Uni-Tübingen

15.01.2021

Corona: Schulen und Kinderbetreuung

Rundmail an alle Beschäftigten (außer Medizin)

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, bleiben alle Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Baden-Württemberg weiterhin geschlossen. Wann die genannten Einrichtungen wieder vollständig öffnen werden, ist derzeit offen und dürfte maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen abhängen.

Wie bereits in der Rundmail vom 23. Dezember 2020 dargelegt, haben aktuell die meisten Beschäftigten auf Basis der bestehenden Dienstvereinbarungen die Option auf fallweise Arbeit von zu Hause oder auf alternierende Telearbeit. Nach dem Willen der Landesregierung soll die Präsenz der Beschäftigten am Arbeitsplatz auf das unabdingbare Maß reduziert werden. Das bedeutet, wo immer möglich, soll weiterhin großzügig Arbeit von zu Hause gewährt werden. Entsprechende Anträge der Beschäftigten (entsprechend unserer Dienstvereinbarung jeweils immer für bis zu vier Wochen) sind mit dem vorgesehenen Formblatt an die jeweiligen Vorgesetzten zu richten, mit diesen abzustimmen und an die Personalabteilung zur Dokumentation weiterzuleiten. Dies kann per Post oder auch elektronisch erfolgen, letzteres, indem das unterschriebene Formblatt eingescannt oder abfotografiert und an Vorgesetzte und von dort an die Personalabteilung geschickt wird.

Betroffenen Beschäftigten mit Betreuungsaufgaben stehen nach wie vor verschiedene Möglichkeiten offen. Hier verweise ich auf die Ausführungen in unserem Rundschreiben vom 23.12.2020, das Sie auch auf der Homepage der Universität finden. Neu ist, dass der Bundestag beschlossen hat, für dieses Jahr die Zahl der Kinderkrankentage für gesetzlich Versicherte zu verdoppeln, also pro Elternteil 20 statt 10 Tage und für Alleinerziehende 40 Tage. Geplant ist, diese Regelung rückwirkend zum 05.01.2021 in Kraft zu setzen. Allerdings muss zunächst noch der Bundesrat darüber beraten. Sobald diese Regelung in Kraft ist, werden wir Sie aktuell informieren. Ob und in welcher Weise die Landesregierung dies für ihre Beamtinnen und Beamte übernehmen wird, ist ebenfalls noch offen und bleibt abzuwarten.

Das neue Jahr beginnt so, wie das alte Jahr geendet hat, mit spürbaren, ja oft schmerzhaften Einschränkungen für uns alle. Es ist eine Zeit der Belastungen, oft auch nervlicher Belastungen. In früheren Krisen konnten sich Menschen helfen und stützen, indem sie zusammengerückt sind. In dieser Krise müssen wir auf Abstand bleiben. Das Bedürfnis nach Zusammenhalt ist deswegen nicht weniger vorhanden. Ich bitte Sie in dieser Situation herzlich um Folgendes: Schauen Sie bitte auch auf Kolleginnen und Kollegen, Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte, die in dieser Krise Hilfe und Unterstützung brauchen. Bund, Länder und Kommunen setzen seit Monaten erhebliche Ressourcen ein, um die Härten der Pandemie abzumildern, so auch die Universität als Arbeitgeber. Es braucht aber auch Zeichen der Unterstützung, die von unseren Mitmenschen kommen. Nur so werden wir die Krise gemeinsam bewältigen. 

Bleiben Sie gesund – Herzlichst!

Professor Dr. Bernd Engler
Rektor

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