Uni-Tübingen

Termindetails

12.11.2019 | Forschungsbereich Geographie

Informationsveranstaltung "Bewältigung des Klimawandels! Kann´s die Sonne in der Region Neckar-Alb richten?"

Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Informations- und Diskussionsveranstaltung des Regionalverbands Neckar-Alb und der Universität Tübingen mit Umwelt- und Energiestaatssekretär Dr. Andre Baumann vom Umweltministerium Baden-Württemberg.

Datum:

12.11.2019 18:15 Uhr

Veranstaltungsort:

Hörsaal S 320, Hölderlinstraße 12, Tübingen

Referent/in:

Staatssekretär Dr. Andre Baumann und Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne

Bislang schließt der Regionalplan 2013 des Regionalverbands Neckar-Alb die Errichtung von Freiflächensolaranlagen im Freiraum aus. Im Rahmen der 4. Regionalplanänderung wird eine Öffnung des Freiraums angestrebt. Für Kommunen ergeben sich so neue Flächen, diese Anlagen im Außenbereich zu ermöglichen. „Solare Energienutzung kann in der Region Neckar-Alb einen substanziellen Beitrag zur zukünftigen Versorgung mit Strom und Wärme leisten, daher sind wir das Thema mit der Regionalplanänderung angegangen“, sagt Verbandsdirektor Dr. Dirk Seidemann. „Wir freuen uns, unter Beteiligung von Staatssekretär Dr. Baumann und weiteren Experten dazu die offenen Fragen mit der interessierten Öffentlichkeit zu diskutieren.“

Die Informations- und Diskussionsveranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Stadt- und Regionalentwicklung um Professor Olaf Kühne vom Forschungsbereich Geographie der Universität Tübingen findet statt, die in den letzten Jahren wichtige Ergebnisse im Bereich der Konfliktforschung erzielt hat.

In das Thema eingeführt wird mit einem Rahmenvortrag zur „Nutzung der Sonnenenergie als Beitrag zur Energiewende“ aus Sicht des Umweltministeriums Baden-Württemberg von Umwelt- und Energiestaatssekretär Dr. Baumann. Der Frage nach der Akzeptanz von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien insbesondere im Freiraum geht Prof. Kühne mit seinem Beitrag „Erneuerbare Energien und Landschaft: Wie geht das zusammen? Wie steht es mit der Akzeptanz?“.

In der anschließenden Podiumsdiskussion besteht für die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, offene Fragen mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz, Planung und Projektentwicklung zu diskutieren.

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