/bundesforschungsministerin-informiert-sich-ueber-tuebinger-ki-forschung/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hat am Donnerstag das Tübinger Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen besucht. Im neuen AI (Artificial Intelligence) Research Building informierte sie sich über Forschungsprojekte zur Künstlichen Intelligenz und wurde dabei von der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und der Bundestagsabgeordneten Annette Widmann-Mauz begleitet.&nbsp;</p><p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen und aus dem Cyber Valley-Verbund präsentierten Forschungsarbeiten, unter anderem zur Bilderkennung, zur Fairness und Interpretierbarkeit von Computer-Algorithmen und zum Einsatz künstlicher Intelligenz in der Medizin, beispielweise um Therapien zu optimieren. &nbsp;</p><p>Zudem stellten sich das Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ der Universität Tübingen sowie die Nachwuchsförderung aus dem Bereich vor: So erwerben Grundschüler in einem Projekt mit Begeisterung erste Programmierkenntnisse. Mit Deutschlands ersten Masterstudiengang „Machine Learning“ und der bislang größten Graduiertenschule für Intelligente Systeme will das Cyber Valley dem Mangel an qualifizierten KI-Fachkräften im Land entgegentreten und eine neue Generation von Experten ausbilden.&nbsp;</p><p class="align-right">Antje Karbe</p><h3>Links:</h3><ul><li><a href="/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/">Exzellenzcluster der Universität Tübingen&nbsp;</a></li><li><a href="/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/informatik/fachbereich/">Fachbereich Informatik der Universität Tübingen</a></li><li><a href="https://cyber-valley.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Forschungsverbund Cyber Valley</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40440</guid><pubDate>Thu, 30 May 2019 14:01:00 +0200</pubDate><title>Zarenurkunde wieder an Herkunftsort in Kiew</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/zarenurkunde-wieder-an-herkunftsort-in-kiew/</link><description>Ukrainischer Kulturminister übergibt Originalurkunde Peters I. an Vernadsk’yj-Nationalbibliothek in Kiew </description><content:encoded><![CDATA[<p>In einem offiziellen Akt hat der ukrainische Kulturminister, Evgen Niščuk, am Donnerstag in Kiew die lange verschollene Zarenurkunde der Generaldirektorin der Nationalbibliothek, Ljubov Dubrovina, überreicht. Die offizielle Restitution der Originalurkunde Peters I., die sich jahrzehntelang im Besitz der Universität Tübingen befand, hatte bereits am 14. März 2019 in Berlin stattgefunden. Dort wurde sie an den Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, übergeben, der sich bei seinem Besuch in Tübingen dafür herzlich beim Rektor der Universität bedankte. An dem Festakt in Kiew nahmen auch der Bevollmächtigte Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Ernst Reichel, hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen teil.</p><p>Die kirchenhistorisch bedeutsame und prächtig gestaltete Urkunde aus dem Jahr 1708 hatte jahrzehntelang die Bibliothek des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der hiesigen Universität geschmückt. Im Rahmen eines Projekts zur Erforschung der Provenienz der Urkunde konnten Tübinger und ukrainische Historikerinnen nachweisen, dass es sich bei der Urkunde um Raubgut handelte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde sie im Oktober 1941 während der deutschen Besatzung aus Kiew abtransportiert. Nach 1945 gelangte die Urkunde in den Verkauf und wurde 1958/59 von Professor Werner Markert, dem Gründungsdirektor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde, für die Universität Tübingen erworben.</p><p>Im Anschluss an die Übergabe präsentierte die deutsch-ukrainische Forschergruppe im Rahmen eines Kolloquiums ihre Ergebnisse zur Geschichte der Urkunde.</p><p class="align-right">Prof. Dr. Klaus Gestwa</p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Klaus Gestwa<br> Universität Tübingen<br> Osteuropäische Geschichte und Landeskunde<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> 49 7071 29-72388 (Sekr.)<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mncwu0iguvycBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">klaus.gestwa<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a><span style="font-size:1rem">&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Histsem-OsteuroGesch-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-38877</guid><pubDate>Fri, 26 Apr 2019 08:36:17 +0200</pubDate><title>Botschafter der Ukraine besucht Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/botschafter-der-ukraine-besucht-universitaet-tuebingen/</link><description>S.E. Dr. Andrii Melnyk bedankt sich persönlich für die Rückgabe der Zarenurkunde – Austausch mit Rektorat und Fachbereichsvertretern</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Botschafter der Ukraine, S.E. Dr. Andrii Melnyk, hat der Universität Tübingen einen Besuch abgestattet. Er wurde von Rektor Professor Bernd Engler, Forschungsdezernentin Dr. Andrea Schaub und einer Abordnung aus mehreren Fachbereichen zum Gespräch empfangen. Er sei vor allem in einer Mission aus Berlin angereist, sagte der Botschafter im Austausch mit Professor Klaus Gestwa (Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde), Professorin Schamma Schahadat und Professor Tilmann Berger (Slavisches Seminar), Professorin Olga Garaschuk (Institut für Physiologie II) sowie Professor Bernd Heinrich (Juristische Fakultät): „Ich möchte mich dafür bedanken, dass die Zarenurkunde aus Ihrem Bestand nun wieder nach Kiew zurückkehren konnte.“&nbsp;</p><p>Die Originalurkunde aus dem Jahr 1708 war nach dem zweiten Weltkrieg als Kriegsbeute in die Bibliothek des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde gelangt. Nachdem Tübinger Osteuropa-Forscherinnen ihre Herkunft nachvollzogen hatten, wurde sie im März 2019 vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium und dem Auswärtigen Amt an die Ukraine zurückgegeben. In dem kirchengeschichtlich bedeutsamen Dokument bestätigte der russische Zar Peter I. die Ernennung des Metropoliten (Erzbischof) von Kiew. Die Rückgabe fand unter großer Anteilnahme der ukrainischen Medien statt. Auch habe der Kulturminister die Urkunde persönlich am Flughafen in Empfang genommen, berichtete der Botschafter.&nbsp;</p><p><a href="/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/zarenurkunde-geht-zurueck-an-ukraine/">Pressemitteilung zur Rückgabe der Zarenurkunde </a></p><p class="align-right">Antje Karbe</p>]]></content:encoded><category>Histsem-OsteuroGesch-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-38034</guid><pubDate>Tue, 09 Apr 2019 10:50:18 +0200</pubDate><title>100. Geburtstag des Kriminologen Hans Göppinger</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/100-geburtstag-des-kriminologen-hans-goeppinger/</link><description>Symposium zu seinem Gedenken</description><content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. med. habil. Dr. jur. Dr. h.c. Hans Göppinger (11. April 1919 bis 5. April 1996) war seit dem Jahr 1962 Gründungsdirektor des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen und leitete es bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1986. Sein Lebenswerk rankt sich um die Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung (TJVU), eine bahnbrechende Langzeitstudie von 200 Gefangenen zwischen 20 und 30 Jahren im Vergleich zu 200 gleichaltrigen Männern aus der Durchschnittspopulation, fortgeführt bis in die 1990er Jahre von seinem Amtsnachfolger Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner. Aus ihr entwickelte Hans Göppinger mit seinem Team das Konzept „Der Täter in seinen sozialen Bezügen“ und die Angewandte Kriminologie, eine Methode der idealtypisch-vergleichenden Einzelfallanalyse (MIVEA).</p><p>Aus Anlass des 100. Geburtstages von Hans Göppinger richteten das Institut für Kriminologie (IfK) und die Wissenschaftliche Vereinigung Tübinger Kriminologen e.V. (WVTK), die der Jubilar mitgegründet hat, am 6. April 2019 im Großen Senat der Universität ein Symposium zu seinem Gedenken aus. In Anwesenheit von ca. 60 geladenen Gästen und der beiden Kinder des Jubilars zeichnete der Dekan der Juristischen Fakultät, Prof. Dr. Jochen von Bernstorff, LL.M., in seinem Grußwort den Lebensweg von Hans Göppinger nach. „Die Juristische Fakultät ist stolz, den Gelehrten Hans Göppinger in ihren Reihen gehabt zu haben“, stellte er fest. Prof. Dr. Jörg Kinzig, jetziger Direktor des Instituts für Kriminologie, skizzierte die Arbeit des IfK und die bleibende Bedeutung seines Gründungsdirektors für Forschung und Lehre.</p><p>In Kurzvorträgen wurde Hans Göppinger als Psychiater (Prof. Dr. Klaus Foerster, Universität Tübingen), Kriminologe (Prof. Dr. Dr. Michael Bock, Universität Mainz), Institutsdirektor (Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg-Martin-Jehle, Universität Göttingen) und Hochschullehrer (Prof. Dr. Werner Maschke, Hochschule der Polizei Villingen-Schwenningen) gewürdigt. In dem von Honorar-Professor Dr. Rüdiger Wulf moderierten Rundgespräch gingen Prof. Dr. Gabriele Schmölzer, Universität Graz, und Seniorprofessor Dr. Hans-Jürgen Kerner der Frage nach, was man aus der Arbeit von Hans Göppinger für heute lernen kann. Interdisziplinäres erfahrungswissenschaftliches Vorgehen, verbunden mit internationaler Ausrichtung, wurde dabei betont. Direktor des Amtsgerichts Christoph Freudenreich, Vorsitzender der WVTK, beschloss die Veranstaltung, die mit einem Empfang im Kleinen Senat ausklang.</p><p class="align-right">Prof. Dr. Rüdiger Wulf&nbsp;</p><h3>Kontakt</h3><p>Prof. Dr. Rüdiger Wulf<br> Institut für Kriminologie<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> 07071 29-72549<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ywnhBlwtc0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">wulf<span style="display:none">spam prevention</span>@jura.uni-tuebingen.de</a>&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36840</guid><pubDate>Thu, 14 Mar 2019 19:10:36 +0100</pubDate><title>Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung: Zertifikatsstudium „Migration und Integration“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/tuebinger-zentrum-fuer-wissenschaftliche-weiterbildung-zertifikatsstudium-migration-und-integration/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.02.2019 konnten die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zertifikatsstudiums „Migration und Integration“ ihre Weiterbildung erfolgreich abschließen und ihr „Certificate of Advanced Studies“ (CAS) in Empfang nehmen. Das Zertifikatsstudium, das im März 2018 startete, wird seit 2017 vom Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Tübingen und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg zusammen angeboten. Es besteht aus sechs Modulen:</p><ul><li>„Migrationsprozesse in Deutschland“,</li><li>„Systemische Beratung und Supervision in der Sozialen Arbeit im Kontext von Flucht und Migration“,</li><li>„Psychische Krankheitsbilder und Selbstfürsorge“,</li><li>„Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – eine wissenschaftliche Reflexion“,</li><li>„Religiöse und Interreligiöse Fragen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen“&nbsp;</li><li>„Ethische und völkerrechtliche Grundlagen der Flüchtlingshilfe“</li></ul><p>Die Absolventinnen und Absolventen des Zertifikatskurses sind ausgebildete Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie Quereinsteiger, die bereits seit mehreren Jahren mit geflüchteten Menschen arbeiten. Ihr Ziel war es, sich mit dem Zertifikat auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu professionalisieren und eine langfristige Berufsperspektive in der Integrations- und Flüchtlingsarbeit auszubauen. Zusätzlich verhalf das Zertifikat einigen aus der Gruppe, neue Karrierewege ein zu schlagen.&nbsp;</p><p>„Der größte Erfolg dieses Kurses besteht für mich darin, dass ich eine andere Perspektive gewinnen konnte. Ich habe einen guten Einblick in die Zusammenhänge rund um das Thema „Migration und Integration“ bekommen. Ich würde mir wünschen, dass möglichst viele Menschen die Möglichkeit hätten, diesen Kurs zu besuchen, gerade in dieser Zeit der nationalistischen Bewegungen weltweit“, sagt Eva Vlachakis , Kurs-Teilnehmerin.</p><p>Im Mai 2019 wird das Zertifikatsstudium Migration und Integration zum dritten Mal starten. Die Anmeldephase läuft bereits.</p><p>Das <a href="/einrichtungen/verwaltung/iii-studium-und-lehre/tuebinger-zentrum-fuer-wissenschaftliche-weiterbildung/">Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung</a>&nbsp;wurde 2013 an der Universität Tübingen gegründet und bietet weitere Zertifikatsstudien zu folgenden Themen an:</p><ul><li>Versicherungsmedizin,</li><li>Geodatenmanager/in</li></ul><p><a href="/weiterbildung/programm/integrative-sozialarbeit/">Programm des Zertifikatsstudiums Migration und Integration </a></p><p class="align-right">Gabriele Schaub,<br> Dezernat Studium und Lehre,<br> Leiterin des Tübinger Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-35523</guid><pubDate>Wed, 13 Feb 2019 15:17:42 +0100</pubDate><title>Unternehmerisches Denken und Handeln erleben</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/unternehmerisches-denken-und-handeln-erleben/</link><description>Veranstaltung zu zu Entrepreneurship Education </description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.01.2019 fand der vom Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik initiierte erste Hochschultag zur Entrepreneurship Education unter dem Motto „Unternehmerisches Denken und Handeln erleben!“ statt. Lehramtsstudierende aller Fächer, Gründungsförderer und Wissenschaftler/-innen lernten Ansätze zur Förderung von Eigeninitiative und unternehmerischer Haltung an Schulen kennen. Im Zentrum standen handlungsorientierte und praxisnahe Anregungen für die Umsetzung in der Schule. Regionale Gründer gaben einen Einblick in ihre Unternehmenspraxis.</p><p>In der Podiumsdiskussion wurde das soziale Unternehmertum mit Vertretern des Social Impact Lab Stuttgart, des Weltethos-Instituts Tübingen und des RKW Kompetenzzentrums beleuchtet. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die authentische, anschauliche und motivierende Präsentation der Vertreter*innen und der betreuenden Lehrkraft einer Schülerfirma aus Rottenburg&nbsp;über ihre Arbeit in ihrem Schülerunternehmen, ihre Herausforderungen sowie die gewonnenen Erfahrungen und entwickelten Kompetenzen. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die erneut stattfinden wird.&nbsp;</p><p class="align-right">Prof. Dr. Taiga Brahm &amp; Ute Grewe M.A.<br> Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-33993</guid><pubDate>Fri, 11 Jan 2019 14:36:19 +0100</pubDate><title>Berufswege-Veranstaltungen für Studierende </title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/berufswege-veranstaltungen-fuer-studierende/</link><description>Exkursion zum ZDF in Mainz 

</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die von Praxis &amp; Beruf an der Philosophischen und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät organisierte Berufswege-Exkursion im November 2018 bot den teilnehmenden Studierenden vielfältige Einblicke in die Arbeit des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) als öffentlich-rechtliche Sendeanstalt. Nach einer allgemeinen Einführung in die Arbeit des Senders und einer Führung durch die Studios mit der Besucher-Managerin Tanja Hess waren die Studierenden bestens eingestimmt auf die Gesprächsrunde mit Claus Kleber, der Einblicke in das Berufsbild des Redakteurs, Moderators und Filmemachers sowie seine eigenen Erfahrungen vermittelte. Fragen zum Berufseinstieg konnten mit der Ausbilderin Petra Merino besprochen werden.</p><p>In 16 Inlandsstudios und 18 Auslandstudios produziert die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ZDF verschiedenste qualitativ hochwertige Programmformate. Rund 3.500 Festangestellte und nochmal so viele freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in die Arbeit eingebunden. Das ZDF hat zusätzlich Anteile an den Kanälen KiKA, Arte, Phoenix und 3sat.</p><h3>Einstiegsmöglichkeiten beim ZDF</h3><p>Das ZDF bietet Hospitanzen, Praktika und Volontariate an. Freiwillige Praktika haben eine Dauer von maximal zwei Monaten, Pflichtpraktika können in einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten erfolgen. Pro Jahr gibt es beim ZDF Platz für rund 800 Praktikantinnen und Praktikanten. Allerdings bewerben sich weitaus mehr – bis zu 6.000 Bewerbungen gehen jährlich ein. Online werden meist nur kurzfristige Praktika und Hospitanzen ausgeschrieben. Wer also einen bestimmten Bereich im Kopf hat, in dem er ein Praktikum absolvieren möchte, sollte sich am besten initiativ bewerben. Dabei sollte die Bewerbung mindestens ein halbes Jahr im Voraus erfolgen.</p><p>Die Volontariate dauern in der Regel 24 Monate. Sie bieten Einblicke in verschiedene Stationen des ZDF und beinhalten zusätzlich zur Mitarbeit in der Redaktion die Teilnahme an Workshops zu verschiedenen Themen (z. B. Kommunikationskompetenz).</p><h3>Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung</h3><p>Um sich beim ZDF erfolgreich zu bewerben, sind Vorerfahrungen im redaktionellen Bereich entscheidend. Zwar seien auch die an der Universität erbrachten Leistungen relevant, so Petra Merino, Ausbilderin beim ZDF, doch wer schon zwei redaktionelle Praktika absolviert oder bereits Erfahrung im Rahmen einer freien Mitarbeit gesammelt habe, dessen Chancen auf ein Praktikum beim ZDF seien deutlich größer als ohne Vorerfahrungen. Volontariate werden weit weniger pro Jahr angeboten als Praktika. Ergattert man jedoch eines, ist die Übernahme in eine Festanstellung beim ZDF wahrscheinlich.</p><h3>Im Gespräch mit Claus Kleber</h3><p>Claus Kleber ist Jurist, Journalist, Buchautor, Fernsehmoderator und Honorarprofessor an der Universität Tübingen. In einer kurzen Vorstellungsrunde verschaffte er sich zunächst selbst ein Bild der angereisten Studierenden. So fiel der Übergang in eine angeregte Gesprächsrunde leicht. Kleber betonte, dass der Einstieg in den Moderatorenberuf auch von Zufällen abhängig sei. Der Fokus sollte daher hauptsächlich auf einem Werdegang als Reporter und Redakteur liegen. „Diese Berufe muss man lieben“, so Kleber.&nbsp;</p><p>Deutlich drückte Kleber die Begeisterung und Dankbarkeit gegenüber seinem Beruf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen aus. In einem relativ festen Team zu arbeiten, interessante Gegenpositionen einnehmen zu können und frei von Einflüssen der Politik zu arbeiten, würden das Paket komplett machen.</p><h3>Hilfreiche Links</h3><p>&nbsp;</p><p><a href="https://www.zdf.de/zdfunternehmen/aktuelle-kurzfristige-angebote-100.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Kurzfristige Hospitanzen und Praktika beim ZDF </a></p><p><a href="https://stellenausschreibungen.zdf.de/karriere/online-bewerbung.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Aktuelle Stellenausschreibungen beim ZDF </a></p><p class="align-right">Anna Priese/ Universität Tübingen</p><p><a href="http://www.uni-tuebingen.de/praxis-beruf" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/praxis-beruf</a>&nbsp;</p><p><a href="http://www.facebook.com/praxisberuf.uni.tuebingen" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/praxisberuf.uni.tuebingen</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-32473</guid><pubDate>Wed, 28 Nov 2018 17:08:35 +0100</pubDate><title>Nachrichten für die Ewigkeit</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/nachrichten-fuer-die-ewigkeit/</link><description>Auftaktveranstaltung des ChinaForum Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. November 2018 fand in der Alten Aula der Universität Tübingen der festliche Auftakt des Projektes ChinaForum Tübingen (CFT) statt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2021 geförderte Projekt beschäftigt sich mit der Erhöhung der Chinakompetenz an deutschen Hochschulen und dem Aufbau einer modellhaften Vernetzungsstruktur zur Entwicklung einer neuen Aufmerksamkeit für China als Partner für Wissenschaft und Wirtschaft. Entsprechend dem Vernetzungsgedanken des CFT waren zur Veranstaltung zahlreiche Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft erschienen.</p><p>Prorektorin Prof. Dr. Monique Scheer hob in ihrem Grußwort Internationalisierung als wesentliche Voraussetzung für zukunftsorientierte Forschung und Schlüssel zum Erfolg hervor. Bei der Auseinandersetzung mit drängenden globalen Herausforderungen müsse natürlich auch China mit eingebunden werden.&nbsp;</p><p>Die lange Zusammenarbeit der Universität Tübingen mit Partnern in China – etwa durch das European Center for Chinese Studies (ECCS) an der Peking University seit 2001 – die Einrichtung eines China Centrums mit der Unterstützung der Karl Schlecht Stiftung im Jahr 2016 und das Engagement für Chinesisch an Schulen, sind nur einige Beispiele für den hohen Stellenwert, den China in der internationalen Zusammenarbeit der Universität Tübingen einnimmt. Das ChinaForum ergänze die strategische Ausrichtung der Universität in hervorragender Weise, so Prof. Scheer.&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Projektleiter des CFT und zugleich Direktor des Tübinger China Centrum, warb in seiner Begrüßungsrede unter den Anwesenden für eine aktive Beteiligung an den Projektzielen. Eine nachhaltige Intensivierung der Chinabeziehungen der Universität Tübingen könne sich nur entwickeln, wenn China als Wissenschaftspartner in der Wahrnehmung eine Normalisierung erfährt. Dazu müsse ein Wandel des Wahrnehmungshorizontes in Bezug auf China stattfinden, der durch öffentliche Veranstaltungen mit Bezug auf wissenschaftliche aber auch arbeitsweltliche Themen mit vorangetrieben wird.&nbsp;</p><p>Als Vertreter der lokalen Wirtschaft sprach der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen, Christian O. Erbe. IHK-Präsident Erbe begrüßte das Vorhaben des CFT zur Förderung der dringend benötigten Chinakompetenz und Vernetzung, da China als Wirtschaftspartner auch für den Raum Reutlingen, Tübingen und Zollernalb immer wichtiger werde – wie die 300 regionalen Unternehmen mit Handelsbeziehungen nach und 60 mit Direktinvestitionen in China eindrucksvoll belegen. Daneben mahnte er aber auch zu einer Kooperation auf Augenhöhe und die noch nicht ausreichende Reziprozität der Marktöffnung an.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-29566</guid><pubDate>Fri, 28 Sep 2018 13:05:10 +0200</pubDate><title>Research Alumni meet to celebrate 20th Anniversary of International Master’s Course “Applied &amp; Environmental Geoscience (AEG)” in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/research-alumni-meet-to-celebrate-20th-anniversary-of-international-masters-course-applied-environmental-geoscience-aeg-in-tuebingen/</link><description>From August 2nd to August 4th the Department of Geoscience at the University of Tübingen hosted an international alumni workshop. International alumni of the Master’s course “Applied &amp; Environmental Geoscience” of the last twenty years were invited.  </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Themed “Out of the Lab – Into the Field“ the alumni presented their latest research projects in more than twenty talks and discussed current global challenges within their field of research. Strengthening the alumni relations of the University of Tuebingen, the workshop was supported by the DAAD, the Federal Ministry of Economic Cooperation and Development, the ‘Universitaetsbund Tuebingen e.V.’, and the ‘Tuebinger Gesellschaft für Angewandte Geowissenschaften e.V.’. </strong>&nbsp;&nbsp;</p><p>The university’s vice president for research and innovation Dr. Peter Grathwohl welcomed the international alumni (AEG students as well as former guest lecturers and researchers) in the crowded lecture hall of their former alma mater. Among the presenting speakers of the alumni workshop were, in addition to researchers from the Center of Applied Geoscience, former guest lecturers and AEG alumni &nbsp;who are currently involved in research and teaching at universities in inter alia Texas, Oklahoma, Rhode Island, Newcastle, Edinburgh, Vienna, Copenhagen, and Osaka.&nbsp;</p><p>Twenty-two presentations, grouped by six thematic units, addressed various aspects of environmental contaminant research. In accordance with the workshop’s title „Out of the Lab – Into the Field“ &nbsp;the talks covered topics such as environmental modeling and monitoring, environmental chemistry and microbiology, and environmental analytics. One main concern discussed was whether previous research results from the laboratory can be used to describe the contaminant transport behavior in the field and if they are able to correctly describe the relevant physical and chemical processes acting on a landscape scale.&nbsp;</p><p>Following the two-day lecture series, a field trip to the close by valley of the Ammer River was offered. The trip to the Collaborative Research Center CAMPOS’ research site ended the scientific part of the alumni workshop.&nbsp;</p><p>An essential element of the event was to revive old research connections and to establish new networks. Since being the first reunion after more than fifteen years for many former AEG students and researchers, the workshop was a great opportunity to reminisce about experiences and memories made at the department. During the concluding barbecue on Saturday participants got the chance to meet new people and to initiate common future research activities: “I was able to talk to distinguished scientists in a very friendly atmosphere”.</p><p class="align-right">Dr. Peter Merkel</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-29212</guid><pubDate>Wed, 19 Sep 2018 17:58:46 +0200</pubDate><title>Wissenschaftliche Symposien beim Bachfest 2018</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/wissenschaftliche-symposien-beim-bachfest-2018/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 28. September bis 7. Oktober 2018 steht Tübingen im Zeichen des 93. Bachfests der Neuen Bachgesellschaft. Einrichtungen der Eberhard Karls Universität Tübingen sind mit Ausstellungen, wissenschaftlichen Symposien und der Beteiligung an Konzerten vielfältig eingebunden.</p><p>Im Pfleghof (Schulberg 2, 72070 Tübingen) findet vom 1. bis 3. Oktober 2018 ein <a href="/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/musikwissenschaftliches-institut/forschung/tagungen/bach-bearbeitet/" class="internal-link">internationales musikwissenschaftliches Symposion</a> zu Fragen direkter Bearbeitungspraxis und intertextueller Bezugnahme vor Bach, zu seiner Zeit und nach Bach statt. Neben dem Rekurs auf die Tübinger Bachforschung steht ein Zugriff auf Bach, der den Horizont über Deutschland und Europa hinaus weitet.</p><p>„Bach bearbeitet“ – das gilt nicht nur für die Musik, sondern auch für die Theologie. Von „Bach zwischen Orthodoxie, Pietismus und Aufklärung“ über die Bach-Rezeption Albert Schweitzers bis hin zu der bis in die Gegenwart relevanten Frage nach „Doing Theology with Bach“ reicht das Spektrum der Themen, die im <a href="http://www.bachfest-2018.de/de/musik-lehre-und-forschung.html#theologisches-symposion-themen-thesen-temperamente" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Symposion „Bach unter den Theologen“</a> am 4. und 5. Oktober im Theologicum, Liebermeisterstraße 12-18, verhandelt werden.</p><p>Der Eintritt zu den wissenschaftlichen Veranstaltungen ist frei.</p><p>Weitere Informationen finden sich auf der <a href="http://www.bachfest-2018.de/de/musik-lehre-und-forschung.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des Bachfests</a>.</p><p class="align-right">Philipp Amelung</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-27641</guid><pubDate>Mon, 13 Aug 2018 10:05:00 +0200</pubDate><title>Annette Widmann-Mauz besuchte das Zentrum für Islamische Theologie </title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/annette-widmann-mauz-besuchte-das-zentrum-fuer-islamische-theologie/</link><description>Die Staatsministerin informierte sich über das Lehrangebot des Zentrums</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Zentrum für Islamische Theologie der Universität Tübingen hat Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, am 25. Juli 2018 zu einem Informationsbesuch empfangen. Teilnehmende waren Rektor Professor Dr. Bernd Engler, Kanzler Dr. Andreas Rothfuß, die Vorstandsmitglieder und einige Hochschullehrerinnen und -lehrer des ZITh, Mitglieder des konfessionsgebundenen Beirats sowie Vertreter der christlichen Theologien und des Weltethos-Instituts Tübingen.&nbsp;</p><p>In einem zweistündigen Gespräch informierte sich Annette Widmann-Mauz über die Struktur, das Lehrangebot, die Forschungsschwerpunkte und die europäischen und internationalen Forschungsprojekte des Zentrums. Ein besonderes Interesse lag auf den Lehramtsangeboten des ZITh, der Zusammenarbeit mit dem Beirat und den muslimischen Verbänden sowie auch der europäischen Vernetzung der Bildungsangebote und den wissenschaftlichen Arbeiten und theologisch-gesellschaftlichen Projekten im Bereich der Integration und Prävention von Radikalisierung muslimischer Jugendlicher.</p><p>Nach einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmenden wurde das ZITh in einer einführenden Präsentation von seinem Direktor, Apl.-Prof. Dr. Erdal Toprakyaran, vorgestellt, gefolgt von einer ausführlichen Darstellung der Lehramtsstudiengänge „Bachelor und Master of Education“ im Fach Islamische Religionslehre durch Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat, der Leiterin der Studienkommission des ZITh.&nbsp;</p><p>Für den Bereich der Forschung und Internationalisierung stellte Prof. Dr. Lejla Demiri, stellvertretende Direktorin des ZITh, die Enzyklopädie „Christian-Muslim Relations: A Bibliographical History 1500-1900 (CMR 1900)“ bestehend aus fünf regionalen Forschungsfeldern (Afrika und Amerika, West- und Osteuropa, Mittlerer Osten und Nordafrika) als Beispiel eines internationalen Forschungsprojekts vor. Prof. Dr. Demiri koordiniert die regionale Forschung „Mittlerer Osten und Nordafrika“ und editiert den Forschungsbereich „Osmanisches Reich“. Koordinator des Gesamtprojekts ist die Universität Birmingham in Großbritannien.&nbsp;</p><p>Außerdem wurde das Lehr- und Forschungsprojekt Inter-Religio „Religions et convictions en partage“ von Jun.-Prof. Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino vorgestellt. Das Projekt, das vom EU-Fond für regionale Entwicklung gefördert wird, hat zum Ziel, grenzüberschreitende europaweite Lehr- und Forschungsmodelle im Bereich Interreligiöse Studien zu entwickeln. Projektteilnehmer sind die Universitäten Straßburg, Basel, Freiburg, Tübingen und Heidelberg sowie die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.&nbsp;</p><p>Jun.-Prof. Dr. Abdelmalek Hibaoui präsentierte schließlich ein vom BMBF im Rahmen seines Programms „Migration und institutioneller Wandel“ gefördertes Forschungsprojekt zu muslimischen Jugendlichen im Jugendstrafvollzug, welches das ZITh in Kooperation mit dem Institut für Kriminologie der Universität Tübingen in einer ersten Förderphase bis 2021 durchführt. In diesem Projekt wird untersucht, wie sich die zunehmende Einwanderung und der demografische Wandel auf den Jugendstrafvollzug auswirkt. Zentral bei der Untersuchung ist die Frage nach einer möglichen Radikalisierung während des Aufenthalts im Vollzug.&nbsp;</p><p>Zum Abschluss wurde der geplante Neubau für das ZITh mit Anbindung an den Gebäudekomplex der Christlich-Theologischen Fakultäten vorgestellt. Die drei Theologien bilden künftig einen beispielhaften gemeinsamen Campus für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in Lehre und Forschung.&nbsp;</p><p class="align-right">Elisabeth Jurcic</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23631</guid><pubDate>Wed, 04 Jul 2018 18:00:48 +0200</pubDate><title>Clinical Neurotechnology: New German-Israeli research alliance launched</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/clinical-neurotechnology-new-german-israeli-research-alliance-launched/</link><description>Leading clinicians and scientists from Germany and Israel agreed to jointly develop innovative approaches for the treatment of depression, strokes and schizophrenia </description><content:encoded><![CDATA[<p>From June 25-27, leading scientists, physicians and technology experts from Israel and Germany met at the 2018 German-Israeli Conference on Clinical Neurotechnologies and Healthy Aging at the University Hospital Tübingen. The conference aimed at discussing the latest advances in the field of clinical neurotechnology and exploring possibilities for more intensive research cooperations between both countries.</p><p>The conference presentations given by experts from Tel Aviv, Jerusalem, Beersheba, Tübingen, Ulm, Freiburg and Berlin covered a broad spectrum of neurotechnological research and development: In addition to the latest methods in brain stimulation and brain-machine interfaces (BMI) for the treatment of stroke patients and patients with mental disorders, the latest successes of the Reutlingen-based company Retina Implant were also presented. Impressive demonstrations of paraplegics who can now eat and drink independently again using a BMI, or blind people who can see again using a retina implant, have shown that clinical neurotechnologies can lead to enormous improvements of quality of life.</p><p>In addition to scientific exchange, the conference also made an important contribution to intensifying German-Israeli research cooperation. Numerous joint projects are planned in which the respective expertise of both countries in the fields of neurostimulation, robotics and artificial intelligence will be combined. In particular, the transfer of existing neurotechnologies into everyday clinical practice will be in the foreground. The conference will take place in Israel next year. </p><p>In addition to intensive discussions on the improvement and implementation of neurotechnologies, also the ethical dimensions were controversially discussed. While possible restoration of autonomy or the prospect of more effective treatment options for brain disorders undoubtedly speak in favor of their use, it also became clear that ethical limits in the use of neurotechnologies have to be considered. In particular, the protection of privacy and mental integrity (i.e. protection against so-called "brain hacking") must be guaranteed. It is already possible today to read out a person's intentions from their brain activity and to adapt digital devices to this activity without them noticing.</p><p>The rapid progress in the field of clinical neurotechnologies is unstoppable and a real blessing for patients, said Surjo Soekadar, organizer of the conference and senior physician at the Hospital for Psychiatry and Psychotherapy in Tübingen. Now it is important to set the framework conditions in such a way that the potential of these new technologies can fully develop, while possible risks are minimized. The new German-Israeli research alliance will make an important contribution towards this aim.</p><p>&nbsp;</p><p class="align-right">Surjo Soekadar</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-19440</guid><pubDate>Wed, 28 Mar 2018 13:48:47 +0200</pubDate><title>Austausch über kalte Quanten: Netzwerk für „Kollektive Effekte und Optomechanik in ultrakalter Materie“ (ColOpt) trifft sich in Tübingen </title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/austausch-ueber-kalte-quanten-netzwerk-fuer-kollektive-effekte-und-optomechanik-in-ultrakalter-materie-colopt-trifft-sich-in-tuebingen/</link><description>Am physikalischen Institut der Universität Tübingen haben sich vom 19.-23. März 30 Forscherinnen und Forscher des Europäischen Training-Netzwerks “ColOpt – Kollektive Effekte und Optomechanik in ultrakalter Materie” getroffen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Forschungsgruppen beschäftigen sich mit Atomen, die mithilfe von Laserstrahlen auf extrem kalte Temperaturen von wenigen millionstel Grad über dem absoluten Nullpunkt abgekühlt wurden. Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, wie diese Atome als Kollektiv mit Licht wechselwirken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möchten erforschen, wie man die Atome im Bereich der neuen Quantentechnologien nutzen könnte, z.B. als Lichtspeicher in zukünftigen Quantennetzwerken. <br><br> Das ColOpt-Netzwerk hat sich besonders die international vernetzte Ausbildung zum Ziel gesetzt: 15 Doktorandinnen und Doktoranden werden durch das Projekt finanziert. Beteiligt sind am Netzwerk, neben dem Koordinator Professor Thorsten Ackemann von der Universität Strathclyde in Glasgow, acht Universitäten und drei Firmen aus sechs europäischen Ländern, darunter die Universität Tübingen mit der Arbeitsgruppe von Prof. Sebastian Slama. Unterstützt wird das Netzwerk außerdem von zwei Universitäten in Brasilien und den USA sowie fünf weiteren nichtakademischen Partnern. <br><br> ColOpt wird seit Januar 2017 von der Europäischen Kommission im Rahmen des Marie Sklodowska- Curie Programms mit 3,9 Millionen Euro gefördert. Die kommerziellen Partner des Netzwerkes unterstützen diese Ziele durch die Weiterentwicklung der dazu nötigen optischen Technologien, zum Beispiel äußerst präzise Laser oder maßgeschneiderte Lichtverteilungen auf der Mikrometer-Skala. Details zum Netzwerk finden sich unter <a href="http://www.colopt.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.colopt.eu</a>.</p><p class="align-right">Sebastian Slama</p><h3>Kontakt: </h3><p>Prof. Dr. Sebastian Slama<br> Physikalisches Institut<br> Tel: +49 7071 2976305<br> Email: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ugdcuvkcp0uncocBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">sebastian.slama[@]uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-19191</guid><pubDate>Tue, 20 Mar 2018 16:39:38 +0100</pubDate><title>Freude an der Mathematik</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/freude-an-der-mathematik/</link><description>Rund 350 Schüler kamen nach Tübingen zum „Tag der Mathematik 2018“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr lud der Fachbereich Mathematik Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe zum „Tag der Mathematik“ am Samstag, 3. März, von 9:30 bis 17:00 nach Tübingen ein, eine Tradition, die nun schon bis 1991 zurückreicht. In einem zweiteiligen Gruppenwettbewerb können die Schüler an diesem Tag vormittags mit anspruchsvollen und nachmittags in einem Schnellwettbewerb mit einfacheren Aufgaben ihr Können unter Beweis stellen. Die Gruppen bestehen aus 3 bis 5 Schülerinnen und Schülern, die von ihren Schulen vorab gemeldet werden. Höhepunkt ist die Preisverleihung am Ende mit Urkunden, Buch- und Spielepreisen.</p><p>Freude an Mathematik steht an diesem Tag im Vordergrund, und manche nehmen dafür eine weite Anreise in Kauf: Auch dieses Jahr kamen viele der rund 350 Schüler von weit entfernten Orten. Unter den 46 Gymnasien waren welche aus Friedrichshafen, Gerabronn im Hohenlohekreis, Heilbronn oder Künzelsau. Begleitet wurden sie in aller Regel von ihren Lehrerinnen und Lehrern in Mathematik, die dankbarerweise oft auch bei der Organisation des Wettbewerbes halfen. Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs unter den 85 Teams: das Karls-Gymnasium in Stuttgart. Hinter dem Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Leonberg sicherte sich das Carlo-Schmid-Gymnasium aus Tübingen Platz 3.</p><p>Zum Begleitprogramm gehören traditionell Vorträge aus den Bereichen „Mathematische Forschung und Anwendung“ und dem „Berufsfeld des Mathematikers“. Diesmal lag mit „Algebraische Varietäten in der Mathematik“ von Prof. Dr. Ivo Radloff (Tübingen), „Algebraische Varietäten und Robotersteuerung“ von Prof. Dr. Priska Jahnke (Hochschule Heilbronn) und „Algebra und Kryptographie“ von Dr. Hendrik Bäker (TNG Consulting Unterföhring) der Schwerpunkt bei Algebra und Geometrie und ihren Anwendungen. Weiterer Anknüpfungspunkt war die derzeitige Ausstellung „Mind and Shape“ von Prof. Dr. Frank Loose im Mathematischen Institut.</p><p>Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen spannenden Tag der Mathematik. Bei den Organisatoren haben sie mit ihrem Engagement und ihrer Leistungsbereitschaft großen Eindruck hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass viele sich für das perspektivensichere Studium der Mathematik entscheiden, im besten Fall natürlich in Tübingen.</p><p class="align-right">Ivo Radloff, Fachbereich Mathematik</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-17637</guid><pubDate>Mon, 05 Feb 2018 15:03:34 +0100</pubDate><title>Klassische Archäologie widmet Hörsaal Mäzen Ernst von Sieglin – neuer Förderpreis ausgerufen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/klassische-archaeologie-widmet-hoersaal-maezen-ernst-von-sieglin-neuer-foerderpreis-ausgerufen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Hörsaal des Instituts für Klassische Archäologie auf Schloss Hohentübingen heißt künftig „Ernst von Sieglin Hörsaal“. In einem Festakt wurde am 31. Januar 2018 feierlich eine Plakette mit dem Profil Sieglins enthüllt. Die Familie ist der Universität Tübingen seit mittlerweile vier Generationen verbunden. Der Stuttgarter Dr. Ernst von Sieglin, Ehrendoktor und Ehrensenator unserer Universität, Erfinder des Seifenpulvers und Liebhaber der Altertumswissenschaften, förderte die Universität als Mäzen in vielerlei Hinsicht: Er finanzierte mehrere Expeditionen nach Ägypten und Griechenland und vermachte der Universität seine vielfältigen Sammlungen, darunter die Grabkammer Seschemnefers, eine große Sammlung griechisch-römischer Keramik sowie armenische Handschriften.</p><p>&nbsp;</p><p>Enkel Gunter Sieglin, und seine Frau Kerstin unterstützen noch heute wissenschaftliche Projekte der Universität. „Eine Idee lebt fort“, gelobte Gunter Sieglin beim Festakt und rief einen neuen Förderpreis für das Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen aus. Der jährlich ausgeschriebene Preis für eine herausragende Monographie aus dem Interessensgebiet Sieglins trägt seinen Namen und ist mit 5000 Euro dotiert. Er wird von den Herausgebern der wissenschaftlichen Reihe „Tübinger Archäologische Forschungen“ sowie einem Mitglied der Familie Sieglin vergeben. </p><p>&nbsp;</p><p>Für das Engagement der Familie Sieglin dankten bei der Namensgebung des Hörsaales auch Rektor Prof. Dr. Bernd Engler und Prof. Dr. Thomas Schäfer vom Institut für Klassische Archäologie. Prof. Dr. Marianne Bergmann aus Berlin stellte in ihrem Festvortrag ihre Forschungen zu Kult und Bildern der zyprischen Göttin Anassa im ptolemäischen Ägypten vor.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img alt="Die Eingangstür mit dem Namenszug Dr. Ernst von Sieglin" data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="447282" data-htmlarea-zoom="true" height="211" src="fileadmin/_processed_/5/9/csm_180205-Sieglin-Hoersaal-2-web_3bb804dd95.jpg" title="Der Ernst von Sieglin Hörsaal im Institut für Klassische Archäologie. Foto: Thomas Zachmann/Universität Tübingen" width="300" style></td></tr><tr><td><p>Der  Eingang zum Ernst von Sieglin Hörsaal im Institut für Klassische Archäologie.<br> 			Foto: Thomas Zachmann/Universität Tübingen</p></td></tr></tbody></table></div></div><p class="align-right">Antje Karbe, Prof. Thomas Schäfer</p><h3>Kontakt</h3><p>Prof. Dr. Thomas Schäfer<br> Institut für Klassische Archäologie<br> Telefon +49 7071 29-72378<br> thomas.schaefer@uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-17289</guid><pubDate>Wed, 24 Jan 2018 13:30:06 +0100</pubDate><title>Kunst-Austausch zwischen dem SCHAUWERK Sindelfingen und dem Museum der Universität Tübingen MUT</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/kunst-austausch-zwischen-dem-schauwerk-sindelfingen-und-dem-museum-der-universitaet-tuebingen-mut/</link><description>Das SCHAUWERK Sindelfingen tauscht passend zum Abiturthema „Verkörperungen“ temporär zwei zeitgenössische Skulpturen des Künstlers Antony Gormley gegen eine antike Plastik aus der Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie im MUSEUM ALTE KULTUREN auf Schloss Hohentübingen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Für das Frühjahr 2018 plant das SCHAUWERK Sindelfingen eine Neupräsentation des Studiensaals zu Antony Gormley und kooperiert dabei eng mit dem Museum der Universität Tübingen MUT.</p><p>Als Highlight wird ein Abguss der antiken Statue des sogenannten <em>Diadumenos </em>– die bereits im Altertum zu den berühmtesten Werken gehörte – aus dem MUT Alte Kulturen (Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie) gezeigt. Der <em>Diadumenos </em>ist eine römische Marmorkopie nach einer um 420 v. Chr. entstandenen Bronzestatue des Polyklet. Wen der <em>Diadumenos </em>darstellte und warum er geschaffen wurde, ist nicht belegt.</p><p>Im Gegenzug erhält das MUT als Leihgabe für seine Dauerausstellung die beiden Figuren von Antony Gormley <em>Domain II</em>, 1999, und <em>Insider V</em>, 1998, aus der Sammlung Schaufler: Der britische Künstler Antony Gormley (*1950) ist seit einigen Schuljahren Teil des Kunstabiturs in Baden-Württemberg. Vor diesem Hintergrund präsentiert das SCHAUWERK Sindelfingen seit 2014 in einem Studiensaal Skulpturen aus verschiedenen Werkphasen des Künstlers. Mit der Weiterentwicklung der Abiturthemen wird der Studiensaal fortlaufend ergänzt und aktualisiert; dies auch mit Blick auf das kommende Schwerpunktthema „Verkörperungen – Plastik der griechischen Antike und Antony Gormley“. Der Austausch von Exponaten aus den unterschiedlichen Epochen ermöglicht zukünftig sinnvolle Querverweise und ein ideales Anwendungs- und Lehrbeispiel für das vergleichende Sehen. Mit der Kooperation erhalten Schulklassen am jeweiligen Ort – im MUT | ALTE KULTUREN und im SCHAUWERK Sindelfingen – vor dem Abitur einen unmittelbaren Werkzugang zur Plastik der griechischen Klassik und der zeitgenössischen Kunst.</p><p>„Diese Schule des Sehens bereichert beide Häuser. Wir können uns sehr gut vorstellen, diese erstmalige Kooperation zwischen Sindelfingen und Tübingen in eine Serie zu überführen. Die herausragende Sammlung des SCHAUWERK Sindelfingen und die zahlreichen Sammlungen der Universität Tübingen erlauben vielerlei Anknüpfungspunkte“, so MUT-Direktor Ernst Seidl.</p><p>Das SCHAUWERK Sindelfingen bietet Führungen und Workshops zum Schwerpunktthema im Abitur, ebenso wie für andere Altersstufen und Schularten. Das MUT | ALTE KULTUREN stellt die zwei zeitgenössischen Werke in den Kontext der klassisch-antiken Abguss-Sammlung in der Dauerausstellung auf Schloss Hohentübingen und bietet ebenfalls Kurse für Schulklassen an.</p><p>Informationen zum Vermittlungsprogramm finden Sie unter <a href="http://www.schauwerk-sindelfingen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.schauwerk-sindelfingen.de</a> und unter <a href="http://www.unimuseum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.unimuseum.de</a>.</p><p>Die Exponate im Austausch sind spätestens ab Februar in den jeweiligen Häusern zu sehen. Das MUT | ALTE KULTUREN eröffnet am 27. Januar 2018 um 14:00 Uhr mit einem Vortrag von Prof. Dr. Richard Posamentir zum Thema „Den steinernen Figuren auf den Grund gehen – ausgewählte Beispiele der griechischen Plastik und ihre tiefere Bedeutung“. Medienvertreter sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Bei Interesse an Interviews mit den Projektkoordinatoren bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme unter <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cpvlg0mctdgBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">antje.karbe<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a> bzw. <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,lcpc0uejokfvBuejcwygtm/ukpfgnhkpigp0fg" data-mailto-vector="2">jana.schmidt<span style="display:none">spam prevention</span>@schauwerk-sindelfingen.de</a>.</p><p>Wir freuen uns über Ihr Interesse.</p><p>Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.</p><h3>Kontakt:</h3><p>Christine Klenk<br> Kunstvermittlung<br> SCHAUWERK Sindelfingen<br> Eschenbrünnlestraße 15/1<br> 71065 Sindelfingen, Germany<br> Tel.: +49 (0)70 31 932-49 07<br> E-Mail.: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ejtkuvkpg0mngpmBuejcwygtm/ukpfgnhkpigp0fg" data-mailto-vector="2">christine.klenk<span style="display:none">spam prevention</span>@schauwerk-sindelfingen.de</a></p><p>Prof. Dr. Ernst Seidl<br> Direktor des Museums der Universität Tübingen MUT<br> Schulberg 2<br> 72070 Tübingen<br> Tel.: +49 (0)7071 29-74134<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,gtpuv0ugkfnBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">ernst.seidl<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img alt="Bild 1: Diadumenos („Diademträger“) nach Polyklet (Original um 420 v. Chr.); Gips-Abguss: Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie, MUT | ALTE KULTUREN, © Foto: V. Marquardt / MUT" data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="445452" data-htmlarea-zoom="true" height="300" src="fileadmin/_processed_/3/7/csm_18-01-24_Ausstellung_1_cffd69462a.jpg" title="Bild 1: Diadumenos („Diademträger“) nach Polyklet (Original um 420 v. Chr.); Gips-Abguss: Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie, MUT | ALTE KULTUREN, © Foto: V. Marquardt / MUT" width="200" style></td><td><img alt="Bild 2: Antony Gormley, Insider V, 1998, Eisen, 198 x 53 x 28 cm, SCHAUWERK Sindelfingen, Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart, © Antony Gormley" data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="445455" data-htmlarea-zoom="true" height="300" src="fileadmin/_processed_/6/4/csm_18-01-24_Ausstellung_2_9ce8e89dc0.jpg" title="Bild 2: Antony Gormley, Insider V, 1998, Eisen, 198 x 53 x 28 cm, SCHAUWERK Sindelfingen, Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart, © Antony Gormley" width="200" style></td><td><img alt=" Bild 3: Antony Gormley, Domain II, 1999, Stahl, 191,5 x 57 x 34 cm, SCHAUWERK Sindelfingen, © Antony Gormley" data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="445458" data-htmlarea-zoom="true" height="253" src="fileadmin/_processed_/0/4/csm_18-01-24_Ausstellung_3_1f1380285f.jpg" title=" Bild 3: Antony Gormley, Domain II, 1999, Stahl, 191,5 x 57 x 34 cm, SCHAUWERK Sindelfingen, © Antony Gormley" width="200" style></td></tr><tr><td><p>Bild 1: Diadumenos („Diademträger“) nach Polyklet (Original um 420 v. Chr.); Gips-Abguss: Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie, MUT | ALTE KULTUREN, © Foto: V. Marquardt / MUT</p></td><td><p>Bild 2: Antony Gormley, Insider V, 1998, Eisen, 198 x 53 x 28 cm, SCHAUWERK Sindelfingen, Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart, © Antony Gormley</p></td><td><p>Bild 3: Antony Gormley, Domain II, 1999, Stahl, 191,5 x 57 x 34 cm, SCHAUWERK Sindelfingen, © Antony Gormley</p></td></tr></tbody></table></div></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-13485</guid><pubDate>Fri, 10 Nov 2017 12:08:00 +0100</pubDate><title>Heiner Bielefeldt erhält „Alfons Auer Ethik-Preis“ der Universität Tübingen </title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/heiner-bielefeldt-erhaelt-alfons-auer-ethik-preis-der-universitaet-tuebingen/</link><description>Engagement für Menschenrechte</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/PressemitteilungenBilder/2017/17-09-18PM_Alfons_Auer_Ethik_Preis_Bielefeldt_Heiner.jpg" length="2663017" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen verleiht den „Alfons Auer Ethik-Preis“ an Professor Heiner Bielefeldt für sein Engagement für die Menschenrechte. Heiner Bielefeldt war über viele Jahre Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin und hat seit 2009 den Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Universität Erlangen-Nürnberg inne. Als Philosoph, katholischer Theologe und Historiker vereint er nicht nur verschiedene Fachdisziplinen für die Sache der Menschenrechte, sondern setzte sich auch in der Praxis dafür ein, unter anderem als UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit (2010-2016).</p><h3 class="align-center"><br>Die Preisverleihung findet statt am Dienstag, den 14. November 2017, um 18.30 Uhr im Audimax der Neuen Aula der Universität Tübingen (Geschwister Scholl Platz, 72074 Tübingen). Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.</h3><p><br>Der Preisträger spricht in seinem Festvortrag zum Thema „Provokationen der Religionsfreiheit. Erfahrungen aus der UN-Menschenrechtspraxis“. Die Laudatio hält Professorin Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster. Es sprechen außerdem Professorin Johanna Rahner, Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät, sowie Professor Dietmar Mieth, emeritierter Professor der Katholisch-Theologischen Fakultät und als Schüler von Alfons Auer im Kuratorium des Alfons Auer-Ethik-Preises.</p><p><br>Der „Alfons Auer Ethik-Preis“ wird alle zwei Jahre von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart vergeben. Er ehrt Persönlichkeiten, die sich durch ein besonderes ethisches Engagement im religiösen, wissenschaftlichen und/oder gesellschaftlichen Bereich ausgezeichnet hat. Gestiftet wurde der Preis 2015 von dem Unternehmer Siegfried Weishaupt zum Gedenken an den Tübinger Moraltheologen Alfons Auer.</p><div class="align-right"><p>Antje Karbe</p></div><h3>Kontakt: </h3><p>Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse<br>Universität Tübingen<br>Katholisch-Theologische Fakultät<br>Theologische Ethik/Sozialethik<br>Telefon: +49 7071 29-76976<br>matthias.moehring-hesse[at]uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_17-09-18PM_Alfons_Auer_Ethik_Preis_Bielefeldt_Heiner_ba6af1b029.jpg" lenght="2663017" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-7750</guid><pubDate>Thu, 31 Aug 2017 11:56:00 +0200</pubDate><title>Internationale Handelsabkommen – ein Plädoyer für Pragmatismus</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/internationale-handelsabkommen-ein-plaedoyer-fuer-pragmatismus/</link><description>Zölle und andere Importbarrieren zu reduzieren, um nationale Märkte zu öffnen und den zwischenstaatlichen Handel zu erleichtern, dieses Bestreben hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts große Bedeutung erlangt. Es war ein wichtiger Motor für die enorme Zunahme des Wohlstandes, die viele Länder in jener Zeit erfahren haben. In heutiger Zeit, in der sich nicht nur die USA in eine entgegengesetzte Richtung bewegen, ist dieses Thema auf unerwartete Weise wieder aktuell geworden - siehe NAFTA.</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-08-31_TTIP.jpg" length="20639" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Das bekannteste Abkommen, das 1947 geschlossene General Agreement on Tariffs and Trades (GATT), ist ein multilaterales Abkommen, in dessen Rahmen die Zölle über mehrere Runden bis 1995 im Durchschnitt auf etwa ein Zehntel des Nachkriegsniveaus gesenkt wurden, und das im Jahre 1995 zur Gründung der World Trade Organization (WTO) führte. Seit den 1990er Jahren schwenkte das Bestreben der Handelsliberalisierung allerdings zunehmend auf regionale Abkommen um. Das bekannteste Beispiel dafür ist das 1994 gegründete North American Free Trade Agreement (NAFTA) zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Diese Art von Regionalabkommen sind allerdings typischerweise Gegenstand politischer Kontroverse.</p><p>So kommentierte Donald Trump das NAFTA am 25.9.2016 mit den Worten:<strong><em> ”This has been the worst trade deal in history of trade deals, may be ever.”</em></strong></p><p>Dieses Zitat steht in merkwürdigem Kontrast zu aktueller wissenschaftlicher Literatur, welche für die USA einen Realeinkommensgewinn aus NAFTA in Höhe von 0,08 Prozent des BIP ausweist. Das ist zwar nicht viel, aber dennoch ein Kontrast. Diese Diskrepanz zwischen politischer Kontroverse auf der einen Seite und dem Ergebnis von Berechnungen auf der Basis ökonomischer Modelle auf der anderen erstreckt sich auf nahezu alle wichtigen Handelsabkommen. Dabei zielen die klassischen Handelsabkommen auf die Beseitigung von Importzöllen, während moderne Abkommen in zunehmendem Maße auch die Beseitigung nicht-tarifärer Barrieren anstreben. Heute bestimmen insbesondere die Trans-Pacific Partnership (TPP), an dem zwölf Anrainerstaaten des Pazifik beteiligt sind, sowie die Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), das geplante Abkommen zwischen der EU und den USA, die Diskussion um internationalen Handel.</p><h3>Sind Zollunionen vorteilhafter als Freihandelzonen?</h3><p>Angesichts der politischen Kontroverse um Handelsabkommen ist eine Rückbesinnung auf einige grundlegende Erkenntnisse der Außenwirtschaftstheorie hilfreich. Ich meine damit die theoretischen Einsichten, die allgemein, das heißt, unabhängig von empirischen Berechnungen für konkret verhandelte Abkommen, Bestand haben. Dazu zählt z.B. die Einsicht, dass regionale Abkommen typischerweise auch Handelsumlenkungseffekte haben (eine Zunahme des Handels zwischen Mitgliedsstaaten zulasten des Handels mit Drittstaaten), die nicht nur den Mitgliedsstaaten schaden, sondern auch dazu führen, dass regionale Handelsabkommen typischerweise mit Realeinkommensverlusten von Drittstaaten verbunden sind. Dazu zählt aber auch die Einsicht, dass Regionalabkommen in Gestalt von Zollunionen (also Abkommen mit gemeinsamem Außenzoll, wie etwa im Fall der EU) für die beteiligten Länder deutlich vorteilhafter sind als sogenannte Freihandelszonen, bei denen jedes Mitgliedsland seine eigenen Außenzölle beibehält.</p><h3>Ein Plädoyer für Pragmatismus</h3><p>Mit Blick auf die Zukunft können beide Typen von Abkommen, multilaterale wie regionale, ihre Berechtigung haben, wenn sie entsprechend ihren besonderen Vorteilen eingesetzt werden. Im Bereich der klassischen Zollsenkung sind multilaterale Zollsenkungsabkommen unter der Schirmherrschaft der WTO nach wie vor überlegen. Diese Art der Handelsliberalisierung ist - unbeschadet der im Durchschnitt schon sehr niedrigen Zollsätze – nach wie vor wichtig, denn für einzelne Güter sind die Zollsätze noch immer sehr hoch. Im Bereich der nicht-tarifären Barrieren sind indes Regionalabkommen besser geeignet, wenngleich hier neue Herausforderungen zu bewältigen sind. Man denke insbesondere die trennscharfe Unterscheidung zwischen internationalen Regulierungsunterschieden, die wesentlich dem Zweck der Behinderung des internationalen Handels dienen, und Regulierungsunterschieden, die aus grundlegenden Länderunterschieden resultieren und nicht primär handelspolitischen Zielen dienen.</p><h3>Zugewinne an Realeinkommen durch Handel und Migration</h3><p>Angesichts des realpolitischen Widerstands gegen Handelsabkommen stellt sich die Frage, ob die Welt, zumindest die industrialisierte Welt, langsam in eine Situation kommt, in der die politischen und ökonomischen Kosten weiterer Handelsliberalisierung größer sind, als die davon zu erwartenden Zugewinne an Realeinkommen. Jedenfalls sind diese Zugewinne viel geringer als jene, die bei internationaler Migration zu erwarten sind. Ein Zitat aus dem Economist vom 15. Juli 2017: „Labour is the world’s most valuable commodity – yet thanks to strict immigration regulation, most of it goes to waste.“ zeigt eine völlig andere Perspektive auf. Durch internationale Migration von den armen in die reichen Länder der Welt kann, so der Economist unter Berufung auf eine neue Migrationsstudie, bis zu 78 Billionen Dollar zusätzliches Realeinkommen erwirtschaftet werden. Das entspricht in etwa dem weltweiten Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2016. Dagegen muten die typischen Realeinkommensvorteile aus Handelsabkommen (selten mehr als zwei Prozent für die Teilnehmerländer) geradezu lächerlich klein an.</p><p>Allerdings würden die für Realeinkommenszugewinne dieser Größenordnug notwendigen Migrationsströme die Empfängerländer vor riesige Herausforderungen stellen. Natürlich wäre hier realpolitischer Widerstand zu erwarten. Aber angesichts der beträchtlichen Vorteile ist es schwer zu rechtfertigen, dass so viel politische Energie in Handelsliberalisierung gelenkt wird, und so wenig in Richtung internationale Migration.</p><p>Die Anmerkungen entstammen einem Vortrag, den der Autor im Rahmen der Ringvorlesung im Studium Generale "200 Jahre Wirtschaftswissenschaft" am 17. Juli 2017 gehalten hat.</p><p>Prof. Wilhelm Kohler, Lehrstuhl Internationale Handelsbeziehungen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-08-31_TTIP.jpg" lenght="20639" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-2421</guid><pubDate>Tue, 15 Aug 2017 14:36:00 +0200</pubDate><title>Abschlussfeier des „Refugee Programms“ 2016/17</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/abschlussfeier-des-refugee-programms-2016-17/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-08-15_Refugee.jpg" length="320211" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Nach neun intensiven Monaten ist das erste „Refugee Programm“ an der Universität Tübingen zu Ende gegangen. 45 Geflüchtete aus verschiedenen Herkunftsländern haben sich zwei Semester lang auf das Studium in Deutschland vorbereitet: sie lernten Deutsch auf akademischen Niveau und wurden in Politik, Kultur und Gesellschaft unterrichtet. Bei gemeinsamen Ausflügen konnten sie Deutschland „erfahren“, beispielsweise auf der Abschlussfahrt an den Bodensee. Einige der Teilnehmenden haben dank der erfolgreich absolvierten Deutschprüfung schon eine Zusage für einen Studienplatz.</p><p>Am 26. Juli fand die Abschlussfeier in der Alten Aula statt. Die Hilfskräfte und die Teilnehmenden hatten sie vorbereitet, um mit dem Team, den Dozierenden und den Buddys den erfolgreichen Abschluss des ersten „Refugee Programms“ zu feiern. Dr. Christine Rubas, eine der Leiterinnen des Programms, begrüßte die Gäste und ließ die vergangenen Monate Revue passieren. Das Programm sei für alle Beteiligten in vielerlei Hinsicht bereichernd gewesen. „Diese Teilnehmer werden immer etwas ganz Besonderes sein, denn sie waren der wichtigste Bestandteil des ersten Tübinger Refugee Programms.“ Anschließend überreichten die beiden Hauptverantwortlichen des Programms, Christine Rubas und Uschi Kübler-Hampel die Zertifikate sowie ein kleines Geschenk.</p><p>Danach übernahmen die Teilnehmenden selbst das Programm und organisierten Spiele, sangen Lieder oder präsentierten Ausschnitte aus den Kursen. Zum Abschluss gab es allerdings nicht nur lachende, sondern auch das ein oder andere weinende Auge – denn in den gemeinsamen zwei Semestern sind Freundschaften und ein echtes Gemeinschaftsgefühl entstanden.</p><p>Das gesamte Team der Studierendeninitiative Internationales Tübingen für Menschen mit Fluchthintergrund (StuditMmF) wünscht den Teilnehmenden des ersten „Refugee Programms“ für ihre weiteren Lebenswege alles Glück der Welt und viel Erfolg für das kommende Studium, die Arbeit oder Ausbildung. Es ist überzeugt, dass das Programm einen wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Integration leisten konnte!</p><p>Greta Schwan<br> Studentische Hilfskraft im Rahmen des Refugee Programms<br> bei StuditMmF/Stabsstelle Flüchtlingskoordination</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-08-15_Refugee.jpg" lenght="320211" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15010</guid><pubDate>Wed, 12 Jul 2017 11:40:00 +0200</pubDate><title>Drei Tübinger Beiträge zum Lindauer Nobelpreisträgertreffen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/drei-tuebinger-beitraege-zum-lindauer-nobelpreistraegertreffen/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2017/DSC02436.jpeg" length="109850" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr war die Chemie Thema des „67th Lindau Nobel Laureate Meeting“ mit 28 anwesenden Nobelpreisträgern. Aus 80 Ländern waren 400 Nachwuchswissenschaftler/innen eingeladen, eine Woche mit den Wissenschaftlern zu diskutieren. Die Universität Tübingen war mit drei Beiträgen vertreten.</p><p>Das Land Baden-Württemberg lädt zur Abschlussveranstaltung des Nobelpreisträgertreffes auf ein Schiff ein, das von Lindau zur Insel Mainau und zurück fährt. Auf der MS „Sonnenkönigin“ präsentiert sich das Land als Wissenschaftsstandort und ermöglicht etwa 20 ausgewählten Instituten und Projekten die Vorstellung. Die Abschlussveranstaltung auf der Insel Mainau hatte die „Ethik in der chemischen Forschung“ in Form einer Podiumsdiskussion zum Thema.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="415372" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_170630_Nobel_110web_67203cb6b2.jpg" alt="Stephanie Grond und Pascal Rath im Gespräch mit Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg" title="Stephanie Grond und Pascal Rath im Gespräch mit Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg" height="200" width="300" style></td><td><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="415370" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-07-12_bwi_Ban_Nobelpreis2017_Uni_T%C3%BCbingen_V3_8b995db814.jpg" alt="Banner des Arbeitskreises S. Grond auf der 67. Nobelpreisträgerkonferenz Lindau mit dem Thema: Lugdunin - New Antibiotic from the Human Nose." title="Banner des Arbeitskreises S. Grond auf der 67. Nobelpreisträgerkonferenz Lindau mit dem Thema: Lugdunin - New Antibiotic from the Human Nose." height="200" width="109" style></td></tr><tr><td>Stephanie Grond und Pascal Rath im Gespräch mit Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg</td><td><p>Banner des Arbeitskreises S. Grond auf der 67. Nobelpreisträgerkonferenz Lindau mit dem Thema: Lugdunin - New Antibiotic from the Human Nose.</p></td></tr></tbody></table></div></div><p>Die Chemie-Doktorandin Frau Elisabeth Kreidt (M. Sc. Chemie), Forschungsabteilung Prof. Michael Seitz (Professur für Translationale Anorganische Chemie) hat in einem mehrstufigen Auswahlverfahren eine Teilnahme für die ganze Tagung erhalten, eine hohe Auszeichnung. Nach den Vorträgen der Nobelpreisträger konnte in jeweils kleinerer Runde ausführlich diskutiert werden, wobei viele neue Einblicke in die wissenschaftliche Arbeitsweise der Preisträger möglich wurden.</p><p><br>Neben dem wissenschaftlichen Austausch wurde insbesondere diskutiert, wie eine bessere Kommunikation zwischen Gesellschaft, Politik und Wissenschaft erreicht werden kann.</p><p>Das Projekt „Lugdunin - A new antibiotic from the human nose“ (Forschungsgruppen Prof. Stephanie Grond, Chemie &amp; Prof. Andreas Peschel, Dr. Bernhard Krismer, Mikrobiologie) wurde vom Ministerium ausgewählt, mit der anwendungsbezogenen Forschung das Land Baden-Württemberg als wertvollen Standort für interdisziplinäre Arbeiten in der Infektionsforschung zu vertreten. Mit überaus großem Interesse wurde am Poster diskutiert (Pascal Rath, B. Sc. Chemie, Prof. S. Grond).</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><br><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="415371" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_170630_Nobel_104web_911d861d4c.jpg" alt="Cordula Brand und Thomas Potthast im Gespräch mit Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg" title="Cordula Brand und Thomas Potthast im Gespräch mit Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg" height="200" width="300" style></td><td><br><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="415373" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-07-12Poster-Ethik-Zentrum_f37db1a2d2.jpg" alt="Poster mit dem Motto des IZEW: Exzellente Forschung braucht ethische Reflexion." title="Poster mit dem Motto des IZEW: Exzellente Forschung braucht ethische Reflexion." height="200" width="117" style></td></tr><tr><td>Cordula Brand und Thomas Potthast im Gespräch mit Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg</td><td>Poster mit dem Motto des IZEW: Exzellente Forschung braucht ethische Reflexion.</td></tr></tbody></table></div></div><p>Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität wurde vom Ministerium als renommiertes Forschungsinstitut ausgewählt, das seit vielen Jahren zu anwendungsorientierten wissenschaftsethischen Fragen arbeitet. Unter dem Motto „Exzellente Forschung benötig exzellente ethische Reflexion“ stellten Prof. Thomas Potthast und Dr. Cordula Brand in anschaulicher Weise ethische Probleme vor, die insbesondere in der Chemie von großer Bedeutung sind: Diese reichen von Fragen der missbräuchlichen und militärischen Nutzung von Wissen (‚Dual Use‘) über Fragen der Nachhaltigkeit in der Entwicklung und Anwendung chemischer Forschung bis zu strukturellen Aspekten der Forschungsförderung.</p><h3><br>Kontakt:</h3><p>&lt;link&gt;elisabeth.kreidt@uni-tuebingen.de, &lt;link&gt;michael.seitz@uni-tuebingen.de<br>&lt;link&gt;potthast@uni-tuebingen.de<br>&lt;link&gt;cordula.brand@uni-tuebingen.de<br>&lt;link&gt;stephanie.grond@uni-tuebingen.de<br>&lt;link&gt;pascal.rath@uni-tuebingen.de</p><div class="align-right"><p>Stephanie Grond</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2017/DSC02436.jpeg" lenght="109850" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14140</guid><pubDate>Fri, 26 May 2017 13:00:00 +0200</pubDate><title>Die Makroökonomik in der Krise – Vorlesungsreihe „Perspektiven der Wirtschaftswissenschaft“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/die-makrooekonomik-in-der-krise-vorlesungsreihe-perspektiven-der-wirtschaftswissenschaft/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/20170522Mueller_-_Makro%C3%B6konomie.JPG" length="60687" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Gefährdung des Friedens in Europa: Standortübergreifendes Ringseminar mit Tübinger Beteiligung<br>Professor Gernot Müller hielt am 22. Mai 2017 im Rahmen des Studium Generale „Perspektiven der Wirtschaftswissenschaft“ seine Vorlesung im Kupferbau.</p><p><br>Es waren zwei Aspekte, die der Lehrstuhlinhaber Geld und Währung vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen in seinem Vortrag thematisierte: Zum einen die Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2007/2008 und zum anderen die Makroökonomik als Wissenschaft in der Krise. –</p><p><br>Ausgehend von einer Frage „Why did no one see it coming?“, die Queen Elisabeth II. anlässlich der Finanzkrise 2008 gestellt hatte, erklärte Gernot Müller wesentliche Aspekte der Finanzkrise. Eine zentrale Hypothese, die im Vortrag entwickelt wurde ist, dass auf Grund wirtschaftspolitischer Maßnahmen die Krise sehr viel besser bewältigt wurde als etwa die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre. Entscheidend dafür sei ein besseres Verständnis makroökonomischer Zusammenhänge. Was die Vorhersage und Vermeidung von Finanzkrisen angeht, so Müller, sehe sich die Makroökonomik vor einer großen Herausforderung. Systematische Fehlentwicklungen, die Krisen vorausgehen, in Echtzeit zu erkennen werde immer schwierig bleiben. Das von Reinhart und Rogoff diagnostizierte This-time-is-different-Syndrom seiweitverbreitet, sagte Gernot Müller Jede Fehlentwicklung werde typischerweise von einem Narrativ begleitet, die sie in Echtzeit als gerechtfertigt erscheinen lasse.</p><div class="align-right"><p>Ramona Gresch </p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Wiwi-Top-News-Aktuell</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/20170522Mueller_-_Makro%C3%B6konomie.JPG" lenght="60687" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13980</guid><pubDate>Fri, 26 May 2017 13:00:00 +0200</pubDate><title>Die Gefährdung des Friedens in Europa: Standortübergreifendes Ringseminar mit Tübinger Beteiligung</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/die-gefaehrdung-des-friedens-in-europa-standortuebergreifendes-ringseminar-mit-tuebinger-beteiligung/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/10170526_ringseminar.jpg" length="168972" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Ist der Frieden in Europa angesichts vieler Krisen gefährdet? Und welche verschiedenen Antworten sind darauf zu geben? - Diese Fragen bringen im laufenden Sommersemester Studierende und Forschende aus 13 Universitäten und Forschungsinstituten in einem standortübergreifenden Ringseminar zusammen. Die Seminararbeit erfolgt durch die Zusammenschaltung der Universitäten und wird vorbereitet durch E-Learning Module.</p><p><br>Nicht zuletzt das Referendum zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, aber auch der Aufstieg von Rechtspopulisten in Europa, die Debatte um die mögliche Schließung der Central European University in Ungarn und die immer noch militärisch ausgetragene Krise in und um die Ukraine zeigen, dass die europäische Integration als Friedensprojekt gefährdet und höchst umstritten ist. Herausforderungen wie die Finanzkrise oder Migrationsbewegungen nach Europa werden dabei ebenfalls als gefährdend wahrgenommen und haben in Teilen Europas zu nationalistischen Bewegungen und Tendenzen geführt.</p><p><br>Die Herausforderungen, die durch die Wahrnehmung einer „Gefährdung des Friedens in Europa“ aufgeworfen werden, sind Anlass für eine bislang einmalige Lehrveranstaltungsform: Das Seminar findet als standortübergreifende Ringveranstaltung statt, in dem Forschende und Studierende aus dreizehn unterschiedlichen Universitätsstandorten über eine digitale Videoplattform und E-Learning-Formate wöchentlich miteinander in Kontakt treten. Vorträge von renommierten Forschenden aus Deutschland, Griechenland, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Kanada werden dabei digital eingestellt und gemeinsam mit Studierenden der verschiedenen Universitäten live diskutiert und in Arbeitsgruppen thematisiert.</p><p>Der Fokus des Seminars liegt vor allem in der studentischen Interaktion. Die Tübinger Studierenden werden in dem Seminar zusammen mit Studierenden der anderen Standorte Fragen, Problemaufrisse und Einschätzungen erarbeiten und zur Diskussion stellen. Die Hoffnung der Veranstalter bei diesem standortübergreifenden Austausch der Studierenden ist, dass sich die Studierenden intensiv mit den unterschiedlichsten Sichtweisen auf diese Krisen auseinandersetzen. Dem Seminar liegt ein Verständnis von Frieden zugrunde, das auf stabile Strukturen des Friedens abhebt und deshalb Krieg und Gewalt zu verhindern vermag. Es wird deshalb danach gefragt, inwieweit die Vergemeinschaftung in der EU, aber auch im gesamteuropäischen Rahmen gefährdet ist. In Bezug auf die Auswirkungen der gegenwärtigen Krisen auf den Frieden in Europa wird folgenden Fragen nachgegangen:</p><ul><li>Worin liegt in den derzeitigen (europäischen) Krisen eine Gefährdung für den „Frieden” in Europa</li><li>Wie und durch welche Akteure könnten diese Gefährdungen ausgeräumt werden? </li></ul><p>Folgende Krisen werden in dem Standortübergreifenden Ringseminar behandelt:</p><ul><li>der Zerfall der Wertegemeinschaft durch die Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit, </li><li>das Aufkommen des Rechtsnationalismus, </li><li>Austrittspläne aus der EU, </li><li>die soziale Ungleichheit in Europa, </li><li>die Folgen der Eurokrise für den europäischen Frieden, </li><li>die durch die Migration wahrgenommenen Probleme sowie </li><li>die Krise um und in der Ukraine und die Herausforderungen für die europäische Friedensordnung durch Rußland und die USA.</li></ul><p><br>An diesem Seminar nehmen ca. 150 Studierende der Universitäten Düsseldorf, Freiburg, Hamburg, Mainz, Marburg und Tübingen teil.</p><p><br>Für die Veranstaltung ist eine homepage eingerichtet worden. (&lt;link http: www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de&gt;www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de)</p><h3><br>Die beteiligten Standorte sind:</h3><ul><li>Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</li><li>Albert-Ludwigs-Universität Freiburg</li><li>Universität Hamburg</li><li>Johannes Gutenberg-Universität Mainz</li><li>Philipps-Universität Marburg</li><li>Eberhard Karls Universität Tübingen</li></ul><h3>Das Seminar findet in Kooperation mit folgenden Institutionen statt:</h3><ul><li>Aristotle University of Thessaloniki, Griechenland</li><li>Central European University, Ungarn</li><li>Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg</li><li>Institut für Ost- und Südost-Europaforschung Regensburg</li><li>London School of Economics and Political Science, Vereinigtes Königreich</li><li>University of Ottawa, Kanada</li><li>University of Oxford, Vereinigtes Königreich</li></ul><h3>Projekthomepage:</h3><p>&lt;link http: www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de&gt;www.ringseminar-europa.politik.uni-freiburg.de</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p>&lt;link&gt;thomas.nielebock@uni-tuebingen.de <br>&lt;link&gt;alexander.kobusch@uni-tuebingen.de</p><div class="align-right"><p>Thomas Nielebock</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/10170526_ringseminar.jpg" lenght="168972" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15372</guid><pubDate>Tue, 16 May 2017 10:51:00 +0200</pubDate><title>Risky Understanding: Summer School on Aesthetics, Responsibility, Communication at University of Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/risky-understanding-summer-school-on-aesthetics-responsibility-communication-at-university-of-tuebingen/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2017/17-05-15_UNC_161352_web.jpg" length="116597" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<div><p>On Monday, May 15, researchers from the University of Tübingen welcomed 11 of their colleagues from the University of North Carolina at Chapel Hill. The American scholars from German and Media Studies came to Tübingen for a one-week Summer School under the title “Risky Understanding: Aesthetics, Responsibility, Communication.”</p></div><div><p>The Summer School extends and deepens the existing research collaboration between the Media Studies and German Departments of the University of Tuebingen and the University of North Carolina at Chapel Hill (UNC). The previous thematic focus of the cooperation between both our universities centered on specific conditions of understanding within changing environments of mediated communication. </p></div><div></div><div></div><div><p>&nbsp;</p><p>The two central concepts that proved fundamental to reflect upon concrete processes of communication and understanding in all their salient aspects have been the concepts of ambiguity and multimodality. Depending on the respective context and function, however—within literature, for instance, as opposed to within everyday life—ambiguity and multimodality have both invited rather different evaluations. From a very general point of view, aesthetic or literary contexts can be understood as a kind of laboratory to generate—and to experiment upon—the most complex semiotic tools to differentiate meaning within societies. These tools could then be used in everyday situations to achieve certain communicative ends.</p></div><div></div><div></div><div><p>&nbsp;</p><p>Exploring this line of inquiry further, the upcoming Summer School will emphasize related problems of ethics connected to all kinds of mediated discourse. In particular, various forms of persuasive practices will be foregrounded between the two poles of instrumental communication and aesthetics. Persuasion is thus understood in a rather broad sense, including all kinds of indirect influence by means of cultural or political norms or values; sometimes, those can only be observed in hindsight even by the agents involved. </p></div><div></div><div></div><div><p>&nbsp;</p><p><strong>On Thursday, May 18, 2017, 6 p.m., two public lectures at the archaeology lecture hall in Schloss Hohentübingen will investigate these relations from a historical perspective:</strong></p></div><div></div><div></div><div><p>&nbsp;</p><p>Jonathan Hess (UNC German): “Deborah and Her Sisters: How One Nineteenth-Century Melodrama and a Host of Celebrated Actresses Put Judaism on the World Stage”</p></div><div></div><div></div><div><p>&nbsp;</p><p>Olaf Kramer (Tübingen Rhetoric): “Written Life: Rhetorical Configurations in Goethe’s Poetry and Truth”</p><p>&nbsp;</p></div><div></div><div></div><div class="align-right"><p>Klaus Sachs-Hombach</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2017/17-05-15_UNC_161352_web.jpg" lenght="116597" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15803</guid><pubDate>Tue, 09 May 2017 10:21:00 +0200</pubDate><title>Horst Köhler: Braucht die Weltwirtschaft eine neue Vision?</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/horst-koehler-braucht-die-weltwirtschaft-eine-neue-vision/</link><description>Der Bundespräsident a.D. sprach beim Festakt zum 200-jährigen Bestehen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-05-08HorstKoehlerUniTuebingen.JPG" length="52612" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>40 Jahre nach seiner Promotion an der Universität Tübingen ist Professor Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a.D., noch immer voller Ehrfurcht vor seiner Alma Mater. Authentisch und mit klaren inhaltlichen Aussagen überzeugte der Honorarprofessor in seiner Rede anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. Rund 1000 Zuhörer hörten im Festsaal und im Audimax die Botschaft des ehemaligen Direktors des Internationalen Währungsfonds zur Zukunft der Weltwirtschaft.</p><h3>Was hat die Globalisierung gebracht?</h3><p>„Was hat die enorm gewachsene wirtschaftliche Verflechtung der letzten Jahrzehnte – nennen wir sie der Einfachheit halber Globalisierung – eigentlich gebracht?“ so die Eingangsfrage, mit der Horst Köhler die aktuellen kontroversen Diskussionen weltweit aufgriff. Er skizzierte Erfolgsgeschichten, wie China, wo eine halbe Milliarde Menschen aus Armut befreit wurden oder die weltweit gestiegene Lebenserwartung durch den medizinischen Fortschritt. Andererseits verwies er auf die 50 Prozent der globalen Bevölkerung, die kaum Einkommensgewinne hatten oder in Armut leben.</p><p>Auf dem afrikanischen Kontinent, der bis 2050 seine Einwohner auf 2,5 Milliarden verdoppeln könnte, habe es „zwar durchaus bescheidene relative Erfolge in der Armutsbekämpfung gegeben“, die aber durch das Bevölkerungswachstum vielerorts gleich wieder aufgefressen würden, konstatierte Horst Köhler.</p><h3>Plädoyer für eine Weltwirtschaft, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht</h3><p>Im Fokus seiner Rede standen drei große Themen:</p><ul><li>das Bevölkerungswachstum, </li><li>die Ressourcenknappheit und </li><li>der technische Fortschritt, konkret die Digitalisierung.</li></ul><p><br>Alle 3 Themen seien gigantische Zukunftsherausforderungen, die gemeinsam betrachtet werden müssten, denn „…erst wenn wir begreifen, wie wenig uns Lösungen auf nur einer Seite des Dreiecks weiterbringen, weil sie auf einer anderen Seite des Dreiecks die Probleme nur verstärken – erst dann werden wir uns bewusst, vor welcher Mammutaufgabe die Menschheit steht.“, erläuterte der Honorarprofessor seine Sicht. Er appellierte für eine Weltwirtschaft, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht ohne den Planeten zu zerstören. Für diese Vision müsse gekämpft werden. „Da vagabundieren gigantische Summen an Geld um den Globus herum und suchen verzweifelt nach Rendite in immer riskanteren Finanzprodukten, während wir in Afrika einen gewaltigen ungedeckten Investitionsbedarf haben für Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Solarkraftwerke, Eisenbahnen, Dienstleistungen; eigentlich für alles... Dort sollte das Geld hinfließen und zu realwirtschaftlichem Wachstum beitragen, nicht zu den Wachstumsblasen einer selbstreferenziellen Finanzindustrie!“, kritisierte der ehemalige Direktor des IWF das derzeitige Finanzwesen.</p><h3>Marktwirtschaft Ordnungsprinzip für die Wirtschaft – und nicht für alle menschlichen Lebensbereiche</h3><p>Horst Köhler sieht sich aufgrund seiner Ansichten nicht als Kapitalismuskritiker und führte in seiner Rede dazu aus: „Ich glaube fest daran, dass sich die Kreativität der Menschen vor allem unter den Bedingungen der Freiheit und des Wettbewerbs entfaltet – möge die beste Idee gewinnen… Ich glaube aber genauso fest, dass Eigentum verpflichtet – so steht es in unserem Grundgesetz! –, dass Risiko und Haftung zusammengehören, dass auch die Schwachen geschützt werden müssen und dass Preise tatsächlich die wahren Kosten wiederspiegeln müssen. Und ich glaube, dass die Marktwirtschaft ein Ordnungsprinzip für die Wirtschaft ist, und nicht für alle menschlichen Lebensbereiche.“</p><p><br>Köhler dankte all denjenigen, die Forschung und Lehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft über 200 Jahrhunderte mit geprägt haben und zeigte Anerkennung für das, was vorhergehende Generationen mit einem Bruchteil des heutigen Wissens geleistet haben.</p><div class="align-right"><p>Ramona Gresch, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft</p></div><p>Die gesamte &lt;link http: www.horstkoehler.de reden-texte braucht-die-weltwirtschaft-eine-neue-vision external-link-new-window die weltwirtschaft eine neue zum&gt;Rede „Braucht die Weltwirtschaft eine neue Vision?“ vom 4. Mai 2017 zum Download</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-05-08HorstKoehlerUniTuebingen.JPG" lenght="52612" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13603</guid><pubDate>Thu, 27 Apr 2017 16:06:00 +0200</pubDate><title>Ringvorlesung &quot;200 Jahre Wirtschaftswissenschaft&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/ringvorlesung-200-jahre-wirtschaftswissenschaft/</link><description>Auftakt beim Studium Generale im Sommersemester 2017</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-04-27_Baten_Joerg_Prof_3.jpg" length="1688114" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Ringvorlesung im Studium Generale "200 Jahre Wirtschaftswissenschaft" startete am 24. April: vor rund 130 Zuhörern mit einem Rückblick auf die Ursprünge dieser wissenschaftlichen Disziplin und das Wirken von Friedrich List. List war maßgeblich an der Gründung der staatswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Tübingen im Jahr 1817 beteiligt.</p><p><br>Professor Dr. Jörg Baten ging in seiner Vorlesung vom Lebensstandard der Bevölkerung des 15. Jahrhunderts bis 19. Jahrhunderts aus, der mit unterschiedlichen Indikatoren gemessen wird. Legt man folgende Faktoren zugrunde:</p><ul><li>das Einkommen, ermittelt aus dem geschätzten Bruttoinlandsprodukt BIP und den Reallöhnen ungebildeter Arbeiter,</li><li>die Bildung, Indikatoren: Alphabetisierung und Zahlenfähigkeit, sowie</li><li>die Gesundheit der Bevölkerung; Indikatoren: Ernährung und medizinisches Umfeld,</li></ul><p>so schnitt Deutschland in jener Zeit im Vergleich zu England und Frankreich schlechter ab. Ein Ziel von Friedrich List war es, dies zu ändern und der Bevölkerung in Deutschland zu einem besseren Lebensstandard zu verhelfen. List sah im Humankapital den wichtigsten Faktor für wirtschaftliches Wachstum und stufte es höher als Sachkapital ein. Deshalb setzte er sich unter anderem für eine gute Ausbildung ein. Neben der Bildung riet List auch zu Freihandel im Binnenland und Erziehungszöllen zum Schutz der deutschen Industrie.</p><p><br>Wer mehr über die vielen Facetten und unterschiedlichen Forschungsbereiche der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen erfahren will, kann dies im Sommersemester 2017 tun. Die Ringvorlesung "200 Jahre Wirtschaftswissenschaft" findet immer montags um 18.15 Uhr im Kupferbau im Hörsaal 21 statt.</p><p>&lt;link internal-link internal link in current&gt;Programm Studium Generale</p><div class="align-right"><p>Dr. Ramona Gresch, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-04-27_Baten_Joerg_Prof_3.jpg" lenght="1688114" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15787</guid><pubDate>Mon, 28 Nov 2016 15:35:00 +0100</pubDate><title>Baden-Württemberg-STIPENDIUM zu Gast in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/baden-wuerttemberg-stipendium-zu-gast-in-tuebingen/</link><description>„Die Welt von morgen gestalten“ – 300 Stipendiaten aus aller Welt machen es vor</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/Stipendiaten_mit_Weltbuergerpass_Nadine_Feber.jpg" length="74401" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Weltoffenheit und Lust auf Kultur- und Wissensaustausch – das sind Eigenschaften und Werte, die mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM vermittelt werden. 300 Stipendiaten kamen auf Einladung der Baden-Württemberg Stiftung am Freitag zum Jahrestreffen nach Tübingen. Die jungen Gäste aus aller Welt nutzten die Gelegenheit, um an zehn Stationen in Tübingen zu erfahren, wie sie selbst die Welt von morgen gestalten können.</p><p><br>Verantwortung übernehmen für die Welt von morgen und den inneren „Weltbürger“ entdecken: unter diesem Leitgedanken stand das diesjährige Jahrestreffen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs. Neben dem Kennenlernen und der Möglichkeit, sich intensiv über kulturelle und nationale Grenzen hinweg auszutauschen, stand eine Stadtrallye im Mittelpunkt. Unter den Gästen des Jahrestreffens, das gemeinsam mit dem Weltethos-Institut Tübingen organisiert wurde, waren auch neue Stipendiatinnen und Stipendiaten der Universität Tübingen, die im Stipendienjahr 2016/17 mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM Auslandserfahrungen sammeln.</p><p><br>„Globale Probleme verlangen lokale Lösungen“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer. „Nur wer diesen Zusammenhang versteht, kann für die Welt von morgen Lösungen finden. Ich freue mich, dass die Baden-Württemberg Stiftung den jungen Menschen diese wertvolle Erfahrung hier in Tübingen ermöglicht.“</p><p><br>Eine außergewöhnliche Erkundungstour durch die Innenstadt Tübingens führte die Stipendiaten zu interessanten Sehenswürdigkeiten. Sechs von zehn Stationen mussten besucht werden, um für alle sechs Kontinente im „Weltbürger-Pass“ einen Stempel zu erhalten. Mit dabei: Das Weltethos-Institut, das Schloss Hohentübingen mit CureVac, die Cafeteria Prinz Karl, das Deutsch-Amerikanische Institut, der Hölderlinturm und das Tübinger Stift sowie von der Universität Tübingen das Zentrum für Islamische Theologie, die Paläontologische Sammlung, die Mineralogische Sammlung und das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW).</p><p><br>„Unsere Stipendiaten und Ehemaligen sind der beste Beweis dafür, wie wichtig eine funktionierende, gegenseitige Verständigung in der heutigen Zeit ist, um Kompetenzen im Umgang mit anderen Kulturen, Ländern und Menschen zu erlangen. Dabei bleibt Baden-Württemberg Dreh- und Angelpunkt des Programms, das macht es einzigartig", erklärte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="371258" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_ChristophDahl_NadineFeber_77a8b78272.jpg" alt height="179" width="300" style></td><td><img data-htmlarea-file-uid="371259" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_StipendiatenWorkshop_NadineFeber_2ed86050f4.jpg" alt height="200" width="300" style></td></tr><tr><td>Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung, begrüßte die Stipendiaten. Fotos: ©: Nadine Feber</td><td>Die Stipendiaten hatten die Möglichkeit, in Werkstätten innovative Ideen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Eine Gruppe gewann Einblicke in die ethischen Perspektiven in Afrika. In der Werkstatt „Bildung“ machten sich die Teilnehmer Gedanken, wie Bildung in der Zukunft aussehen kann. In der Werkstatt „Textil“ beschäftigten sich die Stipendiaten mit sozial verantwortungsvoller Mode; in der Gruppe „Migration“ konnten sie sich in die Rolle von Flüchtlingen versetzen. </td></tr></tbody></table></div></div><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir als Weltethos-Institut zum Jahrestreffen des Baden-Württemberg STIPENDIUMS beitragen konnten“, sagte Dr. Bernd Villhauer, Geschäftsführer des Weltethos-Instituts. „Die Baden-Württemberg Stiftung ermöglicht ein globales Netzwerk, in dem die Themen von morgen schon heute diskutiert werden können. Das macht Hoffnung.“ Wertvolle Impulse, wie jeder Einzelne zur Gestaltung der Welt von morgen beitragen kann, gab es in der Gesprächsrunde mit Dr. Villhauer, Professor Dr. Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen und Christoph Dahl.</p><div class="align-right"><p>Julia Kovar-Mühlhausen, Baden-Württemberg Stiftung</p></div><h3>Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM: </h3><p>Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM der Baden-Württemberg Stiftung ermöglicht rund 1.400 Studierenden und jungen Berufstätigen pro Jahr durch gezielte Unterstützung den Blick „über den Tellerrand“ hinaus. Für jeden Teilnehmer aus Baden-Württemberg kommt ein Stipendiat aus dem Ausland in den deutschen Südwesten. Insgesamt 20.000 Stipendiaten haben so seit 2001 Auslandserfahrungen gesammelt. Die Prinzipien Gegenseitigkeit und Austausch stehen im Mittelpunkt des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs und machen dieses zu einem bundesweit einmaligen Programm. &lt;link http: www.bw-stipendium.de&gt;www.bw-stipendium.de</p><h3>Stiftungsprofil: </h3><p>Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger. &lt;link http: www.bwstiftung.de&gt;www.bwstiftung.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/Stipendiaten_mit_Weltbuergerpass_Nadine_Feber.jpg" lenght="74401" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15060</guid><pubDate>Thu, 24 Nov 2016 15:23:00 +0100</pubDate><title>Claus Kleber und die schöne neue Welt</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/claus-kleber-und-die-schoene-neue-welt/</link><description>Der ZDF-Moderator zu Gast an der Universität Tübingen und der Hochschule Reutlingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-24ClauKleber3.jpg" length="68633" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung des Zentrums für Medienkompetenz der Universität Tübingen und der ESB Business School an der Hochschule Reutlingen ist der Journalist Claus Kleber ins Tübinger Kino Museum gekommen, um seinen Dokumentarfilm „Schöne neue Welt - Wie Silicon Valley unsere Zukunft bestimmt“ vorzustellen. Auf der Suche nach Trends, neuen Ideen und kompetenten Interviewpartnern hatte sich der Honorarprofessor der Universität Tübingen auf den Weg ins Silicon Valley gemacht. Material für seine Recherche bekam er in Hülle und Fülle: „Ich kam mir vor wie ein Moskito, der mitten in eine Vene sticht – ‚drinking from a fire hose‘ nennen das die Amerikaner“, beschrieb Kleber. Vom autonomen Fahren, von gewinnbringenden Gen-Manipulationen, „Unicorns“ (Start-ups, die fast über Nacht Investitionsgelder in Milliardenhöhe rekrutieren), scheinbar allmächtigen Rechnern und Robotern sowie schillernden Erfindern handelt der Film. Die anschließende Podiumsdiskussion, geleitet von Prof. Susanne Marschall vom Institut für Medienwissenschaft, analysierte die Umwälzungen, die der Film ankündigt.</p><p>Autonomes Fahren war eines der Themen, dem sich die Podiumsteilnehmer widmeten. Wobei, wie Markus Schmidt von der Robert Bosch GmbH betonte, autonomes Parken in der Forschung ebenfalls großen Raum einnimmt. Beispielsweise kann ein Auto, das sich selbstständig einen freien Parkplatz sucht, zukünftig sehr viel Zeit einsparen. Wesentlich für autonom fahrende Autos und damit weiterer Schwerpunkt der Diskussion, war die künstliche Intelligenz. Klebers Film zeigte eine machtergreifende künstliche Intelligenz, die sowohl auf dem Podium als auch im Publikum viele Fragen aufwarf. Professorin Susanne Biundo-Stephan vom Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Ulm konnte da beruhigen: „Dass Computer die Welt beherrschen, ist völlig unmöglich. Künstliche Intelligenz funktioniert immer nur in einem eingeschränkten Bereich - menschliche Weitsicht kann dadurch nicht ersetzt werden.“ Künstliche Intelligenz gehe immer nur so weit, wie sie von Menschen programmiert werde, erklärte Biundo-Stephan. Aus diesem Grund, so die einhellige Meinung auf dem Podium, sei es umso wichtiger, schon in der Schule den Umgang mit künstlicher Intelligenz und Möglichkeiten der Digitalisierung in allen Lebensbereichen intensiv zu lernen.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="370480" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-11-24ClauKleber1_8efe66f5ec.jpg" alt height="200" width="299" style></td><td><br>Podiumsteilnehmer im Kino Museum (von links nach rechts): Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, Leibniz-Institut für Wissensmedien, Markus Schmidt, Robert Bosch GmbH, Prof. Dr. Susanne Marschall, Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen Prof. Dr. Susanne Biundo-Stephan, Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Ulm und Dr. Claus Kleber, ZDF. Foto: Christoph Jäckle.</td></tr></tbody></table></div></div><p>Doch auch die beste (Aus)Bildung könnte zukünftig kein Garant mehr für einen Arbeitsplatz sein, das zeigt auch Klebers Film. Viele Arbeitsplätze könnten durch die Übernahme von Robotern und künstlicher Intelligenz in Zukunft wegfallen. Ob die eifrigen Erfinder im Silicon Valley dafür Lösungen parat haben, bezweifelte Claus Kleber. Da sei es an uns Europäern, diese Entwicklungen zu durchdenken und notfalls zu bremsen: „Wir Menschen sind wichtiger als Algorithmen.“</p><div class="align-right"><p>Bettine Seng / Überarb. Mareike Manzke</p><p>&nbsp;</p></div><ul><li>Dokumentation „Schöne neue Welt: Wie Silicon Valley unsere Zukunft bestimmt“ in der ZDF-Mediathek: &lt;link https: www.zdf.de dokumentation schoene-neue-welt-120.html&gt;<a href="https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation/schoene-neue-welt-120.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.zdf.de/dokumentation/dokumentation/schoene-neue-welt-120.html</a></li><li>Die Podiumsdiskussion im Kino Museum auf youtube: &lt;link https: www.youtube.com&gt;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1SrvVEfyQso" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-24ClauKleber3.jpg" lenght="68633" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13844</guid><pubDate>Tue, 22 Nov 2016 11:32:00 +0100</pubDate><title>Erkennen, Bewerten, Handeln und Kommunizieren</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/erkennen-bewerten-handeln-und-kommunizieren/</link><description>Neue Wege gegen Schadstoffe und Keime im Wasserkreislauf – Parlamentarischer Abend mit Professorin Rita Triebskorn</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-22triebskorn1.jpg" length="60272" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. November 2016 fand in der Französischen Friedrichstadtkirche Berlin ein Parlamentarischer Abend zum Thema "Unser Trinkwasser - Wie sauber hätten Sie‘s denn gern? Forschung liefert neue Wege gegen Schadstoffe und Keime" statt.</p><p><br>Bei dieser Veranstaltung wurden die Kernaussagen der Fördermaßnahme &lt;link http: www.bmbf.riskwa.de external-link-new-window zur fördermaßnahme risikomanagement von neuen schadstoffen und krankheitserregern im&gt;Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) der Politik vorgestellt. Nach einer Einführung ins Thema durch Professor Dr. Martin Exner (Universität Bonn) wurden die Botschaften gegliedert in die Themenfelder  „Erkennen“, „Bewerten“, „Handeln“ und „Kommunizieren“ durch Professor Dr. Martin Jekel (TU Berlin), Professorin Dr. Rita Triebskorn (Universität Tübingen), Professor Dr. Thomas Ternes (Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz) und Dr. Wolf Merkel (IWW Zentrum Wasser, Mühlheim an der Ruhr) überbracht. Den Ergebnissen des von der Universität Tübingen koordinierten Verbundprojekt &lt;link http: schussenaktivplus.de external-link-new-window zum verbundprojekt&gt;SchussenAktivplus kam hierbei im Zusammenhang mit allen genannten Punkten große Bedeutung zu.</p><p><br>In der Veranstaltung sollte unter anderem vermittelt werden, wie Risiken, die von Spurenstoffen und Keimen im Wasserkreislauf ausgehen, künftig  schneller erkannt und bewertet werden können, und wie die Umsetzung neuer technischer Lösungen in die Praxis besser und schneller gelingen kann. Zudem  wurde das &lt;link http: www.bmbf.riskwa.de _media riskwa_praxishandbuch.pdf external-link-new-window zum praxishandbuch&gt;Praxishandbuch, das aus der Fördermaßnahme hervorgegangen ist, vorgestellt. Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund des aktuell laufenden Stakeholderdialogs zur Spurenstoffstrategie der Bundesregierung statt.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="369846" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-11-22triebskorn2_d39a786588.jpg" alt height="200" width="300" style></td><td>Schadstoffe im Spurenbereich, Arzneimittelrückstände und Krankheitserreger stellen aktuelle Herausforderungen für den Schutz unserer Wasserressourcen dar. Für sie gilt es auch in Zukunft sichere Lösungen bereitzustellen. Das BMBF hat sich dieser Aufgabe angenommen und über einen Zeitraum von 5 Jahren die Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf - RiSKWa“ gefördert. Bei einem Parlamentarischen Abend am 10. November 2016 wurde die Quintessenz der Ergebnisse der Politik vorgestellt. Foto: DECHEMA e.V. / news aktuell / Robert Schlesinger</td></tr></tbody></table></div></div><div class="align-right"><p>Maximilian von Platen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-22triebskorn1.jpg" lenght="60272" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14677</guid><pubDate>Fri, 04 Nov 2016 17:45:00 +0100</pubDate><title>e-bib der Universitätsbibliothek – digitale Hausmesse auf der Morgenstelle</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/e-bib-der-universitaetsbibliothek-digitale-hausmesse-auf-der-morgenstelle/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-04_e-bib_1.jpg" length="268318" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Oktober fand im Rahmen der „&lt;link http: www.openaccessweek.org external-link-new-window external link in new&gt;Internationalen Open Access Week“ die dritte digitale Hausmesse der Universitätsbibliothek, die &lt;link internal-link internal link in current&gt;e-bib, statt. Diesmal war sie nicht wie in den Vorjahren in der UB Wilhelmstraße veranstaltet worden, sondern bei den naturwissenschaftlichen Instituten im Hörsaalzentrum auf der Morgenstelle. Durch die Verlegung des Ortes wollte man ein anderes Publikum erreichen als im Tal und speziell naturwissenschaftliche Studierende und Wissenschaftler über digitale Dienstleistungen und Medien informieren.</p><p>Neben einer Plakatausstellung, bei der wichtige Begriffe wie Open Access, Forschungsdatenmanagement, wissenschaftliches Publizieren und Open Journal Systems erläutert wurden, konnte man sich an Messeständen von Experten beraten lassen. Dort standen Kollegen der Bibliothek für Fragen zu elektronischen Büchern und Zeitschriften oder naturwissenschaftlichen Datenbanken zur Verfügung, ein Mitarbeiter der Firma Morgenstern erläuterte den Umgang mit den universitären Multifunktionsgeräten zum Kopieren, Drucken und Scannen.</p><p><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="365895" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-11-04_e-bib_2_b5aa0e27f8.jpg" alt="Beratung am Smartboard. Foto: Universität Tübingen / Friedhelm Albrecht" style="float: right;" title="Beratung am Smartboard. Foto: Universität Tübingen / Friedhelm Albrecht" height="169" width="300">Ein besonderer Anziehungspunkt war die Vorführung zweier technischer Geräte, die auch beide in der Universitätsbibliothek benutzt werden können: das Smartboard und ein Multitouch-Tisch. Für letzteren war ein Mitarbeiter der Firma SmartPerform mit zwei transportablen Vorführgeräten angereist. Er erläuterte viel Wissenswertes über die Einsatzmöglichkeiten der SmartPerform-Software, die man auch gleich ausprobieren konnte.</p><p>(Bildunterschrift: Beratung am Smartboard. Foto: Universitätsbibliothek Tübingen)</p><p>Rot markierte Fußspuren führten vom Hörsaalzentrum zum Schulungsraum in der PCB-Bib, der Bibliothek für Pharmazie, Chemie und Biologie, wo die &lt;link internal-link internal link in current&gt;diesjährige Vortragsreihe stattfand. Neben bewährten Themen wie „Veröffentlichen auf dem Publikationsserver der Universität“ oder „E-Books, E-Journals und Datenbanken“ wurden auch neue Themen aufgegriffen: „Arbeitsorganisation mit Web 2.0-Tools“, „Wissenschaftliche Netzwerke – ResearchGate &amp; Co“ oder „Open Access-Publizieren von Zeitschriftenaufsätzen - Finanzierungsunterstützung und Rabatte“.</p><p>Diese Themen sprachen besonders Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Bedienstete an. Bei ihnen hat sich die e-bib mittlerweile als Format etabliert, um sich über Dienstleistungen und Neuerungen im digitalen Umfeld zu informieren. Studierende waren mehr bei den Messeständen anzutreffen und natürlich bei unserem Quiz, wo sie ihr Wissen testen konnten.</p><p>Im nächsten Jahr werden wir die e-bib wieder ins Tal holen, freuen Sie sich mit uns auf Neuerungen im Bereich digitale Dienste und interessante Vorträge. Die vierte e-bib wird voraussichtlich wieder im Oktober stattfinden und auf der Homepage der &lt;link http: www.ub.uni-tuebingen.de external-link-new-window external link in new&gt;Universitätsbibliothek angekündigt werden.</p><div class="align-right"><p>Barbara Drechsler</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-04_e-bib_1.jpg" lenght="268318" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14063</guid><pubDate>Tue, 25 Oct 2016 17:28:00 +0200</pubDate><title>Fachtagung „Internationale Kurzzeitprogramme: Herausforderungen und Perspektiven“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/fachtagung-internationale-kurzzeitprogramme-herausforderungen-und-perspektiven/</link><description>Vom 29.-30. September 2016 fand an der Universität Tübingen erstmalig eine Fachtagung zu „Internationale Kurzzeitprogramme: Herausforderungen und Perspektiven“ statt. An zwei Tagen diskutierten Expertinnen und Experten den State of the Art sowie aktuelle Entwicklungen von Kurzzeitprogrammen. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-10-25Gruppenfoto.jpg" length="68136" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Seit längerer Zeit nutzen mehr und mehr internationale Studierende die Möglichkeit, über akademische Kurzzeitprogramme fachspezifisches Wissen, interkulturelle Kompetenz und ECTS-Credits zu sammeln sowie den Studien- und Forschungsstandort Deutschland kennenzulernen. Im Rahmen des Internationalisierungsprozesses bilden Kurzzeitprogramme mittlerweile ein wichtiges Instrument zur Rekrutierung von wissenschaftlichem Nachwuchs sowie zur Sichtbarmachung der Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt.</p><p>An der Tagung nahmen Anbieter von Kurzzeitprogrammen der Freien Universität Berlin, der Universität Kassel, der Universität zu Köln, der Phillips-Universität Marburg, der Universität Stuttgart, der Universität Tübingen sowie ein Vertreter des DAAD teil.</p><p>In Workshops tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Themen „Ziele und Zielgruppen“, „Formate und Inhalte“, „Organisation und Finanzierung“ sowie „Marketing und Rekrutierung“ aus. In einem Impulsvortrag stellte der Referatsleiter der Betreuungs- und Mobilitätsprogramme des DAAD Fördermöglichkeiten von Sommerschulen vor. Einen Einblick in die Internationalisierung im Rahmen der Exzellenzinitiative gab die Leiterin der Abteilung Exzellenzinitiative.</p><p>Die Diversität der Programme, auch bedingt durch unterschiedliche strukturelle und personelle Rahmenbedingungen sowie profilspezifische Voraussetzungen der jeweiligen Hochschule, bereicherte die Diskussion mit neuen Anregungen, Ideen und Fragestellungen. So wurden auch handlungsrelevante Themenfelder wie beispielsweise die Herausforderung einer didaktisch verantwortungsvollen Lehre im interkulturellen Lernraum aufgegriffen.</p><p>Ziel der Veranstaltung war es einen ersten Erfahrungsaustausch zu initiieren sowie den Auftakt für den Aufbau eines Netzwerkes zu geben, in dem sich (internationale) Anbieter von Kurzzeitprogrammen austauschen sowie aktuelle Entwicklungen diskutieren können. Die Initiative der Universität Tübingen wurde sehr positiv aufgenommen. Es ist geplant, den Austausch in zukünftigen Tagungen fortzusetzen und zu etablieren.</p><p>Eingeladen hat zur Fachtagung das Programm „International &amp; European Studies“ der Abteilung Exzellenzinitiative. Das Programm führt mehrmals im Jahr englischsprachige Kurzzeitprogramme mit Schwerpunkt Europa / EU durch.</p><h3>Kontakt:</h3><p>Franziska Krauße-Wang<br>Koordinatorin International &amp; European Studies<br>Dezernat I, Abteilung 4 Exzellenzinitiative<br>Keplerstraße 2, 72074 Tübingen<br>Tel.: 07071 29-72509<br>&lt;link&gt;franziska.krausse[at]uni-tuebingen.de<br>&lt;link http: www.uni-tuebingen.de european-studies&gt;www.uni-tuebingen.de/european-studies</p><div class="align-right"><p>Franziska Krauße-Wang</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-10-25Gruppenfoto.jpg" lenght="68136" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14799</guid><pubDate>Thu, 13 Oct 2016 16:25:00 +0200</pubDate><title>Summer School „Schreiben in der Qualitativen Forschung“, 25./26. Juli 2016</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/summer-school-schreiben-in-der-qualitativen-forschung-25-26-juli-2016/</link><description>Bereits zum dritten Mal fand am 25. und 26.7.2016 die Summer School „Schreiben in der Qualitativen Forschung“ statt, die von einem Team der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät organisiert wurde. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/161013SummerSchool.jpg" length="266240" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Eröffnet wurde die zweitägige Veranstaltung am 25. Juli in der Alten Aula der Universität von Prof. Dr. Hella von Unger von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, mit einem öffentlichen Keynote-Vortrag zum Thema „Vertrauen und Vertraulichkeit – Forschungsethik in der qualitativen Forschung“. Unter dem Begriff der Forschungsethik werden insbesondere die Beziehungen zwischen den Forschenden und den in sozialwissenschaftliche Untersuchungen einbezogenen Personen verhandelt. Die Keynote erläuterte forschungsethische Grundsätze, wie sie etwa im gemeinsamen Ethikkodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und dem Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen festgehalten sind, und zeigte am Beispiel des Grundsatzes der Anonymisierung, welche Herausforderungen im Umgang mit qualitativem Datenmaterial bestehen. Außerdem verdeutlichte Hella von Unger in Hinblick auf internationale forschungsethische Debatten, dass die Haltung einer „ethischen Reflexivität“, verstanden als fortwährende Berücksichtigung der moralischen und politischen Aspekte des Forschungshandelns, forschungsethischen Geboten der qualitativen Sozialforschung stärker Rechnung trägt als eine regulatorische Ethik, die sozialwissenschaftliche Forschung deshalb mit Problemen konfrontiert, weil ihre Ge- und Verbote in der Regel in anderen Wissenschaftsfeldern entwickelt wurden. <br><br>In den anschließenden Workshops wurden Fragen des Schreibens in der Qualitativen Forschung behandelt, die sich in verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses ergeben. In der Arbeitsgruppe 1 „Anträge und Exposees für qualitativ-empirische Projekte“ unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Hirschauer (Universität Mainz) wurden Antragsentwürfe bearbeitet, die bei der DFG eingereicht werden sollen, und es wurden die Anforderungen für Antragstexte diskutiert. In der AG 2 „Von uns schreiben wir nicht? Selbst-/Reflexivität in Memos und Forschungsberichten“ unter der Leitung der diesjährigen Keynote-Sprecherin Hella von Unger gingen die Teilnehmenden der Frage nach, welche Rolle das Schreiben in der Reflexion der Subjektivität und Involviertheit der Forschenden spielt, und wie sich das in Arbeitstexten und in Publikationen widerspiegeln kann. In der AG 3 „Ikonisches auf den Begriff bringen“, geleitet von Dr. Aglaja Przyborski von der Universität Wien, übten sich die Teilnehmenden in der wissenschaftlichen Bildinterpretation und darin, wie man schreibend ikonische Aspekte des Bildes erfasst. In der AG 4 „Ethnographisches Schreiben“ unter der Leitung von Dr. Larissa Schindler (Universität Mainz) ging es darum, wie man aus ersten Feldnotizen nach und nach wissenschaftliche Texte entwickelt. In der AG 5 „Qualitative Forschung Publizieren“ unter der Leitung von Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr (Universität Leipzig) schließlich wurden anhand von eingereichtem Material der Teilnehmenden Schreibformate und -stile sowie Publikationsstrategien für Zeitschriftenpublikationen erörtert.<br><br>Mit 63 Anmeldungen war die diesjährige Summer School die bisher größte Veranstaltung, die das interdisziplinäre Organisationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Strübing (Institut für Soziologie) und Prof. Dr. Barbara Stauber (Institut für Erziehungswissenschaften) ausgerichtet hat. Neben der produktiven Arbeit in den Workshops erwiesen sich dabei die Zeiten für informellen Austausch als wesentlich für das Gelingen der Veranstaltung: In solchen Zeiten werden besondere peer-to-peer-Begegnungen ermöglicht, in denen sich die Teilnehmenden über die Herausforderungen des Promovierens jenseits von disziplinspezifischen Fachdebatten verständigen können, und in denen typische Fragen z.B. bzgl. der Betreuung oder der Promotionsphase allgemein in kollegialem Rahmen besprochen werden können.</p><div class="align-right"><p>Für das Organisationsteam: Dr. Ursula Offenberger, Institut für Soziologie</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/161013SummerSchool.jpg" lenght="266240" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16140</guid><pubDate>Wed, 04 May 2016 16:57:00 +0200</pubDate><title>Das Praxisseminar: Krankheit als Kunst(form): Moulagen der Medizin.</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/das-praxisseminar-krankheit-als-kunstform-moulagen-der-medizin/</link><description>Studierende realisieren mit dem Museum der Universität Tübingen MUT eine Ausstellung.</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-05-04Moulagen_Poster.jpg" length="44794" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Ausstellungstitel „Krankheit als Kunst(form): Moulagen der Medizin“ verbirgt sich ein Projekt des Museums der Universität Tübingen MUT, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, anatomische Wachsabgüsse mit Krankheitssymptomen auszustellen.</p><p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Moulagen zu Lehr- und Forschungszwecken in der Medizin genutzt. Die Hersteller von Moulagen – sogenannte Mouleure – fanden hier ein Feld zwischen Handwerk, Kunst und Medizin, indem sie eine möglichst originalgetreue und signifikante Darstellung von Krankheitsbildern anstrebten. Heute sind Moulagen nur noch wenig bekannt, da sie im Laufe des letzten Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung einbüßten und durch andere Lehrmittel ersetzt wurden.</p><p>In Projekt wurden 275 Moulagen, die aus zwei Sammlungen stammen, inventarisiert und dokumentiert. Diese gehören der Universitäts-Hautklinik und dem Museum der Universität MUT – früherer Eigentümer war das Deutsche Institut für Ärztliche Mission DIFÄM. Unter diesen Präparaten finden sich außergewöhnliche wie auch einzigartige Objekte, die bereits ausgestorbene Krankheitsbilder und deren Symptome zeigen.</p><p>Handwerk, Kunst und Medizin: Unter dieser Trias steht das transdisziplinäre Studierendenprojekt. Beheimatet ist dieses beim „Studium Professionale“ des Career-Service der Universität Tübingen und ist Teil des „MAM|MUT“-Projektes des Museums der Universität Tübingen MUT. Es ist das dritte und letzte Praxisseminar in diesem Drittmittelprojekt. Das Ausstellungsseminar startete im Wintersemester 2015/16 und wird im Herbst 2016 seinen Abschluss finden. Die Ausstellung startet am 10. Juni und endet am 11. September 2016 im Museum der Universität Tübingen auf Schloss Hohentübingen.</p><p>Im letzten Wintersemester nahmen wir – die Studenten des Seminars – an Vorträge von Experten aus verschiedenen Bereichen teil, wie etwa Medizingeschichte, Restaurierung oder Marketing. Zudem wurden wir von einem professionellen Ausstellungsgestalter während des ganzen Projekts unterstützt. Auf diese Weise vermittelte die Seminarleitung – Dr. Edgar Bierende und Peter Moos – uns Theorie und Praxis einer Ausstellung. Dieses Wissen war auch sofort gefordert: In selbstverantwortlichen Gruppen erschlossen wir die Moulagen und trafen eine Auswahl, die in der abschließenden Ausstellung zusammen mit Leihgaben aus dem Museum Anatomicum der Universität Marburg und weiteren Sammlungen der Universität Tübingen gezeigt werden wird. Begleitend zur Präsentation im Museum veröffentlichen wir einen Katalog mit fünfzehn Beiträgen von externen Autoren und Wissenschaftlern sowie unsere 28 Objekttexte samt einem Bestandskatalog der beiden Moulagen-Sammlungen. Auch die Werbung des Projektes erfolgt durch uns, indem wir Werbeaktionen durchführen und Pressearbeit leisten. Zudem suchten und fanden wir Sponsoren und Kooperationspartner.</p><div class="align-right"><p>Pascal Huber<br>Museum der Universität Tübingen MUT<br>Career Service Universität Tübingen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-05-04Moulagen_Poster.jpg" lenght="44794" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14588</guid><pubDate>Thu, 21 Apr 2016 18:11:00 +0200</pubDate><title>„Schreiben ist das neue Schlafen“ – Die fünfte Tübinger Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/schreiben-ist-das-neue-schlafen-die-fuenfte-tuebinger-lange-nacht-der-aufgeschobenen-hausarbeiten/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-04-21Lange_Nacht_2016_Banner.jpg" length="39201" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile ist es an der Universität Tübingen zu einem festen Bestandteil des akademischen Jahres geworden, dass an jedem ersten Donnerstag im März die große &lt;link _blank internal link in current&gt;Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten stattfindet. Und so auch in diesem Jahr: Die <em>Lange Nacht </em>wurde vom 03. auf den 04. März bereits zum fünften Mal in der Tübinger &lt;link http: www.uni-tuebingen.de nc einrichtungen universitaetsbibliothek home.html external link in new&gt;Universitätsbibliothek ausgerichtet, organisiert vom &lt;link http: www.uni-tuebingen.de schreibzentrum external link in new&gt;Diversitätsorientierten Schreibzentrum. Erneut war es dabei das erklärte Ziel der zahlreichen Teilnehmenden, gemeinschaftlich der lähmenden „Aufschieberitis“ zu entgehen und den gefürchteten inneren Schweinehund zu überwinden.</p><p>Doch was verbirgt sich hinter der <em>Langen Nacht</em> der aufgeschobenen Hausarbeiten – und was soll das Ganze? Bei der <em>Langen Nacht</em> handelt es sich um ein Veranstaltungsformat, das vor einigen Jahren an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) entwickelt wurde und das nicht nur hierzulande, sondern auch international großen Anklang findet. Seitdem findet die &lt;link https: schreibnacht.wordpress.com external link in new&gt;Schreibnacht zeitgleich an zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen statt, um für das Schreiben als bedeutendes Thema im Hochschulkontext zu sensibilisieren. Die Tübinger Veranstaltung ist im Jahr 2011 aus einer Initiative des Schreibzentrums in Kooperation mit der Universitätsbibliothek entstanden – und inzwischen tragen viele weitere Akteure unserer Hochschule zum Erfolg der Veranstaltung bei. Mit im Schnitt etwa 400 bis 500 teilnehmenden Studierenden pro Jahr ist die Tübinger <em>Lange Nacht</em> sicherlich eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.</p><p>Dieser durchaus beachtliche Erfolg hängt nicht zuletzt mit der einfachen Idee zusammen, die der Schreibnacht zugrunde liegt: Im Kern geht es nämlich darum zu verstehen, dass Schreiben nicht notwendigerweise eine einsame Tätigkeit sein muss. Ganz im Gegenteil: Die Schreibforschung und -didaktik zeigt deutlich, dass es ein wichtiger Bestandteil jedes Schreibprozesses ist, den Austausch mit anderen zu suchen – sei es nun, um sich Rat zu holen, Inhalte zu diskutieren oder einfach darüber zu reden, womit man sich gerade beschäftigt. Denn im Gespräch über das Schreiben lassen sich in der Regel die größten Herausforderungen der Textproduktion meistern – und selbst die größten Probleme lösen sich nicht selten in Wohlgefallen auf. Die <em>Lange Nacht</em> bietet hierfür in ungewöhnlichem Rahmen von abends bis morgens den Raum und die Zeit.</p><p>Eröffnet wurde die diesjährige Veranstaltung um 18:00 Uhr von Frau Prof. Dr. Karin Amos, der Prodekanin für Studierende, Studium und Lehre. Während der <em>Langen Nacht</em> unterstützte die Universität ihre Studierenden und Promovierenden anschließend mit einem bunten Rahmenprogramm aus Beratungs- und Entspannungsmöglichkeiten, das sich explizit an alle Fächer und Fakultäten richtete. Dabei spielte es keine Rolle, ob man nun an einer kurzen Seminararbeit, der komplexen Dissertation oder einem formalen Versuchsprotokoll arbeitete: Rund um die Uhr waren unermüdliche Berater/innen und Tutor/innen des Schreibzentrums, aus der Verwaltung und allen Fakultäten vor Ort, um den Schreibenden bei all ihren Texten und Anliegen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und fundierte Tipps zu geben. Zusätzlich wurde aber auch allgemeine Studienberatung, Promotionsberatung und Hilfe in EDV-Fragen angeboten – für den Fall, dass die Fragen über die reine Textarbeit hinausgingen.</p><p>Für das leibliche Wohl sorgte wie immer das Studierendenwerk, dessen Cafeteria bis 00:00 Uhr geöffnet blieb. Die zur Verfügung gestellte Kinderbetreuung machte es auch Studierenden mit Kind möglich, an der Veranstaltung teilzunehmen. Zur Entspannung konnte man wieder, wie schon in den Jahren zuvor, auf die sehr beliebten, rasch ausgebuchten Angebote des Hochschulsports zurückgreifen: Die mobile Massage, der Pausenexpress und die Yoga-Kurse sorgten für die richtige Balance zwischen konzentrierter Anspannung und den nötigen Erholungsphasen. Und wenn die Müdigkeit dann doch zu übermächtig werden drohte, konnte man den Ruheraum im Ammerbau nutzen, um den mitgebrachten Schlafsack auszurollen und sich ein Nickerchen zu gönnen.</p><p>Eine kleine Neuerung in diesem Jahr war übrigens, dass das Schreibzentrum über seinen neuen Twitter-Kanal (&lt;link https: twitter.com dsz_tue external link in new&gt;@dsz_tue) von der Veranstaltung berichtete und dabei durch das Hashtag #LNDAH mit zahlreichen weiteren Schreibzentren im In- und Ausland in Kontakt stand. Die (teils sehr amüsanten) Tweets, die sich dabei ergaben, konnte man über eine eigens installierte Twitterwall live mitverfolgen.</p><p>Das lohnende Ende aller Mühen war schließlich das gemeinsame Frühstück um 06:00 Uhr früh, das vom Schreibzentrum für all diejenigen kostenlos bereitgestellt wurde, die bis zum Morgengrauen durchgehalten haben. Bei der Gelegenheit, gestärkt durch Koffein und Butter-Brezeln, konnte man sich dann noch in Ruhe der bereitgestellten Feedback-Wand zuwenden, um eine Rückmeldung zur Veranstaltung zu geben. Und um ca. 06:30 Uhr konnte dann der letzte Tweet des Schreibzentrums in die Welt gesetzt werden, der das Ende einer produktiven Schreibnacht markierte: „#LNDAH @uni_tue @dsz_tue Wir sind raus! Alles abgefrühstückt. Gruß an alle! Wir haben die Nacht zum Text gemacht! :)“</p><p>Allen Mitwirkenden sei an dieser Stelle nochmals unser herzlicher Dank ausgesprochen! Ohne die tatkräftige Unterstützung, die das Schreibzentrum von so vielen Seiten erfahren hat, wäre der Erfolg der <em>Langen Nacht</em> kaum denkbar. In jedem Fall freuen wir uns bereits jetzt auf die nächste Schreibnacht, die im März 2017 stattfinden soll.</p><div class="align-right"><p>Andreas Bissels, Diversitätsorientiertes Schreibzentrum</p></div><h3>Kontakt</h3><p>Eberhard Karls Universität Tübingen<br>Dezernat II – Studium und Lehre<br>Diversitätsorientiertes Schreibzentrum<br>Nauklerstraße 2 · 72074 Tübingen · Germany<br>Telefon +49 7071 29-76830<br>&lt;link&gt;schreibzentrum@uni-tuebingen.de<br>&lt;link http: www.uni-tuebingen.de schreibzentrum&gt;www.uni-tuebingen.de/schreibzentrum/<br>&lt;link https: twitter.com dsz_tue external link in new&gt;twitter.com/dsz_tue</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-04-21Lange_Nacht_2016_Banner.jpg" lenght="39201" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13541</guid><pubDate>Mon, 18 Apr 2016 16:20:00 +0200</pubDate><title>Aus Ideen werden Innovationen für das Gesundheitswesen.</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/aus-ideen-werden-innovationen-fuer-das-gesundheitswesen/</link><description>Die Tübinger MedTech Startup School 2016 – 09. Juli bis 17.Oktober 2016 </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/160418medtech.png" length="8524" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum 31. Mai 2016 können sich Wissenschaftler, Studierende und Ärzte für die Teilnahme an der diesjährigen MedTech Startup School bewerben. Eine Teilnahme ist sowohl mit als auch ohne eigene Startup-Idee möglich. Für potentielle Bewerber ohne eigene Startup-Idee hat die gemeinnützige Stiftung für Medizininnovation fünf Projekte aus dem klinischen Bedarf vor-ausgewählt, um die herum Teams gebildet werden. Diese vorausgewählten Innovationsprojekte erhalten eine besondere finanzielle Förderung.</p><p>Die MedTech Startup School ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Tübingen und der Medical Innovation Incubator GmbH. Sie wird zum zweiten Mal in Folge vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.</p><p>Während der MedTech Startup School entwickeln interdisziplinäre Teams aus Innovationsideen zur Verbesserung der Patientenversorgung und des Gesundheitswesens reale Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. In einem Zeitraum von 100 Tagen erhalten die Teilnehmenden ein Innovationstraining, das einen effektiven und effizienten Weg zur Gründung von Startups aufzeigt. Vorbild für das Tübinger Curriculum ist das an den Universitäten Stanford, Berkeley und San Francisco entwickelte Lehrkonzept „Lean Launchpad for Life Sciences &amp; Healthcare“. Bereits im vergangenen Jahr wurde dieses international viel beachtete Konzept deutschlandweit erstmalig in Tübingen in diesem Umfang erfolgreich umgesetzt.</p><p>Teilnehmen können alle Studierenden und Wissenschaftler mit Interesse an Innovationen, unternehmerischem Denken und Handeln und der Bereitschaft etwas Neues auszuprobieren. Für die Teilnahme können bis zu 15 ECTS-Punkte und ein Zertifikat vergeben werden. Gesucht werden aber auch Ärzte (im Berufsleben oder pensioniert), Experten und Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, die ihre Anwender- und Kundenperspektive in die Entwicklung der Innovationsprojekte einbringen möchten, sowie Branchenexperten. Verschiedene Formen der Zusammenarbeit sind möglich.</p><p>Interessenten können sich an Dr. Lukas Radwan wenden (&lt;link&gt;lukas.radwan[at]uni-tuebingen.de). Weitere Infos finden Sie hier: &lt;link http: www.startupschool-tuebingen.com&gt;www.startupschool-tuebingen.com.</p><div class="align-right"><p>Lukas Radwan</p></div><h3>Kontakt bei der Universität Tübingen:</h3><p>Universität Tübingen<br>Herr Dr. Lukas Radwan<br>Keplerstr. 2<br>72074 Tübingen<br>E-Mail: &lt;link&gt;lukas.radwan[at]uni-tuebingen.de</p><h3>Kontakt bei der Medical Innovation Incubators GmbH:</h3><p>Medical Innovations Incubator GmbH<br>Herr Dr. Christoph Zrenner<br>Ob dem Himmelreich 7<br>72074 Tübingen<br>E-Mail: &lt;link&gt;info[at]mi-incubator.com</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/160418medtech.png" lenght="8524" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14630</guid><pubDate>Mon, 21 Mar 2016 18:30:00 +0100</pubDate><title>Tag der Archive am 5. März 2016 im Universitätsarchiv</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/tag-der-archive-am-5-maerz-2016-im-universitaetsarchiv/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-03-21_Archive_1.jpg" length="26333" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>11 Uhr am Samstagmorgen: Das Archivteam wartet gespannt auf die ersten Besucher. Wenige Minuten später ist der Benutzerraum des Archivs gut gefüllt. Die Urkunden aus der Gründungszeit der Universität ziehen gleich die Blicke auf sich. Fast schon ehrfurchtsvoll betrachten die Besucher diese.</p><p>Nach einem kurzen Abriss der Archivgeschichte und Erläuterungen zu den Aufgaben des Archivs und den Benutzungsmodalitäten, geht es in den Keller des Bonatzbaus, in das Magazin. Ein erklärtes Ziel des bundesweiten Aktionstages des Verbandes der deutschen Archivarinnen und Archivare ist es der interessierten Öffentlichkeit insbesondere in Bereiche zu gewähren, die dem Benutzer sonst verschlossen sind. Im Magazin lernen die Teilnehmer der Führung den Stoff kennen aus dem Geschichte werden kann.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="327716" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-03-21_Archive_2_d82f2ed51b.jpg" alt title height="302" width="200" style></td><td><br><img data-htmlarea-file-uid="327713" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-03-21_Archive_3_4d4f13c8c4.jpg" alt title height="199" width="300" style></td></tr><tr><td colspan="2" rowspan="1"><br>Photos: <p>Susanne Rieß-Stumm</p></td></tr></tbody></table></div></div><p>Zurück im Benutzerraum erfahren die Gäste anhand ausgewählter Archivalien etwas über die verschiedenen Aspekte von Mobilität, dem Rahmenthema des Tags der Archive. Studentenakten geben Auskunft über die Mobilität im eigentlichen Wortsinn, aber auch über die soziale Mobilität. Die Wanderfreudigkeit der Studenten ist so ausgeprägt, dass ab dem WS 1919/20 die Universitätsmatrikel in einer eigenen Spalte die früheren Studienorte ausweist. Besonders beliebt ist die Universität in den Sommermonaten. Regelmäßig steigen die Studierendenzahlen um 15-20 % an. Dass die Mobilität auch studienfachabhängig ist, dies kann man ebenfalls den Studentenakten entnehmen. Medizin- oder Jurastudenten stammen häufig aus wohlhabenden Familien, ein häufiger Wechsel der Universität ist finanziell  möglich. Den Studenten der katholischen Theologie hingegen fehlt oftmals der finanzielle Hintergrund, entsprechend ortsfest ist diese Studentengruppe. Auskünfte über Reiseroute oder Studienorte geben auch Stammbücher. Ab den fünfziger Jahren des 16. Jahrhunderts kommt der Brauch auf ein Stammbuch auf Reisen mit sich zu führen, um die eigenhändigen Einträge von Freunden, Bekannten, hochgestellten und bedeutenden Personen darin zu sammeln.</p><p>„Eine ganze eigene, aber faszinierende Welt“, so das Fazit einer Besucherin. Die Rückmeldungen der Teilnehmer bestärken uns die Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit auszubauen. Eine gelungene Premiere, so kann man die erstmalige Teilnahme am Tag der Archive zusammenfassen.</p><div class="align-right"><p>Susanne Rieß-Stumm</p><p>(ub info 2016/3)</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-03-21_Archive_1.jpg" lenght="26333" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15777</guid><pubDate>Tue, 15 Mar 2016 15:04:00 +0100</pubDate><title>Ommo Grupe Lectures 2016: „Research – Responsibility – Relevance in der Sportwissenschaft”</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/ommo-grupe-lectures-2016-research-responsibility-relevance-in-der-sportwissenschaft/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2016/16-03-15-Grupe.png" length="587764" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Februar 2016 fanden am Institut für Sportwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen die ersten Ommo Grupe Lectures statt. Das Tübinger Sportinstitut nahm den ersten Todestag von Professor Dr. Dr. h.c. Ommo Grupe zum Anlass, um in seinem Gedenken die gesellschaftliche Relevanz und Verantwortung der Sportwissenschaft zu diskutieren. Um das weit über die Universität Tübingen hinausreichende Wirken von Professor Grupe angemessen zu würdigen, wurden die ersten Ommo Grupe Lectures in Partnerschaft mit dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Deutschen Olympischen Sportbund, der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, der Deutschen Olympischen Akademie sowie lokalen Förderern (Förderkreis des Instituts für Sportwissenschaft, Universitätsbund Tübingen) veranstaltet.</p><p>Die Organisatoren um Prof. Dr. Gorden Sudeck und Prof. Dr. Ansgar Thiel hatten für die Veranstaltungsinhalte das Motto des Zukunftskonzepts „Research – Relevance – Responsibility“ der Eberhard Karls Universität Tübingen aufgegriffen. Das im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte Zukunftskonzept zielt auf die Ergänzung der Grundlagenforschung durch anwendungsorientierte Fragestellungen, um den Innovationsbedürfnissen der Gesellschaft nachhaltig Rechnung zu tragen. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass Ommo Grupes kritische Reflexionen über die gesellschaftliche Relevanz des Sports und die Verantwortung der Sportwissenschaft sowie einer wissenschaftlich fundierten Begleitung der Entwicklungen des Sports weiterhin hochaktuell sind.</p><p>Die DOSB-Vizepräsidentin und Vorsitzende der Deutschen Olympischen Akademie, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, hob in ihrer Begrüßung den wissenschaftlichen Weltkongress in Verbindung mit den Olympischen Spielen 1972 in München hervor, den sie bis heute als einzigartig und für die Zukunft unbedingt erstrebenswert bezeichnete. Als Hauptverantwortlicher stellte Ommo Grupe seinerzeit klar, dass die Sportwissenschaft keineswegs als ein unkritischer Sympathisant des Spitzensports und der olympischen Bewegung fungieren solle. Im ersten Hauptreferat der Veranstaltung setzte sich der Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), Prof. Dr. Kuno Hottenrott, mit der Relevanz sportwissenschaftlicher Forschung auseinander, die er im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher, praktischer Bedeutung, wissenschaftlichen Ansprüchen und den Erfordernissen nach Kreativität und Originalität in der anwendungsorientierten Sportwissenschaft verortete.</p><p>Prof. Dr. Oliver Höner vom Tübinger Institut für Sportwissenschaft machte die Herausforderungen einer anwendungsorientierten Sportwissenschaft zum Thema und diskutierte, wie die Belange des Sports und der Wissenschaft miteinander verknüpft werden könnten. Mit Bezug auf unterschiedliche wissenschaftstheoretische Positionen stellte er die Frage, ob der Nützlichkeitszwang tatsächlich der methodischen Qualität schade oder ob die Resultate angewandter Forschung auf einer besonderen methodischen Qualität gründen müssen. Dr. Andrea Horn (Bundesinstitut für Sportwissenschaft) reflektierte im dritten Hauptreferat die Förderfaktoren und Barrieren für einen erfolgreichen Wissenstransfer am Beispiel des Spitzensports. Frau Dr. Horn betonte, dass die Anforderungen an eine praxisnahe, anwendungsorientierte Sportwissenschaft sehr hoch sind, nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Erwartungen, professioneller Standards und Handlungslogiken der beteiligten Akteure. Um gelingende Beziehungen zwischen Wissenschaft und Praxis zu realisieren, werde insbesondere auch ein effektives Wissensmanagement benötigt.</p><p>Einen Blick ‚von außen‘ warf Prof. Dr. Thomas Potthast, Sprecher des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften sowie Sprecher der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Plattform 4 des Zukunftskonzepts der Universität Tübingen, auf die Sportwissenschaft. Er widmete sich der Verantwortung von Sport und Sportwissenschaft in der Gesellschaft und verdeutlichte, dass die Sportwissenschaft in dieser Hinsicht im Vergleich zu anderen Wissenschaftsdisziplinen viel weniger speziell sei, als sie zunächst in der Außenwahrnehmung erscheine. Der genauere Blick zeige aber verstärkte Relevanz- und Nützlichkeitsforderungen (z.B. Gesundheitsförderung) auf der einen und Verantwortungsdiskussionen (z. B. Dopingbekämpfung) auf der anderen Seite, die zu einem erhöhten ethischen Reflexions- und Positionierungsbedarf führen.</p><p>Die Hauptvorträge der ersten Ommo Grupe Lectures wurden rege diskutiert. Die Lectures wurden durch eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (Freie Universität Berlin), Prof. Achim Conzelmann (Universität Bern) und Prof. Dr. Michael Krüger (Universität Münster) unter Moderation von Prof. Dr. Ansgar Thiel abgerundet. „Für einen besseren Sport“ war ihr Titel, der in direkter Anlehnung an das Symposium anlässlich des 60. Geburtstags von Professor Grupe gewählt war – ein Motto, das angesichts aktueller Entwicklungen in verschiedenen sportwissenschaftlichen Anwendungsfeldern weiterhin hochaktuell ist. Die Diskussion stellte das Bindeglied zwischen den Positionen Ommo Grupes und den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen einer anwendungsorientierten Sportwissenschaft dar.</p><p>Zum Abschluss wurde in Gedenken an den Institutsgründer der Hörsaal im zentralen Gebäude des Instituts für Sportwissenschaft in Ommo-Grupe-Hörsaal umbenannt.</p><p>In der Rückschau kann die Veranstaltung mit ihren anregenden Vorträgen und vielen Diskussionsbeiträgen der Teilnehmenden als rundum gelungen bezeichnet werden.</p><div class="align-right"><p>Gorden Sudeck und Ansgar Thiel, Institut für Sportwissenschaft</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2016/16-03-15-Grupe.png" lenght="587764" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13407</guid><pubDate>Fri, 26 Feb 2016 13:20:00 +0100</pubDate><title>Neues Studienprojekt am Ludwig-Uhland-Institut abgeschlossen</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/neues-studienprojekt-am-ludwig-uhland-institut-abgeschlossen/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-02-23_geschmackssachen.jpg" length="63749" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Seit den 1970er-Jahren fest im Lehrplan verankert, bildet ein Format <em>Studienprojekt </em>den curricularen Kern des heutigen Masterstudiengangs Empirische Kulturwissenschaft am Ludwig-Uhland-Institut. Das Studienprojekt ist auf drei Semester angelegt und vermittelt den Studierenden eine Vielzahl praxisbezogener Kompetenzen. Innerhalb eines gemeinsam mit den Lehrenden entwickelten Forschungs- und Präsentationsvorhabens führen die Studierenden theoriegeleitete Recherchen selbständig durch und präsentieren diese abschließend öffentlichkeitswirksam. Dazu übersetzen sie Fragen der Alltagswelt in ein Forschungsprojekt und vermitteln dessen Ergebnisse kulturwissenschaftlichen Wissens an eine nichtakademische Öffentlichkeit.</p><p>Im Rahmen des Master-Studienprojekts „Sammlungen im Dialog“ arbeiteten Studierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft drei Semester lang an einem innovativen, interdisziplinären Ausstellungskonzept. Zusammen mit der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd und dem Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm erprobten dabei drei baden-württembergische Lehr- und Bildungseinrichtungen eine neue Form der wissenschaftlich-didaktischen Kooperation.</p><p>Inhaltlicher Kern des praxisorientierten Projekts war die Arbeit mit zwei sehr unterschiedlichen Sammlungen aus den Beständen des HfG-Archivs in Ulm sowie mit Dingen aus dem Archiv für Alltagskultur des Ludwig-Uhland-Instituts. Studierende aus zwei Hochschulen entwickelten unter dem Aspekt des „forschenden Lernens“ eigenständig ein neues Thema und bereiteten dieses für die Öffentlichkeit auf – nicht nur theoretisch, sondern in eine konkrete Ausstellung mündend. Sie ist noch bis zum 8. Mai 2016 im HfG-Archiv in Ulm zu sehen. Begleitend zur Ausstellung entstanden eine Homepage sowie verschiedene Printmedien.</p><p>Unter dem Titel „Geschmackssachen – Formen, Normen, Kaffeekanne“ werden in der Ausstellung Objekte aus den drei Sammlungen zusammengeführt. In sieben Ensembles aus rund 30 Objekten entstehen ungewohnte Ding-Konstellationen, die alternative Lesarten für die ehemalige Hochschule für Gestaltung Ulm und ihre Objekte anbieten. Die ausgestellten Objekte treten in den Ensembles miteinander in Dialog und eröffnen neue Perspektiven auf die Design- und Alltagsgeschichte. Wie entstehen Geschmacksnormen? Wie treffen wir alltäglich Geschmacksentscheidungen? Woher kommt unser „guter“ Geschmack? Die kantigen Kompositionen werfen Fragen auf, die am Bodensatz des Alltäglichen rühren.</p><p>Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern über die Grenzen des eigenen Fachs hinaus ist ein Praxistest, der ein Verständnis für unterschiedliche Fach- und Arbeitskulturen ermöglicht, von denen die zukünftigen KuratorInnen und GestalterInnen (KommunikationsdesignerInnen der HfG Schwäbisch Gmünd) beruflich profitieren werden.</p><p>&lt;link http: www.geschmackssachen-ausstellung.de external-link-new-window external link in new&gt;Homepage zur Ausstellung  „Geschmackssachen – Formen, Normen, Kaffeekanne“</p><div class="align-right"><p>Sarah Halter, Isabella Kölz</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-02-23_geschmackssachen.jpg" lenght="63749" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14467</guid><pubDate>Tue, 23 Feb 2016 18:00:00 +0100</pubDate><title>Interdisziplinärer Doktorandenworkshop</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/interdisziplinaerer-doktorandenworkshop/</link><description>Human Enhancement – auf dem Weg zum neuen Menschen?
Anthropologische und ethische Perspektiven auf biologische und technische Möglichkeiten</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-02-17-Enhancement.jpg" length="49890" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 15./16. Januar 2016 fand ein von der Graduiertenakademie der Eberhard Karls Universität Tübingen im Rahmen der Exzellenzinitiative und aus DFG-Mitteln geförderter Doktorandenworkshop zum Thema <em>Human Enhancement – auf dem Weg zum neuen Menschen? Anthropologische und ethische Perspektiven auf biologische und technische Möglichkeiten</em> statt.</p><p>Die zweitägige Veranstaltung in Kooperation mit dem Forum Scientiarum wurde organisiert von Katrin E. Lörch-Merkle, M. A. und Albert H. van der Veer, M. Sc. und diente der Förderung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Damit bot sie Doktoranden und fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit, ihre laufenden Forschungsprojekte in einem interdisziplinären Forum vorzustellen und mit Kommilitonen und eingeladenen Experten zu diskutieren. Neben dem wissenschaftlichen Austausch über die je eigenen Fachgrenzen hinaus sollte damit zugleich die Gelegenheit zur weiteren, auch internationalen, Vernetzung geboten werden.</p><p>Der Workshop widmete sich drei inhaltlichen Schwerpunkten zum Thema Human Enhancement: 1. Perspektiven aus Forschung und Praxis; 2. Ethische Perspektiven sowie 3. Anthropologische Perspektiven. Thema und Konzeption der Veranstaltung stießen auf breites, auch internationales Interesse. Als Keynote Speakers konnten mit Prof. Dr. Jens Clausen (Tübingen), Prof. Dr. Marcus Düwell (Utrecht), Dr. Reinoud de Jongh (Rotterdam) und Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg (Dresden) renommierte Experten gewonnen werden. Das vielfältige Programm sowie die Bereitschaft fast aller Keynote Speakers, während der gesamten Veranstaltung zu partizipieren, bot Studenten und Doktoranden die Möglichkeit einer intensiven und konzentrierten wissenschaftlichen Zusammenarbeit und eines Austauschs auch über die eigenen Fachgrenzen hinaus. Die Ergebnisse dieser ertragreichen Tage werden als Sammelband veröffentlicht werden.</p><div class="align-right"><p>Katrin E. Lörch-Merkle, M. A. (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Tübingen)<br>Albert H. van der Veer (MPI für Biologische Kybernetik)</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-02-17-Enhancement.jpg" lenght="49890" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16074</guid><pubDate>Thu, 14 Jan 2016 17:45:00 +0100</pubDate><title>Die ersten universitätsweiten Doktorandentage</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/die-ersten-universitaetsweiten-doktorandentage/</link><description>Drei Tage rund um das Thema „Promovieren in Tübingen“</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/160114_doc_3.png" length="33586" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 12.-14. November 2015 fanden die ersten universitätsweiten Doktorandentage statt. In diesem Rahmen bot die Graduiertenakademie der Universität Tübingen in Kooperation mit den Fakultäten zahlreiche Veranstaltungen und Beratungsangebote rund um das Thema „Promovieren in Tübingen“ an. Insgesamt nahmen 569 (Post-) Doktorandinnen und Doktoranden sowie Promotionsinteressierte teil.</p><p>In knapp 40 Informationsveranstaltungen, Kurzworkshops und Beratungsangeboten befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem mit folgenden Themen: Forschungsanträge verfassen, Karriere in der Wissenschaft, Richtig zitieren und Plagiate vermeiden, Literaturverwaltung, Veröffentlichung der Dissertation und Fördermöglichkeiten für Postdocs. Viele der Veranstaltungen wurden sowohl deutsch- als auch englischsprachig angeboten.</p><p><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="297551" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_160114_doc_7ff6400dda.png" alt="Foto: Universität Tübingen / Friedhelm Albrecht" style="padding-right: 30px; float: right;" title="Foto: Universität Tübingen / Friedhelm Albrecht" height="225" width="300">Ein besonderes Highlight im Programm waren die beiden Abendveranstaltungen mit Podiumsdiskussionen. Thema der Podiumsdiskussion am 12. November war „Wissenschaftlicher Nachwuchs im Fokus“. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Rektor Prof. Dr. Bernd Engler, Prof. Dr. Wolfgang Rosenstiel, Juniorprofessorin Dr. Mandy Hütter, Prof. Dr. Joachim Ostwald und der Doktorand Kevin Körner diskutierten über die Themen „Qualitätssicherung bei Promotionen“, „Bessere Beschäftigungsbedingungen“ sowie „Karriere in der Wissenschaft“ und stellten sich dabei auch Fragen aus dem Publikum.</p><p>(Foto: Universität Tübingen / Friedhelm Albrecht)</p><p>Am 13. November diskutierten die Professoren Klaus Antoni, Josef Schmid, Bernd Pichler und Josef Jochum als Vertreter der vier Großfakultäten das ebenfalls sehr aktuelle Thema „Dr. Copy Paste meets Dr. Data Fabrication – Herausforderungen und Perspektiven guter wissenschaftlicher Praxis“.</p><p>Das Beratungsangebot fand in der Universitätsbibliothek statt und untergliederte sich in Schreibberatung, durchgeführt durch das Diversitätsorientierte Schreibzentrum, und Kurzberatung zur Promotion, angeboten von der Graduiertenakademie sowie vom Career Service. In der Schreibberatung wurden neben Fragen zu Formalia und zum Zitieren auch Themen wie das Verfassen eines Exposés oder die Zeitplanung für das Schreibprojekt „Dissertation“ besprochen. In der Kurzberatung zur Promotion bezogen sich die meisten Anliegen der Promotionsinteressierten auf die Frage, welches die ersten Schritte Richtung Promotion sind und wie Promovieren überhaupt „funktioniert“. Promovierende hingegen brachten Fragen zum Thema Betreuung, Motivation und berufliche Ziele mit. Anlässlich der Doktorandentage gab es in der Universitätsbibliothek zudem eine Poster-Ausstellung von Einrichtungen und Initiativen der Universität, die sich vorrangig an Promovierende richten.</p><p>Bei dem Wettbewerb „Mein Promotionsthema in einem Bild“, ausgeschrieben im Kontext der Doktorandentage, stellten elf Doktorandinnen und Doktoranden ihre Kreativität unter Beweis. Sie präsentierten ihr jeweiliges Dissertationsprojekt auf diese Weise nicht nur wissenschaftlich, sondern auch künstlerisch in Form von Collagen, Fotografien oder Zeichnungen. Nach einer Online-Abstimmung, an der sich alle Promovierenden der Universität beteiligen konnten, wurden Leon Gatys (Platz 1), Christoph Dürmann (Platz 2), Jessica Starke und Marion Knecht (beide Platz 3) ausgezeichnet.<br><br>&lt;link http: www.uni-tuebingen.de aktuelles newsletter-uni-tuebingen-aktuell forschung external-link-new-window external link in new&gt;Link zum Interview über den Wettbewerb  „Mein Promotionsthema in einem Bild“</p><p>Weitere Informationen zur Graduiertenakademie finden Sie auf der Seite &lt;link http: uni-tuebingen.de forschung graduiertenakademie.html&gt;<a href="http://uni-tuebingen.de/forschung/graduiertenakademie.html" target="_blank">uni-tuebingen.de/forschung/graduiertenakademie.html</a></p><div class="align-right"><p>Julia Weick</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/160114_doc_3.png" lenght="33586" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15402</guid><pubDate>Tue, 10 Nov 2015 16:11:00 +0100</pubDate><title>„Bürgergesellschaft ohne Bürger. Wie zivil ist die russische Gesellschaft?“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/buergergesellschaft-ohne-buerger-wie-zivil-ist-die-russische-gesellschaft/</link><description>Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde veranstaltete Podiumsgespräch mit Vertretern der Heinrich Böll Stiftung und der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-11-10-Podiumsdiskussion.jpg" length="66232" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem 2013 erschienenen Bericht zur Lage von Nicht-Regierungsorganisationen in Russland zeichnet die Menschenrechtsorganisation <em>Human Rights Watch </em>ein düsteres Bild von Willkür, Razzien und Geldstrafen. Diese Politik der »harten Hand« von Präsident Wladimir Putins wirft die Frage auf, wie es um die Bürgergesellschaft in Russland bestellt ist. Mit ihrer Podiumsdiskussion am 28. Oktober 2015 zum Thema „Bürgergesellschaft ohne Bürger. Wie zivil ist die russische Gesellschaft?“ sind die Heinrich Böll Stiftung und das Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen Antworten auf diese Frage nähergekommen. In den vollen Hörsaal waren dazu als Gäste eingeladen: Arsenij Roginskij, Vorstandsvorsitzender der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL und Jens Siegert, der langjährige Leiter des Moskauer Büro der Heinrich Böll Stiftung und bekannt für seinen „Russland Blog“, auf dem er Entwicklungen der russischen Gesellschaft und Tagespolitik analysiert.</p><p>Arsenji Roginskij machte gleich zu Beginn klar, wie prekär die aktuelle Lage für seine und andere Menschenrechtsorganisationen ist. In den letzten Jahren setzte eine neue Qualität an Repression ein, so der langjährige Menschenrechtler. Vor allem die juristische Verfolgung durch die russischen Behörden und deren Willkür seien Ausdruck dieses Kurswandels. Das 2013 erstmals erlassene und erst kürzlich verschärfte Gesetz über die „Ausländischen Agenten“ mache es insbesondere den kleineren Organisationen praktisch unmöglich, ihrer Tätigkeit nachzugehen. Organisationen, die beispielsweise von ausländischen Stiftungen mitfinanziert werden, können demnach wegen ihrer „politischen Aktivität“ zu „Auslandsagenten“ erklärt und juristisch verfolgt werden. Behördliche Willkür und hohe Geldstrafen drehen den Organisationen dann regelrecht den Geldhahn zu. Roginskij betonte, dass bereits viele kleinere Organisationen aufgrund der neuen Gesetzgebung ihre Arbeit aufgeben mussten und stellte überdies klar, dass auch große Organisationen wie MEMORIAL von der neuen Agenda ernsthaft bedroht sind. Vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse auf der Krim und in der Ukraine sieht Roginskij kaum die Möglichkeit eines schnellen Kurswechsels der Putinregierung, mahnte aber alle Akteure zur Besonnenheit.</p><p>Übereinstimmend mit Roginskij verdeutlichte Jens Siegert in seinen Ausführungen, wie komplex das Thema „Zivilgesellschaft“ in Russland tatsächlich ist. Der Russlandexperte zeigte ein vielschichtiges Bild einer Bürgergesellschaft auf, in der Unmut und stilles Anpassen allzu oft einhergingen. Die juristische Verfolgung und Drangsalierung derjenigen, die man als „Agenten“ praktisch brandmarkt, sind für Siegert Ausdruck einer großen Sehnsucht nach einst geklärten Verhältnissen von Freund und Feind und dem Wunsch nach Ordnung und Stabilität (vor allem vor dem Hintergrund der traumatischen Erfahrungen der 1990er Jahre). Dennoch wäre es falsch, ein einäugiges Bild eines (ungeschriebenen) russischen Gesellschaftsvertrags zu beschreiben, der Stabilität zum Preis von Stillschweigen vorsieht. Die nunmehr seit knapp zehn Jahren anhaltende Wirtschaftskrise werde auf Dauer nicht von derartigen nationalistischen Chauvinismen überstrahlt werden können. Die nationalistischen Töne Putins seien vor allem durch Entwicklungen in der Außenpolitik bedingt. Siegert und Roginskij warnten daher abschließend davor, den Westen und dessen Politik aus einer Diskussion über die innenpolitischen (Fehl-)Entwicklungen Russlands außen vor zu lassen. Dabei verwiesen beide vor allem auf die Verwerfungen Russlands mit dem Westen im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik. Sie ermöglichten es Putin, national-chauvinistische Narrative zu entwerfen, die sein hartes Vorgehen rechtfertigen und die Menschen zur Opferbereitschaft aufrufen – um das vermeintlich von Feinden umgebene Heimatland zu alter Glorie zurückzuführen. Wie lange die Putin‘sche Formel des „Wenn es mit dem Wohlstand schon nicht klappt, dann wollen wir wenigstens wieder stolz sein können auf unser Land“ allerdings noch Machtgarant bleibt, bleibe abzuwarten.</p><div class="align-right"><p>Thorsten Zachary</p></div><h3>Verweise:</h3><p>&lt;link http: www.uni-tuebingen.de fakultaeten philosophische-fakultaet fachbereiche geschichtswissenschaft seminareinstitute osteuropaeische-geschichte startseite.html external-link-new-window external link in new&gt;Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde<br>&lt;link http: www.boell-bw.de external-link-new-window external link in new&gt;Heinrich Böll Stiftung Baden Württemberg<br>&lt;link https: www.memorial.de external-link-new-window external link in new&gt;MEMORIAL Deutschland e. V. <br>&lt;link http: russland.boellblog.org external-link-new-window external link in new&gt;Russland Blog</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-11-10-Podiumsdiskussion.jpg" lenght="66232" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13561</guid><pubDate>Mon, 07 Sep 2015 17:50:00 +0200</pubDate><title>23+: Orte, Funde &amp; Geschichten - Archäologie im Bodenseekreis</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/23-orte-funde-geschichten-archaeologie-im-bodenseekreis/</link><description>Ein Ausstellungsprojekt der Universität Tübingen und des Pfahlbaumuseums Unteruhldingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-09-06_Pfahlbauten.jpg" length="69989" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Ein ungewöhnliches Ausstellungskonzept lernten Tübinger Studentinnen und Studenten der Ur- und Frühgeschichte und der Archäologie des Mittelalters im Sommersemester 2015 kennen. Unter Federführung von Prof. Dr. Gunter Schöbel haben die Studierenden 23 Mikroausstellungen zur Archäologie des Bodenseekreises entwickelt.</p><p>Das Konzept folgt der Intention zu zeigen, dass jeder einzelne Ort im Bodenseekreis Geschichte hat. Wesentliches Ziel des Projekts ist es, die Identifikation der Menschen mit ihrer Orts- und Stadtgeschichte zu steigern.</p><p>Prof. Dr. Schöbel: »Unter dem Motto „<em>Studierende bringen archäologische Fundstücke in ihre Region zurück</em>“ entstand im Wintersemester 2014/15 an der Universität Tübingen der Plan, in Kleinausstellungen historische Objekte und ihre Geschichten einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen.«</p><p>So ergab sich die Zielsetzung, eine Lehrveranstaltung anzubieten, zu welcher Studentinnen und Studenten eingeladen waren, sich im Rahmen des Praxisseminars für Museologie mit jeweils einem Fundstück und seiner Geschichte auseinanderzusetzen. Anhand dieses Fundes sollte die regionale Geschichte von unten, vom Ursprungsort her, für alle verständlich gemacht werden.</p><p>Im Sommersemester 2015 war es soweit: Die Studierenden beschäftigten sie sich intensiv mit der Kulturgeschichte am Bodensee. Dabei war großes Engagement gefragt. Viele Funde waren nicht aufgearbeitet und mussten u. a. aus den Museen in Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg und Mainz mühsam zusammengetragen werden, da die Funde aus mehrhundertjähriger Forschungstätigkeit heute oft weitab vom Bodensee lagern. Die Vitrineneinrichtung, ein erläuternder Begleittafeltext, ein Initiativvortrag, Pressetexte für jede der 23 Gemeinden im Bodenseekreis sowie eine Abschlusspublikation in »Leben am See« - dem Jahrbuch des Bodenseekreises - sind ebenfalls unter Mitwirkung der Studierenden in Angriff genommen worden oder werden gegenwärtig entwickelt. Darüber hinaus sind Vorträge der Archäologinnen und Archäologen in den Gemeinden buchbar. Eine Medienbegleitung wurde ebenso vorbereitet.</p><p>Das Ausstellungskonzept beinhaltet, in jeder der 23 Gemeinden des Bodenseekreises eine ausgewählte archäologische Fundstelle ins Rampenlicht zu rücken.</p><p>Diese vielen kleinen Schlaglichter auf die Archäologie des Bodenseekreises werden vom 25.09. bis zum 16.10.2015 in den Bankfilialen der Bodenseegemeinden gezeigt. Anschließend folgt eine zusammenführende Schau vom 25.10.2015 bis zum 06.01.2016 im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen.</p><p>Die Mikroausstellungen in den Bankfilialen repräsentieren eine Auswahl an Funden aus dem breiten Spektrum der Ur- und Frühgeschichtsforschung und der Archäologie des Mittelalters.</p><p>Für die Studierenden ist es ein neuartiges Ausstellungsexperiment in der Fläche. Für die Öffentlichkeit wird es einen Einstieg in die unmittelbare Auseinandersetzung mit der Geschichte der eigenen Region bedeuten, die den meisten bislang unbekannt war. Insgesamt wird die Geschichte der Bodenseebevölkerung in den letzten 10000 Jahren präsentiert. Von den Menschen der Stein- und Bronzezeit über die Römer bis hin zu den Menschen der Neuzeit: Sie alle haben im Boden Spuren hinterlassen, die es zu lesen, analysieren und interpretieren gilt.</p><h3>Kontakt: </h3><p>Prof. Dr. Gunter Schöbel, &lt;link&gt;mail[at]pfahlbauten.de, Tel. 07556/928900</p><div class="align-right"><p>Elena Reus</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-09-06_Pfahlbauten.jpg" lenght="69989" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15798</guid><pubDate>Wed, 26 Aug 2015 17:28:00 +0200</pubDate><title>Johanna Wanka besucht das Forschungs- und Erlebniszentrum paläon</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/johanna-wanka-besucht-das-forschungs-und-erlebniszentrum-palaeon/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-08-26Bild_Schoeningen_Attepto.jpg" length="72178" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka hat das &lt;link http: www.palaeon.de external-link-new-window external link in new&gt;Forschungs- und Erlebniszentrum paläon im niedersächsischen Schöningen besucht. Am Dienstag, den 25. August 2015, informierte sie sich über den Fortgang der Arbeiten auf der archäologischen Ausgrabung. In den Schichten der ca. 300.000 Jahren alten Fundstelle Schöningen waren in den 1990er Jahren die ältesten vollständigen Fernwaffen der Welt entdeckt worden: Neun Wurfspeere und ein Wurfholz sowie eine Stoßlanze und weitere Holzartefakte.</p><p>Die einmalige Beschaffenheit der Feuchtsedimente, sowie die besondere Topographie des Fundortes, haben eine hervorragende Erhaltung von organischen Resten ermöglicht. Neben Hölzern und Knochen von Großsäugern haben sich auch Samen, Reste von Vögeln, Amphibien, Reptilien und Kleinsäugern, sowie Wirbel und Schuppen von Fischen erhalten. Des Weiteren gibt es vollständig erhaltene Muscheln, Schnecken und Chitin-Deckflügel von Käferpanzern. Auch Bruchstücke von Eierschalen sowie Ostracoden und Diatomeen konnten dank der sorgfältigen Grabungs- und Dokumentationstechnik entdeckt und dokumentiert werden. Bei den Großsäugern sei hier besonders auf die Reste von zahlreichen Pferden, eines Wasserbüffels sowie auf Knochen und Zähne der europäischen Säbelzahnkatze Homotherium latidens hingewiesen. In seiner Gesamtheit spiegelt der Fundort ein umfassendes Bild der damaligen Tierwelt wider.</p><p>Seit Juni 2008 gräbt in Schöningen das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Derzeit findet unter der Leitung von Prof. Nicholas J. Conard und Dr. Jordi Serangeli eine jährliche Grabung mit mehreren Tübinger Studierenden und Mitarbeitern statt.</p><div class="align-right"><p>Dr. Jordi Serangeli</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-08-26Bild_Schoeningen_Attepto.jpg" lenght="72178" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15641</guid><pubDate>Wed, 01 Jul 2015 15:53:00 +0200</pubDate><title>„Meet the Hidden Champions“ war ein voller Erfolg</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/meet-the-hidden-champions-war-ein-voller-erfolg/</link><description>Unternehmen und Studierende zusammenbringen, Kommunikation zum Berufseinstieg nutzen, neue Perspektiven aufzeigen – diese Ziele wurden mit der Veranstaltung „Meet the Hidden Champions“, die am 16. Juni in der Neuen Aula stattfand, gänzlich erreicht. Die Initiative der Unternehmenskontaktstelle des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft brachte am 16. Juni 2015 rund fünfzig Studierende der Wirtschaftswissenschaft mit fünf Unternehmen aus Tübingen und der Region zusammen.</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/20150701_ProjektmanagementMTHC.jpg" length="96339" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Stelle für Unternehmenskontakte des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft hatte sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen: Lebendige Interaktion. Gruppenweise konnten Studierende mittelständische Unternehmen interaktiv an fünf Stationen kennenlernen. Hilft ein Glücksrad bei der Bewerberauswahl? In welchem Land sollten Mitarbeiter keine Hamster halten? Warum ist das IT-basierte Projektmanagement eine bessere Lösung als herkömmliche Planungsinstrumente? Wer kann den höheren Legoturm bauen: derjenige, der gut plant oder der schnell Steine aufeinandersetzt? Was hat Albert Einstein mit Lasertechnik zu tun? Im Zuge von Quizfragen und zu bewältigenden Aufgaben entstanden angeregte Diskussionen. Von dem heißen Draht zu den Firmenvertretern und -vertreterinnen zeigte sich nicht nur der Teilnehmer beeindruckt, der nach der Veranstaltung an die Unternehmenskontaktstelle schrieb: „Vielen Dank für den interessanten Workshop heute Nachmittag! Das Format hat mich begeistert und hat womöglich bereits den Erstkontakt zu meinem zukünftigen Arbeitgeber hergestellt.“</p><p><br>Honorarprofessor Dr. Helmut Haussmann gab eine Einführung zu den Herausforderungen und Stärken der Klein- und Mittelständischen Unternehmen. Er appellierte an sie, ihr Vorurteil, dass an den Universitäten zu viel Theorie gelehrt werde und zu wenig praxisorientierte Lehre stattfände, abzubauen. Die Universitäten hätten die Anwendungsorientierung verstärkt. Den Studierenden riet er, den Mittelstand mehr in den Blick zu nehmen und sich dort zu bewerben, denn diese Unternehmen böten ideale Möglichkeiten für Berufseinsteiger, sich zu entfalten.</p><p><br>Die Studierenden beteiligten sich rege an den Unternehmensangeboten und Dekan Prof. Josef Schmid schaute ihnen interessiert über die Schultern. Zehn Minuten hatten die Gruppen Zeit, sich mit den Unternehmen, deren Produkten, Geschichte und Philosophie interaktiv auseinanderzusetzen, bis die Organisatorin Hanna Papies sie eine Station weiter schickte.</p><p><br>Beim anschließenden Get Together wurden die Stände der Unternehmen nochmals stark frequentiert, denn die jungen zukünftigen Absolventen der Wirtschaftswissenschaft hatten noch viele Fragen und Anliegen. Dafür ließen einige das von der Firma TRUMPF freundlicherweise gesponserte Bio-Eis schmelzen. Eis ist an diesem Nachmittag in mancher Hinsicht geschmolzen: Zwischen den Akteuren aus den Unternehmen und den Studierenden entwickelten sich in warmer Atmosphäre Gespräche, die über den geplanten Zeitrahmen hinausgingen. Hanna Papies hofft, „dass diese runde Veranstaltung dazu beigetragen hat, unseren Studierenden die Türen zu den Hidden Champions zu öffnen, die bei den Teilnehmenden nun – neben den großen Konzernen – deutlicher ins Bewusstsein gerückt sind.“</p><div><p> Ramona Gresch, Referentin Unternehmenskontakte</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/20150701_ProjektmanagementMTHC.jpg" lenght="96339" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15179</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2015 16:53:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Wissenschaftler und Ärzte in der „Innovationsmaschine“</title><link>https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/termine/newsfullview-attempto-termine/article/tuebinger-wissenschaftler-und-aerzte-in-der-innovationsmaschine/</link><description>Open MedTech Innovation Day in Tübingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-06-15_Biotech.jpg" length="52806" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Beim Open MedTech Innovation Day haben am 21. Mai 2015 in der CRONA-Klinik in Tübingen 45 internationale Studierende und Wissenschaftler der Universität Tübingen und der Tübinger Max-Planck Institute, gemeinsam mit Ärzten des Universitätsklinikums, nach Lösungen für Probleme im klinischen Alltag gesucht.</p><p>Der Workshop war der Beginn einer &lt;link http: www.uni-tuebingen.de de external-link-new-window externen link in neuem&gt;Veranstaltungsreihe der Universität Tübingen, die im Rahmen eines BMBF-Projektes in Kooperation mit der &lt;link http: www.mi-incubator.com external-link-new-window externen link in neuem&gt;Medical Innovations Incubator GmbH, der &lt;link http: www.bioregio-stern.de external-link-new-window externen link in neuem&gt;BioRegio STERN GmbH und mit Unterstützung des &lt;link http: www.gruendung-bw.de external-link-new-window externen link in neuem&gt;Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg durchgeführt wird. Die Teilnehmer haben in knapp fünf Stunden 35 Probleme identifiziert, 150 potentielle Lösungen gefunden und 9 Geschäftsmodelle zur Umsetzung ausgewählter Lösungen erstellt. „Als praktizierende Ärzte arbeiten und sehen wir sehr viel, und haben viele Ideen zur Lösung identifizierter Probleme in der Patientenversorgung und dem klinischen Alltag, aber niemanden der uns hilft, diese Ideen umzusetzen“, so Dr. med. Sven Poli, Stellv. Ärztlicher Direktor der Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt neurovaskuläre Erkrankungen des UKT. In dem Workshop wurde diese Herausforderung aufgegriffen und mit Methoden des <em>Design Thinking </em>und der <em>Business Model Canvas </em>wissenschaftliche sowie praktische Probleme der Patientenversorgung in potentielle Geschäftsideen und Geschäftsmodelle übersetzt. Die Moderatoren der Veranstaltung, Kamil Barbarski (Köln) und Daniel Bartel (Stuttgart), sind sichtlich beeindruckt: „Es herrschte eine tolle Energie unter den Teilnehmern“.</p><p>Einige der identifizierten Problemlösungen werden vom 04. Juli bis 12. Oktober während einer 100 tägigen Summerschool an der Universität Tübingen weiter entwickelt. Das Curriculum – der Lean LaunchPad for Lifescience &amp; Healthcare – wurde bereits an den Universitäten Stanford und Berkley erprobt und wird in den USA von den <em>National Institutes of Health </em>und der <em>National Science Foundation </em>genutzt. Besonders aussichtsreiche Projekte erhalten in Tübingen von der Medical Innovations Incubator GmbH – hundertprozentige Tochter der gemeinnützigen Medical Innovation Foundation – zusätzlich zur Teilnahme an der Summerschool ein Seed-Funding. Am 12. Oktober, dem Demo Day, werden die weiterentwickelten Ideen schließlich vor Investoren präsentiert. „Wir brauchen eine 'Innovationsmaschine', denn die Aufgaben der Universität sind nicht Produkt- oder Geschäftsentwicklung, da müssen öffentliche Träger mit privaten Trägern zusammen arbeiten“, so Prof. Eberhart Zrenner, Gründer der &lt;link http: www.mi-foundation.org external-link-new-window externen link in neuem&gt;Medical Innovations Foundation. Auch Dr. Rolf Hecker, Leiter des Technologietransfers der Universität Tübingen findet diese Rollenverteilung äußerst zielführend: „Durch derartige Konstellationen wird die Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung zur Anwendung so zusammengefügt, dass jeder Akteur sich weiterhin auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann. Wir bieten exzellente Forschung, die an der Universität durch Lehre, in dem Fall durch <em>Entrepreneurship Education</em>, so veredelt wird, dass privatwirtschaftliche Akteure diese Forschung einfacher in eine Anwendung bringen können“.</p><p>Interessenten für die Summerschool können sich bei Dr. Lukas Radwan melden, E-Mail: &lt;link&gt;lukas.radwan[at]uni-tuebingen.de.</p><div class="align-right"><p>Dr. Lukas Radwan, Abteilung Forschungsförderung und Technologietransfer, &lt;link internal-link internen link im aktuellen&gt;G.UT – Gründen an der Universität Tübingen  </p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-06-15_Biotech.jpg" lenght="52806" type="image/jpeg"/></item>
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