Uni-Tübingen

Lehrende im Sommersemester 2019

Dagmar Leupold

Dagmar Leupold, geboren 1955 in Niederlahnstein. Studium der Germanistik, Philosophie, Altphilologie, Komparartistik in Marburg, Tübingen, New York. Promotion 1993. Lebt in München.
Seit dem Wintersemester 03/04 leitet Dagamr Leupold das Studio Literatur und Theater der Uni Tübingen.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Übersetzung.
2002 Liliencron-Poetik-Dozentur in Kiel.
Auszeichnungen / Ehrungen / Preise (Auswahl):
aspekte-Literaturpreis 1992, Bayerischer Literatur-Förderpreis, Montblanc-Preis, Glaser-Preis 2007, Tukan-Preis der Stadt München, 2013

Veröffentlichungen (Auswahl):

Timo Brunke

Timo Brunke, geboren 1972, seit 1993 freier Wortkünstler als Bühnenpoet und Sprachspielerfinder und seit 2013 freier Dozent für Wort und Spiel / Rhapsodisches Schreiben am Literaturhaus Stuttgart. An ein aufgegebenes Studium der Evangelischen Theologie schloss sich ein Schauspielstudium bei Frieder Nögge und Sprechunterricht bei Heide Mende-Kurz an. Er begründete in den späten 90er-Jahren den Stuttgarter Poetry Slam und war am Aufbau der deutschsprachigen Slam-Szene als Veranstalter, MC und Poet beteiligt. 2004 initiierte er die ersten deutschsprachigen U20-Poetry Slam Meisterschaften.  Sein künstlerisches Augenmerk liegt auf der Verknüpfung des Spoken Word mit der überlieferten europäischen Verskunst. Als Partner von Bas Böttcher gastierte er als Performance Poetry-Botschafter in Peking, Abu-Dhabi, Madrid, Rio de Janeiro, Paris u.a. Metropolen. Seit den 10er- Jahren hat sich sein Schwerpunkt zur Konzertbühne hin verschoben: Er trat als Konzertpoet mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester und für die Hamburger Klassikinitiative Tonali u.a. in der Elbphilharmonie auf.

Veröffentlichungen: Orpheus downtown, edition spoken script, Luzern 2015; 10 Minuten Dings, Klett Kinderbuch, Leipzig 2013; Wort und Spiel im Unterricht, Klett/Kallmeyer, Seelze 2015.

www.timobrunke.de

Werner Fritsch

Werner Fritsch 1960 in Waldsassen/Oberpfalz geboren. 1987 erscheint sein vielbeachteter Roman Cherubim. Zu seinen zahlreichen Stücken gehören Chroma, Hydra Krieg, Bach und Wondreber Totentanz oder auch die Monologe Sense, Jenseits, Nico und Das Rad des Glücks, die auf der Bühne, für den Rundfunk oder fürs Kino realisiert wurden.

Außerdem veröffentlichte er Prosa wie zum Beispiel Steinbruch und Stechapfel und drehte u.a. den Film Das sind die Gewitter in der Natur. Zur Zeit arbeitet er an dem Filmgedicht Faust Sonnengesang IV.

Faust Sonnengesang I-III sind erschienen in der Filmedition Suhrkamp.

Seine Arbeiten wurden u.a. mit dem Robert-Walser-Preis, dem Preis des Landes Kärnten, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem ARD-Hörspielpreis, dem Else-Lasker-Schüler-Preis, dem Grand Prix Marulic und dem Grand Prix Nova ausgezeichnet.

Werner Fritsch lebt zur Zeit in Hendelmühle und Berlin.

Michael Schmitt

Michael Schmitt, Dr., geb. 1959 in Trier, Germanist und Historiker, arbeitet als Literaturredakteur für ZDF/3sat-Kulturzeit, als freier Kritiker für NZZ, DLF und Goethe-Institut sowie als Mitglied mehrerer Literaturpreisjurys.

Arbeitsschwerpunkte sind deutschsprachige und angelsächsische Literatur sowie Kinder- und Jugendliteratur.